Dänemarks neue Linke : Sozialpolitik vermischt mit Anti-Einwanderunsgpolitik


Mit den ande­ren Par­tei­en im lin­ken Spek­trum, dem soge­nann­ten “roten Block”, bestehend aus Sozi­al­li­be­ra­len, der sozia­lis­ti­schen Volks­par­tei und der rot-grü­nen Alli­anz, muss Met­te Fre­de­rik­sen nun einen Kom­pro­miss fin­den. Denn die­se Par­tei­en wer­den ent­schei­den, ob sie die neue Pre­mier­mi­nis­te­rin Däne­marks wer­den kann. Fre­de­rik­sen will jedoch auch mit rechts­ge­rich­te­ten Par­tei­en zusam­men­ar­bei­ten. Dies hat­te sie bereits im Wahl­kampf ange­kün­digt.

Bei den letz­ten Wah­len 2015 ver­lo­ren die Sozi­al­de­mo­kra­ten noch Stim­men an die rechts­ge­rich­te­te Däni­sche Volks­par­tei. Seit­her haben sie ihre poli­ti­sche Aus­rich­tung deut­lich geän­dert, so dass die däni­sche Volks­par­tei nun die Hälf­te ihrer Stim­men ein­büß­te. Fre­de­rik­sen ver­spricht, den Kurs von Pre­mier­mi­nis­ter Lars Løk­ke Ras­mus­sen wei­ter­zu­füh­ren und ihn mit einer lin­ken Sozi­al­po­li­tik und Kli­ma­po­li­tik zu ver­bin­den.

Sei­ne schei­den­de Regie­rung hat­te bereits Gesichts­ver­schleie­rung ver­bo­ten und Asyl­su­chen­de zwecks Beglei­chung der Kos­ten ihrer Ver­sor­gung zum Abtre­ten von Wert­ge­gen­stän­den gezwun­gen. Die­je­ni­gen, die Dänen wer­den wol­len, müs­sen zudem bewei­sen, dass sie dem ande­ren Geschlecht die Hand rei­chen. Außer­dem wur­den Pro­blem­vier­tel im Land zu Ghet­tos erklärt, die letzt­end­lich abge­ris­sen wer­den sol­len. Abge­lehn­te und kri­mi­nel­le Asyl­be­wer­ber könn­ten in Zukunft zusam­men auf einer Insel inter­niert wer­den. 

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Die rot-grü­ne Alli­anz ist dage­gen für eine Auf­he­bung der Begren­zun­gen von Sozi­al­hil­fe und spricht sich klar für Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung und die Aus­wei­tung des Asyl­rechts aus. Die Sozi­al­li­be­ra­len wie­der­um wol­len die Anfor­de­rung an das jähr­li­che Min­dest­ein­kom­men nied­rig­qua­li­fi­zier­ter Migran­ten für den Erwerb oder das Behal­ten eines Auf­ent­halts­ti­tels wei­ter sen­ken.

Zur Zuwan­de­rungs­po­li­tik der Sozi­al­de­mo­kra­ten sag­te Nico­lai Wam­men, der Stell­ver­tre­ter Fre­de­rik­sens :

Es gibt ein Limit in Bezug auf die Zahl der Men­schen, die wir auf­neh­men und das (däni­sche) Wohl­fahrts­sys­tem erhal­ten kön­nen.

Fre­de­rik­sen wäre die zwei­te Frau an der däni­schen Regie­rungs­spit­ze. 

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Israel : Neue Dokumente belegen Panik und US-Abhängigkeit während Sommerkrieg 2006


Nach­dem sich Isra­el und die liba­ne­si­sche “Par­tei Got­tes” His­bol­lah jah­re­lang auf einen Krieg vor­be­rei­tet hat­ten, brach er am 12. Juli 2006 schließ­lich aus. Aus­lö­ser war ein Angriff auf eine israe­li­sche Patrouil­le auf dem Gebiet der von Isra­el 1967 besetz­ten Sche­baa-Far­men – und nicht auf aner­kann­tem israe­li­schem Staats­ge­biet, wie es die offi­zi­el­le Dar­stel­lung Isra­els gern haben möch­te -, bei dem drei IDF-Sol­da­ten getö­tet und zwei wei­te­re ent­führt wur­den. Seit dem Abzug der israe­li­schen Besat­zungs­trup­pen aus dem Süd­li­ba­non im Jahr 2000 lie­fer­ten sich bei­de Sei­ten immer wie­der klei­ne­re Kämp­fe ent­lang die­ses 28 Qua­drat­ki­lo­me­ter klei­nen Gebie­tes und nutz­ten ins­be­son­de­re Ent­füh­run­gen als Mit­tel der Wahl, um Gefan­ge­nen­aus­tau­sche zu erwir­ken.

Das war auch das Ziel des Angriffs auf die IDF-Patrouil­le in den Mor­gen­stun­den jenes ver­häng­nis­vol­len 12. Juli, mit wel­cher die His­bol­lah drei liba­ne­si­sche Gefan­ge­ne aus israe­li­schen Gefäng­nis­sen her­aus­pres­sen woll­te. Gene­ral­se­kre­tär Hassan Nas­ral­lah über­nahm die Ver­ant­wor­tung für die­sen Angriff und beteu­er­te, dass die His­bol­lah nicht vor­ha­be, einen Krieg gegen Isra­el zu star­ten. Die ent­führ­ten Israe­lis könn­ten nur durch Ver­hand­lun­gen und Gefan­ge­nen­aus­tausch befreit wer­den, sag­te er wei­ter. 

Die Ope­ra­ti­on “Wah­res Ver­spre­chen” jedoch soll­te eine ande­re Reak­ti­on her­vor­ru­fen, als es in der Ver­gan­gen­heit der Fall war. Isra­els Minis­ter­prä­si­dent Ehud Olmert erklär­te den Angriff und die Ent­füh­rung als “Akt des Krie­ges” und mach­te hier­für die liba­ne­si­sche Regie­rung ver­ant­wort­lich. Die israe­li­sche Ant­wort wer­de “sehr schmerz­haft” wer­den, so Olmert. Gene­ral­stabs­chef Dan Halutz warn­te dar­auf­hin, dass Isra­el “die Uhr im Liba­non für zwan­zig Jah­re zurück­dre­hen” wer­de.

Wie der US-Offi­zier Gor­don Grif­fin in einem Bericht für das Air War Col­le­ge fest­hielt, zog die israe­li­sche Armee noch am sel­ben Tag ihre lang vor­be­rei­te­ten Kriegs­plä­ne aus der Schub­la­de und begann mit mas­si­ven Luft­schlä­gen gegen iden­ti­fi­zier­te His­bol­lah-Stel­lun­gen und zivi­le liba­ne­si­sche Infra­struk­tur. Die Idee dahin­ter war, die Bevöl­ke­rung im Liba­non für ihre Unter­stüt­zung der His­bol­lah zu “bestra­fen” und sie so dazu zu brin­gen, die­se Unter­stüt­zung auf­zu­ge­ben.

Neue streng gehei­me Doku­men­te, die aus dem Fun­dus des Whist­leb­lo­wers und ehe­ma­li­gen Geheim­dienst­ana­lys­ten Edward Snow­den stam­men und erst jetzt ver­öf­fent­licht wur­den, bele­gen nun, dass die israe­li­sche Füh­rung mit einer Kriegs­dau­er von “sie­ben bis zehn Tagen” gerech­net hat. Die mas­si­ve Bom­bar­die­rung aus der Luft und durch schwe­re Artil­le­rie sowie limi­tier­te Boden­ope­ra­tio­nen gegen ange­nom­me­ne Stel­lun­gen soll­ten die Kriegs­zie­le in der zu erwar­ten­den Zeit errei­chen.

Doch es kam ganz anders. Die israe­li­sche Armee sah sich mit einem unter­schätz­ten Geg­ner kon­fron­tiert, der sich gut vor­be­rei­tet hat­te. Die­se unlieb­sa­me Über­ra­schung und die Rea­li­sie­rung, dass der Krieg doch nicht nur eine Woche andau­ern wird und mit der erst spät erfolg­ten Boden­of­fen­si­ve auch die Zahl von Todes­op­fern stieg, sorg­te dafür, dass in der IDF Panik aus­brach. Der Krieg soll­te trotz US-Unter­stüt­zung — Außen­mi­nis­te­rin Con­do­leez­za Rice beju­bel­te bereits die “Geburts­we­hen eines neu­en Mitt­le­ren Ostens” — bis zum 14. August andau­ern. 

In einer inter­nen Prä­sen­ta­ti­on des US-Geheim­diens­tes NSA vom April 2007 heißt es, dass die israe­li­schen Ver­tre­ter der Fern­mel­de- und Elek­tro­ni­schen Auf­klä­rung (SIGINT) “gro­ße Sor­ge” hat­ten und “stark” von der NSA “abhän­gig” waren. Auf die Fra­ge, was die Israe­lis von den US-Ame­ri­ka­nern haben woll­ten, heißt es : “Alles!!!” Ins­be­son­de­re Infor­ma­tio­nen über die ent­führ­ten IDF-Sol­da­ten, ob der Iran irgend­ei­ne Rol­le bei dem Angriff gespielt hat­te und Satel­li­ten­bil­der für geziel­te Angrif­fe auf His­bol­lah-Kom­man­deu­re stan­den ganz oben auf der Wunsch­lis­te. 

Unter­halb die­ser For­de­rung kann man erken­nen, dass die zustän­di­ge Per­son bei der NSA hand­schrift­lich ver­merkt hat­te, dass es sich dabei um ein “pro­ble­ma­ti­sches Gebiet” han­delt. Pro­ble­ma­tisch des­halb, weil es den US-Geheim­diens­ten per Gesetz ver­bo­ten ist, Daten an befreun­de­te Diens­te zu über­mit­teln, die für geziel­te Tötun­gen benutzt wer­den.

Ein wei­te­res Doku­ment befasst sich eben­falls mit die­sem “pro­ble­ma­ti­schen Gebiet”. Obwohl es dar­in heißt, dass der Chef der berühmt-berüch­tig­ten Ein­heit 8200 des israe­li­schen SIGINT, Bri­ga­de­ge­ne­ral Dani Hara­ri, sich der US-Geset­ze voll­kom­men bewusst war, dräng­te er auf­grund der vor­herr­schen­den Panik nach der Frei­ga­be der gewünsch­ten Daten. Der Ver­fas­ser die­ses Doku­ments, ein US-Ver­bin­dungs­of­fi­zier der NSA, der sich zur Zeit des Krie­ges im Ein­satz in der US-Bot­schaft in Tel Aviv befand, beschreibt die nächt­li­chen und “manch­mal ange­spann­ten” Dis­kus­sio­nen, die er des­we­gen mit den Israe­lis führ­te.

Am Ende aber gab wohl die Aus­sa­ge von Bri­ga­de­ge­ne­ral Hara­ri den Aus­schlag, dass es sich “bei den Kämp­fen um einen Art Krieg han­delt, den Isra­el noch nie zuvor gese­hen hat”. Das Büro des Direk­tors der natio­na­len Nach­rich­ten­diens­te (ODNI), den Zusam­men­schluss aller 17 US-Geheim­diens­te, dehn­te die Gesetz­ge­bung pas­send und bot Isra­el trotz­dem eini­ge der gewünsch­ten Daten an. Wel­che genau das waren, ist aller­dings nicht bekannt. Der Autor des Doku­ments beschreibt ledig­lich, dass er immer wie­der den Israe­lis erklä­ren muss­te, wes­halb nicht bestimm­te Daten über­mit­telt wer­den dürf­ten. Er bestä­tigt auch die “tie­fe Dank­bar­keit” der Israe­lis für die Hil­fe, die sie von der NSA erhal­ten haben. 

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Neue Wahlen erwartet : Verfassungsgericht Moldawiens entscheidet über Auflösung des Parlaments


Das mol­da­wi­sche Ver­fas­sungs­ge­richt hat ent­schie­den, dass das Par­la­ment auf Antrag von Pavel Filip, dem ehe­ma­li­gen Pre­mier­mi­nis­ter des Lan­des, der am Sams­tag durch Maia San­du ersetzt wur­de, auf­ge­löst wer­den soll­te. Der Lei­ter des Gerichts Mihai Poale­lun­gi erklär­te :

Das Ver­fas­sungs­ge­richt hat die Not­wen­dig­keit erklärt, das 10. Par­la­ment wegen sei­ner Unfä­hig­keit, die in Arti­kel 85 Absatz 1 der Ver­fas­sung fest­ge­leg­te Frist für die Aner­ken­nung der Regie­rung ein­zu­hal­ten, auf­zu­lö­sen.

Filip unter­zeich­ne­te das ent­spre­chen­de Dekret zur Auf­lö­sung des Par­la­ments wäh­rend eines Brie­fings, das am Sonn­tag vom TV-Sen­der Publi­ka über­tra­gen wur­de. Dar­auf­hin ver­kün­de­te er :

Das demo­kra­tischs­te Instru­ment zur Über­win­dung der poli­ti­schen Kri­se sind vor­ge­zo­ge­ne Wah­len.

Ihm zufol­ge habe das Ver­fas­sungs­ge­richt des Lan­des ihm die Befug­nis­se zur Auf­lö­sung des Gesetz­ge­bungs­or­gans über­tra­gen. Prä­si­dent Igor Dodon betrach­te­te dage­gen den Schritt als einen Ver­such, die Füh­rung des Lan­des an sich zu rei­ßen.

Dem mol­da­wi­schen Par­la­ment, das es nach den Wah­len im Febru­ar ver­säum­te, eine Regie­rungs­ko­ali­ti­on samt Regie­rung zu bil­den, gelang es am Sams­tag, die Gefahr der Auf­lö­sung und der Durch­füh­rung vor­zei­ti­ger Neu­wah­len zu über­win­den.

Dies geschah, nach­dem die Sozia­lis­ten, die den Prä­si­den­ten der Repu­blik Mol­dau Igor Dodon unter­stütz­ten, sich mit dem pro­eu­ro­päi­schen Block Acum dar­auf geei­nigt hat­ten, sich gegen die Demo­kra­ti­sche Par­tei Mol­da­wi­ens zu stel­len, die fak­tisch unter der Füh­rung des Olig­ar­chen Vla­di­mir Pla­hot­niuc ste­he und das ehe­ma­li­ge Par­la­ment und das Kabi­nett der Minis­ter kon­trol­lie­re.

Die Vor­sit­zen­de der Sozia­lis­ti­schen Par­tei Zinai­da Gre­ce­anîi wur­de zur Spre­che­rin des Par­la­ments gewählt, und es wur­de eine Regie­rung gebil­det – unter der Lei­tung von Pre­mier­mi­nis­te­rin Maia San­du, der Che­fin der Par­tei für Akti­on und Soli­da­ri­tät, die zum Acum-Block gehört. Wenig spä­ter blo­ckier­ten die Anhän­ger der Demo­kra­ti­schen Par­tei die Ein­gän­ge zu Regie­rungs- und Minis­te­ri­al­ge­bäu­den.

Die Bot­schaf­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Russ­lands und der Euro­päi­schen Uni­on in Mol­da­wi­en begrüß­ten die Bemü­hun­gen der Par­la­ments­par­tei­en, einen Weg aus der poli­ti­schen Kri­se zu fin­den. Prä­si­dent Dodon warn­te davor, dass die Situa­ti­on in der Repu­blik desta­bi­li­siert wer­den könn­te.

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Iran verurteilt neue US-Sanktionen und nennt Donald Trumps Gesprächsangebote “betrügerisch”


Der Iran hat die neu­en US-Sank­tio­nen gegen einen ira­ni­schen Petro­che­mie-Kon­zern als Beleg für die Unglaub­wür­dig­keit der US-Gesprächs­an­ge­bo­te gewer­tet. Das US-Finanz­mi­nis­te­ri­um hat­te die Sank­tio­nen gegen den Kon­zern PGPIC und des­sen Toch­ter­un­ter­neh­men am Frei­tag ver­hängt, weil sie Ver­bin­dun­gen zu den ira­ni­schen Revo­lu­ti­ons­gar­den haben sol­len.

Die jüngs­ten US-Sank­tio­nen sind erneut ein kla­rer Ver­stoß gegen inter­na­tio­na­le Vor­schrif­ten und eine Bestä­ti­gung des ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schaft­s­ter­ro­ris­mus”, sag­te Außen­amts­spre­cher Abbas Mus­sa­wi am Sams­tag.

Sie zeig­ten, dass die Ver­hand­lungs­an­ge­bo­te des US-Prä­si­den­ten Donald Trump “absurd, leer und betrü­ge­risch” sei­en, zitier­te die Nach­rich­ten­agen­tur IRNA den Diplo­ma­ten.

Wegen der mas­si­ven US-Sank­tio­nen steckt der Iran seit Mona­ten in einer aku­ten Wirt­schafts­kri­se. Die natio­na­le Wäh­rung Rial ist nur noch die Hälf­te wert, und die Men­schen lei­den unter der Infla­ti­on. Die jüngs­ten US-Sank­tio­nen erschwe­ren auch die geplan­ten Ver­mitt­lungs­ver­su­che des deut­schen Außen­mi­nis­ters Hei­ko Maas und des japa­ni­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Shin­zo Abe. Bei­de wer­den sich in den kom­men­den Tagen mit der ira­ni­schen Füh­rung in Tehe­ran tref­fen. Hei­ko Maas will den Aus­stieg des Irans aus dem Wie­ner Atom­ab­kom­men von 2015 ver­hin­dern, Shin­zo Abe will Tehe­ran zu Ver­hand­lun­gen mit den USA moti­vie­ren.

Der Iran hat mehr­mals betont, dass Ver­hand­lun­gen nur dann einen Sinn ergä­ben, wenn der US-Prä­si­dent zum Wie­ner Atom­deal zurück­kehrt und die Sank­tio­nen auf­hebt. Vor­her wer­de es kei­ne Ver­hand­lun­gen geben. Tehe­ran droht auch mit einem Aus­stieg aus dem Atom­ab­kom­men, falls es bis Anfang Juli nicht ver­trags­ge­recht umge­setzt wird.

Mehr zum The­ma — Iran : “Wo die USA auch ein­mar­schier­ten, brach­ten sie Krieg und Unheil – Wir wer­den uns ver­tei­di­gen”

Das Abkom­men von 2015 räumt dem Iran im Gegen­zug zum kon­trol­lier­ten Ver­zicht auf Atom­waf­fen ein Recht auf ein zivi­les Atom­pro­gramm ein und sieht die Auf­he­bung läh­men­der Wirt­schafts­sank­tio­nen vor. Donald Trump hat das vom UN-Sicher­heits­rat über­nom­me­ne Abkom­men ein­sei­tig auf­ge­kün­digt und erhält dafür den Bei­fall Isra­els. Die ande­ren Ver­trags­part­ner Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Deutsch­land, Russ­land und Chi­na wol­len an dem Abkom­men fest­hal­ten, doch die USA bedro­hen auch Unter­neh­men aus die­sen Län­dern mit har­ten Stra­fen, wenn sie sich nicht an die US-Sank­tio­nen hal­ten. (dpa)

Mehr zum The­ma — Rus­si­scher Vize­au­ßen­mi­nis­ter : Poli­tik der USA gegen­über Iran brand­ge­fähr­lich (Inter­view)

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Wer kann Kosmonaut werden : Neue Auswahl von Kandidaten


Roskos­mos begann ein Aus­wahl­ver­fah­ren für Kan­di­da­ten zur Auf­nah­me in das neue Kos­mo­nau­ten Corps. Die Bewer­ber müs­sen einen Hoch­schul­ab­schluss als Inge­nieur oder in einer wis­sen­schaft­li­chen oder natur­wis­sen­schaft­li­chen Fach­rich­tung haben. Es wer­den auch Ärz­te zur Teil­nah­me an Mond­pro­gram­men gesucht. Auch Robot Fyo­dor wird zur ISS geschickt.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Sieg” oder “Sieg Heil”? – Neue Verdachtsfälle rechtsextremer Netzwerke in der Polizei Berlin


Es ist Auf­ga­be der Poli­zei als “inner­halb eines Staats­ge­bil­des wir­ken­de Gewalt­macht”, Straf­ta­ten zu ermit­teln und zu bekämp­fen sowie Kri­mi­na­li­tät vor­zu­beu­gen. Bekannt­lich sind Poli­zis­ten, gera­de in Metro­pol­re­gio­nen wie Ber­lin, dabei eini­gen Her­aus­for­de­run­gen aus­ge­setzt – Per­so­nal­man­gel, unzu­rei­chen­de mate­ri­el­le und per­so­nel­le Aus­stat­tung, unter­durch­schnitt­li­che Bezah­lung und zuneh­men­de Anfein­dun­gen im Rah­men eines all­ge­mein immer raue­ren Tons in der Gesell­schaft.

Affen­ge­räu­sche in der Sport­are­na

Wenn die Haupt­auf­ga­ben der Poli­zei von den Beam­ten selbst unter­lau­fen und Straf­ta­ten began­gen wer­den, soll­te man in einem Rechts­staat Kon­troll­in­stan­zen ver­mu­ten. Doch dass die­se aus­rei­chend funk­tio­nie­ren, wird nach den Ereig­nis­sen in Hes­sen und sich häu­fen­den Ver­dachts­fäl­len auch in Ber­lin in Fra­ge gestellt.

Ein Sozi­al­ar­bei­ter, der Ende April ver­gan­ge­nen Jah­res Jugend­li­che mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund zu einem Bas­ket­ball­spiel in der Mer­ce­des-Benz-Are­na beglei­te­te, hat­te zunächst mit einer Kol­le­gin beob­ach­tet, wie meh­re­re Män­ner einen Spie­ler der geg­ne­ri­schen Mann­schaft mit Affen­ge­räu­schen zu belei­di­gen ver­such­ten. Doch erst, als er dann aus der­sel­ben Grup­pe “Sieg und Heil”-Rufe ver­nahm, erstat­te­te er noch im Sta­di­on Anzei­ge.

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Der Beschul­dig­te, Tobi­as B., sag­te, er sei im Sta­di­on mit ande­ren in die “Sieg”-Rufe des Fan­blocks von Alba Ber­lin ein­ge­fal­len, “Heil”-Rufe habe er gar nicht gehört. Im Anschluss an die­sen Vor­fall soll die Poli­zei bei der Kon­trol­le der drei Män­ner auf deren Han­dys Inhal­te mit rechts­ex­tre­mem Inhalt gefun­den haben. Eine der an der Kon­trol­le betei­lig­ten Beam­ten hat laut taz vor Gericht erklärt, dass die drei bereits in der Ver­gan­gen­heit wegen der Ver­let­zung von Poli­zei­dienst­vor­schrif­ten in einem rech­ten Kon­text auf­ge­fal­len sei­en.

Die Män­ner wur­den zu unter­schied­li­chen Geld­stra­fen ver­ur­teilt. Die Öffent­lich­keit erfuhr dies aber nicht durch die Poli­zei, die sich auf lau­fen­de Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren berief.

Dass der Beam­te auf Pro­be nach dem Vor­fall in den regu­lä­ren Dienst über­nom­men wor­den sein soll, beängs­tigt laut taz den Sozi­al­ar­bei­ter, der als Zeu­ge aus­ge­sagt hat. 

Er wur­de in den Poli­zei­dienst beru­fen, obwohl das Ver­fah­ren schon lief, wenn auch noch kein Urteil gefal­len war. Das ist vor allem vor dem Hin­ter­grund der Debat­te um rech­te Ten­den­zen auch bei der Ber­li­ner Poli­zei unver­ständ­lich.

Meh­re­re Ber­li­ner Poli­ti­ker for­dern ver­stärk­te Ermitt­lun­gen zu der Fra­ge, ob es ein rech­tes Netz­werk in der Poli­zei gebe, nach­dem sich Vor­fäl­le gehäuft hat­ten, bei denen sowohl gegen das Grund­ge­setz als auch gegen Dienst­vor­schrif­ten ver­sto­ßen wur­de.

So sol­len der­ar­ti­ge Straf­ta­ten von Poli­zis­ten sta­tis­tisch erfasst wer­den, außer­dem sol­len Umfeld­prü­fun­gen bei ver­däch­ti­gen Beam­ten erfol­gen und es einen Poli­zei­be­auf­trag­ten geben, damit das Mel­den straf­recht­lich rele­van­ter Vor­gän­ge den jewei­li­gen Berufs­weg nicht gefähr­det – wie es der­zeit laut Medi­en­be­rich­ten bei einem Unter­of­fi­zier des Kom­man­dos Spe­zi­al­kräf­te (KSK) der Fall zu sein scheint, der dem­zu­fol­ge trotz zahl­rei­cher Bele­ge auf­grund viel­fa­cher Hin­wei­se über mut­maß­lich rechts­ex­tre­me Sol­da­ten ent­las­sen wer­den soll – das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um wies zurück, dass der Grund für die Ent­las­sung die Whist­leb­lo­wing-Akti­vi­tät an sich gewe­sen sei.

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Lebens­be­droh­li­che rechts­ex­tre­me Anschlä­ge nicht auf­ge­klärt

Dass es sich um mehr als Ein­zel­fäl­le han­delt, wies die Ber­li­ner Poli­zei zurück. Doch seit Juni 2016 wur­den allein in Ber­lin-Neu­kölln mehr als ein Dut­zend Brand­an­schlä­ge ver­übt, bei denen das Ziel Pri­vat­ei­gen­tum von Bür­gern war, die sich offen gegen rech­te Gewalt posi­tio­nie­ren.

Bri­sant sind vor allem Fäl­le, in denen sich der Ver­dacht auf­drängt, dass Behör­den und Poli­zis­ten rech­te Gewalt­ta­ten nicht ahn­den – bei­spiels­wei­se bei lebens­be­droh­li­chen rechts­ex­tre­men Anschlä­gen gegen Poli­ti­ker, Gewerk­schaf­ter und Bür­ger in Ber­lin.

Ein sol­cher Fall, in dem der Ver­fas­sungs­schutz es ver­säum­te, einen Poli­ti­ker zu war­nen, obwohl ihm bekannt war, dass die­ser und sein pri­va­ter Wohn­sitz von Vor­be­straf­ten aus­ge­späht wur­de, ist der des Ber­li­ner Lin­ken-Abge­ord­ne­ten Ferat Kocak. Des­sen Auto wur­de am 1. Febru­ar 2018 in Brand gesetzt, das Feu­er hät­te vom Car­port auf das Wohn­haus und eine Gas­lei­tung über­grei­fen kön­nen, wäre er nicht recht­zei­tig auf­ge­wacht, um es zu löschen :

Auf der einen Sei­te war die Gas­lei­tung. Es hät­te einen ver­hee­ren­den Knall gege­ben, und wenn ich nicht auf­ge­wacht wäre, hät­ten wir auch ein bren­nen­des Haus und drei Lei­chen”, so der gebür­ti­ge Kreuz­ber­ger.

Kocaks Mut­ter, die im glei­chen Haus leb­te, erlitt zwei Tage nach dem Anschlag einen Herz­in­farkt.

LKA-Beam­ter und vor­be­straf­ter Neo­na­zi zusam­men in Knei­pe

Als Haupt­ver­däch­ti­ge gel­ten Sebas­ti­an T. und Tilo P., die bereits als “mehr­fach vor­be­straf­ter Neo­na­zi und gewalt­tä­ti­ger Rechts­ex­tre­mist aus der Hoo­li­gan-Sze­ne” vom Ver­fas­sungs­schutz beob­ach­tet wur­den, wie in Medi­en­be­rich­ten heißt. Der Ver­fas­sungs­schutz habe im Lau­fe der Ermitt­lun­gen bereits zu Beginn des Jahrs 2017 mit­be­kom­men, wie einer der bei­den dem Poli­ti­ker auf sei­nem Weg nach Hau­se folg­te, um dem ande­ren des­sen Wohn­sitz mit­zu­tei­len. Auch der Staats­schutz des Ber­li­ner Lan­des­kri­mi­nal­am­tes habe Kennt­nis von die­sen Aus­kund­schaf­tun­gen, wie das ARD-Maga­zin Kon­tras­te unter Beru­fung auf Doku­men­te berich­te­te, die den Redak­tio­nen von Kon­tras­te und rbb24 Recher­che vor­lie­gen. Gewarnt wur­de Kocak von kei­ner der Stel­len.

Mehr zum The­ma — Nach Schat­ten­ar­mee in Bun­des­wehr : LKA ermit­telt gegen mut­maß­lich rechts­ex­tre­me Poli­zis­ten-Zel­le

Statt­des­sen sol­len dem Bericht zufol­ge zwei Mit­ar­bei­ter des Ver­fas­sungs­schut­zes einen LKA-Beam­ten aus dem Obser­va­ti­ons­team zusam­men mit dem Haupt­ver­däch­ti­gen und drei wei­te­ren Neo­na­zis in einer Neu­köll­ner Knei­pe gese­hen haben.

Die Ber­li­ner Mor­gen­post zitiert “Krei­se der Sicher­heits­be­hör­den” spä­ter mit der Aus­sa­ge, dass der LKA-Beam­te am betref­fen­den Tag tat­säch­lich in der Knei­pe gewe­sen sei. Dabei habe des­sen Beglei­ter dem Neo­na­zi Sebas­ti­an T. jedoch ledig­lich “zum Ver­wech­seln ähn­lich gese­hen”. Die Innen­ver­wal­tung erklär­te, dass “eine Ver­wechs­lung nicht aus­ge­schlos­sen” erscheint, und das Ver­fah­ren gegen den Poli­zis­ten wur­de ein­ge­stellt.

Die Ermitt­lun­gen der Behör­den in der seit nun­mehr drei Jah­ren andau­ern­den Anschlags­se­rie haben bis­her zu kei­nen Erkennt­nis­sen geführt.

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Heil Hit­ler” und Pfusch im Fall Anis Amri ?

Außer den Brand­an­schlä­gen wur­den eine Rei­he von Miss­stän­den mit rech­ten Hin­ter­grün­den bei der Ber­li­ner Poli­zei bekannt. Unter ande­rem in der für Extre­mis­mus­be­kämp­fung zustän­di­gen und mit dem Fall Anis Amri betrau­ten Abtei­lung, wo der Poli­zei­ober­kom­mis­sar rechts­ex­tre­me Text­nach­rich­ten in einem Chat ver­sen­de­te und eine Nach­richt mit “88” – einem Code für “Heil Hit­ler” – unter­schrie­ben hat. Der­sel­be Poli­zist habe im Zusam­men­hang mit dem Anschlag am Breit­scheid­platz Akten ver­schwin­den las­sen, am Ende aber ledig­lich einen Ver­weis erhal­ten.

Die Obser­va­ti­on Amris wur­de im Juni 2016 ein­ge­stellt, und der poli­zei­li­che Staats­schutz befass­te sich mit der Räu­mung des Haus­pro­jekts in der Riga­er Stra­ße in Ber­lin-Fried­richs­hain. Im Dezem­ber 2017 erhiel­ten mehr als 40 Ber­li­ner, die dem Umfeld der Riga­er Stra­ße zuge­ord­net wur­den, anony­me Droh­brie­fe.

Ihr denkt, Ihr seid anonym und kei­ner kennt euch?”, hieß es in dem Schrei­ben, in dem gedroht wur­de, die Wohn­adres­sen und Fotos der Emp­fän­ger an die Neo­na­zi­sze­ne wei­ter­zu­lei­ten.

Die Daten wur­den aus dem Poli­zei­da­ten­sys­tem abge­ru­fen – vom Rech­ner der Lebens­part­ne­rin des Beam­ten aus, die eben­falls beim LKA tätig und für Links­ex­tre­me zustän­dig war. Gegen sie wur­de laut Tages­spie­gel gar nicht ermit­telt.

Mehr zum The­ma — Legal, ille­gal, scheiß­egal : Räu­mung der Riga­er Stra­ße 94 durch CDU-Innen­se­na­tor war unrecht­mä­ßig

Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­den­tin Petra Pau, die für die Links­par­tei im Aus­schuss für Inne­res und Hei­mat sitzt und selbst bereits zahl­rei­che Mord­dro­hun­gen mit rech­tem Hin­ter­grund erhal­ten hat, sag­te dem ARD-Maga­zin Kon­tras­te, dass die Gene­ral­bun­des­an­walt­schaft “die Ermitt­lun­gen an sich zie­hen” und prü­fen müs­se, “inwie­weit wir es hier mit einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung oder der Schaf­fung einer sol­chen zu tun haben”, wenn die Ber­li­ner Sicher­heits­be­hör­den damit über­for­dert sei­en. 

Ber­lins Innen­se­na­tor Andre­as Gei­sel (SPD) befand im März, dass der­ar­ti­ge Vor­fäl­le wie der Brand­an­schlag auf den Lin­ken-Poli­ti­ker Kocak “als Ter­ro­ris­mus ein­ge­stuft wer­den kön­nen”. Daher habe man ange­regt, dass der Gene­ral­bun­des­an­walt in Karls­ru­he die Ermitt­lun­gen über­neh­me.

In die­ser Woche ist am SPD-Bür­ger­bü­ro von Innen­se­na­tor Gei­sel eine Schei­be beschä­digt wor­den. Der poli­zei­li­che Staats­schutz, der bei Taten ein­ge­schal­tet wird, hin­ter denen ein poli­ti­sches Motiv ver­mu­tet wird, ermit­telt laut Poli­zei wegen Sach­be­schä­di­gung.

RT Deutsch


Österreich : Brigitte Bierlein wird neue Kanzlerin


Bri­git­te Bier­lein, Prä­si­den­tin des Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs, wird die ers­te Bun­des­kanz­le­rin Öster­reichs. Das berich­te­ten zunächst öster­rei­chi­sche Medi­en. Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len bestä­tig­te die Per­so­na­lie am Don­ners­tag Nach­mit­tag. Die Suche nach einem Inte­rims­kanz­ler ist damit been­det. 

Bier­lein wird Nach­fol­ge­rin von Sebas­ti­an Kurz. Die Regie­rung des ÖVP-Poli­ti­kers war am Mon­tag durch ein Miss­trau­ens­vo­tum des Par­la­ments abge­setzt wor­den. Van der Bel­len erhielt damit die Auf­ga­be, eine Über­gangs­re­gie­rung zu bil­den, die bis zur Neu­wahl im Sep­tem­ber und wäh­rend der dann fol­gen­den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen im Amt blei­ben soll.

Die Abset­zung der Regie­rung war der vor­läu­fi­ge Höhe­punkt der Regie­rungs­kri­se, die durch das Skan­dal-Video aus Ibi­za aus­ge­löst wor­den war.

RT Deutsch


Gillette zeigt neue Werbung mit Transgender-Person als Hauptdarsteller


Gil­let­te pos­te­te das Video auf sei­nem Face­book-Pro­fil. Die Wer­bung ist Teil der Kam­pan­ge “My Best Self” (zu Deutsch etwa : “Die bes­te Ver­si­on von mir”). Die ent­spre­chen­de Unter­zei­le lau­tet : “Wann immer und wo immer es pas­siert – Ihre ers­te Rasur ist etwas Beson­de­res.” Das Video wur­de über 740.000-mal gese­hen und ern­te­te vie­le posi­ti­ve Kom­men­ta­re. In dem Video bringt ein Vater sei­nem Trans-Sohn das Rasie­ren bei und unter­stützt ihn bei sei­nen ers­ten Schrit­ten auf dem Weg in das Leben eines Man­nes.

Der Haupt­dar­stel­ler Sam­son Bon­kea­ban­tu Brown spielt nicht nur eine Trans­gen­der-Per­son, er ist auch eine. Frü­her ist Sam­son ein Mäd­chen gewe­sen. Der Kana­di­er aus Toron­to gibt zu, dass er sich immer anders gefühlt, aber nicht gewusst habe, dass es einen Begriff dafür gebe. Sein Vater habe ihn im Lau­fe sei­ner Ver­än­de­rung immer unter­stützt.

Ich bin über­zeugt, dass die­se Wer­bung vie­le mei­ner Trans-Geschwis­ter ermu­ti­gen und sie mit dem Wis­sen erfül­len wird, dass unse­re Exis­tenz auf die­ser Welt mit der Lie­be und Unter­stüt­zung erfüllt wer­den kann, die wir ver­die­nen. Seid gut zu euch. Liebt euch. Und wisst, dass, wenn ihr die Welt mit Lie­be begrüßt, sie zurück­lie­ben kann und wird – oft dort, wo man es am wenigs­ten erwar­tet.

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