Polizei ordnet antisemitische Taten Rechtsextremen zu — ohne Belege — Zeitung


Bei anti­se­mi­ti­schen Straf­ta­ten kön­nen die Täter Rechts­ex­tre­mis­ten, lin­ke Isra­el-Fein­de oder Isla­mis­ten sein. Die Mehr­heit der Fäl­le in Ber­lin wird Rechts­ex­tre­mis­ten zuge­ord­net — ohne Bele­ge, wie aus einer Senats­ant­wort her­vor­geht, berich­tet „Die Welt“ am Diens­tag.
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Brasilien : Papagei bei Razzia festgenommen – er warnte Drogenhändler vor Polizei


Der Papa­gei wur­de am Mon­tag in der Haupt­stadt des Bun­des­staa­tes Piauí im Rah­men einer Poli­zei­ak­ti­on gegen Dro­gen­händ­ler beschlag­nahmt. “Er muss dafür trai­niert wor­den sein”, sag­te ein an der Raz­zia betei­lig­ter Poli­zist. “Als die Poli­zei näher­kam, fing er an zu schrei­en.”

Ein bra­si­lia­ni­scher Jour­na­list besuch­te den Vogel in Haft und beschrieb ihn als “äußerst gehor­sam”. Nach der Fest­nah­me zeig­te der gefie­der­te Häft­ling sei­ne Treue gegen­über sei­nen Besit­zer und hielt dicht. “So hat er kei­nen Laut mehr von sich gege­ben – er war abso­lut stumm”, sag­te der Jour­na­list.

Wie der Fern­seh­sen­der Glo­bo berich­te­te, wur­de der Papa­gei einem Zoo über­ge­ben, wo er drei Mona­te lang ver­brin­gen soll, um flie­gen zu ler­nen. Danach soll er in die Frei­heit ent­las­sen wer­den.

Der Vogel ergänzt die Lis­te von Tie­ren, die bra­si­lia­ni­sche Dro­gen­händ­ler für ihre ille­ga­le Tätig­keit benut­zen. So beschlag­nahm­te die Poli­zei bei einer Raz­zia in Rio de Janei­ro im Jahr 2008 zwei klei­ne Alli­ga­to­ren. Die Beam­ten gin­gen davon aus, dass die Gangs­ter die­se Tie­re mit Lei­chen von getö­te­ten Fein­den füt­ter­ten. Der Vater eines der Ange­klag­ten wies die Vor­wür­fe zurück, gab jedoch zu, dass die Ban­de es ein­mal ver­sucht hat­te. Aber der Alli­ga­tor woll­te die Lei­che nicht fres­sen.

Mehr zum The­ma — Tie­ri­sche Spaß­brem­se : Kif­fer in ver­las­se­nem Haus von Tiger über­rascht — bevor sie geraucht haben

RT Deutsch


Polizei in der Kritik : Französische Medien solidarisieren sich mit festgenommenem Journalisten


von Timo Kirez

Die fran­zö­si­schen Medi­en soli­da­ri­sie­ren sich mit dem unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­ten Gas­pard Glanz, der wäh­rend einer Demons­tra­ti­on der Gelb­wes­ten am 20. April in Paris in Poli­zei­ge­wahr­sam genom­men wur­de. Die Vor­ge­hens­wei­se der Poli­zei ver­sto­ße gegen die Frei­heit der Infor­ma­ti­on und sei ein Angriff auf den enga­gier­ten Jour­na­lis­mus.

Mehr zum The­ma — Poli­zei­ge­walt eska­liert : Gelb­wes­ten­pro­tes­te gehen in die 23. Woche (Vide­os)

Der Grün­der der Tara­nis News-Web­sei­te und frei­be­ruf­li­che Bericht­erstat­ter Glanz war wäh­rend des 23. Aktes der Gelb­wes­ten am Sams­tag auf der Place de la Répu­bli­que in Paris ver­haf­tet wor­den. Ihm wird “Beam­ten­be­lei­di­gung” und “Betei­li­gung an einer gewalt­tä­ti­gen Grup­pie­rung” vor­ge­wor­fen. Glanz soll Poli­zis­ten den “Mit­tel­fin­ger” gezeigt haben, nach­dem er von den Beam­ten gesto­ßen wor­den sein soll. Auf die­sem Twit­ter-Video sieht man Glanz in Hand­schel­len in einem Pulk der Poli­zei-Son­der­ein­heit CRS :

Glanz war nicht der ein­zi­ge Jour­na­list, der am Sams­tag Pro­ble­me mit der Poli­zei bekam. Die­ses Bild zeigt den Jour­na­lis­ten Alexis Kra­land am Pari­ser Bahn­hof Gare du Nord :

In einem spä­te­ren Tweet schreibt Kra­land, dass er acht Stun­den von der Poli­zei fest­ge­hal­ten wor­den sei, weil er sich gewei­gert habe, sich von sei­ner Kame­ra zu tren­nen :

Ein wei­te­rer Jour­na­list, Clé­ment Lanot, twit­ter­te am Sams­tag, dass er von der Poli­zei ange­gan­gen wor­den sei, obwohl er als Jour­na­list gekenn­zeich­net gewe­sen sei :

Die Vor­ge­hens­wei­se der Sicher­heits­kräf­te wird in den fran­zö­si­schen Medi­en hart kri­ti­siert. Edwy Ple­nel, Grün­der von Media­part, sprach Glanz und Kra­land sei­ne Soli­da­ri­tät aus. Das Recht auf Infor­ma­ti­on sei wich­ti­ger als das Wahl­recht, sonst wür­den die Men­schen wie Blin­de für ihre schlimms­ten Fein­de stim­men, schreibt Ple­nel in sei­nem Tweet :

Tho­mas Legrand, Jour­na­list bei Fran­ce Inter, ver­tei­dig­te Gas­pard Glanz : “Er ist ein Jour­na­list, der sich ent­schie­den hat, eine Sei­te der Rea­li­tät zu zei­gen.… aber die Rea­li­tät. Er muss in der Lage sein, sei­nen Job zu machen.”

Redak­teur Jean-Michel Apha­tie von Euro­pe 1 schreibt, die Vor­wür­fe gegen Glanz sei­en “offen­sicht­lich unge­recht­fer­tigt”.

Anhän­ger der Macron-Par­tei LREM hin­ge­gen kri­ti­sie­ren Glanz. Ihr Vor­wurf : Er sei kein Jour­na­list, son­dern ein Akti­vist. Doch laut dem Jour­na­lis­ten Jean-Michel Apha­tie sei dar­an nichts aus­zu­set­zen. Enga­gier­ter Jour­na­lis­mus sei kein Ver­bre­chen, er neh­me an der Plu­ra­li­tät der Infor­ma­tio­nen teil.

Lina San­ka­ri, eine Jour­na­lis­tin von L’Humanité, ver­ur­teil­te einen “gefähr­li­ches Gefäl­le” und wies dar­auf hin, dass “76 Jour­na­lis­ten, Foto­gra­fen und Video­ma­cher” seit dem 1. Akt der Gel­ben Wes­ten in ihrer Arbeit behin­dert wur­den”. Repor­ter ohne Gren­zen (RSF) beklag­te zwar die Ver­haf­tung der Jour­na­lis­ten Gas­pard Glanz und Alexis Kra­land am 20. April, jedoch ohne sie nament­lich zu zitie­ren.

Mehr zum The­ma — Frank­reich : Cha­os, Wut und Gewalt beim 23. Gelb­wes­ten-Auf­marsch

RT Deutsch


Teneriffa nicht mehr so schön wie früher”: Geflohener Häftling stellt sich der Polizei


Nach sei­nem zehn­jäh­ri­gen Auf­ent­halt auf der Kana­ren-Insel wol­le der Mann knapp vor sei­nem Pen­si­ons­al­ter wie­der nach Öster­reich zurück. Er hat­te am Sams­tag­abend zwei Rei­se­kof­fer bei sich und gab an, kurz zuvor am Flug­ha­fen Mün­chen gelan­det zu sein. “Laut Anga­ben des flüch­ti­gen Straf­ge­fan­ge­nen sei Tene­rif­fa nicht mehr so schön wie frü­her, und er habe lan­ge genug dort gelebt”, schrieb die Poli­zei in ihrer Mit­tei­lung.

Der 64-Jäh­ri­ge wur­de nach einer Über­prü­fung sei­ner Geschich­te in die Jus­tiz­an­stalt Salz­burg gebracht. Geflo­hen war er im Jahr 2008 aus der Jus­tiz­an­stalt Schwarzau am Stein­feld süd­lich von Wien. Unklar blieb zunächst, wie­so der Mann im Gefäng­nis war und wie lan­ge er dort noch hät­te blei­ben müs­sen. Eine zusätz­li­che Haft­stra­fe durch sei­ne Flucht hat er jeden­falls nicht zu befürch­ten : Wie ein Spre­cher der Poli­zei der öster­rei­chi­schen Nach­rich­ten­agen­tur APA sag­te, ist ein Gefäng­nis­aus­bruch in Öster­reich straf­frei. 

Mehr zum The­ma — Nackt und ohne Kano­ne : Schwe­di­scher Poli­zist nimmt Straf­tä­ter in Sau­na fest

(rt deutsch / dpa)

RT Deutsch


Britische Polizei nimmt nach Mord an Journalistin in Nordirland zwei Teenager fest


Nach dem Mord an der Jour­na­lis­tin Lyra McKee sind in Nord­ir­land zwei jun­ge Män­ner fest­ge­nom­men wor­den. Die Män­ner sei­en 18 und 19 Jah­re alt, wie die Poli­zei am Sams­tag mit­teil­te, nach­dem am Frei­tag­abend ein Video mit einem ver­mumm­ten Ver­däch­ti­gen zur Ver­öf­fent­li­chung frei­ge­ge­ben wor­den war.

Die Ermitt­ler gehen von einem Ter­ror­akt aus. Sie ver­mu­ten, dass hin­ter der Tat eine mili­tan­te Repu­bli­ka­ner-Grup­pe namens “Neue IRA” ste­cken könn­te. Auch mehr als 20 Jah­re nach dem Ende eines jahr­zehn­te­lan­gen Bür­ger­kriegs zwi­schen katho­li­schen Natio­na­lis­ten und pro­tes­tan­ti­schen Unio­nis­ten mit Tau­sen­den Toten und Ver­letz­ten sind in Nord­ir­land para­mi­li­tä­ri­sche Grup­pie­run­gen aktiv. Sie agie­ren wie ein Staat im Staat und finan­zie­ren sich unter ande­rem durch Dro­gen­han­del. Befürch­tet wird, dass im Zuge des bevor­ste­hen­den Bre­xits die Gewalt zwi­schen dem bri­ti­schen Nord­ir­land und dem EU-Mit­glied Irland bei Ein­füh­rung von Grenz­kon­trol­len wie­der auf­flam­men könn­te. Die bewaff­ne­ten Grup­pen erhof­fen sich von einem Wie­der­auf­flam­men des Kon­flikts eine neue Legi­ti­ma­ti­on und Geld.

Mehr zum The­ma — Umfra­ge zur EU-Wahl : Bre­x­it-Par­tei in Groß­bri­tan­ni­en deut­lich vorn

Lyra McKee war am Don­ners­tag­abend bei gewalt­sa­men Aus­schrei­tun­gen in der Stadt Lon­don­der­ry erschos­sen wor­den. Sie stand in einer Men­schen­grup­pe in der Nähe von Poli­zei­fahr­zeu­gen, als eine Kugel ihren Kopf traf. Die 29-jäh­ri­ge poli­ti­sche Jour­na­lis­tin galt als Talent und war erst kürz­lich von Bel­fast nach Lon­don­der­ry gezo­gen.

In Tat­ort­nä­he am Ran­de von Lon­don­der­ry waren vor dem Mord über 50 Brand­sät­ze auf Poli­zis­ten geschleu­dert wor­den. Zuvor hat­ten Poli­zis­ten in dem Wohn­vier­tel nach Waf­fen gesucht. Aus­lö­ser für die Kra­wal­le soll der jähr­li­che Pro­test an Ostern im Zusam­men­hang mit dem Nord­ir­land-Kon­flikt gewe­sen sein.

Poli­ti­ker aus Groß­bri­tan­ni­en, der Repu­blik Irland und Brüs­sel ver­ur­teil­ten die Tat scharf. EU-Chef­un­ter­händ­ler Michel Bar­nier sprach von einem “tra­gi­schen Mord” und wer­te­te die Tat als “Erin­ne­rung dar­an, wie zer­brech­lich der Frie­den in Nord­ir­land” sei. “Wir müs­sen alle dar­an arbei­ten, die Errun­gen­schaf­ten des Kar­frei­tags­ab­kom­mens zu erhal­ten”, twit­ter­te der Fran­zo­se. (dpa)

Mehr zum The­ma — Der auf­ge­scho­be­ne Bre­x­it und der Bume­rang-Effekt für die EU

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NSU 2.0”: Polizei ermittelt Verdächtigen


Nach einer deutsch­land­wei­ten Serie von Mails mit Bom­ben­dro­hun­gen und rechts­ex­tre­mis­ti­schen Inhal­ten hat die Poli­zei einen Ver­däch­ti­gen aus Schles­wig-Hol­stein ermit­telt. Der Mann ste­he unter dem Ver­dacht, Ver­fas­ser zahl­rei­cher Mails unter ande­rem mit Dro­hun­gen an Gerich­te und ande­re Ein­rich­tun­gen zu sein, teil­ten Poli­zei und Staats­an­walt­schaft in Ber­lin am Frei­tag mit.

Mehr zum The­ma — Nach Bom­ben­dro­hung im Regio­nal­ex­press : Mut­maß­li­ches Beken­ner­schrei­ben von Rechts­ex­tre­men

Kri­mi­nal­po­li­zis­ten aus Ber­lin und Schles­wig-Hol­stein durch­such­ten am Don­ners­tag­nach­mit­tag die Woh­nung des Ver­däch­ti­gen in Schles­wig-Hol­stein und stell­ten Beweis­mit­tel sicher, wie mit­ge­teilt wur­de. Nach Infor­ma­tio­nen von NDR und Ham­bur­ger Abend­blatt soll die Woh­nung im klei­nen Ort Hals­ten­bek weni­ge Kilo­me­ter nord­west­lich von Ham­burg lie­gen. Die Poli­zei nahm dem­nach unter ande­rem Com­pu­ter und Han­dys mit. Das bestä­tig­ten die Ermitt­ler in Ber­lin und Kiel nicht.

Der Mann wur­de nicht fest­ge­nom­men. Es gehe um einen “Anfangs­ver­dacht” in einem sehr gro­ßen Ermitt­lungs­kom­plex mit mehr als 200 Mails, sag­te eine Spre­che­rin der Staats­an­walt­schaft. Weder das Alter noch die Staats­an­ge­hö­rig­keit des Ver­däch­ti­gen wur­den mit­ge­teilt. Es gehe um die Stö­rung des öffent­li­chen Frie­dens durch Andro­hung von Straf­ta­ten.

Nach Infor­ma­tio­nen des NDR soll der Mann Anfang 30 sein und die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit haben. Er soll der Poli­zei oder dem Ver­fas­sungs­schutz bereits ein­schlä­gig bekannt sein. Laut dem ARD-Haupt­stadt­stu­dio soll es eine Ket­te von Indi­zi­en sein, die die Poli­zei zu ihm führ­te. Der Ver­däch­ti­ge soll psy­chisch labil sein.

Die Mails, die seit April 2018 ver­schickt wur­den, sei­en unter ande­rem mit “Natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Offen­si­ve” unter­zeich­net gewe­sen, so die Staats­an­walt­schaft. Sie gin­gen dem­nach an Behör­den in Ham­burg, Schles­wig-Hol­stein, Baden-Würt­tem­berg und Bran­den­burg. Die Ber­li­ner Staats­an­walt­schaft ermit­telt feder­füh­rend. Betei­ligt war auch das Bun­des­kri­mi­nal­amt.

Ob die kom­plet­te Serie aller Dro­hun­gen aus den Jah­ren 2018 und 2019, die bei Finanz­äm­tern, Rat­häu­sern, Anwalts­kanz­lei­en, Ver­la­gen und ein­zel­nen Poli­ti­kern in ganz Deutsch­land ein­gin­gen, auch auf das Kon­to des aktu­el­len Ver­däch­ti­gen gehen könn­te, soll jetzt mit Hil­fe der beschlag­nahm­ten Bewei­se unter­sucht wer­den. Dar­aus erge­be sich, “ob sich der Tat­ver­dacht gegen den Beschul­dig­ten erhär­ten lässt”, hieß es.

Unter­zeich­net wur­den wei­te­re Mails zum Teil auch mit “NSU 2.0”, “Wehr­macht” oder “RAF”. Betrof­fen waren öffent­li­che Ein­rich­tun­gen in Bun­des­län­dern wie Bay­ern, Nord­rhein-West­fa­len, Nie­der­sach­sen, Hes­sen, Rhein­land-Pfalz, Sach­sen und im Saar­land.

Gedroht wur­de mit Bom­ben oder – wie im Fall der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­ti­na Ren­ner (Lin­ke) – damit, “Bür­ger auf offe­ner Stra­ße zu exe­ku­tie­ren.” Mehr­fach eva­ku­ier­te die Poli­zei Gebäu­de wie einen Haupt­bahn­hof, Rat­häu­ser, ein Finanz­amt und auch einen Kin­der­gar­ten. Spreng­kör­per wur­den aber nicht gefun­den.

Mehr zum The­ma - Nazi-Netz­werk “NSU 2.0” bei der Poli­zei : Hes­si­scher Innen­aus­schuss nimmt Affä­re an sich

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USA : Polizisten erschießen Schwarzen im Auto – nun veröffentlicht Polizei ein VIDEO


Die Poli­zei­be­hör­de in Kali­for­ni­en (USA) hat ein Video ver­öf­fent­licht, auf dem zu sehen ist, wie sechs Poli­zis­ten den schwar­zen Rap­per Wil­lie McCoy erschie­ßen, wäh­rend er auf einem Park­platz in sei­nem Auto geschla­fen haben soll. Dar­über berich­tet die bri­ti­sche Zei­tung „The Guar­di­an“.
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Terrorverdacht : Polizei nimmt zehn mutmaßliche Islamisten fest


Bei Anti-Ter­ror-Ein­sät­zen in Nord­rhein-West­fa­len und Baden-Würt­tem­berg hat die Poli­zei zehn mut­maß­li­che Isla­mis­ten fest­ge­nom­men. Sie sol­len einen Ter­ror­an­schlag geplant haben. Es bestehe der Ver­dacht der Vor­be­rei­tung einer schwe­ren staats­ge­fähr­den­den Straf­tat, sag­te ein Spre­cher der feder­füh­ren­den Gene­ral­staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf am Sams­tag.

Es gebe jedoch kei­ne Hin­wei­se auf kon­kre­te Zie­le oder eine kon­kre­te Tat, beton­te er. Die Poli­zei prüft dem­nach mög­li­che Ver­bin­dun­gen zur Ter­ror­mi­liz Isla­mi­scher Staat (IS). “Wir ver­mu­ten, dass es eine Split­ter­grup­pe des IS oder Sym­pa­thi­san­ten sind”, sag­te er wei­ter. Zuvor hat­ten die Bild und die Rhei­ni­sche Post berich­tet.

Es habe Durch­su­chun­gen in Essen, Düs­sel­dorf, Wup­per­tal, Mön­chen­glad­bach, Duis­burg sowie im baden-würt­tem­ber­gi­schen Ulm gege­ben. Die Maß­nah­men hät­ten am Frei­tag­mor­gen begon­nen und bis Sams­tag­mor­gen gedau­ert. “Man muss gucken, ob das gefun­den wur­de, was gesucht wur­de”, so der Spre­cher. Ob Haft­be­feh­le gegen die zehn bean­tragt wür­den, sei noch unklar.

Unter den zehn Fest­ge­nom­me­nen sei ein Tadschi­ke. Über die Natio­na­li­tät der ande­ren Ver­däch­ti­gen wur­de zunächst nichts bekannt. Einen Zusam­men­hang mit der Irr­fahrt eines 19-Jäh­ri­gen am Frei­tag in der Esse­ner Innen­stadt sahen die Ermitt­ler nicht. Die­ser war am Mor­gen mit sei­nem Wagen mit erhöh­ter Geschwin­dig­keit unter­wegs, Zeu­gen zufol­ge auch in einer Fuß­gän­ger­zo­ne der Ruhr­me­tro­po­le. Ein Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­do nahm den Mann schließ­lich fest – sein Auto hat­te er da schon geparkt. Ein Zeu­ge hat­te das Auto ent­deckt und die Poli­zei alar­miert.

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


MP5 von Heckler & Koch für ukrainische Polizei soll zukünftig aus Türkei kommen


Das ukrai­ni­sche Innen­mi­nis­te­ri­um plant die Maschi­nen­pis­to­le MP5 für die Umrüs­tung der natio­na­len Poli­zei bei einem tür­ki­schen Her­stel­ler zu erwer­ben. Das mel­det das ukrai­ni­sche Mili­tär­por­tal mil unter Ver­weis auf eine Quel­le im Bereich des Han­dels mit klei­nen Feu­er­waf­fen. 

Die Ver­hand­lun­gen über die Lie­fe­rung der Waf­fen für Spe­zi­al­kräf­te des Innen­mi­nis­te­ri­ums KORD fin­den bereits seit dem Jahr 2016 statt. Der Pro­du­zent soll das tür­ki­sche Staats­un­ter­neh­men MKEK sein. Die­ses hat eine Lizenz von Heck­ler & Koch und stellt seit dem Jahr 1967 Maschi­nen­pis­to­len ver­schie­de­ner Bau­ar­ten her. 

Wie von uns berich­tet, hat der Spre­cher von Heck­ler & Koch Flo­ri­an Boker­mann ver­laut­bart, dass sei­tens des Unter­neh­mens kei­ne Ver­hand­lun­gen mit der ukrai­ni­schen Poli­zei über den Ver­kauf der Maschi­nen­pis­to­len MP5 oder sons­ti­gen Waf­fen geführt wer­den. Da die Ukrai­ne nicht zum Kreis der Staa­ten gehö­re, in die die­se Waf­fen ver­kauft wer­den dür­fen, sei eine Ver­ein­ba­rung mit Kiew über Waf­fen­lie­fe­run­gen laut Boker­mann “fak­tisch unmög­lich”. 

Am 25. März jedoch sag­te der Poli­zei­chef der Ukrai­ne Ser­gej Knja­sew gegen­über Medi­en, dass die natio­na­le Poli­zei der Ukrai­ne auf Kalasch­ni­kow-Sturm­ge­weh­re ver­zich­ten und auf deut­sche MP5-Maschi­nen­pis­to­len umstei­gen wol­le. Ihm zufol­ge sei die deut­sche Waf­fe beque­mer ein­zu­set­zen. Er sag­te fer­ner, dass der Waf­fen­be­stand der Poli­zei zu etwa 90 Pro­zent erneu­ert wer­den sol­le. Ver­zich­tet wer­de auch auf die sowje­ti­schen Pis­to­len der Model­le PM und TT.

Laut der Online-Enzy­klo­pä­die Wiki­pe­dia sind von Heck­ler & Koch Pro­duk­ti­ons­li­zen­zen für Waf­fen vom Typ MP5 an min­des­tens 14 Staa­ten ver­ge­ben wor­den. Hier­zu gehö­ren Sau­di-Ara­bi­en, Mexi­ko, Paki­stan, Groß­bri­tan­ni­en und die Tür­kei. Das tür­ki­sche Staats­un­ter­neh­men MKEK baut seit 1967 Lizenz­pro­duk­te von Heck­ler & Koch. 

Die MP5 wird von Rechts­schutz­or­ga­nen und Spe­zi­al­ein­hei­ten in mehr als 50 Län­dern genutzt und gilt als gut geeig­net für Schuss­wech­sel auf kur­ze Distanz. 

Mehr zum The­ma — Töd­li­ches “Made in Ger­ma­ny”: Pro­zess gegen Heck­ler & Koch wegen ille­ga­ler Waf­fen­ex­por­te

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Verhandlung ohne Partner ? Ukrainische Polizei meldet Umstieg von Kalaschnikow auf deutsche MP5


Poli­zei­chef Ser­gej Knja­sew zufol­ge ist die deut­sche Waf­fe aus der Pro­duk­ti­on des Kon­zerns Heck­ler & Koch beque­mer bei Poli­zei­ein­sät­zen. Er sag­te fer­ner, dass der Waf­fen­be­stand der Poli­zei zu etwa 90 Pro­zent erneu­ert wer­den soll. Ver­zich­tet wer­de auch auf die sowje­ti­schen Pis­to­len der Model­le PM und TT zuguns­ten moder­ner euro­päi­scher Waf­fen.

Die Kalasch­ni­kow wur­de für die Mili­tärs, also zum Töten, ent­wi­ckelt. Die Poli­zei hat aber ande­re Auf­ga­ben zu lösen. Wir kämp­fen nicht gegen Fein­de, son­dern gegen Ver­bre­cher. Unser Haupt­an­lie­gen ist die Erhal­tung des Lebens der Ver­bre­cher und unse­res eige­nen”, sag­te Knja­sew gegen­über Nowin 24.

Mehr zum The­ma — Ukrai­ni­sches Neo­na­zi­ba­tail­lon Asow prahlt mit israe­li­schen Waf­fen

Die­se Plä­ne konn­te jedoch vom deut­schen Her­stel­ler Heck­ler & Koch nicht bestä­tigt wer­den. Es wer­den laut dem Spre­cher Flo­ri­an Boker­mann kei­ne Ver­hand­lun­gen mit der ukrai­ni­schen Poli­zei über den Ver­kauf der Maschi­nen­pis­to­len MP5 oder sons­ti­gen Waf­fen geführt. Es gibt kei­ne Ver­hand­lun­gen mit der ukrai­ni­schen Sei­te, geschwei­ge denn “Unter­zeich­nun­gen der Ver­trä­ge”, sag­te er gegen­über DW Ukrai­ne.

Er wies auch dar­auf hin, dass Heck­ler & Koch seit gerau­mer Zeit in sei­ner Tätig­keit die soge­nann­te Stra­te­gie der “grü­nen Staa­ten” ver­fol­ge. Die­se sieht vor, dass das Unter­neh­men nur in bestimm­te Län­der Waf­fen lie­fert – in Mit­glied­staa­ten der EU oder NATO oder Staa­ten, die ihnen nahe­ste­hen. Aus­nah­men könn­ten Staa­ten sein, die aus sicher­heits­po­li­ti­schen Grün­den inter­es­sant sein könn­ten. Da die Ukrai­ne zu kei­ner die­ser Grup­pen gehö­re, erscheint eine Ver­ein­ba­rung mit Kiew über Waf­fen­lie­fe­run­gen “fak­tisch unmög­lich”, so Boker­mann. 

Eine Anfra­ge des deut­schen Sen­ders an die natio­na­le Poli­zei der Ukrai­ne mit der Bit­te, die Situa­ti­on zu klä­ren, ließ die Behör­de bis­lang unbe­ant­wor­tet. 

Die MP5 hat einen Falt­kol­ben und ver­wen­det Patro­nen mit einem Kali­ber von 9×19 Mil­li­me­tern. Die Kadenz beträgt 800 Schuss pro Minu­te, die Ziel­di­stanz 200 Meter. Die MP5 wird von Rechts­schutz­or­ga­nen und Spe­zi­al­ein­hei­ten in mehr als 50 Län­dern genutzt und gilt als geeig­net für Schuss­wech­sel auf kur­ze Distanz. 

Mehr zum The­ma — Die fünf größ­ten Mythen über das Sturm­ge­wehr Kalasch­ni­kow AK-47

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