Stecherei in Metzgerei – türkischer Häftling verletzt elf Menschen mit Messer


Ali Kar­daş war aus dem Gefäng­nis von Afyon geflo­hen, wo er wegen Dieb­stahls, Kör­per­ver­let­zung und Bedro­hung ein­ge­sperrt war. Nach sei­nem Aus­bruch betrat der Täter mit einem Mes­ser die Metz­ge­rei, in der er vor­mals ange­stellt war, und stach wie­der­holt auf Tuğ­ba Ablak and Meh­met Yeten ein.

Der Mes­ser­ste­cher wur­de schließ­lich von der Poli­zei nach einer Ver­fol­gung zu Fuß auf einem Auto­bahn­zu­brin­ger ver­haf­tet und in Gewahr­sam genom­men.

Der Täter behaup­tet, er habe die ande­ren Opfer nur ver­letzt, weil sie ver­sucht hät­ten, sich in sei­nen Angriff auf die Mit­ar­bei­ter der Metz­ge­rei ein­zu­mi­schen, mit denen er einen per­sön­li­chen Streit hat­te. Die bei­den Metz­ge­rei­an­ge­stell­ten wur­den spä­ter in nahe­ge­le­ge­ne Kran­ken­häu­ser gebracht.

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Forscher entdecken zum ersten Mal Mikroplastik im Menschen


Die Pro­ban­den im Alter zwi­schen 33 und 65 Jah­ren, die auf ver­schie­de­nen Kon­ti­nen­ten leben, führ­ten dem­nach eine Woche lang ein Ernäh­rungs­ta­ge­buch und gaben anschlie­ßend die Pro­be ab. Alle Teil­neh­mer nah­men in die­ser Zeit in Plas­tik ver­pack­te Lebens­mit­tel oder Geträn­ke aus PET-Fla­schen zu sich. Die Mehr­zahl von ihnen aß auch Fisch oder Mee­res­früch­te, nie­mand ernähr­te sich aus­schließ­lich vege­ta­risch.

In unse­rem Labor konn­ten wir neun ver­schie­de­ne Kunst­stoff­ar­ten in der Grö­ße von 50 bis 500 Mikro­me­ter nach­wei­sen”, erklär­te Bet­ti­na Lieb­mann, Exper­tin für Mikro­plas­tik-Ana­ly­sen im Umwelt­bun­des­amt. Am häu­figs­ten fan­den sich Poly­pro­py­len (PP) und Poly­ethy­len­te­re­ph­tha­lat (PET) in den Pro­ben. Ein Zusam­men­hang zwi­schen dem Ernäh­rungs­ver­hal­ten und einer Belas­tung mit Mikro­plas­tik konn­ten die Wis­sen­schaft­ler auf­grund der klei­nen Pro­banden­grup­pe nicht her­stel­len. (dpa)

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Dr. Gniffkes Macht um Acht : Neben den Menschen gibt es noch Journalisten


von Fried­helm Klink­ham­mer und Vol­ker Bräu­ti­gam

Kom­men­ta­re geben grund­sätz­lich die Mei­nung des jewei­li­gen Autors und nicht die der Redak­ti­on wie­der”, heißt es am Schluss der Mei­nungs­sei­te auf tagesschau.de. Und damit gilt das auch für Schrei­ber­lin­ge, die als Mit­ar­bei­ter der Redak­ti­on von ARD-aktu­ell Son­der­zu­griffs­rech­te auf die Sei­te haben. Sie kön­nen dort gleich etwas geschrie­be­ne Mei­nung hin­ter­las­sen, wenn ihnen danach ist, und eine ordent­li­che Por­ti­on Selbst­ge­fäl­lig­keit abprot­zen. Wie zum Bei­spiel Patrick Gen­sing, Chef des ARD-„Faktenfinders“. Wer woll­te es ihm ver­sa­gen, sich über den Rechts­ex­tre­mis­mus aus­zu­las­sen ? Wo wir doch eh alle die Guten sind und Rechts­ex­tre­mis­mus zum Kot­zen fin­den ?

Also sprach Patrick Gen­sing im Duk­tus des edlen Selbst­ge­rech­ten und im Namen der ARD-Vor­kämp­fer für Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te :

Die Gewalt ist der Kern des Rechts­ex­tre­mis­mus : Die­se Ideo­lo­gie basiert auf Aus­gren­zung, auf der Idee, dass Men­schen nicht gleich­wer­tig sei­en. Der Rechts­ex­tre­mis­mus bekämpft die Pfei­ler des demo­kra­ti­schen Rechts­staats, der jedem Men­schen eine ein­zig­ar­ti­ge Wür­de und deren Schutz garan­tie­ren soll. Der Rechts­ex­tre­mis­mus kon­stru­iert eine eige­ne Iden­ti­tät, die nur durch Abgren­zung und Abwer­tung von ande­ren Men­schen­grup­pen funk­tio­niert. Der Rechts­ex­tre­mis­mus ver­ach­tet die Dis­kus­si­on, den Kom­pro­miss und glo­ri­fi­ziert die Tat.”

Wir kom­men noch dar­auf zurück, wie men­schen­ver­ach­tend die ARD-aktu­ell-Redak­ti­on in ihren Sen­dun­gen “Tages­schau”, “Tages­the­men”, “Tageschau24”, “Nacht­ma­ga­zin” usw. ihren Auf­trag inter­pre­tiert, objek­tiv zu unter­rich­ten ; wie sie mit Nach­rich­ten­kon­su­men­ten umspringt, die gebüh­renzwangs­wei­se ihre Kun­den sind.

Zunächst jedoch ist dem Ein­druck ent­ge­gen­zu­tre­ten, den Gen­sing, der Tages­schau­er, mit sei­nem Bei­trag her­vor­ruft. Rechts­ex­tre­me Gesin­nung ist kei­ne neu­deut­sche, schon gar nicht eine auf den Osten des Lan­des beschränk­te Erschei­nung (Gen­sing bezog sich spe­zi­ell auf die Vor­fäl­le in Chem­nitz). Sei­ne reich­lich ober­fläch­li­che Auf­fas­sung vom Rechts­ex­tre­mis­mus als Gewalt­ur­sa­che endet bereits da, wo die Unter­su­chung begin­nen müss­te : Bei der Fra­ge, wel­che intel­lek­tu­el­le Éli­te den Faschis­mus vor­spurt und wie weit des­sen rechts­ex­tre­me Denk­mus­ter von sozia­ler, ras­sis­ti­scher, ideo­lo­gi­scher und recht­li­cher Aus­gren­zung eigent­lich in unse­re Gesell­schaft hin­ein­rei­chen. 

Kratzt man den Lack ab, kom­men Grund­ten­den­zen der gesell­schaft­li­chen “Nor­ma­li­tät” in Deutsch­land zum Vor­schein : vor allem die rück­sichts­lo­se Aus­gren­zung lang­zeit­ar­beits­lo­ser Mit­men­schen und deren Ver­ächt­lich­ma­chung. Wie­viel rechts­ex­tre­me Gesin­nung steckt im men­schen­ver­ach­ten­den Hartz-IV-Gesetz ? Nach einer Stu­die der Fried­rich-Ebert-Stif­tung sind Lang­zeit­ar­beits­lo­se die stärks­te von abwer­ten­der Ein­stel­lung betrof­fe­ne Grup­pe (48 Pro­zent), dahin­ter erst fol­gen die Asyl­su­chen­den (40 Pro­zent).

Die Ideo­lo­gie der Aus­gren­zung, des Chau­vi­nis­mus, des Ras­sis­mus sowie der Ungleich­wer­tig­keit von Men­schen ist dem­nach kein Allein­stel­lungs­merk­mal der Rechts­ex­tre­men, wie ARD-aktu­ell uns glau­ben machen will. Sie zeigt sich viel­mehr bis weit in die Mit­te der Gesell­schaft hin­ein und ist auch bei Poli­ti­kern und Ver­tre­tern der gesell­schaft­li­chen Eli­ten erkenn­bar. In einer Rede vor Unter­neh­mern in Ham­burg hat­te zum Bei­spiel der CDU-Poli­ti­ker Oet­tin­ger Chi­ne­sen als „Schlitz­au­gen“ bezeich­net sowie von einer „Homo-Pflicht­ehe“ gespro­chen. Als er dar­auf­hin in der Öffent­lich­keit kri­ti­siert wur­de, bekam er Bei­stand vom ZDF-Anchor­man Claus Kle­ber : 

Wo nur noch von Image­be­ra­tern, PC-Tugend­wäch­tern und Juris­ten abge­schlif­fe­nes Zeug gere­det wird, möch­te ich weder Red­ner noch Zuhö­rer sein“.

Auch ARD-aktu­ell wag­te es nicht, Oet­tin­ger einen Ras­sis­ten zu nen­nen, man sprach nur rück­grat­los von “Scher­zen” des Poli­ti­kers.

Ein ande­rer Fall betraf den gebür­ti­gen Viet­na­me­sen Phil­ipp Rös­ler, FDP, von 2009 bis 2013 Gesund­heits- bzw. Wirt­schafts­mi­nis­ter im Kabi­nett Mer­kel :

Bei Phil­ipp Rös­ler wür­de ich aller­dings ger­ne wis­sen, ob unse­re Gesell­schaft schon so weit ist, einen asia­tisch aus­se­hen­den Vize­kanz­ler auch noch län­ger zu akzep­tie­ren,

gab der ehe­ma­li­ge Hes­sen-FDP-Chef Hahn zum bes­ten und wur­de von sei­ner Entou­ra­ge sogleich mit “das war nicht so gemeint” in Schutz genom­men. ARD-aktu­ell assis­tier­te kurz und empa­thie­los, auf tagesschau.de ver­mu­te­te man eine “dum­me”, kei­nes­wegs jedoch eine “ras­sis­ti­sche” Ent­glei­sung.

Die ver­lo­ge­nen Ver­harm­lo­sun­gen haben Metho­de. Die ARD-aktu­ell macht Unter­schie­de, wo es kei­nen prin­zi­pi­el­len Unter­schied gibt : Rech­ter Popu­lis­mus ist für sie erst dann “igitt”, wenn er sich als par­tei­po­li­ti­sche Kon­kur­renz orga­ni­siert. Zeigt er sich inmit­ten der Gesell­schaft und im Feld der eta­blier­ten Par­tei­en, wird er ent­we­der voll­kom­men igno­riert oder klein­ge­re­det. 

Die berufs­ethi­sche Prin­zi­pi­en­lo­sig­keit der ARD-aktu­ell offen­bart sich in einem ganz spe­zi­el­len Bei­spiel : Die Redak­ti­on igno­riert rechts­ex­tre­mis­ti­sche Gewalt­tä­ter in der Ukrai­ne und bie­tet ihnen mit­tels die­sen Ver­schwei­gens jour­na­lis­ti­schen Schutz. Wenn deut­sche Neo­na­zis, NPD-Jung­volk und Rechts­ra­di­ka­le der Par­tei “Der Drit­te Weg”, das “Drit­te Reich” ver­harm­lo­send, grö­lend durch die Stra­ßen der Haupt­stadt Kiew mar­schie­ren und mit den ukrai­ni­schen brau­nen Hor­den den 76. Jah­res­tag der Ban­de­ra-Auf­stands­ar­mee fei­ern, kommt dar­über kein Wort in der Tages­schau. So viel Ver­schwie­gen­heit grenzt an Kum­pa­nei.

Seit fast fünf Jah­ren erfah­ren die deut­schen Zuschau­er so gut wie nichts über innen­po­li­ti­sche Vor­gän­ge in der Ukrai­ne : Nichts über die deso­la­ten Lebens­be­din­gun­gen der Bevöl­ke­rung, nichts über die Ver­su­che aus­län­di­scher Kapi­ta­lis­ten, das wert­vol­le Acker­land zu rau­ben, nichts über die Emi­gra­ti­on von Mil­lio­nen Ukrai­nern, schon gar nichts über die faschis­ti­schen Umtrie­be von rechts­ex­tre­mis­ti­schen Ter­ror­ban­den und Mili­zen. Da mag der ukrai­ni­sche Par­la­ments­prä­si­dent allen Erns­tes Hit­ler als “gro­ßen Demo­kra­ten” fei­ern , die Tages­schau schweigt. Kein Wort zu den abscheu­li­chen Men­schen­rechts­de­fi­zi­ten in der Ukrai­ne, selbst nicht nach einem alar­mie­ren­den Bericht der UN über Mord und Tot­schlag, dem Min­der­hei­ten wie die Roma oder die Ungarn in der Ukrai­ne aus­ge­setzt sind. 

Kri­tik am Faschis­ten­ter­ror in der Ukrai­ne ist für die Tages­schau tabu. Dar­über schrei­ben ande­re , nur nicht ARD-aktu­ell. Kor­rek­te, um Voll­stän­dig­keit und Objek­ti­vi­tät bemüh­te Nach­rich­ten­ge­stal­tung näm­lich wür­de das Publi­kum zu der Erkennt­nis füh­ren, dass die deut­sche Ukrai­ne-Poli­tik und die Medi­en­be­richt­erstat­tung dar­über von Anbe­ginn auf Lügen und Des­in­for­ma­ti­on auf­ge­baut waren. Die­sen Erkennt­nis­pro­zess blo­ckie­ren Chef­re­dak­teur Dr. Gniff­ke und sei­ne regie­rungs­from­men “Qua­li­täts­jour­na­lis­ten”. 

Für der­glei­chen Lohn­schrei­ber gibt es eben Men­schen­rech­te unter­schied­li­cher Qua­li­tät. Sol­che, die ohne Gefahr fürs eige­ne Wohl­be­fin­den und per­sön­li­che Fort­kom­men rekla­miert wer­den kön­nen, vor­zugs­wei­se bei Län­dern, die sich dem trans­at­lan­ti­schen Impe­ri­um nicht unter­ord­nen wol­len, und sol­che, die man lie­ber über­geht, weil sie der Ber­li­ner Regie­rung ganz und gar nicht in den Kram pas­sen. Womit wir bei einem Tages­schau-typi­schen Fall von Cha­rak­ter- und Prin­zi­pi­en­lo­sig­keit ange­langt wären. 

Seit Mon­tag kon­fe­rie­ren am Sitz der Ver­ein­ten Natio­nen in Genf die Ver­tre­ter von 120 Natio­nen über ein Abkom­men, das den Men­schen­rechts­nor­men end­lich auch im Bereich der Wirt­schaft, im Macht­be­reich des Gel­des und der Kon­zer­ne, Gel­tung ver­schaf­fen will. Schon zu Dis­kus­si­ons­be­ginn im Jahr 2014 haben die deut­schen Ver­tre­ter in der UNO gemau­ert. Jetzt ver­sucht das Kabi­nett Mer­kel, das Pro­jekt zu tor­pe­die­ren. Mit for­ma­len Ein­wän­den, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie ste­hen. Die­se Ein­wän­de wur­den in der vori­gen Woche in einem offe­nen Brief von 116 Rechts- und Wirt­schafts­pro­fes­so­ren aus aller Welt als völ­lig halt­los zurück­ge­wie­sen. Aber : Kein Wort von all dem in der Tages­schau. 

Men­schen­rech­te in der Arbeits­welt ? Als wohl­fei­les Lip­pen­be­kennt­nis, aber doch kei­nes­falls als indi­vi­du­el­ler Rechts­an­spruch auf völ­ker­recht­li­cher Grund­la­ge ! Bit­te kein Wort davon in der Tages­schau, sonst bekä­men ja Mil­lio­nen Men­schen im unte­ren Drit­tel der Gesell­schaft mit, welch boden­lo­se Schwei­ne­rei­en von Poli­ti­kern ermög­licht und von “Qua­li­täts-Jour­na­lis­ten” ver­heim­licht wer­den !

Neben den Men­schen gibt es noch Sach­sen und Ame­ri­ka­ner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekom­men Zoo­lo­gie erst in der nächs­ten Klas­se“ 

schrieb Tuchol­sky vor 87 Jah­ren. Er kann­te Dr. Gniff­kes Tages­schau­er-Exem­pla­re noch nicht, sonst hät­te er sie statt der Sach­sen erwähnt, die mitt­ler­wei­le Frei­wild für Schmier­an­ten sind.

Zum Schluss ein Sah­ne­häub­chen. Der NDR-Rund­funk­rats-Vor­sit­zen­de ver­lang­te den Mit­glie­dern sei­nes Gre­mi­ums eine Selbst­ver­pflich­tung zur Ver­schwie­gen­heit ab. Die Rund­funk­rä­te (wirk­lich alle, aus­nahms­los?) ent­le­dig­ten sich ihrer Wür­de und ban­den sich per Unter­schrift den Maul­korb vor. Auf­rech­ter Cha­rak­ter wird in der Gar­de­ro­be abge­legt, im Sit­zungs­saal herr­schen Grup­pen­zwang und Geheim­bün­de­lei. So sieht sie aus, die Pra­xis “demo­kra­ti­scher” Kon­trol­le des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks. Was hät­te Tuchol­sky über sol­che Rund­funk­rä­te geschrie­ben ?

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln. 

Das Autoren-Team :

Fried­helm Klink­ham­mer, Jahrgang1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mit­ar­bei­ter des NDR, zeit­wei­se Vor­sit­zen­der des NDR-Gesamt­per­so­nal­rats und des ver.di-Betriebsverbandes sowie Refe­rent einer Funk­haus­di­rek­to­rin.

Vol­ker Bräu­ti­gam, Jahr­gang 1941, Redak­teur. 1975 bis 1996 im NDR, zunächst in der Tages­schau, von 1985 an in der Kul­tur­re­dak­ti­on für N3. Danach Lehr- und For­schungs­auf­trag an der Fu-Jen-Uni in Tai­peh. 

Anmer­kung der Autoren :

Unse­re Bei­trä­ge ste­hen zur frei­en Ver­fü­gung. Wir schrei­ben nicht für Hono­rar, son­dern gegen die „media­le Mas­sen­ver­blö­dung“ (in memo­ri­am Peter Scholl-Latour). Die Tex­te wer­den zumeist auf der Sei­te https://publikumskonferenz.de/blog doku­men­tiert.

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Helfer finden über 2.100 Erdbeben-Opfer in Indonesien – 1.300 Menschen werden noch vermisst


Auf der Insel Sula­we­si hat­te die Erde am 28. Sep­tem­ber mit einer Stär­ke von 7,4 gebebt. Fast 225.000 Men­schen ver­lo­ren bei der Kata­stro­phe ihre Häu­ser und Woh­nun­gen, gut 4.600 wur­den nach Behör­den­an­ga­ben ver­letzt. Das Beben lös­te auch einen Tsu­na­mi aus. Man­cher­orts ver­flüs­sig­te sich der san­di­ge Boden und ver­schluck­te tau­sen­de Häu­ser.

Trotz der enor­men Schä­den nor­ma­li­siert sich die Lage im Kata­stro­phen­ge­biet all­mäh­lich. Tank­stel­len, Märk­te und Ban­ken haben ihren Betrieb wie­der auf­ge­nom­men. Über Gebie­ten der Stadt Palu, wo noch vie­le Ver­schüt­te­te ver­mu­tet wer­den, haben Flug­zeu­ge in der ver­gan­ge­nen Woche ein Gemisch aus Was­ser und Des­in­fek­ti­ons­mit­teln ver­sprüht, um Seu­chen zu ver­hin­dern. (dpa)

Mehr zum The­ma — Des­in­fek­ti­ons­mit­tel über Erd­be­ben­ge­biet in Indo­ne­si­en aus­ge­bracht

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Verkauf von Kindern auf Instagram – Vier Menschen in Indonesien festgenommen


Die Mut­ter ver­such­te, ihr Kind mit­hil­fe eines Insta­gram-Pro­fils zu ver­kau­fen, das sich als eine Agen­tur für Fami­li­en­schutz dar­stell­te, und Bil­der von schwan­ge­ren Frau­en, Ultra­schall­auf­nah­men und Fotos von Kin­dern ver­öf­fent­lich­te. Eine Tele­fon­num­mer wur­de ange­ge­ben, damit poten­zi­el­le Kun­den via Whats­App Kon­takt zu den Ver­käu­fern auf­neh­men kön­nen.

Die Poli­zei ver­mu­tet, dass schon min­des­tens ein Kind über die­ses Insta­gram-Pro­fil ver­kauft wur­de. Das Pro­fil sei der­zeit gelöscht, berich­te­te die BBC

Mehr zum The­ma — Über­wa­chungs­ka­me­ra in Chi­na : Mann lockt Drei­jäh­ri­ge mit Süßem an und ent­führt sie

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Brasilianische Teufelsanbeter zerstückeln vier Menschen in Hoffnung auf Lottogewinn


Der 30-jäh­ri­ge Gleud­son Bar­ros, der 41-jäh­ri­ge Rober­to Alves und der 17-jäh­ri­ge Samio Bes­sa luden ihre Opfer, drei Män­ner und eine Frau, über einen Zeit­raum von min­des­tens einem Jahr jeweils zu einer feucht­fröh­li­chen Par­ty in einem ent­le­ge­nen Land­haus ein. Bei den Ermor­de­ten han­del­te es sich um Bekann­te der Sek­ten­mit­glie­der. Vor dem Tod wur­den sie ver­prü­gelt und gefol­tert. Dann töte­ten die Täter ihre Opfer mit Schüs­sen in den Kopf und zer­stü­ckel­ten deren Lei­chen, um mit Hil­fe von maka­bren Ritua­len und Trin­ken ihres Blu­tes, den Teu­fel zu beschwö­ren. Der Schä­del eines Opfers dien­te den Teu­fels­an­be­tern als Altar. Sie glaub­ten dar­an, unter einem Unstern zu ste­hen, und woll­ten sich somit Lot­to­ge­win­ne sichern. Bei einem Ver­hör sag­ten die bei­den fest­ge­nom­me­nen Täter, sie hät­ten noch mehr Men­schen geop­fert, wenn die Poli­zei sie nicht gefasst hät­te. Die zer­stü­ckel­ten Über­res­te wur­den im Land­haus und im Gar­ten davor ent­deckt. Am Mon­tag wur­den sie nach allen foren­si­schen Unter­su­chun­gen zur Beer­di­gung frei­ge­ge­ben. Drei Frau­en und zwei Män­ner hat­ten den Mör­dern knapp ent­wi­schen kön­nen. (Dai­ly Mail)

Mehr zum The­ma — Tou­ris­ten-Sui­zi­de auf Kefa­lo­nia — Poli­zei ver­mu­tet Sata­nis­mus

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Behörden in Indonesien : Verbleib von 5.000 Menschen ungeklärt


Mehr als 190.000 Men­schen auf Sula­we­si sind nach UN-Schät­zun­gen min­des­tens für die nächs­ten drei Mona­te auf Hil­fe ange­wie­sen. Das UN-Büro für huma­ni­tä­re Hil­fe brau­che dafür 50,5 Mil­lio­nen Dol­lar (44 Mil­lio­nen Euro), wie es am Frei­tag in Genf erklär­te. Man will damit Stra­ßen, Trink­was­ser- und Abwas­ser­sys­te­me sowie Häu­ser repa­rie­ren oder neu bau­en, vor­über­ge­hen­de Auf­fang­la­ger für Obdach­lo­se betrei­ben und Men­schen medi­zi­nisch und mit Nah­rungs­mit­teln ver­sor­gen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Erd­be­ben erschüt­tert Hai­ti — Min­des­tens elf Tote

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Vier Menschen erkranken an Krebs nach Transplantationen von gleichem Organspender


Die 53-jäh­ri­ge Organ­spen­de­rin, die im Jahr 2007 an einem Schlag­an­fall starb, wuss­te nichts von ihrer Erkran­kung. Stan­dart­tests, die vor der Organ­ent­nah­me durch­ge­führt wur­den, zeig­te die Erkran­kung eben­so nicht an. Des­we­gen wur­den ihre Lun­gen, Nie­ren, Leber und Herz trans­plan­tiert. Nun wird ver­mu­tet dass die Organ­spen­de­rin Mikro­me­ta­sta­sen hat­te, die zu klein waren, um ent­deckt zu wer­den.

Die vier­te Pati­en­tin konn­te nur über­le­ben, weil sie die Ein­nah­me von Arz­nei­en zur Immun­sup­pres­si­on stopp­te. 

Mehr zum The­ma — US-Bür­ge­rin bekommt Baby nach Gebär­mut­ter-Trans­plan­ta­ti­on 

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Nach Raketenangriff auf Latakia : Russisches Militärflugzeug mit 14 Menschen an Bord vermisst


Das Auf­klä­rungs­flug­zeug des Typs Il-20 sei bereits am spä­ten Mon­tag­abend nicht mehr zu orten gewe­sen, hieß es dem­nach. Zu der Zeit hät­ten israe­li­sche Kampf­jets des Typs F-16 Zie­le in der syri­schen Küs­ten­pro­vinz Lata­kia ange­grif­fen, sag­te der Minis­te­ri­ums­mit­ar­bei­ter dem­nach wei­ter. Eine fran­zö­si­sche Fre­gat­te habe zur glei­chen Zeit Rake­ten abge­feu­ert.

Der letz­te Kon­takt zu der rus­si­schen Maschi­ne habe gegen 23.00 Uhr Mos­kau­er Zeit (0.00 Uhr MEZ) statt­ge­fun­den, hieß es dem­nach. Das Flug­zeug habe sich auf dem Rück­weg zu der rus­si­schen Mili­tär­ba­sis Hmeimim nahe der Küs­te im Wes­ten Syri­ens befun­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Syri­sche Staats­me­di­en : Rake­ten­an­griff auf Lata­kia

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