Einseitige Neuausrichtung : Trump-Regierung korrigiert Status der EU nach unten – ohne deren Wissen


Diplo­ma­ti­sche Ver­tre­ter der Euro­päi­schen Uni­on in den USA sol­len fort­an in ihrem Ein­fluss auf US-Poli­ti­ker ein­ge­schränkt wer­den. Die­ser Schritt, der bereits im letz­ten Jahr beschlos­sen und am Diens­tag von offi­zi­el­ler Sei­te aus bestä­tigt wur­de, spie­gelt die offen­bar gene­rell ableh­nen­de Hal­tung der Trump-Regie­rung gegen­über der EU wider, die der US-Prä­si­dent selbst bereits zuvor als Feind bezeich­ne­te. Beson­ders dar­an ist, dass weder die Washing­to­ner Ver­tre­tung noch Brüs­sel über die neu­en Gege­ben­hei­ten infor­miert wur­den.

In einem Inter­view mit der Deut­schen Wel­le erklär­te ein EU-Amts­trä­ger, dass man bei der EU gar nicht genau wis­se, wann die US-Sei­te die Ände­run­gen vor­ge­nom­men hat, weil die­se es – ver­ges­sen – habe, die EU dar­über zu infor­mie­ren. Eine Ant­wort von EU-Sei­te ste­he ihm zufol­ge zwar noch aus, jedoch erklär­te er : “Ich kann bestä­ti­gen, dass dies in Brüs­sel nicht gut auf­ge­nom­men wur­de.”

Auf­ge­fal­len ist der Vor­gang offen­bar, nach­dem sich die EU-Ver­tre­tung dar­über gewun­dert hat­te, dass der EU-Bot­schaf­ter nicht zur Beer­di­gungs­ze­re­mo­nie des Ex-Prä­si­den­ten Geor­ge Bush Seni­or ein­ge­la­den wur­de, und auf Anfra­ge dann erfuhr, dass der diplo­ma­ti­sche Sta­tus nicht mehr der­sel­be sei wie zuvor. Der Bot­schaf­ter war den­noch dort, wur­de jedoch nicht in der übli­chen chro­no­lo­gi­schen Rei­hen­fol­ge nach Dienst­zeit genannt, son­dern zuletzt.

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Schnelle Verdauung – schnellere Heimreise : Kreuzfahrtschiff muss nach Norovirus-Ausbruch umkehren


Die Fahr­gäs­te kämpf­ten mit Erbre­chen und Durch­fall. Die betrof­fe­nen Pas­sa­gie­re und Besat­zungs­mit­glie­der wur­den mit Medi­ka­men­ten behan­delt. Das Per­so­nal ver­such­te, alle mög­li­chen Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um die Aus­brei­tung der Krank­heit zu ver­hin­dern, indem es alle Geträn­ke und Spei­sen selbst ser­vier­te, damit die Viren nicht auf das Geschirr gelang­ten. Da die Oasis of the Seas als Qua­ran­tä­ne­schiff dekla­riert wur­de, hat es Jamai­kas Regie­rung den Fahr­gäs­ten ver­bo­ten, in Fal­mouth von Bord zu gehen, wo die Pas­sa­gie­re eini­ge Exkur­sio­nen gebucht hat­ten. Ein Spre­cher des Unter­neh­mens Roy­al Carib­be­an sag­te schließ­lich : “Wir glau­ben, dass es das Rich­ti­ge ist, alle Men­schen früh nach Hau­se zu brin­gen, anstatt Gäs­te, die um ihre Gesund­heit besorgt sind, an Bord zu haben.”

Mehr zum The­ma — Frau über Bord ! Bri­ti­sche Tou­ris­tin über­lebt zehn Stun­den in kroa­ti­scher Adria

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Modellbau im großen Stil : Chinese baut Airbus A320 in Originalgröße nach (Video)


Die Kon­struk­ti­on des über 50 Ton­nen schwe­ren hand­ge­fer­tig­ten Air­bus A320 spie­gelt in allen Ein­zel­hei­ten die ech­te Pas­sa­gier­ma­schi­ne wider. Sogar die Tur­bi­nen der Trieb­wer­ke sind dreh­bar, auch wenn sie das Flug­zeug-Modell nicht in die Luft brin­gen kön­nen. Zhu und sei­ne Freun­de arbei­te­ten zwei Jah­re an dem Modell. Es kos­te­te Zhu bei­na­he 400.000 US-Dol­lar, was im Ver­gleich zum Preis des ori­gi­na­len Air­bus A320 mit über 90 Mil­lio­nen Dol­lar pro Stück rela­tiv bil­lig erscheint. Nun über­legt Zhu, ob er sei­ne Krea­ti­on zukünf­tig in ein Restau­rant, einen Schau­platz für Hoch­zeits­fo­to­gra­fi­en oder einen Flug­si­mu­la­tor ver­wan­deln soll­te.

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Nach brutalem Angriff auf AfD-Politiker : „Zustände wie damals bei der RAF


Nach dem Angriff auf den Bre­mer Bun­des­tags­po­li­ti­ker Frank Magnitz (AfD) ermit­telt die Staats­an­walt­schaft. Ein Spre­cher der Behör­de spricht mit Sput­nik über den aktu­el­len Stand. „Wir gehen von einer links­ex­tre­men Tat aus“, erklärt ein AfD-Poli­ti­ker aus Bre­men im Sput­nik-Inter­view.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Nach IDF-Angriff im November : Hamas verhaftet 45 israelische “Spione und Kollaborateure” in Gaza


Die Sicher­heits­diens­te konn­ten 45 Agen­ten nach dem Sicher­heits­vor­fall öst­lich von Khan Yunis im ver­gan­ge­nen Novem­ber fest­neh­men, und sie wer­den unter­sucht”, sag­te der Hamas-Pres­sepre­cher des Innen­mi­nis­te­ri­ums, Iyad al-Bozum, in einer Erklä­rung, ohne anzu­ge­ben, ob die Inhaf­tier­ten eine direk­te Rol­le beim israe­li­schen Angriff im süd­li­chen Gaza­strei­fen am 11. Novem­ber 2018 gespielt haben.

Die ver­haf­te­ten mut­maß­li­chen israe­li­schen Agen­ten sei­en angeb­lich von Isra­el über Tele­fon und sozia­le Medi­en rekru­tiert wor­den, oft durch Erpres­sung. Auch wenn es der Hamas im Lau­fe der Jah­re gelun­gen sei, “vie­le Spio­ne” zu ver­haf­ten, rekru­tie­ren die Israe­lis wei­ter­hin paläs­ti­nen­si­sche Agen­ten, um “ihnen zu hel­fen, Ver­bre­chen gegen unser Volk zu bege­hen”, sag­te der Spre­cher der Hamas und appel­lier­te an die­je­ni­gen, die von den IDF (Israe­li­sche Ver­tei­di­gungs­streit­kräf­te) zur Koope­ra­ti­on gezwun­gen wer­den, sich zu stel­len.

Die sei­ner­zeit ver­ei­tel­te IDF-Mis­si­on in Khan Yunis, bei der ein hoch­ran­gi­ger Hamas-Kom­man­dant und ein israe­li­scher Oberst­leut­nant getö­tet wur­den, führ­te zunächst zu einer Schie­ße­rei zwi­schen den israe­li­schen Sol­da­ten und den Kämp­fern der Hamas, eska­lier­te aber schnell zu grenz­über­schrei­ten­den Zusam­men­stö­ßen, die als die inten­sivs­ten seit 2014 bezeich­net wur­den.

Bei einer soge­nann­ten “Ver­gel­tungs­re­ak­ti­on” schos­sen die Hamas und die Isla­mi­sche Dschi­had-Bewe­gung in Paläs­ti­na über 400 Rake­ten und Geschos­se in den Süden Isra­els, was die IDF ver­an­lass­te, mit Angrif­fen auf über 150 Zie­le in der paläs­ti­nen­si­schen Enkla­ve zu reagie­ren. Die ange­spann­te zwei­tä­gi­ge Patt­si­tua­ti­on führ­te damals zum Rück­tritt von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Avigdor Lie­ber­man, der sich wei­ger­te, das in Ägyp­ten ver­mit­tel­te Waf­fen­still­stands­ab­kom­men zu akzep­tie­ren.

Mehr zum The­ma — Inter­view : Isra­el will gegen His­bol­lah in den Krieg zie­hen, wenn Iran aus Syri­en gedrängt wur­de

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Nach Koma-Geburt : US-Polizei sammelt DNA-Proben des Pflegeheimpersonals


Das Pfle­ge­heim Haci­en­da Health­Ca­re begrüß­te die Ermitt­lun­gen der Poli­zei, da es sei­ne Mit­ar­bei­ter nicht zu einer Abga­be der DNA-Pro­be zwin­gen darf. Des­we­gen muss­te ein Durch­su­chungs­be­fehl vor­ge­legt wer­den, damit die Beam­ten die Pro­ben neh­men durf­ten.

Das Pfle­ge­heim­per­so­nal soll nichts von der Schwan­ger­schaft der Frau gewusst haben und erst auf ihren Zustand auf­merk­sam gewor­den sein, als die Frau plötz­lich zu stöh­nen begann. Am Mon­tag ist der Geschäfts­füh­rer des Pfle­ge­heims des­halb nach 28 Jah­ren zurück­ge­tre­ten

Mehr zum The­ma — USA : Frau, die seit 14 Jah­ren im Koma liegt, bringt plötz­lich Baby zur Welt

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Nach Gesprächen mit Xi : Sonderzug von Kim Jong Un verlässt Peking


Laut Yon­hap war Kim bereits am Vor­abend zu einem ein­stün­di­gen Gespräch mit dem chi­ne­si­schen Staats- und Par­tei­chef zusam­men­ge­kom­men. Zu den Gesprächs­in­hal­ten lagen zunächst kei­ne Infor­ma­tio­nen vor.

Kim war am Mon­tag mit sei­nem grü­nen Son­der­zug in der chi­ne­si­schen Haupt­stadt ein­ge­trof­fen. Es wird ange­nom­men, dass er dort sei­ne Stra­te­gie mit der chi­ne­si­schen Füh­rung vor sei­nem zwei­ten geplan­ten Gip­fel­tref­fen mit US-Prä­si­dent Donald Trump über die Denu­kle­a­ri­sie­rung der korea­ni­schen Halb­in­sel abstim­men woll­te.

Der seit dem ver­gan­ge­nen Jahr bereits vier­te Besuch Kims in Peking zeigt, wie sehr sich Nord­ko­rea und Chi­na wie­der ange­nä­hert haben. (dpa)

Mehr zum The­ma — Ehe­ma­li­ger nord­ko­rea­ni­scher Diplo­mat emp­fiehlt Über­läu­fer : Kein Asyl in den USA

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Nach Havarie in der Nordsee : Großteil der Container geortet


Nach der Hava­rie des Frach­ters MSC Zoe in der Nord­see ist der größ­te Teil der über Bord gegan­ge­nen Con­tai­ner auf dem Mee­res­bo­den geor­tet wor­den. 220 der 281 Behäl­ter habe man mit Sonar­tech­nik loka­li­siert, teil­te das nie­der­län­di­sche Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Was­ser­wirt­schaft in der Nacht zum Mon­tag in Den Haag mit. 18 wei­te­re Behäl­ter sei­en an Land gespült wor­den. Die “MSC Zoe” hat­te vori­ge Woche auf dem Weg von Ant­wer­pen nach Bre­mer­ha­ven die Con­tai­ner ver­lo­ren, unter ihnen zwei mit gefähr­li­cher Ladung.

Ein Behäl­ter mit 250 Säcken vol­ler toxi­scher Per­oxi­de in Pul­ver­form war auf­ge­bro­chen, eini­ge Säcke waren ange­spült wor­den. Von dem ande­ren Gefahr­gut-Con­tai­ner mit 1400 Kilo Lithi­um-Bat­te­ri­en fehlt noch jede Spur. Es bestehe aber kei­ne aku­te Gefahr für Umwelt, teil­te das Minis­te­ri­um mit.

Ein gro­ßer Teil der Con­tai­ner liegt nach Anga­ben der Behör­den an zwei Stel­len auf der Schiff­fahrts­rou­te nörd­lich der nie­der­län­di­schen Wat­ten­meer-Inseln Ter­schel­ling und Schier­mon­ni­koog sowie öst­lich davon in Rich­tung der deut­schen Insel Bor­kum. Der Schiffs­ver­kehr wer­de nicht behin­dert.

Mit drei Sonar-Schif­fen sowie Flug­zeu­gen hat­te die nie­der­län­di­sche Küs­ten­wa­che in den ver­gan­ge­nen Tagen nach den Con­tai­nern gesucht. Die Ber­gung kön­ne Mona­te dau­ern. Die Schwei­zer Ree­de­rei MSC hat­te zuge­sagt, alle Kos­ten für Säu­be­rung und Ber­gung zu über­neh­men. Vor allem die Strän­de der nie­der­län­di­schen Wat­ten­meer-Inseln waren über­sät mit Fracht aus den Con­tai­nern und Ver­pa­ckungs­müll.

Mehr zum The­ma — Nach Con­tai­ner­un­glück : Nie­der­län­di­sche Armee und Bür­ger säu­bern ver­dreck­te Strän­de

(dpa)

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Britischer Verteidigungsminister : Großbritannien will nach Brexit Militärpräsenz im Ausland ausbauen


Die Bri­ten soll­ten den “glo­ba­len Ein­fluss Groß­bri­tan­ni­ens nicht unter­schät­zen” und “unse­re Zukunft nach dem EU-Aus­tritt viel mehr opti­mis­tisch sehen”, sag­te Groß­bri­tan­ni­ens Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Gavin Wil­liam­son im Gespräch mit dem Sunday Tele­graph.

Für uns als Nati­on ist das der größ­te Moment seit dem Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges, wenn wir in einer neu­en Auf­fas­sung erschei­nen kön­nen. Wir kön­nen wirk­lich auf der Welt­büh­ne die Rol­le spie­len, die die Welt von uns erwar­tet”, zitiert das Blatt den Minis­ter.

Wie Wil­liam­son fer­ner prä­zi­sier­te, will das Ver­ei­nig­te König­reich nach einem hal­ben Jahr­hun­dert von sei­ner Stra­te­gie “Zum Osten vom Suez­ka­nal” umkeh­ren und sei­ne aus­län­di­sche Mili­tär­prä­senz nach Bre­x­it wie­der nach Osten aus­bau­en. Nach den im Jah­re 1968 beschlos­se­nen Richt­li­ni­en muss­te Groß­bri­tan­ni­en sei­ne Trup­pen aus Malay­sia, Sin­ga­pur, dem Per­si­schen Golf und von den Male­di­ven abzie­hen. In den kom­men­den Jah­ren sol­len in der Kari­bik und im Indo­pa­zi­fik zwei neue Mili­tär­stütz­punk­te errich­tet wer­den, die Groß­bri­tan­ni­en dabei unter­stüt­zen sol­len, “sei­nen Ein­fluss nach Bre­x­it mili­tä­risch zu ver­tei­di­gen”, so der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter.

Sehr lan­ge – buch­stäb­lich Jahr­zehn­te lang – hat die Debat­te um die Euro­päi­sche Uni­on unse­re natio­na­le Sicht­wei­se sehr stark gefärbt. Dies ist der Moment für uns, ein wei­te­res Mal zum wahr­haf­ti­gen glo­ba­len Spie­ler zu wer­den – und ich glau­be, dass unse­re Streit­kräf­te eine wirk­lich wich­ti­ge Rol­le als Teil davon spie­len.

Mehr zum The­ma — “Inter­es­sen im eige­nen Hin­ter­hof”: Bri­ten wol­len 800 Sol­da­ten in die Ark­tis ent­sen­den

Mitt­ler­wei­le unter­stützt Groß­bri­tan­ni­en stän­di­ge Mili­tär­mis­sio­nen auf Zypern, in Gibral­tar, auf den Falk­land­in­seln sowie auf der Insel Die­go Gar­cia im Indi­schen Oze­an. Einer Quel­le aus dem Kreis des bri­ti­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters zufol­ge könn­ten Sin­ga­pur oder Bru­nei in Süd­chi­ne­si­schen Meer sowie auch die Insel Monts­er­rat oder der latein­ame­ri­ka­ni­sche Klein­staat Guya­na in der Kari­bik dem­nächst die ange­kün­dig­ten Außen­pos­ten der bri­ti­schen Streit­kräf­te emp­fan­gen.

Zudem leg­te Wil­liam­son nahe, dass der poli­ti­sche Fokus Groß­bri­tan­ni­ens nach dem EU-Aus­tritt “dras­tisch wech­seln wird”. Dazu gehö­re auch der Aus­bau der Bezie­hun­gen zu den Ex-Kolo­ni­en Aus­tra­li­en, Kana­da, Neu­see­land, den kari­bi­schen Staa­ten und auch afri­ka­ni­schen Län­dern. Laut Wil­liam­son soll das Ver­ei­nig­te König­reich für die­se Staa­ten ein “mora­li­scher, mili­tä­ri­scher und glo­ba­ler Weg­wei­ser” wer­den :

Sie ver­ste­hen, dass wir gute Part­ner sind und wis­sen unse­re Wer­te – Tole­ranz, Demo­kra­tie und Gerech­tig­keit –, zu denen wir ste­hen, gut zu schät­zen.

Mehr zum The­ma — “Um Demo­kra­tie zu ver­tei­di­gen” – Mehr bri­ti­sche Trup­pen für die Ukrai­ne

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