Navy-Seals bekommen Mini-U-Boote für „eiskalte“ Gewässer : Neues US-Rüstungsprogramm wirft Fragen auf


Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten rea­li­sie­ren der­zeit ein Rüs­tungs­pro­gramm, das vie­le Fra­gen auf­wirft. Bei dem Pro­gramm geht es dar­um, dass die Eli­te­ein­heit Navy-Seals neus­te Mini-U-Boo­te erhal­ten soll – um in „eis­kal­ten“ Gewäs­sern ein­ge­setzt zu wer­den.
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Neues Team für den SPD-Chefposten gefunden : Gesine Schwan und Ralf Stegner bewerben sich


Der Spie­gel will Infor­ma­tio­nen dar­über haben, dass sich Gesi­ne Schwan und Ralf Steg­ner gemein­sam um den Vor­sitz der SPD bewer­ben. Schwan ist der­zeit Che­fin der SPD-Grund­wer­te­ko­mis­si­on, Ralf Steg­ner Vize­chef. Das Duo könn­te bei den SPD-Mit­glie­dern Anklang fin­den, da es sich um die ein­zi­ge Bewer­bung eines Man­nes als Team mit einer Frau han­delt. 

Paul Zie­mi­ak, Gene­ral­se­kre­tär der CDU, sah sich zu einer Reak­ti­on ver­an­lasst : 

Unter den wei­te­ren Bewer­bern sind die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Karl Lau­ter­bach und Nina Scheer, der ehe­ma­li­ge SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Hans Wal­low, der Vize­prä­si­dent des SPD-Wirt­schafts­fo­rums Robert Mai­er, Euro­pa-Staats­mi­nis­ter Micha­el Roth und die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Chris­ti­na Kamp­mann, die Flens­bur­ger Ober­bür­ger­meis­te­rin Simo­ne Lan­ge sowie der Ober­bür­ger­meis­ter Baut­zens Alex­an­der Ahrens. Von den Kan­di­da­ten haben bis­lang ledig­lich Chris­ti­na Kamp­mann und Micha­el Roth eine Nomi­nie­rung erhal­ten. 

Anfang Juni trat Andrea Nah­les als Par­tei- und Frak­ti­ons­chefin zurück. Laut Umfra­gen liegt die Par­tei bei unter 15 Pro­zent. Die Land­tags­wah­len in Bran­den­burg und Sach­sen am 1. Sep­tem­ber und am 27. Okto­ber in Thü­rin­gen geben wenig Hoff­nung auf ein Ende der SPD-Kri­se. In Sach­sen könn­te die SPD auf gera­de mal acht Pro­zent kom­men. 

Eine öffent­li­che Erklä­rung von Gesi­ne Schwan und Ralf Steg­ner soll am Frei­tag in Ber­lin erfol­gen. Bis zur Wahl des Par­tei­vor­sit­zes müs­sen die Kan­di­da­ten um Stim­men bei den Mit­glie­dern der SPD quer durch Deutsch­land wer­ben. Auf­trit­te bei ins­ge­samt 23 Regio­nal­kon­fe­ren­zen sind geplant. Anfang Dezem­ber soll ent­schie­den wer­den. 

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Unterste russophobe Schublade : Neues britisches Buch will Russland erklären (Video)


Win­ston Chur­chill hat Russ­land als “Rät­sel inner­halb eines Geheim­nis­ses, umge­ben von einem Mys­te­ri­um” beschrie­ben. Unter west­li­chen Autoren gibt es einen Boom, die­ses Mys­te­ri­um zu ent­schlüs­seln. Ein aktu­el­les Buch mit dem Titel “Mos­kau­er Regeln” beschreibt die rus­si­sche Men­ta­li­tät, und auch ein paar Regeln, an die man sich hal­ten soll­te. Eini­ge die­ser Regeln könn­ten schon das Fazit des Buches dar­stel­len : “Gehen Sie nicht davon aus, dass es Gemein­sam­kei­ten geben muss.”

Mehr zum The­ma — “Unan­ge­mes­sen und unver­hält­nis­mä­ßig”: Geld­bu­ße gegen RT in Groß­bri­tan­ni­en in Höhe von 200.000 Pfund

RT Deutsch


Pressekonferenz : Schlacht bei Prochorowka – neues Schlachtfeld im Informationskrieg gegen Russland ?


Das Gespräch zu dem The­ma “Schlacht bei Pro­cho­row­ka – neu­es Schlacht­feld im Infor­ma­ti­ons­krieg gegen Russ­land?” fand im Büro der Nach­rich­ten­agen­tur Ros­si­ja Sewod­nja in Mos­kau statt. Anlass war ein Anfang Juli in der Welt ver­öf­fent­lich­ter Arti­kel, in dem der Autor erklärt, dass der Sieg der Roten Armee in der Schlacht bei Pro­cho­row­ka von 1943 in Wirk­lich­keit eine Nie­der­la­ge gewe­sen sei.

Teil­neh­mer des Gesprächs waren die Vor­sit­zen­de der Diplo­ma­tie-Kom­mis­si­on in der Gesell­schaft­li­chen Kam­mer der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on, Jele­na Sutor­mi­na, der wis­sen­schaft­li­che Direk­tor der Rus­si­schen Mili­tär­his­to­ri­schen Gesell­schaft Michail Mjag­kow sowie der Direk­tor des Mos­kau­er Büros für Men­schen­rech­te, Alex­an­der Brod. Alle drei waren sich einig, dass es sich bei dem Welt-Arti­kel um einen Des­in­for­ma­ti­ons­ein­wurf han­delt, der Teil einer ziel­ge­rich­te­ten Kam­pa­gne im Infor­ma­ti­ons­krieg gegen Russ­land ist, der von den west­li­chen Staa­ten seit lan­ger Zeit geführt wird.

Sol­che Kam­pa­gnen beginnt der kol­lek­ti­ve Wes­ten sehr gern dann, wenn sich ein für Russ­land bedeu­tungs­vol­les Ereig­nis jährt : Im kom­men­den Jahr, das in Russ­land als das 75. seit dem Sieg über Nazi­deutsch­land zum Jahr des Ruh­mes und der Andacht erklärt wur­de, wer­de im Wes­ten die Anzahl der Fake News und der Des­in­for­ma­ti­ons­ein­wür­fe stei­gen und der Geschichts­re­vi­sio­nis­mus auf­blü­hen, pro­gnos­ti­zier­te Sutor­mi­na. Im Ein­ver­ständ­nis mit ihr nann­te auch Brod den Arti­kel bloß ein wei­te­res Fließ­band­pro­dukt feind­se­li­ger Pro­pa­gan­da.

Ver­fäl­schung – und Eigen­ar­ten der Ver­lust­rech­nung

Der Mili­tär­his­to­ri­ker Mjag­kow setz­te das im Welt-Arti­kel ohne jeg­li­chen Kon­text bewer­te­te Gefecht bei Pro­cho­row­ka wie­der in den Kon­text der gro­ßen Schlacht bei Kursk : Die Auf­ga­be, die die im Gebiet des Dor­fes ein­ge­setz­ten deut­schen Ver­bän­de hat­ten – näm­lich gro­ße Mas­sen sowje­ti­scher Trup­pen ein­zu­kes­seln –, wur­de nicht erreicht, die bes­ten Stoß­ver­bän­de der Deut­schen wur­den aus­ge­blu­tet und muss­ten sich zurück­zie­hen, wor­auf bald Offen­si­ven der Roten Armee folg­ten. Selt­sam mutet dem His­to­ri­ker auch die im Welt-Arti­kel vor­ge­nom­me­ne Beschrän­kung des Gefechts auf nur einen Tag an, den 12. Juli 1943, obwohl es in Wirk­lich­keit min­des­tens vom 11. bis zum 16. Juli andau­er­te.

Mehr zum The­ma — Die­se Stadt muss ster­ben ! Die Blo­cka­de Lenin­grads und was Deut­sche dar­über wis­sen

Hier sei ange­fügt, dass der von man­chen (vor­wie­gend deut­schen) His­to­ri­kern ange­führ­te rie­si­ge Unter­schied der Ver­lust­zah­len (Rote Armee : meh­re­re Hun­dert Pan­zer, Wehr­macht und Waf­fen-SS : fünf Pan­zer) schlicht nicht der Wirk­lich­keit ent­spricht. Wäre er real, hät­ten die Deut­schen gar kei­nen Anlass gehabt, sich wie­der zurück­zu­zie­hen – was jedoch geschah.

Der kurio­se Zah­len­un­ter­schied kommt durch jewei­li­ge Eigen­ar­ten der Rech­nungs­füh­rung auf bei­den Sei­ten zustan­de, wenn es um Ver­lus­te ging : So galt bei der Roten Armee jede Maschi­ne als ver­lo­ren, wenn sie nicht nach klei­ne­ren Repa­ra­tu­ren durch Mecha­ni­ker der Ein­heit sofort wie­der ver­füg­bar war, son­dern zur Repa­ra­tur die Ein­heit oder gar die Front vor­über­ge­hend ver­las­sen muss­te. Im Gegen­satz dazu steht die Ver­lust­rech­nung der Deut­schen zur Zeit des Zwei­ten Welt­krie­ges, bei der ein Pan­zer, der wie­der­her­ge­stellt wer­den konn­te, grund­sätz­lich nicht als Total­ver­lust galt. Dies erklär­te Mjag­kow in einem Gespräch mit Sput­nik.

Über­haupt müs­se man sich auf reel­le Daten aus den Archi­ven stüt­zen, will man Gefech­te wie das von Pro­cho­row­ka betrach­ten, mahn­te der Mili­tär­his­to­ri­ker bei der Pres­se­kon­fe­renz. Er wies dar­auf hin, dass rus­si­sche Archi­ve – allen vor­an das Archiv des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums – im Moment dabei sei­en, in gro­ßem Stil Archiv­do­ku­men­te zum Zwei­ten Welt­krieg im Inter­net zu ver­öf­fent­li­chen. Jedem steht frei, sich mit den Fak­ten ver­traut zu machen, die sich aus die­sen Daten erge­ben, so Mjag­kow auf der Pres­se­kon­fe­renz bei Ros­si­ja Sewod­nja.

Ist das heu­te nicht egal ?

War­um es auch heu­te, fast 80 Jah­re nach Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges, wich­tig ist, dass kei­ne Unwahr­hei­ten über die Schlach­ten die­ser Zeit ver­öf­fent­licht wer­den, liegt klar auf der Hand : Von einer unsach­ge­mä­ßen Neu­be­wer­tung ein­zel­ner Schlach­ten ist es nicht weit zur Revi­si­on der Ergeb­nis­se des gesam­ten Zwei­ten Welt­krie­ges, zur Umschrei­bung der Geschich­te, zu revan­chis­ti­schen Stim­mun­gen und letzt­lich zu einem Wie­der­auf­blü­hen brau­nen Gedan­ken­gu­tes.

Mehr zum The­ma — USAID ver­öf­fent­licht Plan zur Befrei­ung Euro­pas von Russ­lands “schäd­li­chem Ein­fluss” 

Der im Welt-Arti­kel vor­ge­nom­me­ne Ver­such, den Sieg der sowje­ti­schen Sei­te im Gefecht bei Pro­cho­row­ka einer Revi­si­on zu unter­zie­hen, obwohl längst schon alles dazu gesagt wur­de und bekannt ist, war anma­ßend genug. Doch beson­de­re Ent­rüs­tung rief bei allen Teil­neh­mern der Pres­se­kon­fe­renz der von Sven Felix Kel­ler­hoff in sei­nem Arti­kel geäu­ßer­te Gedan­ke her­vor, das Sie­ges­denk­mal im Denk­mal­kom­plex bei Pro­cho­row­ka müs­se als unan­ge­mes­sen wie­der abge­ris­sen wer­den. (Der Arti­kel wur­de seit­dem “ent­schärft” – die Abriss-Emp­feh­lung ver­schwand, wor­auf Sput­nik hin­weist.)

Ziel­ge­rich­te­te russ­land­feind­li­che Poli­tik – zum Erhalt mono­pola­rer Welt­ord­nung

Der Welt-Arti­kel und ande­re Infor­ma­ti­ons­ein­wür­fe sei­ner Art sind Infor­ma­ti­ons­an­grif­fe und als sol­che Teil einer ziel­ge­rich­te­ten russ­land­feind­li­chen Poli­tik, die von den West­län­dern betrie­ben wird. Bei die­ser Poli­tik geht es jedoch um mehr als Russ­land allein, beton­te Sutor­mi­na – viel­mehr gin­ge es den Urhe­bern die­ser Hand­lun­gen um den Erhalt der abster­ben­den mono­pola­ren Welt­ord­nung.

Der kei­nes­wegs zufäl­li­ge Cha­rak­ter des Arti­kels von Kel­ler­hoff äußert sich bereits dar­in, dass er in einem Medi­um wie der Welt erscheint, so der Mili­tär­his­to­ri­ker Mjag­kow.

Brod wies in die­sem Zusam­men­hang auf einen wei­te­ren ähn­lich skan­da­lö­sen Arti­kel hin, der im Janu­ar die­ses Jah­res in der Süd­deut­schen Zei­tung erschien. Dar­in geht es um die Mili­tär­pa­ra­de zum 75. Jah­res­tag des Durch­bruchs der Blo­cka­de Lenin­grads ; Autorin Sil­ke Bigal­ke äußert in die­sem Arti­kel ihren Zwei­fel an der Ange­mes­sen­heit einer Mili­tär­pa­ra­de – und sti­li­siert ganz neben­bei Sta­lin und die Sowjet­füh­rung zu Hit­lers Mit­tä­tern.

Brod zufol­ge kann der­ar­ti­ge Des­in­for­ma­ti­on in den Medi­en nur dann als Waf­fe im Infor­ma­ti­ons­krieg gegen Russ­land wirk­sam wer­den, wenn es mit der Geschichts­bil­dung an den Schu­len nicht so weit her ist – doch genau das lässt sich im moder­nen Euro­pa beob­ach­ten.

Zudem hat die Ten­denz zum Geschichts­re­vi­sio­nis­mus nicht nur die media­le Öffent­lich­keit erfasst, son­dern auch Tei­le der poli­ti­schen Éli­te – und wird von die­ser Éli­te erst in der media­len Öffent­lich­keit salon­fä­hig gemacht. Eine äußerst gefähr­li­che Ten­denz, fin­det Mjag­kow.

Euro­päi­sche “Jung­de­mo­kra­ti­en”: Wo Geschichts­re­vi­sio­nis­mus brau­ne Blü­ten treibt

Die Ten­denz zum Geschichts­re­vi­sio­nis­mus zeigt sich aller­dings nicht in Kern­eu­ro­pa am unver­schäm­tes­ten, son­dern in eini­gen neu­en EU-Län­dern – in Polen, Est­land, Lett­land und Litau­en. Vor allem die Regie­run­gen der drei Staa­ten im Bal­ti­kum brin­gen bei jeder Gele­gen­heit zum Aus­druck, die Rote Armee habe die­se Län­der nicht etwa von Hit­ler befreit, son­dern deren Beset­zung durch die Sowjet­uni­on ein­ge­lei­tet. Als aktu­el­les Bei­spiel für sol­ches Den­ken nann­ten die Teil­neh­mer der Pres­se­kon­fe­renz die am 11. Juli auf der Inter­net­sei­te des let­ti­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums gut drei Mona­te im Vor­aus ver­öf­fent­lich­te Pro­test­be­kun­dung – gegen das für den 13. Okto­ber geplan­te Salut­schie­ßen, mit dem der Jah­res­tag der Befrei­ung Rigas von den Trup­pen Nazi­deutsch­lands began­gen wer­den soll.

Auch das litaui­sche Außen­mi­nis­te­ri­um ver­öf­fent­lich­te auf sei­ner Inter­net­sei­te im Vor­aus eine ähn­li­che Pro­test­be­kun­dung zum Salut­schie­ßen zur Bege­hung des Befrei­ungs­tags von Vil­ni­us am 13. Juli und der Befrei­ung von Kau­nas am 1. August.

Dabei lässt man gern unter den Tisch fal­len, dass der Ende 1941/Anfang 1942 in Ber­lin aus­ge­ar­bei­te­te Gene­ral­plan Ost für die Bevöl­ke­rung Est­lands, Lett­lands und Litau­ens ein nur gering­fü­gig weni­ger schlim­mes Schick­sal vor­sah als für die sla­wi­schen “Unter­men­schen”, kri­ti­siert Mjag­kow.

Nicht zuletzt darf die litaui­sche Regie­rung nicht ver­ges­sen, dass Vil­ni­us samt Umge­bung vor dem Jahr 1939 kurz­zei­tig von Polen besetzt war, zum pol­ni­schen Staats­ge­biet zähl­te und Polen im Bezirk Vil­ni­us eine Poli­tik der Polo­ni­sie­rung betrieb, füg­te der His­to­ri­ker an.

Ablen­ken von eige­nen Pro­ble­men und Ein­fluss der USA

Dafür, dass sich gera­de in den bal­ti­schen Staa­ten ein so ver­fälsch­tes Geschichts­ver­ständ­nis der­art eta­blie­ren konn­te, gibt es nach Ansicht der Kon­fe­renz­teil­neh­mer zwei wesent­li­che Grün­de. Ers­ter Grund sind die beträcht­li­chen wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me, mit denen die bal­ti­schen Staa­ten zu kämp­fen haben und nicht fer­tig­wer­den kön­nen – dies macht ein äuße­res Feind­bild not­wen­dig, um die Gesell­schaft irgend­wie zu kon­so­li­die­ren, erklärt Men­schen­rechts­ak­ti­vist Alex­an­der Brod.

Den zwei­ten Grund für die­sen offi­zi­el­len Geschichts­re­vi­sio­nis­mus im Bal­ti­kum sieht Jele­na Sutor­mi­na im star­ken Ein­fluss der USA, unter dem die­se drei Län­der ste­hen. Dass gera­de dort die rus­sisch­spra­chi­ge Bevöl­ke­rung dem stärks­ten Druck durch die Regie­rung aus­ge­setzt ist, der sich auch in dis­kri­mi­nie­ren­den Geset­zen äußert, ist kein Zufall, so Sutor­mi­na.

Dafür, dass im Infor­ma­ti­ons­krieg des Wes­tens gegen Russ­land die USA die Schlacht­plä­ne auf­stel­len, lie­fern die­se selbst regel­mä­ßig Bewei­se, beton­te Brod : Erst vor Kur­zem hat die US-Ent­wick­lungs­be­hör­de USAID einen Plan ver­öf­fent­licht, nach dem man die euro­päi­schen Alli­ier­ten der USA aus einer angeb­li­chen rus­si­schen Umklam­me­rung befrei­en wol­le. Der Plan sieht die groß­zü­gi­ge Finan­zie­rung loka­ler Medi­en vor, unter­strich Mjag­kow.

Die Ergeb­nis­se sol­cher Zusam­men­ar­beit waren schon in der Ver­gan­gen­heit zahl­rei­che Des­in­for­ma­ti­ons­ein­wür­fe zu tages­po­li­ti­schen The­men : Brod nann­te als pro­mi­nen­tes­te Fäl­le die Vor­wür­fe, Russ­land habe bei den Ereig­nis­sen in Süd­os­se­ti­en im August 2008 die Rol­le des Aggres­sors gespielt, den Skri­pal-Skan­dal als Gan­zen, die Vor­wür­fe angeb­li­cher rus­si­scher Ein­mi­schung in Wah­len in den USA und anders­wo und bezüg­lich des Abstur­zes der Maschi­ne Flug­num­mer MH17 von Malay­si­an Air­lines über der Ost­ukrai­ne im Jahr 2014.

Mehr zum The­ma – Unter­neh­men Zita­del­le : Die größ­te Pan­zer­schlacht der Geschich­te

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LIVE-Updates : Ukraine wählt neues Parlament


Um die Sit­ze in der Obers­ten Rada wett­ei­fern 22 Par­tei­en. 225 Man­da­te wer­den über Par­tei­lis­ten ver­ge­ben und 199 per Direkt­wahl. Um ins Par­la­ment ein­zu­zie­hen, müs­sen die Par­tei­en über die Fünf-Pro­zent-Hür­de kom­men. Auf­grund der Feri­en­zeit wird mit einer nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung gerech­net.

Mehr als 130.000 Poli­zis­ten sor­gen für Sicher­heit. Der Wahl­vor­gang wird von über 1.700 inter­na­tio­na­len Wahl­be­ob­ach­tern über­wacht. Dabei haben die ukrai­ni­schen Behör­den kei­ne Beob­ach­ter aus Russ­land akkre­di­tiert. Zum ers­ten Mal dür­fen auch kei­ne Ver­tre­ter der Par­la­men­ta­ri­schen Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) die Abstim­mung über­wa­chen. Da die Zen­tra­le Wahl­kom­mis­si­on der Ukrai­ne kei­ne Wahl­lo­ka­le in Russ­land eröff­net hat, kön­nen die bis zu drei Mil­lio­nen in Russ­land leben­den Ukrai­ner von ihrem Wahl­recht nicht Gebrauch machen, es sei denn, sie geben ihre Stim­me in Geor­gi­en, Kasach­stan oder Finn­land ab.

Mehr zum The­ma — Kiew schlägt Mos­kau Gefan­ge­nen­tausch vor : Wyschin­ski für Sen­zow

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Neues Wahlrecht in Kuba : Parlament führt Präsidentenamt ein


Am 13. Juli hat die Natio­nal­ver­samm­lung der Volks­macht in Havan­na ein neu­es Wahl­recht ange­nom­men, das für den sozia­lis­ti­schen Insel­staat künf­tig sowohl einen Prä­si­den­ten als auch einen Regie­rungs­chef vor­sieht. Die Abge­ord­ne­ten nah­men das neue Gesetz ein­stim­mig an, mit dem auch ihre eige­nen Amts­zei­ten künf­tig auf zwei fünf­jäh­ri­ge Man­da­te begrenzt wer­den. Zudem soll das kuba­ni­sche Par­la­ment nach der nächs­ten Wahl von 605 auf 474 Sit­ze ver­klei­nert wer­den. Das Ein­par­tei­sys­tem wird aber bei­be­hal­ten.

Die Ämter eines Prä­si­den­ten und Regie­rungs­chefs waren im Jahr 1976 mit der Ver­ab­schie­dung der sozia­lis­ti­schen Ver­fas­sung abge­schafft wor­den. Erst im April die­ses Jah­res wur­de die kuba­ni­sche Ver­fas­sung in einer Volks­ab­stim­mung geän­dert, die unter ande­rem auch mehr wirt­schaft­li­che Frei­hei­ten erlaubt. In der neu­en Ver­fas­sung des Kari­bik-Lan­des ist erst­mals der Begriff des pri­va­ten Besit­zes ver­an­kert. Sie erkennt zudem die Bedeu­tung klei­ner und mitt­le­rer Unter­neh­men, aus­län­di­scher Inves­ti­tio­nen und des Wett­be­werbs für die Wirt­schaft an. (dpa)

Mehr zum The­ma — Gro­ße Mehr­heit der Kuba­ner stimmt für neue Ver­fas­sung

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Russland : Nichts Neues an der Sanktionsfront


Wie nicht anders zu erwar­ten war, hat die EU die Ver­län­ge­rung der Sank­tio­nen gegen die Schwarz­meer­halb­in­sel Krim beschlos­sen, nach­dem die Men­schen dort nach dem Putsch in der Ukrai­ne für eine Wie­der­ein­glie­de­rung in die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on gestimmt hat­ten.

Kreuz­fahrt­schif­fe aus der Euro­päi­schen Uni­on wer­den damit wei­ter­hin nicht in die Häfen der Krim ein­lau­fen dür­fen. Zudem sol­len auch die Export- und Inves­ti­ti­ons­ver­bo­te für EU-Unter­neh­men bis zum 23. Juni 2020 gül­tig blei­ben. Die­se tref­fen Bran­chen wie Ener­gie, Trans­port oder Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, wie die EU am Don­ners­tag in Brüs­sel mit­teil­te.

Die Euro­päi­sche Uni­on tre­te “fünf Jah­re nach der rechts­wid­ri­gen Anne­xi­on der Krim und Sewas­to­pols durch Russ­land wei­ter ent­schlos­sen für die Sou­ve­rä­ni­tät und ter­ri­to­ria­le Unver­sehrt­heit der Ukrai­ne ein”, hieß es zur Begrün­dung für die Sank­ti­ons­ver­län­ge­rung. Die EU erken­ne das Refe­ren­dum von 2014 zur Wie­der­ein­glie­de­rung nicht an und ver­ur­tei­le die­sen Schritt wei­ter­hin.

Ver­mut­lich noch am Don­ners­tag­abend beim EU-Gip­fel soll zudem die Ver­län­ge­rung der aus­lau­fen­den Wirt­schafts­sank­tio­nen gegen Russ­land auf den Weg gebracht wer­den. Es galt als sicher, dass die Staats- und Regie­rungs­chefs eine ent­spre­chen­de Wei­sung geben. Sie hat­ten sich 2015 dar­auf geei­nigt, die Han­dels- und Inves­ti­ti­ons­be­schrän­kun­gen gegen Russ­land erst dann auf­zu­he­ben, wenn die Ver­ein­ba­run­gen des Mins­ker Frie­dens­ab­kom­mens für den Ukrai­ne-Kon­flikt kom­plett erfüllt sind.

Die­se Dar­stel­lung igno­riert aber die Tat­sa­che, dass Russ­land nicht Ver­trags­par­tei, son­dern wie Deutsch­land und Frank­reich eine Garan­tie­macht für die selbst aus­ge­ru­fe­nen Volks­re­pu­bli­ken Donezk und Lug­ansk ist. Sie sind zusam­men mit der Ukrai­ne die­je­ni­gen, die die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen umzu­set­zen haben, nicht Russ­land. Den­noch wird an dem Nar­ra­tiv fest­ge­hal­ten, dass ein­zig Russ­land die Ver­ant­wor­tung dafür trägt, dass das nicht gesche­hen ist. Bezeich­nend dabei ist, dass die Spre­cher der Bun­des­re­gie­rung auf RT-Nach­fra­ge nicht in der Lage waren, genau zu defi­nie­ren, gegen wel­che Punk­te des Mins­ker-Abkom­mens Mos­kau über­haupt ver­stößt. 

Mehr zum The­ma — Bla­ma­ge bei BPK : Regie­rungs­spre­cher kann Vor­wür­fe gegen Russ­land zu Minsk II nicht bele­gen

Die Sank­tio­nen gegen Russ­land scha­den der EU nach Anga­ben von Wla­di­mir Putin nicht nur sei­nem Land. “Sie ver­lie­ren unse­ren Markt”, sag­te Putin am Don­ners­tag in der Fern­seh­sen­dung Direk­ter Draht auf die Zuschau­er­fra­ge, wie sich die Straf­maß­nah­men aus­wirk­ten und wann sich das Ver­hält­nis zum Wes­ten bes­se­re. Die EU habe durch den aus­blei­ben­den Han­del seit 2014 rund 240 Mil­li­ar­den Dol­lar (214 Mil­li­ar­den Euro) ver­lo­ren, Russ­land hin­ge­gen nur 50 Mil­li­ar­den. 

Putin kri­ti­sier­te die Sank­tio­nen des Wes­tens auf­grund der Auf­nah­me der Krim in die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on und des Krie­ges in der Ost­ukrai­ne als unrecht­mä­ßig. Wenn Russ­land eine Okku­pa­ti­on des ost­ukrai­ni­schen Kon­flikt­ge­biets Don­bass vor­ge­wor­fen wer­de, dann sei das “völ­li­ger Unsinn und Lüge”. Er ver­wies etwa auf den gro­ßen Nach­barn Chi­na, der sei­ne Wirt­schafts­be­zie­hun­gen mit Russ­land noch aus­ge­baut habe.

Putin mach­te deut­lich, dass er kei­ne Ände­rung im Ver­hält­nis zur EU erwar­te. Die Sank­tio­nen hät­ten auch Kräf­te in der eige­nen Wirt­schaft mobi­li­siert.

Vie­le Men­schen mach­ten in der inzwi­schen 17. Sen­dung ihrem Ärger über nied­ri­ge Löh­ne, einen sin­ken­den Lebens­stan­dard, teu­re oder gar nicht ver­füg­ba­re wich­ti­ge Medi­ka­men­te und sozia­le Miss­stän­de Luft. Die Fra­gen der Bür­ger gehen tra­di­tio­nell in die Mil­lio­nen. Im ver­gan­ge­nen Jahr beant­wor­te­te Putin in vier Stun­den und 20 Minu­ten 79 Fra­gen.

(rt deutsch/dpa)

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Massenprotest in Hongkong gegen neues Auslieferungsgesetz


Die größ­te Demons­tra­ti­on seit drei Jahr­zehn­ten in der Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne Hong­kong der Volks­re­pu­blik Chi­na ist mit Aus­schrei­tun­gen zu Ende gegan­gen. Nach­dem eini­ge Hun­dert ver­mumm­te Radi­ka­le den Legis­la­tiv­rat und Regie­rungs­sitz stür­men woll­ten und Absperr­git­ter ein­ris­sen, setz­te die Poli­zei Schlag­stö­cke und Pfef­fer­spray ein. Es gab min­des­tens vier Ver­letz­te – dar­un­ter drei Poli­zis­ten und einen Jour­na­lis­ten.

Demons­tran­ten tru­gen Schil­der mit “Kei­ne Aus­lie­fe­rung nach Chi­na” oder “Nach Chi­na aus­ge­lie­fert, für immer ver­schwun­den”. Das geplan­te Aus­lie­fe­rungs­ge­setz wür­de Hong­kongs Behör­den erlau­ben, auf Ersu­chen chi­ne­si­scher Stel­len ver­däch­tig­te Per­so­nen an die Volks­re­pu­blik aus­zu­lie­fern. Kri­ti­ker argu­men­tie­ren, dass Chi­nas Jus­tiz­sys­tem nicht unab­hän­gig sei, nicht inter­na­tio­na­len Stan­dards ent­spre­che und poli­tisch Anders­den­ken­de ver­fol­ge. Es wür­den auch Miss­hand­lun­gen und Fol­ter dro­hen. Es wur­de als “Werk­zeug zur Ein­schüch­te­rung” beschrie­ben.

Die frü­he­re bri­ti­sche Kron­ko­lo­nie — das Gebiet wur­de durch die bri­ti­sche Kro­ne von Chi­na 1841 ent­ris­sen — wird seit der Rück­ga­be 1997 an die Volks­re­pu­blik Chi­na nach dem Grund­satz “ein Land, zwei Sys­te­me” als eige­nes Ter­ri­to­ri­um auto­nom regiert. Die sie­ben Mil­lio­nen Ein­woh­ner der heu­ti­gen chi­ne­si­schen Son­der­ver­wal­tungs­re­gi­on genie­ßen grö­ße­re Frei­hei­ten als die Men­schen in Chi­na. Als Reak­ti­on auf Demons­tra­tio­nen für mehr Demo­kra­tie im Jahr 2014, die Tei­le der Stadt wochen­lang lahm­leg­ten, führt Peking aber seit­her die Zügel straf­fer.

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Die Demons­tra­ti­on am Sonn­tag in Hong­kong war nach Ein­schät­zung loka­ler Beob­ach­ter die größ­te seit einem Pro­test gegen die blu­ti­ge Nie­der­schla­gung der Demo­kra­tie­be­we­gung am 4. Juni 1989 in Bejing. Die Orga­ni­sa­to­ren zähl­ten in Hong­kong mehr als eine Mil­li­on Teil­neh­mer. Dage­gen sprach die Poli­zei in Hong­kong nur von 270.000 Teil­neh­mern.

Die Demons­tran­ten, die das Par­la­ment Hong­kongs stür­men woll­ten, waren zum Teil mas­kiert und gehör­ten Stu­den­ten­grup­pen an, die für eine völ­li­ge Unab­hän­gig­keit der Son­der­ver­wal­tungs­re­gi­on ein­tre­ten. Die Poli­zei rief Spe­zi­al­kräf­te, die den Pro­test nach rund einer hal­ben Stun­de auf­lös­ten. In den frü­hen Mor­gen­stun­den kam es an ande­ren Orten in der Metro­po­le zu wei­te­ren klei­ne­ren Zwi­schen­fäl­len.

Trotz des Wider­stan­des und Ängs­ten in der Bevöl­ke­rung vor einem Aus­lie­fe­rungs­ge­setz hält Regie­rungs­chefin Car­rie Lam dar­an fest. “Ich habe kei­ner­lei Anwei­sun­gen oder Man­dat von Peking erhal­ten, den Ent­wurf vor­an­zu­brin­gen”, ver­si­cher­te Lam. Viel­mehr geht es aus ihrer Sicht dar­um, Hong­kongs Ver­pflich­tun­gen im Kampf gegen grenz­über­schrei­ten­de Ver­bre­chen zu erfül­len.

Bis­her hat Hong­kong noch kei­ner­lei Aus­lie­fe­rungs­ab­kom­men mit der Volks­re­pu­blik Chi­na. Bei der Rück­ga­be Hong­kongs 1997 durch Groß­bri­tan­ni­en blieb die­se Fra­ge wegen einer schlech­ten Men­schen­rechts­la­ge und man­geln­der Unab­hän­gig­keit der Jus­tiz in Chi­na bewusst aus­ge­klam­mert. Schon am Mitt­woch soll jetzt eine “Peking-treue” Mehr­heit in dem nicht frei gewähl­ten Legis­la­tiv­rat das Gesetz in zwei­ter Lesung bil­li­gen. Das end­gül­ti­ge Votum soll bis Juli erfol­gen.

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Akti­vis­ten und Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker rie­fen zu neu­en Demons­tra­tio­nen und Streiks am Mitt­woch auf. Klei­ne Geschäf­te kün­dig­ten an, aus Pro­test geschlos­sen zu blei­ben. “Wir haben kei­ner­lei Ver­trau­en mehr in die­ser Sache”, sag­te die oppo­si­tio­nel­le Abge­ord­ne­te Clau­dia Mo und for­der­te Regie­rungs­chefin Lam auf, den Gesetz­ent­wurf zurück­zu­zie­hen.

Gib Hong­kong etwas Luft zum Atmen. Sie schiebt Hong­kong wirk­lich an den Rand des Abgrunds – und nie­mand will das.

Anwalts­ver­bän­de, Men­schen­rechts­grup­pen und aus­län­di­sche Han­dels­kam­mern zeig­ten sich besorgt. Es wur­de gewarnt, dass Aus­lie­fe­run­gen an Chi­na die Posi­ti­on Hong­kongs als Wirt­schafts- und Finanz­platz unter­gra­ben könn­ten. Auch zeig­ten sich Län­der wie die USA und Kana­da beun­ru­higt über Aus­wir­kun­gen auf ihre Staats­bür­ger in Hong­kong.

Es ist das schlimms­te Gesetz aller Zei­ten”, sag­te Hera Poon, die ihre Fami­lie zur Demons­tra­ti­on mit­ge­bracht hat­te. “Wir alle wis­sen, dass Chi­na das Jus­tiz­sys­tem in Hong­kong erschüt­tert.” Sie fürch­tet poli­ti­sche Ver­fol­gung durch Chi­na.

Wenn die Regie­rung nicht glück­lich mit Dir ist, klagt sie Dich an und spricht Dich schul­dig.

Amnes­ty Inter­na­tio­nal warn­te, dass Aus­ge­lie­fer­ten in Chi­na “Fol­ter, Miss­hand­lung und unfai­re Ver­fah­ren” droh­ten. Auch offi­zi­el­le Zusi­che­run­gen, dass das Gesetz bei poli­ti­scher Ver­fol­gung nicht grei­fe, ließ die­se Orga­ni­sa­ti­on nicht gel­ten. Chi­nas Behör­den bräch­ten regel­mä­ßig legi­tim schei­nen­de, unpo­li­ti­sche Ankla­gen vor, “um fried­li­che Akti­vis­ten, Men­schen­rechts­ver­tei­di­ger und sol­che, die die Regie­rungs­po­li­tik ableh­nen, zu ver­fol­gen und zu inhaf­tie­ren”.

Hong­kongs letz­ter bri­ti­scher Gou­ver­neur Chris Pat­ten warn­te vor einem “schreck­li­chen Schlag” gegen die Rechts­staat­lich­keit, Sta­bi­li­tät, Sicher­heit und Posi­ti­on Hong­kongs als inter­na­tio­na­ler Han­dels­platz. Welt­weit fan­den in 29 wei­te­ren Städ­ten wie New York, Washing­ton, Van­cou­ver, Lon­don, Paris oder Syd­ney Soli­da­ri­täts­kund­ge­bun­gen mit den Demons­tran­ten in Hong­kong statt, was aller­dings auf eine sehr gut orga­ni­sier­te Kam­pa­gne gegen die­ses von der Volks­re­pu­blik Chi­na unter­stütz­te Gesetz schlie­ßen lässt.

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(rt deutsch/dpa)

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