Zahl der Opfer in Missbrauchsfall Lügde gestiegen


Im Miss­brauchs­fall von Lüg­de ist die Zahl der Opfer auf min­des­tens 34 gestie­gen. Bei 14 wei­te­ren Per­so­nen bestehe der Ver­dacht, dass auch sie Opfer des viel­fa­chen Miss­brauchs auf einem Cam­ping­platz in Nord­rhein-West­fa­len gewor­den sein könn­ten, sag­te Lan­des­in­nen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) am Don­ners­tag im Innen­aus­schuss des Land­tags.
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Justitia auf vier Beinen : Hund beweist Unschuld in Missbrauchsfall


Hor­ner wur­de im Jah­re 2017 schul­dig gespro­chen, sein eige­nes Mäd­chen sexu­ell miss­braucht zu haben. Das Mäd­chen sag­te unter Eid aus, ihr Vater habe gedroht, alle Haus­tie­re zu ermor­den, falls sie gegen ihn eine Anzei­ge bei der Poli­zei erstat­tet. Er habe außer­dem ihren Hund, einen schwar­zen Labra­dor, erschos­sen. Das Gericht fäll­te das Urteil nur auf­grund die­ser Aus­sa­gen, da sonst kei­ner­lei Bewei­se vor­la­gen. Hor­ner beteu­er­te stets sei­ne Unschuld und behaup­te­te, den Hund nicht getö­tet zu haben.

Sechs Mona­te nach sei­ner Inhaf­tie­rung wand­te sich Hor­ner an Men­schen­recht­ler und bat um Hil­fe. Bald konn­ten sie den Hund fin­den, der an ande­re Besit­zer in einer ande­ren Stadt über­ge­ben wur­de, die Hor­ner benen­nen konn­te. Man konn­te ihn dank sei­ner Papie­re und viel zu lan­gen Ohren iden­ti­fi­zie­ren. Der leben­de Hund war ein Beweis dafür, dass die Klä­ge­rin unter Eid gelo­gen hat­te. Das Gericht ließ Hor­ner frei.

RT Deutsch