Fußball-WM : Briefte Konrad-Adenauer-Stiftung die deutschen Nationalspieler in Sachen Russland ?


In sei­nen 11 The­sen hin­ter­fragt Ret­tig auch die Rol­le von DFB-Prä­si­dent Rein­hard Grin­del und hat damit Wider­spruch vom DFB her­vor­ge­ru­fen. Ret­tig schreibt über Grin­del : “Ein CDU-Poli­ti­ker als DFB-Prä­si­dent, des­sen Ver­band die par­tei­na­he Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung für ein Brie­fing der Natio­nal­spie­ler auf die WM 2018 beauf­tragt : Wäre die Fried­rich-Ebert-Stif­tung bei einer SPD-Füh­rung zum Zuge gekom­men?”

Dem­ge­gen­über beton­te der DFB in einer Stel­lung­nah­me : “Die von Andre­as Ret­tig getä­tig­ten Aus­sa­gen sind falsch.” Die Unter­la­gen für Natio­nal­spie­ler und Betreu­er zur Situa­ti­on in Russ­land sei­en “von einer mit inter­nen und exter­nen Exper­ten besetz­ten DFB-Pro­jekt­grup­pe bereits für den FIFA Con­fe­de­ra­ti­ons Cup 2017 erstellt” wor­den. Und wei­ter : “2017 hat­te eine Mit­ar­bei­te­rin der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung in Mos­kau die Inhal­te frei­wil­lig und auf ehren­amt­li­cher Basis fach­lich über­prüft. 2018 sind die­se mit Unter­stüt­zung eines Russ­land-Exper­ten von Amnes­ty Inter­na­tio­nal aktua­li­siert und ergänzt wor­den.”

In der Dis­kus­si­on um die DFB-Struk­tur sprach sich Ret­tig für “neu­tra­le Instan­zen und eine Struk­tur mit pro­fes­sio­nel­ler Füh­rung” aus. Die­se müss­ten “glaub­wür­dig Wer­te abseits eige­ner oder par­tei­po­li­ti­scher Inter­es­sen ver­kör­pern”, for­der­te er.

In der Deut­schen Fuß­ball Liga (DFL), in der Ret­tig von 2013 bis 2015 selbst als Geschäfts­füh­rer tätig war, sieht der St.-Pauli-Mann “kei­ne Sport­kom­pe­tenz mehr auf Geschäfts­füh­re­r­ebe­ne”. Es feh­le “ein kla­res Bekennt­nis zum Kern­ge­schäft”, monier­te Ret­tig. “Dass kei­ner der DFL-Ver­tre­ter im DFB-Prä­si­di­um sport­li­che Ver­ant­wor­tung in einem Lizenz­ver­ein trägt, ist bezeich­nend”, beklag­te er wei­ter.

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(rt deutsch/dpa)

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USA legen Zusammenarbeit mit Russland im Rahmen des Open-Skies-Vertrags auf Eis


Die USA frie­ren die Koope­ra­ti­on mit Russ­land im Rah­men des Ver­trags über den Offe­nen Him­mel ein, bis Mos­kau die­ses Abkom­mens wie­der ein­hält. Das geht aus dem am Mon­tag vom US-Prä­si­den­ten Donald Trump unter­zeich­ne­ten US-Ver­tei­di­gungs­haus­halt her­vor.
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Bio à la russe : Russland setzt Maßstäbe für ökologische Nahrungsmittelproduktion


Das neue Gesetz, das zuvor von bei­den Kam­mern des rus­si­schen Par­la­ments ver­ab­schie­det wur­de, wird am 1. Janu­ar 2020 in Kraft tre­ten. Das Gesetz defi­niert unter ande­rem Begrif­fe wie “Bio­pro­duk­te”, “Her­stel­ler von Bio­pro­duk­ten” und “Bio­land­bau” und regelt Pro­duk­ti­on, Lage­rung, Kenn­zeich­nung, Ver­kauf und Trans­port von Waren die­ser Art.

Die Gesetz­ge­bung gilt nicht für Waren aus den Berei­chen Par­fü­me­rie, Kos­me­ti­ka und Medi­ka­men­te sowie Saat­gut von Wald­pflan­zen oder für Jagd- und Fische­rei­er­zeug­nis­se, die außer­halb von Aqua­kul­tu­ren pro­du­ziert wer­den.

Ähn­li­che Rege­lun­gen wur­den bis­her in mehr als 80 Län­dern ein­ge­führt. Die ers­ten Ver­su­che, eine sol­che Maß­nah­me in Russ­land zu ergrei­fen, wur­den vor 15 Jah­ren unter­nom­men. Das nun auf den Weg gebrach­te Gesetz könn­te es Russ­land ermög­li­chen, per­spek­ti­visch bis zu 25 Pro­zent der Antei­le am glo­ba­len Bio-Markt zu über­neh­men, erklär­te der rus­si­sche Pre­mier­mi­nis­ter Dmi­tri Med­we­dew Anfang des Jah­res.

Die Maß­nah­me, die auch die Schaf­fung eines natio­na­len Regis­ters für Bio-Erzeu­ger beinhal­tet, wer­de dazu bei­tra­gen, unehr­li­che Akteu­re vom Markt zu drän­gen und sich posi­tiv auf die Qua­li­tät von Bio-Nah­rungs­mit­teln aus­wir­ken, so Staats­du­ma-Spre­cher Wjat­sches­law Wolo­din.

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Russland modernisiert legendären An-124-Jet für rund 46 Millionen Euro


Laut dem Doku­ment, das auf dem Web­por­tal des staat­li­chen Beschaf­fungs­we­sens ver­öf­fent­licht ist, soll der Ver­trag bis Dezem­ber 2021 erfüllt wer­den und sieht For­schungs- und Ent­wick­lungs­ar­bei­ten zur Auf­rüs­tung der An-124 – 100-Ver­si­on des Flug­zeugs auf die An-124 – 100M-Ver­si­on und anschlie­ßen­de Tests vor. Die Kos­ten sol­len laut TASS fast 3,5 Mil­li­ar­den Rubel (unge­fähr 46 Mil­lio­nen Euro) betra­gen.

Die An-124 Rus­lan ist ein in der Sowjet­uni­on ent­wi­ckel­tes schwe­res Lang­stre­cken-Trans­port­flug­zeug mit einer maxi­ma­len Trag­fä­hig­keit von 120 Ton­nen. Die Maschi­ne kann eine Höchst­ge­schwin­dig­keit von 865 Kilo­me­tern pro Stun­de errei­chen und hat bei Voll­last eine Reich­wei­te von 4.800 Kilo­me­tern. Offe­nen Quel­len zufol­ge hat die rus­si­sche Luft­waf­fe der­zeit neun An-124-Jets. Zehn wei­te­re Rus­lan-Flug­zeu­ge wer­den bei der rus­si­schen Flug­ge­sell­schaft Wol­ga-Dne­pr ein­ge­setzt.

Im Sep­tem­ber 2015 zog sich das in der Ukrai­ne sit­zen­de Unter­neh­men Anto­now aus einem ukrai­nisch-rus­si­schem Joint Ven­ture zurück, was sei­ner Part­ner-Flug­ge­sell­schaft Wol­ga-Dne­pr erheb­li­che Schwie­rig­kei­ten bei der Ver­län­ge­rung der Lebens­dau­er und War­tung der Fracht­flug­zeu­ge berei­te­te.

Vor eini­gen Mona­ten berich­te­ten Medi­en, dass das Ulja­nowsker Unter­neh­men Aviastar-SP-Vor­ar­bei­ten zur Wie­der­auf­nah­me der Pro­duk­ti­on von An-124-Rus­lan-Flug­zeu­gen in Russ­land gestar­tet habe.

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Streit zwischen Athen und Moskau : Griechenland wirft Russland Einmischung in Mazedonien vor


Grie­chen­land ver­ur­teilt die Aus­wei­sung diplo­ma­ti­scher Mit­ar­bei­ter aus Mos­kau. Aus dem grie­chi­schen Außen­mi­nis­te­ri­um hieß es am Frei­tag :

(Russ­lands Ent­schei­dung Anfang der Woche ist) will­kür­lich und eine rei­ne Ver­gel­tungs­maß­nah­me, die nicht auf Bewei­sen beruht.

Die Aus­wei­sung war eine Reak­ti­on auf die grie­chi­sche Aus­wei­sung zwei­er rus­si­scher Diplo­ma­ten im Juli. Zudem unter­sag­ten die grie­chi­schen Behör­den zwei rus­si­schen Diplo­ma­ten die Ein­rei­se. Die diplo­ma­ti­sche Kri­se wur­de dadurch aus­ge­löst, dass Athen rus­si­sche Diplo­ma­ten beschul­dig­te, Kir­chen­ver­tre­ter, Bür­ger­meis­ter und ande­re Insti­tu­tio­nen in Grie­chen­land zu bestechen sowie Pro­tes­te in Maze­do­ni­en zu schü­ren. Russ­land habe das Ziel ver­folgt, die Eini­gung im Streit zwi­schen Maze­do­ni­en und Grie­chen­land zu ver­hin­dern. Der rus­si­sche Bot­schaf­ter in Athen And­rei Maslow bezeich­ne­te die Vor­wür­fe als “unsin­nig”.

Maze­do­ni­en ver­sucht, den Namens­streit mit Athen bei­zu­le­gen. Eine Regi­on im Nor­den Grie­chen­lands heißt eben­falls Maze­do­ni­en. Ein Abkom­men, dem­zu­fol­ge das Land auf dem Bal­kan offi­zi­ell den Namen Nord-Maze­do­ni­en tra­gen soll, führ­te zu Pro­tes­ten. Die Namens­ge­bung soll einer Ver­wechs­lung mit der nord­grie­chi­schen Pro­vinz vor­beu­gen. Grie­chen­land gibt im Gegen­zug sein Veto gegen die Annä­he­rung Nord-Maze­do­ni­ens an EU und NATO auf.

In einer Erklä­rung der grie­chi­schen Regie­rung heißt es :

Es ist offen­sicht­lich, dass eini­ge Rus­sen — glück­li­cher­wei­se nur eini­ge — glau­ben, sie könn­ten in Grie­chen­land agie­ren, ohne die Geset­ze und Regeln zu respek­tie­ren, und sogar Dro­hun­gen äußern.

Am 30. Sep­tem­ber kön­nen die Bür­ger Maze­do­ni­ens in einer Volks­be­fra­gung zum Namens­streit abstim­men. Die Fra­ge wird lau­ten : “Sind Sie für die Mit­glied­schaft in EU und NATO durch die Annah­me des Abkom­mens zwi­schen Maze­do­ni­en und Grie­chen­land?”

RT Deutsch


Russland und Kuba vereinbaren Zusammenarbeit in den Bereichen Standardisierung und Messtechnik


Das Doku­ment wur­de vom Lei­ter der Föde­ra­len Agen­tur für tech­ni­sche Regu­lie­rung und Metro­lo­gie, Ale­xei Abra­mow, und der Gene­ral­di­rek­to­rin des Natio­na­len Büros für Stan­dar­di­sie­rung, Hor­ten­sia Nan­cy Fer­nan­dez Rod­ri­guez, gebil­ligt.

Die­ses Memo­ran­dum behan­delt alle Fra­gen im Zusam­men­hang mit der Stan­dar­di­sie­rung, der Mess­tech­nik und der Qua­li­täts­si­che­rung. Wir haben mit unse­ren kuba­ni­schen Kol­le­gen ver­ein­bart, ein Port­fo­lio von Pro­jek­ten zur Lie­fe­rung rus­si­scher mess­tech­ni­scher Aus­rüs­tung und zum Auf­bau einer mess­tech­ni­schen Infra­struk­tur in Kuba unter Betei­li­gung rus­si­scher Exper­ten zu bil­den”,

sag­te Abra­mow in einem Gespräch mit der Nach­rich­ten­agen­tur TASS. Ins­be­son­de­re sei Russ­land bereit, dem kari­bi­schen Staat bei der Moder­ni­sie­rung sei­ner Mus­ter­ba­sis zu hel­fen.

Abra­mow beton­te, dass das unter­zeich­ne­te Memo­ran­dum auf die Stär­kung der rus­sisch-kuba­ni­schen Han­dels­be­zie­hun­gen und die Besei­ti­gung der tech­ni­schen Bar­rie­ren zwi­schen den bei­den Län­dern abzie­le.

Wir haben auch ver­ein­bart, die Zusam­men­ar­beit im Bereich der Aus- und Wei­ter­bil­dung in den Berei­chen Stan­dar­di­sie­rung und Mess­tech­nik aus­zu­bau­en. Wir haben eine ziem­lich gro­ße Erfah­rung, die wir mit den kuba­ni­schen Kol­le­gen tei­len wol­len”, so der Beam­te.

Er wies dar­auf hin, dass Kuba­ner Fort­bil­dun­gen in der Aka­de­mie für Stan­dar­di­sie­rung, Metro­lo­gie und Zer­ti­fi­zie­rung, die der Rus­si­schen Föde­ra­len Agen­tur für tech­ni­sche Regu­lie­rung und Metro­lo­gie unter­stellt ist, absol­vie­ren kön­nen.

RT Deutsch


Russland kann Kernreaktoren für China und Südkorea entwickeln


Russ­land wird Chi­na bei dem Bau des Demo­stra­ti­ons­re­ak­tors CFR-600 mit schnel­len Neu­tro­nen sowie Süd­ko­rea bei der Ent­wick­lung eines Reak­tors für Schif­fe hel­fen. Das geht aus dem Jah­res­be­richt 2017 des rus­si­schen Unter­neh­mens OKBM (eine Toch­ter­fir­ma des Kon­zerns Rosatom) her­vor.
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Qual der Wahl : Ukrainischer Politiker befürchtet Stopp von Zugverkehr mit Russland


Die ukrai­ni­sche Wirt­schaft wird im Fall einer Schlie­ßung der Gren­ze zu Russ­land zusam­men­bre­chen, glaubt der Abge­ord­ne­te der Wer­chow­na Rada (Par­la­ment) Igor Mos­si­jt­schuk. Die­se Mei­nung äußer­te er gegen­über dem TV-Sen­der „112 Ukrai­ne“.
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Von der Leyens Plan : Neuauflage der Wehrpflicht – Wieder gegen Russland ?


An die­sem Wochen­en­de soll der Beweis dafür geführt wer­den, in wel­chem Aus­maß die som­mer­li­che Hit­ze das Ober­kom­man­do der Bun­des­wehr im Ber­li­ner Bend­ler-Block getrof­fen hat. Es geht um nicht weni­ger als die Rück­kehr der von einem gewis­sen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter von und zu Gut­ten­berg sang- und klang­los ein­ge­stampf­ten all­ge­mei­nen Wehr­pflicht.
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