Gold stinkt nicht : Kloschüssel aus Edelmetall verschwindet aus Museum in Großbritannien


Der Kunst­raub wur­de am frü­hen Sams­tag­mor­gen began­gen. Wie die Poli­zei mit­teil­te, ist ein 66-Jäh­ri­ger Mann fest­ge­nom­men wor­den. Die über eine Mil­li­on Bri­ti­sche Pfund (mehr als 1,1 Mil­lio­nen Euro) teu­re Toi­let­te sei aber ver­schwun­den. Am Tat­ort sei­en ein “erheb­li­cher Scha­den und eine Über­schwem­mung” ent­stan­den, da die Klo­schüs­sel an die Was­ser­lei­tung und die Kana­li­sa­ti­on ange­schlos­sen gewe­sen sei.

Das präch­ti­ge Schloss in der Nähe von Oxford ist der Geburts­ort des frü­he­ren Pre­mier­mi­nis­ters Win­ston Chur­chill. Das gol­de­ne Klo ist ein Werk des ita­lie­ni­schen Künst­lers Mau­ri­zio Cat­tel­an und wur­de im Rah­men einer Aus­stel­lung gezeigt. Es durf­te von den Besu­chern sogar benutzt wer­den – für maxi­mal drei Minu­ten, um Schlan­gen zu ver­mei­den. Das Werk namens “Ame­ri­ca” war bereits im Jahr 2016 im New Yor­ker Gug­gen­heim-Muse­um aus­ge­stellt wor­den. (dpa)

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze will CO2-Steuer nicht überbewerten


Am Abend kom­men im Kanz­ler­amt die Spit­zen von Uni­on und SPD zusam­men, um die ent­schei­den­de Sit­zung des Kli­ma­ka­bi­netts in einer Woche vor­zu­be­rei­ten. Die Gro­ße Koali­ti­on hat beim Kli­ma­schutz noch erheb­li­chen Gesprächs­be­darf. Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze hat­te sich bis­her eine CO2-Steu­er stark­ge­macht und den Anreiz gesetzt, dass finan­zi­ell pro­fi­tie­ren könn­te, wer sich kli­ma­freund­lich ver­hält. Im Ein­zel­nen soll­ten Ver­kehr und Hei­zen besteu­ert wer­den. Kri­ti­siert wur­de unter ande­rem, das ein­kom­mens­schwa­che Fami­li­en bei dem Vor­schlag auf der Stre­cke blei­ben wür­den. Nun rudert die Minis­te­rin zurück, zumin­dest etwas.

RT Deutsch


CIA-Schlüsselspion aus Moskau “abgezogen” – aus Angst, dass Trump “den Mund nicht halten kann”?


US-Geheim­diens­te “haben einen ihrer wich­tigs­ten gehei­men Infor­man­ten inner­halb der rus­si­schen Regie­rung erfolg­reich aus Russ­land abge­zo­gen”, berich­te­te der Nach­rich­ten­sen­der CNN Mit­te 2017 unter Beru­fung auf anony­me Quel­len. Die­se wur­den als “meh­re­re Beam­te in der Trump-Regie­rung mit unmit­tel­ba­rer Kennt­nis der Sach­la­ge” zur gehei­men Mis­si­on beschrie­ben.

Mit dem Abzug wur­de angeb­lich nach dem Besuch des rus­si­schen Außen­mi­nis­ters Ser­gei Law­row und des rus­si­schen Bot­schaf­ters Ser­gei Kisl­jak im Wei­ßen Haus im Mai 2017 begon­nen. Der Anlass soll eine Befürch­tung gewe­sen sein, dass Trump und sei­ne Regie­rung “wie­der­holt gegen Regeln zum Umgang mit Geheim­in­for­ma­tio­nen ver­sto­ßen hät­ten und dazu bei­tra­gen könn­ten, den ver­deckt ope­rie­ren­den Infor­man­ten als Spi­on bloß­zu­stel­len”, so CNN.

Wäh­rend des Tref­fens soll Trump “hoch­klas­si­ge Infor­ma­tio­nen” über die Ter­ror­mi­liz “Isla­mi­scher Staat” in Syri­en mit Law­row und Kisl­jak geteilt haben, die von Isra­el bereit­ge­stellt wor­den sein sol­len. Die CIA focht die­se Behaup­tung jedoch an.

Das Nar­ra­tiv der CNN, dass die Cen­tral Intel­li­gence Agen­cy Ent­schei­dun­gen über Leben und Tod auf der Grund­la­ge von etwas ande­rem als objek­ti­ver Ana­ly­se und fun­dier­ter Infor­ma­ti­ons­samm­lung trifft, ist schlicht falsch”, erklär­te Britt­a­ny Bra­mell, die Direk­to­rin für Öffent­lich­keits­ar­beit bei der CIA. “Fehl­ge­lei­te­te Spe­ku­la­tio­nen, dass der Umgang des Prä­si­den­ten mit den hei­kels­ten Auf­klä­rungs­da­ten unse­rer Nati­on – auf die er jeden Tag Zugriff hat – eine angeb­li­che Extrak­ti­ons­ope­ra­ti­on nach sich zie­he, stim­men so nicht.”

Das schien auch Trump selbst gut genug zu sein. Er speis­te Repor­ter am Mon­tag ab – mit der Aus­sa­ge : “Was auch immer die CIA geant­wor­tet hat, ist für mich in Ord­nung. Ich weiß von nichts.”

Die Pres­se­spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Ste­pha­nie Gris­ham, dreh­te den Spieß um und blies zum Gegen­an­griff : “Die Bericht­erstat­tung von CNN ist nicht nur unwahr, son­dern hat auch das Poten­zi­al, Men­schen­le­ben in Gefahr zu brin­gen.”

Auch die Medi­en in Russ­land began­nen sofort mit Spe­ku­la­tio­nen über die Iden­ti­tät des angeb­li­chen Maul­wurfs und lie­ßen sich schnell auf Oleg Smo­len­kow ein. Vor 2010 arbei­te­te er in der rus­si­schen Bot­schaft in Washing­ton und dann im Regie­rungs­ap­pa­rat, bevor er zum Staats­rat der drit­ten Klas­se beför­dert wor­den sein soll. Smo­len­kow soll nicht im direk­ten Kon­takt mit Wla­di­mir Putin gestan­den haben – den­noch soll er sich dienst­lich häu­fig in Putins Umge­bung auf­ge­hal­ten und so die Mög­lich­keit gehabt haben, gehei­me Unter­la­gen des rus­si­schen Prä­si­den­ten abzu­fo­to­gra­fie­ren, aus denen eine Ein­mi­schung Russ­lands in die US-Prä­si­dent­schafts­wah­len fol­ge, so der CNN-Bericht. Am 14. Juli 2017 fuhr Smo­len­kow samt Frau und drei Kin­dern nach Mon­te­ne­gro in den Urlaub, wor­auf­hin sie alle spur­los ver­schwan­den. Die rus­si­sche Poli­zei nahm dar­auf­hin eine Ermitt­lung zu einem mög­li­chen Mord an ihnen auf.

Über­haupt liest sich die Geschich­te über einen hoch­ran­gi­gen US-Maul­wurf im Kreml wie ein Roman von Tom Clan­cy : Die Berich­ten­den stüt­zen sich auf “anony­me Quel­len” und “gehei­me Infor­ma­tio­nen”, sodass eine unab­hän­gi­ge Prü­fung nicht mög­lich ist.

Nach dem Wahl­kampf ist vor dem Wahl­kampf

Der rus­si­sche Duma­a­b­ge­ord­ne­te Franz Klin­ze­witsch, bis Febru­ar stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Ver­tei­di­gungs- und Sicher­heits­ko­mi­tees im Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­rat, wies den CNN-Bericht als “Fake News” zurück. Er sei auf einen Befehl geschrie­ben wor­den, “einen wei­te­ren Ver­such zur Dis­kre­di­tie­rung von Trump durch­zu­füh­ren”, zitiert TASS den Abge­ord­ne­ten.

Die Wer­tung sei­tens Klin­ze­witsch dürf­te auf die Tat­sa­che ver­wei­sen, dass die meis­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Main­stream-Medi­en die letz­ten drei Jah­re mit der För­de­rung der berüch­tig­ten “Russiagate”-Verschwörungstheorie im Namen der Demo­kra­ti­schen Par­tei der USA ver­brach­ten und sich kon­se­quent wei­ger­ten, ihr damit ver­bun­de­nes Fehl­ver­hal­ten anzu­er­ken­nen – und zwar obwohl der Son­der­be­ra­ter Robert Muel­ler nach einer zwei­jäh­ri­gen Ermitt­lung nichts gefun­den hat, was den US-Prä­si­den­ten belas­ten könn­te.

Dar­über hin­aus heu­er­ten die Nach­rich­ten­netz­wer­ke CNN und MSNBC eine Rei­he ehe­ma­li­ger US-Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter als selbst­er­nann­te Anti-Trump-Spe­zia­lis­ten an – Geheim­dienst­ler, von deren Spu­ren es im “Russiagate”-Skandal nur so wim­melt.

Auch dem US-Jour­na­lis­ten Aaron Maté “stin­ke” die gan­ze Sache. Er bemerk­te, dass kon­trol­lier­te Infor­ma­ti­ons­lecks aus der US-Geheim­dienst­ge­mein­schaft eine lan­ge Geschich­te haben – sie ist so lang wie die Prä­si­dent­schaft Donald Trumps. Es gehe dabei dar­um, “eine irre­füh­ren­de Ver­bin­dung” zwi­schen Trump und Russ­land her­zu­stel­len, das “Russiagate”-Narrativ vor­an­zu­trei­ben und Trump anschlie­ßend für die angeb­li­che Ver­wund­bar­keit irgend­wel­cher gehei­mer Quel­len zu beschul­di­gen.

Medi­en­be­rich­te als Signal zum Abzug von Infor­man­ten

An Bei­spie­len für sol­che Bericht­erstat­tung man­gelt es nicht. Ein Bericht von NBC vom Dezem­ber 2016 zitiert angeb­li­che hoch­ge­stell­te Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter, denen zufol­ge Wla­di­mir Putin per­sön­lich den Daten­dieb­stahl von Ser­vern der Demo­kra­ti­schen Par­tei der USA gelei­tet haben soll, um sich so in die US-Prä­si­dent­schafts­wah­len ein­zu­mi­schen. Die anony­men Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter sol­len sich bei ihren Aus­sa­gen unter ande­rem auf Quel­len in diplo­ma­ti­schen Krei­sen und Spio­ne der US-Ver­bün­de­ten gestützt haben, so NBC.

Deut­li­cher ist der Wort­laut eines Berich­tes der Washing­ton Post vom Juni 2017 : Ähn­li­che Ein­mi­schungs­vor­wür­fe gegen den rus­si­schen Prä­si­den­ten wer­den hier atmo­sphä­risch mit Ver­wei­sen auf Auf­klä­rungs­da­ten “aus den Tie­fen des rus­si­schen Regie­rungs­ap­pa­ra­tes” unter­malt.

In einem Arti­kel der New York Times sowie im CNN-Bericht selbst (bei­de erschie­nen bereits nach der angeb­li­chen Eva­kua­ti­on des mut­maß­lich von den USA Ange­wor­be­nen) wird mit Ver­wei­sen auf Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter erklärt, dass Berich­te wie die des NBC und der Washing­ton Post bereits genü­gen, damit der Abzug eines gehei­men Infor­man­ten not­wen­dig wer­de. Damit fal­len Vor­wür­fe, Trump habe mit Ver­stö­ßen gegen Regeln im Umgang mit Geheim­in­for­ma­ti­on US-Infor­man­ten gefähr­det, zumin­dest in die­sem Fall und in mög­li­chen ande­ren ähn­li­chen Fäl­len flach. Viel­mehr wären der­ar­ti­ge Anschul­di­gun­gen gegen die Mit­ar­bei­ter der US-Geheim­diens­te selbst zu rich­ten, die sol­che Infor­ma­ti­ons­lecks orga­ni­sie­ren. Eine sol­che Fol­ge­rung lehnt CNN jedoch ab, weil ent­spre­chen­de Medi­en­be­rich­te, die zeit­nah vor dem angeb­li­chen Infor­man­ten-Abzug erschie­nen, “nicht gefun­den wer­den konn­ten”.

Gerüch­te und “Pulp Fic­tion”

Russ­lands Außen­mi­nis­ter Ser­gei Law­row erklär­te, den von den Medi­en als “US-Infor­mant” bezeich­ne­ten Oleg Smo­len­kow nie gese­hen zu haben.

Bezüg­lich die­ses Herrn wur­de heu­te ein Kom­men­tar des Pres­se­diens­tes des Kreml ver­öf­fent­licht. Ich habe ihn nie gese­hen, nie getrof­fen, habe weder sei­ne Kar­rie­re noch sei­ne ander­wei­ti­gen Bewe­gun­gen und Ver­set­zun­gen mit­ver­folgt. Und Gerüch­te zu kom­men­tie­ren, bin ich nicht Wil­lens”, lau­te­te die Ant­wort des rus­si­schen Chef­di­plo­ma­ten auf die ent­spre­chen­de Fra­ge bei einer Pres­se­kon­fe­renz.

Im von Law­row erwähn­ten Kom­men­tar gab Dmi­tri Pes­kow, Pres­se­spre­cher des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin, die Pres­se­be­rich­te zu Oleg Smo­len­kow der Lächer­lich­keit preis :

Tat­sa­che, Smo­len­kow war in der Prä­si­di­al­ver­wal­tung tätig, wur­de jedoch vor eini­gen Jah­ren auf inne­re Anord­nung hin ent­las­sen”, erklär­te Pes­kow. Smo­len­kow gehör­te nicht zur Kate­go­rie der obers­ten Bediens­te­ten, deren Pos­ten per Dekret besetzt wer­den, so der Pres­se­spre­cher wei­ter. “Das ist das Ein­zi­ge, was ich sagen kann, ande­re Infor­ma­ti­on liegt mir nicht vor. All die­se Über­le­gun­gen der US-Medi­en dar­über, wer wen in äußers­ter Dring­lich­keit abzog, wer wen vor wem ret­ten soll­te und so wei­ter – das gehört, wie Sie selbst ver­ste­hen, zur Gat­tung Pulp Fic­tion”, schloss Pes­kow ab.

Mehr zum The­ma — “Russiagate”-Journalist nimmt grund­le­gen­de Behaup­tun­gen zurück

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Die Linke fordert geringere Ausgaben für Tourismuswerbung : “Berlin soll nicht zum Disneyland werden”


Im ver­gan­ge­nen Jahr betrug die Zahl der Gäs­te in der deut­schen Haupt­stadt rund 13,5 Mil­lio­nen. Davon kamen 8 Mil­lio­nen aus Deutsch­land und 5,4 Mil­lio­nen aus dem Aus­land. Die Zahl der Über­nach­tun­gen stieg um 3,6 Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr, die Zahl der Tou­ris­ten nahm um 4,1 Pro­zent im Ver­gleich zu 2018 zu. Auch für die­ses Jahr ist kein Ein­bruch an der Beliebt­heit Ber­lins als tou­ris­ti­sches Ziel zu erwar­ten. Die Lin­ke will nun gegen­steu­ern. 

Kata­lin Gen­n­burg, stadt­ent­wick­lungs- und tou­ris­mus­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Links­frak­ti­on im Abge­ord­ne­ten­haus, spricht sich gegen “das mun­te­re Wachs­tum” aus, das in Ber­lin durch die Aus­ga­ben im Tou­ris­mus­mar­ke­ting “gepre­digt wür­de”. Damit wür­de Ber­lin zum Dis­ney­land gemacht : 

(…) als ob es kei­ne Kli­ma­ka­ta­stro­phe, kei­ne Ver­drän­gung klei­ner Läden und Kitas aus den Kie­zen durch mas­si­ve Kom­mer­zia­li­sie­rung gäbe. 

Zu den nega­ti­ven Begleit­erschei­nun­gen des Tou­ris­mus zäh­len zu teu­re Airb­nb-Apart­ments, betrun­ke­ne Tou­ris­ten, Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Ein­hei­mi­schen und Tou­ris­ten durch Ruhe­stö­rung und Ver­mül­lung sowie die Ver­drän­gung klei­ner Kiez­lä­den durch die Kom­mer­zia­li­sie­rung. Beson­ders beliebt bei den jun­gen Par­ty­to­u­ris­ten sind Kreuz­berg und Fried­richs­hain. 

Im Gegen­zug schaff­te der Tou­ris­mus jedoch auch 235.000 Voll­zeit­stel­len. Ins­ge­samt 70 Mil­lio­nen Euro Steu­er­geld wur­de seit 2012 für das Tou­ris­mus­mar­ke­ting aus­ge­ge­ben. Beson­ders das Unter­neh­men Visit Ber­lin pro­fi­tier­te von den aus­ge­ge­be­nen Steu­er­gel­dern. Wäh­rend die Aus­ga­ben auf Nach­fra­ge der Lin­ken genau bezif­fert wer­den konn­ten, war nicht klar, wel­che Ein­nah­men das Mar­ke­ting gene­rier­te. Visit-Ber­lin-Chef Burk­hard Kie­ker sag­te : 

Wir sind nicht mehr nur Desti­na­ti­ons­mar­ke­ting, son­dern auch Desti­na­ti­ons­ma­nage­ment. 

Visit Ber­lin führ­te eine Umfra­ge zur Zahl der Tou­ris­ten im Ver­hält­nis zur Zahl der Ein­woh­ner Ber­lins durch. Die­se ergab, dass am Alex­an­der­platz, Box­ha­ge­ner Kiez und Mau­er­park jeder Drit­te ein Tou­rist ist. 

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Werte”? Bitte nicht so laut : Merkels Mission in China


Heu­te reist Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel nach Chi­na. Die Rei­se ist gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht ein Para­de­bei­spiel für die blut­lee­ren Phra­sen über die “Wer­te”, von denen die trans­at­lan­ti­sche Gemein­schaft und damit auch die Bun­des­re­gie­rung ver­meint­lich außen­po­li­tisch gelei­tet wer­den.

Am Frei­tag wird Mer­kel mit dem chi­ne­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Li Keqiang und mit Staats­prä­si­dent Xi Jin­ping zusam­men­tref­fen. Über­schat­tet wird die Rei­se von den Pro­tes­ten in Hong­kong und dem von Washing­ton vom Zaun gebro­che­nen Han­dels­krieg der USA mit Chi­na. An Mer­kels Sei­te reist das Who is who der deut­schen Wirt­schaft mit nach Chi­na – Spit­zen­ver­tre­ter von VW über BMW und BASF bis Daim­ler.

Der­weil sin­gen die Demons­tran­ten in Hong­kong die Hym­ne der ehe­ma­li­gen und kei­nes­falls zim­per­li­chen Kolo­ni­al­her­ren aus Groß­bri­tan­ni­en, um ihrem Stre­ben nach “Frei­heit” den nöti­gen Nach­druck zu ver­lei­hen. Zuletzt wur­de auch die Hym­ne aus dem “Land der Frei­en” auf den Hong­kon­ger Stra­ßen ver­nom­men.

Mehr zum The­ma — Geschichts­ver­ges­sen : Demons­tran­ten in Hong­kong bit­ten Ex-Kolo­ni­al­macht um Hil­fe (Video)

Vor der Abrei­se Mer­kels appel­lier­te der Anfüh­rer der Pro­tes­te, Joshua Wong, an die Kanz­le­rin und die deut­sche Regie­rung, sich mit den Demons­tran­ten zu soli­da­ri­sie­ren und offen­bar­te dabei ein eigen­wil­li­ges Welt­bild.

Wir wün­schen uns, dass Sie den Mut und die Ent­schlos­sen­heit gegen auto­ri­tä­re Unrechts­re­gime zei­gen, der Deutsch­land und Euro­pa vor dem Ende des Kal­ten Krie­ges inspi­riert hat und den Euro­pa heu­te zeigt”, hieß es in einem offe­nen Brief Wongs in der Bild-Zei­tung.

Was für Ber­lin, Brüs­sel und Washing­ton ein “Unrechts­re­gime” ist, hängt von vie­lem ab, aller­dings ganz bestimmt nicht von der Situa­ti­on der Bevöl­ke­rung im jewei­li­gen Land.

Wong mahn­te Deutsch­land zudem, es sol­le auf der Hut sein, mit Chi­na Geschäf­te zu machen, da Chi­na das inter­na­tio­na­le Völ­ker­recht nicht ein­hal­te und wie­der­holt sei­ne Ver­spre­chen gebro­chen habe.

Des­halb appe­lie­ren wir an Sie, Frau Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel : Bit­te hel­fen Sie uns !

Mehr zum The­ma — Han­dels­krieg : Schla­gen die USA mit ungül­ti­gen Staats­an­lei­hen des chi­ne­si­schen Kai­ser­reichs zurück ?

Doch mit dem Völ­ker­recht ste­hen die Bun­des­re­gie­rung und deren engs­te Part­ner bekannt­lich ja selbst immer wie­der auf Kriegs­fuß. Was also tun als “Füh­re­rin der frei­en Welt”? Wo die poli­ti­schen Ver­tre­ter der west­li­chen Staa­ten­ge­mein­schaft sonst kei­ne – wie faden­schei­nig auch immer gear­te­te – Mög­lich­keit aus­las­sen, Staa­ten im Namen der Frei­heit und Men­schen­rech­te mit Straf­an­dro­hun­gen, Sank­tio­nen oder gleich mit Krieg zu über­zie­hen, herrscht im Fall Chi­nas auf­fäl­lig lau­tes Schwei­gen.

Nun mag man über die Hin­ter­grün­de der Pro­tes­te in Hong­kong den­ken, was man will, das dop­pel­te Maß ist augen­schein­lich und offen­bart damit, wor­um es immer geht, das Geschäft­li­che. Der Unter­schied : In die­sem Fall gibt Chi­na den Takt vor. Also wird aus Wan­del durch Sank­tio­nen und Régime Chan­ge ganz schnell wie­der “Wan­del durch Han­del”.

Es steht ja auch viel auf dem Spiel. Gan­ze drei Tage lang gedenkt die Kanz­le­rin in Chi­na zu ver­wei­len, um den Sand wie­der aus dem Getrie­be der Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land, der EU und Chi­na zu ent­fer­nen. So wird etwa die neue Rechts­la­ge beim Tech­no­lo­gie­trans­fer (Stich­wort : Kuka) in Peking als pro­tek­tio­nis­tisch gese­hen. Es wird dar­auf ver­wie­sen, dass die deut­schen Inves­ti­tio­nen in Chi­na zuletzt um das Zwei- bis Drei­fa­che gestie­gen sei­en, wäh­rend die chi­ne­si­schen Inves­ti­tio­nen in Deutsch­land zurück­ge­gan­gen sei­en – in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2019 um 95 Pro­zent.

Es kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass Chi­nas Unzu­frie­den­heit über die­sen Sach­ver­halt auch The­ma der bila­te­ra­len Gesprä­che sein wird. Und Ange­la Mer­kel wird sich hüten, all­zu sehr die Wer­te-Kanz­le­rin zu geben.

Seit drei Jah­ren in Fol­ge ist das Rie­sen­reich Chi­na der größ­te deut­sche Han­dels­part­ner mit einem Volu­men von knapp 200 Mil­li­ar­den Euro – vor den Nie­der­lan­den, den USA oder Frank­reich. Zum zwölf­ten Mal macht Mer­kel wäh­rend ihrer Amts­zeit als Kanz­le­rin nun schon Peking ihre Auf­war­tung. Aller Vor­aus­sicht nach dürf­te es bei der aktu­el­len Rei­se auch um das bereits 2012 aus­ge­han­del­te Inves­ti­ti­ons­ab­kom­men zwi­schen der EU und Chi­na gehen. Seit 2014 wird nun schon am Ver­trags­werk gefeilt, und die Hoff­nung lau­tet, das Abkom­men bis Ende des Jah­res unter Dach und Fach zu brin­gen. Auch die zuletzt etwas schwä­cheln­de deut­sche Export­wirt­schaft ist auf neue Impul­se aus Chi­na ange­wie­sen.

Dass Mer­kel auf lei­sen Soh­len nach Peking reist, um auch ja kein Por­zel­lan zu zer­schla­gen, rief zuletzt den Ber­li­ner US-Bot­schaf­ter Richard Grenell auf den Plan. Die­ser sah sich dazu ver­an­lasst, Mer­kel an die gemein­sa­me Wer­te­ba­sis zu erin­nern und Soli­da­ri­tät im US-Han­dels­krieg mit Chi­na ein­zu­for­dern.

Im Moment ist busi­ness as usu­al mit Chi­na ein Pro­blem. Der Wes­ten muss den Men­schen­rech­ten Vor­rang ein­räu­men. Hong­kon­ger Demons­tran­ten inter­es­sie­ren sich nicht für frü­he­re Erfol­ge oder Ihr par­tei­isches Geschrei”, mahn­te Grenell nun auf Twit­ter.

Unter­des­sen warb der chi­ne­si­sche Bot­schaf­ter in Ber­lin Wu Ken für eine deutsch-chi­ne­si­sche Zusam­men­ar­beit gegen “Uni­la­te­ra­lis­mus und Pro­tek­tio­nis­mus”, der den Frei­han­del und die Welt­wirt­schafts­ord­nung bedro­he. Ins­be­son­de­re ver­wies der Diplo­mat auf die “Ein­schüch­te­rungs­po­li­tik” der USA.

Mehr zum The­ma — Wil­ly Wim­mer zu Hong­kong-Pro­tes­ten : Krieg oder Bür­ger­krieg – das ist hier die Fra­ge !

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Bundespressekonferenz zur Eskalation der Lage in Nahost : Israel kritisiert man nicht


Mehr zum The­ma — Liba­non und Irak zu israe­li­schen Bom­ben-Angrif­fen auf ihre Län­der : “Kriegs­er­klä­rung” 

Auf der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz wur­de die Spre­che­rin des Aus­wär­ti­gen Amtes Maria Ade­bahr gefragt, wie sie die aktu­el­le Lage zwi­schen Isra­el und dem Liba­non, die per­ma­nen­te Ver­let­zung liba­ne­si­schen Luft­raums durch die israe­li­schen Streit­kräf­te (IDF) sowie die den His­bol­lah-Angrif­fen vor­aus­ge­gan­gen Angrif­fe der IDF auf drei sou­ve­rä­ne Staa­ten (den Liba­non, den Irak und Syri­en) beur­teilt. Die Ant­wort geriet zu einem Lehr­stück über die sehr selek­ti­ve Anwen­dung von Völ­ker­rechts­stan­dards durch das Aus­wär­ti­ge Amt in Bezug auf Isra­el.

Mehr zum The­ma — BPK : Israe­li­sche Angrif­fe auf drei sou­ve­rä­ne Staa­ten sind für Bun­des­re­gie­rung kein Pro­blem

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Es muss nicht immer eine Schultüte sein : In Russland beginnt ein neues Schuljahr


Am 1. Sep­tem­ber beginnt in Russ­land das neue Schul­jahr – am Tag des Wis­sens. Der 1. Sep­tem­ber ist seit Sowjet­zei­ten ein offi­zi­el­ler Fei­er­tag mit sei­nen Tra­di­tio­nen. Wann wird der Schul­an­fang in ande­ren Län­dern gefei­ert ? Ein kur­zer Über­blick in fol­gen­dem Video­clip.

Mehr zum The­ma — CDU-Poli­ti­ker for­dert spä­te­re Ein­schu­lung für Kin­der ohne aus­rei­chen­de Deutsch­kennt­nis­se

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Duque-Regierung setzt Friedensabkommen nicht um – FARC-Guerilla kündigen Rückkehr zum Kampf an


Ein frü­he­rer Kom­man­deur der Gue­ril­la­or­ga­ni­sa­ti­on FARC hat ange­kün­digt, den Kampf gegen die kolum­bia­ni­sche Regie­rung wie­der auf­zu­neh­men. In einer Video­bot­schaft trat Lucia­no Marín Aran­go ali­as “Iván Már­quez” in der Nacht zum Don­ners­tag gemein­sam mit etwa 20 bewaff­ne­ten Sol­da­ten sowie zwei Kom­man­deu­ren, Jesús Sant­rich und Hernán Dar­ío Velás­quez ali­as “El Pai­sa”, auf.

Es begin­ne “eine neue Etap­pe des Kamp­fes”, las Már­quez aus einem Mani­fest vor. Die frü­he­re Num­mer Zwei an der Spit­ze der FARC war seit über einem Jahr unter­ge­taucht. An sei­ner Sei­te stand der ehe­ma­li­ge Gue­ril­la-Kom­man­deur Seu­xis Hernán­dez Solar­te ali­as “Jesús Sant­rich”.

Mehr zum The­ma — Kolum­bia­ni­sche Behör­den inhaf­tie­ren frü­he­ren FARC-Kom­man­deur gleich nach Frei­las­sung

Die kolum­bia­ni­sche Regie­rung habe den Frie­dens­ver­trag mit der FARC ver­ra­ten, hieß es in der Bot­schaft wei­ter. Die Grup­pe um Már­quez wer­de “zu den Waf­fen zu grei­fen”, um sich gegen die Unter­drü­ckung sei­tens der Regie­rung zu weh­ren. Man sei bereit, mit der der klei­ne­ren Gue­ril­la­or­ga­ni­sa­ti­on Natio­na­le Befrei­ungs­ar­mee (Ejérci­to de Libe­r­a­ción Nacio­nal, ELN) und ande­ren Ein­hei­ten der ehe­ma­li­gen FARC-Gue­ril­la zusam­men­zu­ar­bei­ten.

Der frü­he­re FARC-Anfüh­rer Rodri­go Lon­do­ño lehn­te die Wie­der­auf­nah­me des Kamp­fes ab.

Die gro­ße Mehr­heit hält sich an die Abma­chun­gen. Trotz aller Schwie­rig­kei­ten ste­hen wir auf der Sei­te des Frie­dens”, schrieb er auf Twit­ter.

Ende 2016 hat­ten die lin­ke FARC und die kolum­bia­ni­sche Regie­rung den jahr­zehn­te­lan­gen Bür­ger­krieg mit rund 220.000 Toten und Mil­lio­nen Ver­trie­be­nen per Frie­dens­ab­kom­men in der kuba­ni­schen Haupt­stadt Havan­na been­det. Die Rebel­len leg­ten die Waf­fen nie­der und soll­ten ins Zivil­le­ben zurück­keh­ren. Beschlos­sen wur­de außer­dem eine Boden­re­form, die Ein­rich­tung einer Son­der­jus­tiz für den Frie­den und die Frei­las­sung aller poli­ti­schen Gefan­ge­nen.

Aller­dings wer­fen die Ex-Gue­ril­le­ros der Regie­rung immer wie­der vor, ihre Ver­pflich­tun­gen nicht zu erfül­len, die Ex-Rebel­len nicht aus­rei­chend zu schüt­zen. Ins­be­son­de­re seit­dem der rechts­kon­ser­va­ti­ve Iván Duque das Prä­si­den­ten­amt von Juan Manu­el San­tos über­nahm, der sich für das Frie­dens­ab­kom­men ein­ge­setzt hat­te.

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Hun­der­te Mit­glie­der wer­den wei­ter­hin in Gefäng­nis­sen fest­ge­hal­ten. Seit der Unter­zeich­nung des Ver­tra­ges wur­den 150 ehe­ma­li­ge FARC-Kämp­fer ermor­det, auch meh­re­re Hun­dert ande­re Akti­vis­ten und Gewerk­schaf­ter wur­den umge­bracht, ohne dass die kolum­bia­ni­sche Regie­rung han­del­te.

Laut dem prä­sen­tier­ten Mani­fest will die neue Gue­ril­la “die Inter­es­sen der Bevöl­ke­rung respek­tie­ren” und sich nicht gegen Poli­zis­ten und Sol­da­ten rich­ten, son­dern gegen “die kor­rup­te Olig­ar­chie, Mafia und Gewalt” weh­ren. Die neue Stra­te­gie sieht vor, nur auf Angrif­fe zu reagie­ren, Löse­geld­erpres­sun­gen gehö­ren der Ver­gan­gen­heit an. Viel­mehr suche man den am “Dia­log mit Geschäfts­leu­ten, Vieh­züch­tern, Händ­lern und den wohl­ha­ben­den Men­schen des Lan­des (…), um einen Bei­trag von ihnen zum Fort­schritt der länd­li­chen und städ­ti­schen Gemein­schaf­ten zu errei­chen”.

Gegen­über RT Español sag­te José Ante­que­ra, Mit­glied der Bewe­gung der Opfer von Staats­ver­bre­chen in Kolum­bi­en, dass die Ankün­di­gung in Kolum­bi­en zu einer “Stär­kung der Sek­to­ren der extre­men Rech­ten” füh­ren könn­te.

Kolum­bi­ens Prä­si­dent Duque hat am Don­ners­tag einen mas­si­ven Ein­satz von Mili­tär und Geheim­diens­ten gegen die Gue­ril­le­ros ange­kün­digt. Er stuf­te die Gue­ril­le­ros als Ter­ro­ris­ten ein, die somit bekämpft wer­den müs­sen, und behaup­te­te, dass sie vom Prä­si­den­ten Vene­zue­las Nicolás Madu­ro unter­stützt wer­den.

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FBI befeuert Spekulationen : Aufnahmen von Überwachungskamera vor Epsteins Zelle “nicht verwertbar”


Laut einem Bericht der Washing­ton Post kön­nen Auf­nah­men einer außer­halb von Jef­frey Epsteins Zel­le ange­brach­ten Über­wa­chungs­ka­me­ra nicht genutzt wer­den, da das Mate­ri­al zum Teil “unbrauch­bar” sei. Die Zei­tung beruft sich auf drei Quel­len, die aller­dings nicht genannt wer­den.

Es gebe jedoch auch ver­wert­ba­re Sequen­zen von die­ser Über­wa­chungs­ka­me­ra, so die Washing­ton Post. Laut der Zei­tung sei die ver­meint­li­che Fehl­funk­ti­on der Über­wa­chungs­ka­me­ra “ein wei­te­rer offen­sicht­li­cher Feh­ler” im Fall des mut­maß­li­chen Selbst­mords von Epstein. Die nun “unbrauch­ba­ren” Auf­nah­men hät­ten andern­falls von gro­ßer Bedeu­tung für die Auf­klä­rung sein kön­nen.

Unklar sei, ob die Fehl­funk­ti­on nur die­se eine Kame­ra beträ­fe oder das gesam­te Über­wa­chungs­sys­tem die­ses Gefäng­nis­ses. Das FBI und das Büro des Gene­ral­inspek­teurs des Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums unter­su­chen den Vor­fall und prü­fen auch, ob Richt­li­ni­en ver­letzt wur­den oder Ver­bre­chen began­gen wur­den, so die Washing­ton Post.

Der mut­maß­li­che Selbst­mord des 66-jäh­ri­gen US-Mil­li­ar­därs – nach­dem er weni­ge Wochen zuvor noch unter ver­stärk­ter Über­wa­chung wegen Selbst­mord­ge­fahr gestan­den hat­te – führ­te zu dras­ti­schen Maß­nah­men sei­tens des US-Jus­tiz­mi­nis­ters Wil­liam Barr : Der stell­ver­tre­ten­de Direk­tor der US-ame­ri­ka­ni­schen Gefäng­nis­auf­sicht wur­de ent­las­sen, die bei­den Wachen, die Epstein hät­ten beob­ach­ten sol­len, wur­den beur­laubt. Auch der Lei­ter des Gefäng­nis­ses in New York wur­de vor­über­ge­hend ver­setzt.

Der in eli­tä­ren Krei­sen bes­tens ver­netz­te Epstein hat­te sich Anfang die­ses Monats in einer Haft­an­stalt in Man­hat­tan angeb­lich selbst das Leben genom­men, nach­dem er erneut wegen der Miss­brauchs­vor­wür­fe vor Gericht gebracht wer­den soll­te. Der Geschäfts­mann wur­de beschul­digt, Dut­zen­de von Min­der­jäh­ri­gen sexu­ell miss­braucht zu haben.

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