Wladimir Putin unterzeichnet Dekret über Austritt Russlands aus INF-Abrüstungsvertrag


Das Abkom­men wird so lan­ge aus­ge­setzt, wie die USA brau­chen, um “die Ver­stö­ße gegen ihre ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen zu besei­ti­gen”, hieß es in einer Mit­tei­lung des Pres­se­diens­tes des Kreml. Dabei wer­de Russ­land kei­ne unter den Ver­trag fal­len­den Rake­ten im Grenz­ge­biet sta­tio­nie­ren, berich­te­te RIA Nowos­ti unter Beru­fung auf den Abge­ord­ne­ten des rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes, Wla­di­mir Dscha­ba­row.

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RT Deutsch


Russlands Zukunft auf dem Spiel ? Wie Wladimir Putin den demografischen Trend umkehren will


Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat in sei­ner Rede zur Lage der Nati­on am Mitt­woch Umris­se einer Demo­gra­fie- und Sozi­al­po­li­tik skiz­ziert, mit der der demo­gra­fi­sche Trend im Land umge­kehrt wer­den soll. Die Demo­gra­fie war das ers­te Sach­the­ma, dem sich der Prä­si­dent in sei­ner Anspra­che wid­me­te – ein Beleg für die Bedeu­tung, die Putin dem The­ma bei­misst. Er beton­te zunächst die Bedeu­tung, die die Demo­gra­fie für Russ­land besit­ze :

Fami­lie, Geburt, Fort­pflan­zung und Respekt für Älte­re haben Russ­land und sei­ner mul­ti­eth­ni­schen Bevöl­ke­rung stets als star­ker mora­li­scher Rah­men gedient. Wir haben alles in unse­rer Macht ste­hen­de getan, um die fami­liä­ren Wer­te zu stär­ken und sind ent­schlos­sen, das auch künf­tig zu tun. In der Tat steht unse­re Zukunft auf dem Spiel.

Es folg­te eine Bestands­auf­nah­me der Lage im Land. Die­se fiel kri­tisch aus, die Gebur­ten­ra­te gehe zurück :

Russ­land hat eine in Bezug auf die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung extrem her­aus­for­dern­de Pha­se erreicht. (…) Die Gebur­ten­ra­te sinkt.

Als Grün­de dafür nann­te Putin “rein objek­ti­ve Ursa­chen”, die mit den enor­men Bevöl­ke­rungs­ver­lus­ten im Zwei­ten Welt­krieg und den dra­ma­ti­schen Jah­ren nach dem Ende der Sowjet­uni­on zu tun hät­ten. Aller­dings hei­ße das nicht, das man die­se Situa­ti­on hin­neh­men oder sich mit ihr abfin­den müs­se. “Defi­ni­tiv nicht.”

Der Prä­si­dent ver­wies auf die 2000er Jah­re, in denen es unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen gelun­gen sei, eine nega­ti­ve demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung umzu­keh­ren. Er glau­be fest dar­an, dass dies erneut mög­lich und bis Anfang 2024 die Rück­kehr zu einem natür­li­chen Bevöl­ke­rungs­wachs­tum mög­lich sei.

Zum Errei­chen die­ses Ziels schlug Putin eine Rei­he kon­kre­ter sozi­al­po­li­ti­scher Maß­nah­men vor. Die Bezugs­gren­ze für staat­li­che Unter­stüt­zung für Kin­der soll vom Andert­halb­fa­chen auf das Dop­pel­te des Min­dest­ein­kom­mens erhöht wer­den. Auch die Unter­stüt­zung für die Betreu­ung behin­der­ter Kin­der soll erhöht wer­den.

Außer­dem müs­se das Ein­kom­men der Fami­li­en stei­gen. Dazu schlug Putin vor, die Grund­steu­er für Fami­li­en zu sen­ken. Je mehr Kin­der, des­to weni­ger Steu­ern soll­ten gezahlt wer­den. Dar­über hin­aus sol­len Fami­li­en stär­ker beim Abzah­len von Hypo­the­ken­kre­di­ten unter­stützt wer­den. Wei­ter­hin ver­sprach der Prä­si­dent bis Ende 2021 die Schaf­fung von 270.000 Kin­der­gar­ten­plät­zen. Wei­te­re Vor­schlä­ge sei­en will­kom­men.

Russlands Zukunft auf dem Spiel? Wie Wladimir Putin den demografischen Trend umkehren will

Putin zog eine kla­re Ver­bin­dung zwi­schen Demo­gra­fie und sozia­ler Lage. Die Lösung der demo­gra­fi­schen Pro­ble­me ste­he in direk­ter Bezie­hung zur Bekämp­fung der Armut. Die Zahl der unter der Armuts­gren­ze leben­den Men­schen habe sich seit dem Jahr 2000 von 40 auf 19 Mil­lio­nen ver­rin­gert, aller­dings habe die­se Zahl zwi­schen­zeit­lich schon ein­mal bei 15 gele­gen. Man wer­de sich des­halb auf die Bekämp­fung und Über­win­dung der Armut kon­zen­trie­ren. Der Staat müs­se Men­schen hel­fen, aus schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen her­aus­zu­kom­men.

Putins Aus­füh­run­gen ver­deut­li­chen die Unter­schie­de, die es in der Behand­lung des Demo­gra­fie­the­mas zwi­schen Russ­land und Deutsch­land gibt. Zunächst ein­mal fällt auf, wie pro­mi­nent und offen das rus­si­sche Staats­ober­haupt das The­ma debat­tiert. In Deutsch­land dage­gen ist das The­ma der Ele­fant im Raum – über die zen­tra­le Varia­ble für die Zukunft jedes Lan­des wird höchs­tens im Zusam­men­hang mit den “Bedürf­nis­sen der Wirt­schaft” gespro­chen.

Auch die Her­an­ge­hens­wei­sen könn­ten unter­schied­li­cher kaum sein. Putin setzt – ähn­lich wie Vik­tor Orban in Ungarn – auf ziel­ge­rich­te­te Maß­nah­men zur För­de­rung des natür­li­chen Bevöl­ke­rungs­wachs­tums und zur Ver­bes­se­rung der sozia­len Lage von Fami­li­en mit Kin­dern.

Dage­gen gibt Deutsch­land zwar ein Viel­fa­ches für fami­li­en­po­li­ti­sche Leis­tun­gen aus, die Effek­te sind aller­dings über­schau­bar. Deut­sche Frau­en brin­gen durch­schnitt­lich noch weni­ger Kin­der zur Welt als rus­si­sche. Von einer Demo­gra­fie­po­li­tik im eigent­li­chen Sinn kann kei­ne Rede sein. Statt­des­sen ver­sucht man das Pro­blem durch Migra­ti­on zu lösen, also qua­si durch die Hin­ter­tür – mit unab­seh­ba­ren Fol­gen für den Zusam­men­halt der Gesell­schaft.

Auch die ideo­lo­gi­sche Ein­bet­tung ist eine ande­re. Wäh­rend Putin von Fami­lie und Fort­pflan­zung als “mora­li­schen Rah­men” der Gesell­schaft spricht, dreht sich die deut­sche Debat­te eher um Gen­der­fra­gen und dar­um, was alles eine Fami­lie sein kann.

Wla­di­mir Putins Vor­stoß zur Umkehr der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung in Russ­land ist ohne Fra­ge ehr­gei­zig. Sein Erfolg ist offen. Demo­gra­fi­sche Pro­zes­se sind nie leicht zu steu­ern. Das Feh­len jun­ger Frau­en als Fol­ge des Gebur­ten­knicks Anfang der Neun­zi­ger Jah­re ist schwer aus­zu­glei­chen.

Den­noch lässt sich Putins demo­gra­fie­po­li­ti­scher Vor­stoß als vor­bild­haft ver­ste­hen. Die Demo­gra­fie ist, ob gewollt oder nicht, für jede Gesell­schaft und jedes Land ein zen­tra­les The­ma, über das offen und ratio­nal debat­tiert wer­den muss. In Deutsch­land erfolgt dies der­zeit nicht in ange­mes­se­ner Wei­se.

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RT Deutsch


Putin : Stationierung neuer russischer Raketen künftig auch im Weltmeer möglich


Aus­sichts­rei­che rus­si­sche Waf­fen ver­fü­gen über eine Flug­ge­schwin­dig­keit, die ihre Sta­tio­nie­rung auch im neu­tra­len Gewäs­ser im Welt­meer ermög­licht. Das sag­te Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin am Mitt­woch bei einem Tref­fen mit Ver­tre­tern rus­si­scher Nach­rich­ten­agen­tu­ren und Print­me­di­en.
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Putin informiert Macron über ausufernde antirussische Kampagne in der Ukraine


Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat sei­nen fran­zö­si­schen Amts­kol­le­gen Emma­nu­el Macron in einem Tele­fon­ge­spräch über die aus­ufern­de anti­rus­si­sche Kam­pa­gne in der Ukrai­ne im Vor­feld der Prä­si­den­ten­wahl in Kiew infor­miert. Das teil­te der Kreml am Sams­tag nach dem Tele­fo­nat der bei­den Poli­ti­ker mit.
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US-Medien sehen in Ausstieg aus INF-Vertrag ein “Geschenk an Putin” (Video)


Mehr zum The­ma — Wla­di­mir Putin : Rus­si­sche Dia­log­ver­su­che zur Abrüs­tung seit Jah­ren ohne Wir­kung

Von rus­si­scher Sei­te gab es jedoch mehr­fach Gesprächs- und Abrüs­tungs­an­ge­bo­te. Sogar die gegen­sei­ti­ge Kon­trol­le nuklea­rer Ein­rich­tun­gen wur­de von Russ­land vor­ge­schla­gen. Die USA haben nicht auf die­se Ange­bo­te reagiert. 

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Spreche mit Putin lieber persönlich“: Ex-Kanzler Schröder gegen „Russland-Bashing“


Alt-Kanz­ler Ger­hard Schrö­der (SPD) spricht in einem aktu­el­len Inter­view mit dem Maga­zin „Spie­gel“ über das Schei­tern des INF-Ver­tra­ges, die rus­si­sche und US-Außen­po­li­tik sowie über die poli­ti­sche Kri­se in Vene­zue­la. „Sie kön­nen das heu­ti­ge Russ­land nicht mit dem dama­li­gen Ost­block ver­glei­chen“, mahnt er. Der Wes­ten brau­che Russ­land als Part­ner.
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Putin vor Serbien-Besuch : Dominanzstreben der USA auf dem Balkan ist enormer Destabilisierungsfaktor


16. Janu­ar 2019

Poli­ti­ka

Ser­bi­en und Russ­land ste­hen ein­an­der seit vie­len Jahr­hun­der­ten his­to­risch, kul­tu­rell und reli­gi­ös nahe, die bei­den Län­der sind mit­ein­an­der auch durch die Waf­fen­brü­der­schaft in zwei Welt­krie­gen ver­bun­den. Wir ste­hen vor neu­en Her­aus­for­de­run­gen. Wie schät­zen Sie unse­re aktu­el­len Bezie­hun­gen und die Per­spek­ti­ven ihrer Ent­wick­lung ein ? Es wird viel über die neue Pipe­line Tur­kish Stream gere­det, gibt es dabei auch eine Chan­ce für unser Land ?

Wie Sie gesagt haben, lie­gen den guten Bezie­hun­gen zwi­schen Ser­bi­en und Russ­land in der Tat eine jahr­hun­der­te­al­te inni­ge Freund­schaft, eine geis­ti­ge und kul­tu­rel­le Ver­wandt­schaft sowie gemein­sa­me Sei­ten der Geschich­te, unter ande­rem der heroi­sche Kampf gegen den Nazis­mus im Zwei­ten Welt­krieg, zugrun­de. Im neu­en 21. Jahr­hun­dert bewah­ren wir sorg­fäl­tig die­se wert­vol­len Tra­di­tio­nen des Ver­trau­ens und der Zusam­men­ar­beit und ent­wi­ckeln sie wei­ter. Die­se Bereit­schaft zur engen Zusam­men­ar­beit im poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen und huma­ni­tä­ren Bereich spie­gelt sich in der bila­te­ra­len Erklä­rung über stra­te­gi­sche Part­ner­schaft wider, die im Mai 2013 unter­zeich­net wor­den ist.

Heu­te erle­ben die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen in allen Berei­chen einen Auf­schwung. Der beid­sei­ti­ge Waren­um­satz wächst : 2017 betrug er zwei Mil­li­ar­den Dol­lar und stieg im gera­de abge­lau­fe­nen Jahr wei­ter an. Die rus­si­schen Inves­ti­tio­nen in die ser­bi­sche Wirt­schaft haben die Mar­ke von vier Mil­li­ar­den Dol­lars über­schrit­ten. Die Zusam­men­ar­beit mit dem Ölkon­zern Gaz­prom­neft hat dem ser­bi­schen Unter­neh­men NIS (Ser­bi­sche Ölin­dus­trie) erlaubt, zum Markt­füh­rer auf dem Ener­gie­markt des Bal­kans auf­zu­stei­gen. Unter Teil­nah­me des Kon­zerns Rus­si­sche Eisen­bah­nen (RZD) ver­lau­fen die Restau­rie­rung und die Moder­ni­sie­rung der ser­bi­schen Eisen­bahn-Infra­struk­tur in einem guten Tem­po.

Was Tur­kish Stream angeht, so folgt der Bau dem ursprüng­li­chen Zeit­plan. Im ver­gan­ge­nen Novem­ber wur­de die Rohr­ver­le­gung in der See­stre­cke abge­schlos­sen, gegen­wär­tig erfolgt an der tür­ki­schen Schwarz­meer­küs­te der Anschluss im Ter­mi­nal, an dem noch gebaut wird. Wir pla­nen, die Pipe­line bis Ende 2019 voll­stän­dig in Betrieb zu neh­men.

Ich möch­te anmer­ken, dass Gaz­prom momen­tan meh­re­re ver­schie­de­ne Vari­an­ten für die Fort­set­zung des Fest­land-Pipe­line-Stran­ges in Rich­tung Euro­pa erwägt. Eine von ihnen sieht den Trans­port über die Rou­te von Bul­ga­ri­en über Ser­bi­en und Ungarn mit Anschluss an das Ver­tei­lungs­zen­trum im öster­rei­chi­schen Baum­gar­ten vor. In die­sem Fall wird Ser­bi­en das rus­si­sche Gas nicht nur selbst nut­zen, son­dern auch den Tran­sit gewähr­leis­ten müs­sen. Natür­lich wird das der ser­bi­schen Wirt­schaft spür­ba­re Vor­tei­le brin­gen. Es wird erlau­ben, neue Arbeits­plät­ze zu schaf­fen sowie die Ener­gie­si­cher­heit Ser­bi­ens und Mit­tel- und Süd­ost­eu­ro­pas zu fes­ti­gen. Auch die 2017 mit Gaz­prom ver­ab­schie­de­te Road Map für die Moder­ni­sie­rung und Erwei­te­rung des natio­na­len Gas­trans­port­net­zes wird für die Teil­nah­me Ser­bi­ens am Pro­jekt vor­teil­haft sein.

Bei der end­gül­ti­gen Fest­le­gung der Rou­te für die rus­si­schen Gas­lie­fe­run­gen wird natür­lich auch die Posi­ti­on der EU-Kom­mis­si­on berück­sich­tigt wer­den. Unse­rer Mei­nung nach müs­sen die EU-Mit­glieds­län­der, die am rus­si­schen Gas Inter­es­se haben, bei der EU Garan­ti­en dafür ein­ho­len, dass die Plä­ne nicht durch eine will­kür­li­che poli­ti­sche Ent­schei­dung in Brüs­sel durch­kreuzt wer­den könn­ten.

Kann Ser­bi­en in einer Situa­ti­on, in der ein­zel­ne Län­der der Regi­on auf­rüs­ten und (zum Bei­spiel) die so genann­te Armee Koso­vos gebil­det wird, mit Hin­blick auf unse­re Neu­tra­li­tät und die Tat­sa­che, dass wir von NATO-Län­dern umge­ben sind, mit der Unter­stüt­zung Russ­lands beim wei­te­ren Aus­bau des Abwehr­po­ten­ti­als rech­nen ?

Wir schät­zen es hoch ein, dass die ser­bi­sche Regie­rung ihren Kurs zur Bewah­rung der Neu­tra­li­tät des Lan­des rigo­ros ein­hält. Gleich­zei­tig hel­fen wir seit vie­len Jah­ren, die Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit Ser­bi­ens zu stär­ken : wir lie­fern Waf­fen und Mili­tär­fahr­zeu­ge und hel­fen bei ihrer Instand­set­zung und Moder­ni­sie­rung. Wir wer­den die mili­tär­tech­ni­sche Zusam­men­ar­beit auch wei­ter aus­bau­en.

Ich kann es nicht ver­heh­len, dass wir über die ziem­lich pas­si­ve Reak­ti­on der EU auf die Ent­schei­dung des koso­va­ri­schen “Par­la­ments”, die Sicher­heits­kräf­te des Koso­vo in eine voll­wer­ti­ge Armee umzu­bil­den, erstaunt waren. Es ist doch offen­sicht­lich, dass die in die­ser Pro­vinz leben­den Ser­ben so einen Schritt als direk­te Bedro­hung für ihre Sicher­heit auf­fas­sen wer­den. Und ins­ge­samt birgt der Schritt ein ernst­haf­tes Risi­ko einer Ver­schär­fung der Lage in die­ser Regi­on. Es liegt kaum im Inter­es­se der EU, bei sol­chen ein­sei­ti­gen Aktio­nen, die grob gegen das Völ­ker­recht ver­sto­ßen, ein Auge zuzu­drü­cken, vor allem wenn Brüs­sel auch wei­ter­hin damit rech­net, sei­nen Pflich­ten als Ver­mitt­ler im Dia­log zwi­schen Bel­grad und Pris­ti­na nach­kom­men zu wol­len.

Wir haben auch mehr­mals gesagt, dass wir den Kurs auf eine NATO-Erwei­te­rung als Relikt des Kal­ten Krie­ges und daher als eine feh­ler­haf­te und zer­stö­re­ri­sche mili­tär­po­li­ti­sche Stra­te­gie anse­hen. Heu­te bemüht sich die Alli­anz, ihre Prä­senz auf dem Bal­kan aus­zu­bau­en. Doch dadurch erweckt sie nur alte Trenn­li­ni­en auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent wie­der zum Leben und ver­stößt grob gegen den Grund­satz, dass die Sicher­heit unteil­bar ist. All das führt im End­ef­fekt nicht zur Stär­kung der Sta­bi­li­tät, son­dern zu einer Schwä­chung des Ver­trau­ens und zu wach­sen­den Span­nun­gen in Euro­pa.

Večern­je novos­ti

Der Wes­ten und vor allem Washing­ton reagie­ren gereizt auf Russ­lands inten­si­ve Zusam­men­ar­beit mit Ser­bi­en und der Repu­bli­ka Srps­ka [der ser­bi­sche Teil von Bos­ni­en Her­ze­go­wi­na]. Wie kom­men­tie­ren Sie die Erklä­run­gen west­li­cher Poli­ti­ker, dass Russ­land ein Desta­bi­li­sie­rungs­fak­tor auf dem Bal­kan sei, und wie schät­zen Sie die Bezie­hun­gen Russ­lands mit ande­ren frü­he­ren jugo­sla­wi­schen Repu­bli­ken ein ?

Wenn wir über die Situa­ti­on auf dem Bal­kan spre­chen, so ist die Linie der USA und eini­ger west­li­cher Län­der zur Siche­rung ihrer Domi­nanz in der Regi­on ein ernst­haf­ter Desta­bi­li­sie­rungs­fak­tor. Noch 1999 bomb­ten die NATO-Streit­kräf­te ohne ein Man­dat der UNO zwei­ein­halb Mona­te lang Jugo­sla­wi­en und spal­te­ten dabei mit Gewalt die Auto­no­me Pro­vinz Koso­vo ab. Und 2008 unter­stütz­te Washing­ton mit sei­nen Ver­bün­de­ten die ille­gi­ti­me Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung von Koso­vo.

2017 wur­de Mon­te­ne­gro ent­ge­gen der Mei­nung der einen Hälf­te sei­ner Bevöl­ke­rung in die NATO hin­ein­ge­zo­gen. Ein Refe­ren­dum zu die­ser Fra­ge durch­zu­füh­ren, hat­ten die Behör­den Angst, und als Fol­ge erlebt das Land nun eine Peri­ode poli­ti­scher Insta­bi­li­tät. Im letz­ten Jahr wur­de, um die Repu­blik Maze­do­ni­en schnel­ler in die NATO ein­glie­dern zu kön­nen, sogar ein Pro­zess zur Ver­ab­schie­dung von Ver­fas­sungs­än­de­run­gen und Ände­rung des Staats­na­mens initi­iert, also zur Revi­si­on der Grund­la­gen der maze­do­ni­schen natio­na­len Iden­ti­tät. Dabei wur­de der Wil­le der maze­do­ni­schen Wäh­ler igno­riert : das Refe­ren­dum zur Ver­än­de­rung des Staats­na­mens ist geschei­tert, doch der Druck von außen dau­ert an.

Unser Land kennt und ver­steht die gan­ze Kom­ple­xi­tät des Bal­kans und der Geschich­te die­ser Regi­on, und es hat die­se Regi­on immer als einen Raum für kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit ver­stan­den. Auch heu­te hat Russ­land hier vie­le Freun­de, unter denen unser stra­te­gi­scher Part­ner Ser­bi­en einen beson­de­ren Platz ein­nimmt. Des­we­gen hat für uns die Bei­hil­fe bei der Fes­ti­gung der regio­na­len Sicher­heit und Sta­bi­li­tät eine unbe­ding­te Prio­ri­tät. Wir set­zen uns dafür ein, dass die Rech­te und Inter­es­sen der Län­der und Völ­ker des Bal­kans respek­tiert und das Völ­ker­recht ein­ge­hal­ten wer­den.

Die Inter­ak­ti­on mit der Repu­bli­ka Srps­ka, die zu Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na gehört, erfolgt auf bei­der­sei­tig vor­teil­haf­ter Grund­la­ge in stren­ger Über­ein­stim­mung mit dem Day­ton-Frie­dens­ab­kom­men von 1995. Wir wol­len auch wei­ter­hin Pro­jek­te in den Berei­chen Ener­gie­wirt­schaft, Erd­öl­ver­ar­bei­tung und Kraft­stoff­han­del, Finanz­wirt­schaft, Arz­nei­mit­tel­in­dus­trie und vie­len ande­ren sowohl in der Repu­bli­ka Srps­ka als auch in ganz Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na ver­wirk­li­chen. Eben­so wich­tig ist unse­rer Ansicht nach die För­de­rung von gemein­sa­men Initia­ti­ven im huma­ni­tä­ren Bereich mit Blick auf das wach­sen­de Inter­es­se der Bos­ni­er an der rus­si­schen Spra­che, der rus­si­schen Kul­tur und der Aus­bil­dung in Russ­land.

Die Bezie­hun­gen mit Slo­we­ni­en und Kroa­ti­en ent­wi­ckeln sich bestän­dig, obwohl der Dia­log zwi­schen der EU, der bei­de Län­der ange­hö­ren, und Russ­land eine schwe­re Zeit durch­lebt. Im letz­ten Jahr fan­den eini­ge Tref­fen mit der Füh­rung Kroa­ti­ens statt. Der Waren­um­satz wächst : bin­nen neun Mona­ten des Jah­res 2018 ist er mit Slo­we­ni­en fast um 10 Pro­zent und mit Kroa­ti­en um 27 Pro­zent ange­stie­gen. Im letz­ten Jahr führ­ten Russ­land und Slo­we­ni­en erfolg­reich wech­sel­sei­tig eine Kul­tur­sai­son des jeweils ande­ren Lan­des durch, in Zagreb fand eine gro­ße Aus­stel­lung der Staat­li­chen Ere­mi­ta­ge zu Ehren des 50. Jah­res­tags der Städ­te­part­ner­schaft zwi­schen der kroa­ti­schen Haupt­stadt und Sankt Peters­burg statt. Wir wer­den auch wei­ter­hin freund­schaft­li­che und ver­trau­ens­vol­le Bezie­hun­gen stär­ken, die mit Sicher­heit den Inter­es­sen unse­rer Völ­ker ent­spre­chen.

Wie sehen Sie die Per­spek­ti­ven der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Mos­kau und Bel­grad im Fal­le eines EU-Bei­tritts von Ser­bi­en ? Wie kann das die rus­si­schen Inves­ti­tio­nen in die ser­bi­sche Wirt­schaft beein­flus­sen ?

Wir respek­tie­ren den von der ser­bi­schen Füh­rung gewähl­ten EU-Bei­tritts­kurs. Im Gegen­satz zu unse­ren west­li­chen Part­nern ver­su­chen wir nicht, Bel­grad vor eine künst­li­che Wahl zu stel­len : ent­we­der Russ­land oder die EU. Die Inte­gra­ti­ons­pro­zes­se erle­ben in unse­rer glo­ba­li­sier­ten Welt eine dyna­mi­sche Ent­wick­lung, sie erfas­sen immer neue Län­der und Ver­ei­ni­gun­gen, schaf­fen zukunfts­träch­ti­ge Kon­stel­la­tio­nen. Des­we­gen sind wir über­zeugt, dass Ser­bi­ens Bestre­bun­gen zur Euro­pa­in­te­gra­ti­on, genau­so wie Russ­lands Teil­nah­me an der Eura­si­schen Wirt­schafts­uni­on, kein Hin­der­nis für unse­re Zusam­men­ar­beit auf ver­schie­de­nen Ebe­nen dar­stel­len.

Es ist wich­tig, dass Russ­land und Ser­bi­en pla­nen, ihr Zusam­men­wir­ken in den Berei­chen Wirt­schaft und Inves­ti­tio­nen auch wei­ter­hin zu ver­stär­ken. Dafür soll auch das Frei­han­dels­ab­kom­men zwi­schen der Eura­si­schen Wirt­schafts­uni­on und Ser­bi­en för­der­lich sein, das momen­tan vor­be­rei­tet wird. Eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­hand­lungs­run­de dazu fand vor weni­gen Tagen, näm­lich am 10. und 11. Janu­ar statt. Wir rech­nen damit, dass die­ses Doku­ment bis Ende die­ses Jah­res unter­zeich­net wer­den kann und völ­lig neue Mög­lich­kei­ten zur Erhö­hung der Effi­zi­enz und des prak­ti­schen Nut­zens der gemein­sa­men Arbeit im wirt­schaft­li­chen Bereich eröff­nen wird.

Abschlie­ßend möch­te ich den Lesern der Večern­je novos­ti und allen Bür­gern des befreun­de­ten Ser­bi­ens Frie­den und Wohl­stand wün­schen.

RT Deutsch


Serbien : Terroranschlag gegen Putin vereitelt — Mutmaßlicher Attentäter von Saudi-Arabien gefördert


Der 21-jäh­ri­ge Armin A., der bereits am Sonn­tag im Süd­wes­ten Ser­bi­ens ver­haf­tet wur­de, ist nach über­ein­stim­men­den Berich­ten meh­re­rer ser­bi­scher Medi­en Mit­glied einer wah­ha­bi­ti­schen Grup­pe namens “Dava Tim Cen­tar”. Wah­ha­bis­mus ist eine erz­kon­ser­va­ti­ve, spe­zi­fisch sau­di-ara­bi­sche Gelehr­ten­tra­di­ti­on des sun­ni­ti­schen Islam, die, mas­siv mit sau­di­schen Gel­dern geför­dert, in den letz­ten Jahr­zehn­ten vie­le Anhän­ger in den Bal­kan­staa­ten gefun­den hat.

Mehr zum The­ma — “Isla­mis­ti­sches Ter­ror­zen­trum”: Sau­di-Ara­bi­en unter­wan­dert den Koso­vo mit radi­ka­lem Islam

Laut der ser­bi­schen Tages­zei­tung Alo soll Armin A. im Ver­dacht ste­hen, einen Ter­ror­an­schlag wäh­rend des Besuchs des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin in Ser­bi­en geplant zu haben. Putin kommt am Don­ners­tag auf Ein­la­dung sei­nes ser­bi­schen Amts­kol­le­gen Alek­san­dar Vučić nach Bel­grad.

Armin wur­de über­wacht und in Novi Pazar gestoppt. Er trug einen Ruck­sack mit sich her­um, in dem ein Gewehr mit einem Ziel­fern­rohr sowie meh­re­re Mes­ser gefun­den wur­den”, zitiert die ser­bi­sche Tages­zei­tung Blic eine unge­nann­te Quel­le aus Poli­zei­krei­sen.

Che­mi­ka­li­en zum Bau von Spreng­kör­pern gefun­den

Bei der Durch­su­chung sei­nes Fami­li­en­hau­ses sei­en unter ande­rem eine IS-Fah­ne sowie Pro­pa­gan­da-Mate­ri­al der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on gefun­den wor­den. Zudem sol­len im Dach­ge­schoss des Hau­ses unter ande­rem “bestimm­te Che­mi­ka­li­en” und Gegen­stän­de gefun­den wor­den sein, die auch zum Bau von Spreng­kör­pern benutzt wer­den kön­nen. Die Ermitt­lun­gen sol­len nun klä­ren, ob er im Stan­de war, allei­ne einen Spreng­kör­per zu bas­teln und was er damit genau geplant hat­te.

Dem Medi­en­be­richt zufol­ge sol­len die ser­bi­schen Sicher­heits­diens­te schon län­ger dar­über Infor­ma­tio­nen gehabt haben, dass er einer radi­ka­len isla­mis­ti­schen Bewe­gung ange­hört, die in der Regi­on rund um die Stadt Novi Pazar (rund 70.000 Ein­woh­ner) aktiv sein soll. Er ste­he zudem mit Män­nern in Ver­bin­dung, die eine Rei­se nach Syri­en geplant haben sol­len. Armin A. wur­de bereits von der Poli­zei ver­hört, ihm wird die ille­ga­le Her­stel­lung, der Besitz und das Tra­gen von Waf­fen und Spreng­stoff vor­ge­wor­fen.

Mehr zum The­ma — Atten­tat auf Putin und Drit­ter Welt­krieg : Was Hell­se­her für 2019 vor­her­sa­gen

RT Deutsch


Kreml-Sprecher : Putin lässt manchmal „Blut in den Adern gefrieren“


Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin kann laut sei­nem Spre­cher Dmi­tri Pes­kow die eige­ne Ein­stel­lung gegen­über jeman­dem oder etwas so aus­drü­cken, dass „einem das Blut in den Adern gefriert“. So äußer­te sich der Spre­cher in einem Inter­view für die rus­si­sche Zei­tung „AiF“.
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Attentat auf Putin und Dritter Weltkrieg : Was Hellseher für 2019 vorhersagen


Als sie gebo­ren wur­de, war Maze­do­ni­en noch Teil des Osma­ni­sches Reichs – Baba Wan­ga, die von ihren Ver­eh­rern auch die “leben­di­ge Hei­li­ge” getauft wur­de. Die 1911 im dama­li­gen Ost­romd­scha (heu­te Strumi­ca) unter dem Namen Ewan­ge­lia Pan­de­wa Gusch­te­ro­wa gebo­re­ne soge­nann­te Sehe­rin ver­starb 1996 in Bul­ga­ri­en und genießt dort, wie auch in Russ­land, nach wie vor einen hohen Bekannt­heits­grad. Ihre ers­te “Visi­on” hat­te die mit 13 Jah­ren erblin­de­te Toch­ter armer Bau­ern im Jahr 1941, als ihr ein “strah­len­der Rei­ter” offen­bart haben soll, dass bald “schreck­li­che Din­ge” gesche­hen wür­den. Und in der Tat, im sel­ben Jahr, am 9. April, begann die deut­sche Wehr­macht ihren Feld­zug in Jugo­sla­wi­en.

Zwar lag die “Sehe­rin” nicht immer rich­tig mit ihren Pro­phe­zei­un­gen, doch immer­hin soll sie laut ihren Anhän­gern die Ter­ror­an­schlä­ge vom 11. Sep­tem­ber 2001, den Tsu­na­mi von 2004, den Bre­x­it und die Tat­sa­che, dass der 44. Prä­si­dent der USA ein Afro­ame­ri­ka­ner sein wer­de, rich­tig vor­her­ge­sagt haben. Auch für das kom­men­de Jahr 2019 soll Baba Wan­ga Vor­her­sa­gen getrof­fen haben. Und die klin­gen nicht gera­de opti­mis­tisch. Auch wenn sich die Sehe­rin Zeit ihres Lebens immer eher vage aus­ge­drückt und somit Spiel­raum für Inter­pre­ta­tio­nen gelas­sen hat. Ihre Pro­gno­sen für das neue Jahr sol­len dem­zu­fol­ge fol­gen­de sein :

Die euro­päi­sche Wirt­schaft soll zusam­men­bre­chen.

Auf den rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin soll ein Atten­tat ver­übt wer­den. Der Täter soll aus dem inne­ren Zir­kel Putins stam­men. Es sei nicht klar, ob Putin über­lebt oder nicht.

Auch für US-Prä­si­dent Donald Trump gibt es “schlech­te Nach­rich­ten”: In 2019 soll er ein Hirn­trau­ma erlei­den und taub wer­den.

In Asi­en soll es erneut zu einem rie­si­gen Tsu­na­mi kom­men. Mit Tau­sen­den Toten, ver­gleich­bar mit dem Tsu­na­mi von 2004.

Vor allem Russ­land soll 2019 laut den Vor­her­sa­gen arg gebeu­telt wer­den. Denn neben dem Atten­tat auf den Prä­si­den­ten soll 2019 zudem auch ein Meteo­rit in Russ­land ein­schla­gen.

Eine wei­te­re Grö­ße der “Hell­se­her­zunft”, wenn nicht gar “der Größ­te”, hat eben­falls kei­ne guten Nach­rich­ten für 2019. Die Rede ist von Michel de Nost­re­da­me, bes­ser bekannt unter sei­nem lati­ni­sier­ten Namen Nos­trada­mus. Der 1503 in Saint-Rémy-de-Pro­vence gebo­re­ne und 1566 in Salon-de-Pro­vence ver­stor­be­ne Nos­trada­mus übte sich zunächst in der Kunst der Her­stel­lung von Phar­ma­zeu­ti­ka, Kos­me­ti­ka und Kon­fi­tü­ren. Erst im Jahr 1550 begann er mit sei­nen Pro­phe­zei­un­gen. Seit 1555 ent­hiel­ten die­se auch die berühm­ten “Vier­zei­ler”. Im sel­ben Jahr erschien in Lyon eine grö­ße­re Men­ge an Pro­phe­zei­un­gen in Vier­zei­lern als “Les Pro­phe­ties de M. Michel Nos­trada­mus”. Die­se bestehen aus vier “Cen­tu­ri­en”, die sich ihrer­seits wie­der­um aus drei Mal hun­dert und ein­mal 53 “Qua­trains” genann­ten Vier­zei­lern zusam­men­setz­ten.

Berühmt­heit als Seher erlang­te er, als er für das Jahr 1559 den Tod eines Königs vor­her­sag­te. Und tat­säch­lich kam der fran­zö­si­sche König Hein­rich II. im sel­ben Jahr infol­ge eines Tur­nier­zwei­kampfs ums Leben. Ähn­lich wie Baba Wan­ga drück­te sich auch Nos­trada­mus vage und unklar aus. Den­noch las­sen sich auch aus sei­nen Ver­sen Pro­phe­zei­un­gen für das neue Jahr ablei­ten :

Eine gro­ße Flut soll über Euro­pa her­ein­bre­chen.

Der Wes­ten Kana­das soll von einem äußerst star­ken Erd­be­ben heim­ge­sucht wer­den.

Im Nahen Osten sol­len Extre­mis­mus und Ter­ro­ris­mus wei­ter zuneh­men.

In 2019 soll der Drit­te Welt­krieg aus­bre­chen und bis 2046 andau­ern.

In der Wis­sen­schaft wird die Fähig­keit, zukünf­ti­ge Ereig­nis­se vor­her­zu­se­hen, als “Prä­ko­gni­ti­on” (Latein für “Erkennt­nis”) umschrie­ben. Immer wie­der gab es Ver­su­che, dem Phä­no­men empi­risch auf den Leib zu rücken – mit sehr beschei­de­nen Erfol­gen. Wis­sen­schaft­li­che Bewei­se lie­gen laut For­schung nicht vor, auch wenn vie­les noch uner­klär­lich bleibt. So darf sich jeder selbst einen Reim auf Baba Wan­ga und Nos­trada­mus machen. RT Deutsch wünscht einen guten Rutsch in ein hof­fent­lich fried­li­ches Jahr 2019 !

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