Mindestens 25 Tote bei Anschlag in Kabul


Erst vor drei Wochen waren in Kabul min­des­tens 23 Per­so­nen getö­tet und 107 Men­schen ver­letzt wor­den, nach­dem sich ein Selbst­mord­at­ten­tä­ter am Ein­gang des Flug­ha­fens in die Luft gesprengt hat­te. Die Ter­ror­mi­liz “Isla­mi­scher Staat” (IS) rekla­mier­te den Anschlag für sich. Seit Janu­ar gab es in der afgha­ni­schen Haupt­stadt 16 Anschlä­ge mit mehr als 240 Toten. (dpa)

Mehr zum The­ma — Rund 1.000 Tali­ban grei­fen ost­af­gha­ni­sche Pro­vinz­haupt­stadt Gas­ni an

RT Deutsch


Mindestens zwölf Tote bei Bombenanschlag in Somalia


Im Stadt­be­zirk Hodan in Moga­di­schu wur­den bei einem Feu­er­ge­fecht mit Sicher­heits­kräf­ten am Sonn­tag zwei Al-Shaba­ab-Kämp­fer getö­tet.

Die mit dem Ter­ror­netz­werk Al-Kai­da ver­bun­de­nen sun­ni­ti­schen Fun­da­men­ta­lis­ten kämp­fen in Soma­lia seit Jah­ren für die Errich­tung eines soge­nann­ten Got­tes­staa­tes. Bei Anschlä­gen und Angrif­fen haben sie bis­lang Tau­sen­de Men­schen getö­tet. Eine 22.000 Mann star­ke Trup­pe der Afri­ka­ni­schen Uni­on unter­stützt die soma­li­schen Streit­kräf­te im Kampf gegen al-Shaba­ab. (dpa)

Mehr zum The­ma — US-Geheim­krie­ge toben wei­ter in Afri­ka — Anzahl der US-Spe­zi­al­kräf­te trotz Ver­lus­ten nicht redu­ziert

RT Deutsch


Philippinen : Mindestens zehn Tote bei Anschlag


Unter den Toten sind nach die­sen Anga­ben sechs Sol­da­ten sowie vier Zivi­lis­ten. Auch der mut­maß­li­che Atten­tä­ter, der am Steu­er des Last­wa­gens saß, wur­de getö­tet. Die Insel Basi­lan — etwa 900 Kilo­me­ter süd­lich der Haupt­stadt Mani­la — gilt als eine der Hoch­bur­gen der isla­mis­ti­schen Ter­ror­grup­pe Abu Say­yaf. Die Grup­pe hat­te mehr­fach mit der Ent­füh­rung von Aus­län­dern Schlag­zei­len gemacht. 

Die Phil­ip­pi­nen mit ihren mehr als 100 Mil­lio­nen Ein­woh­nern sind in Süd­ost­asi­en das ein­zi­ge Land mit einer christ­li­chen Bevöl­ke­rungs­mehr­heit. (dpa)

Mehr zum The­ma — Zyklo­ne for­dert min­des­tens sechs Tote auf Phil­ip­pi­nen

RT Deutsch


Taliban töten mindestens zwölf Polizisten in mehrstündigem Gefecht


Seit Wochen ver­stär­ken die Tali­ban ihre Angrif­fe in Tei­len der Pro­vinz. In den ver­gan­ge­nen zwei Mona­ten sei­en dabei rund 600 Sicher­heits­kräf­te in Gas­ni getö­tet wor­den, schrieb kürz­lich Arif Rah­ma­ni, Mit­glied des Pro­vinz­par­la­men­tes von Gas­ni, auf Face­book.

Die Auf­stän­di­schen set­zen ihre Serie schwe­rer Offen­si­ven im gan­zen Land fort. Nach Mili­tär­an­ga­ben sol­len die Tali­ban wie­der 14,5 Pro­zent des Lan­des kon­trol­lie­ren. 30 Pro­zent sol­len umkämpft sein. (dpa)

Mehr zum The­ma — Min­des­tens acht Tote bei Selbst­mord­an­schlag auf Minis­te­ri­um in Kabul

RT Deutsch


Nach Schüssen auf israelische Soldaten : Mindestens vier Palästinenser durch Bombardements getötet


Nach Schüs­sen mili­tan­ter Paläs­ti­nen­ser an der Gren­ze hat Isra­els Armee am Frei­tag mit Kampf­jets und Pan­zern zahl­rei­che Zie­le im Gaza­strei­fen bom­bar­diert. Min­des­tens vier Paläs­ti­nen­ser wur­den dabei im süd­li­chen Teil des Küs­ten­strei­fens getö­tet, wie das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um in Gaza mit­teil­te. Nach Anga­ben des mili­tä­ri­schen Arms der im Gaza­strei­fen herr­schen­den Hamas han­del­te es sich um Mit­glie­der der Orga­ni­sa­ti­on. Ein­woh­ner berich­te­ten vom Lärm meh­re­rer schwe­rer Explo­sio­nen in der Stadt Gaza. Isra­els Luft­waf­fe habe Hamas-Mili­tär­pos­ten ange­grif­fen.

Die Armee teil­te mit, bei gewalt­sa­men Aus­schrei­tun­gen an der Gren­ze sei aus dem Gaza­strei­fen auf israe­li­sche Sol­da­ten geschos­sen wor­den. Nach Medi­en­be­rich­ten wur­de dabei ein Sol­dat ver­letzt. Isra­els Mili­tär­füh­rung beriet über das Vor­ge­hen. Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Avigdor Lie­ber­man hat­te zuvor gesagt, die Hamas drän­ge Isra­el mit aller Macht zu einer “brei­ten und schmerz­haf­ten Mili­tär­of­fen­si­ve”.

Medi­en­be­rich­ten zufol­ge feu­er­ten mili­tan­te Paläs­ti­nen­ser meh­re­re Mör­ser­gra­na­ten auf israe­li­sches Gebiet. Die Ein­woh­ner ent­lang des Gaza­strei­fens wur­den auf­ge­ru­fen, sich in der Nähe von Schutz­räu­men auf­zu­hal­ten.

Am Frei­tag war es ent­lang der Gaza-Gren­ze erneut zu Demons­tra­tio­nen gekom­men. Nach Augen­zeu­gen­be­rich­ten ver­brann­ten Paläs­ti­nen­ser Rei­fen, ver­such­ten, den Grenz­zaun zu Isra­el zu beschä­di­gen und schick­ten Brand-Dra­chen und -Bal­lons auf israe­li­sches Gebiet. Laut Anga­ben von Sani­tä­tern wur­den meh­re­re Paläs­ti­nen­ser durch Schüs­se israe­li­scher Sol­da­ten ver­letzt.

Seit Ende März sind bei teil­wei­se gewalt­sa­men Pro­tes­ten nach infor­ma­tio­nen des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums in Gaza 146 Paläs­ti­nen­ser von israe­li­schen Sol­da­ten getö­tet und Tau­sen­de ver­letzt wor­den.

Die Paläs­ti­nen­ser for­dern ein Ende der vor mehr als zehn Jah­ren ver­häng­ten Gaza-Blo­cka­de und ein Rück­kehr­recht in das israe­li­sche Staats­ge­biet. Sie bezie­hen sich dabei auf Flucht und Ver­trei­bung Hun­dert­tau­sen­der im Zuge der israe­li­schen Staats­grün­dung 1948.

Mehr zum The­ma — Isra­el stoppt Lie­fe­run­gen von Treib­stoff nach Gaza wegen Atta­cken der Hamas

(dpa / RT Deutsch)

RT Deutsch


Proteste im Irak : Mindestens ein Toter und zahlreiche Verletzte


Die Gewalt eska­lier­te nach meh­re­ren Tref­fen von Pre­mier­mi­nis­ter Hai­der al-Aba­di mit Regie­rungs­ver­tre­tern in der Pro­vinz Bas­ra am Frei­tag. Unter ande­rem hat­te Aba­di den Chef der staat­li­chen Ener­gie­ver­sor­gung sowie hoch­ran­gi­ge Mili­tär­ver­tre­ter getrof­fen. Kurz nach den Gesprä­chen stürm­ten Demons­tran­ten das Hotel, in dem die Tref­fen statt­ge­fun­den hat­ten. In der Pro­vinz Maisan wur­de ein Mensch getö­tet, als Demons­tran­ten ver­such­ten, Regie­rungs­ge­bäu­de zu stür­men. Bei Zusam­men­stö­ßen mit der Poli­zei wur­den laut Medi­en­be­rich­ten 15 Men­schen ver­letzt. In der Pro­vinz Di Kar wur­den dem­nach 25 Bereit­schafts­po­li­zis­ten ver­letzt, als sie einen Ansturm von Demons­tran­ten auf das Haus des Gou­ver­neurs abwehr­ten. Meh­re­re Demons­tran­ten wur­den fest­ge­nom­men. (dpa)

Mehr zum The­ma - Ein Jahr nach Befrei­ung vom IS : Nur 30 Pro­zent der Kran­ken­häu­ser in Mos­sul wie­der auf­ge­baut

RT Deutsch


Mexiko : Explosionen in Feuerwerksfabrik fordern mindestens 24 Menschenleben


Laut Anga­ben der Ein­satz­kräf­te ereig­ne­te sich die ers­te Explo­si­on am Mor­gen. Als die Hel­fer am Unglücks­ort im Stadt­teil La Sau­ce­ra ein­tra­fen, kam es zu drei wei­te­ren Deto­na­tio­nen. Im Fern­se­hen war zu sehen, wie eine hohe Rauch­säu­le auf­stieg. Das Gebiet um den Unglücks­ort glich einem Schlacht­feld, Schutt und Trüm­mer­tei­le waren auf Bil­dern zu sehen. Zur Unfall­ur­sa­che mach­ten die Behör­den zunächst kei­ne Anga­ben. Das Mili­tär sperr­te das Gebiet.

Die Wucht der Explo­sio­nen zer­stör­te Schei­ben in benach­bar­ten Gebäu­den, vie­le Men­schen stan­den unter Schock. Nach Anga­ben des natio­na­len Zivil­schutz-Koor­di­na­tors Luis Feli­pe Puen­te betra­fen die Schä­den ein rund ein Hekt­ar gro­ßes Gebiet. Mexi­kos Prä­si­dent Enri­que Peña Nie­to kon­do­lier­te den Ange­hö­ri­gen der Opfer auf Twit­ter. (dpa)

Mehr zum The­ma - Explo­si­on von Feu­er­werks­fa­brik in Indo­ne­si­en — 47 Tote

RT Deutsch


Mindestens 86 Tote bei Angriff von Nomaden auf Dörfer in Nigeria


Min­des­tens 50 Häu­ser und meh­re­re Fahr­zeu­ge sei­en bei dem Angriff am Sams­tag zer­stört wor­den. Im Bun­des­staat Pla­teau kommt es immer wie­der zu Span­nun­gen und Gewalt zwi­schen pri­mär mus­li­mi­schen Noma­den und christ­li­chen Bau­ern­ge­mein­den. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren sind wegen der zuneh­men­den Tro­cken­heit im Nor­den des Lan­des zahl­rei­che Noma­den mit ihren Kuh­her­den in die süd­li­che­ren Regio­nen des Lan­des aus­ge­wi­chen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Min­des­tens 31 Men­schen ster­ben bei zwei Selbst­mord­at­ta­cken in Nige­ria

RT Deutsch


Mexiko : Mindestens 114 Politiker in den letzten zehn Monaten ermordet


Am 1. Juli 2018 steht in Mexi­ko eine Rei­he wich­ti­ger poli­ti­scher Ent­schei­dun­gen an. Neben den Prä­si­dent­schafts­wah­len und jenen zu den Par­la­ments­kam­mern wer­den unter ande­rem die Gou­ver­neu­re in acht Bun­des­staa­ten, die Regio­nal­par­la­men­te in 30 von 32 Bun­des­staa­ten und eine Viel­zahl an Bür­ger­meis­tern und Gemein­de­par­la­men­ten gewählt. Der Urnen­gang gilt damit als der größ­te in der Geschich­te Mexi­kos.

Blickt man auf den Wahl­kampf zurück, der in zwei Wochen zu Ende gehen wird, dürf­te es jedoch auch einer der blu­tigs­ten gewe­sen sein. Erst vor weni­gen Tagen erschoss ein Trupp mut­maß­li­cher Kil­ler aus einem Dro­gen­kar­tell den Bür­ger­meis­ter einer Klein­stadt im gewalt­ge­plag­ten Bun­des­staat Michoacán, als die­ser für sei­ne Wie­der­wahl wer­ben woll­te. Erst weni­ge Tage zuvor starb ein Kon­gress­kan­di­dat nach einem Schuss­at­ten­tat in der Grenz­pro­vinz Coahui­la.

Der jüngs­te Mord ereig­ne­te sich in der Gemein­de La Flo­ri­da, die zur Stadt Tare­tan gehört. Der Bür­ger­meis­ter der Gemein­de, Ale­jan­dro Chá­vez Zava­la, woll­te am Ran­de sei­nes Wahl­kampfs sein Unter­stüt­zer­team besu­chen. Wie die ört­li­chen Poli­zei­be­hör­den Breit­bart Texas mit­teil­ten, war Chá­vez mit sei­ner Frau unter­wegs, als meh­re­re Män­ner in einem schwar­zen Ford Lobo vor­bei­fuh­ren und das Feu­er eröff­ne­ten. Bei­de wur­den getrof­fen : Chá­vez selbst starb wenig spä­ter im Kran­ken­haus der nahe­ge­le­ge­nen Stadt Urua­pan. Sei­ne Frau befin­det sich immer noch in kri­ti­schem Zustand.

Vor einer Woche schoss ein Unbe­kann­ter auf Fer­nan­do Purón, den frü­he­ren Bür­ger­meis­ter der Grenz­stadt Piedras Negras am Rio Gran­de in der Pro­vinz Coahui­la. Purón streb­te ein Kon­gress­man­dat an. Es soll den Poli­zei­be­hör­den zufol­ge gelun­gen sein, zwei Tat­ver­däch­ti­ge zu iden­ti­fi­zie­ren, Ver­haf­tun­gen gab es bis dato jedoch nicht.

Bis zum heu­ti­gen Tag sind im Lau­fe der aktu­el­len Wahl­kampf­pe­ri­ode min­des­tens 114 Poli­ti­ker in Mexi­ko einem Gewalt­ver­bre­chen zum Opfer gefal­len. Das Con­sul­ting­un­ter­neh­men Etel­lekt hat bis zum 12. Juni 113 davon doku­men­tiert, der Fall in La Flo­ri­da ist dort noch nicht ver­zeich­net. Der Wahl­kampf hat im Sep­tem­ber 2017 begon­nen. Hin­ter den meis­ten Mor­den an Poli­ti­kern in Mexi­ko wer­den Dro­gen­kar­tel­le ver­mu­tet.

Mehr zum The­ma - Mord und Tot­schlag in Mexi­ko auf his­to­ri­schem Hoch

RT Deutsch