Moskau sieht britische Geheimdienste hinter Vergiftung von Vater und Tochter Skripal


Die Ver­gif­tung von Ex-Oberst des rus­si­schen Mili­tär­ge­heim­diens­tes GRU Ser­gej Skri­pal und sei­ner Toch­ter Julia ist höchst­wahr­schein­lich von bri­ti­schen Geheim­diens­ten orga­ni­siert wor­den. Das erklär­te die amt­li­che Spre­che­rin des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums, Maria Sach­a­ro­wa, am Don­ners­tag in Mos­kau.
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Fall Skripal : Außenpolitiker über G7-Aufruf zu „dringenden Antworten“ von Moskau


Die G7-Län­der haben Russ­land dazu auf­ge­ru­fen, „drin­gend auf Fra­gen“ zum Fall Skri­pal zu ant­wor­ten, wie es in einem vom kana­di­schen Außen­mi­nis­te­ri­um ver­brei­te­ten State­ment heißt. Der Lei­ter des Aus­wär­ti­gen Aus­schus­ses im Föde­ra­ti­ons­rat (rus­si­sches Par­la­ments­ober­haus), Kon­stan­tin Kos­sat­sch­jow, nahm bereits dazu Stel­lung.
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Nach neuen US-Sanktionen : Moskau will Zusammenarbeit im Raketen- und Nuklearbereich aussetzen


In dem Gesetz­ent­wurf geht es um Alko­hol und Tabak­pro­duk­te und dar­um, die inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit im Nukle­ar­be­reich, dem Bau von Rake­ten­mo­to­ren und Flug­zeu­gen zwi­schen rus­si­schen Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen, die sich unter US-Gerichts­bar­keit befin­den, ein­zu­stel­len oder aus­zu­set­zen”, so der Abge­ord­ne­te Iwan Mel­ni­kow (Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei).

Der Gesetz­ent­wurf beauf­tragt die Regie­rung und Spit­zen­be­am­te in den rus­si­schen Regio­nen mit der Ent­wick­lung von Mecha­nis­men, die US-Güter und -Dienst­leis­tun­gen auf dem rus­si­schen Markt erset­zen sol­len. Wir erwar­ten, dass dies ein Schub für die Ent­wick­lung der rus­si­schen Wirt­schaft wird”, erklär­te Mel­ni­kow wei­ter.

Eine wei­te­re Bestim­mung in der aktu­el­len Fas­sung des Ent­wurfs ist der Vor­schlag, es rus­si­schen Unter­neh­men zu ermög­li­chen, ver­schie­de­ne Waren her­zu­stel­len, die in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten oder in mit den USA ver­bün­de­ten Län­dern urhe­ber­recht­lich geschützt sind, ohne Lizen­zen von Urhe­ber­rechts­in­ha­bern zu erwer­ben.

Das wird wie ein Schlag auf den Solar­ple­xus für die US-Ame­ri­ka­ner sein, denn alle Errun­gen­schaf­ten und alle Herr­schaft der angel­säch­si­schen, west­li­chen Welt basie­ren auf geis­ti­gem Eigen­tum, und wir zie­len auf die­ses Recht”, sag­te der Abge­ord­ne­te Michail Jemel­ja­now (Gerech­tes Russ­land) gegen­über Inter­fax.

Die Son­der­lis­te der Paten­te, die unter die Gegen­maß­nah­men fal­len, wird von der Regie­rung erstellt.

Der Gesetz­ent­wurf, der auf die letz­te Run­de der US-Sank­tio­nen gegen Russ­land folgt, wur­de am Frei­tag gemein­sam von Staats­du­ma-Spre­cher Wjat­sches­law Wolo­din und den Vor­sit­zen­den aller vier Par­la­ments­frak­tio­nen aus­ge­ar­bei­tet.

Laut dem Duma-Abge­ord­ne­ten Alex­an­der Schu­kow (Ein­heit­li­ches Russ­land) wer­de das rus­si­sche Unter­haus die ers­te Dis­kus­si­on über den Ent­wurf und die Aus­ar­bei­tung eines Zeit­plans für des­sen Ver­ab­schie­dung am Anfang die­ser Woche füh­ren.

Der stell­ver­tre­ten­de Duma-Spre­cher Pjotr Tol­s­toi (Ein­heit­li­ches Russ­land) erklär­te, dass das Par­la­ment das Gesetz über die Gegen­maß­nah­men als Ant­wort auf die unfreund­li­chen Aktio­nen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten gegen­über Russ­land im Mai prü­fen könn­te.

Zumin­dest geben wir den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka eine ange­mes­se­ne Ant­wort. Wir stop­pen die Zusam­men­ar­beit mit den USA in drei sehr wich­ti­gen Berei­chen : der Nukle­ar­in­dus­trie, dem Flug­zeug­bau und dem Rake­ten­mo­to­ren­bau”, unter­strich der Vor­sit­zen­de der Par­tei Gerech­tes Russ­land, Ser­gej Miro­now.

Der Chef der Libe­ral-Demo­kra­ti­schen Par­tei Russ­lands, Wla­di­mir Schi­ri­now­ski, füg­te hin­zu, dass die Ein­fuhr­be­schrän­kun­gen für US-Waren und -Dienst­leis­tun­gen nicht auf Ein­käu­fe von Ein­zel­per­so­nen, son­dern auf Groß­han­del­schar­gen ange­wandt wür­den.

Am 6. April ver­öf­fent­lich­te das US-Finanz­mi­nis­te­ri­um eine Lis­te von 24 rus­si­schen Bür­gern und 14 rus­si­schen Unter­neh­men, die auf­grund der rus­si­schen Außen­po­li­tik unter neue Sank­tio­nen fal­len. Anfang die­ser Woche sag­te Pre­mier­mi­nis­ter Dmi­tri Med­we­dew, dass Mos­kau die Ein­fuhr von US-Waren als Teil einer Reak­ti­on auf Washing­tons jüngs­ten Schritt ver­bie­ten wird.

Das kön­nen nicht nur ame­ri­ka­ni­sche Wert­pa­pie­re sein […], son­dern auch eine gan­ze Rei­he ande­rer Waren, die auf den rus­si­schen Markt gelie­fert oder von US-ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­men auf dem Ter­ri­to­ri­um unse­res Lan­des pro­du­ziert wer­den”,

sag­te Med­we­dew und beant­wor­te­te am Mitt­woch Fra­gen der rus­si­schen Staats­du­ma.

Der Pre­mier­mi­nis­ter erklär­te, dass die Reak­ti­on Mos­kaus auf neue Sank­tio­nen ange­mes­sen und adäquat sein soll­te.

Gegen­maß­nah­men soll­ten gut kal­ku­liert sein. Sie soll­ten uns nicht scha­den, son­dern müs­sen ange­mes­sen sein”, so Med­we­dew.

Am Frei­tag sag­te Wla­di­mir Putins Pres­se­spre­cher, Dmi­tri Pes­kow, zu Jour­na­lis­ten, dass die Kreml-Beam­ten den Vor­schlag der Staats­du­ma über die Gegen­sank­tio­nen nicht im Detail stu­diert haben, füg­te aber hin­zu, dass “man mit Zuver­sicht davon aus­ge­hen kann, dass alle Maß­nah­men, die ergrif­fen wer­den, nicht den natio­na­len Inter­es­sen Russ­lands scha­den wür­den”.

Der Poli­to­lo­ge Abbass Gal­ja­mow wies gegen­über dem Por­tal Gaseta.ru dar­auf hin, dass die Logik, auf Schlä­ge mit Schlä­gen zu ant­wor­ten, die rus­si­sche Éli­te bereits schon lan­ge beherr­sche. Er merk­te auch an, dass die Reak­ti­on der Märk­te auf die neu­en Russ­land-Sank­tio­nen der USA (Sturz des Rubels und der Wert­pa­pier­inde­xe) die Gemü­ter der rus­si­schen Poli­ti­ker run­ter­küh­len konn­te. Daher sei es mög­lich, dass nicht alle genann­ten Schrit­te als Gegen­maß­nah­men durch­ge­führt wer­den.

RT Deutsch


Nach Raketen auf Syrien : Macron will Verhandlungen mit Moskau und Ankara


Mehr als hun­dert Marsch­flug­kör­per haben die USA, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en auf Syri­en abge­feu­ert. Nun soll wie­der ver­han­delt wer­den. Der fran­zö­si­sche Staats­prä­si­dent Emma­nu­el Macron kün­dig­te am Sonn­tag­abend neue Anstren­gun­gen für eine diplo­ma­ti­sche Lösung des Kon­flikts an. In einem TV-Inter­view mit den Sen­dern BFMTV und RMC sowie der Inter­net­zei­tung Media­part sag­te er, er wol­le Russ­land und die Tür­kei an den Ver­hand­lungs­tisch holen. Die Auf­ga­be Frank­reichs sei es, “mit allen zu spre­chen”, so Macron. Er bot sich zudem als Ver­mitt­ler zwi­schen den USA und Russ­land an.

Frankreich will eine UN-Resolution : Landesweite Waffenruhe und gesicherter Zugang für humanitäre Helfer in Syrien

Die Rake­ten­an­grif­fe auf Syri­en vom ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ver­tei­dig­te Macron als Erfolg. “Die Ope­ra­ti­on, zu der wir uns ent­schlos­sen haben, wur­de per­fekt aus­ge­führt”, sag­te Macron. Alle Rake­ten hät­ten ihr Ziel erreicht. Bei der Akti­on sei es um Ver­gel­tung gegan­gen – es sei kein krie­ge­ri­scher Akt gewe­sen. Die Ver­bün­de­ten sei­en inter­na­tio­nal zudem voll­stän­dig legi­ti­miert gewe­sen, um inter­na­tio­na­les huma­ni­tä­res Recht durch­zu­set­zen. Wegen der star­ren Hal­tung Russ­lands im Welt­si­cher­heits­rat sei­en sie zum Han­deln ohne expli­zi­tes UN-Man­dat gezwun­gen gewe­sen, sag­te der 40-Jäh­ri­ge. “Wir waren an einem Punkt ange­langt, da die­se Angrif­fe unum­gäng­lich gewor­den waren.”

Die Fähig­kei­ten Syri­ens zur Her­stel­lung von Che­mie­waf­fen sei­en “zer­stört” wor­den. Frank­reich wol­le sich nun ver­stärkt um eine “umfas­sen­de poli­ti­sche Lösung” bemü­hen. So will Paris bereits am Mon­tag mit einer umfas­sen­den UN-Reso­lu­ti­on einen neu­en Anlauf zur Ent­schär­fung des Syri­en­kon­flikts unter­neh­men. Wann es zu einer Abstim­mung im UN-Sicher­heits­rat kom­men könn­te, ist zunächst unklar.

Der Ent­wurf Frank­reichs soll nach dem Wil­len Macrons die drän­gends­ten Fra­gen auf einen Schlag ange­hen : Das syri­sche Che­mie­waf­fen­pro­gramm soll nach­weis­bar been­det wer­den, und es soll geklärt wer­den, wer für die jüngs­ten Gift­gas­an­grif­fe ver­ant­wort­lich ist. Eine lan­des­wei­te Waf­fen­ru­he und ein gesi­cher­ter Zugang für Hel­fer sol­len dann den Weg zu einer lang­fris­ti­gen poli­ti­schen Lösung ebnen.

Deutschlands Außenminister will ebenfalls eine Friedensinitiative

Auch bei einem Tref­fen der EU-Außen­mi­nis­ter am Mon­tag in Luxem­burg will Frank­reich die diplo­ma­ti­sche Initia­ti­ve vor­an­trei­ben. Auch Deutsch­lands Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas möch­te zusam­men mit ande­ren Län­dern eine diplo­ma­ti­sche Frie­dens­in­itia­ti­ve ansto­ßen. “Wir ver­su­chen, den poli­ti­schen Pro­zess neu auf­zu­set­zen”, sag­te der SPD-Poli­ti­ker am Sonn­tag in der ZDF-Sen­dung “Ber­lin direkt”. Vie­le Betei­lig­te an dem seit Jah­ren toben­den Bür­ger­krieg in Syri­en sähen nun ein, dass es so nicht wei­ter gehen kön­ne.

Im Rah­men der Initia­ti­ve sol­len nach Maas’ Wor­ten auch direk­te Gesprä­che mit Russ­land und der Tür­kei geführt wer­den. In der ARD-Sen­dung “Bericht aus Ber­lin” sag­te Maas, er hof­fe, “dass die Mili­tär­schlä­ge zumin­dest allen Betei­lig­ten deut­lich gemacht haben, dass wir jetzt nicht nur die Mög­lich­keit haben, son­dern dass es die Not­wen­dig­keit gibt, den poli­ti­schen Pro­zess wie­der auf­zu­neh­men”. Es wer­de nun nach einer Mög­lich­keit gesucht, “in einem ande­ren For­mat” mit Staa­ten, die mög­li­cher­wei­se Zugriff auf Betei­lig­te in der Regi­on haben, einen neu­en Weg zu beschrei­ben. Er wies dar­auf hin, dass am Sonn­tag in Lon­don hohe Beam­te der USA, Frank­reichs, Groß­bri­tan­ni­ens und Deutsch­lands über die Syri­en-Fra­ge bera­ten haben.

Mehr zum The­ma - Nach dem Rake­ten­an­griff : USA, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en for­dern die Ein­heit der UNO

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


C-Waffen-Attacke in Duma : Moskau hat unbestrittene Daten für deren Inszenierung


Mos­kau ver­fügt über unbe­strit­te­ne Anga­ben, dass die angeb­li­che Che­mie­waf­fen­at­ta­cke im syri­schen Duma eine Insze­nie­rung unter Betei­li­gung von aus­län­di­schen Geheim­diens­ten gewe­sen sei. Dies sag­te der rus­si­sche Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row.
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Siegesparade : Moskau will erstmals Kampfroboter auf Rotem Platz zeigen


Der Minen­räum­ro­bo­ter Uran-6 und der Angriffs­ro­bo­ter Uran-9 sol­len erst­mals in der Geschich­te an der Mili­tär­pa­ra­de zum Sie­ges­tag auf dem Roten Platz teil­neh­men. Medi­en­be­rich­ten zufol­ge neh­men sie auf dem Übungs­ge­län­de Ala­bi­no bei Mos­kau schon an den Pro­ben für die Sie­ges­pa­ra­de am 9. Mai teil.
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Sich von Illusionen verabschieden“: Moskau verspricht Washington harte Antwort


Russ­land wird die neu­en US-Sank­tio­nen nicht unbe­ant­wor­tet las­sen. Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um for­dert Washing­ton in einer Erklä­rung am Frei­tag auf, end­lich auf die Illu­si­on zu ver­zich­ten, dass mit Mos­kau die „Sank­ti­ons­spra­che“ gespro­chen wer­den dür­fe.
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Russischer Politiker konstatiert Zusammenbruch der London-Vorwürfe gegen Moskau


Der Chef des Aus­schus­ses für Infor­ma­ti­ons­po­li­tik beim Föde­ra­ti­ons­rat, Ale­xej Pusch­kow, hat via Twit­ter erklärt, dass die Vor­wür­fe Groß­bri­tan­ni­ens gegen Russ­land in Bezug auf die Ver­gif­tung des Ex-Spi­ons Ser­gej Skri­pal zusam­men­ge­bro­chen sei­en.
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