Die Alliierte Merkel : D-Day ohne Rüstungsindustrie unhistorisch


Da waren sie, die tap­fe­ren Men­schen, die damals, vor 75 Jah­ren von Ports­mouth, von der eng­li­schen Süd­küs­te ableg­ten, um in der Nor­man­die den Kampf gegen Hit­ler-Deutsch­land auf­zu­neh­men. Und mit­ten in den Alli­ier­ten die deut­sche Kanz­le­rin. Eine Alli­ier­te ehren­hal­ber, die sich von der Queen hat bit­ten las­sen.
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Donald Tusk : “Es kann kein Europa ohne die Ukraine geben!”


Mit Rücken­de­ckung der zwei mäch­tigs­ten Orga­ni­sa­tio­nen der Welt, der NATO und der Euro­päi­schen Uni­on, lässt es sich etwas leich­ter in Rich­tung Mos­kau dro­hen. Das muss sich wohl der ukrai­ni­sche Prä­si­dent nach sei­nem Besuch in Brüs­sel gedacht haben. Noch aus der “Haupt­stadt” bei­der Orga­ni­sa­tio­nen wand­te er sich über Face­book an Russ­land, nach­dem es jüngst erst bei Kämp­fen im Don­bass erneut zu drei Todes­op­fern und drei Ver­letz­ten in den Rei­hen der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te gekom­men ist.

Nach­dem er den Ange­hö­ri­gen der getö­te­ten Sol­da­ten sein Mit­ge­fühl aus­ge­drückt hat­te, schick­te er eine kaum ver­hüll­te Dro­hung gen Russ­land und warn­te vor einer Eska­la­ti­on der Kämp­fe im Don­bass :

Ich möch­te mich an die Füh­rung der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on und an das Kom­man­do Ihrer Besat­zungs­kräf­te im Don­bass wen­den. Die Ver­schär­fung des Kon­flikts ist nicht der bes­te Hin­ter­grund für die Wie­der­auf­nah­me der Ver­hand­lun­gen in Minsk. Wir müs­sen Sie nicht noch ein­mal an die Mög­lich­keit einer Eska­la­ti­on Ihrer Aggres­si­on erin­nern.

Seit Amts­an­tritt von Wla­di­mir Selens­kij haben die Kämp­fe ent­lang der Kon­takt­li­nie zwi­schen Regie­rungs­trup­pen und den Rebel­len der selbst­aus­ge­ru­fe­nen Volks­re­pu­bli­ken von Donezk und Lug­ansk an Inten­si­tät zuge­nom­men. So kam es am Diens­tag, den 4. Juni, bei­na­he zu einer Tra­gö­die unter Zivi­lis­ten, als die ukrai­ni­sche Armee die Moschee von Donezk mit Mör­ser­gra­na­ten unter Beschuss nahm.

Zum Fest des Fas­ten­bre­chens Eid al-Fitr, wel­ches das Ende des Fas­ten­mo­nats Rama­dan mar­kiert, wur­den 500 Gäs­te in der Moschee erwar­tet. Um 8.30 Uhr hät­te das Fest in der Moschee begin­nen sol­len, doch zum Zeit­punkt des Beschus­ses zwi­schen 7.15 Uhr und 7.30 Uhr, befan­den sich laut dem Vor­sit­zen­den der isla­mi­schen Gemein­de von Donezk, Raschid Bra­gin, bereits etwa 70 Per­so­nen auf dem Gelän­de, dar­un­ter auch Kin­der. Vier Gra­na­ten des weit­ver­brei­te­ten 82mm-Kali­bers tra­fen die Achat-Dscha­mi-Moschee und zer­stör­ten die blaue Kup­pel. Glück­li­cher­wei­se kam es zu kei­nen Opfern.

Doch das erwähn­te weder Selens­kij noch sonst irgend­je­mand in Brüs­sel, mit dem er sich traf. Statt­des­sen ver­si­cher­ten alle Gesprächs­part­ner ihre Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne und den Weg, den das Land seit dem Putsch im Febru­ar 2014 ein­ge­schla­gen hat. Der EU-Rats­vor­sit­zen­de Donald Tusk fand dafür ganz eige­ne Wor­te. Die EU sei bereit, auch wei­ter­hin das Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men mit der Ukrai­ne umzu­set­zen, wel­ches der gestürz­te Prä­si­dent Wik­tor Janu­ko­witsch im letz­ten Moment nicht unter­zeich­nen woll­te und damit sein eige­nes Schick­sal besie­gel­te. Das Abkom­men habe bereits für “vie­le posi­ti­ve Resul­ta­te” gesorgt, wovon “unse­re Völ­ker – auf bei­den Sei­ten – pro­fi­tie­ren.”

Mehr zum The­ma — Euro­mai­dan-Akti­vis­tin mit Ver­bin­dun­gen zur Neo­na­zi-Sze­ne wird Poli­cy Mana­ge­rin bei Face­book 

Zum Schluss hol­te Tusk noch­mal ganz weit aus, als er sag­te :

Las­sen Sie mich mit einer Wie­der­ho­lung von dem enden, was ich im Febru­ar in der Rada gesagt habe : ‘Es kann kein gerech­tes Euro­pa ohne eine freie Ukrai­ne geben. Es kann kein siche­res Euro­pa ohne eine siche­re Ukrai­ne geben. Um es ein­fach zu sagen : es kann kein Euro­pa ohne Ukrai­ne geben!’ Herr Prä­si­dent, die Ukrai­ne kann auf die Euro­päi­sche Uni­on zäh­len, wie immer. Wir sind und blei­ben Ihr bes­ter Freund und ver­trau­ter Ver­bün­de­ter. Vie­len Dank.

Auch Ste­ven Pifer, ehe­ma­li­ger US-Bot­schaf­ter in der Ukrai­ne, zeig­te sich sicht­lich zufrie­den über den Besuch Selen­k­ijs in Brüs­sel. Die aus EU- und US-Sicht zen­tra­len The­men blei­ben wei­ter­hin auf Kurs, wie die Inte­gra­ti­on der Ukrai­ne in die euroat­lan­ti­schen Struk­tu­ren oder die durch den Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds ver­lang­ten “Refor­men”, die vie­len Men­schen die Exis­tenz­grund­la­ge ent­zie­hen. Haupt­sa­che ist, dass Kiew kei­nen Staats­bank­rott erklärt und wei­ter Mil­li­ar­den­kre­di­te auf­nimmt. 

Mehr zum The­ma — Ers­ter Aus­lands­be­such als Prä­si­dent : Selens­kij bekräf­tigt mit Brüs­sel-Rei­se pro­west­li­chen Kurs

RT Deutsch


Albrecht Müller zur Lage der Sozialdemokratie : SPD-Führung ohne Substanz sowie zu NATO- und US-hörig


Mehr zum The­ma — Nach Nah­les-Rück­tritt : Umfra­gen sehen Gro­Ko im frei­en Fall, Grü­ne im Höhen­flug

Albrecht Mül­ler saß von 1987 bis 1994 für die SPD im Bun­des­tag. In einem Inter­view erläu­tert er unter ande­rem, wel­che Schrit­te nach sei­ner Ein­schät­zung die deut­sche Sozi­al­de­mo­kra­tie ein­lei­ten müss­te, um einen wirk­li­chen Neu­an­fang zu wagen. Ins­be­son­de­re ver­weist er dafür auf einen Bruch mit Ger­hard Schrö­ders Agen­da 2010 sowie eine Neu­aus­rich­tung des Ver­hält­nis­ses zu Russ­land. Har­te Urtei­le fällt er auch über der­zeit amtie­ren­de SPD-Minis­ter sowie den Vor­sit­zen­den der Jusos. Sein Urteil über Hei­ko Maas ist ver­nich­tend, er nennt ihn einen “Beauf­trag­ten der west­li­chen Alli­ier­ten und nicht des deut­schen Vol­kes”:

RT Deutsch


Mit oder ohne Brexit-Abkommen : Großbritannien wird laut Johnson die EU am 31. Oktober verlassen


Mehr­ma­lig schei­ter­te die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May bei Abstim­mun­gen zum Bre­x­it-Abkom­men. Eine Mehr­heit unter den bri­ti­schen Abge­ord­ne­ten konn­te nicht gefun­den wer­den. Als Kon­se­quenz dar­aus erklär­te The­re­sa May unter Trä­nen ihren Rück­tritt als Par­tei­che­fin. Die­ser wird am Frei­tag erfol­gen. 

US-Prä­si­dent Donald Trump hat­te The­re­sa May für ihren Umgang mit Brüs­sel und dem dar­aus resul­tie­ren­den Bre­x­it-Abkom­men kri­ti­siert. Er sprach Boris John­son sei­ne Sym­pa­thi­en aus. John­son, ehe­ma­li­ger bri­ti­scher Außen­mi­nis­ter, war aus Pro­test gegen Mays Bre­x­it-Poli­tik zurück­ge­tre­ten. 

In einem Kam­pa­gnen-Video auf Twit­ter ver­sprach John­son den Bri­ten : 

Wenn ich rein­kom­me, kom­men wir raus, Geschäft oder nicht, am 31. Okto­ber. 

Unter­legt mit Musik, die eine posi­ti­ve Auf­bruch­stim­mung ver­mit­teln soll, zeigt sich John­son bür­ger­nah. Er geht dabei von Tür zu Tür und spricht mit Bür­gern unter­schied­li­cher Eth­ni­en. Als Bür­ger­meis­ter Lon­dons habe er die Stadt Lon­don sicher gemacht, teilt er einem bri­ti­schen Vater mit, des­sen Toch­ter in Lon­don gewohnt hat : 

Wir redu­zier­ten die Kri­mi­na­li­tät um 20 Pro­zent. 

Das Refe­ren­dum von 2016 habe gezeigt, spricht John­son in die Kame­ra, dass sich zu vie­le Men­schen zurück­ge­las­sen füh­len : 

Des­halb ist es jetzt an der Zeit, unse­re Gesell­schaft und unser Land zu einen. Um die Infra­struk­tur zu bau­en, in Erzie­hung zu inves­tie­ren, die Umwelt zu ver­bes­sern und unser fan­tas­ti­sches NHS (Gesund­heits­sys­tem) zu unter­stüt­zen. 

Boris John­son ist der bekann­tes­te Kan­di­dat für das Amt des Pre­mier­mi­nis­ters und wird in den Medi­en auch als “bri­ti­scher Trump” bezeich­net. Dies ist sei­nen Aus­sa­gen geschul­det wie : “Frau­en mit Gesichts­schlei­ern sehen aus wie Brief­käs­ten”. Über den tür­ki­schen Prä­si­den­ten Recep Tayy­ip Erdoğan schrieb John­son ein Gedicht, in dem die­ser Sex mit einer Zie­ge hat. 

RT Deutsch


Top Secret : Bilderberg-Konferenz wichtiger Entscheider, aber ohne CDU-Vorsitzende


Rund 120 Gäs­te aus 23 Län­dern wer­den laut Anga­ben der Orga­ni­sa­to­ren in die­sem Jahr zu dem gehei­men Tref­fen in die Schweiz anrei­sen. Auf der Gäs­te­lis­te ste­hen Top-Ent­schei­der aus Poli­tik, Wirt­schaft und Medi­en, dar­un­ter aus Deutsch­land FDP-Gene­ral­se­kre­tä­rin Lin­da Teu­te­berg, Axel-Sprin­ger-Chef Mathi­as Döpf­ner, Ex-Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche, der Schwie­ger­sohn von US-Prä­si­dent Donald Trump Jared Kush­ner und NATO-Gene­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg sowie Hen­ry Kis­sin­ger. The­men der infor­mel­len Dis­kus­sio­nen sei­en unter ande­rem die Zukunft des Kapi­ta­lis­mus und die Ver­wen­dung von “Soci­al Media als Waf­fe”.

Zunächst stand auch die CDU-Vor­sit­zen­de Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er auf der Lis­te der Teil­neh­mer. Doch am Don­ners­tag berich­te­te die taz unter Beru­fung auf Infor­ma­tio­nen aus CDU-Krei­sen, dass die Par­tei­vor­sit­zen­de abge­sagt habe. Seit­her ist die Teil­neh­mer­lis­te aktua­li­siert wor­den. Die Grün­de für ihren Ver­zicht sind jedoch unklar. Wäh­rend die offi­zi­el­le Begrün­dung aus dem Kon­rad-Ade­nau­er-Haus lau­te­te, dass am Sonn­tag die zwei­tä­gi­ge außer­or­dent­li­che CDU-Klau­sur beginnt, ver­weist unter ande­ren die taz dar­auf, dass das The­ma “Sozia­le Medi­en” nach dem Rezo-Deba­kel der CDU, in des­sen Ver­lauf “AKK” über Regeln für die Kom­mu­ni­ka­ti­on im digi­ta­len Bereich sprach, eher hei­kel für die CDU-Vor­sit­zen­de sein könn­te.

Laut Dai­ly Mail, die im ver­gan­ge­nen Jahr eine Under­co­ver-Repor­te­rin ein­ge­schleust hat­te, besteht der vier­köp­fi­ge Vor­stand der Grup­pe, der die Kon­fe­renz orga­ni­siert, aus dem ehe­ma­li­gen CEO von Goog­le, Eric Schmidt, dem Vor­sit­zen­den des Defen­se Inno­va­ti­on Board des Pen­ta­gons und Face­book-Direk­tor Peter Thiel, dem Auf­sichts­rats­chef der Deut­schen Bank, Paul Ach­leit­ner, und José Manu­el Bar­ro­so, Bera­ter der Invest­ment­bank Gold­man Sachs und ehe­ma­li­ger EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent.

In die­sem Jahr nimmt der CEO von Micro­soft, Sat­ya Nadel­la, zusam­men mit einer Viel­zahl von erfah­re­nen KI-Inves­to­ren und Exper­ten an dem Gip­fel teil, dar­un­ter der bri­ti­sche Unter­neh­mer Mus­ta­fa Suley­man, der Deep­Mind mit­be­grün­de­te, ein Unter­neh­men für Künst­li­che Intel­li­genz, das 2014 von Goog­le gekauft wur­de. Goog­le-Chef Jared Cohen, der die Alphabet-Inc.-Tochtergesellschaft Jigsaw lei­tet, soll eben­falls anwe­send sein.

Mark Car­ney, der Gou­ver­neur der Bank of Eng­land und regel­mä­ßi­ger Besu­cher der Bil­der­berg-Tref­fen, soll in die­sem Jahr mit den Lei­tern von HSBC, Ban­co San­tan­der und Gold­man Sachs Inter­na­tio­nal über die “Zukunft des Kapi­ta­lis­mus” dis­ku­tie­ren.

Das seit 1954 statt­fin­den­de Tref­fen hat vor­geb­lich pri­va­ten Cha­rak­ter. Die hoch­ran­gi­gen Gäs­te neh­men dem­nach nicht in ihrer Funk­ti­on an den Debat­ten teil. Das soll den offe­nen Aus­tausch und das Zuhö­ren för­dern. Es wer­den laut Ver­an­stal­ter kei­ne Beschlüs­se gefasst, kei­ne Abstim­mun­gen durch­ge­führt und kei­ne Grund­satz­er­klä­run­gen abge­ge­ben. Das berüch­tig­te Tref­fen zielt angeb­lich auf die Ver­bes­se­rung der Bezie­hun­gen zwi­schen den USA und Euro­pa ab, obwohl die Ver­an­stal­tung seit Lan­gem von Geheim­nis­sen und Ver­schwö­rungs­theo­ri­en umrankt ist, da es den Teil­neh­mern ver­bo­ten ist, das Gesag­te offen­zu­le­gen.

Eini­ge behaup­ten, dass das Tref­fen einen weit­aus unheil­vol­le­ren Zweck hat als das blo­ße Pfle­gen inter­na­tio­na­ler Bezie­hun­gen. Die Theo­ri­en rei­chen von stark links­ge­rich­te­ten Befürch­tun­gen, dass das Ziel der Grup­pe dar­in besteht, die ewi­ge kapi­ta­lis­ti­sche Herr­schaft durch­zu­set­zen, wäh­rend von rech­ter Sei­te Beden­ken hin­sicht­lich der Ein­rich­tung einer Welt­re­gie­rung und einer “Neu­en Welt­ord­nung” geäu­ßert wur­den. Namens­ge­ber der Kon­fe­renz ist das Hotel Bil­der­berg in den Nie­der­lan­den. 2018 fand die Kon­fe­renz in Turin statt.

RT Deutsch


Russland und Weißrussland werden Druschba-Pipeline ohne Hilfe aus Polen reinigen


Russ­land und Weiß­russ­land haben sich dar­auf geei­nigt, die Drusch­ba-Pipe­line ohne die Hil­fe Polens von kon­ta­mi­nier­tem Öl zu rei­ni­gen. Das erklär­te Ilja Dschus, der Pres­se­spre­cher des rus­si­schen Vize-Pre­mier­mi­nis­ters Dmi­tri Kosak, gegen­über Repor­tern, als er die Ergeb­nis­se der Gesprä­che, die Kosak am Don­ners­tag mit sei­nem weiß­rus­si­schen Amts­kol­le­gen Igor Lja­schen­ko geführt hat, kom­men­tier­te. Dschus sag­te :

Der kon­struk­ti­ve Ansatz von Weiß­russ­land bei der Wie­der­auf­nah­me der Öllie­fe­run­gen in den Wes­ten ermög­lich­te es, die nicht sehr kon­se­quen­ten Maß­nah­men der pol­ni­schen Part­ner zur Besei­ti­gung der Fol­gen des Vor­falls aus­zu­glei­chen. Gemäß der Geo­gra­phie wird die Pipe­line bis zur Gren­ze zu Polen von Weiß­russ­land und Russ­land ohne die Betei­li­gung der pol­ni­schen Sei­te gerei­nigt.

Nach Anga­ben des Spre­chers von Kosak soll die Wie­der­auf­nah­me der Lie­fe­rung des hoch­wer­ti­gen rus­si­schen Öls an die Gren­ze Polens “spä­tes­tens Mit­te Juni” erfol­gen. Dschus bestä­tig­te, dass sich die stell­ver­tre­ten­den Minis­ter­prä­si­den­ten auf alle tech­ni­schen Details der Rei­ni­gung der Pipe­line geei­nigt haben.

Nach den Gesprä­chen tausch­te sich der stell­ver­tre­ten­de rus­si­sche Pre­mier­mi­nis­ter inten­siv mit Ver­tre­tern von Ölge­sell­schaf­ten und dem Betrei­ber der Trans­neft-Ölpipe­line über die voll­stän­di­ge Wie­der­auf­nah­me der Ölver­sor­gung aus.

Die Rei­ni­gung der Drusch­ba-Pipe­line von mit Orga­nochlo­rid­ver­bin­dun­gen ver­un­rei­nig­tem Roh­öl ist heu­te das Haupt­the­ma des Teil­ha­ber-Tref­fens.

Mehr zum The­ma — Nach Lie­fer­stopps von Öl nach Euro­pa : Putin for­dert Über­ar­bei­tung des Ölqua­li­täts­kon­troll­sys­tems

Am Don­ners­tag führ­te der rus­si­sche Pipe­line­be­trei­ber Trans­neft Kon­sul­ta­tio­nen mit sei­nen pol­ni­schen Kol­le­gen in War­schau durch. Die Ver­hand­lun­gen dau­er­ten sie­ben Stun­den. Laut Trans­neft-Vize­prä­si­dent Ser­gei Andro­now wur­de den pol­ni­schen Kol­le­gen ein tech­ni­scher Maß­nah­men­plan ange­bo­ten, der von Trans­neft und der weiß­rus­si­schen Sei­te geneh­migt wur­de. Er erklär­te :

Den Kol­le­gen gefiel die­ser Plan. Sie brauch­ten nur eine kur­ze Zeit, um dar­über nach­zu­den­ken.

Er füg­te hin­zu, dass die Umset­zung der ver­ein­bar­ten Maß­nah­men am 24. Mai begin­nen soll­te. Soll­te sie Erfolg haben, kann die ers­te Lie­fe­rung von “sau­be­rem” Erd­öl nach Polen am 9. oder 10. Juni erwar­tet wer­den.

Am 19. April berich­te­te der weiß­rus­si­sche Kon­zern Bel­nef­techim über eine deut­li­che Ver­schlech­te­rung der Qua­li­tät des rus­si­schen Öls, das durch die Drusch­ba-Ölpipe­line nach Weiß­russ­land gelie­fert wur­de. Er infor­mier­te anschlie­ßend die Pipe­line-Betrei­ber aus ande­ren Län­dern über die Situa­ti­on. Laut dem Unter­neh­men lag der Gehalt an Orga­nochlo­rid­ver­bin­dun­gen im Öl dut­zend­fach über dem zuläs­si­gen Grenz­wert. Zwei weiß­rus­si­sche Raf­fi­ne­ri­en, Mozyr und Naft­an, muss­ten ihre Kapa­zi­täts­aus­las­tung redu­zie­ren und erlit­ten Ver­lus­te.

Die Kon­ta­mi­na­ti­on des Öls, das über die Drusch­ba-Ölpipe­line nach Weiß­russ­land gelie­fert wur­de, hat Russ­land äußerst schwer­wie­gen­de wirt­schaft­li­che Schä­den und Image­ver­lus­te zuge­fügt, erklär­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin. Er for­der­te eine Über­ar­bei­tung der rus­si­schen Qua­li­täts­kon­trol­le.

Die Drusch­ba-Pipe­line unter­stützt Öllie­fe­run­gen an weiß­rus­si­sche Raf­fi­ne­ri­en sowie den Öltran­sit nach Euro­pa, der über Weiß­russ­land in zwei Rich­tun­gen, durch Polen und die Ukrai­ne, ver­läuft.

Mehr zum The­ma — “Wegen Qua­li­täts­män­geln” — Weiß­russ­land setzt Aus­fuhr von Ölpro­duk­ten in Nach­bar­län­der aus

RT Deutsch


Polizei ordnet antisemitische Taten Rechtsextremen zu — ohne Belege — Zeitung


Bei anti­se­mi­ti­schen Straf­ta­ten kön­nen die Täter Rechts­ex­tre­mis­ten, lin­ke Isra­el-Fein­de oder Isla­mis­ten sein. Die Mehr­heit der Fäl­le in Ber­lin wird Rechts­ex­tre­mis­ten zuge­ord­net — ohne Bele­ge, wie aus einer Senats­ant­wort her­vor­geht, berich­tet „Die Welt“ am Diens­tag.
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Geht auch ohne Nase : Britische Forscher finden Kokain in allen getesteten Garnelenarten


Für ihre Stu­die sam­mel­ten die bri­ti­schen Wis­sen­schaft­ler im Juli 2018 Gar­ne­len­pro­ben von ins­ge­samt 15 Stand­or­ten in fünf Fluss­ge­bie­ten in der Graf­schaft Suf­folk an der Ost­küs­te Eng­lands. Dazu gehör­ten die Ort­schaf­ten Gip­ping, Alde, Deben, Stour und Wave­ney. Jene Stu­die wur­de in der Zeit­schrift Envi­ron­ment Inter­na­tio­nal ver­öf­fent­licht.

Die am häu­figs­ten gefun­de­ne Sub­stanz war Koka­in. Eben­so wie das betäu­ben­de Lido­ka­in. Dies wird nach Anga­ben der For­scher häu­fig von Dro­gen­dea­lern genutzt, um das Koka­in in gro­ßen Men­gen zu ver­pa­cken. Die Wis­sen­schaft­ler gehen davon aus, dass das Koka­in aus der Kana­li­sa­ti­on in das Was­ser gelangt sein könn­te.

Auch in Groß­bri­tan­ni­en ver­bo­te­ne Pes­ti­zi­de wur­den ent­deckt, dar­un­ter Fenuron. Ket­amin, das als Par­ty­dro­ge ver­wen­de­te Beru­hi­gungs­mit­tel für Tie­re, wur­de eben­so iden­ti­fi­ziert wie das Opio­id Tra­ma­dol sowie ein Anti­de­pres­si­vum. Dr. Leon Bar­ron, Seniordo­zent für foren­si­sche Wis­sen­schaf­ten am King’s Col­le­ge Lon­don und Mit­au­tor der Stu­die, sag­te : “Ein so regel­mä­ßi­ges Auf­tre­ten von ille­ga­len Dro­gen in der Tier­welt war über­ra­schend.”

Das Team hät­te erwar­ten kön­nen, dass es Dro­gen in städ­ti­schen Gebie­ten wie der bri­ti­schen Haupt­stadt Lon­don fin­det, sag­te er, aber nicht in länd­li­chen Gebie­ten. Die Iden­ti­fi­zie­rung der Quel­le ver­bo­te­ner Pes­ti­zi­de bleibt unklar und stellt eine Her­aus­for­de­rung für Exper­ten dar, ergänz­te er. Dr. Tho­mas Mil­ler, Haupt­au­tor der Stu­die am King’s Col­le­ge Lon­don, erklär­te : “Obwohl die Kon­zen­tra­tio­nen gering waren, konn­ten wir Ver­bin­dun­gen iden­ti­fi­zie­ren, die für die Umwelt und vor allem für die Tier­welt von Bedeu­tung sein könn­ten und ein Risi­ko dar­stel­len.”

Der Pro­fes­sor und Co-Autor der Stu­die, Nic Bury von der Uni­ver­si­ty of Suf­folk, sag­te : “Ob das Vor­han­den­sein von Koka­in in Was­ser­tie­ren ein Pro­blem für Suf­folk ist oder ob es sich um ein weit ver­brei­te­tes Vor­kom­men im Ver­ei­nig­ten König­reich und im Aus­land han­delt, muss in wei­te­ren Unter­su­chun­gen geklärt wer­den.”

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Saga ohne Ende : US-Demokraten reiten weiter auf Trumps nicht-existenter Russland-Affäre rum (Video)


Mehr zum The­ma — Trumps Anwalt zum Muel­ler-Bericht : Die Russ­land­af­fä­re ist vor­bei, sie wis­sen es nur noch nicht !  

Aktu­ell stellt sich der von den Demo­kra­ten so her­bei­ge­sehn­te Muel­ler-Bericht zu Trumps ver­meint­li­cher “Russ­land-Affä­re” als gran­dio­ser Rohr­kre­pie­rer her­aus. Doch die Demo­kra­ten las­sen sich davon nicht beir­ren. Wenn der Bericht nicht das her­gibt, was man sich erwünscht hat, dann ist er eben falsch, wur­de von den Fal­schen ver­fasst und von den Fal­schen über­mit­telt oder falsch inter­pre­tiert.

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Patriarch Irinej : Serbien ohne Kosovo ist nicht Serbien


Ser­bi­en ohne Koso­vo und Meto­hi­ja (im offi­zi­el­len Sprach­ge­brauch Ser­bi­ens die Bezeich­nung für den west­li­chen Teil des Koso­vo – Anm. d. Red.) ist laut dem Ser­bi­schen Patri­ar­chen Iri­nej nicht Ser­bi­en. Nur mit dem Koso­vo und der Meto­hi­ja, so der Patri­arch, war und wird Ser­bi­en das blei­ben, was es sein soll­te.
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