Organisationskomitee : Fußball-WM 2018 brachte russischer Wirtschaft über 12 Milliarden Euro


Dem­nach über­traf Russ­land mit die­sem Ertrag den wirt­schaft­li­chen Effekt der frü­he­ren Welt­meis­ter­schaf­ten in Bra­si­li­en, Süd­afri­ka, Deutsch­land und Süd­ko­rea und erreich­te annä­hernd die Resul­ta­te in Japan.

Wie fer­ner aus dem Bericht her­vor­geht, wird die rus­si­sche Wirt­schaft auch in den nächs­ten fünf Jah­ren noch einen posi­ti­ven Ein­fluss der WM zu spü­ren bekom­men. Laut Pro­gno­sen soll sie mit wei­te­ren 150 bis 210 Mil­li­ar­den Rubel (1,9 bis 2,7 Mil­li­ar­den Euro) jähr­lich von der posi­ti­ven Ent­wick­lung in der Tou­ris­mus­bran­che, von Anschluss-Inves­ti­tio­nen und durch Betriebs­kos­ten pro­fi­tie­ren.

Die Vor­be­rei­tung der Fuß­ball-WM 2018 ver­lang­te dem rus­si­schen Haus­halt ins­ge­samt 688 Mil­li­ar­den Rubel (über neun Mil­li­ar­den Euro) ab. 

Mehr zum The­ma — Rei­se­bü­ro Ctrip : Chi­ne­si­scher Tou­ris­mus nach Russ­land hat sich in die­sem Jahr mehr als ver­dop­pelt

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Nachbau russischer Kalaschnikow-Waffen in den USA ist “Diebstahl”


Die Erklä­rung folgt auf Medi­en­be­rich­te dar­über, dass das US-Mili­tär inlän­di­sche Waf­fen­pro­du­zen­ten dazu ermu­ti­gen will, Fak­si­mi­les, also ori­gi­nal­ge­treue Nach­bil­dun­gen, rus­si­scher Waf­fen her­zu­stel­len. Die US-Sank­tio­nen gegen Russ­land ver­bie­ten den Kauf der Waf­fen aus Russ­land. Berich­ten zufol­ge wer­den die Waf­fen an ver­schie­de­ne mili­tan­te Grup­pen in insta­bi­len Regio­nen auf der gan­zen Welt gelie­fert.

Die Idee selbst wirft Fra­gen auf. Wenn jemand die­se Arbeit legal und unter Ein­hal­tung aller Regeln aus­füh­ren möch­te, soll­te er sie mit Ros­obo­ron­ex­port bespre­chen. Andern­falls han­delt es sich um eine ille­ga­le Kopie rus­si­scher Pro­duk­te. Mit ande­ren Wor­ten, es ist ein Dieb­stahl”, erklär­te der Pres­se­dienst Ros­tecs.

Am Diens­tag berich­te­te der Natio­nal Inte­rest, dass das US Spe­cial Ope­ra­ti­ons Com­mand (USSOCOM) Zuschüs­se an US-Unter­neh­men gewähr­te, die in der Lage sein wer­den, “voll funk­ti­ons­fä­hi­ge Fak­si­mi­les von aus­län­di­schen Waf­fen her­zu­stel­len”, näm­lich das rus­si­sche leich­te Maschi­nen­ge­wehr PKM und das schwe­re Maschi­nen­ge­wehr NSV. Die her­ge­stell­ten Waf­fen soll­ten “gleich oder bes­ser” als die Ori­gi­na­le sein, heißt es.

Das USSOCOM gab an, dass es den inter­es­sier­ten Unter­neh­men kei­ne tech­ni­schen Zeich­nun­gen, Tei­le und Roh­stof­fe zur Ver­fü­gung stel­len wird. Die Antrag­stel­ler dür­fen die Waf­fen nur auf US-Ter­ri­to­ri­um her­stel­len. Sie müs­sen außer­dem in den USA her­ge­stell­te Mate­ria­li­en ver­wen­den und dür­fen nur US-Bür­ger beschäf­ti­gen.

Das Pro­gramm könn­te Her­stel­ler ermu­ti­gen, in Zukunft auch Kopi­en von eini­gen ande­ren aus­län­di­schen Waf­fen her­zu­stel­len.

Laut Natio­nal Inte­rest könn­te der Schritt des USSOCOM im Zusam­men­hang mit Washing­tons Plä­nen ste­hen, Kopi­en der Waf­fen an ver­schie­de­ne Grup­pen im Irak, Syri­en oder ande­ren Kriegs­ge­bie­ten zu lie­fern. Die grund­le­gen­de Idee, US-Kopi­en aus­län­di­scher Waf­fen her­zu­stel­len, anstatt sie im Aus­land zu beschaf­fen, wur­de von der Medi­enstel­le als “sinn­voll und wirt­schaft­lich” bezeich­net.

Die Nach­fra­ge nach Kalasch­ni­kow-Waf­fen ist welt­weit stark gestie­gen, nach­dem die USA und spä­ter die Euro­päi­sche Uni­on im Jahr 2014 ein Import­ver­bot für den Her­stel­ler ange­kün­digt hat­ten.

Der Wunsch der USA, rus­si­sche Maschi­nen­ge­weh­re zu repro­du­zie­ren, beweist die Zuver­läs­sig­keit und Exzel­lenz der Waf­fen, so Kalasch­ni­kow. Der Waf­fen­her­stel­ler sag­te gegen­über der Nach­rich­ten­agen­tur RIA Novos­ti am Mitt­woch, dass ihm kei­ne kon­kre­ten Infor­ma­tio­nen über sol­che Plä­ne vor­lie­gen. Das Unter­neh­men “ist nicht über­rascht”, da es wie­der ein­mal ein Beweis für die Vor­tei­le ist, die rus­si­sche Waf­fen bie­ten.

Benannt ist die Waf­fe nach Michail Kalasch­ni­kow, einem rus­si­schen Pan­zer­ve­te­ra­nen des Zwei­ten Welt­kriegs, der im Jahr 1947 das Gewehr “Avto­mat Kalasch­ni­ko­wa” ent­wi­ckel­te, das welt­weit als AK-47 bekannt ist. Der Kalasch­ni­kow Kon­zern ist der größ­te Waf­fen­her­stel­ler in Russ­land. In sowje­ti­schen Zei­ten stell­te er dem Mili­tär bis zu 600.000 Geweh­re pro Jahr zur Ver­fü­gung.

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Tor mit Rückwärtssalto – russischer Fußballer führt Elfmeterschießen zu neuen Höhen (Video)


Awdal­jan, der in der rus­si­schen Natio­na­len Stu­den­ti­schen Fuß­ball­li­ga für die Natio­na­le Tech­ni­sche For­schungs­uni­ver­si­tät Kasan spielt, erziel­te das unglaub­li­che Tor in der 55. Minu­te. Sei­ne Mann­schaft lag gera­de mit 1:0 gegen die Kon­kur­ren­ten aus Tsche­boks­a­ry in knap­per Füh­rung.

Der 22-Jäh­ri­ge zeig­te atem­be­rau­ben­de akro­ba­ti­sche Fähig­kei­ten : Er mach­te einen kur­zen Vor­lauf, schoss mit der Rech­ten in die rech­te obe­re Ecke – und lei­te­te sei­nen unbän­di­gen rest­li­chen Schwung in einen spek­ta­ku­lä­ren Rück­wärts­sal­to.

Autor : Rus­si­sche Natio­na­le Stu­den­ti­sche Fuß­ball­li­ga

Die Num­mer 7 ver­ließ mit tri­um­phal erho­be­nen Armen den Straf­raum, gefolgt von meh­re­ren Team­kol­le­gen – doch ande­re schau­ten des­in­ter­es­siert drein — wahr­schein­lich haben sie Awdal­jans Akro­ba­tik nicht zum ers­ten Mal beob­ach­te­tet. 

Kasan schwang sich in die­sem Spiel zu einem 4:0-Sieg auf und ver­bes­ser­te damit ihren Tabel­len­stand in der rus­si­schen Ers­ten Stu­den­ten­li­ga auf Platz drei.

Das Film­ma­te­ri­al des Elf­me­ter-Tores ist viral gewor­den, sogar die rus­si­sche Natio­nal­mann­schaft twit­ter­te : “Habt ihr schon mal so ein Elf­me­ter gese­hen?!!!”

Mehr zum The­ma – Nach Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen : Ronal­do ver­zich­tet auf die nächs­ten Län­der­spie­le mit Por­tu­gal

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Russischer Botschafter in Großbritannien spricht über vermeintlichen Cyberangriff auf OPCW


Russ­land habe Groß­bri­tan­ni­en vor­ge­schla­gen, die Pro­ble­me der Cyber­si­cher­heit gemein­sam zu dis­ku­tie­ren, füg­te Jakowen­ko hin­zu. Lon­don hab­ve dies nicht tun wol­len, so der rus­si­sche Diplo­mat. Ihm zufol­ge han­de­le es sich jetzt um eine gut koor­di­nier­te Kam­pa­gne zur Dis­kre­di­tie­rung Russ­lands, weil die Anschul­di­gun­gen von drei Län­dern am sel­ben Tag geäu­ßert wur­den.

Mehr zum The­ma — Ver­meint­li­cher Angriff auf OPCW : USA, Groß­bri­tan­ni­en und Nie­der­lan­de beschul­di­gen rus­si­sche Hacker

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Nach Verlegung von russischer S-300 : Israel könnte Syrien künftig mit F-35-Kampfjets angreifen


Das selbst vor­be­hal­te­ne Recht Tel Avivs, “ira­ni­sche Zie­le” über­all inner- oder außer­halb Syri­ens belie­big anzu­grei­fen, wur­de durch die Über­füh­rung von rus­si­schen Luft­ver­tei­di­gungs­sys­te­men des Typs S-300 und der dazu­ge­hö­ri­gen Kom­po­nen­ten nach Damas­kus durch Mos­kau unter­gra­ben. Die an die syri­sche Armee gelie­fer­ten Boden-Luft-Rake­ten und Über­wa­chungs­an­la­gen sowie die Ent­schlos­sen­heit Mos­kaus, die Radar-, Navi­ga­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me aller Flug­zeu­ge zu blo­ckie­ren, die über die Mit­tel­meer­küs­te Zie­le in Syri­en angrei­fen, könn­ten die Mis­sio­nen der israe­li­schen F-15- und F-16-Kampf­flug­zeu­ge künf­tig erschwe­ren. Um poten­zi­el­le Bedro­hun­gen für die Luft­waf­fe abzu­wen­den, könn­te sich Isra­el künf­tig ver­stärkt auf sei­ne F-35-Jets ver­las­sen, um Mis­sio­nen zur Bom­bar­die­rung Syri­ens durch­zu­füh­ren, berich­te­te das israe­li­sche Mili­tär­ra­dio Gal­ei Tzahal.

Die kom­men­den Angrif­fe wer­den nicht die ers­ten sein, aber sie wer­den für die Pilo­ten ange­sichts der neu­en Rea­li­tät am syri­schen Him­mel siche­rer sein”, sag­te eine Quel­le der israe­li­schen Luft­waf­fe (IAF) dem Radio­sen­der und beton­te, dass Isra­el die fes­te Absicht hat, die­se “teu­ers­te Waf­fe der Welt” auch zu benut­zen.

In den letz­ten Jah­ren bestell­te Tel Aviv 50 F-35-Jets, die in Isra­el unter ihrem hebräi­schen Namen “Adir” bekannt sind. Das Kampf­flug­zeug wird von Lock­heed Mar­tin pro­du­ziert und für 125 Mil­lio­nen US-Dol­lar pro Stück ver­kauft. Acht die­ser Flug­zeu­ge wur­den bereits an Isra­el aus­ge­lie­fert, wäh­rend 33 wei­te­re bis 2021 erwar­tet wer­den, infor­mier­te die IAF-Quel­le wei­ter.

Gemäß den tech­ni­schen Merk­ma­len die­ser in den USA her­ge­stell­ten Jets, soll­te es das sogen­n­an­te akti­ve elek­tro­nisch gescann­te Array-Radar­sys­tem (AESA) die­sem Jet theo­re­tisch ermög­li­chen, unbe­merkt inner­halb des feind­li­chen Ter­ri­to­ri­ums zu ope­rie­ren und fort­schritt­li­chen Rake­ten­ab­wehr­sys­te­men wie dem S-300 durch die Unter­drü­ckung sei­ner Sen­so­ren zu ent­kom­men. Ob die Tarn­fä­hig­kei­ten der F-35 unter rea­len Kampf­be­din­gun­gen wirk­sam sein wer­den oder nicht, ist noch nicht abzu­se­hen, da das Flug­zeug in der Ver­gan­gen­heit neben Hun­der­ten ande­rer Feh­ler und Stö­run­gen mit sei­nen Sys­te­men auch Radar­pro­ble­me hat­te.

Der Schritt Russ­lands zur Siche­rung des syri­schen Luft­raums mit S-300-Sys­te­men folgt dem Abschuss des Auf­klä­rungs­flug­zeugs Il-20 über Syri­en durch ein ver­al­te­tes syri­sches Flug­ab­wehr­sys­tem ohne Freund-Feind-Ken­nung. Nach Mos­kau sei Isra­el ver­ant­wort­lich für den Abschuss, bei dem 15 rus­si­sche Sol­da­ten star­ben. Laut rus­si­schen Mili­tärs hät­te sich die Tra­gö­die nicht ereig­net, wenn die vier angrei­fen­den israe­li­schen F-16-Kampf­jets nicht die rus­si­sche Maschi­ne als Deckung für ihren Luft­an­griff in Lata­kia benutzt hät­ten.

Tel Aviv lehn­te die Ver­ant­wor­tung ab und wälz­te statt­des­sen die Schuld auf Damas­kus und Tehe­ran ab. Man woll­te aus­schließ­lich “ira­ni­sche Zie­le” in Syri­en bom­bar­die­ren, heißt es. Isra­el ver­pflich­te­te sich jedoch, die Koor­di­nie­rung zwi­schen den IDF und den rus­si­schen Mili­tärs zu ver­stär­ken, um wei­te­re unglück­li­che Zwi­schen­fäl­le am Him­mel über Syri­en zu ver­mei­den.

Mehr zum The­ma — Damas­kus zu Lie­fe­rung von S-300 : Isra­el soll­te sich nächs­ten Angriff lie­ber zwei­mal über­le­gen 

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Russischer Verteidigungsminister : S-300-Luftverteidigungssystem an Syrien erfolgreich geliefert


Wir haben die Lie­fe­rung des S-300-Sys­tems abge­schlos­sen”, sag­te Schoi­gu am Diens­tag. Die Aus­rüs­tung, die nach Syri­en gelie­fert wur­de, habe aus 49 Mili­tär­ge­rä­ten, dar­un­ter Radar­ge­rä­te, Kon­troll­fahr­zeu­ge und vier Trä­ger­ra­ke­ten bestan­den, füg­te er hin­zu.

Russ­land hat­te die Lie­fe­rung des S-300-Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tems als Reak­ti­on auf den Abschuss des rus­si­schen Auf­klä­rungs­flug­zeu­ges Il-20 über Syri­en ange­kün­digt.

Mehr zum The­ma — Damas­kus zu Lie­fe­rung von S-300 : Isra­el soll­te sich nächs­ten Angriff lie­ber zwei­mal über­le­gen

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US-Versuche für Meeresblockade Russlands sind folgenschwer – russischer Senator


Der Ver­such der USA, eine Mee­res­blo­cka­de gegen Russ­land ein­zu­füh­ren, wird mit einem gro­ßen Skan­dal enden – den die Ame­ri­ka­ner selbst nicht brau­chen. Dies äußer­te das Mit­glied des Aus­schus­ses für Ver­tei­di­gung und Sicher­heit im Föde­ra­ti­ons­rat Franz Klin­ze­witsch am Sams­tag gegen­über Medi­en.
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Russischer Sicherheitschef Patruschew warnt vor “syrischem Szenario” in Afghanistan


Der Sekre­tär des Sicher­heits­ra­tes der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on, Niko­lai Patru­schew, nahm an einer lau­fen­den mul­ti­la­te­ra­len Kon­sul­ta­ti­on über eine Lösung für Afgha­ni­stan teil, die der­zeit in Kabul statt­fin­det. Dort teil­te er ande­ren hoch­ran­gi­gen Beam­ten sei­ne Ansich­ten bezüg­lich der Lage in dem Land mit.

Patru­schew bezeich­ne­te die Akti­vi­tä­ten des Isla­mi­schen Staa­tes (IS) als einen der Haupt­fak­to­ren für die Ver­schlech­te­rung der all­ge­mei­nen Situa­ti­on in Afgha­ni­stan. Außer­dem wies er dar­auf hin, dass der IS in dem Land das “syri­sche Sze­na­rio” wie­der­ho­len wol­le.

Der Sicher­heits­be­am­te for­der­te sei­ne aus­län­di­schen Kol­le­gen auf, die Bedro­hung ernst zu neh­men, und wies dar­auf hin, dass 2014 auch vie­le Men­schen dach­ten, dass die Ter­ror­grup­pe kei­ne ech­te Bedro­hung für den Irak oder Syri­en dar­stel­len wer­de.

Der viel­schich­ti­ge mili­tä­ri­sche Kon­flikt in Syri­en begann im Jahr 2011 nach einer Wel­le gewalt­tä­ti­ger Pro­tes­te, zu denen es im Rah­men des “Ara­bi­schen Früh­lings” kam. Ein gro­ßer Teil der Mili­zen, die sich gegen den syri­schen Prä­si­den­ten Baschar al-Assad stell­ten, stand auf der Sei­te der isla­mi­schen Fun­da­men­ta­lis­ten des IS, was dazu führ­te, dass die Radi­ka­len fast ein Drit­tel des Lan­des, ein­schließ­lich der ölrei­chen Regio­nen im Nor­den Syri­ens, besetz­ten.

Eine von den USA geführ­te Koali­ti­on star­te­te 2014 eine Ope­ra­ti­on zur Bekämp­fung des IS in Syri­en, aber ihre offe­ne Oppo­si­ti­on gegen den recht­mä­ßig gewähl­ten syri­schen Prä­si­den­ten und sei­ne Regie­rung sowie die Unter­stüt­zung meh­re­rer ter­ro­ris­ti­scher Grup­pen, die der Wes­ten als “mode­rat” betrach­tet, führ­ten zu sehr beschei­de­nen Fort­schrit­ten.

Mehr zum The­ma — Erfolg­los — 900 Ter­ro­ris­ten haben 2016 ver­sucht, nach Russ­land ein­zu­drin­gen

Die rus­si­sche Luft­waf­fe star­te­te im Jahr 2015 nach einem offi­zi­el­len Antrag der syri­schen Regie­rung ihre eige­ne Ope­ra­ti­on in Syri­en. Mit rus­si­scher Unter­stüt­zung erober­te die syri­sche Armee einen Groß­teil der zuvor von den Ter­ro­ris­ten besetz­ten Ter­ri­to­ri­en zurück. Zwei Jah­re spä­ter ord­ne­te Russ­land bereits einen teil­wei­sen Rück­zug aus dem Land an, weil das Mili­tär alle sei­ne Haupt­zie­le erreicht hat­te.

Bei den Kon­sul­ta­tio­nen in Kabul beton­te der rus­si­sche Sicher­heits­chef nun, dass die Kri­se in Afgha­ni­stan nicht mit rein mili­tä­ri­schen Mit­teln zu been­den sei. Er sag­te :

Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, die poli­ti­schen Pro­ble­me in Afgha­ni­stan zu lösen, besteht dar­in, mit poli­ti­schen Mit­teln und akti­ver inter­na­tio­na­ler Unter­stüt­zung ein lan­des­wei­tes Abkom­men zu errei­chen.

Der rus­si­sche Beam­te stell­te fest, dass die wich­tigs­te radi­ka­le Bewe­gung Afgha­ni­stans, die Tali­ban, immer stär­ker wer­de und in jüngs­ter Zeit vie­le erfolg­rei­che Angrif­fe auf regie­rungs­treue Kräf­te, ins­be­son­de­re in den Pro­vinz­zen­tren, durch­ge­führt habe. Er wies dar­auf hin, dass dies trotz der 17-jäh­ri­gen Prä­senz des US-Mili­tärs auf afgha­ni­schem Boden geschieht, und sag­te, dies sei ein wei­te­rer Beweis dafür, dass es für die Kri­se kei­ne mili­tä­ri­sche Lösung gebe.

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