Idee der CSU : Verpflichtendes “Deutschland-Praktikum” für junge Menschen


Die CSU macht deut­lich, dass die Idee des “Deutsch­land-Prak­ti­kums” kei­ne Rück­kehr zur Wehr­pflicht sein soll, denn die­ses kann neben der Bun­des­wehr wahl­wei­se bei staat­li­chen, sozia­len, oder im öko­lo­gi­schen Bereich abge­leis­tet wer­den. Am Mon­tag­mit­tag beschließt die CSU hier­zu ein Posi­ti­ons­pa­pier. Der stell­ver­tre­ten­de CSU-Gene­ral­se­kre­tär Flo­ri­an Hahn, sag­te gegen­über der Zei­tung Die Zeit :

Das Deutsch­land-Prak­ti­kum stärkt den Staats­bür­ger, den Zusam­men­halt unse­rer Gesell­schaft und unser Land.

Jun­ge Men­schen, Aus­zu­bil­den­de und Stu­den­ten erhiel­ten hier­durch “die kon­kre­te Erfah­rung, etwas Wert­vol­les für [ihr] (…) Land geleis­tet zu haben”. Über ange­streb­te die Dau­er des nach Wunsch der CSU ver­pflich­ten­den Prak­ti­kums ist bis­lang nichts bekannt.

Mar­kus Söder äußer­te sich hier­zu auf Twit­ter :

In Deutsch­land wur­de die Wehr­pflicht im Jahr 2011 abge­schafft. Nur im Span­nungs- oder Ver­tei­di­gungs­fall wird zum Grund­wehr­dienst ein­be­ru­fen. Seit die Wehr­pflicht abge­schafft wur­de, man­gelt es bei der Bun­des­wehr an Nach­wuchs. Bis zum Jahr 2020 wird, nach Berech­nun­gen der Bun­des­wehr, nur die Hälf­te der Schul­ab­sol­ven­ten für den Dienst an der Waf­fe geeig­net sein.

Um die Lücken in der Bun­des­wehr zu fül­len, müss­te jeder vier­te Inter­es­se an einer Berufs­per­spek­ti­ve bei der Armee haben. Im letz­ten Jahr brach­te Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er, CDU-Vor­sit­zen­de, die Wie­der­ein­füh­rung der Wehr­pflicht ins Gespräch. In ihrer Par­tei wol­le man die all­ge­mei­ne Dienst­pflicht neu dis­ku­tie­ren. Die­se soll­te auch für Per­so­nen gel­ten, die nicht die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besit­zen, aber in Deutsch­land einen ver­fes­tig­tes Auf­ent­halts­recht haben :

Was hält uns zusam­men, und wie gehen wir auf­ein­an­der zu ? Das ist, den­ke ich, gesell­schafts­po­li­tisch die wich­tigs­te, aber auch schwie­rigs­te Fra­ge, die wir zu beant­wor­ten haben.

Die CSU spricht sich in ihrem Posi­ti­ons­pa­pier auch für den Auf­bau einer euro­päi­schen Armee bis zum Jahr 2030 aus.

RT Deutsch


Flugzeugbrand in Moskau : Nur 37 von 78 Menschen an Bord überlebten


Bei dem Brand einer rus­si­schen Aero­flot-Maschi­ne am Mos­kau­er Flug­ha­fen Sche­re­met­je­wo sind 41 Men­schen ums Leben gekom­men. Das sag­te eine Spre­che­rin des Ermitt­lungs­ko­mi­tees am Mon­tag (Orts­zeit). Zunächst war von 13 Todes­op­fern die Rede gewe­sen. Unter den Toten sei auch ein Mit­glied der Crew, hieß es. Die genaue Unfall­ur­sa­che war zunächst unklar.

An Bord der Maschi­ne SU 1492 des Typs Suchoi Super­jet-100 waren ins­ge­samt 78 Men­schen. Unter den Toten sind nach Anga­ben der Behör­den auch min­des­tens zwei Kin­der. Es ist die schwers­te Flug­ka­ta­stro­phe seit vie­len Jah­ren. Zahl­rei­che Per­so­nen erlit­ten Rauch­gas­ver­gif­tun­gen, wie Ret­tungs­kräf­te mit­teil­ten.

Das Flug­zeug hat­te nach ers­ten Erkennt­nis­sen kurz nach dem Start am Sonn­tag­abend tech­ni­sche Pro­ble­me. Bis­lang geht die Aero­flot-Gesell­schaft davon aus, dass ein Signal­feh­ler bei der Maschi­ne auf dem Weg nach Mur­mansk im Nor­den Russ­lands den Pilo­ten zum Umkeh­ren zwang. Medi­en berich­te­ten auch von einem mög­li­chen Motor­scha­den. Es gab aber auch Augen­zeu­gen­be­rich­te, nach denen ein Blitz in dem Flug­zeug ein­ge­schla­gen haben soll.

Als die Maschi­ne mehr­mals auf dem Roll­feld auf­prall­te, platz­te nach ers­ten Ermitt­lun­gen auch der voll befüll­te Tank. Der hin­te­re Teil der Maschi­ne stand kom­plett in Flam­men und zog eine dicke Rauch­wol­ke hin­ter sich her. An Bord der Maschi­ne brach Panik aus, wie auf einem Video zu hören und zu sehen war.

Der Flug­ha­fen und der Zivil­schutz erklär­ten, das Feu­er sei schnell gelöscht wor­den. Zahl­rei­che Pas­sa­gie­re ver­lie­ßen die Maschi­ne über Not­rut­schen. Die Flug­ge­sell­schaft Aero­flot teil­te mit : 

Die Crew hat alles ihr Mög­li­che getan, um die Leben der Pas­sa­gie­re zu ret­ten und den Betrof­fe­nen Not­hil­fe zu geben.

Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin ord­ne­te eine gründ­li­che Unter­su­chung an. Er und Regie­rungs­chef Dmi­tri Med­we­dew spra­chen den Ange­hö­ri­gen der Todes­op­fer ihr Bei­leid aus. Den Über­le­ben­den sicher­ten sie Hil­fe zu. Zunächst wur­den eini­ge Maschi­nen auf ande­re Mos­kau­er Flug­hä­fen umge­lei­tet, der Betrieb in Sche­re­met­je­wo war teil­wei­se am Sonn­tag­abend wie­der auf­ge­nom­men wor­den.

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Kreml : Russische Pässe sollen Menschen im Donbass Bewegungsfreiheit ermöglichen


Am 24. April unter­zeich­ne­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin ein Dekret, das Ein­woh­nern bestimm­ter Regio­nen der Süd­ost­ukrai­ne die Erlan­gung der rus­si­schen Staats­bür­ger­schaft erleich­tert. Durch den Erhalt rus­si­scher Päs­se erhal­ten die Ein­woh­ner des Don­bass Doku­men­te, die nicht nur in Russ­land aner­kannt sind, so der Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow.

Auf die Fra­ge, war­um Mos­kau die Ein­bür­ge­rung der Ein­woh­ner bestimm­ter Gebie­te der Regio­nen Donezk und Lug­ansk erleich­ter­te, obwohl der rus­si­sche Prä­si­dent 2017 ein Dekret unter­zeich­ne­te, wodurch die Aner­ken­nung von Doku­men­ten der selbst ernann­ten Don­bass-Repu­bli­ken ermög­licht wur­de, wies Pes­kow dar­auf hin, dass Don­bass-Ein­woh­ner “nicht nur nach Russ­land rei­sen”. Er beton­te :

Tat­säch­lich könn­ten sie die­se Doku­men­te in Russ­land ver­wen­den, doch für ande­re Rei­se­zie­le war es unmög­lich.

Am 24. April unter­zeich­ne­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin ein Dekret, das die Regeln für die Erlan­gung der rus­si­schen Staats­bür­ger­schaft für Ein­woh­ner bestimm­ter Regio­nen der Süd­ost­ukrai­ne ver­ein­facht. Im Dekret heißt es :

Per­so­nen, die ihren stän­di­gen Wohn­sitz in bestimm­ten Gebie­ten der ukrai­ni­schen Regio­nen Donezk und Lug­ansk haben, haben das Recht, die rus­si­sche Staats­bür­ger­schaft in einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren zu bean­tra­gen.

Dem Doku­ment zufol­ge wur­de die Ent­schei­dung “zum Schutz der Men­schen­rech­te und Frei­hei­ten” auf der Grund­la­ge all­ge­mein aner­kann­ter inter­na­tio­na­ler Geset­ze getrof­fen.

Mehr zum The­ma — Wla­di­mir Putin erleich­tert Ver­ga­be rus­si­scher Staats­bür­ger­schaft an Ein­woh­ner des Don­bass

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Saudi-Arabien lässt 37 Menschen hinrichten und stellt geköpfte Kadaver öffentlich aus


Es war zah­len­mä­ßig die größ­te Hin­rich­tungs­se­rie seit drei Jah­ren und die ers­te in die­sem Aus­maß seit Kron­prinz Moham­med bin Sal­man zum Thron­fol­ger des sau­di­schen Königs­hau­ses ernannt wur­de. Die Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Amnes­ty Inter­na­tio­nal bezeich­ne­te die Exe­ku­tio­nen als “Mas­sen­hin­rich­tung”, die nach “Schein­pro­zes­sen” erfolg­ten.

Lynn Maalouf, For­schungs­di­rek­to­rin für den Nahen Osten bei Amnes­ty Inter­na­tio­nal : 

Es ein wei­te­rer grau­sa­mer Hin­weis dafür, wie die Todes­stra­fe als poli­ti­sches Instru­ment miss­braucht wird, um den Dis­sens inner­halb der schii­ti­schen Min­der­heit des Lan­des zu unter­drü­cken. 

Die Nach­rich­ten­agen­tur AP berich­te­te unter Beru­fung auf den sau­di­schen Dis­si­den­ten Ali Al-Ahmed, dass min­des­tens 34 der Hin­ge­rich­te­ten der schii­ti­schen Min­der­heit im Land ange­hört hat­ten. Al-Ahmed sprach von der “größ­ten Hin­rich­tung der Schii­ten in der Geschich­te des König­reichs”. 

Laut sau­di­schem Innen­mi­nis­te­ri­um waren die Män­ner für ihre Rol­le bei der Ver­brei­tung extre­mis­ti­scher Ideo­lo­gi­en sowie bei der Grün­dung von Ter­ror­zel­len zur Todes­stra­fe ver­ur­teilt wor­den. Die Hin­ge­rich­te­ten, so das Minis­te­ri­um, waren ent­schlos­sen, Span­nun­gen im Land zu schü­ren und Cha­os zu ver­brei­ten. Eini­ge wur­den zudem für schul­dig gespro­chen, Poli­zei­be­am­te getö­tet, Angrif­fe auf die Sicher­heits­in­fra­struk­tur ver­übt und einem Staats­feind gehol­fen zu haben. Einer der Leich­na­me wur­de ohne Kopf an einem Pflock öffent­lich zur Schau gestellt. Hier­bei soll es sich um die sterb­li­chen Über­res­te eines sun­ni­ti­schen Kämp­fers gehan­delt haben.

Mehr zum The­ma — Regie­rungs­spre­cher oder Sau­di-Lob­by­ist ? Stef­fen Sei­berts Lobes­hym­ne auf sau­di­schen Kron­prin­zen

Die sau­di­sche Regie­rung betont, dass alle Hin­rich­tun­gen im Ein­klang mit dem Gesetz erfolgt sei­en. Amnes­ty Inter­na­tio­nal kri­ti­siert die “scho­ckie­ren­de Hin­rich­tungs­ak­ti­on”. Die Hin­rich­tun­gen wur­den in Riad, Mek­ka, Medi­na, in der Pro­vinz Pas­sim sowie in der Ost­pro­vinz vor­ge­nom­men.

Laut Amnes­ty wur­den 11 Män­ner für schul­dig befun­den, für Sau­di-Ara­bi­ens Feind, den Iran, spio­niert zu haben. 14 wei­te­re sei­en wegen “gewalt­tä­ti­ger Straf­ta­ten” ver­ur­teilt wor­den, wel­che sie wäh­rend der Pro­tes­te gegen die sau­di­sche Füh­rung zwi­schen 2001 und 2012 began­gen haben sol­len. In der Ost­pro­vinz Sau­di-Ara­bi­ens hat­te die schii­ti­sche Min­der­heit die Frei­las­sung poli­ti­scher Gefan­ge­ner und ein Ende der Dis­kri­mi­nie­rung und Unter­drü­ckung gefor­dert. Es folg­te 2016 die Hin­rich­tung des geist­li­chen Füh­rers der schii­ti­schen Min­der­heit, Nimr Baqir al-Nimr. Gemein­sam mit 46 ande­ren Gefan­gen wur­de auch er hin­ge­rich­tet. 

Amnes­ty merk­te an, einer der Getö­te­ten, Abdul­ka­re­em al-Hawaj, sei bei sei­ner Ver­haf­tung erst 16 Jah­re alt gewe­sen. Die Hin­rich­tung Min­der­jäh­ri­ger ist inter­na­tio­nal ver­bo­ten. Ihm wur­de ein Ver­bre­chen im Zusam­men­hang mit der Teil­nah­me an den Pro­tes­ten vor­ge­wor­fen. Im letz­ten Jahr rich­te­te Sau­di-Ara­bi­en 149 Men­schen hin. In die­sem Jahr wur­den bereits 100 Men­schen hin­ge­rich­tet. Im Iran wur­den 2018 ins­ge­samt 253 Men­schen hin­ge­rich­tet, in Chi­na waren es im sel­ben Jahr etwa 1.000 Per­so­nen.

RT Deutsch


Der mysteriöse Tod des ersten Menschen im All : Wie starb Juri Gagarin ?


Als Juri Gaga­rin am 12. April 1961 als ers­ter Mensch in den Welt­raum geschos­sen wur­de, erreich­te er einen Legen­den­sta­tus. Er ver­ließ die Erde als ein­fa­cher Pilot und kehr­te als Iko­ne zurück. In sei­ner sowje­ti­schen Hei­mat wur­de er wie ein Rock­star ver­ehrt.

Nach sei­ner Rück­kehr schick­ten ihn die sowje­ti­schen Behör­den auf eine Rei­se durch über 30 Staa­ten. Er traf sich mit Queen Eli­sa­beth zum Mit­tag­essen, wobei er – gegen das Pro­to­koll – ein Foto mit der Mon­ar­chin mach­te. Ägyp­tens Prä­si­dent über­reich­te ihm die sym­bo­li­schen gol­de­nen Schlüs­sel von Kai­ro und Alex­an­dria und in Havan­na wur­de er ein­fach von Kubas Herr­scher Fidel Cas­tro umarmt.

Der mysteriöse Tod des ersten Menschen im All: Wie starb Juri Gagarin?

Nie­mand ahn­te, dass Gaga­rin — ein jun­ger, gut­aus­se­hen­der Mann mit einem gewin­nen­den Lächeln, dem die Welt zu Füßen zu lie­gen schien – in sie­ben Jah­ren tot sein wür­de.

Vorbereitung für zukünftige Flüge

Drei Jah­re lang reis­te Gaga­rin um die Welt, dann kehr­te er in sei­nen Beruf zurück. Um sei­ne flie­ge­ri­schen Fähig­kei­ten zu ver­bes­sern, schrieb er sich im Flug­trai­nings­pro­gramm der Luft­waf­fen­aka­de­mie Schu­kow­ski ein. Nur zu ger­ne wäre er ein zwei­tes Mal in den Welt­raum gereist.

Der mysteriöse Tod des ersten Menschen im All: Wie starb Juri Gagarin?

Wir kön­nen Gaga­rin nicht zu einem leben­den Muse­um machen, das wür­de ihn umbrin­gen”, schrieb sein Freund und Vor­ge­setz­ter Niko­lai Kama­nin, Lei­ter des Kos­mo­nau­ten­trai­nings im sowje­ti­schen Welt­raum­pro­gramm. Kama­nin hoff­te, dass Mos­kau Gaga­rin auf eine wei­te­re Mis­si­on ins All sen­den wür­de. Sei­ne Hoff­nun­gen wur­den nie erfüllt. 

Der Unfall

Der 27. März 1968 war ein reg­ne­ri­scher Tag. Gaga­rin war auf einem Trai­nings­flug in einem Kampf­jet des Typs MiG-15U­TI unter­wegs. Neben ihm saß sein Men­tor Wla­di­mir Ser­jo­gin. Ser­jo­gin war ein erfah­re­ner Pilot, der im zwei­ten Welt­krieg als Held der Sowjet­uni­on aus­ge­zeich­net wur­de. Er soll­te Gaga­rins flie­ge­ri­sche Fähig­kei­ten beur­tei­len, bevor man ihn auf den neu­en MiG-17-Jet los­ließ. 

Um 10:19 hoben Gaga­rin und Ser­jo­gin auf der Tsch­ka­low-Luft­waf­fen­ba­sis bei Mos­kau ab. Ihr Plan war es, min­des­tens eine hal­be Stun­de lang zu flie­gen. Doch schon um 10:32 bat Gaga­rin die Flug­si­che­rung dar­um, zur Basis zurück­keh­ren zu dür­fen. Kurz dar­auf brach die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen dem Jet und dem Boden­per­so­nal ab.

Der mysteriöse Tod des ersten Menschen im All: Wie starb Juri Gagarin?

Nach­dem die Maschi­ne vom Radar ver­schwun­den war, schick­ten die Behör­den eine Such­grup­pe mit Heli­ko­ptern und Flug­zeu­gen los. Vier Stun­den spä­ter wur­de das Wrack der ver­schwun­de­nen MiG-15 in Kir­schatsch (Regi­on Wla­di­mir, 133 Kilo­me­ter öst­lich von Mos­kau) gefun­den. Der Absturz­ort war ver­wüs­tet, die Lei­chen der bei­den Pilo­ten waren ent­stellt. Die for­mel­le Iden­ti­fi­zie­rung von Gaga­rin und Ser­jo­gin war sicher­lich kei­ne ein­fa­che Auf­ga­be.

Man konn­te sich nicht vor­stel­len, dass Gaga­rin gestor­ben war. Er war wie das Leben selbst, er träum­te vom Him­mel, vom Flie­gen und vom All”, sag­te Kama­nin. Doch der Tod des Kos­mo­nau­ten war unbe­streit­bar und Ermitt­lun­gen began­nen.

Offizielle Version : Ein tödlicher Wetterballon

Erst 2011 wur­den die Ergeb­nis­se der Ermitt­lung öffent­lich gemacht. Anläss­lich des 50. Jubi­lä­ums von Gaga­rins Welt­raum­flug gaben die rus­si­schen Behör­den die Doku­men­te frei.

Der wahr­schein­lichs­te Grund für die Kata­stro­phe war ein radi­ka­les Manö­ver, das dazu dien­te, die Kol­li­si­on mit einem Wet­ter­bal­lon zu ver­mei­den. Das führ­te dazu, dass der Jet in einen kri­ti­schen Flug­zu­stand kam und somit in eine Abwärts­spi­ra­le geriet”, sagt Alex­an­der Ste­panow vom prä­si­dia­len Archiv.

Der mysteriöse Tod des ersten Menschen im All: Wie starb Juri Gagarin?

Die­ser Ver­si­on nach hat­te Gaga­rin ein­fach gro­ßes Pech. Ein gro­ßer Wet­ter­bal­lon tauch­te in der Flug­bahn auf und in einem ver­zwei­fel­ten Ver­such, den Zusam­men­prall zu ver­hin­dern, brach­ten die Pilo­ten den Jet in eine Posi­ti­on, in der sie ihn nicht mehr kon­trol­lie­ren konn­ten. Die dich­ten Wol­ken an die­sem Tag sowie das zusätz­li­che Gewicht des Flug­zeugs (der Jet war mit zwei zusätz­li­chen Tanks aus­ge­rüs­tet, wodurch er schwe­rer und lang­sa­mer wur­de) kamen noch erschwe­rend hin­zu. 

Nichts­des­to­trotz stell­te auch die­se Erklä­rung nicht alle zufrie­den und es ent­stan­den zahl­rei­che alter­na­ti­ve Theo­ri­en.

Vier alter­na­ti­ve Theo­ri­en :

1. Serjogin verlor plötzlich das Bewusstsein

Ich glau­be dar­an, dass Ser­jo­gin wäh­rend des Flu­ges eine Herz­attake erlitt. Viel­leicht fiel er ein­fach in einen der Kon­troll­he­bel. Das hät­te fata­le Kon­se­quen­zen”, sagt der sowje­ti­sche Astro­naut Wita­li Scho­lo­bow.

2. Unerwarteter Druckabfall tötete die Piloten

Igor Kus­ne­zow, der an den Ermitt­lun­gen betei­ligt war, glaubt, dass ein uner­war­te­ter Abfall des Kabi­nen­drucks die Pilo­ten umbrach­te. Eini­ge Men­schen glau­ben, dass auf einer Flug­hö­he von rund 4000 Metern das Kabi­nen­druck­sys­tem aus­fiel, wodurch die Pilo­ten das Bewusst­sein und die Kon­trol­le über den Jet ver­lo­ren.

3. Triebwerksschaden

Eine wei­te­re Ver­si­on gibt der MiG-15 selbst die Schuld.

Der Inge­nieur Walen­tin Kosy­rew schrieb in sei­nen Memoi­ren, dass einer der Ermitt­ler ihm sag­te, dass ein Trieb­werks­scha­den zu einem Ver­lust des Auf­triebs führ­te. Die Pilo­ten hät­ten zwar ihr Bes­tes ver­sucht, doch es sei umsonst gewe­sen.

4. Ein anderer Jet verursachte den Absturz

Die­se Theo­rie wird unter ande­rem von Ale­xej Leo­now unter­stützt. Leo­now war selbst Kos­mo­naut und ver­ließ 1965 als ers­ter Mensch im All sein Raum­schiff. 2013 behaup­te­te er, dass ein rück­sichts­lo­ses Flug­ma­nö­ver eines ande­ren Jets zum Tod von Gaga­rin und Ser­jo­gin führ­te. Die MiG-15 des Kos­mo­nau­ten ver­lor dem­nach den Auf­trieb, weil ein ande­rer Jet sie mit Über­schall­ge­schwin­dig­keit über­hol­te.

Kei­ne die­ser Theo­ri­en kann bewie­sen wer­den. Klar ist ledig­lich, dass Gaga­rin und Ser­jo­gin zum Opfer von tra­gi­schen Umstän­den, dar­un­ter tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten, schlech­tes Wet­ter und mög­li­cher­wei­se mensch­li­ches Ver­sa­gen, wur­den.

Mehr zum The­ma — Exklu­siv-Inter­view mit Arnal­do Tama­yo : Vom Schuh­put­zer zum ers­ten kuba­ni­schen Kos­mo­nau­ten

Die­ser Bei­trag erschien zu erst auf Rus­sia Bey­ond The Head­lines. Wir bedan­ken uns für die Zweit­ver­wer­tungs­rech­te.

RT Deutsch


Mythen rund um die Zeitumstellung : Müde Menschen und Meridiane


Wenn am Sonn­tag die Som­mer­zeit beginnt, freu­en sich vie­le über die “län­ge­ren” Tage. Der Preis für das zusätz­li­che Tages­licht in den Abend­stun­den muss aber am Mor­gen in glei­cher Mün­ze gezahlt wer­den — es wird spä­ter hell. Seit 1996 wer­den in der Euro­päi­schen Uni­on im März und Okto­ber die Uhren umge­stellt. In Deutsch­land gibt es die Som­mer­zeit schon seit 1980.

Ursprüng­lich soll­te dank einer bes­se­ren Aus­nut­zung des Tages­lichts Ener­gie gespart wer­den. Das EU-Par­la­ment plä­diert für eine Abschaf­fung der Zeit­um­stel­lung im Jahr 2021 : Auf die­se Posi­ti­on einig­ten sich die Abge­ord­ne­ten am Diens­tag in Straß­burg. Für die tat­säch­li­che Abschaf­fung müss­te aller­dings noch ein Kom­pro­miss mit den Mit­glied­staa­ten erzielt wer­den. Argu­men­te für oder gegen die Zeit­um­stel­lung gibt es vie­le. Wel­che stim­men ?

1. Die Som­mer­zeit hilft dabei, Ener­gie zu spa­ren.

Bewer­tung : Weit­ge­hend falsch

Fak­ten : Es gibt kei­nen Nach­weis, dass in rele­van­tem Maß Ener­gie gespart wür­de. Das Umwelt­bun­des­amt etwa argu­men­tiert : “Zwar wird durch die Zeit­um­stel­lung im Som­mer tat­säch­lich abends weni­ger häu­fig das Licht ange­knipst — im Früh­jahr und Herbst jedoch wird in den Mor­gen­stun­den auch mehr geheizt. Das hebt sich gegen­sei­tig auf.”

Das Büro für Tech­nik­fol­gen-Abschät­zung beim Deut­schen Bun­des­tag kommt zu dem Schluss, dass sich “bes­ten­falls nur sehr gering­fü­gi­ge Ener­gie­ein­spa­run­gen rea­li­sie­ren las­sen”. Eine Aus­wer­tung von Stu­di­en aus ver­schie­de­nen Län­dern habe 2016 mög­li­che Ver­än­de­run­gen in den Berei­chen Strom­ver­brauch und Raum­wär­me von nicht mehr als einem Pro­zent erge­ben. Auch eine Befra­gung bei rund 700 Unter­neh­men und Ver­bän­den der deut­schen Ener­gie­wirt­schaft ergab kein ande­res Ergeb­nis.

Die Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler Kor­bi­ni­an von Blancken­burg und Juli­an Strauch haben anhand einer Ana­ly­se der Daten zwei­er Netz­be­trei­ber in Kas­sel und Kemp­ten errech­net, dass das der­zeit gel­ten­de Sys­tem der Zeit­um­stel­lung nur zu einer Ein­spa­rung von 0,78 Pro­zent beim Strom­ver­brauch pri­va­ter Haus­hal­te führt.

2. Das bis­he­ri­ge Hin und Her scha­det der Gesund­heit, weil unse­re Inne­re Uhr jedes Mal durch­ein­an­der­ge­rät.

Bewer­tung : Teils rich­tig

Fak­ten : Es gibt wis­sen­schaft­li­che Anhalts­punk­te dafür, dass die Anpas­sung des Bio­rhyth­mus beson­ders im Früh­jahr nicht so ein­fach ist. Die Kran­ken­kas­se DAK etwa hat in einer Lang­zeit­be­ob­ach­tung fest­ge­stellt, dass in den ers­ten drei Tagen nach der Zeit­um­stel­lung 25 Pro­zent mehr Pati­en­ten mit Herz­be­schwer­den ins Kran­ken­haus kamen als im Jah­res­durch­schnitt.

Die Wis­sen­schaft­li­chen Diens­te des Bun­des­ta­ges zitier­ten 2014 Stu­di­en aus Schwe­den und den USA, die ein leicht erhöh­tes Infarkt­ri­si­ko nach der Zeit­um­stel­lung im Früh­jahr beleg­ten. Eine aus­tra­li­sche Stu­die zeig­te einen Zusam­men­hang zwi­schen Zeit­um­stel­lung und Sui­zid­ra­te : Auch klei­ne Ver­än­de­run­gen im Bio­rhyth­mus könn­ten dem­nach bei gefähr­de­ten Men­schen desta­bi­li­sie­rend wir­ken.

In einer reprä­sen­ta­ti­ven For­sa-Umfra­ge im Auf­trag der DAK (2018) wie­der­um gaben 72 Pro­zent der Befrag­ten an, sie kön­nen sich nicht erin­nern, dass ihnen die Zeit­um­stel­lung schon ein­mal Pro­ble­me berei­tet hät­te.

3. Von einer dau­er­haf­ten Som­mer­zeit wären Schü­ler und Stu­den­ten beson­ders hart betrof­fen.

Bewer­tung : Rich­tig

Fak­ten : Nach Umstel­lung auf die per­ma­nen­te Som­mer­zeit wür­de es im Win­ter mor­gens eine Stun­de spä­ter hell. Medi­zi­ner wei­sen dar­auf hin, dass Men­schen das blaue Licht der Son­nen­strah­lung brau­chen, um wach zu wer­den. Alfred Wia­ter, der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Gesell­schaft für Schlaf­for­schung und Schlaf­me­di­zin (DGSM), sag­te dazu dem Deut­schen Ärz­te­blatt, die Sero­to­nin­aus­schüt­tung wer­de durch Licht sti­mu­liert — “so wer­den wir mor­gens wach und mun­ter”.

Der Münch­ner Chro­no­bio­lo­ge Till Roen­ne­berg sieht beson­ders vie­le Teen­ager betrof­fen. Ihr typi­scher Bio­rhyth­mus ver­schie­be ihre Inne­re Uhr und mache sie zu Lang­schlä­fern. Schon der Schul­start um 08.00 Uhr mor­gens sei für sie ver­gleich­bar mit einem Arbeits­be­ginn um 04.00 Uhr bei Erwach­se­nen. “Das sol­len sich ein­fach mal Erwach­se­ne vor Augen füh­ren, (…) wie auf­merk­sam sie dann sind und wie gut sie dann ler­nen kön­nen”, so Roen­ne­berg in einem Pod­cast sei­ner Uni­ver­si­tät. Die Zeit­um­stel­lung ver­schär­fe die­ses Pro­blem noch : “Die Dis­kre­panz zwi­schen dem, was die Inne­re Uhr leben möch­te, und dem, was wir leben müs­sen, (…) wird um eine Stun­de noch ver­grö­ßert — mit allen Kon­se­quen­zen : Schlaf­man­gel, mehr rau­chen, mehr unter Stress ste­hen usw.”

Auch der Deut­sche Leh­rer­ver­band hält eine dau­er­haf­te Umstel­lung auf Som­mer­zeit für unver­ant­wort­lich. Eine sol­che Rege­lung wür­de nach Aus­sa­ge von Ver­bands­chef Heinz-Peter Mei­din­ger dazu füh­ren, “dass über zehn Mil­lio­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Deutsch­land zwei Mona­te län­ger bei abso­lu­ter Dun­kel­heit ihren mor­gend­li­chen Schul­weg antre­ten müss­ten, was nicht zuletzt auch die Unfall­häu­fig­keit in die Höhe trei­ben wür­de”.

4. Eine dau­er­haf­te Win­ter­zeit kommt den natür­li­chen Ver­hält­nis­sen am nächs­ten.

Bewer­tung : Stimmt mit Ein­schrän­kun­gen

Fak­ten : “Natür­lich” wäre es, wenn die Son­ne punkt 12 Uhr mit­tags ihren Zenit errei­chen wür­de — das ent­spricht der “Son­nen­zeit”. So ist es bei­spiels­wei­se im Win­ter in Gör­litz, am öst­lichs­ten Zip­fel Deutsch­lands. Die Stadt liegt genau auf dem 15. Län­gen­grad, sie ist des­halb ide­al­ty­pisch für die Berech­nung der “Nor­mal­zeit” — der Mit­tel­eu­ro­päi­schen Zeit MEZ — in Deutsch­land. Schon in Ham­burg oder Dort­mund stim­men Son­nen- und Uhr­zeit aber nicht mehr über­ein, weil sie deut­lich west­li­cher lie­gen.

Die Zeit­zo­nen ori­en­tie­ren sich an der Koor­di­nier­ten Welt­zeit (UTC). Dafür wird der Erd­ball, aus­ge­hend vom Null­me­ri­di­an in Green­wich bei Lon­don, gedank­lich in 24 Zonen mit einer Brei­te von je 15 Län­gen­gra­den ein­ge­teilt. Von einer die­ser Zonen zur nächs­ten beträgt der Zeit­un­ter­schied jeweils eine Stun­de.

In der Rea­li­tät wer­den die Umris­se der Zeit­zo­nen von poli­ti­schen Gren­zen und geo­gra­fi­schen Gege­ben­hei­ten ver­zerrt. MEZ etwa gilt in Euro­pa von der Atlan­tik­küs­te bis an die pol­ni­sche Ost­gren­ze. Das führt dazu, dass die Son­ne in Spa­ni­en den höchs­ten Stand erst gegen 13 Uhr erreicht, in Polen schon gegen 11 Uhr. Den “natür­li­chen” Ver­hält­nis­sen ent­spricht die dau­er­haf­te Win­ter­zeit also nur in einem klei­nen Teil Euro­pas.

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(rt deutsch/dpa)

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Israel warnt Menschen in Gaza, sich nicht dem Sperrzaun zu nähern


Nach der Gewalt­es­ka­la­ti­on der letz­ten Tage sind für Sams­tag wie­der mas­si­ve Pro­tes­te der Paläs­ti­nen­ser im Gaza­strei­fen ange­kün­digt, die den Jah­res­tag der wöchent­li­chen Pro­tes­te bege­hen wol­len. Die israe­li­sche Regie­rung ver­leg­te in den letz­ten Stun­den ein Groß­auf­ge­bot an Sol­da­ten, Pan­zern und wei­te­rem Kriegs­ma­te­ri­al an die “Gren­ze” zum Gaza­strei­fen. Oberst Iyad Sar­han, Kom­man­deur der Koor­di­na­ti­on und Ver­bin­dungs­ver­wal­tung der israe­li­schen Armee für Gaza, rich­te­te sich mit einer Dro­hung an die Men­schen in Gaza.

Wei­ter mein­te Sar­han, dass die seit einem Jahr andau­ern­den Pro­tes­te “nichts außer Tod und Ver­let­zung” gebracht haben, die “von der gewalt­tä­ti­gen Natur der Pro­tes­te und der damit ein­her­ge­hen­den ter­ro­ris­ti­schen Hand­lun­gen resul­tier­ten”. Er stellt die rhe­to­ri­sche Fra­ge :

Bewoh­ner von Gaza, wie wollt ihr die­sen kom­men­den Sams­tag ver­brin­gen ? Wollt ihr ihn mit euren Fami­li­en zu Hau­se ver­brin­gen oder an Aus­schrei­tun­gen ent­lang des Sicher­heits­zau­nes teil­neh­men ? Die IDF (Israe­li­sche Verteidigungsstreitkräfte/Anm.) wer­den kei­ne Ver­su­che tole­rie­ren, (israe­li­schen) Zivi­lis­ten oder Sol­da­ten Scha­den zuzu­fü­gen, noch wird sie irgend­wel­che Schä­den am Sicher­heits­zaun tole­rie­ren. Wir möch­ten auch nicht, dass mor­gen, Sams­tag, irgend­je­mand ver­letzt oder ver­wun­det wird, aber das ist ein­zig und allein von euch abhän­gig ! Demons­triert nach Her­zens­lust, aber um eurer eige­nen Sicher­heit wil­len, kommt nicht näher als 300 Meter an die Gren­ze her­an. Ich wie­der­ho­le : Bleibt weit von der Gren­ze weg und hal­tet euch vom Sicher­heits­zaun fern. Hal­tet eine Distanz von min­des­tens 300 Metern ! Der Staat Isra­el ist ent­schlos­sen, wei­ter­hin sei­ne Bür­ger zu beschüt­zen und wird weder Rake­ten noch ter­ro­ris­ti­sche Hand­lun­gen erdul­den. Jeg­li­cher Ver­stoß wird eine schwe­re Reak­ti­on aus­lö­sen.

Ein Unter­su­chungs­be­richt des Men­schen­rechts­ra­tes der Ver­ein­ten Natio­nen zu der über­mä­ßi­gen Gewalt­an­wen­dung der israe­li­schen Armee wäh­rend der ein­jäh­ri­gen Pro­tes­te kam zu dem Schluss, dass Isra­el dabei “Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit” began­gen haben könn­te. Die absicht­li­che Tötung von Zivi­lis­ten, die nicht “direkt an Feind­se­lig­kei­ten teil­neh­men”, ist ein Kriegs­ver­bre­chen, heißt es in dem Bericht wei­ter. Gemäß der Unter­su­chung haben israe­li­sche Sol­da­ten zwi­schen März und Dezem­ber 2018 auf mehr als 6.000 Paläs­ti­nen­ser geschos­sen und dabei 183 Men­schen – ein­schließ­lich 32 Kin­der – getö­tet.

Außer­dem wirft der Unter­su­chungs­be­richt Isra­el vor, es “kon­sis­tent ver­säumt zu haben, Kom­man­deu­re und Sol­da­ten für Ver­bre­chen und Ver­stö­ße gegen Paläs­ti­nen­ser sinn­voll zu unter­su­chen und zu ver­fol­gen”. “Isra­els Bilanz bei der Unter­su­chung von Todes­fäl­len von Paläs­ti­nen­sern in Gaza und dem West­jor­dan­land ist mise­ra­bel”, stell­ten die Unter­su­chungs­be­am­te der UN fest.

Der israe­li­sche Vor­wurf, dass die radi­kal­is­la­mi­sche Hamas im Gaza­strei­fen die Men­schen auf­sta­chelt und die Pro­tes­te für eige­ne Zwe­cke aus­nutzt, ist nicht gänz­lich falsch. Aller­dings ist es die tota­le israe­li­sche Blo­cka­de des Gaza­strei­fens zu Was­ser, zu Lan­de und in der Luft, die den Men­schen jeg­li­che Mög­lich­keit zu einem anstän­di­gen Leben nimmt und sie damit auch ganz unab­hän­gig von der Hamas Anlass zu wüten­den Pro­tes­ten gibt.

Mehr zum The­ma — Nach Rake­ten­ein­schlä­gen nahe Tel Aviv : Isra­el schickt wei­te­re Trup­pen an die Gren­ze zu Gaza

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