Bundespressekonferenz mit Kanzlerin Merkel : Suggestivfragen und Russland ist “Grund für Besorgnis”


Ein beson­ders ekla­tan­tes Stück an Sug­ges­tiv­fra­ge bot die Deutsch­land-Kor­re­spon­den­tin der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung La Repubbli­ca. Sie woll­te von der Kanz­le­rin unter ande­rem wis­sen, wie besorgt die­se sei, über die “stän­di­gen Ver­su­che Russ­lands, Euro­pa zu zer­stö­ren”. 

RT Deutsch


Liebe Angela” — Putin gratuliert Merkel zum 65. und würdigt sie 


Ich wün­sche Dir auf­rich­tig bes­te Gesund­heit, Glück, Wohl­erge­hen und Erfol­ge,” schrieb der 66-jäh­ri­ge Wla­di­mir Putin und beton­te : 

Dei­ne poli­ti­schen Füh­rungs­qua­li­tä­ten, Dei­ne erfolg­rei­che jah­re­lan­ge Tätig­keit auf dem Pos­ten der Bun­des­kanz­le­rin wer­den gebüh­rend geschätzt in Deutsch­land wie in Euro­pa und in der gan­zen Welt. Ich freue mich auf die wei­te­re gemein­sa­me Arbeit und den Dia­log. Ich schät­ze unse­re Bezie­hun­gen, die es uns erlau­ben, jed­we­de und sogar die schwie­rigs­ten Fra­gen zu erör­tern.

(dpa/RT Deutsch)

RT Deutsch


Wieder bei einem Politiker-Empfang : Erneuter Zitteranfall von Kanzlerin Merkel


Beim Emp­fang des neu­en sozi­al­de­mo­kra­ti­schen fin­ni­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ant­ti Rin­ne in Ber­lin erlitt Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel erneut einen Zit­ter­an­fall. Rin­ne wur­de mit mili­tä­ri­schen Ehren emp­fan­gen. Beim Abspie­len der Natio­nal­hym­nen begann die Bun­des­kanz­le­rin auf dem Podi­um, län­ge­re Zeit zu zit­tern. Es ist bereits der drit­te Anfall inner­halb von gut drei Wochen. Mer­kel wird in der kom­men­den Woche 65 Jah­re alt.

Mit­te Juni pas­sier­te es eben­falls beim Emp­fang eines Poli­ti­kers in Ber­lin, des neu­en ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Selens­kij. Beim Ste­hen in der strah­len­den Son­ne vor dem Kanz­ler­amt fing sie plötz­lich an, am gan­zen Kör­per zu zit­tern. Bei der spä­te­ren gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz erklär­te die CDU-Poli­ti­ke­rin, sie habe inzwi­schen drei Glä­ser Was­ser getrun­ken, das ihr offen­bar gefehlt habe.

Nur acht Tage spä­ter erlitt sie bei der Ernen­nung der neu­en Jus­tiz­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) durch Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er im Schloss Bel­le­vue erneut einen sol­chen Anfall. Mer­kel bekam ein Glas Was­ser ange­bo­ten, das sie zwar annahm, aber gleich wie­der zurück­gab, ohne dar­aus zu trin­ken.

Mehr zum The­ma — Mer­kel erlei­det Zit­ter­an­fall bei Staats­emp­fang von Selens­kij

RT Deutsch


Merkel zittert, Deutschland wankt : Ein Zittern als Sinnbild für die Krise des Landes


von Andre­as Rich­ter

Die Medi­en berich­te­ten am Don­ners­tag über einen erneu­ten Zit­ter­an­fall von Ange­la Mer­kel. An die­ser Stel­le soll nicht über die Gesund­heit der Kanz­le­rin spe­ku­liert wer­den oder dar­über, ob “wir Angst haben müs­sen”. Es ist aber fest­zu­hal­ten, dass die­ses Zit­tern nach 14 Jah­ren Mer­kel-Regie­rung gera­de­zu sinn­bild­lich den Zustand des Lan­des beschreibt, das sich zügig auf eine tie­fe gesell­schaft­li­che, poli­ti­sche und wirt­schaft­li­che Kri­se zube­wegt.

Außen­po­li­tisch haben die Regie­run­gen Mer­kels das Land wei­ter in die Irre geführt : Unbe­irr­bar ste­hen sie an der Sei­te des abstei­gen­den und immer unbe­re­chen­ba­rer agie­ren­den trans­at­lan­ti­schen Hege­mons, gegen Russ­land, viel­leicht auch bald gegen Chi­na, soli­da­risch bei des­sen Aben­teu­er in Vene­zue­la, im Iran-Kon­flikt höchs­tens rhe­to­risch auf­mu­ckend. Die­se trans­at­lan­ti­sche Nibe­lun­gen­treue führt Deutsch­land ins Nir­gend­wo und wider­spricht den grund­le­gen­den stra­te­gi­schen Inter­es­sen des Lan­des.

Die EU hat die angeb­lich “pro-euro­päi­sche” Kanz­le­rin prak­tisch im Allein­gang an die Wand gefah­ren. Zuerst mit ihrem Aus­teri­täts­dik­tat, das nicht nur Grie­chen­land ins Elend geführt hat, dann mit ihrem mora­lisch daher­kom­men­den Dik­ta­ten in der Flücht­lings­po­li­tik. Als Pro­fi­teur der Euro­kri­se und als über­heb­li­cher und ego­is­ti­scher Bes­ser­wis­ser ist Deutsch­land heu­te in der EU so unbe­liebt wie nie. Das gegen­wär­ti­ge Pos­ten­ge­scha­cher ver­deut­licht, dass sich die EU in offe­ner Auf­lö­sung befin­det. Das abseh­ba­re Ende der Gemein­schafts­wäh­rung dürf­te für Deutsch­land beson­ders teu­er wer­den.

Innen­po­li­tisch sieht es nicht bes­ser aus. Die inhalt­lich nie wirk­lich begrün­de­te Ener­gie­wen­de hat Mil­li­ar­den ver­schlun­gen und macht die Ener­gie­ver­sor­gung immer teu­rer und unsi­che­rer, ohne dass damit der Umwelt gehol­fen wäre. Es soll­te nicht ver­ges­sen wer­den, dass der angeb­li­che Aus­stieg aus Atom und Koh­le nur ein Aus­stieg aus die­sen For­men der Strom­erzeu­gung ist – aber Atom- und Koh­le­strom künf­tig in grö­ße­ren Men­gen impor­tiert wer­den dürf­ten.

Der deut­schen Wirt­schaft kommt gera­de das Geschäfts­mo­dell abhan­den. Die gewal­ti­gen Export­über­schüs­se wer­den von den Han­dels­part­nern immer weni­ger hin­ge­nom­men, die Neu­ord­nung des Welt­han­dels erfolgt zu ihren Las­ten. Neue Ide­en sind nicht in Sicht. Der aus­ufern­de Nied­rig­lohn­sek­tor ver­hin­dert Inno­va­ti­on, gleich­zei­tig ver­fällt die Infra­struk­tur. Mit einem Ende der Wäh­rungs­uni­on hät­ten die euro­päi­schen Nach­barn wie­der die Mög­lich­keit, sich mit einer Abwer­tung der eige­nen Wäh­rung wett­be­werbs­fä­hig zu machen.

Die sozia­le Fra­ge stellt sich in Deutsch­land in immer grö­ße­rer Dring­lich­keit. Denn obwohl die wirt­schaft­lich rela­tiv sor­gen­frei leben­de Mit­tel­schicht hier grö­ßer ist als in ande­ren EU-Län­dern, ist das Leben des Groß­teils der abhän­gig Beschäf­tig­ten und der Arbeits­lo­sen här­ter gewor­den. Nie hat man so vie­le Men­schen Pfand­fla­schen aus dem Müll fischen gese­hen wie heu­te, nie gab es so vie­le Obdach­lo­se wie im angeb­lich “bes­ten Deutsch­land aller Zei­ten”. Das Bil­dungs­sys­tem ver­fällt, das Gesund­heits­sys­tem ist immer weni­ger auf das Wohl des Pati­en­ten aus­ge­rich­tet.

Die sozia­len Pro­ble­me wer­den ver­schärft durch Mer­kels Migra­ti­ons- und Flücht­lings­po­li­tik, die Wla­di­mir Putin zu Recht als ihren Kar­di­nal­feh­ler bezeich­net hat. Deren Fol­gen auch für die inne­re Sicher­heit zeich­nen sich immer deut­li­cher ab und wer­den nicht mehr lan­ge unter dem Tep­pich gehal­ten wer­den kön­nen. Und die Kos­ten sind bereits heu­te gewal­tig.

Der gra­vie­rends­te und gif­tigs­te Teil von Mer­kels Erbe ist aller­dings die Ver­gif­tung der poli­ti­schen Kul­tur des Lan­des durch die zur Norm gewor­de­ne mora­li­sche Argu­men­ta­ti­on bei der Begrün­dung poli­ti­scher Ent­schei­dun­gen. Kei­ne der erwähn­ten Grund­satz­ent­schei­dun­gen wur­de inhalt­lich begrün­det und dis­ku­tiert, son­dern nur mora­lisch ; die Ent­schei­dun­gen erfolg­ten dabei völ­lig intrans­pa­rent.

Das ist nicht nur schein­hei­lig, es hat­te auch die hand­fes­te Kon­se­quenz, dass abwei­chen­de Mei­nun­gen als unmo­ra­lisch dis­kre­di­tiert wur­den. Kri­ti­ker der Flücht­lings­po­li­tik wur­den und wer­den so ganz unab­hän­gig von Art und Rich­tung ihrer Argu­men­ta­ti­on als “Nazis” beschimpft – ein Geschenk für die wirk­li­chen Rechts­ex­tre­men. Geg­ner der Russ­landsank­tio­nen sind “Putin-Ver­ste­her”, wer der all­ge­gen­wär­ti­gen Kli­ma­wan­del-Hys­te­rie skep­tisch gegen­über­steht und dif­fe­ren­ziert zu argu­men­tie­ren ver­sucht, wird schnell zum “Kli­ma­l­eug­ner”. Nicht umsonst haben vie­le Deut­sche den Ein­druck, dass die Mei­nungs­frei­heit fak­tisch längst von der poli­ti­schen Kor­rekt­heit ein­ge­schränkt wird.

Abge­se­hen davon, dass die hier nur erwähn­ten Debat­ten eher Schein­de­bat­ten sind, bei denen es wohl vor allem dar­um geht, die wirk­lich rele­van­ten The­men zu über­de­cken, spal­tet die Art des Debat­tie­rens nach dem Mus­ter Gut gegen Böse die Gesell­schaft immer tie­fer. Noch gibt das links­li­be­ra­le, urba­ne, post­mo­dern gepräg­te Bür­ger­tum in die­sen Dis­kus­sio­nen den Ton an ; es spricht aber vie­les dafür, dass die Ver­schär­fung der hier nur skiz­zier­ten Kri­sen dazu führt, dass sich die Rea­li­tät gegen­über ideo­lo­gisch indu­zier­ten Sicht­wei­sen wie­der stär­ker Gel­tung ver­schafft.

Nach 14 Jah­ren unter Ange­la Mer­kel fährt die­ses Land in einer gan­zen Rei­he von The­men­fel­dern unge­bremst gegen die Wand. Das Aus­maß der Mise­re ist im Moment eher zu erah­nen als zu erken­nen, doch ein Unbe­ha­gen ist schon län­ger spür­bar. Das Zit­tern der Kanz­le­rin lässt sich dabei als Sinn­bild für die inne­re Unsi­cher­heit einer Gesell­schaft ver­ste­hen, die sich vor dem Kom­men­den fürch­tet und dabei unfä­hig wirkt, die bestehen­den Pro­ble­me ratio­nal zu erfas­sen, um sie so lösen zu kön­nen.

Mehr zum The­ma — “Das The­ma Flücht­lin­ge spal­tet die­ses Land” – Wie Mer­kel mit Absicht am The­ma vor­bei­re­det

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln. 

RT Deutsch


Merkel zittert – und die Welt kriegt einen Krampfanfall


Plötz­lich ist die Wis­sen­schaft wie­der wich­tig. Plötz­lich inter­es­sie­ren sich alle Redak­tio­nen für Tre­mor und Par­kin­son. So ganz all­ge­mein, natür­lich, und dann auch in Bezug auf die Kanz­le­rin. Es scheint, als könn­te die Welt sich nicht schla­fen legen, bevor sie eine Dia­gno­se gestellt hat. Und ich habe dazu nur eine Fra­ge.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Merkel zittert – und die Welt kriegt einen Krampfanfall


Plötz­lich ist die Wis­sen­schaft wie­der wich­tig. Plötz­lich inter­es­sie­ren sich alle Redak­tio­nen für Tre­mor und Par­kin­son. So ganz all­ge­mein, natür­lich, und dann auch in Bezug auf die Kanz­le­rin. Es scheint, als könn­te die Welt sich nicht schla­fen legen, bevor sie eine Dia­gno­se gestellt hat. Und ich habe dazu nur eine Fra­ge.
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Merkel erleidet Zitteranfall bei Staatsempfang von Selenskij


Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel erlitt am Don­ners­tag­mit­tag beim Emp­fang des neu­en ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Selens­kij offen­bar eine Art Schwä­che­an­fall. Beim Ste­hen in der strah­len­den Son­ne vor dem Kanz­ler­amt fing sie plötz­lich am gan­zen Kör­per an zu zit­tern.

Sie pro­bier­te, das Zit­tern ihrer Arme durch das Fal­ten ihrer Hän­de zu kon­trol­lie­ren, ließ es aber gleich wie­der blei­ben. Trotz erkenn­ba­rer Anstren­gun­gen gelang es ihr nicht, das Zit­tern zu kon­trol­lie­ren.

Selens­kij blick­te betont in die ande­re Rich­tung, bemerk­te die Pro­ble­me der Kanz­le­rin aber offen­sicht­lich. Als die bei­den weni­ge Minu­ten spä­ter die Ehren­for­ma­ti­on der Bun­des­wehr abschrit­ten, hat­te sich das Zit­tern offen­bar wie­der gelegt.

Bei der gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz erklär­te Mer­kel, sie habe inzwi­schen drei Glä­ser Was­ser getrun­ken, das ihr offen­bar gefehlt habe. Wie man sehe, gehe es ihr wie­der sehr gut. Selens­kij sag­te, Mer­kel habe sich wäh­rend des Vor­falls “in vol­ler Sicher­heit” befun­den, er habe neben ihr gestan­den.

Schon frü­her hat­te Mer­kel in ähn­li­chen Situa­tio­nen ein der­ar­ti­ges Zit­tern gezeigt. Als Ursa­che wur­de auch dann Was­ser­man­gel bei gro­ßer Hit­ze genannt. Die neu­en Bil­der aus Ber­lin dürf­ten aber in jedem Fall Spe­ku­la­tio­nen über ihre Gesund­heit anhei­zen.

RT Deutsch


Europa braucht Persönlichkeiten”: Macron wirbt für Merkel als EU-Kommissionspräsidentin


Frank­reichs Prä­si­dent Emma­nu­el Macron hat ange­kün­digt, die deut­sche Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel zu unter­stüt­zen, soll­te die­se Prä­si­den­tin der EU-Kom­mis­si­on wer­den wol­len. Dem Schwei­zer Fern­seh­sen­der Radio Télé­vi­si­on Suis­se (RTS) sag­te Macron am Diens­tag :

Wenn sie es machen woll­te, wür­de ich sie unter­stüt­zen. (…) Euro­pa braucht Gesich­ter, star­ke Per­sön­lich­kei­ten, es braucht Leu­te, die eine per­sön­li­che Glaub­wür­dig­keit haben und die Kom­pe­ten­zen, um die Pos­ten aus­zu­fül­len.

Mer­kel selbst hat­te vor vier Wochen demen­tiert, einen Pos­ten in Brüs­sel anzu­stre­ben. Ihre Aus­sa­ge, sie emp­fin­de ein “gestei­ger­tes Gefühl der Ver­ant­wor­tung”, sich um das “Schick­sal die­ses Euro­pas zu küm­mern”, war als Andeu­tung eines bevor­ste­hen­den Wech­sels nach Brüs­sel ver­stan­den wor­den. Mer­kel hat­te dar­auf­hin erklärt, “dass ich für kein wei­te­res poli­ti­sches Amt, egal wo es ist, auch nicht in Euro­pa, zur Ver­fü­gung ste­he”.

https://deutsch.rt.com/inland/88188-merkel-stehe-fur-kein-weiteres/

Trotz die­ses Demen­tis dürf­te Macrons erneut Spe­ku­la­tio­nen über einen Wech­sel Mer­kels nach Brüs­sel beför­dern. Hin­ter­grund ist das wei­ter­hin offe­ne Rin­gen um die Neu­be­set­zung der Kom­mis­si­ons­spit­ze. Die EU-Regie­rungs­chefs hat­ten nach der EU-Wahl ent­schie­den, die­se Per­so­na­lie selbst zu ent­schei­den, konn­ten sich aber bis­her nicht eini­gen. Der Vor­schlag des EU-Rates muss vom Par­la­ment bestä­tigt wer­den. Anders als vor fünf Jah­ren haben EVP und Sozi­al­de­mo­kra­ten dort kei­ne Mehr­heit mehr.

Der von Mer­kel offi­zi­ell immer noch unter­stütz­te EVP-Kan­di­dat Man­fred Weber, der im Wahl­kampf immer wie­der erklärt hat­te, neu­er Kom­mis­si­ons­chef wer­den zu wol­len, stößt weder bei den Regie­rungs­chefs noch im Par­la­ment auf viel Gegen­lie­be. Macron bekräf­tig­te im Gespräch mit RTS noch ein­mal sei­ne Ableh­nung des Bay­ern. Offen­bar auch mit Bezug auf den nie­der­län­di­schen Spit­zen­kan­di­da­ten der Sozi­al­de­mo­kra­ten, Frans Tim­mermans, sag­te er :

Kei­ner kennt die­se Spit­zen­kan­di­da­ten.

Man dür­fe sich nicht scheu­en, eine cha­ris­ma­ti­sche Per­son in einen EU-Spit­zen­pos­ten zu heben, so Macron wei­ter :

Im Leben muss man immer Leu­te rekru­tie­ren, die stär­ker sind als man selbst.

Unter den gegen­wär­tig gehan­del­ten Kan­di­da­ten trifft die­se Beschrei­bung auf die Dänin Mar­gre­the Ves­ta­ger zu. Die frü­he­re EU-Kom­mis­sa­rin gehört den Libe­ra­len an, mit denen Macrons Par­tei koope­riert, und ist auch in ande­ren Par­tei­en ange­se­hen. Die Aus­sa­gen des Fran­zo­sen las­sen sich aber auch auf Mer­kel bezie­hen.

Denn Macrons Wor­te sind auch so zu deu­ten : Wenn sich die Staats- und Regie­rungs­chefs nicht eini­gen und man Mer­kel lang genug “bit­tet”, könn­te die Kanz­le­rin mög­li­cher­wei­se doch nach Brüs­sel wech­seln und Jean-Clau­de Juncker nach­fol­gen.

Mehr zum The­ma — Mer­kel auf dem Sprung nach Brüs­sel ? “Ver­ant­wor­tung, mich um das Schick­sal Euro­pas zu küm­mern”

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