Räuberpistolen aus Brüssel : Die ewige russische Desinformation


Wir dür­fen nicht zulas­sen, dass auch nur in einem Mit­glied­staat die Wahl­er­geb­nis­se durch Mani­pu­la­ti­on ver­fälscht wer­den. Nicht nur, aber auch, weil die­se Wah­len Schick­sals­wah­len für Euro­pa sind”, sag­te Jou­ro­vá gegen­über dem Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land am Mon­tag.

Die EU-Kom­mis­si­on hat seit Mona­ten Sor­gen, dass vor allem Russ­land sich mit soge­nann­ten Soci­al Bots, sprich : auto­ma­tisch erstell­ten Bei­trä­gen in sozia­len Netz­wer­ken, ein­mi­schen könn­te. Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen könn­ten nach Ein­schät­zung von Exper­ten die Debat­te vor dem Bre­x­it-Refe­ren­dum in Groß­bri­tan­ni­en und den US-Wahl­kampf im Jahr 2016 beein­flusst haben. Bele­ge gibt es für die­se Vor­wür­fe nicht. Im Gegen­teil.

Der Prä­si­dent des Bun­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz Tho­mas Hal­den­wang sieht in Deutsch­land bis­her kei­ne ent­spre­chen­den Bestre­bun­gen “demo­kra­tie­feind­li­cher Bewe­gun­gen”. Der Inlands­ge­heim­dienst habe dies zwar fest im Blick, sehe die­se Gefahr aber auch in Abstim­mung mit euro­päi­schen Part­nern der­zeit nicht. Doch das hält die EU-Jus­tiz­kom­mis­sa­rin nicht davon ab, wei­ter von einer “rus­si­schen Bedro­hung” zu spre­chen.

Nach Ein­schät­zung von Jou­ro­vá zie­len Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen aus dem Aus­land dar­auf ab, exis­tie­ren­de Pola­ri­sie­run­gen in der Gesell­schaft zu ver­stär­ken. “Das macht es schwer, sie zu erken­nen. Wir erle­ben ein digi­ta­les Wett­rüs­ten. Euro­pa muss sich dar­auf ein­stel­len.” Mitt­ler­wei­le gebe es eine eige­ne Ein­heit im Euro­päi­schen Aus­wär­ti­gen Dienst, die Des­in­for­ma­ti­on aus Russ­land öffent­lich mache. Der Kampf dage­gen sei ein zen­tra­les The­ma auch nach den Euro­pa­wah­len. “Es geht nicht dar­um, ob wir Face­book zer­schla­gen oder nicht, son­dern ob wir die not­wen­di­ge Infra­struk­tur haben, ob die Inter­net-Platt­for­men das Gesetz ach­ten, ob wir genug in Bil­dung inves­tie­ren”, sag­te sie.

Litau­ens Außen­mi­nis­ter Linas Lin­ke­viči­us sag­te dem RND, Euro­pa müs­se auf der Hut sein. “Die Euro­pa­wahl ist ein Test­lauf, ob die Abwehr­me­cha­nis­men gegen rus­si­sche Ein­fluss­nah­me funk­tio­nie­ren. Wir dür­fen nicht naiv sein : Mos­kau ver­sucht, in der EU einen Dau­er­zu­stand der Insta­bi­li­tät zu schaf­fen und für sei­ne eige­nen Inter­es­sen aus­zu­nut­zen.”

Auch ein Arti­kel vom Sonn­tag in der New York Time warnt vor einer rus­si­schen Ein­mi­schung in die EU-Par­la­ments­wah­len. Laut dem Arti­kel haben unbe­kann­te rus­si­sche Hacker, die sich schon in die US-Wah­len im Jahr 2016 ein­ge­mischt haben sol­len, nun ihr Augen­merk auf die EU-Par­la­ments­wah­len gelegt. Das ver­meint­li­che Ziel : Popu­lis­ti­schen und rechts­ge­rich­te­ten Par­tei­en vor den Wah­len zum Euro­päi­schen Par­la­ment im nächs­ten Monat einen Schub gege­ben.

Die Rus­sen, so heißt es in dem Bei­trag, sei­en damit beschäf­tigt, “Des­in­for­ma­ti­on zu ver­brei­ten, Zwie­tracht zu schü­ren und das Miss­trau­en gegen­über den Par­tei­en der Mit­te, die seit Jahr­zehn­ten regie­ren, zu ver­stär­ken”. Zu ihren Werk­zeu­gen sol­len Nach­rich­ten-Web­sei­ten gehö­ren, die “die glei­chen elek­tro­ni­schen Signa­tu­ren tra­gen wie pro-Kreml-Web­sei­ten”, Twit­ter-Kon­ten, Face­book-Pro­fi­le und Whats­App-Grup­pen.

Obwohl der Times-Arti­kel behaup­tet, dass “Geheim­dienst­ler” und “Sicher­heits­ex­per­ten” die­se Theo­ri­en unter­mau­ern, zitiert er nur eine Quel­le : Den ehe­ma­li­gen FBI-Ana­lys­ten Dani­el Jones, der mitt­ler­wei­le eine NGO namens Advan­ce Demo­cra­cy lei­tet. “Sie arbei­ten dar­an, alles zu zer­stö­ren was nach dem Zwei­ten Welt­krieg gebaut wur­de”, wird Jones in der New York Times zitiert.

Von sei­nem Haus in Vir­gi­na aus betreibt der ehe­ma­li­ge Geheim­dienst­ana­ly­ti­ker eine zwei­te NGO, das Demo­cra­cy Inte­gri­ty Pro­ject (TDIP). Die Orga­ni­sa­ti­on hat in den letz­ten zwei Jah­ren einen Groß­teil ihrer Zeit damit ver­bracht, Jour­na­lis­ten, dar­un­ter auch denen der New York Times, einen täg­li­chen “Col­lu­si­on-News­let­ter” zu schi­cken, der auf ver­meint­li­che rus­si­sche Ein­mi­schun­gen hin­wei­sen soll.

Die unbe­stä­tig­ten Behaup­tun­gen, die im soge­nann­ten “Stee­le-Dos­sier” auf­ge­stellt wur­den, waren wie­der­holt her­vor­ste­chend in den täg­li­chen Memos von TDIP an Jour­na­lis­ten ent­hal­ten. Zudem ent­hüll­ten durch­ge­si­cker­te Text­nach­rich­ten an das Mit­glied des Demo­crat Sena­te Intel­li­gence Com­mit­tee Mark War­ner, dass Jones ein Mit­ar­bei­ter von Chris­to­pher Stee­le war, dem ehe­ma­li­gen bri­ti­schen Spi­on, der das Dos­sier zusam­men­ge­stellt hat­te.

Ein wei­te­rer “Exper­te”, den die New York Times für ihre wil­den Behaup­tun­gen anführt, ist Ben Nim­mo. Laut dem Seni­or Fel­low des Atlan­tic Coun­cil ist die EU-Par­la­ments­wahl ein “Test­feld für rus­si­sche Inter­fe­ren­zen”. Doch weder der eine, noch der ande­re “Exper­te” legen Bele­ge für ihre Vor­wür­fe vor. Für die New York Times ist dies aber offen­bar kein Pro­blem. Mehr noch : Die Zei­tung schreibt sogar, dass, selbst wenn die Rus­sen nicht betei­ligt sei­en, popu­lis­ti­sche und rech­te Grup­pen in Euro­pa “vie­le der Tak­ti­ken des Kremls über­neh­men” wür­den.

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Nach der Katastrophe : Russische Airline sagt Bestellung von SSJ-100 wegen hoher Servicekosten ab


Yamal Air­lines gab ihre Ent­schei­dung am Mon­tag bekannt, nach­dem der rus­si­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter erklärt hat­te, die Behör­de sehe kei­nen Grund für ein Flug­ver­bot für die Flug­zeu­ge vom Typ SSJ-100.

Der Schritt der Flug­ge­sell­schaft sei nicht mit der Kata­stro­phe am Sonn­tag­nach­mit­tag ver­bun­den, beton­te Yamal Air­lines. Wie der Chef der Fir­ma, Was­si­li Krjuk, der rus­si­schen Nach­rich­ten­agen­tur TASS sag­te, sei die Ent­schei­dung auf die hohen Ser­vice­kos­ten der Maschi­ne zurück­zu­füh­ren.

Wir wer­den die­se Flug­zeu­ge nicht beschaf­fen”, hieß es in sei­ner Erklä­rung. “Die Aus­ga­ben für die Auf­recht­erhal­tung der Luft­tüch­tig­keit erlau­ben es uns nicht, neue Maschi­nen von die­sem Typ zu beschaf­fen”. Dabei hat die Flug­ge­sell­schaft nicht vor, den Ein­satz von Flug­zeu­gen vom Typ Suchoi Super­jet 100 nicht ein­zu­stel­len.

Yamal Air­lines betreibt 15 SSJ-100-Maschi­nen und ist damit der zweit­größ­te Betrei­ber der Flug­zeu­ge die­ses Typs im Land – nach der rus­si­schen natio­na­len Flug­ge­sell­schaft Aero­flot.

Die SSJ-100 von Aero­flot geriet nach der Not­lan­dung auf dem Mos­kau­er Flug­ha­fen Sche­re­met­je­wo in Brand. Die Maschi­ne war auf dem Weg in die nord­rus­si­sche Stadt Mur­mansk. Weni­ge Minu­ten nach dem Start erklär­ten Pilo­ten einen Not­stand an Bord und kehr­ten nach Mos­kau zurück. Nach einer har­ten Lan­dung mit einer über­ho­hen Geschwin­dig­keit und dem maxi­ma­len Lan­de­ge­wicht ging die Maschi­ne in Flam­men auf. 40 Pas­sa­gie­re und ein Besat­zungs­mit­glied kamen bei der Kata­stro­phe ums Leben.

Mehr zum The­ma — Brand­ka­ta­stro­phe am Mos­kau­er Flug­ha­fen Sche­re­met­je­wo : Vie­le Opfer trotz schnel­ler Hil­fe

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Kreml : Russische Pässe sollen Menschen im Donbass Bewegungsfreiheit ermöglichen


Am 24. April unter­zeich­ne­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin ein Dekret, das Ein­woh­nern bestimm­ter Regio­nen der Süd­ost­ukrai­ne die Erlan­gung der rus­si­schen Staats­bür­ger­schaft erleich­tert. Durch den Erhalt rus­si­scher Päs­se erhal­ten die Ein­woh­ner des Don­bass Doku­men­te, die nicht nur in Russ­land aner­kannt sind, so der Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow.

Auf die Fra­ge, war­um Mos­kau die Ein­bür­ge­rung der Ein­woh­ner bestimm­ter Gebie­te der Regio­nen Donezk und Lug­ansk erleich­ter­te, obwohl der rus­si­sche Prä­si­dent 2017 ein Dekret unter­zeich­ne­te, wodurch die Aner­ken­nung von Doku­men­ten der selbst ernann­ten Don­bass-Repu­bli­ken ermög­licht wur­de, wies Pes­kow dar­auf hin, dass Don­bass-Ein­woh­ner “nicht nur nach Russ­land rei­sen”. Er beton­te :

Tat­säch­lich könn­ten sie die­se Doku­men­te in Russ­land ver­wen­den, doch für ande­re Rei­se­zie­le war es unmög­lich.

Am 24. April unter­zeich­ne­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin ein Dekret, das die Regeln für die Erlan­gung der rus­si­schen Staats­bür­ger­schaft für Ein­woh­ner bestimm­ter Regio­nen der Süd­ost­ukrai­ne ver­ein­facht. Im Dekret heißt es :

Per­so­nen, die ihren stän­di­gen Wohn­sitz in bestimm­ten Gebie­ten der ukrai­ni­schen Regio­nen Donezk und Lug­ansk haben, haben das Recht, die rus­si­sche Staats­bür­ger­schaft in einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren zu bean­tra­gen.

Dem Doku­ment zufol­ge wur­de die Ent­schei­dung “zum Schutz der Men­schen­rech­te und Frei­hei­ten” auf der Grund­la­ge all­ge­mein aner­kann­ter inter­na­tio­na­ler Geset­ze getrof­fen.

Mehr zum The­ma — Wla­di­mir Putin erleich­tert Ver­ga­be rus­si­scher Staats­bür­ger­schaft an Ein­woh­ner des Don­bass

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Für Kiew ist das ein Lackmustest”: Nebensja über russische Pässe für Donnbass-Einwohner (Video)


Nach Ansicht des rus­si­schen UN-Bot­schaf­ters stellt die Ent­schei­dung Russ­lands, die Ver­lei­hung der rus­si­schen Staats­bür­ger­schaft an Don­bass-Ein­woh­ner zu erleich­tern, kei­ne Gefahr für den Welt­frie­den dar. Ganz im Gegen­teil beant­wor­te Russ­land damit die jah­re­lan­gen Hoff­nun­gen der Ein­woh­ner, die von der ukrai­ni­schen Regie­rung uner­träg­li­chen Lebens­be­din­gun­gen aus­ge­setzt wor­den sei­en.

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US-Gericht verurteilt russische Aktivistin Maria Butina zu 18 Monaten Gefängnis


Die rus­si­sche Stu­den­tin Maria Buti­na, die in den USA schon fast ein Jahr in Unter­su­chungs­haft sitzt, wur­de nun zu 18 Mona­ten Haft ver­ur­teilt. Vor der Ver­ur­tei­lungs­an­hö­rung am Frei­tag bat Buti­na den Rich­ter um Nach­sicht. Sie erklär­te :

Mei­ne Eltern erfuh­ren von mei­ner Ver­haf­tung in den Mor­gen­nach­rich­ten, die sie in ihrem Land­haus in einem sibi­ri­schen Dorf sahen. […] Ich lie­be sie sehr, habe ihnen aber mora­lisch und finan­zi­ell gescha­det. Sie lei­den unter all dem. Ich habe auch mein eige­nes Leben zer­stört. Ich kam nicht auf­grund irgend­wel­cher Befeh­le in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten, son­dern mit Hoff­nung, und jetzt bleibt nichts als Buße.

Buti­na reis­te 2016 mit einem Stu­den­ten­vi­sum in die USA und wur­de als Waf­fen­rechts­ak­ti­vis­tin aktiv. Auf der Jagd nach “rus­si­schen Agen­ten” nach der Wahl von US-Prä­si­dent Donald Trump wur­de sie beschul­digt, im Auf­trag der rus­si­schen Regie­rung ver­sucht zu haben, star­ken Ein­fluss auf die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei und die Natio­nal Rif­le Asso­cia­ti­on (NRA) aus­zu­üben. Mos­kau strei­tet ab, irgend­wel­che Ver­bin­dun­gen zu ihr gehabt zu haben.

Buti­na bekann­te sich im Rah­men der straf­recht­li­chen Ankla­ge wegen Ver­schwö­rung schul­dig, als nicht regis­trier­ter aus­län­di­scher Agent in den USA gehan­delt zu haben – eine Anfor­de­rung, von der nach eige­nen Anga­ben nichts wuss­te.

Die neun Mona­te, die sie bereits in Unter­su­chungs­haft ver­bracht hat, wer­den auf ihre 18 Mona­te Haft ange­rech­net. Wäh­rend ihrer Haft­zeit behaup­te­te Buti­na, dass sie unnö­tig hart behan­delt wur­de, wobei der rus­si­sche Außen­mi­nis­ter Ser­gei Law­row sag­te, dass die Bedin­gun­gen, unter denen die Stu­den­tin fest­ge­hal­ten wur­de, “nor­ma­ler­wei­se gefähr­li­chen Wie­der­ho­lungs­tä­tern vor­be­hal­ten” sei­en.

Seit ihrer Ver­haf­tung im Juli letz­ten Jah­res berich­te­te ein Groß­teil der Main­stream­me­di­en eine Geschich­te nach der ande­ren, in der behaup­tet wur­de, dass Buti­na eine Spio­nin sei, die sich in das US-Estab­lish­ment ein­schmei­cheln woll­te und sogar Sex im Aus­tausch für Ein­fluss anbot. Ihr Anwalt, Robert Dris­coll, sag­te am Frei­tag gegen­über Repor­tern, dass die Stu­den­tin aus kei­nem ande­ren Grund als ihrer Natio­na­li­tät ver­haf­tet und ver­leum­det wur­de. Er unter­strich :

Jeder, der denkt, dass jemand, der kein Rus­se ist, in die glei­che Situa­ti­on gera­ten wür­de, täuscht sich bloß selbst.

Buti­nas Ver­ur­tei­lung been­det eine wei­te­re “anti­rus­si­sche” Hetz­jagd, der sich neben der Unter­su­chung des Son­der­be­ra­ters Robert Muel­ler fort­ge­setzt. Obwohl Buti­na sich schul­dig bekennt, behaup­tet ihr Ver­tei­di­gungs­team, dass sie kei­ne Spio­nin war, nie gehei­me Akti­vi­tä­ten unter­nom­men und die US-Regie­rung nie ange­lo­gen hat.

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Straßenumfrage in Donezk und Lugansk : “Russische Pässe bedeuten mehr Rechte und Garantien”


Men­schen mit stän­di­gem Wohn­sitz in “ein­zel­nen Krei­sen” der Gebie­te von Donezk und Lug­ansk kön­nen dem­nächst in einem “ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren” rus­si­sche Staats­bür­ger wer­den. Eine beschleu­nig­te Prü­fung der Unter­la­gen soll bin­nen drei­er Mona­te erfol­gen. Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat den Beschluss mit der Sor­ge um die Men­schen­rech­te in der ost­ukrai­ni­schen Regi­on begrün­det. Der schei­den­de ukrai­ni­sche Prä­si­dent Petro Poro­schen­ko wirft Mos­kau vor, den Frie­dens­pro­zess damit zu tor­pe­die­ren. Die Ent­schei­dung Russ­lands miss­fällt auch dem gewähl­ten Staats­chef Wla­di­mir Selens­kij.

Mehr zum The­ma — Wla­di­mir Putin erleich­tert Ver­ga­be rus­si­scher Staats­bür­ger­schaft an Ein­woh­ner des Don­bass

In den nicht aner­kann­ten Volks­re­pu­bli­ken Donezk und Lug­ansk leben nach Anga­ben der loka­len Behör­den mehr als 3,5 Mil­lio­nen Men­schen. Der Sen­der RT hat sich in Donezk und Lug­ansk umge­hört und Ein­woh­ner nach ihrer Mei­nung und ihren Hoff­nun­gen befragt.

Mehr zum The­ma — Kreml : Noch kei­ne Glück­wün­sche — Wer­den neu­en ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten nach sei­nen Taten beur­tei­len

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Lettischer Ministerpräsident sieht überall russische Propaganda


Als Bei­spiel rus­si­scher Fehl­in­for­ma­tio­nen nann­te der Regie­rungs­chef bei sei­ner Rede am Mitt­woch im EU-Par­la­ment die Kri­tik am Imp­fen :

Wo kommt nur die­ses Argu­ment her, dass Imp­fen zu Autis­mus führt ? Das kann man auf rus­si­sche Quel­len zurück­füh­ren. Sie sor­gen dafür, dass die Leu­te sich nicht imp­fen las­sen und das führt zu sehr erns­ten Gesund­heits­fol­gen in Euro­pa. 

Auch hin­ter fal­schen Infor­ma­tio­nen zur Migra­ti­on und zum Bre­x­it ste­cke Russ­land. “Es kommt alles aus einer ein­zi­gen Quel­le”, sag­te Karins.

Mehr zum The­ma — RT Deutsch-Inter­view mit einem “impf­kri­ti­schen Auf­klä­rer”

Zwar sei­en gesetz­li­che Ein­grif­fe pro­ble­ma­tisch, denn Zen­sur dür­fe nicht sein, sag­te der Regie­rungs­chef. Aber : “Wir müs­sen die­sen schma­len Grat fin­den, denn dies ist ein Angriff auf unse­re Art zu leben.”

Aus let­ti­scher Sicht sei­en Russ­land und sei­ne Fehl­in­for­ma­tio­nen die größ­ten Bedro­hun­gen für die Sicher­heit.

Die wich­tigs­ten The­men für Euro­pa und sei­ne Bür­ger sei­en laut Kariņš Arbeits­plät­ze, Migra­ti­on, Umwelt­po­li­tik und die öffent­li­che Sicher­heit. Die­se müs­se man ange­hen, vor allem die Siche­rung des Wohl­stands durch einen wei­te­ren Abbau von Hür­den im EU-Bin­nen­markt. “Bekämpft nicht die Popu­lis­ten”, sag­te er mit Blick auf die Wahl zum Euro­pa­par­la­ment Ende Mai. “Küm­mert euch um die Ursa­chen der Unzu­frie­den­heit der Men­schen.”

Mehr zum The­ma — Dis­kri­mi­nie­rung von Min­der­hei­ten in der EU : Die bal­ti­schen Staa­ten 

(rt deutsch/dpa)

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