Flachtrudeln“ von russischer Su-57 auf Video eingefangen


Im Inter­net sind Auf­nah­men auf­ge­taucht, auf denen ein Übungs­flug des rus­si­schen Tarn­kap­pen-Mehr­zweck­kampf­flug­zeugs Su-57 zu sehen ist. Die Maschi­ne probt die Kunst­flug­fi­gur „Flacht­ru­deln“. Dabei ver­liert das Flug­zeug in einem ver­ti­ka­len Spi­ral­flug an Höhe.
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Putin, der Herzensdieb : Russischer Präsident kniet sich vor junge Ballerina und küsst deren Hand


Am Diens­tag traf sich Wla­di­mir Putin mit einer Grup­pe jun­ger Bal­lett­schü­ler an einer Tanz­aka­de­mie in Sewas­to­pol auf der Krim. Wäh­rend der Prä­si­dent Auto­gram­me ver­teil­te, sprach er eines der Mäd­chen mit “Made­moi­sel­le” an, knie­te sich hin und küss­te deren Hand. Auf dem Video ist zu sehen, wie die rest­li­chen Kin­der lachen und applau­die­ren. 

Das rus­si­sche Staats­ober­haupt hat auch schon in der Ver­gan­gen­heit gute Umgangs­for­men gezeigt. Wla­di­mir Putin ist dafür bekannt, weib­li­chen Staats­ober­häup­tern und Spit­zen­be­am­ten Blu­men­sträu­ße zu schen­ken – bei­spiels­wei­se der Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und der ehe­ma­li­gen öster­rei­chi­schen Außen­mi­nis­te­rin Karin Kneissl.

Mehr zum The­ma — Er hat es wie­der getan und die Bild hat ihren nächs­ten Affront — Putin schenkt Macrons Frau Blu­men

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Russischer Sicherheitsrat : USA wollen mit Kündigung von INF-Vertrag ihre Übermacht sichern


Der hoch­ran­gi­ge rus­si­sche Beam­ten ist der Mei­nung, dass der Beweg­grund der USA, den INF-Ver­trag zu kün­di­gen, ihr Stre­ben ist, die Über­macht in der Welt zu erlan­gen. Patru­schew warn­te aber vor Gefah­ren, die der ein­sei­ti­ge Aus­stieg Washing­tons aus dem Ver­trag mit sich brin­gen könn­te.

Das wird jedoch zu einem Cha­os füh­ren, weil ande­re Län­der auch dar­auf reagie­ren wer­den. Ein sol­ches Wett­rüs­ten kann dann kon­se­quen­ter­wei­se nur zuneh­men.

Patru­schew beton­te wie­der­holt, dass Russ­land nir­gend­wo Waf­fen als Ers­tes sta­tio­nie­ren wer­de. Mos­kau sei sehr dar­an gele­gen, dass die USA eine ähn­li­che Erklä­rung abge­ben wür­den.

Aber sie gehen dar­auf nicht ein.

Der Sekre­tär des Sicher­heits­ra­tes brach­te aber die Hoff­nung zum Aus­druck, dass man das The­ma der stra­te­gi­schen Sta­bi­li­tät auch wei­ter­hin erör­tern und es posi­ti­ve Schrit­te geben wer­de.

Ich glau­be, man ist trotz­dem dar­an inter­es­siert, die Sta­bi­li­tät in der Welt auf­recht­zu­er­hal­ten. 

Der INF-Ver­trag, der im Jahr 1987 vom dama­li­gen US-Prä­si­den­ten Ronald Rea­gan und sei­nem sowje­ti­schen Amts­kol­le­gen Michail Gor­bat­schow unter­zeich­net wur­de, regel­te die Bestän­de der USA und der Sowjet­uni­on an land­ge­stütz­ten Mit­tel- und Kurz­stre­cken­ra­ke­ten und dien­te als Instru­ment gegen Auf- und Wett­rüs­ten.

Mehr zum The­ma — In Erin­ne­rung an den INF-Ver­trag : Geschich­te einer Hoff­nung (Video)

Am 2. Febru­ar 2019 setz­ten die USA ihre Ver­pflich­tun­gen aus dem Ver­trag aus. Die US-Regie­rung droh­te damals damit, aus dem Ver­trag inner­halb von sechs Mona­ten aus­zu­tre­ten, wenn Mos­kau die angeb­lich aus dem Ver­trag resul­tie­ren­den For­de­run­gen nicht erfüllt. Russ­land wies alle Anschul­di­gun­gen zurück und warf sei­ner­seits den USA vor, die Ver­trags­re­ge­lun­gen seit Jah­ren zu ver­let­zen. Nach dem Schritt der USA hat auch Russ­land sei­ne Teil­nah­me am INF-Ver­trag aus­ge­setzt.

Am 2. August wur­de der INF-Ver­trag nicht ver­län­gert und ver­lor sei­ne Gül­tig­keit. Mos­kau kri­ti­sier­te den Rück­zug der USA aus dem Ver­trag und bezeich­ne­te den Schritt Washing­tons als “einen schwe­ren Feh­ler”.

Mos­kau rief zudem die USA und ihre NATO-Ver­bün­de­ten auf, ein Mora­to­ri­um über die Sta­tio­nie­rung von Mit­tel- und Kurz­stre­cken­ra­ke­ten zu ver­hän­gen. Dies kön­ne einen kurz­fris­ti­gen Ersatz für den aus­ge­lau­fe­nen INF-Ver­tag dar­stel­len, so der Kreml.

Mehr zum The­ma — USA ent­wi­ckeln neue Rake­ten – direkt nach Been­di­gung des INF-Ver­trags

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Russischer Föderationsrat arbeitet an Maßnahmen zur Abwehr westlicher Informationskriege


Die Zwi­schen­kom­mis­si­on für Infor­ma­ti­ons­po­li­tik und Zusam­men­ar­beit mit den Medi­en des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes arbei­tet dar­an, den Ver­su­chen einer Rei­he west­li­cher Län­der zu wider­ste­hen, Infor­ma­ti­ons­krie­ge aus­zu­lö­sen und die Medi­en­frei­heit ein­zu­schrän­ken. Das erklär­te Kom­mis­si­ons­chef Ale­xei Pusch­kow am Frei­tag in einer Ple­nar­sit­zung. Er sag­te :

Sie bie­ten uns eine neue Infor­ma­ti­ons­rea­li­tät. Bis­lang dien­te die Infor­ma­ti­on der Poli­tik, aber jetzt ist die Infor­ma­ti­on selbst zur Poli­tik gewor­den, sie prägt die Poli­tik. Dies erfor­dert eine Ant­wort. Wir kön­nen das Schlacht­feld nicht den­je­ni­gen über­las­sen, die Infor­ma­ti­ons­krie­ge füh­ren. In die­sem Zusam­men­hang beab­sich­tigt unse­re Kom­mis­si­on, einen Akti­ons­plan zu erstel­len, um die­sen Bemü­hun­gen in der nächs­ten poli­ti­schen Sai­son zu wider­ste­hen.

Er schlug auch vor, dass rus­si­sche Sena­to­ren ver­su­chen soll­ten, Fra­gen der Medi­en­frei­heit auf die Tages­ord­nung inter­na­tio­na­ler Tref­fen und Kon­fe­ren­zen zu set­zen.

Laut Pusch­kow sind Infor­ma­ti­ons­krie­ge im Begriff, eine neue umfas­sen­de­re Ebe­ne zu errei­chen. Er stell­te fest :

Ich möch­te dar­auf hin­wei­sen, dass die west­li­chen Län­der offi­zi­ell Haus­halts­mit­tel für die­se Zwe­cke bereit­stel­len.

Der Sena­tor füg­te hin­zu, dass der US-Kon­gress in die­sem Jahr Zig­mil­lio­nen US-Dol­lar bereit­ge­stellt habe, “um so genann­te zuver­läs­si­ge Infor­ma­tio­nen in Ost­eu­ro­pa zu ver­brei­ten und die so genann­ten unab­hän­gi­gen Medi­en zu unter­stüt­zen”. Außer­dem ver­su­che der Wes­ten “schwar­ze und wei­ße Lis­ten von Medi­en zu erstel­len und sie in unzu­ver­läs­si­ge und zuver­läs­si­ge Medi­en zu unter­tei­len”.

Er wer­de die Initia­ti­ve ergrei­fen, eine inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz über die Medi­en­frei­heit inmit­ten von Infor­ma­ti­ons­krie­gen abzu­hal­ten. Die Vor­sit­zen­de des Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko unter­stützt die Idee.

Mehr zum The­ma — Auf­ge­deckt : Ver­bin­dung zwi­schen BILD und der bri­ti­schen Geheim­ope­ra­ti­on “Inte­gri­ty Initia­ti­ve”

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Russisches Verteidigungsministerium wirft Südkorea Gefährdung russischer Militärflugzeuge vor


Am 23. Juli 2019 haben zwei stra­te­gi­sche Bom­ber vom Typ Tu-95MS der rus­si­schen Welt­raum- und Luft­streit­kräf­te einen Pla­nungs­flug im Luft­raum über dem neu­tra­len Gewäs­ser des Japa­ni­schen Mee­res durch­ge­führt”, heißt es in der offi­zi­el­len Mit­tei­lung des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums.

Nahe der süd­ko­rea­ni­schen Insel Dok­do (Takeshi­ma) haben sich zwei süd­ko­rea­ni­sche F‑16-Kampf­flug­zeu­ge den rus­si­schen Flug­zeu­gen genä­hert, hieß es wei­ter.

Laut der rus­si­schen Mili­tär­be­hör­de absol­vier­ten die süd­ko­rea­ni­schen Maschi­nen aller­dings unpro­fes­sio­nel­le Manö­ver, sodass sie den Kurs der rus­si­schen Lang­stre­cken­bom­ber kreuz­ten und deren Sicher­heit gefähr­de­ten. Die süd­ko­rea­ni­schen Pilo­ten stell­ten dabei kei­nen Funk­kon­takt mit den Besat­zun­gen der Tu-95MS-Maschi­nen her.

Das rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hat betont, dass es bei der Flug­rou­te sei­ner Tu-95MS-Maschi­nen kei­ne Abwei­chun­gen gege­ben habe. Die Lang­stre­cken­bom­ber ver­letz­ten dem­nach kei­nen süd­ko­rea­ni­schen Luft­raum.

Laut dem Minis­te­ri­um ver­su­chen die Pilo­ten Süd­ko­reas nicht zum ers­ten Mal ver­geb­lich, die Durch­füh­rung rus­si­scher Flü­ge über den neu­tra­len Gewäs­sern des Japa­ni­schen Mee­res zu ver­hin­dern. Dabei ver­wei­sen sie auf eine süd­ko­rea­ni­sche “Iden­ti­fi­ka­ti­ons­zo­ne zur Luft­ver­tei­di­gung”.

Die­se sei von der süd­ko­rea­ni­schen Sei­te ein­sei­tig erklärt wor­den. Sol­che Zonen sind vom inter­na­tio­na­len Recht nicht vor­ge­se­hen und von Russ­land nicht aner­kannt, “wor­über es die süd­ko­rea­ni­sche Sei­te mehr­mals über unter­schied­li­che Kanä­le infor­miert” habe.

Dar­über hin­aus bestrei­tet das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um die Infor­ma­ti­on, wonach es Warn­schüs­se sei­tens der süd­ko­rea­ni­schen Maschi­nen gab.

Zuvor hat­te das süd­ko­rea­ni­sche Komi­tee der Ver­ei­nig­ten Stabs­chefs den rus­si­schen Welt­raum- und Luft­streit­kräf­ten vor­ge­wor­fen, am frü­hen Diens­tag­mor­gen den Luft­raum Süd­ko­reas ver­letzt zu haben. 

Süd­ko­rea hat­te im Jahr 2013 erklärt, sei­ne “Iden­ti­fi­ka­ti­ons­zo­ne zur Luft­ver­tei­di­gung” (ADIZ) in süd­li­cher Rich­tung zu erwei­tern. Hin­ter­grund war damals der Streit um Gebiets­an­sprü­che im Ost­chi­ne­si­schen Meer. Seit­dem soll es mehr­fach angeb­li­che Ver­let­zun­gen der Zone durch rus­si­sche und chi­ne­si­sche Flug­zeu­ge gege­ben haben.

Mehr zum The­ma — Über der Ost­see : Finn­land, Däne­mark und Schwe­den ver­fol­gen mit Jets rus­si­sche Tu-160-Bom­ber

(RIA Novosti/ RT Deutsch)

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