Mindestens 18 Tote bei Angriffen von Boko Haram in Nigeria


Yas­si­ne Gaba, der stell­ver­tre­ten­de UN-Koor­di­na­tor für huma­ni­tä­re Hil­fe in Nige­ria, sag­te in einer Erklä­rung, sei­nen Infor­ma­tio­nen zufol­ge sei­en sogar min­des­tens 34 Zivi­lis­ten getö­tet und etwa 90 ver­letzt wor­den.

Boko Haram kämpft seit 2009 mit Gewalt für die Errich­tung eines isla­mi­schen Staa­tes und ver­übt regel­mä­ßig Selbst­mord­at­ten­ta­te, allen vor­an in Bor­no. Min­des­tens 20.000 Men­schen sol­len seit­dem ums Leben gekom­men sein, mehr als 2,5 Mil­lio­nen Men­schen flo­hen vor der Gewalt aus der Regi­on im Nord­os­ten Nige­ri­as. (dpa)

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Im Einkaufszentrum in Kemerovo bricht erneut Feuer aus – Zahl der Opfer steigt bis auf mindestens 64


Das Feu­er war am frü­hen Sonn­tag­abend im vier­ten Stock des Shop­ping-Cen­ters in der Nähe eines Kino­saals aus­ge­bro­chen. Es erfass­te eine Flä­che von rund 1.600 Qua­drat­me­tern. Die Feu­er­wehr habe den Brand zwar unter Kon­trol­le brin­gen kön­nen, hieß es. An eini­gen Stel­len sei das Feu­er jedoch wie­der auf­ge­fla­ckert. Das Gebäu­de ist nach Anga­ben der Behör­den ein­sturz­ge­fähr­det. (RT Deutsch / dpa)

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Mindestens 13 Menschen bei Hochhaus-Brand in Ho-Chi-Minh-Stadt umgekommen


Das Feu­er brach am Frei­tag mit­ten in der Nacht aus zunächst unge­klär­ter Ursa­che in der Tief­ga­ra­ge der 20-stö­cki­gen Anla­ge aus. Die Behör­den schlos­sen auch Brand­stif­tung nicht aus.

In dem ver­hält­nis­mä­ßig moder­nen Kom­plex “Cari­na Pla­za” spiel­ten sich dra­ma­ti­sche Sze­nen ab. Die meis­ten Bewoh­ner wur­den von den Flam­men im Schlaf über­rascht. Meh­re­re Men­schen spran­gen in ihrer Ver­zweif­lung aus obe­ren Stock­wer­ken in die Tie­fe.

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Über­le­ben­de berich­te­ten, dass es kei­ner­lei Feu­er­alarm gege­ben habe. Auch die Lösch­an­la­gen in den Decken hät­ten nicht funk­tio­niert. Ein Bewoh­ner sag­te dem Online-Maga­zin “Tuoi Tre”: “Die Sprink­ler­an­la­ge hat ein­fach ver­sagt. Wir haben das Feu­er erst regis­triert, als der Rauch und die Hit­ze im 14. Stock anka­men.”

In dem Gebäu­de­kom­plex, der 2009 fer­tig­ge­stellt wur­de, woh­nen mehr als 700 Fami­li­en. Meh­re­re staat­li­che Medi­en berich­te­ten unter Beru­fung auf die Poli­zei, dass es in der Tief­ga­ra­ge gegen 1.30 Uhr Orts­zeit (19.30 MEZ) eine Explo­si­on gege­ben habe.

Die Feu­er­wehr brauch­te drei Stun­den, um den Brand unter Kon­trol­le zu brin­gen. Die Behör­den lei­te­ten Ermitt­lun­gen ein, um den Her­gang zu klä­ren. (dpa)

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Tropensturm in Madagaskar : Mindestens 20 Tote, tausende Häuser zerstört


Der Zyklon erreich­te am Frei­tag den Nord­os­ten von Mada­gas­kar. Etli­che Brü­cken sei­en weg­ge­spült und fast 2.000 Häu­ser zer­stört oder geflu­tet wor­den. In der öst­li­chen Regi­on Vato­va­vy Fitovina­ny kön­ne es nach wie vor zu Erd­rut­schen und Über­schwem­mun­gen der Flüs­se kom­men, wie Ram­bo­lar­son sag­te.

In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren kam es dem Kata­stro­phen­schutz zufol­ge zu 45 Tro­pen­stür­men auf Mada­gas­kar. In Fol­ge des Zyklons “Ava” star­ben im Janu­ar min­des­tens 33 Men­schen, vor einem Jahr kamen durch einen Tro­pen­sturm 78 Men­schen ums Leben. Tro­pi­sche Wir­bel­stür­me über dem Indi­schen Oze­an wer­den als Zyklo­ne bezeich­net. (dpa)

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Zyklon in Madagaskar fordert mindestens 17 Menschenleben


Der Zyklon erreich­te am Frei­tag den Nord­os­ten von Mada­gas­kar. Etli­che Brü­cken sei­en weg­ge­spült und fast 2.000 Häu­ser zer­stört oder geflu­tet wor­den. In der öst­li­chen Regi­on Vato­va­vy Fitovina­ny könn­te es nach wie vor zu Erd­rut­schen und Über­schwem­mun­gen der Flüs­se kom­men, wie Ram­bo­lar­son sag­te.

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In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren kam es dem Kata­stro­phen­schutz zufol­ge zu 45 Tro­pen­stür­men auf Mada­gas­kar. In Fol­ge des Zyklons “Ava” star­ben im Janu­ar min­des­tens 33 Men­schen, vor einem Jahr kam durch einen Tro­pen­sturm 78 Men­schen ums Leben. Tro­pi­sche Wir­bel­stür­me über dem Indi­schen Oze­an wer­den als Zyklo­ne bezeich­net. (dpa)

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Ost-Ghuta : Aufständische greifen zivilen Konvoi mit 300 Familien an — mindestens 3 Autos verbrannt


Die bewaff­ne­ten Grup­pen feu­er­ten auf einen zivi­len Kon­voi von etwa 300 Fami­li­en, die ver­such­ten, Ost-Ghu­ta über einen huma­ni­tä­ren Kor­ri­dor zu ver­las­sen, sag­te der Spre­cher des rus­si­schen Zen­trums für Aus­söh­nung in Syri­en, Gene­ral­ma­jor Wla­di­mir Solo­tuchin, am Don­ners­tag vor Jour­na­lis­ten.

Der Kon­voi geriet nur einen Kilo­me­ter vom Aus­gang des Kor­ri­dors ent­fernt unter Beschuss, wo die Ange­hö­ri­gen der Bewoh­ner von Ost-Ghu­ta und Jour­na­lis­ten war­te­ten. Es war nicht sofort klar, ob es bei dem Angriff Tote gab, aber min­des­tens drei Autos wur­den ers­ten Berich­ten zu fol­ge durch den Beschuss zer­stört.

Die Kämp­fer eröff­ne­ten auch Mör­ser­feu­er auf den Aus­gangs­be­reich. Beim zwei­ten Angriff wur­de nie­mand ver­letzt. Zivi­lis­ten und Jour­na­lis­ten, die sich in dem Angriffs­be­reich auf­hiel­ten, wur­den sofort eva­ku­iert.

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Mindestens eine Tote bei neuem Schneesturm an US-Ostküste


Die Gou­ver­neu­re der US-Bun­des­staa­ten New York, New Jer­sey und Mas­sa­chu­setts rie­fen am Mitt­woch den Not­stand aus. Die Meteo­ro­lo­gen erwar­te­ten in man­chen Orten bis zu 30 Zen­ti­me­ter Neu­schnee. Vie­le Schu­len von Phil­adel­phia bis Bos­ton blie­ben geschlos­sen. Nach Anga­ben der Web­sei­te Fligh­tA­wa­re wur­den mehr als 2.700 Flü­ge gestri­chen. Allein in New Jer­sey waren am Mitt­woch­abend nach Anga­ben von Gou­ver­neur Phil Mur­phy 300.000 Ein­woh­ner ohne Strom. Der neue Sturm soll­te aber nicht so hef­tig wer­den wie der­je­ni­ge in der ver­gan­ge­nen Woche, als vie­le Küs­ten­zo­nen über­schwemmt und ins­ge­samt zwei Mil­lio­nen Men­schen von der Strom­ver­sor­gung abge­schnit­ten wor­den waren. (dpa)

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Schwerer Wintersturm an US-Ostküste fordert mindestens fünf Menschenleben


Die Behör­den rie­fen die Men­schen drin­gend dazu auf, sich in Sicher­heit zu brin­gen. Der Wet­ter­dienst nann­te den Sturm für eini­ge Gebie­te Neu­eng­lands ein “Ereig­nis auf Leben und Tod”. Der unge­wöhn­lich lan­ge Sturm dau­er­te noch am Sams­tag an. Vie­le Schu­len blie­ben geschlos­sen. Autos, Dächer und Gerüs­te wur­den beschä­digt.

Bei die­sem Sturm han­delt es sich für Meteo­ro­lo­gen um das Wet­ter­phä­no­men einer “Bom­bo­ge­ne­se”. Das beschreibt die rapi­de Ver­stär­kung eines Tiefs. Der US-Wet­ter­be­hör­de NOAA zufol­ge liegt das am Auf­ein­an­der­pral­len sehr kal­ter mit war­men Luft­mas­sen. Für die Ent­la­dung wäh­len man­che Meteo­ro­lo­gen das Bild einer Bom­be oder eines “Bom­ben­zy­klons”. (dpa)

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Boko Haram greift Militärstützpunkt in Nigeria an – mindestens elf Menschen tot


Die Streit­kräf­te äußer­ten sich bis­her aber noch nicht zu ihren Ver­lus­ten bei dem Angriff. Nige­ria­ni­sche Medi­en spe­ku­lier­ten, dass es vie­le Opfer gege­ben habe. Zum Zeit­punkt des Angriffs befan­den sich nach UN-Anga­ben mehr als 40 huma­ni­tä­re Hel­fer in Rann. Die Hilfs­lie­fe­run­gen in die Gegend wur­den vor­über­ge­hend ein­ge­stellt. UN-Gene­ral­se­kre­tär Antó­nio Guter­res ver­ur­teil­te die Atta­cke.

In der ange­grif­fe­nen Klein­stadt Rann leben rund 55.000 Men­schen in einem Lager für Bin­nen­flücht­lin­ge. Rund 3.000 Hel­fer ver­su­chen im Nord­os­ten Nige­ri­as die von Boko Haram aus­ge­lös­te huma­ni­tä­re Kri­se zu bewäl­ti­gen. UN-Anga­ben zufol­ge sind dort etwa fünf Mil­lio­nen Men­schen auf Nah­rungs­mit­tel­hil­fe ange­wie­sen. Rund 2,5 Mil­lio­nen Men­schen sind vor der Gewalt geflo­hen. (dpa)

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Dauerfrost in Tschechien fordert mindestens acht Menschenleben


Die Heils­ar­mee lob­te eine “gewal­ti­ge Wel­le der Soli­da­ri­tät”. In die­sem Win­ter sei­en bereits mehr als 18 000 Gut­schei­ne im Wert von umge­rech­net rund 4 Euro für eine Nacht im War­men gespen­det wor­den, teil­te die christ­li­che Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on mit. Nach einem Bericht der Zei­tung Pra­vo aus Prag leh­nen es den­noch vie­le Obdach­lo­se ab, eine Not­un­ter­kunft auf­zu­su­chen — zum Bei­spiel weil dort kei­ne Hun­de, aber auch kein Alko­hol erlaubt sind.

Beson­ders tra­gisch war der Fall eines älte­ren Senio­ren­ehe­paars im Osten des Lan­des, das auf dem Nach­hau­se­weg nach einer Fei­er erfror. Der 67-jäh­ri­ge Mann und die vier Jah­re jün­ge­re Frau hat­ten die drei Kilo­me­ter lan­ge Stre­cke zu ihrem abge­le­ge­nen Haus zu Fuß gehen wol­len. Die Poli­zei fand kei­ne Hin­wei­se auf eine Gewalt­tat. Der tsche­chi­sche Wet­ter­dienst (CHMU) hat noch bis zum Wochen­en­de eine Unwet­ter­war­nung vor extrem star­kem Frost her­aus­ge­ge­ben. (dpa)

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