Altmaier stellt Gesetzentwurf zu Milliarden-Hilfen für Kohleregionen vor : Bis zu 14 Milliarden Euro


Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er hat kurz vor den Land­tags­wah­len in Bran­den­burg und Sach­sen einen Gesetz­ent­wurf über Mil­li­ar­den-Hil­fen für den Struk­tur­wan­del in Koh­le­re­gio­nen vor­ge­legt. Damit bei ande­ren Vor­ha­ben des Bun­des nicht zum Nach­teil der vom Koh­le­aus­stieg betrof­fe­nen Gebie­te gespart wer­den muss, sehen die Plä­ne des CDU-Poli­ti­kers zusätz­li­che “Ver­stär­kungs­mit­tel” für die Minis­te­ri­en vor. Der Ent­wurf des “Struk­tur­stär­kungs­ge­set­zes Koh­le­re­gio­nen” liegt der Deut­schen Pres­se-Agen­tur vor. Er wird jetzt zwi­schen den Bun­des­mi­nis­te­ri­en abge­stimmt wer­den. Bis 2038 will Deutsch­land aus der kli­ma­schäd­li­chen Strom­erzeu­gung aus Koh­le aus­stei­gen.

In dem Gesetz geht es unter ande­rem um die Ver­tei­lung von bis zu 14 Mil­li­ar­den Euro “für beson­ders bedeut­sa­me Inves­ti­tio­nen” in Braun­koh­le­re­gio­nen in Bran­den­burg, Nord­rhein-West­fa­len, Sach­sen und Sach­sen-Anhalt. Außer­dem wird die Ver­tei­lung von 1,09 Mil­li­ar­den Euro an struk­tur­schwa­che Stand­or­te von Stein­koh­le-Kraft­wer­ken in Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nord­rhein-West­fa­len und im Saar­land sowie im ehe­ma­li­gen Braun­koh­le­re­vier Helm­stedt gere­gelt. Es geht auch um eige­ne Inves­ti­tio­nen des Bun­des, etwa in For­schungs­ein­rich­tun­gen, sowie um För­der­pro­gram­me. Inkraft­tre­ten soll das Gesetz zu den Struk­tur­hil­fen erst, wenn auch das Koh­le­aus­stiegs­ge­setz in Kraft ist.

Koh­le­aus­stieg bis 2030 ? Regie­rungs­spre­cher skep­tisch gegen­über Söder-Vor­stoß

(rt deutsch/dpa) 

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Russland und China wollen Handelsumsatz in fünf Jahren auf 200 Milliarden US-Dollar verdoppeln


Mos­kau und Peking haben alle Hin­der­nis­se besei­tigt, die ihre sich schnell ent­wi­ckeln­de Zusam­men­ar­beit behin­dern könn­ten. Das teil­te der neue chi­ne­si­sche Bot­schaf­ter in Mos­kau Zhang Han­hui mit. Er kün­dig­te den Zeit­plan für die Errei­chung des ehr­gei­zi­gen Zie­les an, das der­zei­ti­ge Han­dels­vo­lu­men­zwi­schen Russ­land und Chi­na zu ver­dop­peln. Am Mitt­woch sag­te er vor Jour­na­lis­ten :

Bis 2024 wer­den wir einen Han­dels­um­satz von 200 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen. Ich den­ke, die­ses Ziel ist erreich­bar, weil sich die Han­dels- und Wirt­schafts­ko­ope­ra­ti­on von nun an rasant ent­wi­ckelt.

Die Zahl wur­de zuvor schon vom rus­si­schen Minis­ter für Wirt­schafts­ent­wick­lung Maxim Oresch­kin ange­kün­digt. Er hat­te jedoch nicht erläu­tert, bis wann das der­zei­ti­ge Niveau von 108 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ver­dop­pelt wer­den soll. Laut chi­ne­si­schen Zoll­da­ten stieg das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen den bei­den Län­dern in den ers­ten sie­ben Mona­ten die­ses Jah­res bereits um fast fünf Pro­zent.

Der chi­ne­si­sche Diplo­mat wies dar­auf hin, dass Peking Mos­kau als einen ver­trau­ens­wür­di­gen Part­ner betrach­tet und sei­ne Märk­te immer mehr für rus­si­sche Pro­duk­te öff­net. Wäh­rend Peking in einen eska­lie­ren­den Han­dels­krieg mit Washing­ton ver­wi­ckelt ist und die Impor­te aus den USA, ins­be­son­de­re im Bereich der Agrar­pro­duk­te, redu­ziert, braucht es neue Lie­fe­ran­ten und sieht Russ­land als guten Ersatz. Zhang beton­te :

Wir wer­den einen neu­en Lie­fe­ran­ten wäh­len. Und Russ­land ist das zuver­läs­sigs­te Land.

Abge­se­hen von Waren sei Peking auch dar­an inter­es­siert, die Impor­te von rus­si­schem Gas zu stei­gern, beton­te der Gesand­te. Rus­si­sche Gas­lie­fe­run­gen nach Chi­na lie­gen hin­ter Katar, Aus­tra­li­en und eini­gen zen­tral­asia­ti­schen Staa­ten, doch der rie­si­ge chi­ne­si­sche Markt hat laut Zhang “enor­mes Poten­zi­al” für Mos­kau.

Im Jahr 2014 schlos­sen bei­de Staa­ten einen Gas­ver­trag ab, der den Grund­stein für den Bau der Pipe­line Power of Sibe­ria leg­te. Das Pro­jekt mit einer jähr­li­chen Export­ka­pa­zi­tät von 38 Mil­li­ar­den Kubik­me­tern soll am 1. Dezem­ber in Betrieb gehen.

Mehr zum The­ma — Neue Sei­den­stra­ße : Russ­land baut 2.000 Kilo­me­ter Auto­bahn zwi­schen Euro­pa und Chi­na

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BPK : 20 Milliarden Euro an Irak für Verzicht auf Todesstrafe gegen deutsche IS-Kämpfer


An die 60 IS-Kämp­fer mit deut­schem Pass sol­len sich der­zeit in Syri­en und im Irak in kur­di­schem Gewahr­sam befin­den. Dem ZDF soll nach eige­nen Anga­ben ein Papier vor­lie­gen, abge­stimmt zwi­schen dem Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um und dem Aus­wär­ti­gen Amt, betref­fend einer Umset­zung der Gerichts­bar­keit im Irak.

Mehr zum Thema — Bun­des­pres­se­kon­fe­renz : Wie­so pumpt Deutsch­land 40 Mil­lio­nen Euro in Dschi­ha­dis­ten-Hoch­burg Idlib ?

Aus dem Papier soll her­vor­ge­hen, dass eine Ver­ur­tei­lung und Unter­brin­gung nach ira­ki­schem Recht akzep­ta­bel sei, vor­aus­ge­setzt, dass die Todes­stra­fen gegen deut­sche IS-Dschi­ha­dis­ten nicht voll­streckt wür­den und eine kon­su­la­ri­sche Betreu­ung mög­lich sei. Der Irak bie­tet eine sol­che Gerichts­bar­keit auch tat­säch­lich an ; als Gegen­leis­tung soll Deutsch­land aber 20 Mil­li­ar­den Euro in Form von Wirt­schafts­hil­fen leis­ten. Zu die­ser The­ma­tik gab es meh­re­re Fra­gen auf der aktu­el­len Bun­des­pres­se­kon­fe­renz : 

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China bewässert größte Landmasse der Welt und erzeugt 55 Milliarden Tonnen Regen im Jahr


Das chi­ne­si­sche Minis­te­ri­um für Was­ser­res­sour­cen gab bekannt, dass das Land eine Flä­che von 74 Mil­lio­nen Hekt­ar bewäs­sert, was die Hälf­te der land­wirt­schaft­li­chen Nutz­flä­che des Lan­des aus­macht.

Laut dem Minis­te­ri­al­be­am­ten Ni Wen­jin ver­fügt Chi­na über die größ­te Flä­che an bewäs­ser­ten Flä­chen der Welt, was zur Siche­rung der hei­mi­schen Ernäh­rungs­si­cher­heit bei­trägt. Auf einem Belt and Road Forum über Bewäs­se­rung und Ent­wäs­se­rung sag­te Ni :

Die Ent­wick­lung von Bewäs­se­rung und Ent­wäs­se­rung ist eine der Prio­ri­tä­ten der lau­fen­den länd­li­chen Vita­li­sie­rung und land­wirt­schaft­li­chen Moder­ni­sie­rung in Chi­na.

Der chi­ne­si­sche Beam­te wies dar­auf hin, Chi­na habe wei­te­re 20 Mil­lio­nen Hekt­ar Land, die mit im der land­wirt­schaft­li­chen Nut­zung seit drei Jahr­zehn­ten im Wesent­li­chen unver­än­dert bewäs­sert wur­den. Mög­lich wur­de dies durch den Ein­satz von was­ser­spa­ren­der Bewäs­se­rungs­tech­nik auf 46,3 Pro­zent der bewäs­ser­ten Äcker lan­des­weit.

Ni stell­te fest, dass auch Preis­re­for­men für land­wirt­schaft­lich genutz­tes Was­ser statt­fin­den, um den Was­ser­ver­brauch zu sen­ken.

Nach Anga­ben des Beam­ten wur­den seit der Ankün­di­gung der Belt and Road Initia­ti­ve im Jahr 2013 mit über 60 Län­dern Ver­ein­ba­run­gen und Memo­ran­den über die Zusam­men­ar­beit bei der Bewäs­se­rung getrof­fen.

Chi­na ist eine Nati­on, die fast 1,4 Mil­li­ar­den Men­schen ernäh­ren muss. Peking hat in den letz­ten acht Jah­ren Acker­flä­chen ange­legt, die sowohl Dür­ren als auch Hoch­was­ser stand­hal­ten kön­nen. Da mehr als 40 Pro­zent der Acker­flä­chen Chi­nas unter Boden­ero­si­on lei­den, erzeugt die Regie­rung seit 2013 jähr­lich unge­fähr 55 Mil­li­ar­den Ton­nen künst­li­chen Regen.

Die Bemü­hun­gen sind Teil eines Pro­jekts namens Tian­he oder “Him­mels­fluss”, bei dem Chi­na zusätz­li­che Regen­fäl­le auf 1,6 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­ter erzwin­gen will, eine Flä­che, die etwa drei­mal so groß ist wie Spa­ni­en.

Mehr zum The­ma — Pro­jekt : Chi­na plant Erzeu­gung von Regen über drei­mal so gro­ßer Flä­che wie Spa­ni­en

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Russland und Türkei wollen Handelsumsatz auf 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigern


Der Han­dels­um­satz von Russ­land und der Tür­kei dürf­te in den kom­men­den Jah­ren 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen, wäh­rend er im Jahr 2018 noch 25,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar betrug. Das teil­te der rus­si­sche Ener­gie­mi­nis­ter Alex­an­der Nowak am Frei­tag auf der Sit­zung einer zwi­schen­staat­li­chen Regie­rungs­kom­mis­si­on mit. Er sag­te :

Die Staats­ober­häup­ter unse­rer Län­der haben sich eine ehr­gei­zi­ge Auf­ga­be gestellt – den Han­dels­um­satz auf 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu stei­gern.

Gegen­sei­ti­ge Inves­ti­tio­nen bräch­ten Vor­tei­le in Berei­chen wie Raum­fahrt, Phar­ma­zie, digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en sowie für tra­di­tio­nel­le Bran­chen wie Land­wirt­schaft, Bau­we­sen, Metall und Ener­gie.

Russ­land und die Tür­kei ver­su­chen auch, den Anteil der natio­na­len Wäh­run­gen am gegen­sei­ti­gen Han­del zu erhö­hen, der zur­zeit bei 34 Pro­zent liegt. Russ­land hat bereits erreicht, dass die rus­si­schen MIR-Bank­kar­ten in der Tür­kei akzep­tiert wer­den.

Das Tref­fen der rus­sisch-tür­ki­schen Regie­rungs­kom­mis­si­on fin­det am Frei­tag im tür­ki­schen Anta­lya statt.

Mehr zum The­ma — Idlib im Fokus : Rus­si­scher und tür­ki­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter bespre­chen Lage

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Italien statt USA : Huawei verlagert 1.000 Arbeitsplätze und investiert drei Milliarden US-Dollar


Mehr zum The­ma — Inter­view : Nach Abkom­men mit Ita­li­en kann Euro­pa die Tür vor Chi­na nicht mehr ver­schlie­ßen

Der CEO der ita­lie­ni­schen Nie­der­las­sung von Hua­wei, Tho­mas Miao, erklär­te am Mon­tag, dass das Unter­neh­men in den nächs­ten drei Jah­ren rund 3,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in das Land inves­tie­ren wird. Miao kün­dig­te auf einer Ver­an­stal­tung in Mai­land an, dass das chi­ne­si­sche Unter­neh­men auch in Ita­li­en 1.000 Arbeits­plät­ze schaf­fen wer­de.

Gleich­zei­tig bestä­tig­te er, dass Hua­wei 1.000 Arbeits­plät­ze in den USA abbau­en wer­de. Laut dem Geschäfts­füh­rer der ita­lie­ni­schen Nie­der­las­sung hat Hua­wei “einen Plan B”, um die Lie­fe­rung von Kom­po­nen­ten zu gewähr­leis­ten, wenn das Unter­neh­men nach August von Washing­ton auf einer schwar­zen Lis­te geführt wer­den soll­te.

Die USA haben Ita­li­en und ande­re euro­päi­sche Ver­bün­de­te davor gewarnt, mit Hua­wei zusam­men­zu­ar­bei­ten. Auch ein wei­te­rer gro­ßer chi­ne­si­scher Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rie­se, ZTE, steht unter Beob­ach­tung Washing­tons. Wäh­rend die USA wei­ter­hin behaup­ten, dass die chi­ne­si­schen Anbie­ter ein Sicher­heits­ri­si­ko dar­stel­len, haben bei­de Unter­neh­men dies immer wie­der bestrit­ten.

In der ver­gan­ge­nen Woche hat die ita­lie­ni­sche Regie­rung mit einem Geset­zes­de­kret ihre bestehen­de Befug­nis zum Ein­grei­fen in den pri­va­ten Sek­tor zur Ver­tei­di­gung der natio­na­len Sicher­heit und ande­rer natio­na­ler Inter­es­sen gestärkt. In dem Dekret wur­de Hua­wei oder ZTE nicht erwähnt. Eine unge­nann­te Regie­rungs­quel­le teil­te Reu­ters mit, dass Rom sei­nen Ein­fluss über den Pri­vat­sek­tor kon­so­li­diert hat, teil­wei­se auf­grund von Beden­ken über die mög­li­che Betei­li­gung von Hua­wei Tech­no­lo­gies und ZTE an der Ent­wick­lung von 5G-Net­zen.

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Große Koalition” exportiert im ersten Quartal 2019 Rüstungsgüter für 5,3 Milliarden Euro


Im gesam­ten Vor­jahr expor­tier­te Deutsch­land Rüs­tungs­gü­ter im Wert von 4,8 Mil­li­ar­den Euro. Allein im ers­ten Halb­jahr die­ses Jah­res haben die Export­ge­neh­mi­gun­gen bereits einen Wert von 5,3 Mil­li­ar­den Euro erreicht. Dies ergab eine Anfra­ge des Grü­nen-Abge­ord­ne­ten Omid Nou­ripour, wel­che der Deut­schen Pres­se Agen­tur vor­liegt. 

Der Grü­nen-Poli­ti­ker kom­men­tier­te die Sach­la­ge so : 

Die­se Rekord­zah­len füh­ren alle Bekennt­nis­se einer restrik­ti­ven Rüs­tungs­ex­port­po­li­tik ad absur­dum. Beson­ders die Lie­fe­run­gen an Ägyp­ten und die VAE, die Teil der Kriegs­al­li­anz im Jemen sind, ver­sto­ßen gegen den Koali­ti­ons­ver­trag und Rüs­tungs­ex­port­richt­li­ni­en. Wie tief will die SPD eigent­lich noch sin­ken ? 

An der Spit­ze der Ziel­län­der liegt Ungarn, gefolgt von Ägyp­ten und Süd­ko­rea. Der unga­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Vik­tor Orban sag­te über die Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben sei­nes Lan­des : 

Die Ver­tei­di­gung Ungarns ist nicht die Auf­ga­be der NATO und auch nicht der EU, son­dern die uns­ri­ge. Es kann kein star­kes Ungarn geben ohne eine star­ke Armee. Eine Nati­on, die ihr Land nicht zu ver­tei­di­gen ver­mag, ver­dient ihr Land nicht.

An sechs­ter Stel­le ste­hen die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te. Die Expor­te in die­ses Land betra­gen bereits 206,1 Mil­lio­nen Euro. Gesamt­ge­nom­men gin­gen 40 Pro­zent aller Rüs­tungs­ex­por­te an Nicht-EU-Län­der ; im Jahr 2018 lag die­ser Anteil bei mehr als 50 Pro­zent. 

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Bizarrer Post auf Facebook : “Palästinensisches Volk” bietet Donald Trump 100 Milliarden US-Dollar


Der amtie­ren­de US-Prä­si­dent Donald Trump ist zwar bemüht, die Ein­nah­men sei­nes Lan­des zu erhö­hen, doch die­ses sehr spe­zi­el­le “Ange­bot” dürf­te er wohl ableh­nen. In einem Face­book-Post wer­den Trump 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ange­bo­ten, wenn er “alle Zio­nis­ten aus Isra­el in die USA umsie­delt”.

Hier der Wort­laut des mit “Ange­bot des paläs­ti­nen­si­schen Volks an Mr. Trump – Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka” über­ti­tel­ten Posts :

Wir sind das paläs­ti­nen­si­sche Volk und bie­ten Ihnen 100 Mil­li­ar­den Dol­lar über zehn Jah­re, um alle Zio­nis­ten aus Paläs­ti­na in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten umzu­sie­deln. Um die­sen Betrag auf­zu­brin­gen, wird jeder Paläs­ti­nen­ser 10 Jah­re lang 7,70 Dol­lar pro Monat zah­len. Also : Wir wer­den einen Eid able­gen, jeden Frei­tag für 10 Jah­re nicht zu rau­chen, um bezah­len zu kön­nen. Wir war­ten auf ihre Ant­wort. Die Adres­se des paläs­ti­nen­si­schen Vol­kes ist Ihnen bekannt.

Wer ursprüng­lich hin­ter dem Post steckt, ist aller­dings nicht bekannt. Auch nicht, ob es sich um eine Art sar­kas­ti­sche Reak­ti­on auf den soge­nann­ten “Deal des Jahr­hun­derts” han­delt. So nennt sich ja ganz unbe­schei­den jener Nah­ost-Frie­dens­plan, mit des­sen Aus­ar­bei­tung Trump sei­nen Schwie­ger­sohn Jared Kush­ner und sei­nen Nah­ost-Beauf­trag­ten Jason Green­blatt beauf­tragt hat­te.

Mehr zum The­ma — “Deal des Jahr­hun­derts” ist ein Groß-Isra­el – Teil 1 

Die Paläs­ti­nen­ser­füh­rung hat Trumps Frie­dens­plan bereits abge­lehnt, bevor des­sen Inhal­te im Detail über­haupt bekannt gewor­den waren. Für Mah­mud Abbas von der paläs­ti­nen­si­schen Fatah-Bewe­gung haben sich die USA als Ver­mitt­ler im Nah­ost-Kon­flikt völ­lig dis­kre­di­tiert, als Trump im Dezem­ber 2017 ganz Jeru­sa­lem als Haupt­stadt Isra­els aner­kann­te und spä­ter auch noch die US-Bot­schaft dort­hin ver­le­gen ließ ; die Paläs­ti­nen­ser bra­chen jeden offi­zi­el­len Kon­takt zur US-Regie­rung ab.

Trump ließ zudem Hilfs­gel­der für die Paläs­ti­nen­ser strei­chen. Und sein Bot­schaf­ter in Jeru­sa­lem, David Fried­man, sag­te der New York Times, er den­ke, Isra­el habe “unter gewis­sen Umstän­den” das Recht, Tei­le des West­jor­dan­lan­des zu annek­tie­ren – jenen Land­strich, den Isra­el 1967 im Sechs­ta­ge­krieg neben dem Gaza­strei­fen und Ost-Jeru­sa­lem besetzt hat­te.

Mehr zum The­ma — Ex-Mos­sad Chef : “Isra­el will kei­nen Frie­den”

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Deutsch-Russische Außenhandelskammer : Deutsche Wirtschaft verliert Milliarden wegen US-Sanktionen


Die von 44 deut­schen Unter­neh­men inner­halb der nächs­ten 12 Mona­te geplan­ten Inves­ti­tio­nen in Russ­land belau­fen sich auf rund 395 Mil­lio­nen Euro. Das hat eine Umfra­ge der Deutsch-Rus­si­schen Aus­lands­han­dels­kam­mer (AHK) erge­ben, an der 141 Unter­neh­men im Zeit­raum zwi­schen Mai und Juni 2019 teil­nah­men. In dem AHK-Bericht “Geschäfts­kli­ma Russ­land – 2. Halb­jahr 2019” heißt es dazu :

Die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft der befrag­ten Unter­neh­men ist gegen­über Dezem­ber 2018 um fast ein Vier­tel gestie­gen. So wol­len in den kom­men­den 12 Mona­ten 39 Pro­zent in Russ­land inves­tie­ren, im Dezem­ber waren es noch 30 Pro­zent. Ein­und­sech­zig Pro­zent pla­nen auf Jah­res­sicht kei­ne Inves­ti­tio­nen.

Von den 55 Unter­neh­men, die in den nächs­ten 12 Mona­ten in Russ­land inves­tie­ren wol­len, haben 44 Anga­ben zur Höhe der Inves­ti­tio­nen gemacht : Die­se belau­fen sich zusam­men auf fast 395 Mil­lio­nen Euro. Das ist deut­lich weni­ger, als von den Fir­men im Dezem­ber 2018 auf Jah­res­per­spek­ti­ve ange­ge­ben wur­de (628 Mil­lio­nen Euro).

Das stärks­te Wachs­tum bei deut­schen Inves­ti­tio­nen wird in der Land- und Ernäh­rungs­wirt­schaft (51 Pro­zent), IT und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on (46 Pro­zent), dem Maschi­nen- und Anla­gen­bau (28 Pro­zent) sowie in den Berei­chen Ener­gie und Gesund­heits­we­sen (je 26 Pro­zent) erwar­tet.

Die deut­sche Wirt­schaft ver­liert auf­grund von US-Sank­tio­nen Mil­li­ar­den Euro und for­dert von Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel mehr Enga­ge­ment in Russ­land – so die Zusam­men­fas­sung der Umfra­ge zum deutsch-rus­si­schen Geschäfts­kli­ma.

Dem­nach ver­tre­ten 87 Pro­zent der AHK-Mit­glie­der die For­de­rung nach einer engen wirt­schaft­li­chen Koope­ra­ti­on zwi­schen Deutsch­land und Russ­land, die ohne Teil­nah­me der Bun­des­kanz­le­rin an den gro­ßen wirt­schaft­li­chen Foren wie dem Sankt Peters­bur­ger Inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­fo­rum nicht mög­lich ist.

Allein in den letz­ten sechs Mona­ten ist der Bun­des­mi­nis­ter für Wirt­schaft und Ener­gie Peter Alt­mai­er bereits drei Mal nach Russ­land gereist, was ein posi­ti­ves Signal von deut­scher Sei­te für Russ­land ist.

Mehr zum The­ma — Armin-Pau­lus Ham­pel beno­tet deutsch-rus­si­sches Ver­hält­nis mit “vier minus”

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