Nach Streit zwischen Frankreich und Italien : Macron ruft zur Aussöhnung auf


Im Febru­ar rief die fran­zö­si­sche Regie­rung vor­über­ge­hend ihren Bot­schaf­ter in Rom, Chris­ti­an Mas­set, zurück. Aus­lö­ser war der unan­ge­mel­de­te Besuch des ita­lie­ni­schen Vize­re­gie­rungs­chefs Lui­gi Di Maio bei den Gelb­wes­ten in Frank­reich. Die Rück­be­ru­fung soll­te ein mah­nen­des Zei­chen an Rom sein. 

Am Sonn­tag erklär­te der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron im ita­lie­ni­schen Fern­se­hen : 

Es gab unan­ge­mes­se­ne Gesprä­che. Es gab ver­schie­de­ne Wen­dun­gen, und ich den­ke, wir sind es unse­ren Bür­gern, unse­rer Geschich­te und Euro­pa schul­dig, dies zu über­win­den. 

Bei dem Tref­fen Di Mai­os mit den Gelb­wes­ten beton­te der ita­lie­ni­sche Poli­ti­ker sei­ner­zeit “die gemein­sa­men Inter­es­sen” zwi­schen der ita­lie­ni­schen Regie­rung und der Bewe­gung. Dabei ging es auch um die anste­hen­de Euro­pa­wahl. 

Die Gelb­wes­ten-Bewe­gung for­mier­te sich Ende Novem­ber in Frank­reich. Zunächst ging es den Demons­tran­ten um die zu hohen Krafstoff­steu­ern. For­de­run­gen nach höhe­rem Min­dest­lohn und einer Min­dest­ren­te kamen hin­zu. Zwar sind die Teil­neh­mer­zah­len an den Gelb­wes­ten-Pro­tes­ten gerin­ger als zu Beginn, aber die Demons­tra­tio­nen gehen den­noch wei­ter. Die Anhän­ger der Bewe­gung for­dern den Rück­tritt des fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten, der bei ihnen als “Prä­si­dent der Rei­chen” ver­ru­fen ist. 

Zur erneu­ten Annä­he­rung zwi­schen Frank­reich und Ita­li­en kün­dig­te Macron an, er wer­de sei­nen Amts­kol­le­gen Ser­gio Mattarel­la nach Frank­reich ein­la­den, um mit ihm am 2. Mai das 500-Jäh­ri­ge Jubi­lä­um des Todes von Renais­sance-Künst­ler Leo­nar­do da Vin­ci zu fei­ern.

Bei den Fei­er­lich­kei­ten wer­den Jugend­li­che Frank­reichs und Ita­li­ens anwe­send sein : 

Wir wer­den über die Zukunft und Euro­pa spre­chen. (…) Es gibt so vie­le Fran­zo­sen, die Ita­li­en lie­ben und Ita­lie­ner, die Frank­reich und die Fran­zo­sen lie­ben. Aber plötz­lich haben wir fast ver­ges­sen, dass wir immer wie­der ler­nen müs­sen ein­an­der zu ver­ste­hen. 

Miss­ver­ständ­nis­se, so Macron, gäbe es ab und an in der Poli­tik. 

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Betrunkener Fahrer fragt nach Drogen – Passant ruft Polizeibeamte


Der Pas­sant alar­mier­te jedoch die Poli­zei. Eine Strei­fe hielt dann den ver­däch­ti­gen Fah­rer an und kon­trol­lier­te ihn. Der 30-jäh­ri­ge stand tat­säch­lich unter Alko­hol- und Dro­gen­ein­fluss und war außer­dem nicht mehr im Besitz einer erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis. Die Poli­zei lei­te­te ein Straf­ver­fah­ren gegen den Mann ein. (dpa)

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Sudans Präsident Omar Al-Baschir ruft Ausnahmezustand aus


In der TV-Anspra­che erklär­te Omar Al-Baschir auch, er wer­de als Prä­si­dent der Regie­rungs­par­tei zurück­tre­ten und bat das Par­la­ment Ver­fas­sungs­än­de­run­gen, die ihm eine wei­te­re Amts­zeit nach der Prä­si­den­ten­wahl 2020 erlau­ben wür­den, auf­zu­schie­ben.

Seit Dezem­ber kommt es zu Demons­tra­tio­nen mit Tau­sen­den Men­schen auf den Stra­ßen etli­cher Städ­te im Sudan. Das Land im Nord­os­ten Afri­kas befin­det sich in einer schwe­ren Wirt­schafts­kri­se. Zunächst wur­den die Pro­tes­te durch eine Erhö­hung der Brot- und Ölprei­se aus­ge­löst. Doch inzwi­schen for­dern vie­le den Rück­tritt von Omar Al-Baschir, der das Land seit 30 Jah­ren regiert. (dpa)

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Putins Neujahrsansprache : Präsident ruft Bürger auf, ein „starkes Team“ zu sein


Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat in sei­ner tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­an­spra­che sei­ne Mit­bür­ger auf­ge­ru­fen, ein „geschlos­se­nes, geein­tes und star­kes Team zu sein“. Denn Russ­land habe nie Hel­fer gehabt und wer­de sie auch in Zukunft nicht haben. Nach­ste­hend die Rede des rus­si­schen Staats­chefs im Wort­laut :
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Emir von Katar ruft zu Dialog in Golfkrise auf


Unse­re Posi­ti­on, wie die Kri­se been­det wer­den kann, hat sich nicht geän­dert”, erklär­te der Emir von Katar. Zu einem Tref­fen des Golf-Koope­ra­ti­ons­ra­tes (GCC) in der ver­gan­ge­nen Woche war das Staats­ober­haupt nicht ange­reist. Im Som­mer ver­gan­ge­nen Jah­res hat­ten unter ande­rem Sau­di-Ara­bi­en, die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te, Bah­rain und Ägyp­ten die Bezie­hun­gen zu Katar abge­bro­chen und das Land auf der ara­bi­schen Halb­in­sel iso­liert. Die Län­der war­fen Katar Ter­ror­un­ter­stüt­zung vor und for­der­ten, dass Katar sei­ne Bezie­hun­gen zum Iran ein­schrän­ken sol­le. Katar wies die Vor­wür­fe zurück. (dpa)

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Trump ruft Nationalen Trauertag für Bush aus — Keine Pressekonferenz bei G20-Abschluss


Nach dem Tod des frü­he­ren US-Prä­si­den­ten Geor­ge H. W. Bush hat Prä­si­dent Donald Trump den kom­men­den Mitt­woch zum Natio­na­len Trau­er­tag erklärt. Trump rief die Ame­ri­ka­ner in einer amt­li­chen Bekannt­ma­chung am Sams­tag dazu auf, “sich an die­sem Tag in ihren jewei­li­gen Got­tes­häu­sern zu ver­sam­meln und dort dem Andenken von Prä­si­dent Geor­ge H. W. Bush Ehre zu erwei­sen”. Trump ord­ne­te außer­dem an, die Flag­gen am Wei­ßen Haus, an allen öffent­li­chen Gebäu­den in den USA und an US-Ver­tre­tun­gen sowie Mili­tär­ba­sen im Aus­land für 30 Tage auf halb­mast zu set­zen.

Mehr zum The­ma — Ehe­ma­li­ger US-Prä­si­dent Geor­ge H. W. Bush ist tot

Die Spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Sarah San­ders, teil­te am Sams­tag mit, Donald Trump und First Lady Mela­nia Trump wür­den an der Trau­er­fei­er für Bush in der Natio­na­len Kathe­dra­le in Washing­ton teil­neh­men. Ein Staats­be­gräb­nis in den USA erstreckt sich über meh­re­re Tage. In einem Tele­fo­nat woll­te Trump Bushs Sohn, dem frü­he­ren Prä­si­den­ten Geor­ge W. Bush, per­sön­lich sei­ne Anteil­nah­me, die der First Lady und des gan­zen Lan­des aus­drü­cken. Trump ist der­zeit beim G20-Gip­fel in Bue­nos Aires.

Sei­ne ange­kün­dig­te Pres­se­kon­fe­renz zum Abschluss des G20-Gip­fels sag­te der US-Prä­si­dent kurz­fris­tig ab.

Ich habe mich sehr dar­auf gefreut, kurz vor mei­ner Abrei­se aus Argen­ti­ni­en eine Kon­fe­renz zu machen, weil wir solch gro­ße Erfol­ge im Umgang mit meh­re­ren Län­dern und ihren Füh­rern hat­ten”, schrieb Trump auf Twit­ter.

Aus Respekt vor der Fami­lie des gera­de gestor­be­nen frü­he­ren US-Prä­si­den­ten Geor­ge H. W. Bush wol­le er jedoch mit einer Pres­se­kon­fe­renz bis nach der Trau­er­fei­er war­ten. 

Geor­ge H. W. Bush war von 1989 bis 1993 Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Am Frei­tag­abend war er im Alter von 94 Jah­ren gestor­ben. (dpa)

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Lawrow ruft Deutschland zu Einfluss auf ukrainische Führung auf


Russ­lands Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row hat sei­nen deut­schen Amts­kol­le­gen Hei­ko Maas wäh­rend eines Tele­fo­nats gebe­ten, auf die ukrai­ni­sche Füh­rung ein­zu­wir­ken, um wei­te­re Pro­vo­ka­tio­nen zu ver­hin­dern. Dies geht aus einer Mit­tei­lung des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums her­vor.
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Nato ruft Russland auf, „rücksichtsloses Verhalten zu stoppen“


Die Nato-Ver­bün­de­ten rufen Russ­land laut dem Nato-Gene­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg dazu auf, im Zusam­men­hang mit den Vor­wür­fen sei­tens der Nie­der­lan­de, einen Cyber-Angriffs­ver­such auf die OPCW ver­übt zu haben, sein „rück­sichts­lo­ses Ver­hal­ten“ ein­zu­stel­len.
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Essensterror-Welle” erreicht Neuseeland : Supermarkt ruft mit Nadeln präparierte Erdbeeren zurück


Aus ganz Aus­tra­li­en gab es seit über einer Woche mehr als hun­dert Berich­te über Nadeln in Erd­bee­ren der Super­markt­ket­te Wool­worths. Sie stamm­ten von einer Farm in Queens­land im Nord­os­ten Aus­tra­li­ens. Auch in Äpfeln und Bana­nen wur­den Näh­na­deln gefun­den. Min­des­tens ein Mann wur­de in ein Kran­ken­haus gebracht, nach­dem er eine Erd­bee­re mit einer Nadel dar­in geges­sen hat­te. Behör­den befürch­te­ten, die Berich­te hät­ten auch Nach­ah­mungs­tä­ter inspi­riert. Am Mitt­woch kün­dig­te der aus­tra­li­sche Pre­mier­mi­nis­ter Scott Mor­ri­son an, die Stra­fen für die Mani­pu­la­ti­on von Lebens­mit­teln deut­lich zu erhö­hen. Dem­nach wur­de die Höchst­stra­fe für soge­nann­te “Essens­ter­ro­ris­ten” von 10 auf 15 Jah­re ange­ho­ben. (dpa)

Mehr zum The­ma — Gespick­te Erd­bee­ren — Super­markt ver­kauft kei­ne Näh­na­deln mehr

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