Japan und Russland erörtern wirtschaftliche Zusammenarbeit auf den Kurilen


Ver­tre­ter Japans und Russ­lands führ­ten eine wei­te­re Gesprächs­run­de über gemein­sa­me wirt­schaft­li­che Akti­vi­tät auf den Süd­ku­ri­len durch, wobei der Schwer­punkt auf einem Rah­men liegt, der die Durch­füh­rung bila­te­ra­ler Pro­jek­te erleich­tern soll. Das ver­kün­de­te das japa­ni­sche Außen­mi­nis­te­ri­um gegen­über der Nach­rich­ten­agen­tur TASS nach den Kon­sul­ta­tio­nen.

An den Gesprä­chen nah­men der stell­ver­tre­ten­de Gene­ral­di­rek­tor des Büros für euro­päi­sche Ange­le­gen­hei­ten des japa­ni­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums Hide­ki Uya­ma und der stell­ver­tre­ten­de Direk­tor der Kon­su­lar­ab­tei­lung des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums Nail Laty­pow teil. Das Tref­fen fand hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt. Das japa­ni­sche Minis­te­ri­um teil­te im Anschluss mit :

Bei­de Sei­ten erör­ter­ten aus­führ­lich die gemein­sa­me wirt­schaft­li­che Akti­vi­tät auf den vier nörd­li­chen Inseln [Tokios Bezeich­nung für die Süd­ku­ri­len] mit dem Ziel, eine Ver­ein­ba­rung zu erzie­len, die die Durch­füh­rung von Pro­jek­ten im Rah­men die­ser Akti­vi­tät erleich­tern wür­de.

Nach Anga­ben des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums erör­ter­ten die bei­den Sei­ten bei den Kon­sul­ta­tio­nen auch den huma­ni­tä­ren Aus­tausch zwi­schen der nord­ja­pa­ni­schen Prä­fek­tur Hok­kai­do und der Insel Sacha­lin.

Mos­kau und Tokio füh­ren der­zeit Kon­sul­ta­tio­nen über gemein­sa­me Wirt­schafts­tä­tig­kei­ten auf den süd­li­chen Kuri­len in fünf Berei­chen durch : Aqua­kul­tur, Gewächs­häu­ser, Tou­ris­mus, Wind­ener­gie und Abfall­ver­wer­tung. Bei­de Sei­ten betrach­ten die­se Akti­vi­tät als einen Schritt in Rich­tung eines Frie­dens­ver­trags zwi­schen Russ­land und Japan.

Laut Tokio haben die bei­den Län­der jedoch unter­schied­li­che Ansät­ze, wie sol­che Pro­jek­te umge­setzt wer­den sol­len. Russ­land ist der Ansicht, dass dies im Rah­men sei­ner Geset­ze gesche­hen soll­te, wäh­rend Japan auf der Schaf­fung eines beson­de­ren Rechts­sys­tems auf den Inseln besteht.

Mehr zum The­ma — US-Basen auf den Süd­ku­ri­len ? Rus­si­sche Poli­ti­ker ver­är­gert über japa­ni­sche Pres­se

RT Deutsch


Bolton droht weitere Sanktionen als Warnung an “externe Akteure” wie Russland an


Das Wei­ße Haus kün­dig­te am Mitt­woch Ein­schrän­kun­gen bei Rei­sen und bei Geld­über­wei­sun­gen nach Kuba an. Über­wei­sun­gen von US-Bür­gern nach Kuba wer­den auf 1.000 Dol­lar pro Per­son und Quar­tal begrenzt. Nicht-Fami­li­en­rei­sen wür­den ein­ge­schränkt, um einen ver­meint­li­chen ver­schlei­er­ten Tou­ris­mus zu redu­zie­ren, der der kuba­ni­schen Regie­rung und dem Mili­tär zugu­te kom­me, sag­te US-Sicher­heits­be­ra­ter Bol­ton bei sei­nem Auf­tritt vor Exil­ku­ba­nern in Flo­ri­da.

Nach Anga­ben von US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo bekom­men US-Bür­ger zudem ab dem 2. Mai die Mög­lich­keit, gegen aus­län­di­sche Unter­neh­men zu kla­gen, die Eigen­tum nut­zen, das nach der Revo­lu­ti­on im Jahr 1959 von Kuba ent­eig­net wur­de. Wer sol­ches Eigen­tum genutzt habe, sol­le kein US-Visum mehr bekom­men, so Pom­peo. Mit die­ser Maß­nah­me macht die Regie­rung unter US-Prä­si­dent Donald Trump die Locke­rungs­po­li­tik sei­nes Vor­gän­gers Barack Oba­ma wei­ter rück­gän­gig.

Mehr zum The­ma — US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton : “USA tole­rie­ren kei­ne Ein­mi­schung von außen in Vene­zue­la”

Auch gegen­über Vene­zue­la und Nica­ra­gua ver­schärf­te die US-Regie­rung am Mitt­woch den Kurs. Das US-Finanz­mi­nis­te­ri­um ver­häng­te Sank­tio­nen gegen die Zen­tral­bank Vene­zue­las, gegen einen Direk­tor der Bank sowie gegen eine Bank in Nica­ra­gua, die Ban­co Cor­po­ra­tivo. Auch der Sohn des nica­ra­gua­ni­schen Prä­si­den­ten Dani­el Orte­ga, Lau­rea­no Orte­ga Muril­lo, wur­de mit Sank­tio­nen belegt. Etwai­ges Ver­mö­gen der Betrof­fe­nen in den USA wird ein­ge­fro­ren, Ame­ri­ka­ner dür­fen mit ihnen kei­ne Geschäf­te mehr machen.

Trumps Natio­na­ler Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton nann­te Kuba, Vene­zue­la und Nica­ra­gua am Mitt­woch eine “Troi­ka der Tyran­nei”. 

Wir müs­sen die Kräf­te des Kom­mu­nis­mus und des Sozia­lis­mus zurück­wei­sen,” so Bol­ton.

Die Trump-Admi­nis­tra­ti­on sei stolz dar­auf, meh­re­re Maß­nah­men ankün­di­gen zu kön­nen, mit denen die Fol­gen der kata­stro­pha­len Poli­tik der Oba­ma-Ära umge­kehrt und die Ver­herr­li­chung von Sozia­lis­mus und Kom­mu­nis­mus end­lich been­det wür­den, ver­kün­de­te er.

US-Außen­mi­nis­ter Pom­peo warf der kuba­ni­schen Füh­rung dar­über hin­aus vor, ihre Bevöl­ke­rung zu unter­drü­cken und Gewalt zu expor­tie­ren. Ins­be­son­de­re stört sich die US-Regie­rung an der Unter­stüt­zung für Vene­zue­las Staats­chef Nicolás Madu­ro. Kuba lehn­te die US-Poli­tik gegen­über Vene­zue­la in schärfs­ten Tönen ab. Die Maß­nah­men sei­en ein “Angriff auf das Völ­ker­recht, die Sou­ve­rä­ni­tät Kubas und die drit­ter Staa­ten”, schrieb Außen­mi­nis­ter Bru­no Rodríguez auf sei­nem Twit­ter-Account. Die USA wür­den mit die­ser “aggres­si­ven Eska­la­ti­on” gegen Kuba jedoch schei­tern. Wie in Girón wer­den wir sie­gen”, füg­te Rodríguez in Anspie­lung auf die von den USA orga­ni­sier­te und fehl­ge­schla­ge­ne Schwei­ne­bucht-Inva­si­on im Jahr 1961 hin­zu.

US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo und Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton kri­ti­sier­ten Kuba wie­der­holt für die Unter­stüt­zung des vene­zo­la­ni­schen Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro. Am Mitt­woch beton­te Bol­ton, dass die aktu­el­len Maß­nah­men Washing­tons auch von jenen Län­dern als War­nung ange­se­hen wer­den soll­ten, die es wag­ten, Madu­ro wei­ter­hin zu unter­stüt­zen — ein­schließ­lich Russ­land.

Die Dro­hun­gen kom­men weni­ger als zwei Mona­te nach­dem die USA offen ver­sucht hat­ten, einen Mili­tär­putsch in Vene­zue­la durch­zu­füh­ren.

Bol­ton warn­te am Mitt­woch auch, dass der Ein­satz rus­si­scher Mili­tär­flug­zeu­ge in Vene­zue­la eine “Bedro­hung für die Sicher­heit” in der Regi­on dar­stel­le. Die “pro­vo­ka­ti­ve” Akti­on Russ­lands sei eine Bedro­hung für den “inter­na­tio­na­len Frie­den und die Sicher­heit”. Zugleich ver­kün­de­te Bol­ton, Washing­ton sei stolz dar­auf, dass die Mon­roe-Dok­trin wei­ter­hin gel­te und bezog sich auf die berüch­tig­te ab 1823 ein­ge­führ­te Leit­li­nie der US-Außen­po­li­tik. Die­se hul­digt offi­zi­ell eine Nicht­ein­mi­schung, um den euro­päi­schen Kolo­nia­lis­mus in der west­li­chen Hemi­sphä­re zu beschrän­ken, wäh­rend sie es den USA jedoch gleich­zei­tig ermög­licht, Latein­ame­ri­ka als den Hin­ter­hof Washing­tons ein­zu­rich­ten, wo bereits zahl­rei­che Putsch­ver­su­che durch­ge­führt wur­den.

Mehr zum The­ma — Trump : Russ­land muss Vene­zue­la ver­las­sen – alle Optio­nen offen

RT Deutsch


Medwedew nennt Zahl der Armen in Russland


In Russ­land leben nach Anga­ben der Regie­rung etwa 19 Mil­lio­nen Men­schen, deren Ein­kom­men unter dem Exis­tenz­mi­ni­mum liegt. Das ent­spricht fast 13 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung. Seit 2012 ist die Armuts­quo­te ange­stie­gen. Pre­mier­mi­nis­ter Dmi­tri Med­we­dew setzt nun auf geziel­te Unter­stüt­zung von Fami­li­en in Armut.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Wegen Spionage an Atom-U-Booten in Russland : Norweger erhält 14 Jahre Lagerhaft


Fro­de Berg ist 63 Jah­re alt, nor­we­gi­scher Staats­bür­ger und wur­de Ende 2017 in einem Hotel in Mos­kau fest­ge­nom­men. Heu­te fiel das Urteil gegen ihn. Die 14 Jah­re Lager­haft ent­spre­chen dem Ersu­chen der Staats­an­walt­schaft. Der Rich­ter Andrej Suwo­row sah es als erwie­sen an, dass der Spi­on Infor­ma­tio­nen über rus­si­sche Atom-U-Boo­te sam­mel­te und sich die­se von nor­we­gi­schen Geheim­dienst­lern bezah­len ließ. Berg hofft auf eine Begna­di­gung durch den rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin. Hier­für müss­te er aber zunächst ein Geständ­nis able­gen.

Berg hat bis­lang gestan­den, als “Kurier” für den nor­we­gi­schen Geheim­dienst tätig gewe­sen zu sein. Er wuss­te aber nach eige­nen Anga­ben nichts über die Inhal­te der Doku­men­te. Er arbei­te­te als Grenz­schüt­zer an der nor­we­gisch-rus­si­schen Gren­ze. Mit ihm wur­de auch ein ehe­ma­li­ger rus­si­scher Poli­zist ver­haf­tet, der ihm die Akten über die Mari­ne über­ge­ben haben soll. Laut den schwe­di­schen Nach­rich­ten trug Berg bei sei­ner Ver­haf­tung 3.000 Euro bei sich, mit denen er mög­li­cher­wei­se Infor­ma­tio­nen kau­fen soll­te.

Der rus­si­sche Anwalt von Berg, Ilja Nowi­kow, setzt auf die diplo­ma­ti­schen Anstren­gun­gen der nor­we­gi­schen Regie­rung. Auch sein nor­we­gi­scher Anwalt Bryn­julf Ris­nes ist die­ser Ansicht. Aber eine Begna­di­gung wäre der schnells­te Weg. Ein gutes Zei­chen sei gewe­sen, dass Wla­di­mir Putin vor dem Urteils­spruch auf einer Pres­se­kon­fe­renz mit der nor­we­gi­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin Erna Sol­berg sag­te, eine Begna­di­gung sei erst rele­vant, nach­dem ein Urteil gespro­chen wur­de.

RT Deutsch


Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

Mehr zum The­ma — Mos­kau reagiert auf Aus­schluss­dro­hun­gen des Euro­pa­ra­tes : “Wir wer­den nicht für hei­ße Luft bezah­len”

RT Deutsch


Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

Mehr zum The­ma — Mos­kau reagiert auf Aus­schluss­dro­hun­gen des Euro­pa­ra­tes : “Wir wer­den nicht für hei­ße Luft bezah­len”

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Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

Mehr zum The­ma — Mos­kau reagiert auf Aus­schluss­dro­hun­gen des Euro­pa­ra­tes : “Wir wer­den nicht für hei­ße Luft bezah­len”

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Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

Mehr zum The­ma — Mos­kau reagiert auf Aus­schluss­dro­hun­gen des Euro­pa­ra­tes : “Wir wer­den nicht für hei­ße Luft bezah­len”

RT Deutsch