Kreml bestätigt : Putin sprach mit Kosovo-Chef


Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat am Ran­de der Fei­er­lich­kei­ten zum 100. Jah­res­tag des Endes des Ers­ten Welt­kriegs in Paris mit dem koso­va­ri­schen Prä­si­den­ten Hash­im Tha­ci gespro­chen. Das bestä­tig­te der Kreml am Mitt­woch. Russ­land erkennt die vor zehn Jah­ren aus­ge­ru­fe­ne Unab­hän­gig­keit des Koso­vo von Ser­bi­en nicht an.
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Putin legt in Singapur Grundstein des russischen Kulturzentrums


Das lau­fen­de Jahr ist ein gemein­sa­mes Jubi­lä­um für bei­de Län­der : Vor fünf­zig Jah­ren sind Russ­land und Sin­ga­pur in diplo­ma­ti­schen Kon­takt mit­ein­an­der getre­ten.

Dies ist der ers­te Staats­be­such des rus­si­schen Prä­si­den­ten im insu­la­ren Stadt­staat, bei dem er mit dem Pre­mier­mi­nis­ter Sin­ga­purs, Lee Hsi­en Loong, die Per­spek­ti­ven der rus­sisch-sin­ga­pu­ri­schen Bezie­hun­gen bespre­chen und an gleich zwei inter­na­tio­na­len Foren teil­neh­men wird – am 33. ASE­AN-Gip­fel­tref­fen und am Ost­asi­en-Sum­mit EAS. Es wird mit der Unter­zeich­nung wirt­schaft­li­cher Ver­trä­ge im Wert von über einer Mil­li­ar­de Dol­lar gerech­net.

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Putin beim Vierergipfel : Der Weg zur syrischen Verfassung führt über Sotschi-Gespräche


Im Mit­tel­punkt des Gip­fels stand ins­be­son­de­re die Lage in der letz­ten ver­blie­be­nen gro­ßen Rebel­len­hoch­burg Idlib im Nord­wes­ten Syri­ens. Dort haben Russ­land als Ver­bün­de­ter der syri­schen Regie­rung und die Tür­kei als Unter­stüt­zer der Rebel­len eine ent­mi­li­ta­ri­sier­te Puf­fer­zo­ne errich­tet. Sie wol­len damit eine Offen­si­ve der Regie­rung und eine neue Mas­sen­flucht Rich­tung Tür­kei ver­hin­dern.

In der Regi­on Idlib hat­te sich die mili­tä­ri­sche Lage in den ver­gan­ge­nen Mona­ten deut­lich beru­higt. Aller­dings bleibt die Waf­fen­ru­he fra­gil. Nach Anga­ben von Akti­vis­ten haben sich die radi­ka­len Kräf­te bis­lang nicht aus der Puf­fer­zo­ne zurück­ge­zo­gen.

Der poli­ti­sche Pro­zess steht seit lan­gem still, alle bis­he­ri­gen Frie­dens­ge­sprä­che unter Lei­tung der UN sind geschei­tert. Auch ein im Janu­ar beschlos­se­nes Ver­fas­sungs­ko­mi­tee mit Ver­tre­tern von Regie­rung und Oppo­si­ti­on ist bis­lang nicht gebil­det wor­den.

Abzug der Oppo­si­ti­on 

Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin kom­men­tier­te die Lage um die Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne in Idlib, die Ver­an­stal­tung der inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz zum Pro­blem der syri­schen Flücht­lin­ge und das Ver­fas­sungs­ko­mi­tee zum Staats­auf­bau Syri­ens. Er leg­te auch sei­ne wei­te­ren Plä­ne offen.

Die Ver­hand­lun­gen haben in einer geschäfts­mä­ßi­gen Atmo­sphä­re statt­ge­fun­den. Ich möch­te mich der Mei­nung unse­rer Kol­le­gen anschlie­ßen und mich bei der Füh­rung der Tür­kei für die Ver­an­stal­tung die­ser gemein­sa­men Arbeit bedan­ken”, sag­te Putin vor der Pres­se.

Mos­kau rech­ne damit, dass die Tür­kei so schnell wie mög­lich den Abzug der Oppo­si­ti­on, schwe­rer Waf­fen und Waf­fen­ein­hei­ten aus der Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne in der syri­schen Pro­vinz Idlib gewäh­ren wür­de.

Russ­land behal­te sich das Recht vor, die syri­schen Regie­rungs­kräf­te bei der Ver­nich­tung einer mög­li­chen Ter­ror­be­dro­hung aus Idlib zu unter­stüt­zen, falls “radi­ka­le Ele­men­te” bewaff­ne­te Pro­vo­ka­tio­nen von der Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne aus unter­neh­men wür­den.

Russ­land behält sich das Recht vor, den ent­schlos­se­nen Hand­lun­gen der syri­schen Regie­rung zur Liqui­die­rung die­ser Her­de der Ter­ror­be­dro­hung eine akti­ve Unter­stüt­zung zu gewäh­ren”, so Putin.

Huma­ni­tä­re Hil­fe

Der Prä­si­dent schlug sei­nen Ver­hand­lungs­part­nern vor, Russ­lands Initia­ti­ve zur Ein­be­ru­fung einer inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz zu unter­stüt­zen, die sich mit den Pro­ble­men der syri­schen Flücht­lin­ge aus­ein­an­der­setz­ten soll : 

Wir ver­ste­hen, was damit ver­bun­den ist, ver­ste­hen die Pro­ble­me. Wenn wir aber nicht zusam­men arbei­ten wer­den, errei­chen wir kein Ergeb­nis.

Laut Putin ist es nötig, den Begriff der huma­ni­tä­ren Hil­fe brei­ter zu defi­nie­ren. Dar­un­ter soll­ten auch die “Lie­fe­rung von Medi­zin­tech­nik, von Medi­ka­men­ten sowie der Wie­der­auf­bau der Infra­struk­tur und Was­ser­ver­sor­gung ver­stan­den” wer­den.

Ver­fas­sungs­ko­mi­tee sei ent­schei­dend

Es sei Zeit, mit der Arbeit des Ver­fas­sungs­ko­mi­tees zu begin­nen. Das Komi­tee soll in Genf die “grund­le­gen­den Fra­gen des zukünf­ti­gen Staats­auf­baus von Syri­en behan­deln”. “Dabei müs­sen die Ent­schei­dun­gen berück­sich­tigt wer­den, die beim Syri­schen Kon­gress des Natio­na­len Dia­logs in Sot­schi getrof­fen wor­den sind.”

Alle Sei­ten sol­len das Komi­tee als legi­tim aner­ken­nen. Erst dann wer­de die­se Struk­tur effek­tiv. An der Arbeit zur Bil­dung des Komi­tees wer­de Russ­land als Garant der Ver­hand­lun­gen in der Haupt­stadt Kasach­stans Asta­na “aktiv teil­neh­men”. Putin beton­te, dass das syri­sche Volk selbst über das Schick­sal sei­nes Lan­des ent­schei­den sol­le.

Unse­re prin­zi­pi­el­le Posi­ti­on besteht dar­in, dass das syri­sche Volk das Schick­sal sei­nes eige­nen Lan­des selbst bestim­men muss, dar­un­ter auch die Wahl der Per­so­na­li­en auf der poli­ti­schen Büh­ne“, sag­te Putin. Dafür brau­che das Land bestimm­te Bedin­gun­gen, zu denen auch die Grün­dung des Ver­fas­sungs­aus­schus­ses und der Beginn sei­ner Arbeit gehör­ten.

Putin teil­te mit, dass er “ganz ergie­bi­ge” sepa­ra­te Tref­fen mit Erdoğan und Mer­kel gehabt habe. Ihm ste­he noch ein Gespräch mit Macron in Aus­sicht. Bei ihrem gemein­sa­men Tref­fen haben die Teil­neh­mer eine “gro­ße Arbeit zur Abstim­mung der Her­an­ge­hens­wei­sen bei prin­zi­pi­el­len Fra­gen der Syri­en-Rege­lung” erle­digt, so der rus­si­sche Staats­chef.

Der gemein­sa­men Abschluss­erklä­rung zufol­ge soll das Komi­tee in Genf zusam­men­tre­ten, wie die staat­li­che tür­ki­sche Agen­tur Ana­do­lu mel­de­te. Der Aus­schuss soll eine neue Ver­fas­sung aus­ar­bei­ten und so den seit mehr seit sie­ben Jah­ren toben­den Bür­ger­krieg been­den.

Mehr zum The­ma — Putin : IS nimmt im US-kon­trol­lier­ten Teil Syri­ens US-ame­ri­ka­ni­sche und euro­päi­sche Gei­seln

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Syrien-Gespräche mit Merkel, Erdogan und Macron : Putin zieht Bilanz


Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat sich zu den Ergeb­nis­sen des Vie­rer-Gip­fels zu Syri­en in Istan­bul geäu­ßert, an dem er am Sams­tag mit sei­nen Amts­kol­le­gen aus der Tür­kei und Frank­reich, Recep Tayy­ip Erdo­gan und Emma­nu­el Macron, sowie der Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel teil­nahm.
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Putin als Kinderschreck : Vermeintliches russisches U-Boot in schwedischen Gewässern


Am 28. Juni wur­de ein Objekt im Stock­hol­mer Bin­nen­ar­chi­pel bei Bosön im Nor­den Lidingös gesich­tet. Zu die­sem Zeit­punkt lern­ten Kin­der Segeln mit Opti-Jol­len. 22 Boo­te mit Kin­dern befan­den sich auf dem Was­ser, als sie ein Objekt sich­te­ten, das sie in Angst und Schre­cken ver­setz­te. Jetzt erst wur­de hier­zu ein Video, mit einem Mobil­funk­te­le­fon auf­ge­nom­men, ver­öf­fent­licht. In Schwe­den wer­den Ver­mu­tun­gen geäu­ßert, es han­de­le sich um ein rus­si­sches U-Boot. 

Der Segel­leh­rer Fre­drik Den­nis (Name von der Redak­ti­on der schwe­di­schen Tages­nach­rich­ten geän­dert) beschreibt das Gesche­hen : 

Ich sah, wie sich im Was­ser Bla­sen bil­de­ten, es war in der Nähe des Fähr­schif­fes, also dach­te ich, es sei der Motor.

Die Tages­nach­rich­ten zitie­ren den Mee­res­ex­per­ten Ola Oskars­son, der vor Ort war : 

Ich sah, wie es damit begann, wie sich Bla­sen im Was­ser bil­de­ten. Je mehr Bla­sen sich bil­de­ten, des­to mehr Kin­der fin­gen an zu schrei­en.

Ein wei­te­rer Segel­leh­rer berich­te­te, es habe sich etwas Schwar­zes im Was­ser befun­den : “Es war das obe­re Teil eines U-Boots.” Auch ande­re Per­so­nen bestä­tig­ten, das Objekt habe wie ein U-Boot aus­ge­se­hen.

Ver­mu­tun­gen, es han­delt sich um ein rus­si­sches U-Boot

Die schwe­di­sche Zei­tung Expres­sen hol­te sich Rat beim Assis­tenz­pro­fes­sor für Stra­te­gie- und Sicher­heits­po­li­tik an der Hoch­schu­le für Ver­tei­di­gung Tho­mas Ries. Auch die­ser war nach der Sich­tung des Films über­zeugt, es han­de­le sich um ein U-Boot mit einem klei­nen die­sel­be­trie­be­nen Motor, wahr­schein­lich aus Russ­land :

Wahr­schein­lich ist es ein rus­si­sches U-Boot. Und es gibt nicht mehr so vie­le Län­der, die (U-Boo­te) besit­zen. Nor­we­gen hat wel­che, aber dass es sich um Nor­we­gen han­delt, kön­nen wir kom­plett aus­schlie­ßen. Dann haben die Rus­sen eine Rei­he von U-Boo­ten die­ser klei­ne­ren Bau­wei­se. Es ist wahr­schein­lich, dass es ein rus­si­sches U-Boot ist.

Viel­leicht, so Ries, steck­te das U-Boot im Schlamm fest, sodass die Crew Luft in die Bal­last­tanks pum­pen muss­te. Dies erklä­re die vie­len Bla­sen. Die Tages­nach­rich­ten for­der­ten die Fir­ma Clin­ton Mari­ne Sur­vey auf, den See­bo­den an jener Stel­le zu unter­su­chen. Spu­ren eines U-Boots konn­ten nicht ent­deckt wer­den. In Schwe­den hält sich die Vor­stel­lung in den Medi­en, dass Russ­land eines Tages die Insel Got­land ein­neh­men wird. Im NATO-Gast­land wird Russ­land in den Medi­en als Bedro­hung dar­ge­stellt. 

Das schwe­di­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um woll­te den schwe­di­schen Nach­rich­ten hier­zu zunächst kei­nen Kom­men­tar lie­fern. Der Pres­se­spre­cher des schwe­di­schen Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses gab schließ­lich am Don­ners­tag­abend Ent­war­nung : es habe sich nicht um ein frem­des U-Boot gehan­delt. 

Mehr zum The­ma — Schwe­di­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter : Rus­si­sches U-Boot war in Wirk­lich­keit ein ‘schwe­di­sches Objekt’

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Putin zu Conte : Russland und Italien entwickeln ihre Beziehung trotz widriger Umstände weiter


Zwi­schen Russ­land und Ihrem Land hat sich in den letz­ten Jah­ren – oder Jahr­zehn­ten – eine sehr rege, gleich­zei­tig auch sehr warm­her­zi­ge Bezie­hung ent­wi­ckelt – eine Bezie­hung, die von prak­tisch allen poli­ti­schen Kräf­ten sowohl in Ita­li­en als auch in Russ­land mit­ge­tra­gen wird”, beton­te Putin am Anfang des Gesprächs der bei­den Staats­ober­häup­ter. Er wür­dig­te die Bestän­dig­keit die­ser Bezie­hun­gen, trotz aller neu­er­dings oft wid­ri­gen Umstän­de. Zwar hät­ten sich Ita­li­ens Posi­tio­nen auf dem rus­si­schen Markt lei­der etwas geschwächt, doch das Land blei­be Russ­lands sechst­größ­ter Außen­han­dels­part­ner, und die Ten­denz der letz­ten zwei Jah­re sei stei­gend, so der rus­si­sche Prä­si­dent.

Der ita­lie­ni­sche Pre­mier äußer­te sei­ner­seits die Über­zeu­gung, dass man mit Russ­land part­ner­schaft­li­che Bezie­hun­gen auf­bau­en und Han­del trei­ben müs­se – auch wenn er der EU-Sank­ti­ons­po­li­tik gegen Russ­land unter­wor­fen wer­de.

Tat­säch­lich ist der Umfang des Han­dels der bei­den Län­der infol­ge der ver­häng­ten Sank­tio­nen gegen Russ­land durch die EU um ein Drit­tel gesun­ken – jedoch ist Ita­li­en dabei, dies wei­test­mög­lich zu umge­hen, indem sei­ne Unter­neh­men die Pro­duk­ti­on teil­wei­se nach Russ­land ver­la­gern. Con­te will sogar eine gemein­sa­me Han­dels­mar­ke, “Made with Ita­ly”, ein­füh­ren ; sie soll wahr­schein­lich die Auto­mo­bil­in­dus­trie, die Her­stel­lung von Haus­halts­ge­rä­ten und die Leicht­in­dus­trie umfas­sen.

Mehr zum The­ma — Video : Con­te und Putin geben gemein­sa­me Pres­se­kon­fe­renz in Mos­kau

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Der bisherige Abrüstungsvertrag ist veraltet – Trump-Berater Bolton nach Treffen mit Putin


US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton bewer­tet den INF-Abrüs­tungs­ver­trag mit Russ­land als “ver­al­tet und über­holt”. Das Abkom­men sei ein bila­te­ra­ler Ver­trag zu Zei­ten des Kal­ten Krie­ges gewe­sen, sag­te Bol­ton am Diens­tag wäh­rend sei­ner Pres­se­kon­fe­renz nach einem Tref­fen mit dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin in Mos­kau. “Es gibt eine neue stra­te­gi­sche Rea­li­tät.” Aus Washing­to­ner Sicht ent­hal­te der 30 Jah­re alte Ver­trag eine “tech­ni­sche Ano­ma­lie”.

So wür­den die moder­nen see­ge­stütz­ten Marsch­flug­kör­per mit ihrer Reich­wei­te unter die­sen Ver­trag fal­len. “Solan­ge sie auf US-Schif­fen in der Ost­see sta­tio­niert sind, ver­sto­ßen sie nicht gegen den Ver­trag. Wür­de man sie aber an die Küs­te Polens ver­brin­gen, wäre das ein Ver­stoß.”

Der von der US-Regie­rung ange­kün­dig­te Aus­stieg aus dem Ver­trag wäre kei­ne Bedro­hung – im Gegen­satz zur Sta­tio­nie­rung rus­si­scher Rake­ten auf euro­päi­schem Gebiet, gab Bol­ton zu beden­ken. Außer­dem sei­en Staa­ten wie Chi­na, Nord­ko­rea oder der Iran nicht an den Ver­trag gebun­den.

Es wird nur ein Land ein­ge­schränkt durch den Ver­trag, und das sind die USA”, sag­te Bol­ton.

Auf die Fra­ge eines Jour­na­lis­ten, ob man das Ver­bot nuklea­rer Kurz- und Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten nicht auf ande­re Staa­ten aus­wei­ten kön­ne, sag­te Bol­ton, sol­che Über­le­gun­gen gebe es seit 2004. “Aber bis­lang gibt es kei­ne Mög­lich­keit, das umzu­set­zen.”

Die Jour­na­lis­ten frag­ten auch, ob zu erwar­ten sei, dass die US-Rake­ten wie­der nach Euro­pa kom­men.

Wir sind von irgend­wel­chen kon­kre­ten Beschlüs­sen noch ziem­lich weit ent­fernt. Die­se Fra­ge ist sehr wich­tig, dar­über sprach der Prä­si­dent Donald Trump”, erklär­te Bol­ton.

Mehr zum The­ma — “Deutsch­land kann nur ver­lie­ren” — Wil­ly Wim­mer zum INF-Kün­di­gungs­vor­ha­ben der USA (Video)

Prä­si­dent Donald Trump hat­te ange­kün­digt, aus dem Ver­trag aus­stei­gen zu wol­len. Das Abkom­men aus dem Jahr 1987 zwi­schen den USA und der dama­li­gen Sowjet­uni­on unter­sagt den Bau und Besitz land­ge­stütz­ter, ato­mar bewaff­ne­ter Rake­ten oder Marsch­flug­kör­per mit einer Reich­wei­te von 500 bis 5.500 Kilo­me­tern. Die USA und Russ­land wer­fen sich gegen­sei­tig vor, den Ver­trag gebro­chen zu haben. 

In Euro­pa stieß die Ent­schei­dung auf geteil­te Reak­tio­nen : Wäh­rend Deutsch­land und Frank­reich den mög­li­chen US-Aus­stieg aus dem INF-Ver­trag ver­ur­teil­ten, unter­stütz­te Groß­bri­tan­ni­en Trumps Plan, die Regie­run­gen in Polen und in der Ukrai­ne zeig­ten sich ver­ständ­nis­voll.

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Putin ordnet Gegensanktionen gegen Ukraine an


Die Aus­wahl der Ziel­per­so­nen und Kör­per­schaf­ten sowie der Maß­nah­men soll dabei gemäß der Föde­ral­ge­set­ze Nr. 127-FZ “Zu Maß­nah­men gegen die feind­se­li­gen Hand­lun­gen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka und ande­rer aus­län­di­scher Staa­ten” vom 04.07.2018, Nr. 281-FZ “Zu wirt­schaft­li­chen Son­der­maß­nah­men” vom 30.12.2006 und Nr. 390-FZ “Zur Sicher­heit” vom 28.12.2010 erfol­gen. Anfang Okto­ber for­der­te der Bera­ter des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Poro­schen­ko die Staa­ten der NATO und der Euro­päi­schen Uni­on dazu auf, wei­te­re Sank­tio­nen gegen Russ­land “wegen rus­si­scher Akti­vi­tä­ten im Asow­schen Meer” ein­zu­füh­ren. Zuvor schon wur­de Ende August bekannt­ge­ge­ben, dass sich die Ukrai­ne den EU-Sank­tio­nen gegen Russ­land wegen der Kertsch-Brü­cke anschließt.

Mehr zum The­ma – Inter­view mit Erz­bi­schof : USA nut­zen Kir­che, um Ukrai­ner und Rus­sen wei­ter zu spal­ten

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Putin : Russland wird gezwungen, sich vom US-Dollar zu verabschieden


Am Don­ners­tag nahm Wla­di­mir Putin an der Ple­nar­sit­zung des Wald­ai-Forums in Sot­schi teil und erklär­te :

Wir bewe­gen uns auf die Ent­dol­la­ri­sie­rung der Wirt­schaft zu. Wir tun dies nicht, weil wir den US-Dol­lar unter­gra­ben wol­len, son­dern weil wir unse­re Sicher­heit gewähr­leis­ten wol­len. Wir sind stän­dig mit Sank­tio­nen kon­fron­tiert, sie geben uns nicht die Mög­lich­keit, mit dem US-Dol­lar zu arbei­ten.

Die Alter­na­ti­ve zum US-Dol­lar könn­te ein Korb natio­na­ler Wäh­run­gen wer­den, ein Instru­ment, das von den BRICS-Län­dern ent­wi­ckelt wird. Der rus­si­sche Prä­si­dent sag­te dazu :

Wenn sol­che Werk­zeu­ge erfun­den wer­den, wird es mög­lich sein, vom US-Dol­lar weg­zu­kom­men. Sobald dies geschieht, wird der US-Dol­lar har­te Zei­ten haben.

Wla­di­mir Putin wies dar­auf hin, dass die USA eine Rei­he von Län­dern regel­recht dazu zwin­gen, den US-Dol­lar im inter­na­tio­na­len Zah­lungs­ver­kehr auf­zu­ge­ben. Er beton­te, dass das ein typi­scher Feh­ler eines Impe­ri­ums sei und dass die USA das Ver­trau­en in den US-Dol­lar als ein­heit­li­che Wäh­rung unter­gra­ben. Bezüg­lich der Situa­ti­on mit den euro­päi­schen Staa­ten und dem Iran sag­te der Prä­si­dent :

Euro­päi­sche Län­der wol­len mit dem Iran Han­del trei­ben. Sie glau­ben nicht, dass Tehe­ran gegen die Bedin­gun­gen des Atom­ab­kom­mens ver­sto­ßen hat. Des­halb wird nach so etwas wie einer Alter­na­ti­ve zum inter­na­tio­na­len SWIFT-Zah­lungs­sys­tem gesucht.

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