Mein Leben ist nicht dein Porno : Größte Frauen-Demo gegen Spycams in südkoreanischer Geschichte


Spy­cam-Por­no­gra­fie ist in Süd­ko­rea nicht neu, viel­mehr ver­brei­tet sie sich rasant. Unter Beru­fung auf eine Stu­die der Korean Women Lawy­ers Asso­cia­ti­on aus dem Jahr 2018 berich­tet Korea Expo­sé, dass im Jahr 2015 fast 25 Pro­zent der Sexu­al­ver­bre­chen in dem Land mit Spio­na­ge­ka­me­ras began­gen wur­den, ver­gli­chen mit 3,6 Pro­zent im Jahr 2006. Spio­niert wird laut der Stu­die über­all : In U-Bahn-Sta­tio­nen wur­den die meis­ten Spy­cams gefun­den, aber auch in Bus­sen, Taxis, Schwimm­bä­dern, Super­märk­ten, Toi­let­ten, Büros und Schu­len. Die Kame­ras wer­den sogar in Her­ren­schu­hen ange­bracht, um Damen digi­tal unter den Rock zu schie­len. Die öffent­li­che Empö­rung über das Ver­säum­nis der Regie­rung, Män­ner straf­recht­lich zu ver­fol­gen, die inti­me Video­auf­nah­men von Frau­en ohne deren Zustim­mung anfer­ti­gen, sam­meln und ver­tei­len, kam letz­ten Monat auf einen Höhe­punkt : Der Anlass war die Ver­haf­tung einer 25-jäh­ri­gen Frau in Seo­ul : Sie hat­te ein Akt­fo­to eines männ­li­chen Models ohne des­sen Zustim­mung hoch­ge­la­den. Die Poli­zei wur­de dafür kri­ti­siert, dass sie in Fäl­len mit weib­li­chen Tätern zügig ermit­telt und bestraft. Weib­li­che Opfer ähn­li­cher Ver­bre­chen wür­den oft mit Sexis­mus, Skep­sis und Ver­schlep­pung der Ermitt­lun­gen kon­fron­tiert.

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Mitarbeiterin kann sich nicht einloggen – Tausende Waffenscheine in USA ohne Überprüfung ausgestellt


Dies geht aus einem Bericht her­vor, der im Juli 2017 vom Büro des Gene­ral­in­spek­tors ver­fasst und erst an die­sem Frei­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Es stell­te sich her­aus, dass eine Mit­ar­bei­te­rin der Lizen­zie­rungs­ab­tei­lung im Zeit­raum vom Febru­ar 2016 bis März 2017 kei­nen Gebrauch vom Sys­tem für Hin­ter­grund­über­prü­fung gemacht hat­te. Sie habe Pro­ble­me mit dem Ein­log­gen gehabt, die sie nicht besei­tig­te, hieß es im Bericht. Im März 2017 wur­de dann Alarm geschla­gen, als man bemerk­te, dass aus die­ser Abtei­lung kei­ne Anfra­gen bezüg­lich der Sicher­heits­über­prü­fung mehr gestellt wur­den.

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Donald Trump vor Treffen mit Kim : “Bin sehr gut gerüstet und brauche nicht viel vorzubereiten”


Donald Trump erklär­te wäh­rend einer Pres­se­kon­fe­renz mit sei­nem japa­ni­schen Amts­kol­le­gen Shin­zo Abe : 

Ich bin sehr gut gerüs­tet. Ich den­ke nicht, dass ich viel vor­be­rei­ten muss. Es geht um die Ein­stel­lung, es geht ein­fach um die Bereit­schaft, dies zu schaf­fen. 

Am Diens­tag, dem 12. Juni, wird Donald Trump den Pla­nun­gen zufol­ge in Sin­ga­pur auf Kim Jong-un tref­fen. Die ato­ma­re Abrüs­tung selbst könn­te sich in wei­te­rer Fol­ge aber hin­zie­hen. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent schloss auch nicht aus, Kim Jong-un zu einem spä­te­ren Zeit­punkt in die USA ein­zu­la­den.

Das bevor­ste­hen­de Tref­fen rankt sich um die ato­ma­re Abrüs­tung Nord­ko­reas. Wäh­rend Süd­ko­rea gespannt auf eine Annä­he­rung mit Nord­ko­rea hofft und sich die Finanz­in­sti­tu­tio­nen auf mög­li­che Geschäf­te mit Nord­ko­rea vor­be­rei­ten, flog der japa­ni­sche Pre­mier­mi­nis­ter Shin­zo Abe nach Washing­ton, um sicher­zu­ge­hen, dass Donald Trump von sei­ner har­ten Poli­tik gegen Nord­ko­rea nicht grund­sätz­lich abrückt.

Wäh­rend der Rake­ten­tests Pjöng­jangs im Herbst des Vor­jah­res war die Gefahr aus Nord­ko­rea in den japa­ni­schen Medi­en und inner­halb der Regie­rung Abes all­ge­gen­wär­tig. Die­se lenk­te auch von Skan­da­len um sei­ne Per­son ab und bescher­te ihm in vor­ge­zo­ge­nen Neu­wah­len die Wie­der­wahl. 

Diskriminierung von Koreanern in Japan 

In Japan leben heu­te rund 600.000 Korea­ner, vie­le von ihnen sind die Nach­kom­men von Zwangs­ar­bei­tern im Zwei­ten Welt­krieg. Von die­sen gel­ten etwa 150.000 als Nord­ko­rea-treu. Die Korea­ner sind in Japan oft Schi­ka­nen aus­ge­setzt. Kin­der, die in korea­ni­schen Schu­len der Orga­ni­sa­ti­on “Chon­gryon” ler­nen, der Pjöng­jang-nahen Ver­ei­ni­gung korea­ni­scher Bür­ger in Japan, und deren Zuge­hö­rig­keit durch ihre Schul­uni­for­men erkenn­bar ist, wer­den auf der Stra­ße beschimpft. Die Schu­len bekom­men Hass­brie­fe und Droh­an­ru­fe. Berich­ten zufol­ge wur­den mehr­fach auch Schü­le­rin­nen beläs­tigt. Auf Demons­tra­tio­nen wur­den die korea­ni­schen Ein­woh­ner Japans als “Kaker­la­ken” bezeich­net. 

Shin­zo Abe fürch­tet die Unter­zeich­nung eines Frie­dens­ab­kom­mens, wel­ches den Korea-Krieg for­mal been­den wür­de. Er sprach in die­sem Zusam­men­hang bereits von einem “dra­ma­ti­schen Ereig­nis”. Süd­ko­rea und Nord­ko­rea hat­ten dies­be­züg­lich auch bereits eine Erklä­rung unter­zeich­net. Der Korea-Krieg ende­te 1953 ledig­lich in einem Waf­fen­still­stand. Donald Trump erklär­te dazu : 

Sicher könn­ten wir ein Abkom­men unter­zeich­nen und wir sehen uns das an. Aber das ist erst der Beginn. Auch wenn es komisch klingt, ist das der ein­fa­che Teil. 

Shinzo Abe macht nordkoreanische Entführungen zum Thema 

Letzt­lich hof­fe Trump auf eine Nor­ma­li­sie­rung der Bezie­hun­gen mit Nord­ko­rea. Shin­zo Abe wies Donald Trump jedoch auf meh­re­re Fäl­le hin, in denen Nord­ko­rea japa­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge ver­schleppt haben sol­len. Nach einer offi­zi­el­len Zahl der japa­ni­schen Regie­rung wur­den zwi­schen 1977 bis 1983 ins­ge­samt 17 Japa­ner nach Nord­ko­rea ver­schleppt, acht Män­ner und neun Frau­en. Die Dun­kel­zif­fer könn­te jedoch in die Hun­der­te gehen.

Die nord­ko­rea­ni­sche Regie­rung bestä­tig­te bis­lang selbst 13 Ent­füh­run­gen. Eini­ge der ent­führ­ten Japa­ner soll­ten den Geheim­dienst­lern des Lan­des Japa­nisch bei­brin­gen. Die älte­ren Ent­führ­ten dien­ten womög­lich dem Iden­ti­täts­klau. Japa­ni­sche Natio­na­lis­ten, denen auch Shin­zo Abe nahe­steht, machen sich die Ent­füh­run­gen zunut­ze, um ihre For­de­rung zu unter­mau­ern die Ver­fas­sung abzu­än­dern. Die­se schränkt Japans Auf­rüs­tung ein und ver­bie­tet den Kriegs­ein­tritt. Am 15. Okto­ber 2002 ließ Pjöng­jang fünf der ent­führ­ten Japa­ner wie­der aus­rei­sen. 

Vor sei­nem Tref­fen mit Trump ret­wee­te­te Shin­zo Abe ver­se­hent­lich einen Tweet des US-Prä­si­den­ten, in dem die­ser einen US-Sena­tor kri­ti­sier­te. 

Donald Trump vor Treffen mit Kim: "Bin sehr gut gerüstet und brauche nicht viel vorzubereiten"

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Warum Russland nicht so viele Militärbasen braucht wie USA


Das US-Maga­zin News­week hat die Zahl der Mili­tär­stütz­punk­te der USA und Russ­lands in der Welt ver­gli­chen und ver­sucht, dar­aus eine Schluss­fol­ge­rung zu zie­hen. Der rus­si­sche Pro­fes­sor für Geschich­te, Ale­xej Pod­ber­jos­kin, hat gegen­über Sput­nik erläu­tert, war­um die Mili­tär­prä­sen­zen Russ­lands und der Ver­ei­nig­ten Staa­ten nicht ver­gli­chen wer­den kön­nen.
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Nach Deutschland : Auch Frankreich kann G7-Erklärung nicht unterzeichnen


Nach Deutsch­land hat auch Frank­reich den USA zu ver­ste­hen gege­ben, dass es die gemein­sa­me Erklä­rung des G7-Gip­fels ver­mut­lich nicht unter­zeich­nen wird. Dies berich­tet die Nach­rich­ten­agen­tur Bloom­berg unter Beru­fung auf die Quel­le in der Kanz­lei des fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Emma­nu­el Macron.
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Active Shooter” gestoppt : Schulmassaker-Computerspiel wird nicht veröffentlicht


Das Com­pu­ter­spiel “Active Shoo­ter”, das ein Schul­mas­sa­ker simu­liert, soll­te plan­mä­ßig am 6. Juni auf der Video­spiel­platt­form “Steam” ver­öf­fent­licht wer­den. Die Platt­form gehört der US-Fir­ma Val­ve Corp. Ent­wi­ckelt wur­de das Spiel von Revi­ved Games. 

Poli­ti­ker und Eltern von durch Waf­fen­ge­walt getö­te­ten Schü­lern rich­te­ten eine Online-Peti­ti­on ein, um den Ver­kauf des Spiels noch zu ver­hin­dern. Mehr als 25.000 Per­so­nen unter­zeich­ne­ten die Peti­ti­on. Vie­le Men­schen brach­ten in den sozia­len Medi­en ihren Unmut über das Spiel zum Aus­druck. 

So schrieb Ryan Pet­ty, Vater eines getö­te­ten 14-Jäh­ri­gen Mäd­chens, die in einer High-School Opfer eines Mas­sa­kers wur­de, auf Twit­ter :

Wider­wär­tig. Lasst Steam Games wis­sen, dass Spie­le, die Sze­na­ri­en nach­stel­len, mit akti­ven Schüt­zen in Schu­len, in denen Spie­ler auf Zivi­lis­ten, Stu­den­ten und Geset­zes­hü­ter schie­ßen, nicht akzep­ta­bel sind.

Seit Beginn des Jah­res ereig­ne­ten sich 23 Schie­ße­rei­en an Schu­len in den USA, bei denen Per­so­nen ver­letzt oder getö­tet wur­den. Im Durch­schnitt gibt es in den USA pro Woche einen Angriff auf eine Schu­le. Dabei wer­den alle Vor­fäl­le mit ein­be­zo­gen, bei der min­des­tens eine Per­son ange­schos­sen wur­de. Bei den jüngs­ten Mas­sa­kern an US-Schu­len in Park­land und Texas kamen ins­ge­samt 27 Men­schen ums Leben.

Wei­ter­hin sag­te Ryan Pet­ty, dass es wider­wär­tig sei, dass Val­ve Cor. ver­su­che, aus den Tra­gö­di­en Pro­fit zu schla­gen. Ein ande­rer Vater eines Opfers rief zum Boy­kott des Spiels auf. Die Web­sei­te des Anbie­ters ver­wies zunächst nur dar­auf, dass es sich ledig­lich um ein Spiel han­delt : 

Bit­te nehmt hier­von nichts ernst. Dies ist nur als Simu­la­ti­on und nichts ande­res gemeint. Wenn euch oder Leu­ten in eurem Umfeld danach ist, jeman­den zu ver­let­zen, dann sucht Hil­fe bei loka­len Psych­ia­tern oder ruft 911 an. 

An Mitt­woch wur­de das Spiel von der Web­sei­te von Val­ve ent­fernt. Womög­lich wird noch erwo­gen, ein­fach die Rol­le des Angrei­fers aus dem Spiel zu ent­fer­nen. 

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Blockade-Gesetz nach US-Ausstieg : Wirtschaft glaubt nicht an Schutz durch EU (Video)


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Laut die­sem Gesetz ist es euro­päi­schen Unter­neh­men ver­bo­ten, sich den von den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­häng­ten Sank­tio­nen gegen den Iran zu beu­gen. Des Wei­te­ren ver­spricht die EU, die Unter­neh­men für even­tu­el­le Ver­lus­te im Iran-Geschäft infol­ge der US-Sank­tio­nen zu ent­schä­di­gen.

Die euro­päi­schen Unter­neh­men betrach­ten das Gesetz jedoch mit gro­ßer Skep­sis. Denn ohne Zugang zum US-Markt, dem US-Finanz­sys­tem und dem US-Dol­lar kön­ne man heu­te kein glo­ba­les Unter­neh­men mehr füh­ren. Die Euro­päi­sche Uni­on sei von daher gar nicht in der Lage, Unter­neh­men effek­tiv zu schüt­zen, so Stim­men aus der Wirt­schaft. Zudem wis­se nie­mand, wie ernst es der EU schluss­end­lich wirk­lich damit sei, sich gegen die USA zu stem­men.

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