Griechenland : Über 5.600 neue Migranten im Juli


Mehr zum The­ma — Ver­kehrs­un­fall mit 33 Migran­ten in Nord­ma­ze­do­ni­en

Ver­gan­ge­ne Woche hat­te bereits der Chef des grie­chi­schen Able­gers des UN-Flücht­lings­hilfs­werks (UNHCR) gesagt, dass der Juli der Monat mit den meis­ten Ankünf­ten seit Inkraft­tre­ten des Flücht­lings­pakts zwi­schen der EU und der Tür­kei im März 2016 war.

Laut UNHCR befin­den sich der­zeit mehr als 22.000 Flücht­lin­ge und Migran­ten auf den grie­chi­schen Inseln der Ost­ägä­is. Neu­an­künf­te wer­den dem­nach nicht nur auf den Flücht­lings­in­seln Les­bos, Chi­os, Kos, Leros und Samos ver­zeich­net, son­dern auch auf klei­ne­ren Inseln wie Phar­ma­ko­nis­si und Kas­tel­ori­zo. Auch auf Zypern sind in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ver­stärkt Flücht­lin­ge aus der Tür­kei ange­kom­men.

Die neue kon­ser­va­ti­ve grie­chi­sche Regie­rung, die seit Juli im Amt ist, will das Asyl­ver­fah­ren für Migran­ten beschleu­ni­gen. Wer kein Asyl erhält, soll sofort in die Tür­kei zurück­ge­schickt wer­den – das sieht auch der Flücht­lings­pakt zwi­schen der EU und der Tür­kei vor.

Erreicht wer­den soll das, indem mehr Per­so­nal für die Bear­bei­tung der Asyl­an­trä­ge bereit­ge­stellt wird. Wäh­rend der Amts­zeit des am 7. Juli abge­wähl­ten lin­ken Regie­rungs­chefs Alexis Tsi­pras dau­er­te die Bear­bei­tung der Asyl­an­trä­ge in vie­len Fäl­len mehr als zwei Jah­re.

Mehr zum The­ma :

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


China, der neue “Bad Boy” des westlichen Mainstreams


von Zlat­ko Per­ci­nic

Die Pro­tes­te in Hong­kong fül­len gera­de die Nach­rich­ten­sei­ten unse­rer Medi­en wie kein zwei­tes The­ma. Der Groß­teil der Arti­kel stellt das, was in der chi­ne­si­schen Finanz­me­tro­po­le der­zeit geschieht, als einen Kampf von tap­fe­ren und fried­li­chen Demons­tran­ten gegen eine repres­si­ve Staats­macht dar, die ihnen ihre Rech­te weg­neh­men möch­te. Man­che Arti­kel wer­den sogar so dar­ge­stellt, dass der Ein­druck ent­ste­hen könn­te, dass Chi­na Hong­kong irgend­wie über­fal­len möch­te, ganz so, als ob es sich bei der Stadt um ein extra­ter­ri­to­ria­les Staats­ge­biet han­delt. Erst im aller­letz­ten Absatz wird dann noch in einem kur­zen Satz erwähnt, dass Hong­kong eigent­lich seit 1997 doch wie­der zu Chi­na gehört.

Und wie bei ande­ren Län­dern, mit deren Poli­tik man nicht ein­ver­stan­den ist, wird die chi­ne­si­sche Regie­rung in Peking plötz­lich als “Régime” bezeich­net. Damit wird eine künst­li­che Gren­ze zwi­schen Gut und Böse geschaf­fen – auch ohne das noch expli­zit über­haupt so benen­nen zu müs­sen. Mer­ke : Regie­run­gen sind die Guten, Regimes die Bösen.

Die­ses Schub­la­den­den­ken zeigt sich auch in der Bewer­tung des­sen, wor­um es in Hong­kong angeb­lich gehen soll. Sucht man bei­spiels­wei­se bei Zeit Online etwas zum The­ma, erscheint als obers­tes Ban­ner fol­gen­de Erklä­rung :

China, der neue "Bad Boy" des westlichen Mainstreams
Screen­shot von “Zeit Online” zum The­ma Hong­kong, 16. August.

Der Kampf um Demo­kra­tie also. Damit sind die Gren­zen eben­falls gesteckt. Die Demons­tran­ten sind die Guten, weil sie für die Demo­kra­tie kämp­fen. Und das chi­ne­si­sche “Régime” ist das Böse, weil es nicht nur die­se Demo­kra­tie bekämpft, son­dern auch die Hel­den der Saga bedroht.

Was aber bei den meis­ten die­ser Berich­te fehlt, sind die Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen. Was hat­te es bei­spiels­wei­se mit dem auf Eis geleg­ten Aus­lie­fe­rungs­ge­setz zwi­schen Hong­kong und Peking auf sich ? Wie sieht es eigent­lich tat­säch­lich mit der Demo­kra­tie in Hong­kong aus ? Die­se zen­tra­len Infor­ma­tio­nen wer­den den Lese­rin­nen und Lesern vor­ent­hal­ten und ver­zer­ren – beab­sich­tigt oder nicht – das Gesamt­bild.

Wäh­rend die Chi­ne­sen in Hong­kong in der Tat über vie­le Frei­hei­ten und Rech­te ver­fü­gen, die ihren Lands­leu­ten in der Volks­re­pu­blik in die­ser Form ver­wehrt blei­ben, gab es dort nie – und gibt es auch nach wie vor kei­ne – Demo­kra­tie nach west­li­chem Ver­ständ­nis. Ein­ein­halb Jahr­hun­der­te lang war Hong­kong eine bri­ti­sche Kolo­nie, mit einem bri­ti­schen Gou­ver­neur an der Spit­ze, der die Geschi­cke der Kolo­nie und der kolo­ni­sier­ten Bevöl­ke­rung lenk­te und Wei­sun­gen aus Lon­don umzu­set­zen hat­te.

Was – wenn über­haupt – als Zei­chen der Demo­kra­tie gewer­tet wird, ist der Legis­la­tiv­rat der Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne Hong­kong. Aller­dings kön­nen nur 35 der 70 Par­la­ments­sit­ze von den Wäh­lern direkt gewählt wer­den, die ande­re Hälf­te wird von “funk­tio­na­len Wahl­krei­sen” bestimmt, die aus Berufs­grup­pen wie Leh­rern, Anwäl­ten, Archi­tek­ten oder Inge­nieu­ren bestehen und meis­tens loy­al zur Zen­tral­re­gie­rung in Peking ste­hen. Bei den letz­ten Wah­len 2016 ergab sich daher auch eine 60:40 Ver­tei­lung für das Pro-Peking-Lager im Par­la­ment.

Doch über die tat­säch­li­che poli­ti­sche Macht in Hong­kong ver­fügt der Gene­ral­di­rek­tor der Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne, im aktu­el­len Fall eine Frau : Car­rie Lam. Der Gene­ral­di­rek­tor wird von einem “Wahl­ko­mi­tee” von 1.200 Mit­glie­dern vor­ge­schla­gen und von Peking über­prüft, bevor der oder die Kan­di­da­tin gewählt wird.

Ein wei­te­rer kri­ti­scher Punkt bei der west­li­chen Bericht­erstat­tung und den bis­he­ri­gen Reak­tio­nen eini­ger Regie­run­gen ist, dass zwei­er­lei Maß ange­wen­det wird. Wäh­rend das Vor­ge­hen der Poli­zei gegen die alles ande­re als fried­li­chen Pro­tes­te als “bru­tal” und “unan­ge­mes­sen” ver­ur­teilt und ande­rer­seits die extre­me Gewalt­tä­tig­keit eini­ger der Pro­test­ler ein­fach igno­riert wird, gibt es kei­ne ähn­li­chen Ver­ur­tei­lun­gen von Poli­zei­ge­walt bei­spiels­wei­se in Frank­reich oder den USA.

Seit mehr als 39 Wochen fin­den in Frank­reich all­wö­chent­lich Pro­tes­te gegen die Regie­rung von Emma­nu­el Macron statt, bei denen die Poli­zei äußert bru­tal gegen die Demons­tran­ten vor­geht. Dabei wur­den hun­der­te Men­schen zum Teil schwer ver­letzt, zwei Men­schen star­ben als unmit­tel­ba­re Fol­ge der Poli­zei­ge­walt. Davon berich­ten aber die Medi­en so gut wie gar nichts, weder in Deutsch­land noch in Groß­bri­tan­ni­en oder den USA. Als es in Fer­gu­son im US-Bun­des­staat Mis­sou­ri zu Ras­sen­un­ru­hen nach dem Mord an dem Afro­ame­ri­ka­ner Micha­el Brown kam, ging die Poli­zei eben­falls äußert bru­tal gegen die Pro­test­ler vor. Der Gou­ver­neur ließ sogar die Natio­nal­gar­de auf­fah­ren, um die Situa­ti­on in den Griff zu bekom­men.

China, der neue "Bad Boy" des westlichen Mainstreams
Sol­da­ten der Natio­nal­gar­de in Ferguson/Missouri am 26.11.2014, nach­dem Ras­sen­un­ru­hen aus­ge­bro­chen waren.

Und es wäre ein gefähr­li­cher Trug­schluss zu glau­ben, dass irgend­ei­ne euro­päi­sche oder US-Regie­rung taten­los zuschau­en wür­de, wenn bei Pro­tes­ten – aus wel­chen Grün­den auch immer – ein wich­ti­ger Flug­ha­fen besetzt wür­de. Auch die deut­sche Poli­zei ging bei den Aus­schrei­tun­gen wäh­rend des G20-Gip­fels 2017 in Ham­burg nicht gera­de zim­per­lich gegen die Ran­da­lie­rer vor. Eine Beset­zung des Ham­bur­ger Flug­ha­fens hät­te genau­so einen mas­si­ven Poli­zei­ein­satz aus­ge­löst, bei dem sicher­lich nicht nur Net­tig­kei­ten aus­ge­tauscht wor­den wären. Von der Hong­kon­ger Regie­rung wird aber ver­langt, ihrer Pflicht, für Gesetz und Ord­nung zu sor­gen, nicht nach­zu­kom­men.

Mehr zum The­ma — Schla­gen, tre­ten, wür­gen – Empö­rung über Poli­zei­ge­walt in Frank­reich nimmt zu

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln.

RT Deutsch


Žižek über Google-Leak : “Neue kontrollierte Gesellschaft ist schlimmer als der alte Totalitarismus”


Der Intel­lek­tu­el­le sag­te gegen­über RT, dass er sich nicht für eine Inter­net-Anar­chie ein­set­ze, und ver­glich sie mit Snuff-Fil­men in Hard­core-Por­no­gra­fi­en – eine Rege­lung soll­te es geben, um schäd­li­che Inhal­te im Inter­net zu blo­ckie­ren, sagt er. Aber das Ver­ber­gen poli­ti­scher Moti­ve für die Unter­drü­ckung von Stim­men im Inter­net ist es, was Žižek am meis­ten beschäf­tigt.

Wir alle wis­sen, dass wir die Din­ge auf einer gewis­sen Ebe­ne zen­sie­ren müs­sen, aber die wich­tigs­te Regel für mich ist, dass der Pro­zess trans­pa­rent sein soll­te. Nicht so, wie es jetzt geschieht – ich spre­che vom ent­wi­ckel­ten Wes­ten -, wenn plötz­lich jemand dar­an gehin­dert wird und man nicht ein­mal dar­über dis­ku­tie­ren darf”, erklärt Žižek. Die “fal­sche Wahl” zwi­schen poli­tisch kor­rek­ter Zen­sur und radi­ka­lem Libe­ra­lis­mus ist eine Fal­le, glaubt er.

Die­se Woche ver­öf­fent­lich­te die Ent­hül­lungs­platt­form “Pro­ject Veri­tas” Doku­men­te, die sie von einem Ex-Goog­le-Mit­ar­bei­ter erhal­ten hat­te. Die Doku­men­te schie­nen zu bestä­ti­gen, dass Goog­le Nach­rich­ten­quel­len auf der Grund­la­ge eines schein­bar ten­den­ziö­sen inter­nen Regel­werks auf- oder abwer­ten kann. Zacha­ry Vor­hies, der die Prak­ti­ken als “düs­ter und schänd­lich” bezeich­ne­te, hat auch ein Doku­ment mit Details zu Goo­g­les “schwar­zer Lis­te” ver­öf­fent­licht, das fast 500 Web­sites auf­lis­tet, dar­un­ter sowohl kon­ser­va­ti­ve als auch lin­ke Medi­en.

Žižek glaubt, dass die Pra­xis der Big Tech, schwar­ze Lis­ten und Schat­ten­ver­bo­te zu füh­ren, eine Gele­gen­heit für rechts­ge­rich­te­te Akti­vis­ten sein könn­te, sich als eine Grup­pe zu zei­gen, die gegen die Poli­tik des Estab­lish­ments kämpft und für ihre oppo­si­tio­nel­le Hal­tung ins Visier genom­men wird. Der Phi­lo­soph glaubt, dass die­se Tak­tik tat­säch­lich für “Libe­ra­le” nach hin­ten los­ge­hen wird, indem sie “der neu­en popu­lis­ti­schen Rech­ten eine Posi­ti­on gibt, in der sie sagen kön­nen : Siehst du, wir sind die wah­re Alter­na­ti­ve, wir sind die wah­ren Unter­drück­ten”.

Goog­le ist wahr­schein­lich nicht die ein­zi­ge Mega­cor­po­ra­ti­on, die das digi­ta­le Pro­fil ihrer Nut­zer fest im Griff hat, argu­men­tiert Žižek. Aber “der Pro­zess ist kei­ne dunk­le Ver­schwö­rung”, son­dern ein unbe­ab­sich­tig­tes Abrut­schen “in eine neue kon­trol­lier­te Gesell­schaft”.

Das Erschre­cken­de dar­an ist, dass wir es nicht ein­mal als etwas Kon­trol­lier­tes erle­ben. Wir nut­zen ein­fach sozia­le Medi­en, kau­fen Din­ge, gehen zum Arzt – und alle Daten über uns sind da drau­ßen. Aber das sind die Din­ge, die wir als unse­re Frei­heit wahr­neh­men. Was wir also als Frei­heit wahr­neh­men, wird zur Art und Wei­se, wie wir kon­trol­liert wer­den, so der Phi­lo­soph.

Man weiß nicht mehr, “ob die Geheim­po­li­zei dir oder jeman­dem, der dei­ne Brie­fe liest, folgt”, und das ist laut Žižek das, was es vom Tota­li­ta­ris­mus der Ver­gan­gen­heit unter­schei­det. Moder­ne Kon­trol­le ist ver­steckt und nicht als sol­che dekla­riert, sagt Žižek.

RT Deutsch


MH17 – Ruf nach Gerechtigkeit : Neue Doku wirft unbequeme Fragen auf (Video)


Inter­na­tio­na­le Exper­ten behaup­ten, die ukrai­ni­sche Sei­te hät­te Bewei­se über den Abschuss der MH-17-Maschi­ne gefälscht. Die Anschul­di­gun­gen wer­den in einem neu­en Doku­men­tar­film erho­ben, der die Ver­si­on des gemein­sa­men Ermitt­ler­teams JIT anfech­tet, das Mos­kau ver­ant­wort­lich macht. RT Deutsch zeigt Ihnen eini­ge Aus­schnit­te der neu­en Doku von Bonan­za Media. Die voll­stän­di­ge Ver­si­on der Doku fin­den Sie unter die­sem Link : https://youtu.be/wkDWwYk4-Ho

RT Deutsch


Neue Menschen braucht das Land : Israel begrüßt Sonderflug mit 242 Zuwanderern aus USA und Kanada


Hun­der­te waren gekom­men, um die neu­en Israe­lis auf dem Flug­ha­fen Ben Gur­i­on zu begrü­ßen. Unter den 242 Pas­sa­gie­ren sind 41, die in der israe­li­schen Armee die­nen wol­len, 103 sind unter 18 Jah­re alt. Der El-Al-Son­der­flug wur­de von der Orga­ni­sa­ti­on Nefesh B’Ne­fesh aus­ge­rich­tet. Die Orga­ni­sa­ti­on enga­giert sich seit 2002 für die Aus­wan­de­rung von Juden aus Nord­ame­ri­ka nach Isra­el.

Der Flug am Mitt­woch war ein beson­de­rer Flug, denn er mar­kier­te die Zahl von 60.000 Zuwan­de­rern, wel­che Nefesh B’Ne­fesh bereits will­kom­men gehei­ßen hat. Nach der Ankunft erhal­ten die Migran­ten Unter­stüt­zung bei der Suche nach einer Unter­kunft und einem Arbeits­platz, aber auch bei Behör­den­gän­gen. 

Im ver­gan­ge­nen Jahr stieg die Zahl jüdi­scher Zuwan­de­rer nach Isra­el um 21 Pro­zent (20.000 neue Bür­ger). Der israe­li­sche Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Yoav Gallant erklär­te :

Dies ist ein stra­te­gi­sches Ziel der israe­li­schen Regie­rung, die zur Stär­kung der Nati­on und des jüdi­schen Vol­kes bei­getra­gen hat. 

Die Pas­sa­gie­re waren bei ihrer Ankunft in T‑Shirts und Kap­pen der Orga­ni­sa­ti­on geklei­det. Ins­ge­samt 2.282 Men­schen wer­den die­sen Som­mer aus Nord­ame­ri­ka erwar­tet.

Eine Band spiel­te, und Zuwan­de­rer wur­den von Hun­der­ten Freun­den, Ver­wand­ten und Poli­ti­kern begrüßt. Auch die Frau des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten, Sara Netan­ja­hu, war unter dem Will­kom­mens­ko­mi­tee. Die­se rich­te­te ihre Wor­te an die künf­ti­gen Sol­da­ten Isra­els : 

Sie, die ein­sa­men Sol­da­ten, hei­ße ich beson­ders will­kom­men. Will­kom­men in Isra­el und will­kom­men in der IDF. Sie haben ein war­mes Zuhau­se, Fami­lie und Freun­de ver­las­sen, um Ali­ja zu machen und sich der Erfolgs­ge­schich­te Isra­els anzu­schlie­ßen und hier­her in Ihr Zuhau­se zu kom­men. Ganz Isra­el umarmt Sie heu­te ; wir alle sind Ihre Fami­lie. Auch wenn Sie als ‘ein­sa­mer Sol­dat’ bezeich­net wer­den – Sie sind nicht allein : Wir sind immer bei Ihnen. 

RT Deutsch


Neue kriminelle Masche in Frankreich : Passanten nach Konsum vergifteter Zigaretten beraubt


Es wird ver­mu­tet, dass loka­le Ban­den hin­ter den Dieb­stäh­len mit­hil­fe ver­gif­te­ter Ziga­ret­ten steck­ten. Die sechs Betrof­fe­nen in der Stadt Roan­ne lit­ten unter Lethar­gie, gerie­ten in ein Deli­ri­um oder befan­den sich in einem koma­tö­sen Zustand. Eini­ge muss­ten in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Ähn­li­che Fäl­le habe es zuvor auf der Insel La Réuni­on gege­ben. Wel­che Sub­stanz den Ziga­ret­ten bei­gemischt wur­de, müss­ten Tests noch erge­ben.

Die Opfer rauch­ten jeweils vier bis sechs der selbst­ge­dreh­ten Ziga­ret­ten. Als sie wie­der zu sich kamen, fehl­ten ihre per­sön­li­chen Wert­ge­gen­stän­de, dar­un­ter auch Mobil­te­le­fo­ne. Auf La Réuni­on hei­ßen die che­mi­schen Ziga­ret­ten mit syn­the­ti­schem Can­na­bis “Chim”. Die Wir­kung ist 20- bis 200-mal stär­ker als bei gewöhn­li­chem Can­na­bis. Ursprüng­lich aus den USA kamen sie 2011 erst­ma­lig auf die Insel Mayot­te, bis sie La Réuni­on erreich­ten.

Vide­os von Berausch­ten tauch­ten in den sozia­len Medi­en auf. Die Dea­ler ver­kauf­ten die Dro­gen kon­sum­fer­tig als geroll­te Ziga­ret­ten. Jetzt kamen sie wohl auf dem fran­zö­si­schen Fest­land zum Ein­satz, um unbe­darf­te Kon­su­men­ten zu besteh­len. 

RT Deutsch


Forscher nennen neue Gefahr anomaler Hitze


For­scher von der Uni­ver­si­ty of Neva­da (USA) haben fest­ge­stellt, dass ein Tem­pe­ra­tur­an­stieg bis auf 40 Grad Cel­si­us den Asphalt heiß genug machen kann, um der Haut des Men­schen in weni­gen Sekun­den Ver­bren­nun­gen zwei­ten Gra­des zuzu­fü­gen. Dies ist einer Pres­se­mit­tei­lung auf dem Fach­por­tal „Eure­kAl­ert!“ zu ent­neh­men.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


China, Russland und Weltall : Von Trump favorisierter Top-Militärberater plädiert für neue Atomwaffen


Die Her­aus­for­de­run­gen für die Streit­kräf­te der USA lagen schon immer auch fern ihrer Staats­gren­zen und zie­len wohl auch künf­tig auf die­se Wei­se auf den Erhalt der US-Hege­mo­nie.

In der ver­gan­ge­nen Woche hat US-Army-Gene­ral Mark Alex­an­der Mil­ley zudem das Ziel des Erhalts des “Groß­machts­frie­dens” und die damit ver­bun­de­nen drei Haupt­punk­te für die Zukunft skiz­ziert : US-Atom­waf­fen­ar­se­na­le müs­sen moder­ni­siert wer­den, das Welt­all wird eine wich­ti­ge Are­na des Krie­ges und Chi­na ist der Haupt­feind.

Gene­ral Mark A. Mil­ley hat Kampf­ein­satz­er­fah­rung in Afgha­ni­stan und im Irak gesam­melt, ist bereits Gene­ral­stabs­chef sei­ner Teil­streit­kraft und Donald Trumps favo­ri­sier­ter Kan­di­dat für den Pos­ten des Top-US-Mili­tär­of­fi­ziers, des Vor­sit­zes des Joint Chiefs of Staff und damit des wich­tigs­ten Mili­tär­be­ra­ters des Prä­si­den­ten, wel­chen der­zeit Joseph F. Dun­ford inne­hat.

Trump hat Mil­ley im Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res zum Vor­sit­zen­den der Joint Chiefs of Staff ernannt. Nach­dem Mil­ley 2015 Stabs­chef der Armee gewor­den war, “half” er, laut CNN, den “Über­gang der Armee weg von groß ange­leg­ten Auf­stands­be­kämp­fungs­kam­pa­gnen an Orten wie dem Irak und Afgha­ni­stan zu über­wa­chen und sich statt­des­sen auf Her­aus­for­de­run­gen Russ­lands und Chi­nas zu kon­zen­trie­ren”.

Der Vier-Ster­ne-Gene­ral, ein Befür­wor­ter höhe­rer Mili­tär­aus­ga­ben, wird zitiert, die USA wer­den “die Rech­nung des Metz­gers mit Blut bezah­len”, wenn sie schwach wer­den.

Neue Sei­den­stra­ße als Pro­vo­ka­ti­on

Auf die Fra­ge des Vor­sit­zen­den des Senats­pa­nels, des repu­bli­ka­ni­schen Sena­tors James Inho­fe aus Okla­ho­ma, wor­über sich Mil­ley am meis­ten Sor­gen mach­te, im Hin­blick auf die US-Kon­fron­ta­ti­on mit Chi­na und Russ­land, ant­wor­te­te Mil­ley :

Ich den­ke, die aller­ers­te Num­mer eins für mich und die Num­mer eins, die für das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ange­ge­ben wur­de, ist die Moder­ni­sie­rung, Reka­pi­ta­li­sie­rung der Atom­tri­as der Nati­on. Ich den­ke, das ist ent­schei­dend. Zwei­tens, wür­de ich sagen, ist das Welt­all. Es ist ein neu­er Bereich der mili­tä­ri­schen Ope­ra­tio­nen.”

Mit dem Auf­bau der nuklea­ren “Tria­de” sind inter­kon­ti­nen­ta­le bal­lis­ti­sche Rake­ten, stra­te­gi­sche Bom­ber und nukle­ar bewaff­ne­te U‑Boote gemeint.

Ich den­ke, Chi­na ist die größ­te Her­aus­for­de­rung für die natio­na­le Sicher­heit der USA in den nächs­ten 50 bis 100 Jah­ren”, beton­te der Gene­ral wei­ter­hin.

Chi­na habe durch die US-Kriegs­ein­sät­ze im Mitt­le­ren Osten gelernt und nut­ze die­se Beob­ach­tun­gen, um die Ent­wick­lung sei­nes eige­nen Mili­tärs vor­an­zu­trei­ben, so der der­zei­ti­ge Gene­ral­stabs­chef.

Chi­na ging durch uns zur Schu­le”, sag­te Mil­ley, als er auf eine Fra­ge des demo­kra­ti­schen Sena­tors Tim Kai­ne aus Vir­gi­nia ant­wor­te­te.

Sie haben uns im Ers­ten Golf­krieg, im Zwei­ten Golf­krieg sehr genau beob­ach­tet. Sie beob­ach­te­ten unse­re Fähig­kei­ten. Und in vie­ler­lei Hin­sicht haben sie die­se nach­ge­ahmt, und sie haben vie­le der Leh­ren und Orga­ni­sa­tio­nen über­nom­men.” 

Peking nut­ze “Han­del als Druck­mit­tel zur Errei­chung sei­ner natio­na­len Sicher­heits­in­ter­es­sen (…) und der One Belt, One Road ist Teil davon”. Er sag­te, Chi­na kon­kur­rie­re in ers­ter Linie um Res­sour­cen, um sein Mili­tär zu finan­zie­ren und zu ver­bes­sern sowie sei­ne Wirt­schaft auf­zu­bau­en und zu betrei­ben.

Mehr zum The­ma — Chi­na : USA soll­ten in Tai­wan nicht mit dem Feu­er spie­len

Mil­ley beschrieb den mili­tä­ri­schen Auf­bau der USA in der vom Pen­ta­gon als “Indo-Pazifik”-Region bezeich­ne­ten Regi­on, wel­che die Haupt­are­na in einer Kon­fron­ta­ti­on mit Chi­na wäre. Die­ser besteht, so der Gene­ral, aus 370.000 US-Trup­pen, 2.000 Kampf­flug­zeu­gen und 200 Schif­fen.

INF ist Geschich­te – hier zeigt sich war­um

Mil­ley wur­de auch gefragt, ob er es für “hilf­reich” hal­te, kon­ven­tio­nell bewaff­ne­te, land­ge­stütz­te Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten in der Regi­on zu plat­zie­ren, um chi­ne­si­sche Inter­es­sen dort abzu­schre­cken, was er klar bejah­te.

Der im Jahr 1987 zwi­schen Washing­ton und Mos­kau geschlos­se­ne INF-Ver­trag ver­bann­te die­se Waf­fen, wur­de aber zu Beginn die­ses Jah­res von der Trump-Admi­nis­tra­ti­on unter dem Vor­wand auf­ge­ho­ben, dass Russ­land die Vor­ga­ben angeb­lich ver­letzt habe. Weder wur­den Bewei­se für die­se Behaup­tung vor­ge­legt, noch Ein­la­dun­gen Mos­kaus zum Beweis des Gegen­teils ange­nom­men. Zwar hat Mos­kau mehr­fach betont, dass es den Ver­trag bis­her immer ein­ge­hal­ten habe und die maxi­ma­le Reich­wei­te des rus­si­schen land­ge­stütz­ten Marsch­flug­kör­pers 9M729 480 Kilo­me­ter betra­ge, das Waf­fen­sys­tem hät­ten US-Beam­te sogar direkt inspi­zie­ren kön­nen. Auch nach der Auf­kün­di­gung des Ver­trags erklär­te Mos­kau, dass es sich an die Vor­ga­ben des INF-Ver­trags hal­ten wer­de, solan­ge die USA die­se nicht bre­chen.

Bereits im Ver­lauf der Kün­di­gung durch Washing­ton zeig­te sich, dass die USA damit auch auf Chi­na abziel­ten, das Peking nicht zu den INF-Ver­trags­par­tei­en gehört und auch mit der Ent­wick­lung von Rake­ten auf den mili­tä­ri­schen Auf­bau der USA in der Regi­on ant­wor­tet.

Beson­ders besorg­nis­er­re­gend schei­nen dem Gene­ral Chi­nas mili­tä­ri­sche Fort­schrit­te

Chi­na ver­bes­sert sein Mili­tär sehr, sehr schnell”, so Mil­ley. “Das ist kein Hype. (…) Sie über­tref­fen uns bei For­schung und Ent­wick­lung sowie bei der Beschaf­fung.”

Chi­na sei der­zeit “Geg­ner” und nicht “Feind”, womit im mili­tä­ri­schen Bereich unter­schie­den wird und “Feind” sich auf akti­ve bewaff­ne­te Kon­flik­te bezieht, doch offen­bar steht dem­nach der Über­gang vom “Geg­ner” zum “Feind” an.

Die unter dem Vor­wand einer rus­si­schen Bedro­hung ent­wi­ckel­ten tak­ti­schen nuklea­ren Rake­ten­spreng­köp­fe, wel­che von U‑Booten gestar­tet wer­den, beschrieb Mil­ley als wich­ti­ge Waf­fe, wel­che “wir in unse­rem Arse­nal haben müs­sen, um mit jedem poten­zi­el­len Geg­ner fer­tig zu wer­den”.

Vor knapp einem Monat hat­te das Pen­ta­gon ein vom der­zei­ti­gen Vor­sit­zen­den der US-Mili­tär­be­ra­ter, John F. Dun­ford, beauf­trag­tes Doku­ment mit dem Titel “Joint Publi­ca­ti­on No. 3 – 72 Nuclear Ope­ra­ti­ons” ver­öf­fent­licht, aber dann wie­der zurück­ge­zo­gen. Über 60 Sei­ten wird dar­in dar­ge­legt, wie Atom­waf­fen künf­tig von den USA ein­ge­setzt wer­den sol­len. Anders als im Kal­ten Krieg soll es dem­nach nicht mehr um die gesi­cher­te gegen­sei­ti­ge Zer­stö­rung (MAD) gehen, son­dern um die Wie­der­her­stel­lung “stra­te­gi­scher Sta­bi­li­tät”.

In dem Pen­ta­gon-Doku­ment wird davon aus­ge­gan­gen, dass “der Ein­satz von Atom­waf­fen den Umfang einer Schlacht grund­le­gend ver­än­dert und zu Situa­tio­nen führt, in denen Kom­man­dan­ten gewin­nen müs­sen”.

Der Ein­satz von Atom­waf­fen kön­ne den Ver­lauf einer Kam­pa­gne radi­kal ver­än­dern oder beschleu­ni­gen und könn­te ein­ge­setzt wer­den, nach­dem eine kon­ven­tio­nel­le Kam­pa­gne geschei­tert gewirkt hät­te.

Die Inte­gra­ti­on von Kern­waf­fen­ein­sät­zen mit kon­ven­tio­nel­len und spe­zi­el­len Ein­satz­kräf­ten ist für den Erfolg jeder Mis­si­on oder Ope­ra­ti­on uner­läss­lich.”

Im April bezeich­ne­te Mil­ley Russ­land als “exis­ten­ti­el­le Bedro­hung” für Washing­ton.

Wegen der rus­si­schen nuklea­ren Fähig­kei­ten sind sie das ein­zi­ge Land auf der Erde, das in der Lage ist, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu zer­stö­ren”, sag­te der Gene­ral­stabs­chef bei einer Bud­get­ver­hand­lung vor dem House Armed Ser­vices Com­mit­tee. Die­se Fähig­keit zu haben bedeu­tet nicht, dass Russ­land der­zeit pla­ne, sie zu nut­zen, füg­te er hin­zu.

Mos­kau wird wahr­schein­lich “unse­re Inter­es­sen für die nächs­ten 20 Jah­re bedro­hen, wenn es ver­sucht, die Kon­trol­le über his­to­ri­sche Ein­fluss­sphä­ren zurück­zu­ge­win­nen und die euro­päi­schen Wirt­schafts- und Sicher­heits­struk­tu­ren zu ihren Guns­ten zu gestal­ten”, warn­te Mil­ley.

Als Argu­ment für ein 780-Mil­li­ar­den-Dol­lar-Bud­get des Pen­ta­gons für 2020 beton­te Mil­ley, dass Län­der wie Chi­na und Russ­land auf aggres­si­ve Wei­se Moder­ni­sie­rungs­pro­gram­me ver­fol­gen”, um die mili­tä­ri­sche Domi­nanz der USA zu unter­gra­ben.

Bereits 2015, als Mil­ley Stabs­chef der US-Armee wur­de, skiz­zier­te er Russ­land als “exis­ten­zi­el­le Bedro­hung”.

Ange­sichts der Span­nun­gen mit dem Iran gestand Gene­ral Mil­ley ein, dass der Rück­zug der USA aus dem Atom­ab­kom­men von 2015 Washing­tons Mög­lich­kei­ten erschwe­re, eine Koali­ti­on zu bil­den. Er erwar­te aber kei­nen Krieg mit dem Iran.

Gene­ral Mil­ley stell­te sich hin­ter die Ankün­di­gung des Pen­ta­gons, kei­ne F‑35-Jets an die Tür­kei zu lie­fern, wenn sie rus­si­sche Luft- und Rake­ten­ab­wehr­sys­te­me vom Typ S‑400 erwirbt.

Die S‑400 ist ein rus­si­sches Sys­tem, das gebaut wur­de, um Flug­zeu­ge wie die F‑35 abzu­schie­ßen”, zeig­te sich Mil­ley über­zeugt.

Mehr zum The­ma — Ana­lyst stuft bevor­ste­hen­den “Todesstrahl”-Test der USA als Bluff ein

RT Deutsch


50 neue Hinweise bei Suche nach Ex-RAF-Terroristen


Anfang Juni hat­te die Behör­de neue, aller­dings mehr als 30 Jah­re alte Fotos von Danie­la Klet­te ver­öf­fent­licht. Gemein­sam mit den ehe­ma­li­gen Ter­ro­ris­ten Ernst-Vol­ker Staub und Burk­hard Gar­weg soll die nun 61-Jäh­ri­ge teils mit schwe­rer Waf­fen­ge­walt vor allem in Nord­deutsch­land Geld­trans­por­ter, Kas­sen­bü­ros und Super­märk­te über­fal­len haben. Die drei gehö­ren zur soge­nann­ten drit­ten Genera­ti­on der RAF. Auf ihr Kon­to sol­len auch meh­re­re Mor­de gehen, so an Deut­sche-Bank-Chef Alfred Herr­hau­sen im Jahr 1989 und Treu­hand-Chef Det­lev Kars­ten Roh­wed­der im Jahr 1991.

Nach Jahr­zehn­ten im Unter­grund gerie­ten die drei Links­ter­ro­ris­ten nach einem Raub­über­fall auf einen Geld­trans­por­ter im Juni 2016 in Stuhr bei Bre­men wie­der ins Visier der Poli­zei. Von den drei­en wur­den nach der Tat Fin­ger­ab­drü­cke gefun­den. Gefahn­det wur­de im Anschluss in Nord­deutsch­land, den Nie­der­lan­den, wohin eine Spur wies, sowie in Spa­ni­en, Frank­reich und Ita­li­en. “Zu den noch lau­fen­den Ermitt­lun­gen kön­nen wir aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den kei­ne wei­te­ren Anga­ben machen”, sag­te ein LKA-Spre­cher auf Anfra­ge. (dpa)

Mehr zum The­ma — Dutsch­ke-Atten­tat : Die­se Schüs­se tra­fen die APO vor 50 Jah­ren ins Herz

RT Deutsch