Vier Menschen erkranken an Krebs nach Transplantationen von gleichem Organspender


Die 53-jäh­ri­ge Organ­spen­de­rin, die im Jahr 2007 an einem Schlag­an­fall starb, wuss­te nichts von ihrer Erkran­kung. Stan­dart­tests, die vor der Organ­ent­nah­me durch­ge­führt wur­den, zeig­te die Erkran­kung eben­so nicht an. Des­we­gen wur­den ihre Lun­gen, Nie­ren, Leber und Herz trans­plan­tiert. Nun wird ver­mu­tet dass die Organ­spen­de­rin Mikro­me­ta­sta­sen hat­te, die zu klein waren, um ent­deckt zu wer­den.

Die vier­te Pati­en­tin konn­te nur über­le­ben, weil sie die Ein­nah­me von Arz­nei­en zur Immun­sup­pres­si­on stopp­te. 

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Nach Raketenangriff auf Latakia : Russisches Militärflugzeug mit 14 Menschen an Bord vermisst


Das Auf­klä­rungs­flug­zeug des Typs Il-20 sei bereits am spä­ten Mon­tag­abend nicht mehr zu orten gewe­sen, hieß es dem­nach. Zu der Zeit hät­ten israe­li­sche Kampf­jets des Typs F-16 Zie­le in der syri­schen Küs­ten­pro­vinz Lata­kia ange­grif­fen, sag­te der Minis­te­ri­ums­mit­ar­bei­ter dem­nach wei­ter. Eine fran­zö­si­sche Fre­gat­te habe zur glei­chen Zeit Rake­ten abge­feu­ert.

Der letz­te Kon­takt zu der rus­si­schen Maschi­ne habe gegen 23.00 Uhr Mos­kau­er Zeit (0.00 Uhr MEZ) statt­ge­fun­den, hieß es dem­nach. Das Flug­zeug habe sich auf dem Rück­weg zu der rus­si­schen Mili­tär­ba­sis Hmeimim nahe der Küs­te im Wes­ten Syri­ens befun­den. (dpa)

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Hongkong überholt New York als Heimat der wohlhabendsten Menschen der Welt


Einem neu­en For­schungs­be­richt der Fir­ma Wealth-X zufol­ge gibt es welt­weit unge­fähr 256.000 Men­schen, die zu der Kate­go­rie der Ult­ra­rei­chen gehö­ren. Die Stu­die ver­zeich­ne­te außer­dem, dass Asi­en in der unter­such­ten Kate­go­rie den schnells­ten Wachs­tum auf­weist. Als Haupt­mo­to­ren wer­den hier­bei das chi­ne­si­sche Fest­land und Hong­kong genannt.

Die Zahl der Men­schen, die 30 Mil­lio­nen US-Dol­lar oder mehr besit­zen (soge­nann­te Ultra-High-Net-Worth-Indi­vi­du­en), stieg in Asi­en um 19 Pro­zent, was ein dop­pelt so schnel­les Wachs­tum bedeu­tet, wie in Nord­ame­ri­ka.

Es wird erwar­tet, dass der asia­tisch-pazi­fi­sche Raum in den nächs­ten fünf Jah­ren die Lücke zu ande­ren Regio­nen schlie­ßen wird. Er wird jedoch in abso­lu­ten Zah­len, vor­aus­sicht­lich hin­ter Euro­pa, dem Nahen Osten und Afri­ka, zurück­blei­ben”, so der Bericht.

In Asi­ens Finanz­zen­trum Hong­kong explo­dier­te im Jahr 2017 die Zahl der ultra-rei­chen Per­so­nen und stieg um 31 Pro­zent auf über 10.000 Men­schen. Damit über­hol­te die Stadt erst­mals die 9.000 super­rei­chen Ein­woh­ner New Yorks. Tokio beleg­te mit 6.800 Mul­ti­mil­lio­nä­ren den drit­ten Platz. In Chi­na befin­den sich 26 der 30 am schnells­ten wach­sen­den Städ­te der Welt, in denen Ult­ra­rei­che leben. Der Lei­ter des Wealth-X-Insti­tu­te Vin­cent White erklär­te dazu :

Hong­kongs Anstieg der Zahl der ultra­hoch ver­mö­gen­den Pri­vat­per­so­nen ist haupt­säch­lich auf sei­ne Han­dels- und Inves­ti­ti­ons­be­zie­hun­gen zum chi­ne­si­schen Fest­land zurück­zu­füh­ren, wo neue, selbst geschaf­fe­ne Ver­mö­gen am schnells­ten wach­sen.

Der Bericht ergab, dass die Ultra-Rei­chen der Welt die Mehr­heit ihres Ver­mö­gens (rund 35 Pro­zent) in liqui­den Mit­teln wie Bar­geld hal­ten. Auf pri­va­te Betei­li­gun­gen ent­fie­len rund 32 Pro­zent, auf öffent­li­che Betei­li­gun­gen 26 Pro­zent. Alter­na­ti­ve Anla­gen wie Immo­bi­li­en, Kunst und Yach­ten mach­ten 6,6 Pro­zent der Bilanz­sum­me aus.

Mehr zum The­ma — Hong­kong ver­schenkt Geld im gro­ßen Stil : 2,8 Mil­lio­nen Bür­ger erhal­ten jeweils etwa 500 US-Dol­lar

Wealth-X wies außer­dem dar­auf hin, dass etwa 35.000 Frau­en im ver­gan­ge­nen Jahr es in die Lis­te der Ultra-rei­chen schaff­ten, was einem rekord­ver­däch­ti­gen Anteil von fast 14 Pro­zent ent­spre­che. Der Bericht pro­gnos­ti­ziert, dass in den nächs­ten vier Jah­ren “Asi­en das stärks­te Wachs­tum der Welt [in der Kate­go­rie der Ultra-High-Net-Worth-Indi­vi­du­en] erfah­ren wird”. Bis 2022 wer­den in der Regi­on 108.000 beson­ders ver­mö­gen­de Per­so­nen leben. In Nord­ame­ri­ka wer­de die Anzahl die­ser Per­so­nen in die­sem Zeit­raum auf 132.000 wach­sen.

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2.500 Menschen bei Trauermarsch nach Todesfall in Köthen – Bürgermeister ruft zu Besonnenheit auf


Der 22-Jäh­ri­ge starb nach Anga­ben der Poli­zei an aku­tem Herz­ver­sa­gen. Ein Zusam­men­hang zu erlit­te­nen Ver­let­zun­gen konn­te nicht her­ge­stellt wer­den, wie die Poli­zei mit Blick auf das vor­läu­fi­ge Ergeb­nis der Obduk­ti­ons mit­teil­te. Nach Anga­ben der Mit­tel­deut­schen Zei­tung hat­te der 22-Jäh­ri­ge eine kar­dio­lo­gi­sche Vor­er­kran­kung. Eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung dafür gab es zunächst nicht.

Mehr zum The­ma — 22-Jäh­ri­ger stirbt bei Streit in Köthen – Poli­zei nimmt zwei Ver­däch­ti­ge fest

Köthens Ober­bür­ger­meis­ter Bernd Hau­s­child (SPD) hat sich nach dem dra­ma­ti­schen Vor­fall erschro­cken gezeigt über Gewalt­auf­ru­fe bei den anschlie­ßen­den Pro­tes­ten. Er rief des­halb am Mon­tag aber­mals zur Beson­nen­heit auf. Es sei schwer, wenn die Gewalt von außen nach Köthen kom­me, sag­te der Sozi­al­de­mo­krat im ZDF-Mor­gen­ma­ga­zin. Er selbst habe zwar kei­ne Aktio­nen gegen Rechts geplant, wenn aber etwas pas­sie­re, sei­en die Köthe­ner vor­be­rei­tet.

Mit Blick auf die letzt­lich weit­ge­hend fried­lich ver­lau­fe­nen Pro­tes­te vom Vor­abend füg­te Hau­s­child hin­zu : “Lei­der waren eben doch vie­le Rech­te da gewe­sen, die ver­sucht haben, sich Gehör zu ver­schaf­fen vor den Köthe­nern.” Die Stim­mung sei durch zuge­reis­te Rech­te ange­heizt wor­den. “Es wur­den in Sozia­len Medi­en Auf­ru­fe gestar­tet, in geschlos­se­nen rech­ten Grup­pen, und das waren halt die, die in Köthen prä­sent gewe­sen sind. Man sag­te mir, zum Teil sogar Leu­te, die vor­her in Chem­nitz prä­sent gewe­sen sind. Das sind halt rech­te rei­sen­de Tou­ris­ten.” Er sei erschro­cken über die Reden.

Vor dem soge­nann­ten Trau­er­marsch, für den in der rech­ten Sze­ne mobi­li­siert wor­den war, hat­te der Bür­ger­meis­ter am Sonn­tag auf Face­book aus­drück­lich von einer Teil­nah­me abge­ra­ten. Ihm wür­den Infor­ma­tio­nen vor­lie­gen, dass auch gewalt­be­rei­te Grup­pen von außer­halb Köthens teil­neh­men woll­ten. Im ZDF sag­te Hau­s­child, er sei froh, dass die anhei­zen­den Red­ner kei­ne Köthe­ner gewe­sen sei­en. Er selbst hat­te gemein­sam mit Bür­gern an einem Gedenk­got­tes­dienst teil­ge­nom­men. (dpa)

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1.800 Menschen müssen nach Großbrand bei Bayernoil ihre Wohnungen verlassen


Auf dem Betriebs­ge­län­de öst­lich der Groß­stadt Ingol­stadt gab es nach Poli­zei­an­ga­ben am frü­hen Sams­tag­mor­gen aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che eine Explo­si­on. Dann ent­wi­ckel­te sich ein Groß­brand in der Flüs­sig­gas- und Flüs­sig­ben­zin­an­la­ge des Gas­kraft­werks. Mehr als 200 Ein­satz­kräf­te waren im Ein­satz. Die Lösch­ar­bei­ten dau­er­ten am Sams­tag­mor­gen noch an. (dpa)

Mehr zum The­ma — Min­des­tens 18 Men­schen ster­ben bei Hotel­brand in Chi­na

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Münster : Rund 2000 Menschen demonstrieren gegen rechten Hass


Doch wäh­rend der Pro­test­zug am Don­ners­tag durch die Müns­te­ra­ner Innen­stadt zog, hät­ten sich zahl­rei­che Men­schen spon­tan ange­schlos­sen und mit­ge­macht, berich­te­ten die West­fä­li­schen Nach­rich­ten. Am Sonn­tag war in Chem­nitz ein 35 Jah­re alter Deut­scher durch Mes­ser­sti­che getö­tet wor­den. Ein Ira­ker und ein Syrer sit­zen als Tat­ver­däch­ti­ge in Unter­su­chungs­haft. Nach der Tat zogen über­wie­gend rech­te Demons­tran­ten durch die Stadt, hetz­ten gegen Aus­län­der, eini­ge wur­den sogar ange­grif­fen. (dpa)

Mehr zum The­ma — LIVE aus Chem­nitz : Rech­te Demons­tra­ti­on gegen Minis­ter­prä­si­dent Kret­sch­mer

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Hitlergruß gezeigt — Polizei Chemnitz ermittelt gegen zehn Menschen


Von meh­re­ren Per­so­nen sei­en die Per­so­na­li­en auf­ge­nom­men wor­den. Ein Poli­zei­spre­cher sag­te auf Nach­fra­ge, dass es kei­ne Fest­nah­men gege­ben habe. Die Nacht in Chem­nitz ist den Anga­ben zufol­ge ohne Zwi­schen­fäl­le geblie­ben.

Zuvor waren am Mon­tag­abend bei Pro­tes­ten Tau­sen­der rech­ter und lin­ker Demons­tran­ten in der Chem­nit­zer Innen­stadt min­des­tens sechs Men­schen ver­letzt wor­den. Laut Poli­zei sind vier davon Teil­neh­mer der von der rechts­po­pu­lis­ti­schen Bewe­gung Pro Chem­nitz ange­mel­de­ten Demo. Die­se sei­en bei der Abrei­se durch 15 bis 20 Angrei­fer ver­letzt wor­den. Zwei von ihnen sei­en zur Behand­lung ins Kran­ken­haus gekom­men.

Mehr zum The­ma — Gene­ral­staats­an­walt über­nimmt Ermitt­lun­gen zum Fall Chem­nitz

Aus­lö­ser für die Kund­ge­bun­gen sowie die gewalt­tä­ti­gen Über­grif­fe auf Aus­län­der am Sonn­tag war, dass ein 35 Jah­re alter Deut­scher durch Mes­ser­sti­che getö­tet wor­den war. Zwei Tat­ver­däch­ti­ge aus Syri­en und dem Irak sit­zen in Unter­su­chungs­haft. (dpa)

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Afghanistan : 61 Menschen aus Taliban-Gefängnis befreit


Die Gefan­ge­nen hat­ten laut Salim aus unter­schied­li­chen Grün­den ein­ge­ses­sen. Ihnen sei unter ande­rem Spio­na­ge für die afgha­ni­schen Streit­kräf­te vor­ge­wor­fen wor­den. Die Befrei­ten kamen sei­nen Wor­ten zufol­ge zunächst in eine Mili­tär­ein­rich­tung in Hel­mand und soll­ten noch am Frei­tag wie­der mit ihren Fami­li­en ver­eint wer­den. Ins­ge­samt sei­en in den ver­gan­ge­nen drei Mona­ten mehr als 350 Men­schen aus Tali­ban-Gefäng­nis­sen in der Pro­vinz Hel­mand befreit wor­den, sag­te Salim.

In der Pro­vinz Hel­mand haben die Tali­ban eine star­ke Prä­senz. Laut dem jüngs­ten Bericht des US-Gene­ral­inspek­teurs für Wie­der­auf­bau in Afgha­ni­stan kon­trol­lie­ren die Auf­stän­di­schen 9 der 14 Bezir­ke der Pro­vinz und 56 Pro­zent der Bevöl­ke­rung. (dpa)

Mehr zum The­ma — IS-nahe Ter­ror­zel­le zer­schla­gen : Anschlag auf Rus­si­sche Mili­tär­ba­sis in Tadschi­ki­stan geplant

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Tschechischer Delegationsleiter : „Menschen auf der Krim mit ihrem Leben zufrieden“


Der Lei­ter einer tsche­chi­schen Dele­ga­ti­on, Abge­ord­ne­te des EU-Par­la­ments Jaro­mír Kohlíček hat in einem Sput­nik-Gespräch sei­ne Ein­drü­cke von sei­ner Rei­se auf die Schwarz­meer-Halb­in­sel Krim geschil­dert und die­se mit ent­spre­chen­den Berich­ten west­li­cher Poli­ti­ker ver­gli­chen.
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