Hamburg : Pfleger baden Koma-Patientin zu heiß — Frau stirbt wenig später


Zuvor hat­te die Ham­bur­ger Mor­gen­post berich­tet. Zwei Mit­ar­bei­ter eines Inten­siv­pfle­ge­zen­trums hat­ten dem­zu­fol­ge vor zwei Wochen Bade­was­ser für die hilf­lo­se Frau ein­ge­las­sen und die Tem­pe­ra­tur dafür auch geprüft. Etwas spä­ter wur­de die Frau mit einem Lift in die Bade­wan­ne gesetzt. Zwi­schen­zeit­lich soll dem Zen­trum zufol­ge — ver­mut­lich wegen eines tech­ni­schen Defekts — so viel hei­ßes Was­ser nach­ge­lau­fen sein, dass das Was­ser in der Wan­ne viel zu heiß war.

Die Pfle­ge­fach­kraft regis­trier­te dies lei­der erst, als die eige­ne Hand mit dem gestütz­ten Kopf der Bewoh­ne­rin auf die Was­ser­ober­flä­che auf­traf”, sag­te der Geschäfts­füh­rer des Pfle­ge­zen­trums, Micha­el Schrei­ner, am Don­ners­tag in einer schrift­li­chen Stel­lung­nah­me. Die Mit­ar­bei­ter hät­ten sofort den Not­arzt geru­fen. Die 47-Jäh­ri­ge kam mit schwe­ren Ver­brü­hun­gen in eine Spe­zi­al­kli­nik. Am Frei­tag vori­ge Woche starb die Frau. (dpa)

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RT Deutsch


Tschechische Krankenschwestern und Pfleger erwägen landesweiten Streik


Gewerk­schafts­vor­sit­zen­de Dag­mar Zit­ni­ko­va erklär­te, das Kran­ken­haus­per­so­nal sei ab sofort auf­ge­ru­fen, alle über den gesetz­li­chen Rah­men rei­chen­den Tätig­kei­ten und Über­stun­den zu ver­wei­gern. Als Bei­spiel führ­te die Gewerk­schaf­te­rin an, dass aus Per­so­nal­man­gel oft einer Kran­ken­schwes­ter allein zuge­mu­tet wer­de, einen hun­dert Kilo­gramm schwe­ren Pati­en­ten im Bett zu bewe­gen. Im Gesetz sei­en dafür jedoch sechs Per­so­nen vor­ge­se­hen.

Die Gewerk­schaft warf der Regie­rung von Andrej Babis Ver­trau­ens­bruch vor. Die sozi­al­de­mo­kra­tisch geführ­te Vor­gän­ger­re­gie­rung habe ihnen 2016 zuge­sagt, drei Jah­re lang die Gehäl­ter um jähr­lich zehn Pro­zent pro Jahr anzu­he­ben, um die bis­he­ri­gen Nied­rig­löh­ne im Gesund­heits­we­sen aus­zu­glei­chen. Der Regie­rungs­chef teil­te der Nach­rich­ten­agen­tur CTK noch am Frei­tag mit, er sei zu kei­nen Gesprä­chen mit der Gewerk­schaft bereit, da er nicht auf “Dro­hun­gen” reagie­re.

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Die Bezah­lung der tsche­chi­schen Kran­ken­schwes­tern ist je nach Kran­ken­haus­typ, Fach­be­reich und Qua­li­fi­ka­ti­on sehr unter­schied­lich und bewegt sich nach Gewerk­schafts­an­ga­ben von umge­rech­net 500 bis 1.500 Euro. (dpa)

RT Deutsch


90 Tote auf dem Gewissen : Deutscher Pfleger spielte mit Leben von Patienten


Für sechs nach­ge­wie­se­ne Mor­de an Pati­en­ten ist Ex-Kran­ken­pfle­ger Niels H. bereits zu einer lebens­lan­gen Haft ver­ur­teilt wor­den. Laut neus­tem Stand der Ermitt­lung soll der Pfle­ger wei­te­re 84 Men­schen ums Leben gebracht haben, berich­tet „Die Welt“.
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