Serbiens Verteidigungsminister : Russische Panzer treffen bereits 2019 ein


Ser­bi­ens Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Alek­san­dar Vulin und sein rus­si­scher Amts­kol­le­ge Ser­gej Schoi­gu haben Pro­ble­me der Koope­ra­ti­on bei­der Län­der in mili­tär­tech­ni­schem Bereich erör­tert. Das sag­te Vulin in einem Inter­view der Nach­rich­ten­agen­tur Sput­nik.
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Tausend Jahre älter als die Pyramiden : Russische Archäologen legen Grabstätte auf Baustelle frei


Die Archäo­lo­gen gru­ben Stein­kon­struk­tio­nen in Form von Kata­kom­ben aus. Dar­in befan­den sich unter ande­rem Res­te von Pfer­de­ge­schirr, Instru­men­te aus Kup­fer und Behäl­ter, die “Weg­zeh­rung” für Ver­stor­be­ne ent­hal­ten haben dürf­ten. Dass die­se vor­han­den waren, könn­te von einem hohen sozia­len Sta­tus der bei­ge­setz­ten Per­so­nen zeu­gen. Die Wis­sen­schaft­ler wuss­ten um die Grab­stät­te eigent­lich schon seit län­ge­rem. Auf Land­kar­ten aus dem 19. Jahr­hun­dert war der Grab­hü­gel unter dem Namen “Figu­rin” gekenn­zeich­net. Der alter­tüm­li­che Fried­hof muss­te nun aber wegen der in des­sen Nähe geplan­ten Stra­ße gründ­lich unter­sucht wer­den. (RIA Nowos­ti)

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Russische Regionen beginnen mit inoffiziellem Moratorium für Abtreibungen


Am Mon­tag ver­öf­fent­lich­te die auf­la­gen­star­ke rus­si­sche Zei­tung Kom­mer­s­ant einen Arti­kel, in dem sie die Chef-Gynä­ko­lo­gin und Geburts­hel­fe­rin aus der fern­öst­li­chen Regi­on Pri­mor­je, Jew­ge­ni­ja Schut­ka, zitier­te. Die Frau­en­ärz­tin erklär­te, dass alle loka­len medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen an der lan­des­wei­ten Kam­pa­gne “Poda­ri mne schisn” (zu Deutsch : “Schenk mir Leben”) teil­neh­men, die von der Stif­tung für sozio-kul­tu­rel­le Initia­ti­ven unter dem Vor­sitz von Swet­la­na Med­we­de­wa durch­ge­führt wird, der Ehe­frau des rus­si­schen Pre­mier­mi­nis­ters Dmi­tri Med­we­dew.

Schut­ka sag­te gegen­über Jour­na­lis­ten, dass die Regi­on Pri­mor­je bereits zum fünf­ten Mal an der Kam­pa­gne teil­nimmt und füg­te hin­zu, dass ähn­li­che vor­über­ge­hen­de Mora­to­ri­en für Abtrei­bun­gen bereits in vie­len ande­ren Regio­nen des Lan­des ange­kün­digt wor­den sei­en.

Verantwortung für eigene Handlungen übernehmen”

Swet­la­na Sagai­datschna­ja, die Chef­ärz­tin eines sich in Pri­mor­je befin­den­den Geburts­hau­ses, beton­te, dass das vor­über­ge­hen­de Mora­to­ri­um für Abtrei­bun­gen “die Öffent­lich­keit an die Ver­ant­wor­tung für eige­ne Hand­lun­gen erin­nert, die von jedem Mann oder jeder Frau getra­gen wer­den muss”.

Die so genann­ten Tage des Schwei­gens sind nicht Tage der Ein­schrän­kung, son­dern Tage des Nach­den­kens und das macht sie wert­voll”, füg­te sie hin­zu.

Auch Ärz­te und Beam­te aus ande­ren Regio­nen bestä­tig­ten, dass sie von der Kam­pa­gne wuss­ten und sich dar­an betei­li­gen. Das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um der sibi­ri­schen Repu­blik Sacha wies dar­auf hin, dass es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­sucht habe, Abtrei­bun­gen allein durch Bewusst­seins­bil­dung zu bekämp­fen, die­se Ver­su­che jedoch nicht die anvi­sier­ten Ergeb­nis­se erbracht hät­ten. Die­ses Jahr wol­len die Beam­ten das vor­über­ge­hen­de Ver­bot im zuletzt eröff­ne­ten Mut­ter­schafts­heim in der Haupt­stadt der Regi­on, Jakutsk, aus­tes­ten.

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Das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um der zen­tral­rus­si­schen Regi­on Rja­san berich­te­te, dass die ört­li­chen Kran­ken­häu­ser eine Woche lang, vom 9. bis 15. Juli, kei­ne Abtrei­bun­gen durch­ge­führt hat­ten und dies mit dem Tag der Fami­lie, Lie­be und Treue, einem rela­tiv neu­en infor­mel­len Fei­er­tag ver­ban­den, der am 8. Juli gefei­ert wird.

Regierung setzt auf “Schweigetage” und Informationskampagnen

Die Stif­tung sozio-kul­tu­rel­ler Initia­ti­ven bestä­tig­te, dass sie zwar gemein­sam mit dem Föde­ra­len Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um die Kam­pa­gne “Schenk mir Leben” durch­führt, aber kei­ne Emp­feh­lun­gen zu Mora­to­ri­en an regio­na­le Amts­trä­ger gibt.

Wir füh­ren eine Kam­pa­gne zur Bekämp­fung von Abtrei­bun­gen, aber wir haben die­se nicht ver­bo­ten”,

zitier­te Kom­mer­s­ant eine unge­nann­te Quel­le in der Stif­tung.

Das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um wies dar­auf hin, dass es zwar an der Kam­pa­gne teil­nahm, indem es Brie­fe an die Regio­nen schick­te, in denen es dazu riet, die Öffent­lich­keits­ar­beit gegen die Abtrei­bung zu ver­stär­ken, aber nie irgend­wel­che Ver­bo­te oder Mora­to­ri­en erwähn­te.

In Russ­land sind Abtrei­bun­gen legal und die Kos­ten die­ser ethisch höchst umstrit­te­nen Ein­grif­fe wer­den von der staat­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung über­nom­men. Im Jahr 2011 führ­te das Land jedoch Ände­run­gen des Geset­zes über die öffent­li­che Gesund­heits­für­sor­ge ein, gemäß denen die medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen Frau­en, die die­se Ope­ra­ti­on wün­schen, zwei bis sie­ben “Schwei­ge­ta­ge” ein­räu­men, in denen sie ihre Mei­nung ändern kön­nen.

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Wegen der Krim : Brüssel belegt sechs russische Unternehmen mit Sanktionen


Laut dem Amts­blatt der EU wer­den die Sank­tio­nen gegen das Bau­un­ter­neh­men “Insti­tut Gipro­stro­j­most”, Russ­lands größ­tes Schwer­bau­un­ter­neh­men “Mos­to­t­rest”, das Inge­nieur- und Bau­un­ter­neh­men “WAD SAO”, das Infra­struk­tur­bau­un­ter­neh­men “S.G.M. Group” und das Schiff­bau- und Schiffs­re­pa­ra­tur­un­ter­neh­men “Saliw”, das sich auf der Krim befin­det, ver­hängt.

Zu den jüngs­ten Maß­nah­men gehö­ren sol­che Schrit­te wie das Ein­frie­ren der Ver­mö­gens­wer­te der Unter­neh­men in der EU und das Ver­bot, den sank­tio­nier­ten Unter­neh­men Gel­der zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die aktua­li­sier­te EU-Sank­ti­ons­lis­te umfasst 44 rus­si­sche Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen.

Anfang die­ses Monats ver­län­ger­te der Euro­päi­sche Rat die Wirt­schafts­sank­tio­nen für bestimm­te Sek­to­ren der rus­si­schen Wirt­schaft bis zum 31. Janu­ar 2019. Neben den Sank­tio­nen gegen die Unter­neh­men ver­häng­te der Block ein Vis­aver­bot und das Ein­frie­ren von Ver­mö­gens­wer­ten von 155 rus­si­schen Ein­zel­per­so­nen.

Brüs­sel ver­häng­te 2014 Straf­maß­nah­men gegen Mos­kau als Reak­ti­on auf die Wie­der­ver­ei­ni­gung Russ­lands mit der Krim. Die über­wie­gend rus­si­sche Bevöl­ke­rung der Halb­in­sel führ­te wäh­rend eines gewalt­sa­men Kon­flikts in der Ost­ukrai­ne ein Refe­ren­dum durch und stimm­te mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit für die Los­lö­sung von der Ukrai­ne und die Anglie­de­rung an die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on. Die EU und die USA erken­nen das Ergeb­nis der Abstim­mung jedoch nicht an und wer­fen Russ­land vor, die Regi­on von der Ukrai­ne annek­tiert zu haben.

EU-Sank­tio­nen beschrän­ken den Zugang rus­si­scher Ban­ken und ihrer Toch­ter­ge­sell­schaf­ten zu Kapi­tal­märk­ten und ver­bie­ten jeg­li­che Koope­ra­ti­on mit rus­si­schen Rüs­tungs­un­ter­neh­men. Die Straf­maß­nah­men rich­ten sich auch gegen eini­ge rus­si­sche Regie­rungs­be­am­te, Geschäfts­leu­te und Per­sön­lich­kei­ten des öffent­li­chen Lebens. Euro­päi­schen Unter­neh­men ist es ver­bo­ten, Waren aus der Krim zu impor­tie­ren oder in der Regi­on Inves­ti­tio­nen zu täti­gen.

Als Reak­ti­on dar­auf hat der Kreml Lebens­mit­tel­im­por­te aus Län­dern ver­bo­ten, die Sank­tio­nen gegen Russ­land ver­häng­ten. Das Ver­bot wur­de vor kur­zem bis Ende 2019 ver­län­gert.

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Alles nur ein Versprecher : Trump glaubt jetzt doch an russische Einmischung


Prä­si­dent Donald Trump sagt, er mein­te das Gegen­teil, als er in Hel­sin­ki sag­te, er sehe nicht ein, war­um sich Russ­land in die Wah­len 2016 in den USA ein­ge­mischt hät­te.

Im Wei­ßen Haus sag­te er am Diens­tag, dass er mein­te, er sehe nicht, war­um Russ­land “nicht” ver­ant­wort­lich sei. Er sag­te auch, dass er die Schluss­fol­ge­rung der ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst­ge­mein­schaft akzep­tie­re, dass Russ­land sich in die Wahl ein­ge­mischt hat, aber er leug­ne­te, dass sei­ne Kam­pa­gne dar­an betei­ligt war.

Trump stell­te sich einen Tag nach sei­ner Rück­kehr in die USA der Pres­se, um sei­ne Leis­tung an der Sei­te des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wlad­mir Putin in Hel­sin­ki zu ver­tei­di­gen. In der hei­mi­schen Pres­se gab es selbst bei Trump-Unter­stüt­zern star­ke Kri­tik an sei­nen Aus­sa­gen.

In Hel­sin­ki hat Trump die Ein­mi­schung Russ­lands nicht ver­ur­teilt und sich gewei­gert zu sagen, dass er den ame­ri­ka­ni­schen Geheim­diens­ten mehr glau­be als Putin.

Mehr zum The­ma — Jour­na­lis­ti­sches Armuts­zeug­nis zur bes­ten Sen­de­zeit : Der ARD-Brenn­punkt zum Hel­sin­ki­gip­fel

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