Details zum neuen Xiaomi Mi Band 4 durchgesickert


Das Mi Band 3 von dem chi­ne­si­schen Unter­neh­men Xiao­mi gehört zu den erfolg­reichs­ten Fit­ness­tra­ckern welt­weit und steht immer noch auf der Wunsch­lis­te vie­ler Fit­ness­fans. Doch jenes Modell scheint schon bald von sei­nem Nach­fol­ger, dem Mi Band 4 abge­löst zu wer­den.
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Details zum neuen Xiaomi Mi Band 4 durchgesickert


Das Mi Band 3 von dem chi­ne­si­schen Unter­neh­men Xiao­mi gehört zu den erfolg­reichs­ten Fit­ness­tra­ckern welt­weit und steht immer noch auf der Wunsch­lis­te vie­ler Fit­ness­fans. Doch jenes Modell scheint schon bald von sei­nem Nach­fol­ger, dem Mi Band 4 abge­löst zu wer­den.
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Deutschland stellt sich quer : Vorerst keine neuen EU-Regeln für Arbeitslosengeld


Dies habe im Rat der EU-Län­der nicht die nöti­ge Mehr­heit gefun­den, bestä­tig­te ein EU-Diplo­mat am Sonn­tag in Brüs­sel. Nach Infor­ma­tio­nen der Lin­ken stell­te sich auch Deutsch­land quer. Ob die Reform end­gül­tig platzt, ist offen. Es wer­de nächs­te Woche wei­te­re Gesprä­che geben, hieß es aus der EU-Kom­mis­si­on.

Auf die Plä­ne hat­ten sich Unter­händ­ler des EU-Par­la­ments und der rumä­ni­sche Vor­sitz der EU-Län­der Mit­te März geei­nigt. Die Zustim­mung des Rats war eigent­lich nur Form­sa­che. Doch kam sie am Frei­tag nicht zustan­de. Eini­ge “zen­tral- und nord­eu­ro­päi­sche Staa­ten” hät­ten die gefun­de­ne Rege­lung zur Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung nicht mit­tra­gen kön­nen, erklär­te der EU-Diplo­mat. Zudem hät­ten eini­ge ost­eu­ro­päi­sche Staa­ten Ein­wän­de gegen ande­re Klau­seln gehabt.

Die Lin­ken-Euro­pa­po­li­ti­ke­rin Gabi Zim­mer kri­ti­sier­te die Blo­cka­de scharf. “Kurz vor der Euro­pa­wahl zei­gen SPD und CDU/CSU in Deutsch­land, dass sie gegen sozia­le­re Regeln in der EU sind”, erklär­te die Frak­ti­ons­chefin im Euro­pa­par­la­ment. Das betref­fe nicht nur die Mit­nah­me von Arbeits­lo­sen­geld in ein ande­res Land. Mit der Reform hät­ten auch Schlupf­lö­cher für Sozi­al­dum­ping gestopft und Brief­kas­ten­fir­men strik­ter gere­gelt wer­den sol­len.

Die­ses Votum ist ein her­ber Rück­schlag für eine sozia­le­re EU”, mein­te Zim­mer. Der Bun­des­re­gie­rung sei es von Anfang an dar­um gegan­gen, die soge­nann­te Kin­der­geld-Inde­xie­rung durch­zu­drü­cken. Gemeint ist die For­de­rung, dass EU-Aus­län­der für ihre Söh­ne und Töch­ter in der Hei­mat weni­ger deut­sches Kin­der­geld bekom­men, wenn dort die Lebens­hal­tungs­kos­ten gerin­ger sind. 

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Südamerikanische Staaten gründen neuen Regionalbund


Die Lage in Süd­ame­ri­ka ist ange­spannt, auch wegen der Situa­ti­on in Vene­zue­la. Man­che Staa­ten ste­hen zum Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro, ande­re unter­stüt­zen den Oppo­si­ti­ons­füh­rer Juan Guai­dó. In die­ser insta­bi­len Zeit haben nun acht süd­ame­ri­ka­ni­sche Staa­ten einen neu­en Regio­nal­bund gegrün­det.
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Schulwissen überholt ? — Merkur laut neuen Berechnungen durchschnittlich näher an Erde als Venus


Da sich alle Pla­ne­ten mit unter­schied­li­chen Geschwin­dig­kei­ten auf ihren Umlauf­bah­nen fort­be­we­gen, schwankt der Abstand zwi­schen den Him­mels­kör­pern im Lau­fe der Zeit genau­so unre­gel­mä­ßig. Die­se Vor­stel­lung lag der soge­nann­ten “Punkt-Kreis-Metho­de” (PCM) zugrun­de, die die Wis­sen­schaft­ler in ihrer Stu­die ein­setz­ten. Mit­tels des Ver­fah­rens berech­ne­ten sie, dass sich im Durch­schnitt der Mer­kur in viel gerin­ge­rer Ent­fer­nung zur Erde auf­hält als im Durch­schnitt bei einem Son­nen­um­lauf die Venus, die nach der Lage der Pla­ne­ten­bah­nen und bei ihren peri­odi­schen Annä­he­run­gen an die Erde unser nächs­ter Nach­bar ist und bleibt. Wei­tet man die Berech­nun­gen auf wei­te­re Tei­le des Son­nen­sys­tems aus, so gilt das­sel­be erstaun­li­cher­wei­se auch für solch fer­ne Pla­ne­ten wie Nep­tun und sogar Plu­to. Die Ergeb­nis­se der Stu­die wur­den in der Fach­zeit­schrift Phy­sics Today ver­öf­fent­licht.

Mehr zum The­ma — Zei­chen für Leben auf dem Mars ? Neue Bil­der zei­gen eins­ti­ges Fluss­bett

RT Deutsch


Ohne Boeing 737 MAX, bitte : Flugsuchportal führt neuen Suchfilter ein


Das Rei­se­por­tal erhielt eine gro­ße Anzahl von Anfra­gen sei­tens der beun­ru­hig­ten Kun­den, die ihre Rei­sen umbu­chen woll­ten, um nicht mit einer Boe­ing 737 MAX flie­gen zu müs­sen. Das Unter­neh­men muss­te dann sei­ne Such­ma­schi­ne ent­spre­chend anpas­sen, berich­te­te Reu­ters mit Ver­weis auf die Erklä­rung von Kayak. “Wir ver­ste­hen die Ten­denz der letz­ten Woche und müs­sen unse­ren Kun­den alle Infor­ma­tio­nen lie­fern, die sie für siche­re Rei­sen brau­chen”, hieß es. 

Mehr zum The­ma — Jetzt auch die USA : Trump ord­net Flug­ver­bot für Boe­ing 737 MAX an

RT Deutsch


NATO-Generalsekretär Stoltenberg : keine neuen Atomraketen in Europa


Stol­ten­berg warf Russ­land vor, neue Rake­ten ver­trags­wid­rig zu sta­tio­nie­ren. “Die sind schwe­rer auf­zu­fin­den, die sind mobil, kön­nen euro­päi­sche Städ­te errei­chen und haben nuklea­re Fähig­kei­ten, und die Vor­warn­zeit wird redu­ziert, und sie ver­rin­gern die Schwel­le zum Ein­satz von Nukle­ar­waf­fen”, begrün­de­te er die Sor­ge der Nato-Part­ner vor den rus­si­schen Rake­ten.

Mehr zum The­ma — Mili­tär­ana­lyst : Wahr­heit über angeb­li­che rus­si­sche INF-Abkom­mens­ver­stö­ße inter­es­siert USA nicht

Wir müs­sen aber klar­ma­chen, dass wir eine glaub­wür­di­ge Abschre­ckung und Ver­tei­di­gung haben in einer Welt auch ohne INF-Ver­trag”, sag­te Stol­ten­berg. “Wir wer­den uns ver­schie­de­ne Optio­nen anschau­en. Es ist noch zu früh zu schluss­fol­gern, was das Ergeb­nis des Pro­zes­ses sein wird. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass wir ver­ant­wort­lich han­deln wer­den, das wird eine ange­mes­se­ne Reak­ti­on sein, defen­siv, und im Ver­hält­nis ste­hen, wird aber nicht not­wen­di­ger­wei­se wider­spie­geln, was Russ­land gera­de tut. Und wir wer­den uns wei­ter­hin auch neue Rüs­tungs­kon­troll-Initia­ti­ven anschau­en.” (dpa)

RT Deutsch


Ost-Offensiven”: CDU und SPD wollen mit neuen Konzepten den Kampf gegen AfD im Osten aufnehmen


Die Spit­zen von CDU und SPD sehen knapp 30 Jah­re nach dem Mau­er­fall erheb­li­che Defi­zi­te in Ost­deutsch­land und wol­len mit neu­en Kon­zep­ten dort für bes­se­re Lebens­ver­hält­nis­se sor­gen. Bei­de Par­tei­en bera­ten dazu am Mon­tag jeweils eige­ne Kon­zep­te in Prä­si­di­um und Vor­stand. Der CDU-Spit­ze liegt ein feder­füh­rend vom thü­rin­gi­schen CDU-Chef Mike Mohring und dem säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Micha­el Kret­sch­mer erar­bei­te­ter 21-Punk­te-Ent­wurf vor. CDU und SPD wol­len so vor der Euro­pa­wahl Ende Mai und den Wah­len in Sach­sen, Bran­den­burg und Thü­rin­gen im Sep­tem­ber und Okto­ber gegen ein wei­te­res Erstar­ken der Alter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD) sowie der Links­par­tei ange­hen.

Bun­des­be­hör­den oder neue For­schungs­ein­rich­tun­gen für den Osten des Lan­des

CDU wie SPD kön­nen sich zum Bei­spiel mehr Bun­des­be­hör­den im Osten vor­stel­len sowie neue For­schungs­ein­rich­tun­gen, bes­se­re Nah- und Bahn­ver­kehrs­an­ge­bo­te, gera­de für struk­tur­schwa­che Gegen­den, eben­so mehr Arzt- und Pfle­ge­an­ge­bo­te. Dazu wol­len die Par­tei­en auch den neu­en Mobil­funk­stan­dard 5G gera­de in Ost­deutsch­land vor­an­trei­ben. Ein zen­tra­les Ver­spre­chen ist auch ein flä­chen­de­cken­der Inter­net-Aus­bau.

Zwar sei­en die Bür­ger der neu­en Län­der weit über­wie­gend Gewin­ner der Ein­heit, heißt es in dem der Deut­schen Pres­se-Agen­tur (dpa) vor­lie­gen­den CDU-Papier. Doch noch immer gehör­ten ost­deut­sche Regio­nen häu­fi­ger zu den schwä­che­ren Lan­des­tei­len als jene im Wes­ten.

Vie­le Regio­nen Ost­deutsch­lands haben mit Abwan­de­rung und Über­al­te­rung zu kämp­fen. Im Lohn­ge­fü­ge und bei den Ren­ten­ein­kom­men bestehen Unter­schie­de fort”, lau­tet die kri­ti­sche Bilanz in dem Papier. “Erschwe­rend kommt hin­zu, dass der Anglei­chungs­pro­zess seit über zwölf Jah­ren sta­gniert.”

Das liest sich auch des­halb ernüch­ternd, weil Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel mit ihren Regie­run­gen das Land seit gut 13 Jah­ren führt.

Bei der SPD hat­te sich am Wochen­en­de die Füh­rung der ost­deut­schen SPD zu einer Klau­sur­ta­gung in Schwan­te bei Ora­ni­en­burg getrof­fen, wo vor knapp 30 Jah­ren die Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­tei in der DDR gegrün­det wur­de. SPD-Vize Manue­la Schwe­sig pocht im sozia­len Bereich auf eine Anglei­chung der Ost-West-Ren­ten weit vor 2025.

Wir wol­len die Erin­ne­rung an 30 Jah­re fried­li­che Revo­lu­ti­on und Mau­er­fall mit einem neu­en Auf­bruch für Ost­deutsch­land ver­bin­den”, heißt es in dem Papier, das der dpa vor­liegt.

Die SPD hat in Ost­deutsch­land star­ke Ein­bu­ßen zu ver­zeich­nen, zudem wer­den die Mit­glie­der immer älter und weni­ger.

Was plant die CDU für den Osten Deutsch­lands ? 

Eini­ge Vor­schlä­ge der CDU sind bei­spiels­wei­se Inves­ti­tio­nen in wohn­ort­na­he Kin­der­gär­ten und Schu­len, Absi­che­rung medi­zi­ni­scher und pfle­ge­ri­scher Diens­te, bedarfs­ge­rech­ter Nah­ver­kehr und eine bes­se­re Anbin­dung von Mit­tel­zen­tren an den Bahn-Fern­ver­kehr. In einem “Zukunfts­test” sol­len Per­spek­ti­ven auf­ge­zeigt oder geschaf­fen wer­den, um die Abwan­de­rung auf dem Land zu stop­pen. Vor­aus­set­zung sei­en gute Glas­fa­ser- und Mobil­funk­net­ze. Von den im Koali­ti­ons­ver­trag vor­ge­se­he­nen Modell­re­gio­nen für den super­schnel­len 5G-Mobil­funk­stan­dard sol­len min­des­tens zwei in Ost­deutsch­land lie­gen. Zudem sol­len For­schung, Inno­va­tio­nen und Wachs­tum unter­stützt wer­den. Zwei der geplan­ten Zen­tren für Künst­li­che Intel­li­genz sol­len des­halb im Osten ange­sie­delt wer­den. Das Pro­gramm “Wan­del durch Inno­va­tio­nen in der Regi­on” (“WIR”) soll gera­de die struk­tur­schwa­chen Regio­nen stär­ken.

Ein wei­te­rer Vor­schlag der CDU ist mehr Ren­ten­ge­rech­tig­keit, die auch Nach­tei­le durch die Anpas­sun­gen nach 1990 berück­sich­tigt. Zudem arbei­tet die Koali­ti­on wie bekannt an einer Grund­ren­te, die zehn Pro­zent über Hartz-IV-Niveau lie­gen soll.

SPD schlägt etwa Soli­dar­pakt III für struk­tur­schwa­che Regio­nen vor

Die Ost-SPD hat unter ande­rem einen Soli­dar­pakt III für struk­tur­schwa­che Regio­nen in ganz Deutsch­land ins Spiel gebracht. Zudem wol­len die Sozi­al­de­mo­kra­ten wie die CDU aus­rei­chend Bus- und Bahn­an­ge­bo­te, Läden, Ärz­te und Schu­len. Auch eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Ver­sor­gung mit schnel­lem Mobil­funk und Inter­net sind auf der Lis­te. Eine Infra­struk­tur-Offen­si­ve mit wei­te­ren Inves­ti­tio­nen in Kitas, Schu­len, Hoch­schu­len, For­schungs­ein­rich­tun­gen und eine bür­ger­na­he Ver­wal­tung sind eben­falls im Spiel.

Unklar ist bis­her, wel­che der Vor­schlä­ge sich die Bun­des­re­gie­rung zu eigen macht – und ob hier womög­lich ein Gesamt-Paket geplant wer­den könn­te.

Ein ganz gro­ßes The­ma für ost­deut­sche Bür­ger ist es, dass sie end­lich in der deut­schen Ein­heit ankom­men”, sagt Schwe­sig.

Mehr zum The­ma — Vor wich­ti­gen Land­tags­wah­len 2019 : CDU-Che­fin lehnt Koali­tio­nen mit AfD und Lin­ken kate­go­risch ab

Auch Kanz­le­rin Mer­kel hat­te zuletzt kon­sta­tiert, dass es viel Frus­tra­ti­on gebe. Es sei auch nötig, “dass der Osten im glei­chen Maße reprä­sen­tiert ist in Ent­schei­dungs­gre­mi­en, in Behör­den, in der Wirt­schaft wie der Wes­ten”, for­dert Fami­li­en­mi­nis­te­rin Fran­zis­ka Gif­fey (SPD). Die AfD wird mit Vor-Ort-Ange­bo­ten von vie­len Bür­gern gera­de in Ost­deutsch­land als Küm­me­rer-Par­tei emp­fun­den. Man darf gespannt sein, wie die neu­en Ide­en ankom­men und wel­che Aus­wir­kun­gen sie auf die Wah­len haben wer­den.

(dpa/rt deutsch)

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