Nach weiteren US-Drohgebärden : Iranisches Militär zeigt sich kampfbereit


Auch “der Feind” sei sich die­ser Tat­sa­che bewusst, so der Kon­ter­ad­mi­ral Hus­sein Chansadi laut Nach­rich­ten­agen­tur Tas­nim. Bei einem even­tu­el­len Krieg gegen die USA spie­le der Wil­len eine gro­ße Rol­le, und aus Sicht von Chansadi hat der Iran mit sei­nem mili­tä­ri­schen Poten­ti­al den grö­ße­ren Wil­len.

Einem wei­te­ren ira­ni­schen Kom­man­deur zufol­ge, Kon­ter­ad­mi­ral Ali Fada­wi, ist Washing­ton des­halb antiira­nisch aus­ge­rich­tet, weil die isla­mi­sche Revo­lu­ti­on “anti­im­pe­ria­lis­ti­sche” Züge habe, berich­te­te die Agen­tur Fars News. 

Am Mon­tag erklär­te zudem der ira­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mi­nis­ter Moham­mad-Dscha­wad Asa­ri Dschahro­mi, dass der Iran einen Cyber­an­griff der USA abge­wehrt habe. Dies berich­te­te die amt­li­che ira­ni­sche Agen­tur Isla­mic Repu­blic News Agen­cy. 

Trotz ihrer inten­si­ven Kam­pa­gne haben es die Fein­de nicht geschafft, einen erfolg­rei­chen Angriff gegen den Iran durch­zu­füh­ren”, teil­te der Minis­ter mit.

Der Iran hat am Don­ners­tag eine US-Droh­ne abge­schos­sen, nach­dem die­se Tehe­ran zufol­ge den ira­ni­schen Luft­raum im Per­si­schen Golf ver­letzt hat­te. Die US-Regie­rung bestrei­tet die­se Dar­stel­lung und gibt an, dass die Auf­klä­rungs­droh­ne in inter­na­tio­na­lem Luft­raum geflo­gen sei.

Füh­ren­de Mit­glie­der der US-Regie­rung sowie der ira­ni­schen Füh­rung haben mehr­mals betont, dass sie kei­nen Krieg wol­len. Aber zugleich droh­ten sie der jeweils ande­ren Sei­te, dass ihr Mili­tär auf einen Waf­fen­gang vor­be­rei­tet sei.

Mehr zum The­ma — Iran zu Cyber-Angriff durch US-Armee : “Sie gaben sich Mühe, sind aber geschei­tert”

(dpa/rt deutsch)

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Chinesischer Militär : US-Vision von China als strategischer Rivale ist getrieben von Angst (Video)


Neben den Han­dels­strei­tig­kei­ten bezeich­net Washing­ton die mili­tä­ri­sche Auf­rüs­tung Chi­nas als Anlass zu gro­ßer Sor­ge. Wel­che Ambi­tio­nen hat Peking im Indo­pa­zi­fik­raum und auf der gan­zen Welt ?

RT-Mode­ra­to­rin Sophie Sche­ward­nad­se sprach dar­über mit Oberst Zhou Bo, Direk­tor für Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­on im Büro für inter­na­tio­na­le mili­tä­ri­sche Zusam­men­ar­beit des chi­ne­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums.

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Erwartungen Trumps an Japan : Militär soll USA gegen “komplexe Bedrohungen” verteidigen


Wäh­rend sei­nes Besuchs in Japan begut­ach­te­te US-Prä­si­dent Donald Trump das größ­te Kriegs­schiff Japans. Der Heli­ko­pterträ­ger “Kaga” ist in der Lage, Hub­schrau­ber zu beför­dern, die dazu ein­ge­setzt wer­den, feind­li­che U‑Boote auf­zu­spü­ren. Für die USA ist Japan ein wich­ti­ger Alli­ier­ter.

Beson­ders das süd­li­che Insel­pa­ra­dies Oki­na­wa dient den USA als Stand­bein in Asi­en. Hier sind rund 27.000 US-Sol­da­ten sta­tio­niert. Die finan­zi­el­le Last trägt der japa­ni­sche Steu­er­zah­ler. Wie hoch die Kos­ten genau sind, ist nicht bekannt. Die Sum­me soll jedoch zehn­mal höher sein als die Kos­ten, die Süd­ko­rea oder Deutsch­land für die Prä­senz des US-Mili­tärs in ihren Län­dern über­neh­men.

Mehr zum The­ma Pro­tes­te auf Oki­na­wa nach­dem US-Mari­ne-Sol­dat sei­ne Freun­din und dann sich selbst tötet

Auf Oki­na­wa kommt es immer wie­der zu Pro­tes­ten gegen das US-Mili­tär. Vie­le Ein­woh­ner emp­fin­den des­sen Prä­senz als Besat­zung. 1945 nah­men die USA den Bewoh­nern ihr Land und regier­ten es bis 1972. Die Insel­be­woh­ner gel­ten als beson­ders fried­lie­bend.

Der japa­ni­sche Pre­mier­mi­nis­ter Shin­zo Abe setzt auf Trumps Unter­stüt­zung, um die Japan nach dem Zwei­ten Welt­krieg auf­er­leg­te pazi­fis­ti­sche Ver­fas­sung (Arti­kel 9) zu ändern und die mili­tä­ri­sche Auf­rüs­tung vor­an­zu­trei­ben. Die japa­ni­sche Ver­fas­sung ver­bie­tet Japan den Kriegs­ein­tritt, mili­tä­ri­sche Auf­rüs­tung und den Export von Kriegs­ge­rät für mili­tä­ri­sche Angrif­fe.

Abe hat­te immer wie­der ver­sucht, die “nord­ko­rea­ni­sche Bedro­hung” als Argu­ment für eine Ver­fas­sungs­än­de­rung zu nut­zen und die Japa­ner dazu zu brin­gen, die­se zu akzep­tie­ren. Auch die Kaga wird auf­ge­rüs­tet, um den Anfor­de­run­gen der F‑35B-Jets und ver­ti­kal lan­den­der Jets (STOVL) zu ent­spre­chen. Trump sag­te über den geplan­ten Aus­bau : 

Mit die­ser außer­or­dent­lich neu­en Aus­rüs­tung wird die Kaga unse­rer Nati­on gegen eine Rei­he kom­ple­xer Bedro­hun­gen in der Regi­on und dar­über hin­aus hel­fen. 

Die Kaga und der Flug­zeug­trä­ger Izu­mo wer­den künf­tig eben­falls als Betan­kungs­platt­for­men von US-ame­ri­ka­ni­schen F‑35B-Kampf­flug­zeu­gen zum Ein­satz kom­men. Nach den Vor­stel­lun­gen Abes soll die Flug­zeug­staf­fel des Mili­tärs auf 150 F‑35-Kampf­jets anwach­sen, um der chi­ne­si­schen Mili­tär­stär­ke etwas ent­ge­gen­set­zen zu kön­nen. Trump begrüß­te das Vor­ha­ben, damit wür­de Japan über die größ­te Flie­ger­staf­fel aller US-Alli­ier­ten ver­fü­gen. 

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Ein Toter auf Golanhöhen : Israelisches Militär greift syrische Luftabwehr an


Wie die staat­li­che syri­sche Nach­rich­ten­agen­tur SANA berich­tet, habe eine israe­li­sche Rake­te ein Mili­tär­fahr­zeug in der syri­schen Pro­vinz Qun­ei­tra getrof­fen. Dabei sei­en ein Offi­zier getö­tet und zwei wei­te­re ver­letzt wor­den. Zuvor sei ein israe­li­scher Kampf­jet über dem Nor­den des Lan­des von Syri­en aus beschos­sen wor­den. Das syri­sche Geschoss sei danach auf syri­schem Gebiet ein­ge­schla­gen, der israe­li­sche “Rou­ti­ne­flug” aber wie geplant been­det wor­den.

Wie ein Spre­cher der israe­li­schen Ver­tei­di­gungs­kräf­te behaup­te­te, sei die Tat­sa­che, dass ihr Jet in Isra­els Luft­raum beschos­sen wur­de, eine “Ver­let­zung der israe­li­schen Sou­ve­rä­ni­tät” durch Syri­en. Sie nann­ten den Vor­fall “abnor­mal”. Der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu äußer­te sich eben­falls zu dem Vor­fall mit den Wor­ten : “Das syri­sche Mili­tär hat ver­sucht, ein israe­li­sches Flug­zeug anzu­grei­fen und ist dabei geschei­tert.”

Zu Qun­ei­tra gehö­ren auch die größ­ten­teils von Isra­el besetz­ten syri­schen Golan­hö­hen.

Mehr zum The­ma — Rus­si­sche und syri­sche Streit­kräf­te hal­ten gemein­sa­me Mili­tär­übun­gen in der Nähe der Golan­hö­hen ab

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Dänisches Militär : Mehr als 100 sexuelle Übergriffe auf Soldatinnen


Von den mehr als 100 Fäl­len an Über­grif­fen auf Sol­da­tin­nen des däni­schen Mili­tärs in den letz­ten zwei Jah­ren ereig­ne­ten sich die­se im In- sowie im Aus­land. Der Lei­ter der däni­schen Ver­tei­di­gung, Gene­ral Bjørn Bis­ser­up, beton­te, dass das däni­sche Mili­tär kei­ne Infor­ma­tio­nen habe, wel­che auf schwer­wie­gen­de Pro­ble­me die­ser Art zurück­füh­ren sei­en. Soll­ten sich die Fäl­le bewahr­hei­ten, sei dies “total inak­zep­ta­bel”. 

Die stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin der däni­schen Ver­ei­ni­gung von Vete­ra­nin­nen (Fore­nin­gen Kvin­de­li­ge Vete­ra­ner), Marie Sihm, sag­te der Zei­tung Poli­ti­ken : 

Es ist alles dabei : von ‘mil­den’ Fäl­len, wie dem täg­li­chen Ertra­gen ernied­ri­gen­der Kom­men­ta­re, wel­che sich beson­ders bei Ein­sät­zen furcht­bar anfüh­len, bis hin zu har­schen Fäl­len von Über­grif­fen und ver­such­ten Ver­ge­wal­ti­gun­gen. 

Der­zeit sind rund sie­ben Pro­zent aller Sol­da­ten beim däni­schen Mili­tär weib­lich. Das Mili­tär ver­sucht, mehr Frau­en für den Dienst an der Waf­fe zu gewin­nen. Sihm kri­ti­siert, dass die mili­tä­ri­schen Ein­rich­tun­gen, die als Schutz die­nen soll­ten, für Sol­da­tin­nen zur Tor­tur wür­den. Kei­ne der Fäl­le wur­den bis­lang for­mell gemel­det. Die Über­grif­fe hät­ten bei eini­gen Sol­da­tin­nen zu Erschöp­fungs­er­schei­nun­gen geführt. Eine Unter­su­chung zu sexu­el­len Über­grif­fen gab es seit 2003 nicht mehr. Damals gaben ein Drit­tel der Sol­da­tin­nen an, dass sie geschlechts­be­zo­ge­ne abfäl­li­ge Ver­hal­ten erlebt hät­ten. 

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Maduro versetzt Militär und Volksmiliz in höchste Alarmbereitschaft wegen drohender US-Intervention


Vene­zue­la zei­ge der Welt, dass es ein Test­ge­biet für neue Kriegs­waf­fen (im “Cyber”-Bereich und Stö­run­gen der elek­tro­ni­schen Infra­struk­tur) und für eine neue Kriegs­stra­te­gie sei, erklär­te der vene­zo­la­ni­sche Prä­si­dent Madu­ro.

Die­se Stra­te­gie sei nicht durch direk­te Inva­si­on oder Bom­bar­die­rung durch Rake­ten gekenn­zeich­net, son­dern durch die Zer­stö­rung wich­ti­ger öffent­li­cher Diens­te. Madu­ro räum­te ein, dass die Situa­ti­on im Land infol­ge von Strom­aus­fäl­len nach wie vor “ernst” sei.

Das Ziel die­ser Tak­tik sei Madu­ro zufol­ge, die Situa­ti­on in Vene­zue­la so weit zu desta­bi­li­sie­ren, dass wei­te­re inter­ne Kon­flik­te im Land pro­vo­ziert wer­den. Er warf der Oppo­si­ti­on vor, “kri­mi­nel­le Plä­ne” zu ver­fol­gen, um ein sol­ches Cha­os-Sze­na­rio zu nut­zen, um ihn und Regie­rungs­an­hän­ger zu ermor­den. Madu­ro erklär­te auch, dass es Plä­ne von Dis­si­den­ten gebe, “mili­tä­ri­sche Ein­hei­ten anzu­grei­fen”.

Mehr zum The­ma — “Eine Flut aus Lügen” — Abby Mar­tin und Ex-UN-Ermitt­ler decken Putsch-Stra­te­gi­en der USA auf

Um die­sen Gefah­ren zu begeg­nen, habe er die Geheim­diens­te in höchs­te Alarm­be­reit­schaft ver­setzt. Der Prä­si­dent for­der­te auch die Ange­hö­ri­gen der Volks­mi­liz mit etwa 2,1 Mil­lio­nen Frei­wil­li­gen in 51.000 Ein­hei­ten auf, dem Mili­tär zu hel­fen, mit den poten­zi­el­len Bedro­hun­gen umzu­ge­hen.

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Strategisches Schachmatt für die USA : Auch China entsendet Militär nach Venezuela


In zahl­rei­chen Medi­en­be­rich­ten wird erwähnt, dass die Grup­pe chi­ne­si­scher Mili­tär­an­ge­hö­ri­ger der­zeit 120 Mann umfasst und am 28. März auf der Kari­bik­in­sel Mar­ga­ri­ta vor dem vene­zo­la­ni­schen Fest­land ankam. Die chi­ne­si­schen Mili­tärs sol­len huma­ni­tä­re Hil­fe und mili­tä­ri­sche Ver­tei­di­gungs­gü­ter an die Regie­rungs­trup­pen lie­fern. Nach der Ent­la­dung sol­len die chi­ne­si­schen Trup­pen auf eine vene­zo­la­ni­sche Mili­tär­an­la­ge ver­legt wer­den.

Es ist ein für die bis­he­ri­ge Außen­po­li­tik Chi­nas unge­wöhn­li­cher Vor­gang. Peking setz­te auch bei dem Kon­flikt zwi­schen Cara­cas und den USA bis­her vor allem auf einen Aus­gleich und hielt sich mit Ver­ur­tei­lun­gen zurück. Umso erstaun­li­cher ist, dass die­se Ent­sen­dung von chi­ne­si­schen Mili­tär­ein­hei­ten nach Vene­zue­la bis jetzt inter­na­tio­nal nur von weni­gen Medi­en auf­ge­grif­fen wur­de.

Laut dem Stock­holm Inter­na­tio­nal Peace Rese­arch Insti­tu­te impor­tier­te Vene­zue­la allein zwi­schen 2010 und 2014 Waf­fen im Wert von 349 Mil­lio­nen Dol­lar aus Chi­na, dar­un­ter Radar­tech­nik, Flug­zeu­ge zur Aus­bil­dung von Pilo­ten, gepan­zer­te Fahr­zeu­ge und Ersatz­tei­le. Im Jahr 2017 sol­len es dann Pan­zer, Muni­ti­on, Uni­for­men, Infan­te­rie­aus­rüs­tung sowie Ersatz- und Ser­vice­tei­le für rus­si­sche Aus­rüs­tung gewe­sen sein.

Strategisches Schachmatt für die USA: Auch China entsendet Militär nach Venezuela
Chi­ne­si­sche Mili­tärs bei einem Will­kom­mens-Foto mit ihren vene­zo­la­ni­schen Kol­le­gen in der Nähe von Cara­cas

Vor einer Woche bereits hat­te Russ­land 100 Sol­da­ten nach Vene­zue­la ent­sandt, um eine mili­tä­ri­sche Aus­bil­dungs­ein­rich­tung für Hub­schrau­ber­pi­lo­ten zu instal­lie­ren. Da sich Mos­kau und Peking in der Regel außen­po­li­tisch kon­sul­tie­ren, gehen Beob­ach­ter davon aus, dass die Ent­sen­dung von Mili­tärs bei­der Län­der nach Vene­zue­la abge­stimmt erfolg­te.

Mehr zum The­ma — US-Außen­mi­nis­te­ri­um und Main­stream außer sich : Zwei rus­si­sche Mili­tär­flug­zeu­ge lan­den in Vene­zue­la

Sowohl Russ­land als auch Chi­na haben wirt­schaft­lich in Vene­zue­la erheb­lich inves­tiert, Chi­na dabei noch deut­lich mehr als Russ­land. Laut einem Bericht der Los Ange­les Times soll Chi­na dem süd­ame­ri­ka­ni­schem Land im Zeitrum von 2006 bis 2016 in etwa 62 Mil­li­ar­den Dol­lar gelie­hen haben. Vene­zue­la zahlt vor allem mit Öllie­fe­run­gen zurück. Mos­kau hat Vene­zue­la in den letz­ten Jah­ren 17 Mil­li­ar­den Dol­lar an Kre­di­ten und Inves­ti­tio­nen zur Ver­fü­gung gestellt. Zudem unter­zeich­ne­ten die bei­den Län­der im Dezem­ber 2018 ein neu­es Abkom­men, gemäß dem Russ­land wei­te­re sechs Mil­li­ar­den Dol­lar in Vene­zue­las Sek­tor von Öl und Gold inves­tie­ren wird.

Mehr zum The­ma — Bun­des­pres­se­kon­fe­renz zu Vene­zue­la : Das Aus­wär­ti­ge Amt ver­lo­ren im eige­nen Lügen­ge­flecht

Laut ver­schie­de­nen Finanz­ex­per­ten sind es vor allem die rus­si­schen und chi­ne­si­schen Inves­ti­tio­nen, die den Zusam­men­bruch die­ses von Sank­tio­nen gebeu­tel­ten Lan­des ver­hin­dert haben. Es bleibt aller­dings abzu­war­ten, wie in Washing­ton, D.C. auf die Prä­senz von chi­ne­si­schem Mili­tär in Vene­zue­la reagiert wer­den wird. Schon die Ver­sen­dung von rus­si­schen Sol­da­ten wur­de in den USA mit schril­len Tönen kri­ti­siert.

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OSZE : Anschuldigungen der Ukraine gegen Russland falsch — kein russisches Militär im Donbass


Der ukrai­ni­sche UN-Ver­tre­ter Jelt­schen­ko trat mit der Behaup­tung auf, dass “die Zahl der rus­si­schen Waf­fen und des Mili­tär­per­so­nals in und um Don­bass nicht den Wunsch Russ­lands nach einer Lösung des Kon­flikts zum Aus­druck” brin­ge.

Dar­auf­hin erfrag­te der Stän­di­ge Ver­tre­ter Russ­lands bei den Ver­ein­ten Natio­nen Was­si­li Nebens­ja die ent­spre­chen­den Daten von der OSZE-Son­der­be­ob­ach­tungs­mis­si­on in der Ukrai­ne : “Ich möch­te die Anwe­sen­heit von Herrn Apa­kan und Herrn Saj­dik [des Son­der­ge­sand­ten der OSZE für die Ukrai­ne] nut­zen, um sie zu fra­gen, ob sie vie­le rus­si­sche Trup­pen in Don­bass gese­hen haben, ob sie die Zah­len ken­nen, die der Stän­di­ge Ver­tre­ter der Ukrai­ne mit­ge­teilt hat, und ob sie sie bestä­ti­gen kön­nen”, zitiert TASS den rus­si­schen Diplo­ma­ten.

Apa­kan wider­leg­te die Wor­te des ukrai­ni­schen Diplo­ma­ten mit Ver­weis auf die ent­spre­chen­den Berich­te sei­ner Orga­ni­sa­ti­on, und beton­te deren Seriö­si­tät : “Um Miss­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den, möch­te ich sagen, dass sich die­se Berich­te nicht auf rus­si­sche Sol­da­ten bezie­hen und kei­ne per­sön­li­chen Urtei­le ent­hal­ten, son­dern nur kon­kre­te Fak­ten, über die wir den Staa­ten berich­tet haben”, sag­te er.

Mehr zum The­ma – OSZE kri­ti­siert Ent­las­sung von ukrai­ni­schem Rund­funk­chef

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