Trump würde Putin “natürlich” zum nächsten G7-Gipfel einladen


Trump, der am Mon­tag auf einer Pres­se­kon­fe­renz nach dem G7-Gip­fel im fran­zö­si­schen Biar­ritz vor Repor­tern sprach, sag­te, dass er als Gast­ge­ber des Gip­fels im nächs­ten Jahr den rus­si­schen Füh­rer “sicher­lich” ein­la­den wür­de.

Es gab vie­le Din­ge, die wir bespro­chen haben, und es wäre ein­fach gewe­sen, wenn Russ­land im Raum gewe­sen wäre (…). Ges­tern haben wir über vier oder fünf The­men dis­ku­tiert, und Russ­land hat­te buch­stäb­lich mit all die­sen (…) The­men zu tun”, sag­te der US-Prä­si­dent.

Vor sechs Jah­ren sei Putin noch im Raum gewe­sen, da Russ­land Mit­glied des Krei­ses war, der damals noch als G8 bekannt war. Nach dem Aus­bruch des Kon­flikts in der Ukrai­ne und der Wie­der­ver­ei­ni­gung Russ­lands mit der Krim beschul­dig­te Prä­si­dent Barack Oba­ma Mos­kau der “Ver­let­zung des Völ­ker­rechts”. Was danach geschah, wur­de im Wes­ten als “Sus­pen­die­rung” oder “Ver­trei­bung” Russ­lands aus dem Club beschrie­ben, wäh­rend Mos­kau sag­te, dass der Rest der Grup­pe ein­fach nicht zum geplan­ten G8-Tref­fen in Sot­schi erschie­nen sei. Die­ser soll­te im Juni 2014 in der rus­si­schen Schwarz­meer­stadt statt­fin­den, wur­de aber von den jet­zi­gen G7-Teil­neh­mern unter Aus­schluss Russ­lands nach Brüs­sel ver­legt. Die­ser Aus­schluss soll­te andau­ern, bis “Russ­land sei­ne Poli­tik ändert”. 

Trotz sei­ner Bereit­schaft, den rus­si­schen Prä­si­den­ten zum Tref­fen 2020 “ein­zu­la­den”, sag­te Trump, dass Putin wahr­schein­lich nicht als Gast teil­neh­men wird.

Das sind schwie­ri­ge Umstän­de. Er war ein Teil der G8, und plötz­lich ist er raus”, erklär­te Trump. “Das ist eine ziem­lich schwie­ri­ge Sache für ihn. Er ist ein stol­zer Mensch.”

Der US-Prä­si­dent hat­te danach eine kur­ze ver­ba­le Aus­ein­an­der­set­zung mit einem Jour­na­lis­ten, weil er sag­te, dass Oba­ma von Putin “über­lis­tet” wur­de, als die Krim Russ­land bei­trat.

Trump hat­te bereits beim letzt­jäh­ri­gen Gip­fel auf die Mög­lich­keit einer Rück­kehr Russ­lands hin­ge­wie­sen, doch im Vor­feld der Ver­an­stal­tung an die­sem Wochen­en­de erklär­te der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron, dass es ein “stra­te­gi­scher Feh­ler” und ein Zei­chen von “Schwä­che” wäre, Putin in den Club “zurück­zu­ho­len”.

Trump, der den Gip­fel im nächs­ten Jahr wäh­rend sei­ner Wie­der­wahl­kam­pa­gne ver­an­stal­tet, wird sei­nen Wunsch, Putin wie­der unter sei­nen ehe­ma­li­gen Kol­le­gen zu sehen, mit einer ame­ri­ka­ni­schen Pres­se in Ein­klang brin­gen müs­sen, die zwei­fel­los “Abspra­che” schrei­en wird, soll­te der rus­si­sche Staats­chef bei dem Gip­fel in den USA erschei­nen. Dies­be­züg­lich sag­te er auf der Kon­fe­renz in Biar­ritz :

Es ist mir poli­tisch egal, ich wer­de zur Wahl kan­di­die­ren. (…) Ob ich gewin­ne oder nicht, ich muss das Rich­ti­ge tun. Ich tue nichts aus poli­ti­schen Grün­den.

Inzwi­schen liegt eine Ant­wort aus Mos­kau vor. Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow leg­te sich nicht fest, ob Putin nächs­tes Jahr als Trumps Gast teil­neh­men wer­de, sag­te aber am Mon­tag, dass es Russ­land “unmög­lich” sei, sich auf Ein­la­dung “nur eines Lan­des” wie­der der Grup­pe anzu­schlie­ßen.

Für Russ­land ist die Mit­glied­schaft in der G7 oder die Rück­kehr in die G7 kein Selbst­zweck”, sag­te er vor Jour­na­lis­ten.

RT Deutsch


Britischer Sender kündigt neue Doku über “Putin, den Spion” an


Die Fil­me­ma­cher bezeich­nen den Film, der in Russ­land, den USA, Euro­pa und Groß­bri­tan­ni­en gedreht wur­de, als “bahn­bre­chen­de Doku”. Er soll bis­her unbe­kann­te Ein­bli­cke bie­ten, wie der Prot­ago­nist sei­ne Spio­nier­kunst nutz­te, um den Füh­rungs­stil einer Atom­macht zu defi­nie­ren. 

Die außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te Wla­di­mir Putins begann im Jahr 1968 in Lenin­grad, in der UdSSR. Auf­ge­wach­sen inmit­ten von sowje­ti­scher Pro­pa­gan­da, träum­te Putin davon, ein Spi­on zu wer­den – so sehr, dass er als erst 16-Jäh­ri­ger an die Tür des KGB-Haupt­quar­tiers klopf­te und bat, dabei sein zu dür­fen.” So beginnt die Film­be­schrei­bung auf der offi­zi­el­len Sei­te des bri­ti­schen Sen­ders Chan­nel 4, der Putins Bio­gra­phie aus­strah­len soll. Wann genau, ist noch unklar. Der Film soll unter­su­chen, “wie Putins per­sön­li­che Erfah­run­gen sei­ne Poli­tik beein­fluss­ten, wie das moder­ne Russ­land durch ein aku­tes Gefühl von Ver­rat, Stolz und Wut geschaf­fen wur­de und wie Putins Wer­te in die gan­ze Welt expor­tiert wur­den – von der Krim über Salis­bu­ry bis nach Washing­ton”.

Der Film soll Putins per­sön­li­che Aus­sa­gen und Archiv­auf­nah­men ent­hal­ten. Die Fil­me­ma­cher haben auch Putins nahe­ste­hen­de Per­so­nen zu Wort kom­men las­sen und jene inter­viewt, die “von Putins Vor­ge­hens­wei­se am meis­ten betrof­fen sind”.

James Rogan, der Film­pro­du­zent, sag­te :

Um die heu­ti­gen Vor­gän­ge in der Welt zu ver­ste­hen, muss man Putin ver­ste­hen. Sein Durch­hal­te­ver­mö­gen hat Putin als einen der beein­dru­ckends­ten Poli­ti­ker des 21. Jahr­hun­derts unter Beweis gestellt. Wir wer­den in unse­rem Film ver­su­chen, fest­zu­stel­len, wie der ehe­ma­li­ge Spi­on die Poli­tik neu defi­niert hat und wel­che Fol­gen dies für die Welt hat­te.

Im Som­mer hat­te der bri­ti­sche Sen­der BBC eine Come­dy­show aus­ge­strahlt, die von einer ani­mier­ten Figur, die den rus­si­schen Prä­si­den­ten imi­tier­te, mode­riert wur­de. “Ton­ight With Vla­di­mir Putin” (zu Deutsch : Heu­te Abend mit Wla­di­mir Putin) fand beim bri­ti­schen Publi­kum kei­nen gro­ßen Anklang und sorg­te für mas­sen­wei­se Spott im Inter­net.

Mehr zum The­ma — Ver­nich­ten­de Zuschau­er­kri­tik für neue Come­dy-Show der BBC mit Putin als Haupt­fi­gur

RT Deutsch


Putin an Europa : Müssen nach gemeinsamen Zielen suchen


Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat Euro­pa auf­ge­for­dert, nach gemein­sa­men Zie­len zu suchen, die heu­te zwar noch uner­reich­bar zu sein schei­nen, aber mor­gen unver­meid­lich sein könn­ten. Am Mon­tag sag­te Putin auf einer gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz mit dem fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Emma­nu­el Macron :

Was die Per­spek­ti­ven im Zusam­men­hang mit der Schaf­fung eines gemein­sa­men Euro­pas von Lis­sa­bon bis Wla­di­wos­tok betrifft, so ist dies nicht unse­re Idee. Gene­ral de Gaul­le brach­te die­se Idee ein­mal zum Aus­druck, als er über ein Euro­pa von Lis­sa­bon bis zum Ural sprach. Doch Russ­land erstreckt sich viel wei­ter, bis zum Pazi­fik. Das alles ist Raum der euro­päi­schen Kul­tur. Es ist wich­tig, dies zu ver­ste­hen. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht der, dass es heu­te unmög­lich erscheint. Was heu­te unmög­lich erscheint, kann mor­gen unver­meid­lich wer­den.

Die­se Zusam­men­ar­beit sei nicht nur für Russ­land, son­dern auch für Euro­pa wich­tig, “wenn es sich als Zen­trum einer Zivi­li­sa­ti­on erhal­ten will”. Putin stell­te fest :

Und wenn wir gemein­sam dar­an arbei­ten, wer­den wir frü­her oder spä­ter eine Lösung für die­ses Pro­blem fin­den. Ob das in der einen oder ande­ren Form geschieht, spielt kei­ne Rol­le. Es ist wich­tig, einen Weg zu wäh­len und sich lang­sam den heu­ti­gen Bedin­gun­gen ent­spre­chend in die rich­ti­ge Rich­tung zu bewe­gen.

Der rus­si­sche Prä­si­dent wies dar­auf hin, dass Mos­kau kei­ne Ver­trä­ge mit den west­li­chen Län­dern ablehnt und die Mög­lich­keit der Wie­der­her­stel­lung der G8 mit der Teil­nah­me Russ­lands nicht als Ziel betrach­tet.

Mehr zum The­ma — Macron will EU-Bezie­hun­gen mit Mos­kau unab­hän­gig von NATO und USA machen

RT Deutsch


Olympisches Komitee Japans : “Würden uns freuen, Putin bei Olympia 2020 in Tokio zu sehen”


Das Japa­ni­sche Olym­pi­sche Komi­tee (JOC) hat erklärt, dass es sich freu­en wür­de, wenn der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin an den Olym­pi­schen Som­mer­spie­len 2020 in Tokio teil­nimmt. Das erklär­te Nobuyu­ki Asai, ein Assis­tent des JOC-Chefs, wäh­rend eines offi­zi­el­len Besuchs in Mos­kau am Don­ners­tag gegen­über TASS.

Mein Chef Yasu­hi­ro Yama­shi­ta ist nicht nur Prä­si­dent des JOC, son­dern auch Chef der Japa­ni­schen Judo-Föde­ra­ti­on, so dass sowohl er als auch Wla­di­mir Putin Judo­kas sind. Natür­lich wür­den wir uns freu­en, Wla­di­mir Putin bei den Olym­pi­schen Spie­len in Tokio dabei zu haben.

Die Olym­pi­schen Som­mer­spie­le 2020 in Tokio wer­den zwi­schen dem 24. Juli und dem 9. August und die Paralym­pi­schen Som­mer­spie­le 2020 zwi­schen dem 25. August und dem 6. Sep­tem­ber statt­fin­den.

Asai, Mit­glied des Vor­stands der Inter­na­tio­nal Sam­bo Fede­ra­ti­on (FIAS), besuch­te Mos­kau, um einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag mit der Dmi­tri Nosow School of Mar­ti­al Arts zu unter­zeich­nen.

Der hoch­ran­gi­ge japa­ni­sche Sport­funk­tio­när wies dar­auf hin, dass die Hin­ga­be des rus­si­schen Prä­si­den­ten für Judo dazu bei­trägt, die­se Sport­art welt­weit bekannt zu machen. Er sag­te :

Die Tat­sa­che, dass Putin Judo liebt und ein Exper­te ist, ist sehr nütz­lich für die För­de­rung die­ses Sports auf der gan­zen Welt.

Wla­di­mir Putin ist dafür bekannt, dass er die sport­li­che Ent­wick­lung Russ­lands mit Begeis­te­rung unter­stützt. Er hat einen schwar­zen Gür­tel im Judo und trai­niert regel­mä­ßig.

Asai sieht die japa­ni­schen Judo­kas als Favo­ri­ten für die Olym­pi­schen Spie­le 2020 und ist der Mei­nung, dass sie die meis­ten Gold­me­dail­len gewin­nen wer­den. Er sag­te :

Mei­ne Favo­ri­ten im Kampf um das Gold sind die Judo­kas aus Japan. Aber Russ­land ist mei­ne zwei­te Hei­mat, daher sym­pa­thi­sie­re ich auch mit den rus­si­schen Ath­le­ten.

Vor sie­ben Jah­ren zeich­ne­te die Inter­na­tio­na­le Judo-Föde­ra­ti­on den rus­si­schen Prä­si­den­ten für des­sen Arbeit zur För­de­rung die­ses Kampf­sports aus. In sei­ner Jugend war Putin Judo-Cham­pi­on in sei­ner Hei­mat­stadt Lenin­grad (heu­te wie­der Sankt-Peters­burg).

Mehr zum The­ma — Meis­ter­grad trifft Meis­ter­grad : Putin ver­letzt sich beim Spar­ring mit Olym­pia­sie­ger am Fin­ger

RT Deutsch


Putin, der Herzensdieb : Russischer Präsident kniet sich vor junge Ballerina und küsst deren Hand


Am Diens­tag traf sich Wla­di­mir Putin mit einer Grup­pe jun­ger Bal­lett­schü­ler an einer Tanz­aka­de­mie in Sewas­to­pol auf der Krim. Wäh­rend der Prä­si­dent Auto­gram­me ver­teil­te, sprach er eines der Mäd­chen mit “Made­moi­sel­le” an, knie­te sich hin und küss­te deren Hand. Auf dem Video ist zu sehen, wie die rest­li­chen Kin­der lachen und applau­die­ren. 

Das rus­si­sche Staats­ober­haupt hat auch schon in der Ver­gan­gen­heit gute Umgangs­for­men gezeigt. Wla­di­mir Putin ist dafür bekannt, weib­li­chen Staats­ober­häup­tern und Spit­zen­be­am­ten Blu­men­sträu­ße zu schen­ken – bei­spiels­wei­se der Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und der ehe­ma­li­gen öster­rei­chi­schen Außen­mi­nis­te­rin Karin Kneissl.

Mehr zum The­ma — Er hat es wie­der getan und die Bild hat ihren nächs­ten Affront — Putin schenkt Macrons Frau Blu­men

RT Deutsch


Wegen Russlands cleverer Gold-Käufe : Putin ist „Person der Woche“


Der Nach­rich­ten­sen­der „n‑tv“ wählt Wla­di­mir Putin zur „Per­son der Woche“. Begrün­dung : „Fast unbe­merkt baut Prä­si­dent Putin die Gold­be­stän­de Russ­lands mas­siv aus. Er will sich vom US-Dol­lar eman­zi­pie­ren.“ Sput­nik befragt dazu den erfah­re­nen Finanz-Ana­ly­ti­ker und Wirt­schafts­ex­per­ten Fol­ker Hell­mey­er von „Sol­vecon Invest“ in Bre­men.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Unsere Partner waren dagegen“: Selenski über Telefonat mit Putin


Der Prä­si­dent der Ukrai­ne, Wla­di­mir Selen­ski, hat bezüg­lich des in der ver­gan­ge­nen Woche statt­ge­fun­den Tele­fo­nats mit dem rus­si­schen Staats­chef Wla­di­mir Putin auf eine nega­ti­ve Ein­stel­lung von ande­ren Staa­ten dies­be­züg­lich ver­wie­sen.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Liebe Angela” — Putin gratuliert Merkel zum 65. und würdigt sie 


Ich wün­sche Dir auf­rich­tig bes­te Gesund­heit, Glück, Wohl­erge­hen und Erfol­ge,” schrieb der 66-jäh­ri­ge Wla­di­mir Putin und beton­te : 

Dei­ne poli­ti­schen Füh­rungs­qua­li­tä­ten, Dei­ne erfolg­rei­che jah­re­lan­ge Tätig­keit auf dem Pos­ten der Bun­des­kanz­le­rin wer­den gebüh­rend geschätzt in Deutsch­land wie in Euro­pa und in der gan­zen Welt. Ich freue mich auf die wei­te­re gemein­sa­me Arbeit und den Dia­log. Ich schät­ze unse­re Bezie­hun­gen, die es uns erlau­ben, jed­we­de und sogar die schwie­rigs­ten Fra­gen zu erör­tern.

(dpa/RT Deutsch)

RT Deutsch