Widerspricht unserer Partnerschaft“: Moskau beklagt Auslieferung von Russen durch Israel


Mos­kau hat am Diens­tag sein Bedau­ern über die Ent­schei­dung Isra­els geäu­ßert, den Rus­sen Ale­xej Bur­kow an die USA aus­zu­lie­fern : Die­ser Schritt wider­spre­che den part­ner­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zwi­schen Russ­land und Isra­el. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten wer­fen Bur­kow Ver­bre­chen im Cyber­be­reich vor.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Moskau kommentiert Verbannung russischer Medien von Londoner Konferenz über Pressefreiheit


Russ­lands Außen­amt hat die Ver­ban­nung rus­si­scher Diplo­ma­ten und Jour­na­lis­ten von der Glo­ba­len Kon­fe­renz für Medi­en­frei­heit in Lon­don kom­men­tiert. Das Haupt­ziel ist laut dem rus­si­schen Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row, uni­ver­sel­le Frei­heits­stan­dards zu ver­wäs­sern sowie das Ein­füh­ren einer poli­ti­schen Zen­sur.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Moskau : Unterstützen Integration kurdischer Kämpfer in syrische Armee


Der stell­ver­tre­ten­de Außen­mi­nis­ter der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on, Ser­gei Ver­schi­nin, erklär­te am Diens­tag, dass Russ­land bereit ist, Gesprä­che zwi­schen den Kur­den und Damas­kus über die Inte­gra­ti­on der kur­di­schen Kämp­fer der soge­nann­ten Syri­schen Demo­kra­ti­schen Kräf­te (SDF) in die offi­zi­el­le Armee der syri­schen Regie­rung zu unter­stüt­zen, wie die Agen­tur Sput­nik mel­de­te.

Ende Okto­ber hat­te die SDF ihren Abzug aus Nord­sys­ri­en in Über­ein­stim­mung mit den Bedin­gun­gen des rus­sisch-tür­ki­schen Abkom­mens von Sot­schi erklärt.

Wir haben wie­der­holt gesagt, dass wir den Dia­log zwi­schen den kur­di­schen Ver­tre­tern und den zen­tra­len Behör­den in Damas­kus unter­stüt­zen und die Kur­den als inte­gra­len Bestand­teil der syri­schen Gesell­schaft anse­hen”, erklär­te Ver­schi­nin gegen­über Jour­na­lis­ten.

Bei der Beant­wor­tung einer Fra­ge stell­te der rus­si­sche Spit­zen­di­plo­mat klar, dass das für Mos­kau auch die Bereit­schaft ein­schließt, Inte­gra­ti­ons­ge­sprä­che zwi­schen der SDF und der syri­schen Armee zu unter­stüt­zen.

Der rus­si­sche Außen­mi­nis­ter Ser­gei Law­row erklär­te in Mos­kau unter­des­sen, dass es kei­ne Geheim­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Russ­land und ande­ren Staa­ten zu Nord­sy­ri­en gebe, mel­de­te die Agen­tur TASS. Das Memo­ran­dum, das in Sot­schi am 22. Okto­ber zwi­schen Russ­land und der Tür­kei aus­ge­han­delt wur­de, sei “voll­kom­men klar”. 

Alle sei­ne Arti­kel wer­den in Gän­ze imple­men­tiert”, sag­te Law­row.

Der­weil gab das rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um bekannt, dass rus­si­sche Sol­da­ten zusam­men mit tür­ki­schen Kräf­ten am Diens­tag ihre zwei­te gemein­sa­me Patrouil­le in der soge­nann­ten Sicher­heits­zo­ne in Nord­sy­ri­en begon­nen haben. Die Patrouil­le soll ins­ge­samt 160 Kilo­me­ter abde­cken. Rund 50 Sol­da­ten aus bei­den Län­dern betei­li­gen sich an der Ope­ra­ti­on.

Mehr zum The­ma — Law­row äußerst Zwei­fel an Bagh­da­di-Tötung und warnt vor US-Mili­ta­ri­sie­rung in Euro­pa

RT Deutsch


Russischer Botschafter nennt Fundament für Verständigung zwischen Washington und Moskau


Der rus­si­sche Bot­schaf­ter in den USA Ana­to­li Anto­now hat sich zu aktu­el­len Bezie­hun­gen zwi­schen Russ­land und den USA geäu­ßert. Unter ande­rem offen­bar­te er, wor­auf das Fun­da­ment der Ver­stän­di­gung der bei­den Völ­ker basiert.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Moskau zur Zukunft des Gastransits durch die Ukraine : Erst absurde Forderungen aufgeben


von Wla­di­mir San­kin

Seit­dem Ange­la Mer­kel bei dem Besuch des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Petro Poro­schen­ko im April 2018 zuge­si­chert hat, die Ukrai­ne als Tran­sit­land nach der Fer­tig­stel­lung der Gas­pipe­line Nord Stream 2 nicht im Stich zu las­sen, ist ihr Satz zu einer For­mel gewor­den : “Ja” zu Nord Stream, doch “wir dür­fen die Ukrai­ne nicht ver­ges­sen”. Wort­wört­lich sag­te sie damals :

Ohne dass wir Klar­heit haben, wie es mit der ukrai­ni­schen Tran­sitrol­le wei­ter­geht, ist Nord Stream 2 aus unse­rer Sicht nicht mög­lich.

Was sie in Anwe­sen­heit des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten so scharf for­mu­lier­te, wur­de aller­dings von den deut­schen Regie­rungs­ver­tre­tern in der Form nicht wie­der­holt. Auch zum gegen­wär­ti­gen Zeit­punkt, in dem die Fris­ten für die Fer­tig­stel­lung des Pro­jekts nach däni­scher Geneh­mi­gung wie­der kla­rer wur­den, gibt es kei­ne Eini­gung zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne bezüg­lich der Fra­ge des künf­ti­gen Tran­sits.

Das bringt den deut­schen Trans­at­lan­ti­kern von der Tages­pres­se wie­der ein­mal die Gele­gen­heit, gegen das Pro­jekt zu gei­fern. Sie zei­gen sich äußerst besorgt über die Ukrai­ne, denn das Land lei­de ohne­hin schon an der “rus­si­schen Inva­si­on” im Osten. 

Jetzt droht ihm auch noch der Ver­lust von Mil­li­ar­den an Tran­sit­ge­büh­ren. Ohne Lei­tun­gen wäre die Ukrai­ne aber auch stra­te­gisch in Gefahr : Russ­land könn­te dann den Krieg eska­lie­ren, ohne die Zer­stö­rung sei­ner Export­adern zu ris­kie­ren”, schreibt die FAZ.

Las­sen wir die Pro­pa­gan­da bei­sei­te und fra­gen : Inwie­weit ist es rea­lis­tisch, dass Russ­land mit bei­den Nord-Stream-Pipe­lines nun jeden Krieg “eska­lie­ren kann”? Denn da ist, so die FAZ wei­ter, auch von “Putins Aben­teu­ern” im Bal­ti­kum die Rede. Hören wir uns zunächst einen O‑Ton an. Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow äußer­te sich am Sonn­tag im rus­si­schen Fern­se­hen aus­führ­lich zur Tran­sit­fra­ge. 

Es sei offen­sicht­lich, dass man das Gas auch wei­ter­hin durch die Ukrai­ne lei­ten muss ; die­ses braucht vor allem die Ukrai­ne selbst, “andern­falls wird das Gas­lei­tungs­sys­tem der Ukrai­ne zusam­men­bre­chen”.

Wird Russ­land sei­ne Mög­lich­kei­ten aus­nut­zen, um Euro­pa über ande­re Wege mit Gas zu ver­sor­gen ? Ein­deu­tig nicht. 

Es hän­ge aber nicht allein von Russ­land ab, son­dern auch von der Ukrai­ne, ob rus­si­sches Gas wei­ter durch die Ex-Sowjet­re­pu­blik flie­ße. Dabei ver­wies Pes­kow vor allem auf die For­de­rung des ukrai­ni­schen Gas­un­ter­neh­mens Naf­togaz gegen den rus­si­schen Gas­kon­zern Gaz­prom in Höhe von zwölf Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Die­se bezieht sich auf Tran­sit­ge­büh­ren, die der Ukrai­ne ent­ge­hen wür­den, soll­te der Tran­sit über die Ukrai­ne künf­tig zum Erlie­gen kom­men. Um bei den Ver­hand­lun­gen wei­ter­zu­kom­men, müss­te die Ukrai­ne auf die­se For­de­run­gen ver­zich­ten. Doch bis­lang ist geschieht das Gegen­teil : Am 1. Novem­ber reich­te Naf­togaz die For­de­rung beim Stock­hol­mer Schieds­ge­richt ein.

Auch ein ande­rer Rechts­streit ist bereits seit Jah­ren ein Zank­ap­fel zwi­schen den rus­si­schen und ukrai­ni­schen staat­li­chen Ener­gie­un­ter­neh­men – Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen in Höhe von 2,6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar durch Gaz­prom, gemäß dem Beschluss eines Stock­hol­mer Schieds­ge­richts mit der Begrün­dung, Russ­land habe der Ukrai­ne weni­ger Gas zur Durch­lei­tung bereit­ge­stellt als ver­ein­bart. Gaz­prom stritt dies ab und ging in Beru­fung.

Seit Mona­ten sagen rus­si­sche Ver­tre­ter, damit ver­han­delt wer­de, “müs­sen alle juris­ti­sche Strei­tig­kei­ten bei­gelegt wer­den”, so auch jetzt.

Wie kön­nen wir über etwas reden und eine Art Ver­ein­ba­rung tref­fen, wenn sich ein sol­cher Wahn­sinn bei den Schieds­ge­rich­ten fort­setzt. Und Putin hat klar gesagt : Leu­te, lasst uns zuerst eini­ge ziem­lich absur­de Anfor­de­run­gen auf­ge­ben und dann eine Ver­ein­ba­rung tref­fen”, sag­te Pes­kow.

Doch es gilt als sicher, dass der ukrai­ni­sche Tran­sit im Jahr 2020 auch ohne einen lang­fris­ti­gen Ver­trag fort­ge­setzt wird. Gestrit­ten wird noch über die Höhe des Min­dest­vo­lu­mens, das lang­fris­tig durch das Pipe­linenetz gepumpt wird. Im Jah­re 2019 waren es 90 Mil­lio­nen Kubik­me­ter. Die ukrai­ni­sche Natio­nal­bank geht in den nächs­ten zwei Jah­ren von 50 bzw. 30 Mil­lio­nen Kubik­me­ter aus. Die Ukrai­ne will Russ­land für die nächs­ten zehn Jah­re an eine bestimm­te Min­dest­men­ge bin­den. 

Moskau zur Zukunft des Gastransits durch die Ukraine: Erst absurde Forderungen aufgeben
Mit 72 Kom­pres­sor­sta­tio­nen ist das ukrai­ni­sche Gas­trans­port­sys­tem eines der größ­ten der Welt. Es stammt aus der Sowjet­zeit und ist teil­wei­se über 40 Jah­re alt. Nach Ein­schät­zung von Exper­ten ist die Sanie­rung der Gas­in­fra­struk­tur längst über­fäl­lig. Auf dem Bild : ein Kon­troll­raum in Usch­go­rod

Nach Anga­ben des Gene­ral­di­rek­tors des rus­si­schen Natio­na­len Ener­gie­si­cher­heits­fonds, Kon­stan­tin Simo­now, sind nach der voll­stän­di­gen Inbe­trieb­nah­me von Nord Stream 2 und Tur­kish Stream eine Men­ge von zehn Mil­lio­nen Kubik­me­tern mög­lich. Die­se Zah­len hat der Gaz­prom-Chef als rea­lis­tisch und für die rus­si­sche Sei­te als ren­ta­bel ein­ge­schätzt. Der Vor­schlag der EU bei den Drei­er-Ver­hand­lun­gen lag bei 40 Mil­lio­nen. Die Kapa­zi­tät von Nord Stream und Nord Stream 2 beträgt je 55 Mil­lio­nen Kubik­me­ter und jene von Tur­kish Stream 31 Mil­lio­nen jähr­lich. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat Russ­land 206 Mil­lio­nen Kubik­me­ter Edgas nach Euro­pa gelie­fert, in die­sem wird es mehr sein. Pro Jahr nimmt die Ukrai­ne bis zu drei Mil­li­ar­den Dol­lar an Tran­sit­ge­büh­ren ein, was im letz­ten Jahr 0,9 Pro­zent des BIP ent­sprach. 

Es ist ein­deu­tig, dass auch von rus­si­scher Sei­te hart über den Tran­sit ver­han­delt wird. “Natür­lich wer­den sie (die Rus­sen) nicht jeden Preis für den Tran­sit durch die Ukrai­ne zah­len”, schrieb jüngst das Han­dels­blatt. Aber das Droh­po­ten­zi­al der Ukrai­ne sei nicht uner­heb­lich. Die Ver­hand­lungs­part­ner der Rus­sen sei­en kei­ne Wai­sen­kna­ben, zudem sei der Umgang der Ukrai­ne mit den Ein­nah­men aus dem Tran­sit intrans­pa­rent, “gleich­zei­tig ver­rot­tet das Gas­netz”. Im Han­dels­blatt hieß es wei­ter :

Nord Stream 2 kann nur einen Teil des Tran­sits erset­zen, der im Moment noch durch die Ukrai­ne erfolgt. Wenn der rus­si­sche Gaz­prom-Kon­zern auch in Zukunft als ver­trags­treu­er Lie­fe­rant für die EU wahr­ge­nom­men wer­den will, muss er dafür sor­gen, dass es kei­ne Brü­che gibt. Eine Situa­ti­on wie 2012, als deut­sche Indus­trie­kun­den Anla­gen abschal­ten muss­ten, weil kein Gas mehr ström­te, wol­len die Rus­sen auf jeden Fall ver­mei­den.

Wächst in der deut­schen Pres­se nun also das Ver­trau­en in die öko­no­mi­sche Ver­nunft und Zuver­läs­sig­keit der Rus­sen als Lie­fe­ran­ten ? Sie waren immer da, haben die deut­schen Wirt­schafts­ver­tre­ter und Befür­wor­ter des Pro­jekts aus der Regie­rung stets gesagt. Was die Geg­ner unter den Trans­at­lan­ti­kern angeht, deren “Ängs­te” die FAZ zum Aus­druck bringt, kön­nen sie nun nicht mehr als “Rück­zugs­ge­fech­te” lie­fern.

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln.

Mehr zum The­ma — Russ­land holt in Rang­lis­te der Welt­bank zum Geschäfts­um­feld auf

RT Deutsch


Nach Tod von Baghdadi : Moskau äußert Zweifel an US-Operation und dementiert angebliche Kooperation


IS-Füh­rer Abu Bakr al-Bagh­da­di soll in der nord­sy­ri­schen Pro­vinz Idlib getö­tet wor­den sein. Zwei­fel kom­men von­sei­ten des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­amts. Gene­ral­ma­jor Igor Kona­schen­kow bezwei­felt, dass das US-Mili­tär den IS-Füh­rer durch sei­nen Ein­satz in den Tod getrie­ben habe. Es ist nicht das ers­te Mal, dass der Ter­ror­füh­rer des IS für tot erklärt wur­de. 

In Idlib habe es kei­ne US-Luft­an­grif­fe gege­ben, so Kona­schen­kow. Aus einer Erklä­rung des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums geht her­vor : 

Das rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ver­fügt über kei­ne ver­läss­li­chen Infor­ma­tio­nen, dass das US-Mili­tär eine Ope­ra­ti­on zur erneu­ten ‘Ver­nich­tung’ des ehe­ma­li­gen IS-Anfüh­rers Abu Bakr al-Bag­ha­di in einem von der Tür­kei kon­trol­lier­ten Teil der Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne Idlib durch­ge­führt hat. 

Kona­schen­kow führ­te fort : 

Der Anstieg der direk­ten Teil­neh­mer und Län­der, die sich angeb­lich an die­ser ‘Ope­ra­ti­on’ betei­lig­ten, mit jeweils völ­lig wider­sprüch­li­chen Anga­ben, wirft zahl­rei­che Fra­gen und Zwei­fel an ihrer Rea­li­tät auf, umso mehr an ihrem Erfolg. 

Auch die Nach­richt, dass Russ­land den Luft­raum über dem von ihm kon­trol­lier­ten Gebiet in Syri­en für US-Hub­schrau­ber frei­ge­ge­ben habe, damit die­se Jagd auf al-Bagh­da­di mach­ten, sei eben­falls falsch : 

Uns ist nichts von einer angeb­li­chen Unter­stüt­zung für den Über­flug der US-ame­ri­ka­ni­schen Luft­waf­fe in den Luft­raum der Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne von Idlib wäh­rend die­ser Ope­ra­ti­on bekannt. 

Doch selbst wenn die Nach­richt, dass al-Bagh­da­di getö­tet wur­de kor­rekt sei, wür­de dies nichts an der aktu­el­len Situa­ti­on in Syri­en ändern, so Kona­schen­kow abschlie­ßend.

US-Prä­si­dent Donald Trump hat­te ges­tern den Tod al-Bagh­da­dis ver­kün­det. Die­ser habe Selbst­mord mit­tels einer Spreng­stoff­wes­te began­gen, nach­dem US-Spe­zi­al­ein­hei­ten ihn gejagt hät­ten. Auch al-Bag­ha­dis Gefolgs­leu­te sei­en dabei ums Leben gekom­men. Auf vom Wei­ßen Haus Foto ver­öf­fent­lich­ten Fotos ist US-Prä­si­dent Donald Trump zu sehen, wie er angeb­lich die Ope­ra­ti­on gegen al-Bagh­da­di ver­folgt. Mit dabei sind Vize­prä­si­dent Mike Pence, Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Mark Esper und Gene­ral­stabs­chef Mark Mil­ley. 

Der Foto­graf von ex Prä­si­dent Barack Oba­ma, Pete Sou­za, behaup­te­te umge­hend auf Twit­ter, das Bild sei nach­ge­stellt wor­den. Die Ope­ra­ti­on habe nach offi­zi­el­len Anga­ben um 15:30 Uhr Washing­to­ner Zeit begon­nen, auf dem Bild aber sei ver­merkt, die Auf­nah­me stam­me vom spä­ten Nach­mit­tag gegen 17:05 Uhr. Dar­auf­hin wähn­ten vie­le Nut­zer der sozia­len Medi­en den US-Prä­si­den­ten beim Golf­spiel, statt mit sei­nem Kabi­nett die Eli­mi­nie­rung Osa­ma bin Ladens zu ver­fol­gen. Spä­ter wider­rief Sou­za sei­ne Äuße­run­gen aller­dings.

Pete Sou­za ver­öf­fent­lich­te zudem noch ein Foto von 2011, auf dem der ehe­ma­li­ge US-Prä­si­dent Barack Oba­ma zu sehen ist, wie er mit sei­nem Kabi­nett die mut­maß­li­che Ermor­dung von Osa­ma bin Laden ver­folgt und nann­te dies : “Viel bes­ser. Viel rea­lis­ti­scher”

Der IS soll nach bis­her unbe­stä­tig­ten Medi­en­be­rich­ten angeb­lich bereits einen neu­en Anfüh­rer aus­er­ko­ren haben. Der ehe­ma­li­ge ira­ki­sche Mili­tär­of­fi­zier Abdul­lah Qar­dash (Hajji Abdul­lah al-Afa­ri), der bereits unter Sad­dam Hus­sein dien­te, soll Al-Bagh­da­dis Posi­ti­on über­nom­men haben. 

Mehr zum The­ma — Star­jour­na­list Sey­mour Hersh : “Das Wei­ße Haus hat über den Tod von Osa­ma Bin Laden gelo­gen”

RT Deutsch


Nach Visaverweigerung der USA für russische Delegation : UN-Generalsekretär will Moskau unterstützen


UN-Gene­ral­se­kre­tär Antó­nio Guter­res teilt die Posi­ti­on Mos­kaus zur Fra­ge der Ver­wei­ge­rung von US-Visa für rus­si­sche Diplo­ma­ten zur Teil­nah­me an der UN-Gene­ral­ver­samm­lung, sag­te der stell­ver­tre­ten­de Stän­di­ge Ver­tre­ter Russ­lands bei den Ver­ein­ten Natio­nen, Gen­na­dij Kuz­min.

Am Diens­tag wur­de die­ses The­ma auf der UN-Sit­zung des Aus­schus­ses für Bezie­hun­gen zum Gast­land des Haupt­sit­zes dis­ku­tiert.

Wir konn­ten eine Viel­zahl von Staa­ten davon über­zeu­gen, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind, dass unse­re For­de­run­gen fair sind, dass der Gast­ge­ber­staat sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus dem Haupt­sitz­ab­kom­men nicht erfüllt”, sag­te Kuz­min.

Er sag­te auch, dass die USA die Nicht­ver­ga­be von Visa an Diplo­ma­ten mit Sicher­heits­be­den­ken erklä­ren. Dies sei absurd, so Kuz­min. 

Die­ses Argu­ment erscheint lächer­lich. Es ist aber das ein­zi­ge, das als recht­li­che Begrün­dung ange­se­hen wer­den kann. Wir betrach­ten es nur als Aus­re­de. Dies ist kein ernst­haf­tes Argu­ment”, sag­te der Diplo­mat.

Im Zuge der Sit­zungs­vor­be­rei­tun­gen der aktu­el­len UN-Gene­ral­ver­samm­lung haben die USA 18 Diplo­ma­ten aus Russ­land, ein­schließ­lich Mit­glie­dern von Dele­ga­tio­nen, kein Visum erteilt. Die Ver­wei­ge­rung betraf vor allem die­je­ni­gen Diplo­ma­ten, die im Ers­ten und Sechs­ten Aus­schuss der Orga­ni­sa­ti­on arbei­ten und sich jeweils mit Abrüs­tung und Rechts­fra­gen befas­sen.

Der ers­te stell­ver­tre­ten­de Stän­di­ge Ver­tre­ter Russ­lands bei den Ver­ein­ten Natio­nen, Dmi­trij Pol­jans­kij, schlug vor, die Sit­zun­gen des Ers­ten Aus­schus­ses der UN-Gene­ral­ver­samm­lung von New York nach Wien oder Genf zu ver­le­gen. Ver­tre­ter der USA zeig­ten Unver­ständ­nis dafür, dass Russ­land strit­ti­ge Visa-Fra­gen über die Rah­men der bila­te­ra­len Gesprä­che hin­aus­ge­tra­gen hat.

Mehr zum The­ma — Law­row zu US-Visa-Ver­wei­ge­rung für rus­si­sche UN-Dele­gier­te : Eine Unver­schämt­heit, nichts als Schan­de

Der Ver­such, die Arbeit rus­si­scher Diplo­ma­ten im Ers­ten Aus­schuss der Ver­ein­ten Natio­nen zu behin­dern, ist aller­dings nicht der ers­te Visa-Skan­dal mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Bereits zuvor wur­den der rus­si­schen Dele­ga­ti­on kei­ne Visa für die Kon­fe­renz zum umfas­sen­den Ver­bot von Nukle­ar­ver­su­chen (CTBT) erteilt.

Diplo­ma­ten schlu­gen dar­auf­hin vor, über die Ver­le­gung des UN-Haupt­quar­tiers in ein neu­tra­les euro­päi­sches Land zu dis­ku­tie­ren, das die unge­hin­der­te Betei­li­gung der natio­na­len Dele­ga­tio­nen an der Arbeit der Ver­ein­ten Natio­nen gewähr­leis­ten könn­te.

RT Deutsch


Moskau dementiert NYT-Bericht über Russlands Luftangriffe auf Krankenhäuser in Syrien


Der amt­li­che Spre­cher des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, Gene­ral­ma­jor Igor Kona­schen­kow, hat die Berich­te der Zei­tung „The New York Times“ demen­tiert, wonach die rus­si­schen Welt­raum­streit­kräf­te die Kran­ken­häu­ser in Syri­en ange­grif­fen haben sol­len. Das Blatt wur­de zum Opfer von Mani­pu­la­tio­nen sei­tens der Ter­ro­ris­ten und Geheim­diens­te.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Moskau : Washington unterminiert Arbeit der Vereinten Nationen


Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um hat die USA für die gewal­ti­gen Sum­men, die sie dem UN-Haus­halt schul­dig geblie­ben sind, kri­ti­siert und die UN-Mit­glie­der auf­ge­ru­fen, die aus­stän­di­gen Zah­lun­gen an die inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on zu über­wei­sen. Dies geht aus einer Mit­tei­lung her­vor, die auf der Web­sei­te der Behör­de am Sonn­tag ver­öf­fent­licht wur­de.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken