Wegen Kopftuch keine Anstellung als Lehrerin : Land Berlin soll Entschädigung zahlen


Das Land Ber­lin muss einer Frau eine Ent­schä­di­gung zah­len, weil die beken­nen­de Mus­li­ma wegen ihres Kopf­tu­ches nicht als Leh­re­rin ein­ge­stellt wur­de. Die Infor­ma­ti­ke­rin erhielt vom Lan­des­ar­beits­ge­richt ein­ein­halb Monats­ge­häl­ter zuge­spro­chen, etwa 5.900 Euro. Das Gericht stell­te fest, dass die Frau wegen des Kopf­tuch­ver­bots Nach­tei­le erlit­ten habe und dis­kri­mi­niert wor­den sei. Damit hat das Lan­des­ge­richt anders ent­schie­den als die Vor­in­stanz.

Die Ver­tre­te­rin der Bil­dungs­ver­wal­tung, Sey­ran Ateş, kün­dig­te an, dass das Land vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt in Erfurt in Revi­si­on gehen wer­de.

Ich hal­te das Urteil für falsch”, sag­te die pro­mi­nen­te Anwäl­tin und Frau­en­recht­le­rin. “Reli­giö­se Kon­flik­te wer­den nicht gelöst, wenn eine Frau mit Kopf­tuch vor die Klas­se tritt.”

Die Infor­ma­ti­ke­rin hat­te sich als Quer­ein­stei­ge­rin für Gym­na­si­en, Sekun­dar­schu­len und Berufs­schu­len bewor­ben. Sie war abge­lehnt wor­den, unter ande­rem, weil es aus­rei­chend Bewer­ber mit ent­spre­chen­der Lauf­bahn gab, denen man vor Quer­ein­stei­gern den Vor­zug gab. Aber schon bei der Bewer­bungs­ge­spräch soll ein Schul­rat sie dar­auf hin­ge­wie­sen haben, dass sie auf­grund des Ber­li­ner Neu­tra­li­täts­ge­set­zes nicht mit Kopf­tuch unter­rich­ten dür­fe. Sie war aber nicht bereit, das Kopf­tuch abzu­le­gen, obwohl die­ses am Gym­na­si­um nicht gestat­tet ist. Dar­auf­hin klag­te sie und ver­lang­te eine Ent­schä­di­gung.

Das Ber­li­ner Neu­tra­li­täts­ge­setz erlaubt als ein­zi­ge Aus­nah­me für Leh­re­rin­nen mit Kopf­tuch, dass sie an Berufs­schu­len unter­rich­ten dür­fen, weil die Schü­ler dort meist schon voll­jäh­rig und somit weni­ger beein­fluss­bar sei­en.

Dem­nächst soll die Beru­fung einer wei­te­ren Leh­re­rin ver­han­delt wer­den, die mit Kopf­tuch an einer Grund­schu­le unter­rich­ten wür­de.

Mehr zum The­ma — Kopf­tuch-Ver­bot vor Gericht unzu­läs­sig : Frau setzt sich vor EGMR in Straß­burg durch

RT Deutsch


Türkische Lehrerin muss nach Friedensaufruf mit Baby hinter Gitter


Die Leh­re­rin aus der Kur­den­me­tro­po­le Diyarbakır hat­te im Janu­ar 2016 in dem popu­lä­ren TV-Pro­gramm “Bey­az Show” ange­ru­fen und die Auf­merk­sam­keit auf den Kon­flikt in der Süd­ost­tür­kei gelenkt. Zu der Zeit führ­te die tür­ki­sche Armee eine Groß­of­fen­si­ve gegen die als ter­ro­ris­tisch ein­ge­stuf­te kur­di­sche Arbei­ter­par­tei PKK. Die Frau sag­te in der Show unter ande­rem : “Las­sen Sie Men­schen nicht ster­ben. Las­sen Sie Kin­der nicht ster­ben. Las­sen Sie Müt­ter nicht ster­ben.” Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de sie zu einer 15-mona­ti­gen Haft­stra­fe wegen Ter­ror­pro­pa­gan­da ver­ur­teilt. Die Stra­fe wur­den wegen ihres neu­ge­bo­re­nen Kin­des zunächst auf­ge­scho­ben. Ein Antrag auf eine wei­te­re Haft­auf­schie­bung wur­de laut Bir­gün jedoch abge­wie­sen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Haft­be­fehl gegen wei­te­ren Deutsch-Tür­ken in Istan­bul

RT Deutsch


Natur ist die beste Lehrerin : Vogelähnliche Flugzeugflügel in Frankreich getestet


Man setzt dar­auf, dass die Antriebs­ele­men­te auf der hin­te­ren Kan­te vibrie­ren und dadurch die Tur­bu­lenz ein­däm­men kön­nen. Auch der Luft­wi­der­stand und der Lärm kön­nen dabei redu­ziert wer­den. Die­se Tech­nik ahmt die Natur nach : Die Flü­gel der Raub­vö­gel redu­zie­ren mit­hil­fe der Feder­vi­bra­ti­on Luft­wi­der­stand und Lärm.

Mehr lesen — Rus­sisch-chi­ne­si­scher Pas­sa­gier­jet tritt gegen Boe­ing und Air­bus auf

RT Deutsch


Russische Lehrerin schreibt “Dummkopf” auf Stirn eines Schülers — Eltern lehnen Kündigung ab


Preview Leh­rer zu sein erfor­dert viel Geduld. Unend­lich ist die auch nicht. Eine Leh­re­rin aus der rus­si­schen Groß­stadt Sankt-Peters­burg hat auf die Stirn eines Zweit­kläss­lers das Wort “Dumm­kopf” geschrie­ben. Aller­dings bestehen die Eltern der Mit­schü­ler dar­auf, dass die Leh­re­rin ihren Job trotz allem behält.
RT Deutsch