Südkorea will Handel mit Russland im nächsten Jahr auf 30 Milliarden US-Dollar steigern


Der süd­ko­rea­ni­sche Prä­si­dent Moon Jae-in hat am Don­ners­tag erklärt, dass das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen Russ­land und Süd­ko­rea wei­ter wach­sen wer­de. In einem Inter­view mit Ser­gei Michailow, dem Chef der Nach­rich­ten­agen­tur TASS, sag­te er :

Wir wer­den im nächs­ten Jahr den 30. Jah­res­tag der Auf­nah­me diplo­ma­ti­scher Bezie­hun­gen fei­ern. Ich hof­fe, dass der bila­te­ra­le Han­dels­um­satz bis dahin 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen wird.

Der süd­ko­rea­ni­sche Staats­chef zeig­te sich sehr zufrie­den mit der Tat­sa­che, dass sich die wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Län­dern in den letz­ten Jah­ren aus­ge­wei­tet hat.

Süd­ko­rea ist einer der wich­tigs­ten Part­ner Russ­lands im asia­tisch-pazi­fi­schen Raum. Der gegen­sei­ti­ge Han­del stieg im Jahr 2018 um fast 30 Pro­zent auf 24,8 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Ein Drit­tel davon ent­fiel auf die Regio­nen im Fer­nen Osten Russ­lands, so der regio­na­le Prä­si­di­al­bot­schaf­ter Juri Trut­new.

Vor zwei Jah­ren schlug Prä­si­dent Moon Jae-in die so genann­te Neue Nord­po­li­tik vor, die die Schaf­fung eines ein­heit­li­chen Wirt­schafts­raums zwi­schen der korea­ni­schen Halb­in­sel und dem rus­si­schen Fer­nen Osten vor­sieht. Im Mit­tel­punkt der Poli­tik steht die Schaf­fung einer eura­si­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft auf der Grund­la­ge der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Süd­ko­rea und Russ­land.

Mehr zum The­ma —  Span­nun­gen auf korea­ni­scher Halb­in­sel : Wla­di­mir Putin mahnt zum Dia­log zwi­schen Nord und Süd

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Trump würde Putin “natürlich” zum nächsten G7-Gipfel einladen


Trump, der am Mon­tag auf einer Pres­se­kon­fe­renz nach dem G7-Gip­fel im fran­zö­si­schen Biar­ritz vor Repor­tern sprach, sag­te, dass er als Gast­ge­ber des Gip­fels im nächs­ten Jahr den rus­si­schen Füh­rer “sicher­lich” ein­la­den wür­de.

Es gab vie­le Din­ge, die wir bespro­chen haben, und es wäre ein­fach gewe­sen, wenn Russ­land im Raum gewe­sen wäre (…). Ges­tern haben wir über vier oder fünf The­men dis­ku­tiert, und Russ­land hat­te buch­stäb­lich mit all die­sen (…) The­men zu tun”, sag­te der US-Prä­si­dent.

Vor sechs Jah­ren sei Putin noch im Raum gewe­sen, da Russ­land Mit­glied des Krei­ses war, der damals noch als G8 bekannt war. Nach dem Aus­bruch des Kon­flikts in der Ukrai­ne und der Wie­der­ver­ei­ni­gung Russ­lands mit der Krim beschul­dig­te Prä­si­dent Barack Oba­ma Mos­kau der “Ver­let­zung des Völ­ker­rechts”. Was danach geschah, wur­de im Wes­ten als “Sus­pen­die­rung” oder “Ver­trei­bung” Russ­lands aus dem Club beschrie­ben, wäh­rend Mos­kau sag­te, dass der Rest der Grup­pe ein­fach nicht zum geplan­ten G8-Tref­fen in Sot­schi erschie­nen sei. Die­ser soll­te im Juni 2014 in der rus­si­schen Schwarz­meer­stadt statt­fin­den, wur­de aber von den jet­zi­gen G7-Teil­neh­mern unter Aus­schluss Russ­lands nach Brüs­sel ver­legt. Die­ser Aus­schluss soll­te andau­ern, bis “Russ­land sei­ne Poli­tik ändert”. 

Trotz sei­ner Bereit­schaft, den rus­si­schen Prä­si­den­ten zum Tref­fen 2020 “ein­zu­la­den”, sag­te Trump, dass Putin wahr­schein­lich nicht als Gast teil­neh­men wird.

Das sind schwie­ri­ge Umstän­de. Er war ein Teil der G8, und plötz­lich ist er raus”, erklär­te Trump. “Das ist eine ziem­lich schwie­ri­ge Sache für ihn. Er ist ein stol­zer Mensch.”

Der US-Prä­si­dent hat­te danach eine kur­ze ver­ba­le Aus­ein­an­der­set­zung mit einem Jour­na­lis­ten, weil er sag­te, dass Oba­ma von Putin “über­lis­tet” wur­de, als die Krim Russ­land bei­trat.

Trump hat­te bereits beim letzt­jäh­ri­gen Gip­fel auf die Mög­lich­keit einer Rück­kehr Russ­lands hin­ge­wie­sen, doch im Vor­feld der Ver­an­stal­tung an die­sem Wochen­en­de erklär­te der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron, dass es ein “stra­te­gi­scher Feh­ler” und ein Zei­chen von “Schwä­che” wäre, Putin in den Club “zurück­zu­ho­len”.

Trump, der den Gip­fel im nächs­ten Jahr wäh­rend sei­ner Wie­der­wahl­kam­pa­gne ver­an­stal­tet, wird sei­nen Wunsch, Putin wie­der unter sei­nen ehe­ma­li­gen Kol­le­gen zu sehen, mit einer ame­ri­ka­ni­schen Pres­se in Ein­klang brin­gen müs­sen, die zwei­fel­los “Abspra­che” schrei­en wird, soll­te der rus­si­sche Staats­chef bei dem Gip­fel in den USA erschei­nen. Dies­be­züg­lich sag­te er auf der Kon­fe­renz in Biar­ritz :

Es ist mir poli­tisch egal, ich wer­de zur Wahl kan­di­die­ren. (…) Ob ich gewin­ne oder nicht, ich muss das Rich­ti­ge tun. Ich tue nichts aus poli­ti­schen Grün­den.

Inzwi­schen liegt eine Ant­wort aus Mos­kau vor. Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow leg­te sich nicht fest, ob Putin nächs­tes Jahr als Trumps Gast teil­neh­men wer­de, sag­te aber am Mon­tag, dass es Russ­land “unmög­lich” sei, sich auf Ein­la­dung “nur eines Lan­des” wie­der der Grup­pe anzu­schlie­ßen.

Für Russ­land ist die Mit­glied­schaft in der G7 oder die Rück­kehr in die G7 kein Selbst­zweck”, sag­te er vor Jour­na­lis­ten.

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Wegen US-Sanktionen : Huawei rechnet mit 30 Milliarden US-Dollar Verlust in nächsten zwei Jahren


Der Umsatz des chi­ne­si­schen Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rie­sen Hua­wei wird in den nächs­ten zwei Jah­ren um 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar sin­ken, da die US-Behör­den das Unter­neh­men auf die schwar­ze Lis­te setz­ten. Dies teil­te der Hua­wei-Grün­der Ren Zheng­fei am Mon­tag dem chi­ne­si­schen TV-Sen­der CCTV mit. Er sag­te :

Ich erwar­te, dass wir in den nächs­ten zwei Jah­ren unse­re Pro­duk­ti­on redu­zie­ren wer­den und unser Umsatz 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar nied­ri­ger sein wird, als bis­her ange­nom­men.

Das Unter­neh­men Hua­wei wur­de im Jahr 1987 gegrün­det. Es stellt Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­rä­te sowie Smart­pho­nes her. Die Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen des Unter­neh­mens sind in mehr als 170 Län­dern erhält­lich. Hua­wei wur­de der Gefahr von inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­sank­tio­nen aus­ge­setzt, nach­dem die USA und Aus­tra­li­en dem Tech­no­lo­gie­rie­sen vor­war­fen, mit ihren Gerä­ten sen­si­ble Daten zu sam­meln.

Am 15. Mai ver­häng­te US-Prä­si­dent Donald Trump per Dekret den Aus­nah­me­zu­stand, um die Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tur der Ver­ei­nig­ten Staa­ten vor aus­län­di­schen Bedro­hun­gen zu schüt­zen. In die­sem Zusam­men­hang hat das US-Han­dels­mi­nis­te­ri­um Hua­wei am 17. Mai wegen der Bedro­hung der natio­na­len Sicher­heit auf die schwar­ze Lis­te gesetzt.

Im ver­gan­ge­nen August unter­zeich­ne­te Trump ein Dekret, das es US-Regie­rungs­be­hör­den unter ande­rem ver­bie­tet, Hua­wei-Gerä­te zu ver­wen­den. Hua­wei bezeich­ne­te die­se Ent­schei­dung als eine Ver­let­zung sei­ner gesetz­li­chen Rech­te und füg­te hin­zu, dass die USA “dadurch beim Auf­bau des 5G-Net­zes im Rück­stand sein wer­den”.

Mehr zum The­ma — Wegen US-Sank­tio­nen : Hua­wei star­tet 5G-Pro­jekt in Russ­land

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Berlin : Keine Mieterhöhungen mehr in den nächsten fünf Jahren ?


In einer Woche ist es so weit. Dann wird der rot-rot-grü­ne Senat in Ber­lin zu einer Sit­zung zusam­men­kom­men, und ganz vie­le Mie­ter und Eigen­tü­mer wer­den genau hin­se­hen, was beschlos­sen wird. Es geht um ein Eck­punk­te­pa­pier : kei­ne Miet­erhö­hun­gen für fünf Jah­re. Aus­ge­nom­men wären ledig­lich Neu­bau­woh­nun­gen, die noch nicht ver­mie­tet wur­den, sowie Sozi­al­woh­nun­gen, für die eige­ne Rege­lun­gen gel­ten. Zwi­schen 1,5 bis 1,6 Mil­lio­nen Woh­nun­gen wären laut Mie­ter­ver­ein von der “Mietendeckel”-Regelung in der Haupt­stadt betrof­fen. Doch gehen vor der Ent­schei­dung mög­li­cher­wei­se die Mie­ten noch ein­mal nach oben ?

Der Ber­li­ner Lan­des­ver­band des Eigen­tü­mer­ver­ban­des Haus & Grund ruft auf sei­ner Inter­net­sei­te genau dazu auf – näm­lich die Mie­ten bis zum 17. Juni zu erhö­hen. Das ist der Tag vor der Senats­sit­zung. Die Eck­punk­te könn­ten dann Grund­la­ge für einen Gesetz­ent­wurf wer­den. Der Ver­band sieht nun die “womög­lich letz­te Chan­ce, die Mie­te zu erhö­hen”. Ein Count­down zählt auf der Web­sei­te die Sekun­den, Minu­ten, Stun­den und Tage run­ter.

Der Appell sei ein “ver­hee­ren­des Signal”, sag­te Ber­lins Bau­se­na­to­rin Kat­rin Lomp­scher (Die Lin­ke) am Diens­tag der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. “Mie­te­rin­nen und Mie­ter wer­den so zum Faust­pfand der Immo­bi­li­en­lob­by degra­diert. Wer Miet­erhö­hun­gen gezielt ein­setzt, um die Poli­tik auf Kos­ten von Mie­te­rin­nen und Mie­tern unter Druck zu set­zen, ent­larvt sich selbst.”

Unver­ant­wort­lich” nann­te der Prä­si­dent des Deut­schen Mie­ter­bun­des, Franz-Georg Rips, die Auf­for­de­rung. “Die Reak­ti­on des Ver­mie­ter­ver­ban­des zeigt, wie not­wen­dig Rege­lun­gen zur Mie­ten­be­gren­zung und zur Decke­lung der Mie­ten sind.” Rips for­der­te den Senat auf, zu prü­fen, ob der Mie­ten­de­ckel rück­wir­kend zu einem bestimm­ten Stich­tag, zum Bei­spiel 1. Juni 2019, in Kraft gesetzt wer­den kön­ne. Mie­tern, die in den nächs­ten Tagen eine Miet­erhö­hung erhal­ten soll­ten, riet er, die­se durch den Ber­li­ner Mie­ter­ver­ein prü­fen zu las­sen. “Die orts­üb­li­che Ver­gleichs­mie­te ist die abso­lu­te Ober­gren­ze. Mehr darf der Ver­mie­ter in einem lau­fen­den Miet­ver­hält­nis nicht for­dern.”

Der Anstieg der Net­to­kalt­mie­ten ver­lang­sam­te sich in der Haupt­stadt zuletzt im Schnitt. Stie­gen sie zwi­schen 2015 und 2017 noch um jähr­lich 4,6 Pro­zent, leg­ten sie zwi­schen 2017 und 2019 um 2,5 Pro­zent zu, wie unlängst aus dem neu­en Miet­spie­gel her­vor­ging. Haus & Grund ver­tei­dig­te sei­nen Auf­ruf. Es gebe bereits ver­mehrt Anru­fe mit der Fra­ge, wo Miet­erhö­hungs­for­mu­la­re erwor­ben wer­den könn­ten. Das Ver­hält­nis zwi­schen den klei­ne­ren Ver­mie­tern und Mie­tern sieht der Ver­band nicht in Gefahr. “Wenn jetzt eine Miet­erhö­hung in einem lau­fen­den Miet­ver­trag aus­ge­spro­chen wird, dann kann damit maxi­mal die orts­üb­li­che Ver­gleichs­mie­te erreicht wer­den”, hieß es vom Ver­band.

Der Geschäfts­füh­rer des Ber­li­ner Mie­ter­ver­eins, Rei­ner Wild, nann­te die Akti­on “rei­ße­risch”. Hin­wei­se dar­auf, dass wei­te­re Ver­bän­de oder Eigen­tü­mer Ähn­li­ches vor­ha­ben, habe der Mie­ter­ver­ein nicht. Von den mit­re­gie­ren­den Grü­nen hieß es, es sei durch­aus zu befürch­ten, dass eini­ge Ver­mie­ter dem Auf­ruf fol­gen wer­den. Die Spre­che­rin für Woh­nen in der Frak­ti­on, Kat­rin Schmid­ber­ger, beton­te zugleich, dass Ver­mie­ter, die auf Miet­erhö­hun­gen wirk­lich ange­wie­sen sei­en, die­se nach der Ver­öf­fent­li­chung des Miet­spie­gels längst aus­ge­spro­chen hät­ten.

In Ber­lin ist die Woh­nungs­de­bat­te schon lan­ge auf­ge­heizt. Noch in die­ser Woche (14. Juni) will eine Bür­ger­initia­ti­ve für ein bun­des­weit ein­ma­li­ges Volks­be­geh­ren zur Ent­eig­nung gro­ßer Woh­nungs­kon­zer­ne Unter­schrif­ten bei der Senats­ver­wal­tung abge­ben. Ein Vor­ha­ben, das die Immo­bi­li­en­bran­che zum Kochen brach­te. Die FDP als Oppo­si­ti­ons­par­tei spricht sich im Gegen­satz zu einem “Mie­ten­de­ckel” für eine “mie­ten­sen­ken­de Neu­bau-Offen­si­ve” aus. Der Vor­stand des Ver­bands Ber­lin-Bran­den­bur­gi­scher Woh­nungs­un­ter­neh­men, Maren Kern, sag­te : “Der Auf­ruf von Haus & Grund zeigt, wie groß die Ver­un­si­che­rung ange­sichts der Mie­ten­po­li­tik in Ber­lin mitt­ler­wei­le ist. Mit dem Mie­ten­de­ckel wird eine gan­ze Bran­che undif­fe­ren­ziert an den Pran­ger gestellt.”

Die Reak­ti­on des Eigen­tü­mer­ver­bands Haus & Grund sei erwart­bar, sag­te Claus Michel­sen, Woh­nungs­markt­ex­per­te beim Deut­schen Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung in Ber­lin. “Das ist jetzt ein biss­chen die popu­lis­ti­sche Ant­wort.” Die Kri­tik sei aber nach­voll­zieh­bar. Mit dem Instru­ment des “Mie­ten­de­ckels” soll­ten auch Bestands­mie­ten gesenkt wer­den. Das trä­fe vor allem pri­va­te Klein­ver­mie­ter, in deren Hand ein gro­ßer Teil aller Ber­li­ner Woh­nun­gen läge.

Als das Eck­punk­te­pa­pier zum “Mie­ten­de­ckel” in der ver­gan­ge­nen Woche bekannt wur­de, rutsch­ten Akti­en­kur­se gro­ßer Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men ab. Auch am Diens­tag kamen die Papie­re von Deut­sche Woh­nen und Ado Pro­per­ties nicht auf die Bei­ne. Ana­lys­tin Vale­rie Gue­zi von der fran­zö­si­schen Invest­ment­bank Exa­ne BNP Pari­bas geht zwar in einer am Diens­tag vor­ge­leg­ten Stu­die eher nicht davon aus, dass das geplan­te Ein­frie­ren der Mie­ten für fünf Jah­re in Ber­lin umge­setzt wird. Doch ange­sichts des poli­ti­schen Drucks sei eine wie auch immer gear­te­te Miet­preis­re­gu­lie­rung bereits 2020 wahr­schein­lich, schreibt die Exper­tin in einer Bran­chen­stu­die.

Mehr zum The­ma — “Frei­er Woh­nungs­markt führt zu Woh­nungs­not”: Ber­li­ner Mie­ter-Akti­vist im Gespräch

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Bis zum nächsten Mal”: Leichenhalle in Russland druckt bedenkliche Belege


Ein Bewoh­ner der Stadt Belogorsk war von der selt­sa­men Nach­richt des Bestat­tungs­un­ter­neh­mens so ver­blüfft, dass er den Kauf­be­leg an die loka­len Nach­rich­ten schick­te. Aus der Quit­tung geht her­vor, dass er 3.075 Rubel (ca. 43 Euro) für das Waschen und Anklei­den einer Lei­che gezahlt hat­te. Ein fett gedruck­ter Text am unte­ren Rand der Rech­nung lau­tet “Bis zum nächs­ten Mal!” Das Bild wur­de in den sozia­len Medi­en viel­fach geteilt. Inter­net­nut­zer frag­ten, ob dies ein maka­be­rer Witz oder ein­fach Fahr­läs­sig­keit sei.

Die Geschäfts­füh­rung des Bestat­tungs­un­ter­neh­mens hat das Pro­blem bis­lang nicht kom­men­tiert. Es wird jedoch davon aus­ge­gan­gen, dass die Ein­rich­tung Bele­ge ver­wen­det, die eine Stan­dard­phra­se ent­hal­ten ; die­se kann aller­dings ent­fernt oder an das eige­ne Unter­neh­men ange­passt wer­den.

Mehr zum The­ma — Das Spiel mit dem Tod : Wie­ner Muse­um zeigt Grab­stei­ne und Kre­ma­to­ri­um­s­ofen aus LEGO

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Ist die Venus der Erde nicht am nächsten gelegen ? – Forscher klären auf


Ein US-Astro­no­men-Team hat die durch­schnitt­li­chen Ent­fer­nun­gen zwi­schen der Erde und ande­ren Pla­ne­ten des Son­nen­sys­tems berech­net und ist zum Schluss gekom­men, dass der Mer­kur und nicht die Venus unse­rem Pla­ne­ten am nächs­ten liegt. Die Stu­die ist von der Fach­zeit­schrift „Phy­sics Today“ ver­öf­fent­licht wor­den.
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Kurze Ruhe vor dem nächsten Schneesturm : Neue heftige Schneefälle an den Alpen erwartet


In Bay­ern freu­en sich die Kin­der über schnee­frei, in Öster­reich wächst der­weil die Sor­ge vor Lawi­nen : Die Schnee-Situa­ti­on im Alpen­raum wird Exper­ten zufol­ge immer dra­ma­ti­scher. Bis Don­ners­tag wer­de im Hoch­ge­bir­ge wohl ein wei­te­rer Meter Schnee hin­zu­kom­men. In tie­fe­ren Lagen sei­en in Öster­reich 30 bis 80 Zen­ti­me­ter mög­lich, sag­te am Mon­tag in Wien ein Spre­cher der Zen­tral­an­stalt für Meteo­ro­lo­gie und Geo­dy­na­mik (ZAMG). “Die Gefahr, dass Bäu­me ange­sichts der Schnee­last und des Sturms auf Stra­ßen, Strom­tras­sen und Bahn­li­ni­en stür­zen, steigt von Tag zu Tag.”

Land­rats­amt Mies­bach rief wegen des Schnees den Kata­stro­phen­fall aus

Auch in Bay­ern gab es im Bahn­ver­kehr Ver­spä­tun­gen und ein­zel­ne Zug­aus­fäl­le. Die Baye­ri­sche Ober­land­bahn konn­te am Mon­tag süd­lich von Holz­kir­chen wegen Schnees auf Glei­sen und Wei­chen nicht fah­ren. In den Land­krei­sen Bad Tölz-Wolf­rats­hau­sen und Mies­bach fällt der­weil bis Frei­tag an allen staat­li­chen Schu­len der Unter­richt aus.

Kurze Ruhe vor dem nächsten Schneesturm: Neue heftige Schneefälle an den Alpen erwartet
Bahn-Hal­te­stel­le in Markt­ober­dorf im All­gäu (Bay­ern) am 6. Janu­ar 2019

Das Land­rats­amt Mies­bach rief wegen des Schnees den Kata­stro­phen­fall aus. “Die nächs­te Unwet­ter­war­nung für den Alpen­rand steht bevor”, sag­te ein Spre­cher des Deut­schen Wet­ter­diens­tes. Die Meteo­ro­lo­gen erwar­ten ergie­bi­gen Schnee­fall vor allem im Süden Bay­erns. Dar­über hin­aus wird er im Schwarz­wald, im Erz­ge­bir­ge und im Baye­ri­schen Wald erwar­tet. Auch auf dem Bro­cken in Sach­sen-Anhalt, dem mit 1.141 Meter höchs­ten Berg Nord­deutsch­lands, lagen mehr als 75 Zen­ti­me­ter Schnee, wie ein Exper­te der dor­ti­gen Wet­ter­sta­ti­on am Diens­tag­mor­gen sag­te. In den kom­men­den Tagen wird wei­te­rer Schnee in Sach­sen-Anhalt erwar­tet.

Die Behör­den im öster­rei­chi­schen Tirol berei­ten sich auf die höchs­te Lawi­nen­warn­stu­fe vor. Dort liegt der Schnee stel­len­wei­se schon jetzt drei Meter hoch. Das Land habe unter­schied­li­che Sze­na­ri­en im Blick und tref­fe ent­spre­chen­de Vor­sor­ge, mein­te Minis­ter­prä­si­dent Gün­ther Plat­ter. So sei­en meh­re­re Hub­schrau­ber in Bereit­schaft. Das gel­te auch für spe­zi­el­le Ein­satz­grup­pen der Alpin-Sol­da­ten, die auf die Such nach Ver­schüt­te­ten spe­zia­li­siert sei­en. Die Bau­ten zum Schutz der Orte und Stra­ßen vor Lawi­nen sei­en auch sol­chen Schnee­men­gen gewach­sen, zeig­ten sich die Ver­ant­wort­li­chen zuver­sicht­lich. In wei­ten Tei­len des Lan­des herrsch­te ober­halb der Wald­gren­ze die zweit­höchs­te Warn­stu­fe. Vie­le Stra­ßen waren wei­ter­hin gesperrt.

In Tirol neue Schnee­ma­ßen erwar­tet

Bis zum Don­ners­tag wer­den in Tirol zwi­schen 50 und 120 Zen­ti­me­ter Neu­schnee erwar­tet. “Dies ver­schärft die Lawi­nen­si­tua­ti­on immens”, so der Lei­ter des Lawi­nen­warn­diensts des Lan­des Tirol, Rudi Mair.

Kurze Ruhe vor dem nächsten Schneesturm: Neue heftige Schneefälle an den Alpen erwartet
Schnee­ein­bruch und Win­ter­cha­os in Tirol in Öster­reich : Am 5. Janu­ar 2019 ver­su­chen Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge, die Schnee­mas­sen zu bewäl­ti­gen.

Behör­den appel­lier­ten an Ski­fah­rer, die gesi­cher­ten Pis­ten nicht zu ver­las­sen. Gene­rell sol­le man auf unnö­ti­ge Auto­fahr­ten ver­zich­ten. Auch das Betre­ten der Wäl­der sei ange­sichts der Gefahr umstür­zen­der Bäu­me nicht rat­sam. Haus­be­sit­zer wur­den auf­ge­ru­fen, Dächer von der Schnee­last zu befrei­en. Die An- und Abfahrt zu gro­ßen Ski­ge­bie­ten war aber trotz des Wet­ters mit Win­ter­aus­rüs­tung meist gut zu bewäl­ti­gen.

Kurze Ruhe vor dem nächsten Schneesturm: Neue heftige Schneefälle an den Alpen erwartet
Wegen des star­ken Schnee­falls – wie hier im öster­rei­chi­schen Filz­moos am 8. Janu­ar 2019 – sind die Bür­ger auf­ge­ru­fen wor­den, die Dächer von der Schnee­last zu befrei­en.

In Öster­reich wur­de aller­dings ein klei­ne­res Ski­ge­biet in den Ost-Alpen kom­plett geschlos­sen. Die acht Lif­te am Hoch­kar wur­den ein­ge­stellt, weil die Zufahrts­stra­ße wegen Lawi­nen­ge­fahr gesperrt wur­de. Ange­sichts von drei Metern Schnee trös­te­ten sich die Lift­be­trei­ber : “Der Schnee wird auch nach Wie­der­eröff­nung der Stra­ße noch da sein”, sag­te Ines Enöckl vom Hoch­kar-Mar­ke­ting.

In Öster­reich star­ben bereits drei Men­schen durch Lawi­nen

Zwei seit Sams­tag ver­miss­te Schnee­schuh­wan­de­rer wur­den am Mon­tag tot gebor­gen. Die 23-jäh­ri­ge Jäge­rin und der 28 Jah­re alte Jäger wur­den unter einem Lawi­nen­ke­gel im öster­rei­chi­schen Ten­nen­gau ent­deckt. Das Paar woll­te Revier­ein­rich­tun­gen kon­trol­lie­ren und die Wild­füt­te­rung auf­fül­len. 40 Berg­ret­ter bra­chen am Mon­tag in Nie­der­ös­ter­reich die Suche nach zwei ver­miss­ten Tou­ren­ge­hern vor­erst ab. Ein 35-jäh­ri­ger Slo­we­ne starb bereits am Sonn­tag im Ski­ge­biet Zau­chen­see, als er abseits der Ski­pis­te im einen Meter tie­fen Schnee stürz­te. Er konn­te nur noch tot gebor­gen wer­den.

Auch in der bis­her vom Win­ter­cha­os weit­ge­hend ver­schon­ten Schweiz dürf­te die Situa­ti­on schwie­ri­ger wer­den. Der Wet­ter­dienst meteo­news erwar­tet bis Ende der Woche rund einen Meter Neu­schnee vor allem in der Ost- und Zen­tral­schweiz. Süd­lich des Alpen­haupt­kamms ist der Win­ter dage­gen eher zahm. In Süd­ti­rol galt am Mon­tag nach Schnee­fäl­len zwar im äußers­ten Nor­den Lawi­nen­ge­fahr der Stu­fe 3 (von 5). Im Süden der Regi­on herrsch­ten dage­gen Föhn und Son­nen­schein.

Kurze Ruhe vor dem nächsten Schneesturm: Neue heftige Schneefälle an den Alpen erwartet
Autos fah­ren 5. Janu­ar 2019 auf einer schnee­be­deck­ten Stra­ße in der Nähe von Täger­wi­len im Schwei­zer Kan­ton Thur­gau.

(dpa/rt deutsch)

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Poroschenko will Frieden in Ukraine in nächsten fünf Jahren wiederherstellen


Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Petro Poro­schen­ko hat laut Medi­en am Sonn­tag erklärt, dass es erfor­der­lich sei, in den nächs­ten fünf Jah­ren Frie­den im Land zu erzie­len, die Wirt­schafts­kri­se zu über­win­den und ein Wachs­tum des Lebens­ni­veaus zu sichern.
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Erdogan : Türkei plant Einsatz im Nordosten Syriens in nächsten Tagen


Die tür­ki­sche Armee beab­sich­tigt in den kom­men­den Tagen einen Mili­tär­ein­satz gegen die Volks­ver­tei­di­gungs­kräf­te der syri­schen Kur­den am Ost­ufer des Euphrats. Dies ver­kün­de­te der tür­ki­sche Prä­si­dent Racep Tayy­ip Erdo­gan am Mitt­woch.
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