Heftige Explosion in Antwerpen : Drei Gebäude eingestürzt – Menschen verschüttet


Bei einer Explo­si­on im bel­gi­schen Ant­wer­pen hat es am Diens­tag meh­re­re Ver­letz­te gege­ben. Noch immer sind Men­schen nach Poli­zei­an­ga­ben unter den Trüm­mern begra­ben. Drei Gebäu­de sol­len infol­ge der Explo­si­on ein­ge­stürzt sein.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Hunderte Menschen protestieren eine Woche vor Stadtratswahl in Moskau – keine Festnahmen


Eine Woche vor der Wahl zum Stadt­par­la­ment haben in Mos­kau erneut Hun­der­te Men­schen demons­triert. Sie ver­sam­mel­ten sich am Sams­tag im Stadt­zen­trum, obwohl die Behör­den die Kund­ge­bung nicht geneh­migt hat­ten. Anders als in den Vor­wo­chen reagier­te die Poli­zei gelas­sen und ließ die Demons­tran­ten durch das Zen­trum der rus­si­schen Haupt­stadt zie­hen. Berich­te von Fest­nah­men gab es kei­ne.

Zu der als “Spa­zier­gang” dekla­rier­ten Pro­test­ak­ti­on hat­te Lju­bow Sobol auf­ge­ru­fen, deren Kan­di­da­tur die loka­le Wahl­kom­mis­si­on wegen Unre­gel­mä­ßig­kei­ten in den ein­ge­reich­ten Unter­schrifts­lis­ten abge­wie­sen hat­te. Die oppo­si­tio­nel­le Poli­ti­ke­rin nahm an dem Marsch teil. Sie for­der­te die Frei­las­sung “poli­ti­scher Gefan­ge­ner” und rief die Mos­kau­er dazu auf, die Abstim­mung am 8. Sep­tem­ber als Wahl­be­ob­ach­ter zu kon­trol­lie­ren. Die Poli­zei sprach am Nach­mit­tag von 750 Teil­neh­mern in Mos­kau. Beob­ach­ter gin­gen jedoch von einer deut­lich höhe­ren Zahl aus.

Mehr zum The­ma — Wla­di­mir Putin : Pro­tes­te in EU haben schwer­wie­gen­de­re Fol­gen für Demons­tran­ten als jene in Russ­land

RT Deutsch


Zorn über von Johnson verordnete Parlamentsschließung – Hunderte Menschen demonstrieren


Der bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter Boris John­son hat mit der von ihm ver­ord­ne­ten Zwangs­pau­se des Par­la­ments einen Sturm der Empö­rung aus­ge­löst. Am Mitt­woch­abend ver­sam­mel­ten sich Hun­der­te Men­schen vor dem Par­la­ment und dem Regie­rungs­sitz Dow­ning Street in Lon­don, um gegen die Par­la­ments­schlie­ßung zu demons­trie­ren. Eine Online­pe­ti­ti­on gegen die umstrit­te­ne Maß­nah­me knack­te in der Nacht zu Don­ners­tag die Mil­lio­nen-Gren­ze. Die Akti­vis­tin und Geschäfts­frau Gina Mil­ler teil­te Berich­ten zufol­ge mit, sie habe recht­li­che Schrit­te gegen die Ent­schei­dung ein­ge­lei­tet.

Köni­gin Eliza­beth II. gab dem Antrag von John­son statt

Mil­ler hat­te bereits 2017 ein Ver­fah­ren gegen die Regie­rung gewon­nen, bei dem es um die Rech­te des Par­la­ments bei der EU-Aus­tritts­er­klä­rung ging. Die Online­pe­ti­ti­on regis­trier­te am frü­hen Don­ners­tag­mor­gen bereits mehr als 1,1 Mil­lio­nen vir­tu­el­le Unter­schrif­ten. Die Initia­to­ren ver­lan­gen, dass das Par­la­ments­ge­sche­hen nicht unter­bro­chen wird, solan­ge Groß­bri­tan­ni­en den Aus­tritt aus der Euro­päi­schen Uni­on nicht ver­schiebt oder sei­nen Aus­tritts­an­trag zurück­zieht. Sol­che Peti­tio­nen kann jeder Bür­ger ein­brin­gen, sie sind aber vor allem sym­bo­li­scher Natur.

Auch in sei­ner eige­nen Par­tei lös­te John­son eine hef­ti­ge Kon­tro­ver­se aus. Medi­en­be­rich­ten zufol­ge woll­te die Che­fin der schot­ti­schen Kon­ser­va­ti­ven, Ruth David­son, noch am Don­ners­tag ihren Rück­tritt bekannt geben. Aus­lö­ser für den Rück­zug der Poli­ti­ke­rin sol­len dem­nach vor allem pri­va­te Grün­de sein, doch der Zeit­punkt gab Anlass für Spe­ku­la­tio­nen über einen tie­fen Riss in der Par­tei : David­son war John­sons erbit­terts­te inner­par­tei­li­che Riva­lin im Wahl­kampf vor dem Bre­x­it-Refe­ren­dum 2016 und ist eine ent­schie­de­ne No-Deal-Geg­ne­rin. Sie galt einst als Hoff­nungs­trä­ge­rin der Tory-Par­tei.

John­son hat­te am Mitt­woch ange­kün­digt, dem Unter­haus noch vor dem EU-Aus­tritt am 31. Okto­ber eine Zwangs­pau­se auf­zu­er­le­gen. Köni­gin Eliza­beth II. gab dem Antrag statt. Dem Par­la­ment bleibt damit nur noch ein Zeit­fens­ter von weni­gen Tagen, um einen EU-Aus­tritt ohne Abkom­men per Gesetz zu ver­hin­dern. Doch das ist ange­sichts der vie­len Hür­den im Gesetz­ge­bungs­pro­zess kaum zu bewäl­ti­gen.

Labour-Chef Cor­byn : Miss­trau­ens­an­trag gegen die Regie­rung “zu gege­be­ner Zeit” 

Par­la­ments­prä­si­dent John Ber­cow sprach von einem “Fre­vel an der Ver­fas­sung”. Der frü­he­re Schatz­kanz­ler und Par­tei­freund John­sons, Phil­ip Ham­mond, twit­ter­te : “Zutiefst unde­mo­kra­tisch.” Es sei eine Schan­de, wenn das Par­la­ment davon abge­hal­ten wer­de, der Regie­rung in Zei­ten einer natio­na­len Kri­se auf die Fin­ger zu schau­en.

Oppo­si­ti­ons­füh­rer und Labour-Chef Jere­my Cor­byn kün­dig­te trotz der Zwangs­pau­se einen Ver­such an, den No-Deal-Bre­x­it per Gesetz zu ver­hin­dern. Auch ein Miss­trau­ens­an­trag gegen die Regie­rung will er “zu gege­be­ner Zeit” ein­rei­chen. Ob sich dafür der­zeit eine Mehr­heit fin­det, ist unge­wiss.

Mehr zum The­ma — John Bol­ton : EU-Eli­ten behan­deln Wäh­ler wie Bau­ern

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Neue Menschen braucht das Land : Israel begrüßt Sonderflug mit 242 Zuwanderern aus USA und Kanada


Hun­der­te waren gekom­men, um die neu­en Israe­lis auf dem Flug­ha­fen Ben Gur­i­on zu begrü­ßen. Unter den 242 Pas­sa­gie­ren sind 41, die in der israe­li­schen Armee die­nen wol­len, 103 sind unter 18 Jah­re alt. Der El-Al-Son­der­flug wur­de von der Orga­ni­sa­ti­on Nefesh B’Ne­fesh aus­ge­rich­tet. Die Orga­ni­sa­ti­on enga­giert sich seit 2002 für die Aus­wan­de­rung von Juden aus Nord­ame­ri­ka nach Isra­el.

Der Flug am Mitt­woch war ein beson­de­rer Flug, denn er mar­kier­te die Zahl von 60.000 Zuwan­de­rern, wel­che Nefesh B’Ne­fesh bereits will­kom­men gehei­ßen hat. Nach der Ankunft erhal­ten die Migran­ten Unter­stüt­zung bei der Suche nach einer Unter­kunft und einem Arbeits­platz, aber auch bei Behör­den­gän­gen. 

Im ver­gan­ge­nen Jahr stieg die Zahl jüdi­scher Zuwan­de­rer nach Isra­el um 21 Pro­zent (20.000 neue Bür­ger). Der israe­li­sche Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Yoav Gallant erklär­te :

Dies ist ein stra­te­gi­sches Ziel der israe­li­schen Regie­rung, die zur Stär­kung der Nati­on und des jüdi­schen Vol­kes bei­getra­gen hat. 

Die Pas­sa­gie­re waren bei ihrer Ankunft in T‑Shirts und Kap­pen der Orga­ni­sa­ti­on geklei­det. Ins­ge­samt 2.282 Men­schen wer­den die­sen Som­mer aus Nord­ame­ri­ka erwar­tet.

Eine Band spiel­te, und Zuwan­de­rer wur­den von Hun­der­ten Freun­den, Ver­wand­ten und Poli­ti­kern begrüßt. Auch die Frau des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten, Sara Netan­ja­hu, war unter dem Will­kom­mens­ko­mi­tee. Die­se rich­te­te ihre Wor­te an die künf­ti­gen Sol­da­ten Isra­els : 

Sie, die ein­sa­men Sol­da­ten, hei­ße ich beson­ders will­kom­men. Will­kom­men in Isra­el und will­kom­men in der IDF. Sie haben ein war­mes Zuhau­se, Fami­lie und Freun­de ver­las­sen, um Ali­ja zu machen und sich der Erfolgs­ge­schich­te Isra­els anzu­schlie­ßen und hier­her in Ihr Zuhau­se zu kom­men. Ganz Isra­el umarmt Sie heu­te ; wir alle sind Ihre Fami­lie. Auch wenn Sie als ‘ein­sa­mer Sol­dat’ bezeich­net wer­den – Sie sind nicht allein : Wir sind immer bei Ihnen. 

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Erdrutsche und Überschwemmungen in Indien : Über 215 Menschen getötet, fast eine Million obdachlos


Extre­me Wet­ter­be­din­gun­gen, die seit letz­ter Woche die indi­schen Bun­des­staa­ten Maha­rash­tra, Kar­nata­ka, Kera­la und Guja­rat heim­su­chen, zwan­gen Hun­dert­tau­sen­de von Men­schen, sich vor­über­ge­hend siche­re­re Unter­künf­te zu suchen. Die star­ken Regen­fäl­le wirk­ten sich auch auf die Infra­struk­tur in der Regi­on aus und unter­bra­chen die Zug- und Flug­ha­fen­ver­bin­dun­gen.

Um die anhal­ten­de Kata­stro­phe zu bewäl­ti­gen, die bis Sonn­tag min­des­tens 215 Men­schen­le­ben for­der­te, ent­sand­ten die indi­schen Streit­kräf­te rund 3.000 Per­so­nen sowie ver­schie­de­ne Ein­hei­ten an Mili­tär­ge­rät. Dazu zäh­len auch Hub­schrau­ber, um bei Flut­hil­fe- und Ret­tungs­ak­tio­nen in den vier betrof­fe­nen Staa­ten zu hel­fen.

Der Anstieg des Was­ser­spie­gels ließ alle Flüs­se im Bun­des­staat Kar­nata­ka über­lau­fen. Min­des­tens 40 Men­schen wur­den allein dort getö­tet. Min­des­tens 400.000 Ein­woh­ner wur­den ver­trie­ben. Die staat­li­che Kata­stro­phen­schutz­be­hör­de ver­such­te am Sonn­tag, die Bevöl­ke­rung zu beru­hi­gen und kün­dig­te an, dass “das Was­ser in vie­len Bezir­ken zurück­ge­gan­gen ist und die Hoch­was­ser­si­tua­ti­on sich ver­bes­sert hat”.

Im süd­li­chen Bun­des­staat Kera­la wur­den bei regen­be­ding­ten Vor­fäl­len min­des­tens 84 Men­schen getö­tet, wäh­rend 227.000 Men­schen in etwa 1.551 Hilfs­la­ger gebracht wur­den. Am Sonn­tag ging der Was­ser­stand zurück, doch die Behör­den erklär­ten, dass es zu früh für Opti­mis­mus sei. Der Chief Minis­ter des Bun­des­staa­tes Pin­arayi Vija­yan beton­te :

Wir müs­sen vor­sich­tig sein. Es ist nicht ein­fach, vor Erd­rut­schen zu ent­kom­men.

Über­schwem­mun­gen tra­fen auch den Staat Maha­rash­tra, in dem min­des­tens 40 Todes­fäl­le gemel­det wur­den, wäh­rend schät­zungs­wei­se 400.000 Men­schen gezwun­gen waren, ihre Häu­ser zu ver­las­sen. Wei­te­re 31 Todes­fäl­le wur­den im Bun­des­staat Guja­rat gemel­det, der eben­falls vom Mon­sun und Erd­rut­schen betrof­fen war.

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RT-Doku : Kinderlos — Warum sich immer mehr Menschen gegen Fortpflanzung entscheiden


Zum ers­ten Mal in der Geschich­te haben Paa­re die freie Wahl, ob sie Kin­der haben möch­ten oder nicht : Moder­ne Ver­hü­tungs­me­tho­den ermög­li­chen es, Geschlechts­ver­kehr zu haben, ohne schwan­ger zu wer­den.

Auf gemein­sa­men Par­tys sto­ßen zuneh­mend mehr Men­schen auf die bewusst­lo­se Kin­der­lo­sig­keit, auf einen weni­ger bevöl­ker­ten Pla­ne­ten und den Erhalt der Tier­welt an.

Laut Sta­tis­tik war die Gebur­ten­ra­te in den USA im Jahr 2018 auf ihrem tiefs­ten Stand seit 32 Jah­ren. Die Zahl der US-Ame­ri­ka­ner, die kei­ne Kin­der haben wol­len, steigt signi­fi­kant. 

Mehr zum The­ma — Chi­ne­si­scher For­scher ver­mel­det Geburt des ers­ten gen­ma­ni­pu­lier­ten Babys

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Zehntausende Menschen demonstrieren in Moskau – Festnahmen bei Demo danach


Am Sams­tag sind in Mos­kau erneut meh­re­re Men­schen auf die Stra­ße gegan­gen, um die von der Wahl aus­ge­schlos­se­nen oppo­si­tio­nel­len Kan­di­da­ten zu unter­stüt­zen und gegen die “Poli­zei­ge­walt” zu pro­tes­tie­ren. Die Kund­ge­bung fand am Nach­mit­tag auf dem Sach­a­row-Pro­spekt statt. Dies­mal war die Ver­an­stal­tung im Vor­feld mit der Stadt­ver­wal­tung abge­stimmt wor­den und daher geneh­migt.

Auf einer extra ein­ge­rich­te­ten Büh­ne tra­ten neben Poli­ti­kern auch Pro­mi­nen­te, dar­un­ter Rap­per, auf. Die Anwe­sen­den skan­dier­ten Paro­len wie “Wir sind hier die Macht”, “Frei­heit” und “Russ­land ohne Putin”. Teils gab es tech­ni­sche Pro­ble­me, so dass Red­ner nicht zu hören waren. Die Kund­ge­bung ver­lief fried­lich. Die Poli­zei gab die Teil­neh­mer­zahl mit 20.000 an. Die NGO White Coun­ter zähl­te knapp 50.000 Men­schen.

Nach der geneh­mig­ten Demons­tra­ti­on ver­sam­mel­ten sich eini­ge Pro­test­ler zu einer wei­te­ren Akti­on in der Nähe der U‑Bahn-Sta­ti­on “Kitai-Gorod”.

Die Poli­zei ermahn­te die Men­schen mit dem Hin­weis, dass die Akti­on nicht geneh­migt sei, und bat sie, das Gelän­de zu ver­las­sen. Als die­se For­de­rung nicht erfüllt wur­de, haben die Sicher­heits­be­hör­den durch­ge­grif­fen.

Die Poli­zei nahm nach eige­nen Anga­ben 136 Men­schen wegen unter­schied­li­cher Ver­stö­ße fest. Das Bür­ger­recht­s­por­tal OWD-Info berich­te­te von 146 Fest­nah­men. Soli­da­ri­täts­kund­ge­bun­gen für die Mos­kau­er Pro­tes­te fan­den auch in ande­ren Städ­ten Russ­lands statt. In Sankt Peters­burg, Ros­tow am Don und Brjansk wur­den nach Anga­ben der Bür­ger­recht­ler wei­te­re 99 Per­so­nen in Gewahr­sam genom­men.

Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um hat­te zuletzt den USA, aber auch Deutsch­land vor­ge­wor­fen, die Pro­tes­te zu unter­stüt­zen. Die Behör­de warn­te vor einer Ein­mi­schung in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten Russ­lands.

Mehr zum The­ma — Deut­sche Wel­le befeu­ert Pro­tes­te in Mos­kau und nennt Russ­land Poli­zei­staat

RT Deutsch


Zehntausende Menschen demonstrieren in Moskau – Festnahmen bei Demo danach


Am Sams­tag sind in Mos­kau erneut meh­re­re Men­schen auf die Stra­ße gegan­gen, um die von der Wahl aus­ge­schlos­se­nen oppo­si­tio­nel­len Kan­di­da­ten zu unter­stüt­zen und gegen die “Poli­zei­ge­walt” zu pro­tes­tie­ren. Die Kund­ge­bung fand am Nach­mit­tag auf dem Sach­a­row-Pro­spekt statt. Dies­mal war die Ver­an­stal­tung im Vor­feld mit der Stadt­ver­wal­tung abge­stimmt wor­den und daher geneh­migt.

Auf einer extra ein­ge­rich­te­ten Büh­ne tra­ten neben Poli­ti­kern auch Pro­mi­nen­te, dar­un­ter Rap­per, auf. Die Anwe­sen­den skan­dier­ten Paro­len wie “Wir sind hier die Macht”, “Frei­heit” und “Russ­land ohne Putin”. Teils gab es tech­ni­sche Pro­ble­me, so dass Red­ner nicht zu hören waren. Die Kund­ge­bung ver­lief fried­lich. Die Poli­zei gab die Teil­neh­mer­zahl mit 20.000 an. Die NGO White Coun­ter zähl­te knapp 50.000 Men­schen.

Nach der geneh­mig­ten Demons­tra­ti­on ver­sam­mel­ten sich eini­ge Pro­test­ler zu einer wei­te­ren Akti­on in der Nähe der U‑Bahn-Sta­ti­on “Kitai-Gorod”.

Die Poli­zei ermahn­te die Men­schen mit dem Hin­weis, dass die Akti­on nicht geneh­migt sei, und bat sie, das Gelän­de zu ver­las­sen. Als die­se For­de­rung nicht erfüllt wur­de, haben die Sicher­heits­be­hör­den durch­ge­grif­fen.

Die Poli­zei nahm nach eige­nen Anga­ben 136 Men­schen wegen unter­schied­li­cher Ver­stö­ße fest. Das Bür­ger­recht­s­por­tal OWD-Info berich­te­te von 146 Fest­nah­men. Soli­da­ri­täts­kund­ge­bun­gen für die Mos­kau­er Pro­tes­te fan­den auch in ande­ren Städ­ten Russ­lands statt. In Sankt Peters­burg, Ros­tow am Don und Brjansk wur­den nach Anga­ben der Bür­ger­recht­ler wei­te­re 99 Per­so­nen in Gewahr­sam genom­men.

Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um hat­te zuletzt den USA, aber auch Deutsch­land vor­ge­wor­fen, die Pro­tes­te zu unter­stüt­zen. Die Behör­de warn­te vor einer Ein­mi­schung in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten Russ­lands.

Mehr zum The­ma — Deut­sche Wel­le befeu­ert Pro­tes­te in Mos­kau und nennt Russ­land Poli­zei­staat

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Taifun “Lekima” wütet in China : Eine Million Menschen muss in Sicherheit gebracht werden


Mit hef­ti­gem Regen, hohen Wel­len und Sturm­bö­en hat der Tai­fun “Leki­ma” das chi­ne­si­sche Fest­land erreicht. Der Wir­bel­sturm, für den die Behör­den die höchs­te Warn­stu­fe “Rot” aus­ge­ge­ben hat­ten, wüte­te am Sams­tag­mor­gen zunächst in der ost­chi­ne­si­schen Stadt Wen­ling und zog dann wei­ter Rich­tung Nor­den. Nach­dem der Sturm etwas an Kraft ver­lo­ren hat­te, senk­te das staat­li­che Wet­ter­amt am Sams­tag die Warn­stu­fe für den Tai­fun auf “Oran­ge”. Die Behör­den warn­ten, dass es wegen der Natur­ge­walt zu Erd­rut­schen kom­men kön­ne. Nach Anga­ben der Nach­rich­ten­agen­tur Xin­hua muss­te mehr als eine Mil­li­on Men­schen in Sicher­heit gebracht wer­den.

In Shang­hai wur­den vie­le Sehens­wür­dig­kei­ten, Muse­en und Parks geschlos­sen. Erst­mals muss­te auch das im Jahr 2016 eröff­ne­te Dis­ney­land wegen des Unwet­ters geschlos­sen blei­ben. Zahl­rei­che Schnell­zug­ver­bin­dun­gen im Osten Chi­nas wur­den ein­ge­stellt. Hun­der­te Flü­ge fie­len aus.

Zuvor hat­te der Tai­fun am Frei­tag in Japan und Tai­wan gewü­tet. Er brach­te viel Regen nach Nord­tai­wan, in der Fol­ge waren nach Behör­den­an­ga­ben mehr als 3.000 Haus­hal­te ohne Strom. Mehr als 500 Flü­ge wur­den gestri­chen. Ein 64-jäh­ri­ger Mann kam beim Baum­fäl­len ums Leben. Min­des­tens vier Men­schen in der Prä­fek­tur Oki­na­wa wur­den ver­letzt. Mehr als 2.500 Men­schen in hoch­was­ser­ge­fähr­de­ten Gebie­ten wur­den in Sicher­heit gebracht.

Leki­ma” ist der neun­te Tai­fun in der Regi­on in die­sem Jahr. Die kräf­ti­gen Wir­bel­stür­me tre­ten immer wie­der in den Som­mer­mo­na­ten auf und beein­träch­ti­gen zahl­rei­che Staa­ten in Süd­ost­asi­en. (dpa)

Mehr zum The­ma — Indi­en : Zug steckt in Mon­sun­flu­ten fest – 700 Rei­sen­de wer­den mit Boo­ten und Hub­schau­bern eva­ku­iert

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