Gelbwesten und Polizei : Liebe statt Hiebe


von Timo Kirez

Seit der ers­ten Kund­ge­bung am 17. Novem­ber 2018 in Paris kam es immer wie­der zu gewalt­sa­men Zusam­men­stö­ßen zwi­schen den Anhän­gern der Gelb­wes­ten-Bewe­gung und Kräf­ten der fran­zö­si­schen Bereit­schafts­po­li­zei (CRS). Gegen Mit­te Janu­ar die­ses Jah­res belief sich die Zahl der Ver­letz­ten auf Sei­ten der Gelb­wes­ten auf über 1.700. Bei den Demons­tra­tio­nen kamen elf Men­schen ums Leben. Auf der Gegen­sei­te wur­den über 1.000 Sicher­heits­kräf­te ver­letzt. Wobei man anmer­ken muss, dass die Zah­len über die Ver­letz­ten, die von den Demons­tran­ten genannt wer­den, sel­ten mit denen des fran­zö­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums über­ein­stim­men und vice ver­sa.

Mehr zum The­ma — “Ich erken­ne mein Land nicht mehr”: Gelb­wes­ten for­dern Gerech­tig­keit

Doch es gab und gibt immer wie­der Ver­su­che der Gelb­wes­ten, das span­nungs­ge­la­de­ne Ver­hält­nis zur Poli­zei zu beru­hi­gen und zu dees­ka­lie­ren. Eini­ge Demons­tran­ten for­dern die CRS-Ein­hei­ten sogar regel­mä­ßig dazu auf, “die Sei­ten zu wech­seln”. Lei­der schla­gen sich die­se Bemü­hun­gen sel­ten in der Bericht­erstat­tung nie­der. Das Bild der gewalt­be­rei­ten Gelb­wes­ten domi­niert. Dabei sind die fried­li­chen Momen­te auch doku­men­tiert. Hier eini­ge die­ser Sze­nen.

Die­ses Video vom 24. Novem­ber 2018 zum Bei­spiel zeigt, wie eini­ge Gelb­wes­ten in Mont­pel­lier der Poli­zei applau­die­ren und den Beam­ten die Hän­de schüt­teln :

Auch in die­sem Video vom 1. Dezem­ber 2018 aus Mar­seil­le hört man, wie die Men­ge der Demons­tran­ten der Poli­zei applau­diert – die Sicher­heits­kräf­te neh­men dar­auf­hin ihre Hel­me ab :

Applaus gibt es auch hier in Paris am 1. Dezem­ber 2018 — und sogar die Auf­for­de­rung “CRS avec nous!” (“CRS, schließ Dich uns an!”):

Die­ses Bild auf Twit­ter zeigt, wie ein Gelb­wes­ten-Demons­trant dem Poli­zei­chef von Roche-sur-Yon am 7. Dezem­ber 2018 Blu­men über­reicht. Als sym­bo­li­sche Ges­te und um die Fried­fer­tig­keit der Demons­tran­ten zu unter­strei­chen :

Hier hel­fen Gelb­wes­ten der Poli­zei am 7. Dezem­ber dabei, eine Schü­ler­de­mons­tra­ti­on in Car­pen­tras im Zaum zu hal­ten :

Einen ganz beson­de­ren Moment hält die­ses Video auf Twit­ter fest : Ein Poli­zist, bewaff­net mit den so gefürch­te­ten Hard­gum­mi­ge­schos­sen, ent­deckt am 15. Dezem­ber in Paris eine Freun­din auf Sei­ten der Gelb­wes­ten, es kommt zu einer spon­ta­nen und herz­li­chen Begrü­ßung :

Auch hier gibt Kör­per­kon­takt der uner­war­te­ten Art. Gelb­wes­ten umar­men in Paris Poli­zis­ten – schließ­lich ist der 1. Janu­ar, und man wünscht eine fro­hes neu­es Jahr :

Hier greift am 12. Janu­ar 2019 eine Gelb­wes­ten-Demons­tran­tin in Tou­lou­se ener­gisch durch und ver­hin­dert, dass die Poli­zei unnö­tig pro­vo­ziert wird :

In die­sem Twit­ter-Video gesteht ein Poli­zist aus Sain­tes am 6. Febru­ar 2019 : “Unse­re gan­zen Fami­li­en sind mit euch unter­wegs!”

In die­sem Twit­ter-Clip bekommt ein Poli­zist in Paris vor der Demons­tra­ti­on der Gelb­wes­ten am 9. Febru­ar eine Rose geschenkt. Er wirkt zwar nicht sehr glück­lich dar­über, aber immer­hin wirft er sie nicht weg :

Und nicht zu ver­ges­sen : In einem Inter­view mit RT am 7. Dezem­ber 2018 erklär­te Alex­and­re Lan­g­lois, Gene­ral­se­kre­tär der fran­zö­si­schen Poli­zei­ge­werk­schaft VIGI, dass die Zie­le der Gelb­wes­ten mit denen der Poli­zis­ten weit­ge­hend über­ein­stim­men. Es gehe für bei­de dar­um, bis zum Ende des Monats über die Run­den zu kom­men :

Mehr zum The­ma — Frank­reich : Ein­zel­han­dels­rie­se Car­re­four droht Gelb­wes­ten-Demons­trant mit Kla­ge wegen Umsatz­ein­bu­ßen

RT Deutsch


Venezuela : Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten an Grenze zu Kolumbien


An der Gren­ze zur kolum­bia­ni­schen Stadt Cúcu­ta kam es zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen vene­zo­la­ni­schen Sicher­heits­kräf­ten und Demons­tran­ten, die in Ure­ña gegen die Schlie­ßung der Gren­ze zum Nach­bar­land Kolum­bi­en pro­tes­tier­ten.

Demons­tran­ten zün­de­ten Auto­rei­fen auf den Stra­ßen an und bewar­fen die Poli­zei mit Stei­nen, die Trä­nen­gas und Gum­mi­ge­schos­se ein­setz­te. Min­des­tens ein Mann soll dabei laut dem Sen­der CNN Español ver­letzt wor­den sein. Die Demons­tran­ten waren dem­nach vor allem Bewoh­ner des Grenz­ge­biets, die täg­lich die Gren­ze über­que­ren, ent­we­der zum Ein­kau­fen oder zur Arbeit.

Die Lage in dem Grenz­ge­biet ist wei­ter­hin sehr ange­spannt. Vene­zue­las Staats­chef Nicolás Madu­ro hat die Grenz­über­gän­ge schlie­ßen las­sen. Er will damit ver­hin­dern, dass Anhän­ger des selbst ernann­ten Über­gangs­prä­si­den­ten Juan Gai­dó an die­sem Wochen­en­de meh­re­re Ton­nen Hilfs­gü­ter von einem Lager in der kolum­bia­ni­schen Grenz­stadt Cúcu­ta nach Vene­zue­la brin­gen. Aus sei­ner Sicht ist die Akti­on ein Vor­wand für eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on und einen Umsturz. Madu­ro ver­weist auf huma­ni­tä­re Hil­fe, die bei­spiels­wei­se aus befreun­de­ten Staa­ten wie Russ­land kom­me.

Sei­ne Regie­rung rie­gelt Vene­zue­la immer wei­ter von sei­nen Nach­barn ab. Nach der Schlie­ßung des Luft- und See­ver­kehrs zu den nie­der­län­di­schen Kari­bik­in­seln Cura­çao, Aru­ba und Bon­aire wur­de auch die Gren­ze zu Bra­si­li­en dicht­ge­macht. Drei Grenz­brü­cken im vene­zo­la­ni­schen Bun­des­staat Táchi­ra, der an das kolum­bia­ni­sche Cúcu­ta grenzt, sei­en “vor­über­ge­hend kom­plett geschlos­sen wor­den”, teil­te Madu­ros Vize­prä­si­den­tin Del­cy Rodríguez am Frei­tag­abend per Twit­ter mit.

Madu­ro hat zudem die Streit­kräf­te ange­wie­sen, die Lie­fe­run­gen nicht pas­sie­ren zu las­sen. Die US-Regie­rung warn­te Vene­zue­las Prä­si­den­ten und das Mili­tär vor Gewalt­an­wen­dung. In einer am Frei­tag­abend ver­brei­te­ten Erklä­rung for­der­te das Wei­ße Haus die Sol­da­ten auf, Hilfs­gü­ter für das Volk unge­hin­dert pas­sie­ren zu las­sen. “Die Welt sieht zu”, warn­ten die USA. Nach dem Tod zwei­er Zivi­lis­ten, die unter unge­klär­ten Umstän­den im Grenz­ge­biet zu Bra­si­li­en ums Leben kamen, twit­ter­te der Natio­na­le Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton, die Täter wür­den zur Rechen­schaft gezo­gen. “Das Mili­tär soll­te Zivi­lis­ten schüt­zen und nicht auf sie schie­ßen”, so Bol­ton.

Mehr zum The­ma — Vene­zue­la : Erst spielt die Musik, dann kommt die mili­tä­ri­sche Eska­la­ti­on ?

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Polizei warnt vor Drohnenflügen bei Sicherheitskonferenz


Das Luft­ver­kehrs­ge­setz sieht in sol­chen Fäl­len eine Frei­heits­stra­fe von bis zu zwei Jah­ren oder Geld­stra­fe vor. Bei Fahr­läs­sig­keit droht eine Gefäng­nis­stra­fe von bis zu sechs Mona­ten oder Geld­stra­fe.

Die Deut­sche Flug­si­che­rung hat­te für die Dau­er der Sicher­heits­kon­fe­renz zwi­schen Frei­tag und Sonn­tag eine Flug­ver­bots­zo­ne rund um das Hotel erlas­sen. Sie reicht vom Boden bis in 3.000 Meter Höhe und gilt auch für Droh­nen. Davon nicht betrof­fen sind bei­spiels­wei­se Hub­schrau­ber­flü­ge von Behör­den oder vom Ret­tungs­dienst. Der Poli­zei­spre­cher beton­te, kei­ne der Droh­nen sei am Frei­tag in unmit­tel­ba­rer Nähe des Hotels geflo­gen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Droh­nen­sich­tung legt Flug­ver­kehr in Dubai lahm

RT Deutsch


Polizei zerschlägt internationalen Drogenring — Festnahmen in Bayern


Ins­ge­samt sei­en 53 Men­schen — 49 Män­ner und 4 Frau­en — wegen des Ver­dachts des Sucht­mit­tel­han­dels fest­ge­nom­men wor­den. 41 der mut­maß­li­chen Täter sit­zen der­zeit im Gefäng­nis, ein Ver­däch­ti­ger wird mit inter­na­tio­na­lem Haft­be­fehl gesucht. Zwei der Täter wur­den bereits zu Haft­stra­fen von fünf­ein­halb und sechs Jah­ren ver­ur­teilt.

Dem Dro­gen­ring sei der Ver­kauf von rund 314 Kilo­gramm Can­na­bis­blü­ten, 20 Kilo­gramm Speed, einem Kilo­gramm Koka­in und wei­te­ren Dro­gen nach­ge­wie­sen wor­den, hieß es in der Mit­tei­lung. Ver­kauft wur­den die Dro­gen mit einem Stra­ßen­ver­kaufs­wert von 3,8 Mil­lio­nen Euro dem­nach zwi­schen Herbst 2017 und Janu­ar 2019. Bei Haus­durch­su­chun­gen wur­den zudem ver­schie­de­ne Dro­gen mit einem Schwarz­markt­wert von etwa 810.000 Euro sowie ver­bo­te­ne Waf­fen sicher­ge­stellt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Nach Anti-Ter­ror-Ein­satz : Haft­be­fehl gegen fest­ge­nom­me­nen Ira­ker auch wegen Dro­gen­han­dels

RT Deutsch


Polizei in Schweden bestätigt : Entdeckte Kronjuwelen sind echt


Mit Hil­fe der schwe­di­schen Kir­che habe das foren­si­sche Insti­tut der Poli­zei letz­te Zwei­fel an der Echt­heit des Fun­des besei­ti­gen kön­nen. In wel­chem Zustand sie sich befin­den, war zunächst noch unklar.

Die Kron­ju­we­len — die Kro­ne und den Reichs­ap­fel des 1611 gestor­be­nen Königs Karl IX. von Schwe­den sowie die Kro­ne sei­ner 1625 gestor­be­nen Frau Köni­gin Chris­ti­ne von Hol­stein-Got­torf — waren Ende Juli 2018 aus dem Dom ent­wen­det wor­den. Sie haben einen Schätz­wert von umge­rech­net mehr als sechs Mil­lio­nen Euro. Nach dem Fund am ver­gan­ge­nen Diens­tag ging die Poli­zei bereits davon aus, dass es sich um das Die­bes­gut han­del­te. Unter­su­chun­gen soll­ten jedoch letz­te Zwei­fel dar­an aus­räu­men.

In dem Fall wur­den Ende ver­gan­ge­ner Woche zwei wei­te­re Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men, weil sie etwas mit dem Dieb­stahl zu tun haben sol­len. Ein ange­klag­ter 22-jäh­ri­ger Schwe­de muss sich bereits vor Gericht ver­ant­wor­ten. Laut Ankla­ge soll er die drei Kron­ju­we­len Ende Juli mit einem ande­ren Mann aus dem Dom zu Strän­gnäs west­lich von Stock­holm gestoh­len haben. (dpa)

Mehr zum The­ma — Die­be steh­len Natio­nal­schatz Groß­bri­tan­ni­ens – Poli­zei sucht nach Port­land Tia­ra

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Japanische Polizei ermittelt wegen mutmaßlicher Online-Versteigerung von radioaktivem Uran


Ein Glas­be­häl­ter mit Pul­ver­stoff unter dem Namen “Uran 99,9 Pro­zent” sei auf einer Auk­ti­ons­platt­form von Yahoo zum Kauf ange­bo­ten wor­den, schreibt die Zei­tung The Japan Times. Die japa­ni­sche Atom­re­gu­lie­rungs­be­hör­de wur­de im Novem­ber 2017 als ers­te über das dubio­se Auk­ti­ons­gut infor­miert und ver­stän­dig­te dar­auf­hin die Sicher­heits­kräf­te. Dem Por­tal Mai­ni­chi zufol­ge soll der Ver­käu­fer die Sub­stanz eben­so im Netz aus dem Aus­land bestellt haben. Ers­te Pro­ben des Pul­vers bestä­tig­ten, dass es radio­ak­tiv ist. Ob es sich dabei um abge­rei­cher­tes Uran oder um ein Kon­zen­trat han­delt, sei bis­her unbe­kannt.

Die japa­ni­sche Gesetz­ge­bung ver­bie­tet strengs­tens den Trans­port von nuklea­ren Brenn­stof­fen und bestraft jeg­li­che Ver­stö­ße mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Mil­li­on Yen (knapp 8.000 Euro).

Mehr zum The­ma — Ein Jahr nach Dieb­stahl : Poli­zei in Texas soll Suche nach radio­ak­ti­vem Mate­ri­al auf­ge­ge­ben haben

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Polizei beschlagnahmt mehr als 50 Waffen bei 78-Jährigem


Wäh­rend der von der Staats­an­walt­schaft Ulm ange­ord­ne­ten Durch­su­chung fan­den Poli­zis­ten laut Mit­tei­lung “schar­fe Muni­ti­on und Waf­fen, deren Besitz nicht erlaubt ist”. Die Staats­an­walt­schaft lei­te­te Ermitt­lun­gen wegen Ver­stö­ßen gegen das Spreng­stoff­ge­setz, Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­setz und Waf­fen­ge­setz ein.

Ein­zel­hei­ten woll­te die Poli­zei noch nicht nen­nen. Zunächst sei­en wei­te­re Ermitt­lun­gen unter Hin­zu­zie­hung von Gut­ach­tern erfor­der­lich, hieß es zur Begrün­dung. Ers­ten Erkennt­nis­sen zufol­ge sol­len auch Waf­fen dar­un­ter sein, die unbrauch­bar gemacht wur­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Schwer­ter zu Kathe­dra­len : Erbeu­te­te Wehr­machts­waf­fen wer­den für den Bau einer Kathe­dra­le ver­wen­det

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IS-Anhänger wollten Waffen von Polizei rauben, Anschläge in Moskau verüben – bis zu 19 Jahre Haft


Die Ermitt­ler fan­den her­aus, dass Baba­jew, der bereits der Ter­ror­mi­liz “Isla­mi­scher Staat” ange­hör­te, die Zel­le grün­de­te, in die er Dsch­a­nat­li­jew, Mach­a­da­li­jew, Gas­im­a­go­me­dow und Tuki­jew rekru­tier­te. Wei­te­re Details, etwa zu den Umstän­den der Fest­nah­men, gab der FSB nicht bekannt.

Mehr zum The­ma – FSB hebt Waf­fen­schmugg­ler-Ring aus – Lie­fe­run­gen aus der EU unter­bun­den

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