Verhandlung ohne Partner ? Ukrainische Polizei meldet Umstieg von Kalaschnikow auf deutsche MP5


Poli­zei­chef Ser­gej Knja­sew zufol­ge ist die deut­sche Waf­fe aus der Pro­duk­ti­on des Kon­zerns Heck­ler & Koch beque­mer bei Poli­zei­ein­sät­zen. Er sag­te fer­ner, dass der Waf­fen­be­stand der Poli­zei zu etwa 90 Pro­zent erneu­ert wer­den soll. Ver­zich­tet wer­de auch auf die sowje­ti­schen Pis­to­len der Model­le PM und TT zuguns­ten moder­ner euro­päi­scher Waf­fen.

Die Kalasch­ni­kow wur­de für die Mili­tärs, also zum Töten, ent­wi­ckelt. Die Poli­zei hat aber ande­re Auf­ga­ben zu lösen. Wir kämp­fen nicht gegen Fein­de, son­dern gegen Ver­bre­cher. Unser Haupt­an­lie­gen ist die Erhal­tung des Lebens der Ver­bre­cher und unse­res eige­nen”, sag­te Knja­sew gegen­über Nowin 24.

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Die­se Plä­ne konn­te jedoch vom deut­schen Her­stel­ler Heck­ler & Koch nicht bestä­tigt wer­den. Es wer­den laut dem Spre­cher Flo­ri­an Boker­mann kei­ne Ver­hand­lun­gen mit der ukrai­ni­schen Poli­zei über den Ver­kauf der Maschi­nen­pis­to­len MP5 oder sons­ti­gen Waf­fen geführt. Es gibt kei­ne Ver­hand­lun­gen mit der ukrai­ni­schen Sei­te, geschwei­ge denn “Unter­zeich­nun­gen der Ver­trä­ge”, sag­te er gegen­über DW Ukrai­ne.

Er wies auch dar­auf hin, dass Heck­ler & Koch seit gerau­mer Zeit in sei­ner Tätig­keit die soge­nann­te Stra­te­gie der “grü­nen Staa­ten” ver­fol­ge. Die­se sieht vor, dass das Unter­neh­men nur in bestimm­te Län­der Waf­fen lie­fert – in Mit­glied­staa­ten der EU oder NATO oder Staa­ten, die ihnen nahe­ste­hen. Aus­nah­men könn­ten Staa­ten sein, die aus sicher­heits­po­li­ti­schen Grün­den inter­es­sant sein könn­ten. Da die Ukrai­ne zu kei­ner die­ser Grup­pen gehö­re, erscheint eine Ver­ein­ba­rung mit Kiew über Waf­fen­lie­fe­run­gen “fak­tisch unmög­lich”, so Boker­mann. 

Eine Anfra­ge des deut­schen Sen­ders an die natio­na­le Poli­zei der Ukrai­ne mit der Bit­te, die Situa­ti­on zu klä­ren, ließ die Behör­de bis­lang unbe­ant­wor­tet. 

Die MP5 hat einen Falt­kol­ben und ver­wen­det Patro­nen mit einem Kali­ber von 9×19 Mil­li­me­tern. Die Kadenz beträgt 800 Schuss pro Minu­te, die Ziel­di­stanz 200 Meter. Die MP5 wird von Rechts­schutz­or­ga­nen und Spe­zi­al­ein­hei­ten in mehr als 50 Län­dern genutzt und gilt als geeig­net für Schuss­wech­sel auf kur­ze Distanz. 

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Europaparlament stimmt für Stopp von Nord Stream 2 – Russland “nicht mehr strategischer Partner”


Die Abge­ord­ne­ten des EU-Par­la­ments haben erneut Beden­ken geäu­ßert, dass das Pro­jekt Nord Stream 2 die Abhän­gig­keit der EU von rus­si­schen Gas­lie­fe­run­gen erhö­hen und den EU-Bin­nen­markt bedro­hen könn­te”, ver­lau­te­te es aus einer Pres­se­mit­tei­lung der Behör­de. Die nicht-bin­den­de Ent­schlie­ßung stell­te außer­dem womög­lich wei­te­re Sank­tio­nen gegen Mos­kau in Aus­sicht, wobei Russ­land nicht mehr die Rol­le eines “stra­te­gi­schen Part­ners” zuge­teilt wer­de.

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RT Deutsch


Russland ein vollwertiger Partner”: Zentralafrika offen für Errichtung von Militärbasis


Wir haben noch nicht über die spe­zi­fi­sche Ent­wick­lung einer Basis gespro­chen, aber eine sol­che Mög­lich­keit ist in dem bereits zwi­schen unse­ren Län­dern geschlos­se­nen Rah­men­ab­kom­men nicht aus­ge­schlos­sen. Wenn die Prä­si­den­ten, als obers­te Ober­be­fehls­ha­ber, als Füh­rer ihrer Natio­nen, die Ent­schei­dung tref­fen, eine Basis zu errich­ten, bedeu­tet das, dass unse­re Län­der sich dar­auf eini­gen wer­den, und wir als Minis­ter wer­den das umset­zen”, sag­te Marie-Noel­le Koya­ra.

Die Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin die­ses vom Bür­ger­krieg geschüt­tel­ten Lan­des sag­te, dass mit Russ­lands Unter­stüt­zung ein Armee-Trai­nings­zen­trum in Beren­go ein­ge­rich­tet wur­de. Sie sag­te, das Zen­trum kön­ne eigent­lich nicht als rus­si­sche Mili­tär­ba­sis ange­se­hen wer­den, füg­te aber hin­zu, dass die Bevöl­ke­rung bereits begann, das als sol­che wahr­zu­neh­men.

Unse­re Bevöl­ke­rung nimmt Russ­land sehr posi­tiv wahr. Wenn es um Russ­land geht, ver­ste­hen die Men­schen, dass dies ein voll­wer­ti­ger Part­ner ist, der die Zukunft des Lan­des ver­än­dern kann. Und es ist die­se Unter­stüt­zung durch die Men­schen, sozu­sa­gen von der Mas­se her, die dar­auf hin­deu­tet, dass das Wort “Part­ner” für Russ­land voll zutref­fend ist”, füg­te die Minis­te­rin hin­zu.

Ihren Anga­ben zufol­ge sind inzwi­schen die Behör­den und bewaff­ne­ten Grup­pen der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik bereit für ein Tref­fen über die Bei­le­gung der Strei­tig­kei­ten unter der Schirm­herr­schaft der Afri­ka­ni­schen Uni­on.

Die bewaff­ne­ten Grup­pen sind bereit für ein Tref­fen, wir sind bereit für ein Tref­fen, alle inter­es­sier­ten Par­tei­en sind bereit für ein Tref­fen, und jetzt war­ten wir auf die Ant­wort der Afri­ka­ni­schen Uni­on als Koor­di­na­tor, wann und wo es statt­fin­den soll”, sag­te Koya­ra.

Das Tref­fen zur Bei­le­gung des Kon­flikts in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik unter der Schirm­herr­schaft der Afri­ka­ni­schen Uni­on soll­te zur Ent­wick­lung eines Fahr­plans füh­ren, sag­te Marie-Noel­le Koya­ra.

Nach der Ent­waff­nung von Anti-Bala­ka und Sele­ka in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik könn­ten sich die bewaff­ne­ten Grup­pen den offi­zi­el­len Sicher­heits­struk­tu­ren anschlie­ßen, beton­te Koya­ra.

Das Haupt­ziel die­ses Dia­logs ist es, die­se Grup­pen zur Ent­waff­nung zu brin­gen. Danach haben sie in der Tat zwei Wege. Wer will, kann sich den Sicher­heits­be­hör­den anschlie­ßen. Das sind die Poli­zei, die Armee, die Gen­dar­me­rie und die an der Forst­wirt­schaft Betei­lig­ten”, sag­te Koya­ra.

Ande­re, sag­te sie, könn­ten im Rah­men (zivi­ler) öffent­li­cher Pro­jek­te und durch Sozi­al­pro­gram­me in ein fried­li­ches Leben zurück­keh­ren.

Die Zen­tral­afri­ka­ni­sche Repu­blik wur­de durch einen gewalt­sa­men Kon­flikt, der seit 2012 wütet, zwi­schen der christ­li­chen Anti-Bala­ka-Miliz, der Sele­ka-Frak­ti­on und der Regie­rung desta­bi­li­siert. Seit 2014 ist das Land durch die­se drei Grup­pen gespal­ten. Ende August unter­zeich­ne­ten die Sele­ka und die Anti-Bala­ka-Miliz nach einem von Russ­land aus­ge­han­del­ten Frie­dens­tref­fen in der suda­ne­si­schen Haupt­stadt Khar­tum eine Absichts­er­klä­rung.

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Idealer Partner zum Entspannen : Japanerin entwickelt Kissen mit Sixpack


Shira­ne woll­te sich die ein­ma­li­ge Chan­ce nicht ent­ge­hen las­sen und warb für das Six­pack-Kis­sen auf einem Grup­pen­fi­nan­zie­rungs­por­tal. Sie woll­te ursprüng­lich für den Pro­duk­ti­ons­start knapp 3.500 Euro ein­sam­meln. Inner­halb von weni­gen Tagen bekam sie aber über­ra­schen­der­wei­se auf 2.300 Euro mehr als geplant. Die Kun­den zeig­ten sich bereit, umge­rech­net 77 Euro pro Kis­sen zu zah­len. (Sora News 24)

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Trump über Stahl- und Aluminium-Importe : Zollbefreiungen für militärische Partner möglich


Trump mach­te die­se Ankün­di­gung kurz bevor er eine enst­pre­chen­de Alu­mi­ni­um- und Stahl­pro­kla­ma­ti­on unter­zeich­ne­te, die die Anhe­bung der US-Import­zöl­le auf 10 bezie­hungs­wei­se 25 Pro­zent vor­sieht.

Der US-Prä­si­dent sag­te auch, dass Washing­ton bereit ist, die Zöl­le für ein­zel­ne Län­der zu ändern, je nach­dem, wie sie die USA behan­deln. Zuvor ver­sprach Trump glei­che Zöl­le für alle Län­der. Inzwi­schen scheint er sei­ne Mei­nung geän­dert zu haben. Dem­nach wären Aus­nah­men teil­wei­se abhän­gig von den mili­tä­ri­schen Bezie­hun­gen. Kana­da und Mexi­ka sol­len auch nicht von den Zöl­len betrof­fen sein, wäh­rend das Frei­han­dels­ab­kom­men NAFTA neu ver­han­delt wird.

Die USA ver­han­deln gegen­wär­tig über ein neu­es Han­dels­ab­kom­men mit Chi­na, sag­te Trump. “Ich weiß nicht, ob dar­aus etwas wer­den wird”, füg­te er hin­zu.

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Berliner Bürgermeister Müller in Moskau : „Russland ist ein großer und wichtiger Partner für Berlin“


Preview Der regie­ren­de Ber­li­ner Bür­ger­meis­ter, Micha­el Mül­ler, ist anläss­lich des 25. Jubi­lä­ums der Städ­te­part­ner­schaft bei­der Metro­po­len nach Mos­kau gereist. Anläss­lich sei­nes Besuch der Ber­li­ner Film­ta­ge, die die­ses Jahr in Mos­kau statt­fin­den und von Mül­ler eröff­net wur­den, hat RT Deutsch ihn inter­viewt.
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Trump : Unsere Partner müssen eine sinnvolle Rolle spielen und fairen Teil der Kosten tragen


Preview In sei­ner Rede hat Trump sein Enga­ge­ment für “his­to­ri­sche Insti­tu­tio­nen” bekräf­tigt, sich jedoch mehr für das ame­ri­ka­ni­sche Volk aus­ge­spro­chen. Das Geld von den NATO-Part­nern, die über­zeugt waren, eine grö­ße­re Rol­le bei gemein­sa­men Sicher­heits­be­mü­hun­gen zu spie­len, sei bereits “ein­ge­flos­sen”, erklär­te der US-Prä­si­dent dem US-Kon­gress.
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