Nach Schüssen von Utrecht : Polizei nimmt weiteren Mann fest


Als Haupt­ver­däch­ti­ger gilt der 37 Jah­re alte Gök­men T., der am Mon­tag­abend nach stun­den­lan­ger Fahn­dung fest­ge­nom­men wor­den war. Er soll am Mon­tag in einer Stra­ßen­bahn drei Men­schen erschos­sen und drei wei­te­re Per­so­nen schwer ver­letzt haben. Die Poli­zei hat Hin­wei­se auf ein ter­ro­ris­ti­sches Motiv, schloss aber auch ande­re Moti­ve bis­lang nicht aus.

Zwei wei­te­re Män­ner, die bereits am Mon­tag fest­ge­nom­men wor­den waren, wur­den nach Anga­ben der Staats­an­walt­schaft inzwi­schen aus der Haft ent­las­sen. Sie sei­en nicht län­ger ver­däch­tigt.

Für ein Ter­ror­mo­tiv spricht nach Dar­stel­lung der Poli­zei vom Diens­tag unter ande­rem ein im Flucht­wa­gen gefun­de­ner Brief. Auch die Art der Tat­aus­füh­rung deu­te in die­se Rich­tung. Die bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen hät­ten kei­ne Hin­wei­se auf irgend­ei­ne Bezie­hung zwi­schen dem Haupt­ver­däch­ti­gen und den Opfern erge­ben — zuvor war über eine Bezie­hungs­tat spe­ku­liert wor­den. (dpa)

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Utrecht : Polizei nimmt dritten Verdächtigen fest


Der 37-Jäh­ri­ge soll in der Groß­stadt süd­lich von Ams­ter­dam drei Men­schen erschos­sen haben. Fünf wei­te­re Fahr­gäs­te wur­den bei dem Angriff am Mon­tag ver­letzt, drei von ihnen schwer. Die Poli­zei hält einen Ter­ror­akt, aber auch eine Bezie­hungs­tat für mög­lich. (dpa)

Mehr zum The­ma — Atten­tat in Utrecht : 37-jäh­ri­ger Ver­däch­ti­ger ver­haf­tet

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Frankreich nimmt Kinder von IS-Dschihadisten aus Syrien auf


Mit Blick auf erwach­se­ne Fran­zo­sen, die sich im Nah­ost-Kri­sen­ge­biet der Ter­ror­mi­liz “Isla­mi­scher Staat” (IS) anschlos­sen, blei­be die Hal­tung unver­än­dert, schrieb das Minis­te­ri­um : Sie soll­ten dort ver­ur­teilt wer­den, wo sie ihre Ver­bre­chen began­gen hät­ten.

Paris dank­te der von Kur­den ange­führ­ten Alli­anz Syri­sche Demo­kra­ti­sche Kräf­te (SDF) für Unter­stüt­zung in die­ser Sache. Frank­reich kämpft im Rah­men der Inter­na­tio­na­len Koali­ti­on gegen den IS im Nahen Osten. In Syri­en setzt Paris nach offi­zi­ell nicht bestä­tig­ten Berich­ten auch Hun­der­te Sol­da­ten aus Spe­zi­al­ein­hei­ten ein.

Der isla­mis­ti­sche Ter­ro­ris­mus traf Frank­reich bis­her hart : Bei Anschlä­gen im Land wur­den in den ver­gan­ge­nen Jah­ren rund 250 Men­schen aus dem Leben geris­sen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Men­schen aus letz­ter IS-Hoch­burg : IS-Frau­en und Kin­der strö­men in Flücht­lings­la­ger bei Bag­houz

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Koalitionsbruch ? Debatte um Ende von Schwarz-Rot nimmt Fahrt auf


Die Debat­te über ein vor­zei­ti­ges Ende der Gro­ßen Koali­ti­on von Uni­on und SPD hat am Wochen­en­de an Fahrt auf­ge­nom­men. Aus­lö­ser waren Spe­ku­la­tio­nen über eine bevor­ste­hen­de Ablö­sung von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel durch die CDU-Vor­sit­zen­de Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er.

Alex­an­der Mitsch, Vor­sit­zen­der der kon­ser­va­ti­ven Wer­te­uni­on, hat­te am Frei­tag letz­ter Woche einen bal­di­gen Wech­sel im Kanz­ler­amt gefor­dert. Er erklär­te, dass sich vie­le CDU-Mit­glie­der einen sol­chen Wech­sel wünsch­ten. Die neue Par­tei­vor­sit­zen­de Kramp-Kar­ren­bau­er kön­ne dann die “begon­ne­ne Poli­tik­wen­de, ins­be­son­de­re beim The­ma Ein­wan­de­rung, dort prak­tisch umset­zen”.

Die Gro­ße Koali­ti­on ste­he ohne­hin vor dem Ende, so Mitsch wei­ter :

Ich gehe davon aus, dass die SPD spä­tes­tens nach den Land­tags­wah­len im Osten panik­ar­tig die Koali­ti­on ver­las­sen wird. Die CDU muss sich dar­auf vor­be­rei­ten und soll­te pro­ak­tiv den Wech­sel im Kanz­ler­amt betrei­ben.

In einem Spie­gel-Arti­kel am Wochen­en­de, der sich eben­falls mit einem mög­li­chen Wech­sel von Mer­kel zu Kramp-Kar­ren­bau­er und dem sich abzeich­nen­den Ende von Schwarz-Rot befass­te, hat­ten meh­re­re SPD-Poli­ti­ker in dem Arti­kel aus­ge­schlos­sen, einen sol­chen Per­so­nal­wech­sel an der Regie­rungs­spit­ze mit­zu­tra­gen.

Johan­nes Kahrs, Spre­cher des als kon­ser­va­tiv gel­ten­den See­hei­mer Krei­ses der SPD, sag­te dem Spie­gel :

Wenn Frau Mer­kel ver­su­chen soll­te, ihre Kanz­ler­schaft an Frau Kramp-Kar­ren­bau­er zu über­ge­ben, gäbe es sofort Neu­wah­len. Das wird nie­mand in der SPD mit­ma­chen, allein wir See­hei­mer wür­den Amok lau­fen. Die CDU hat­te die Aus­wahl zwi­schen drei mög­li­chen Vor­sit­zen­den, und sie hat die Nie­te gezo­gen. Das hat die Uni­on jetzt davon.

Den Juso-Vor­sit­zen­den Kevin Küh­nert zitiert das Maga­zin mit den Wor­ten :

Wür­de Mer­kel abtre­ten, wäre das qua­si die Auf­kün­di­gung der Geschäfts­grund­la­ge die­ser Regie­rung. Wir könn­ten eine sol­che Macht­über­ga­be defi­ni­tiv nicht mit­ma­chen. 

Uni­ons­po­li­ti­ker reagier­ten gereizt auf die­se und ähn­li­che Aus­sa­gen von SPD-Sei­te. Hes­sens Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier nann­te die Dis­kus­si­on über­flüs­sig. Man habe eine Kanz­le­rin, die Fra­ge nach einem Wech­sel stel­le sich nicht. Der schles­wig-hol­stei­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther erklär­te gegen­über der Fun­ke-Medi­en­grup­pe :

Ich ken­ne in Uni­on und SPD nie­man­den, der über so ein Sze­na­rio ernst­haft nach­denkt.

Am Mon­tag setz­te sich die Debat­te fort. CSU-Lan­des­grup­pen­chef Alex­an­der Dob­rindt warn­te die SPD in der Bild :

Ver­trau­en gewinnt man mit guter Arbeit, nicht mit Dis­kus­sio­nen über das Ende der Koali­ti­on und der Flucht aus der Ver­ant­wor­tung.

Dob­rindt beklag­te auch einen “Links­ruck” der Sozi­al­de­mo­kra­ten :

Die SPD arbei­tet sich ver­däch­tig nah an die Links­par­tei ran. Das ist mehr als ein Links­ruck, da ist eine Flucht nach links zu spü­ren.

Die Debat­te um den Fort­be­stand von Schwarz-Rot ist zu gro­ßen Tei­len eine Schein­de­bat­te. Klar ist, dass Kramp-Kar­ren­bau­er noch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode einen Wech­sel ins Kanz­ler­amt plant und in der CDU-Zen­tra­le und im Kanz­ler­amt längst Plan­spie­le lau­fen, wie die­ser Wech­sel am bes­ten zu bewerk­stel­li­gen ist.

Aller­dings wird sie ihren Wech­sel ins Regie­rungs­amt mit einem Koali­ti­ons­wech­sel ver­bin­den wol­len, ent­we­der direkt zu Jamai­ka oder über Neu­wah­len zu Schwarz-Grün. Die SPD wäre in einer sol­chen Kon­stel­la­ti­on als Koali­ti­ons­part­ner nicht mehr gefragt.

Die Gro­ße Koali­ti­on ist an den Basen von Uni­on und SPD denk­bar unpo­pu­lär. Als zähes­ter Unter­stüt­zer die­ser Ver­bin­dung muss neben der Kanz­le­rin die SPD-Spit­ze gel­ten, die ange­sichts schlech­ter Umfra­ge­wer­te Neu­wah­len fürch­tet und die bei einem Ende von Schwarz-Rot selbst vor der Ablö­sung ste­hen dürf­te.

Bei der der­zei­ti­gen Koali­ti­ons­de­bat­te geht es also eher dar­um, den sich abzeich­nen­den Bruch der Koali­ti­on im eige­nen Sin­ne zu gestal­ten, um dabei vor der eige­nen Anhän­ger­schaft mög­lichst gut aus­zu­se­hen. Vor die­sem Hin­ter­grund sind auch die ver­stärk­ten Ver­su­che von SPD und Uni­on zu ver­ste­hen, sich unter Rück­be­sin­nung auf die eige­ne Tra­di­ti­on wie­der stär­ker inhalt­lich zu pro­fi­lie­ren.

Mehr zum The­ma — Räumt Ange­la Mer­kel schon im März das Kanz­ler­amt ?

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Nach Beschwerden : Gaming-Plattform nimmt Vergewaltigungsspiel in Deutschland aus dem Programm


Gegen die Ent­rich­tung einer Gebühr ist der unge­prüf­te Upload eines Spiels auf der Com­pu­ter­spie­le­platt­form “Steam”, betrie­ben von der Fir­ma Val­ve, mög­lich. Empö­rung gab es zuletzt über “Active Shoo­ter”. Hier wur­de ein Amok­lauf in einer Schu­le nach­ge­stellt. Das Spiel wur­de schließ­lich aus dem Pro­gramm genom­men. 

In den sozia­len Medi­en empö­ren sich Com­pu­ter­spie­ler über das Spiel “Rape Day”. Ab dem 1. April 2019 soll­te das Spiel erhält­lich sein. Dar­in kön­nen Frau­en beläs­tigt und ver­ge­wal­tigt wer­den. Bewor­ben wur­de es mit den Wor­ten : 

Kon­trol­lie­re die Ent­schei­dun­gen eines bedroh­li­chen Seri­en­kil­lers und Ver­ge­wal­ti­gers wäh­rend einer Zom­bie-Apo­ka­lyp­se. Beläs­ti­ge ver­bal, töte und ver­ge­wal­ti­ge Frau­en. 

Der Nut­zer schlüpft in die Rol­le eines Seri­en­tä­ters und Ver­ge­wal­ti­gers. In dem gesetz­lo­sen Raum scheint es kei­ne Gren­zen zu geben. 

Eine Sze­ne zeigt einen Säug­ling, der von dem Mör­der und Ver­ge­wal­ti­ger der Mut­ter ent­ris­sen wird, bevor er sich an der Frau ver­geht. Die­ser Inhalt soll inzwi­schen gelöscht wor­den sein. Das Spiel wird in Deutsch­land nicht erhält­lich sein. Wie es in ande­ren Län­dern aus­sieht, ist bis­lang nicht geklärt. Auf der Web­sei­te zum Spiel wird “Rape Day” als “visu­al Novel” ange­prie­sen. Der Ent­wick­ler des Spiels, der sich “Desk Lamp” nennt, sagt dazu : 

Mora­li­sche Empö­rung stoppt die Unter­hal­tungs­in­dus­trie nicht, son­dern bremst sie nur. Aber mit der Zeit wird die Gesell­schaft ver­ste­hen, dass die rein fik­tio­na­len Din­ge, von denen sie dach­te, sie wür­den mora­li­schen Ver­fall ver­ur­sa­chen, das eben nicht tun. 

Der Mord, so der Ent­wick­ler, sei in der Fik­ti­on Nor­ma­li­tät gewor­den. Bei dem The­ma Ver­ge­wal­ti­gung sei dies noch nicht gesche­hen. 

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23 Jahre nach Kindermord in Jena : Polizei nimmt Verdächtigen fest


Rund 23 Jah­re nach dem Mord an der zehn­jäh­ri­gen Ramo­na K. hat die Poli­zei nach eige­nen Anga­ben einen Ver­däch­ti­gen gefasst. Die Ermitt­ler der Son­der­kom­mis­si­on „Soko Alt­fäl­le” aus Jena, die sich mit zurück­lie­gen­den Fäl­len befasst, sol­len den Mann auf­ge­spürt haben.
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Erfurt : 23 Jahre nach Kindermord nimmt Polizei Verdächtigen fest


Der 76-Jäh­ri­ge sei drin­gend ver­däch­tig, im August 1996 in Jena die damals zehn­jäh­ri­ge Ramo­na Kraus nahe eines Ein­kaufs­zen­trums ange­spro­chen und an einem unbe­kann­ten Ort getö­tet zu haben. Rund ein hal­bes Jahr spä­ter ent­deck­te ein Jäger in Tref­furt den Schul­ran­zen des Kin­des. Weni­ge Tage spä­ter wur­den Lei­chen­tei­le gefun­den.

Ins Visier der Ermitt­ler geriet der Mann dank der Arbeit der soge­nann­ten Soko Alt­fäl­le der Lan­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Jena. Die­se hat schon ande­re vie­le Jah­re zurück­lie­gen­de Tötungs­ver­bre­chen auf­ge­klärt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Mord­ver­däch­ti­ger Stief­va­ter der getö­te­ten Sechs­jäh­ri­gen gefasst

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Von Notdurft getrieben : Jugendlicher nimmt fremdes Auto für Fahrt zur Toilette


Eine 34-Jäh­ri­ge hat­te am Frei­tag­mor­gen bemerkt, dass der von ihr in der Ein­fahrt abge­stell­te Wagen auf ein­mal weg war, wie die Poli­zei am Sams­tag mit­teil­te. Zum Auf­wär­men des Wagens hat­te die 34-Jäh­ri­ge den Motor lau­fen las­sen. Die von ihr ver­stän­dig­ten Poli­zis­ten mach­ten sich umge­hend auf die Suche nach dem Auto.

Nur wenig spä­ter stopp­ten sie vor dem Haus der Frau deren Wagen — hin­ter dem Steu­er saß ein 18-Jäh­ri­ger. Der jun­ge Mann erklär­te, er habe beim Jog­gen das drin­gen­de Bedürf­nis ver­spürt, aufs Klo zu gehen. Also habe er den Wagen genom­men und sei die 1,5 Kilo­me­ter zu sich nach Hau­se gefah­ren. Auch wenn der jun­ge Mann das Auto wie­der zurück­brach­te, muss er sich nun wegen unbe­fug­ten Gebrauchs eines Kraft­fahr­zeugs sowie Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis ver­ant­wor­ten. (dpa)

Mehr zum The­ma — Auto­dieb vom Objekt der Begier­de gefan­gen – Nor­we­gi­sche Poli­zei muss Teen­ager befrei­en

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Russland : Bürgermeister nimmt Bus statt Pkw zur Arbeit, steckt im Stau und kommt zu spät


Der Bür­ger­meis­ter brauch­te laut Medi­en­be­rich­ten über zwei Stun­den bis zu sei­nem Büro. Der Bus, in dem schät­zungs­wei­se 50 bis 60 Men­schen saßen, hat an einer engen Stel­le über eine Stun­de gestan­den. Trotz der Ver­spä­tung rief der Bür­ger­meis­ter noch­mals alle Stadt­ein­woh­ner — und auch die Beam­ten — auf, ihre PKWs ste­hen zu las­sen. Ob er selbst aller­dings auch wei­ter­hin mit dem Bus zur Arbeit fah­ren wird, ist noch unklar.

Mehr zum The­ma — USA : Mas­sa­chu­setts lega­li­siert Can­na­bis – Bür­ger­meis­ter wird ers­ter Kun­de

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