Verteidigungsexperte schätzt US-Fähigkeiten gegen neue russische Raketen ein


Für die Ent­wick­lung einer Ant­wort auf Russ­lands neue Rake­ten­aus­rüs­tung wer­den die USA mehr als zehn Jah­ren benö­ti­gen. Die­se Mei­nung äußer­te der Chef des Pro­gramms für Nicht­ver­brei­tung von Atom­waf­fen vom Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Stra­te­gic Stu­dies (IISS) Micha­el Elleman gegen­über Sput­nik.
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US-Senat legt Gesetzentwurf über neue Sanktionen gegen Russland vor


Demo­kra­ti­sche und repu­bli­ka­ni­sche US-Sena­to­ren haben am Mitt­woch einen Gesetz­ent­wurf vor­ge­legt, der neue Sank­tio­nen gegen Russ­lands Bank- und Ener­gie­sek­tor sowie die rus­si­sche Staats­ver­schul­dung vor­se­hen. Dies geht aus einer Mit­tei­lung des Pres­sen­diens­tes des inter­na­tio­na­len Aus­schus­ses des US-Senats her­vor.
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INF-Vertrag : Russisches Verteidigungsministerium legt Militärattaché der USA neue Vorschläge dar


Das rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um bezog am Don­ners­tag Stel­lung zu der Mit­tei­lung des US-Außen­mi­nis­te­ri­ums über die Aus­set­zung der Betei­li­gung der US-ame­ri­ka­ni­schen Sei­te des Ver­tra­ges über die Ver­nich­tung ihrer Kurz-und Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten und über den Beginn des Aus­tritts­ver­fah­rens aus dem INF-Ver­trag.

In dem Zusam­men­hang weist das Minis­te­ri­um die “unan­ge­mes­se­nen Behaup­tun­gen über die Ver­let­zung der Ver­trags­ver­pflich­tun­gen sei­tens Russ­lands kate­go­risch” zurück.

Die Aus­sa­gen der USA ent­spre­chen nicht den Tat­sa­chen“, so der Minis­te­ri­ums­spre­cher, Gene­ral­ma­jor Igor Kona­schen­kow.

Zudem erklär­te er, dass die USA kei­ne not­wen­di­gen Maß­nah­men gegen ihre Ver­let­zun­gen der INF-Ver­trags­ver­pflich­tun­gen ergrif­fen hät­ten.

Um den glo­bal bedeu­ten­den INF-Ver­trag zum Ver­bot land­ge­stütz­ter, ato­mar bestück­ba­rer Kurz- und Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten zu ret­ten, statt ihn abzu­schaf­fen, schlug das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um die Zer­stö­rung rele­van­ter Waf­fen vor. Auf dem weg könn­ten die Ver­ei­nig­ten Staa­ten “zu einer strik­ten Ein­hal­tung” des INF-Ver­trags zurück­keh­ren, bevor er in sechs Mona­ten aus­läuft. 

Mehr zum The­ma — USA dro­hen Russ­land mit mili­tä­ri­schem Prä­ven­tiv­schlag

Sei­tens der Ver­ei­nig­ten Staa­ten müss­ten dafür die boden­ge­stütz­ten Start­ram­pen Mk-41, die auch zum Start von Toma­hawk-Marsch­flug­kör­pern die­nen, ver­nich­tet wer­den. Auch Ziel­ra­ke­ten müss­ten ver­nich­tet wer­den, um nicht mehr gegen den Ver­trag zu ver­sto­ßen, sowie Angriffs­droh­nen, wel­che gemäß Abkom­men unter die Defi­ni­ti­on “land­ge­stütz­te Marsch­flug­kör­per” fal­len. 

Zu ver­nich­ten sind auch Ziel­flug­kör­per, die ihren Cha­rak­te­ris­ti­ka nach boden­ge­stütz­ten bal­lis­ti­schen Kurz- und Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten ähn­lich sind, sowie Angriffs­droh­nen, die wegen ihrer Cha­rak­te­ris­ti­ka laut (INF-)Vertrag als ‘land­ge­stütz­te Flü­gel­ra­ke­ten’ ein­ge­stuft wer­den kön­nen,” sag­te Kona­schen­kow.

Bereits im Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res hat­te der rus­si­sche Prä­si­dent erklärt, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten das Ziel ver­fol­gen, aus dem INF-Ver­trag aus­zu­stei­gen und als offi­zi­el­le Recht­fer­ti­gung beweis­lo­se Anschul­di­gun­gen gegen Russ­land anfüh­ren, wäh­rend die USA den Ver­trag selbst seit Jah­ren ver­letzt haben.

Mehr zum The­ma — Sta­tio­nie­ren die USA nuklea­re Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten in Rumä­ni­en ? (Teil 3)

Als Bei­spiel führ­te er die Sta­tio­nie­rung des Aegis-Kampf­sys­tems in Polen und Rumä­ni­en an.

Das ist eine direk­te Ver­let­zung des INF-Ver­trags, weil die­se Sys­te­me auf See benutzt wer­den kön­nen – und sie wer­den für den Abschuss von Rake­ten die­ses Typs benutzt. Nun sind sie unter Ver­let­zung des Ver­trags am Boden erschie­nen.”

Mit “Rake­ten die­ses Typs” bezog sich der rus­si­sche Prä­si­dent auf Marsch­flug­kör­per der Toma­hawk-Rei­he, die eine Reich­wei­te über 500, aber unter 5.000 Kilo­me­ter haben und so, wenn land­ge­stützt, unter den INF-Ver­trag fal­len. Die in Rumä­ni­en und Polen sta­tio­nier­ten Sys­te­me “Aegis Ashore” star­ten ihre Abfang­ra­ke­ten von Mk41-Abschuss­vor­rich­tun­gen – wie sie auch zur See ein­ge­setzt wer­den. Doch das “Mark 41 Ver­ti­cal Launch Sys­tem” (Mk-41 VLS) kann auch zum Start von Toma­hawk-Marsch­flug­kör­pern die­nen.

Bereits bei dem Aus­bau des US-Rake­ten­schilds in Ost­eu­ro­pa im Mai 2016 mel­de­ten Beob­ach­ter, dar­un­ter die Links-Frak­ti­on des deut­schen Bun­des­ta­ges, Beden­ken an, dass damit der INF-Ver­trag ver­letzt und das stra­te­gi­sche Gleich­ge­wicht zwi­schen der NATO und Russ­land außer Kraft gesetzt wer­de.

Rus­si­sche Diplo­ma­ten kri­ti­sier­ten das Vor­ha­ben scharf und bemerk­ten bereits damals, dass es offen­siv gegen Russ­land ein­ge­setzt wer­den kann. Zudem ver­wie­sen sie dar­auf, dass es die Eini­gung der Prä­si­den­ten Michail Gor­bat­schow und Ronald Rea­gans ver­letz­te, die im INF-Ver­trag von 1987 fest­leg­ten, kei­ne “boden­ge­stütz­ten Marsch­flug­kör­per (GLCM) mit einer Reich­wei­te von 500 bis 5.500 Kilo­me­tern zu besit­zen, zu pro­du­zie­ren oder in der Luft zu tes­ten, oder Abschuss­ram­pen für sol­che Rake­ten zu besit­zen oder zu errich­ten”.

Mit dem Hin­weis, das Rake­ten­ab­wehr­sys­tem sei auf die Ver­tei­di­gung gegen­über dem Iran aus­ge­rich­tet, ver­hall­ten die Beden­ken damals jedoch ohne gro­ßes Medi­en­echo.

Mehr zum The­ma — Law­row zu INF-Ver­trag : Wir haben alles gesagt und ant­wor­ten mit ange­mes­se­ner Reak­ti­on

RT Deutsch


Neue Migranten-Karawanen : USA verlegen hunderte Militärs an Grenze zu Mexiko


Das US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ver­legt nach eige­nen Anga­ben Hun­der­te Sol­da­ten in den US-Bun­des­staat Texas, die ange­sichts der sich annä­hern­den Migran­ten-Kara­wa­nen die Zoll- und Grenz­kon­troll­be­hör­de unter­stüt­zen sol­len.
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Zeichen für Leben auf dem Mars ? Neue Bilder zeigen einstiges Flussbett


Ver­öf­fent­licht wur­de die Auf­nah­me am Mon­tag von der Euro­päi­schen Raum­fahrt­agen­tur (ESA) und der Rus­si­schen Raum­fahrt­or­ga­ni­sa­ti­on Roskos­mos. Das Bild zeigt den als Ebers­wal­de getauf­ten Kra­ter in der süd­li­chen Mars-Hemi­s­phe­re. Links zu sehen ist ein Fluss­bett. Es ähnelt dem des Nils in Nord­afri­ka.

Der­zeit gibt es kei­ne Anzei­chen für flüs­si­ge Was­ser­vor­kom­men auf dem Mars. Die Auf­nah­me aber ist ein Beweis dafür, dass es die­se vor Jah­ren gege­ben haben muss. Die gel­ben Punk­te sind oxi­dier­te Eisen­ab­la­ge­run­gen, die ein Zei­chen dafür sind, dass Gestei­ne durch das Was­ser ver­än­dert wur­den, so die Wis­sen­schaf­ter von Roskos­mos. 

Das Bild wur­de durch den Trace Gas Orbi­ter (TGO) pro­du­ziert, der im Jahr 2016 im Rah­men des euro­päi­schen ExoM­ars-Pro­gramms star­te­te. Das Gerät sucht nach Gasen in der Atmo­sphä­re, die auf eine frü­he­re bio­lo­gi­sche oder geo­lo­gi­sche Akti­vi­tät hin­wei­sen könn­ten. Die ESA unter­sucht den Roten Pla­ne­ten seit 2003. Die nächs­te Mis­si­on ist für das Jahr 2020 geplant. Dann wird ein ESA-Roskos­mos-Rover gestar­tet. Die­ser wird in die Ober­flä­che der “Oxia Pla­num Ebe­ne” nörd­lich des Pla­ne­ten­äqua­tors boh­ren, um nach Hin­wei­sen auf ver­gan­ge­nes Leben auf dem Mars zu suchen. 

Mehr zum The­ma — Spa­cig : Deutsch­land will auch “im Welt­raum wett­be­werbs­fä­hig” sein

RT Deutsch


Mysteriöse Todesfälle am Djatlow-Pass : Ermittler enthüllen neue Details


Vor 60 Jah­ren : Im Febru­ar 1959 ist eine Tou­ris­ten­grup­pe am soge­nann­ten Djat­low-Pass im Nord-Ural unter mys­te­riö­sen Umstän­den ums Leben gekom­men. Die Staats­an­walt­schaft des Gebie­tes Swerdlowsk hat nun in einer Pres­se­kon­fe­renz vie­le Fra­gen zur Unter­su­chung des Unglücks beant­wor­tet.
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Katzen für menschliche Psyche gefährlich ? Neue Studie offenbart Unerwartetes


Däni­sche For­scher haben in einer Stu­die vor einer Gefahr gewarnt, die Haus­kat­zen für die psy­chi­sche Gesund­heit ihrer Herr­chen dar­stel­len kön­nen. Der ent­spre­chen­de Arti­kel wur­de in der Fach­zeit­schrift „Brain, Beha­viour and Immu­ni­ty“ ver­öf­fent­licht.
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Zurück zu alter Größe” – Deutsche Marine erhält 2019 neue Schiffe und Hubschrauber


FREGATTE F 125 : Als ers­tes von vier Schif­fen die­ser Klas­se wird im Früh­jahr die “Baden-Würt­tem­berg” der Mari­ne über­ge­ben, im Herbst folgt die “Nord­rhein-West­fa­len”. Die bei­den ande­ren Fre­gat­ten F 125 sol­len 2020 aus­ge­lie­fert wer­den. Die laut Mari­ne seit drei Jah­ren über­fäl­li­gen Schif­fe sind “drin­gend not­wen­dig”. Die Kos­ten sind um mehr als eine Mil­li­ar­de Euro gestie­gen. Die 150 Meter lan­gen Fre­gat­ten wer­den als Koope­ra­ti­on von TKMS in Kiel und Lürs­sen in Bre­men gebaut. Sie sind für welt­wei­te und lan­ge Ein­sät­ze geeig­net. Die­se Schif­fe kön­nen zwei Jah­re ohne Werft­zeit unter­wegs sein. Über die vier Fre­gat­ten wer­den künf­tig acht Besat­zun­gen rotie­ren. Die Ein­satz­zei­ten für die Besat­zun­gen wer­den so begrenzt und sind plan­ba­rer. Die Fre­gat­ten haben eine Ver­drän­gung von 7100 Ton­nen und sind damit fast dop­pelt so groß wie die abzu­lö­sen­den Fre­gat­ten F 122, brau­chen aber statt 219 nur 120 Besat­zungs­kräf­te.

"Zurück zu alter Größe" – Deutsche Marine erhält 2019 neue Schiffe und Hubschrauber
Fre­gat­te 125 der deut­schen Mari­ne bei der ers­ten Erpro­bungs­fahrt im Juli 2016

KORVETTEN K130 : Der Bau für das 2. Los von fünf wei­te­ren sol­cher Kor­vet­ten beginnt am 7. Febru­ar nach Mari­ne-Anga­ben auf der Lürs­sen Werft in Bre­men – mit dem soge­nann­ten Brenn­start, also dem Zuschnei­den ers­ter Stahl­plat­ten. Die Schiffs­tei­le wer­den auf Werf­ten in Wol­gast, Kiel und Bre­men gebaut und in Ham­burg zusam­men­ge­baut. Die neu­en Kor­vet­ten sol­len von Herbst 2022 bis Som­mer 2025 über­ge­ben wer­den. Sie sind laut Rüs­tungs­be­richt des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums “eine Schlüs­sel­kom­po­nen­te für Kri­sen­re­ak­ti­ons­ein­sät­ze der Mari­ne”. Haupt­auf­ga­ben sei­en die Auf­klä­rung der Über­was­ser­la­ge und die See­ziel­be­kämp­fung. Für die bereits in Dienst befind­li­chen Kor­vet­ten K130 wer­den 2019 zwei Droh­nen ange­schafft. Sie erwei­tern die Fähig­kei­ten zur See­raum­über­wa­chung.

"Zurück zu alter Größe" – Deutsche Marine erhält 2019 neue Schiffe und Hubschrauber
Kor­vet­te “Braun­schweig” im Hafen von Limassol/Zypern.

MEHRZWECKKAMPFSCHIFF 180 : Es gilt als das künf­ti­ge Flagg­schiff der Mari­ne und soll Zie­le in der Luft, auf und unter Was­ser bekämp­fen sowie Kräf­te für Land­ein­sät­ze füh­ren kön­nen. Geplant sind vier Exem­pla­re plus zwei als Opti­on. Die Neu­ent­wick­lung soll im gesam­ten Ein­satz­spek­trum mari­ti­mer Über­was­ser­kräf­te eine Schlüs­sel­rol­le spie­len. Die Mari­ne hofft auf eine Ent­schei­dung im lau­fen­den Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren im Früh­jahr und auf den erfor­der­li­chen Par­la­ments­be­schluss im zwei­ten Halb­jahr. Im Ren­nen um den Auf­trag zum Bau des MKS 180 sind Ger­man Naval Yards in Kiel mit TKMS (eben­falls Kiel) als Sub­un­ter­neh­men sowie die nie­der­län­di­sche Werft Damen Shi­py­ards feder­füh­rend mit Blohm und Voss in Ham­burg als Part­ner (gehört zur Lürs­sen Werftengruppe/Bremen). Die Kos­ten wer­den laut Han­dels­blatt auf über fünf Mil­li­ar­den Euro geschätzt und ist damit deut­lich teu­rer, als ursprüng­lich geplant. Die Aus­lie­fe­rung ver­zö­gert sich laut Mari­ne um zwei bis drei Jah­re und könn­te 2027 mit jähr­lich einem Schiff star­ten.

HUBSCHRAUBER SEA LION : Die Mari­ne erhält am 24. Okto­ber auf dem Mari­ne­flie­ger­stütz­punkt Nord­holz (Nie­der­sach­sen) den ers­ten von 18 Trans­port­hu­ber­schrau­bern des neu­en Typs Sea Lion. Frank­reich, Ita­li­en, die Nie­der­lan­de und Deutsch­land haben den Heli­ko­pter ent­wi­ckelt. Der Hub­schrau­ber wird in der Mari­ne-Vari­an­te Auf­ga­ben in den Berei­chen tak­ti­scher Luft­trans­port, See­raum­über­wa­chung, Search and Res­cue (SAR) sowie Boar­ding über­neh­men. Die Aus­lie­fe­rung soll laut Rüs­tungs­be­richt bis Ende 2022 erfol­gen. Der Sea Lion ersetzt die Sea-King-Hub­schrau­ber, die seit 1975 im Dienst der Mari­ne ste­hen.

DEU MARFOR : Der neue Füh­rungs­stab wird am 24. Janu­ar offi­zi­ell sei­nen Dienst auf­neh­men. Bis 2020 wird in Ros­tock – dort ist auch das Mari­ne­kom­man­do sta­tio­niert – für den Stab ein neu­es Gebäu­de als Füh­rungs­zen­trum errich­tet wer­den. Bis Ende 2022 erfolgt die IT-Aus­stat­tung. Ab 2023 ver­fügt die Mari­ne mit DEU MARFOR wie­der über einen natio­na­len Stab mit inter­na­tio­na­lem Anteil, der mari­ti­me Ope­ra­tio­nen an der Nord­flan­ke der NATO pla­nen und füh­ren kann. Die­ser Ein­satz­stab kann zu einem deut­lich grö­ße­ren inter­na­tio­na­len Füh­rungs­stab wach­sen und wird dann zum Bal­tic Mari­ti­me Com­po­nent Com­mand (BMCC). Die­ses kann der NATO als mari­ti­mes Füh­rungs­kom­man­do für Ope­ra­tio­nen an der Nord­flan­ke des Bünd­nis­ses, aber auch in ande­ren Regio­nen zum Zwe­cke der Lan­des- und Bünd­nis­ver­tei­di­gung ange­bo­ten wer­den.

U-BOOTE : Das ein­zi­ge deut­sche U-Boot-Geschwa­der in Eckern­för­de an der Ost­see mit sechs U-Boo­ten soll vor­aus­sicht­lich 2027 und 2030 zwei wei­te­re U-Boo­te erhal­ten – im Rah­men einer umfas­sen­den Koope­ra­ti­on mit Nor­we­gen. Geplant ist ein Los mit sechs U-Boo­ten, davon will Nor­we­gen vier U-Boo­te bei TKMS in Kiel bestel­len, die deut­sche Mari­ne zwei. Poli­tisch ist das Mil­li­ar­den­pro­jekt ver­ein­bart, Haus­halts­mit­tel sind ein­ge­plant. Ein Kauf­ver­trag ist aber bis­her nicht unter­zeich­net. Dies könn­te 2019 erfol­gen, heißt es in Mari­ne- und Rüs­tungs­krei­sen.

Mehr zum The­ma — Macht­de­mons­tra­ti­on der US-Army in Deutsch­land steht kurz bevor

(rt deutsch/dpa)

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