Exklusiv-Interview : Für ein multipolares Eurasien muss Russland mit Indien kooperieren


Dok­tor Samir Saran ist Prä­si­dent des in Neu-Delhi ansäs­si­gen regie­rungs­na­hen For­schungs­in­sti­tuts Ober­ser­ver Rese­arch Foun­da­ti­on, kurz ORF. Die Stif­tung hat sich auf Fra­gen der Sicher­heit, Stra­te­gie und Wirt­schaft Indi­ens spe­zia­li­siert.

Das Inter­view wur­de von RT Deutsch-Redak­teur Ali Özkök geführt.

Indi­en kauft das rus­si­sche Flug­ab­wehr­sys­tem S-400, obwohl erst kürz­lich die USA Chi­na dafür sank­tio­niert haben. Erwar­ten Indi­en jetzt auch US-Straf­pa­ke­te ?

Ange­sichts der eher vagen Ant­wort von Prä­si­dent Trump auf die Fra­ge der Aus­nah­me­re­ge­lun­gen für Indi­en ist klar, dass das außen­po­li­ti­sche Estab­lish­ment in Washing­ton noch unsi­cher ist, wie es wei­ter­ge­hen soll.

Indi­en ist jedoch sowohl ein attrak­ti­ver Markt für US-ame­ri­ka­ni­sche Waf­fen­händ­ler als auch der Dreh- und Angel­punkt der US-ame­ri­ka­ni­schen Stra­te­gie eines “frei­en und offe­nen Indo-Pazi­fiks”. Sowohl die Waf­fen­her­stel­ler als auch die stra­te­gi­sche Com­mu­ni­ty in Washing­ton wer­den wahr­schein­lich zuguns­ten Indi­ens abwä­gen und es nicht sank­tio­nie­ren.

Unab­hän­gig von den kurz­fris­ti­gen Fol­gen für Indi­en wird Washing­ton daher gezwun­gen sein, die Inter­es­sen Indi­ens lang­fris­tig zu berück­sich­ti­gen.

Was sind die mili­tä­ri­schen Grün­de für Indi­en, die S-400 über­haupt von Russ­land zu erwer­ben ?

Das S-400 ist ein hoch­ent­wi­ckel­tes Anti-Access-/Flä­chen­ver­wei­ge­rungs-Rake­ten­sys­tem — eine Platt­form, die kein ande­res Land, nicht ein­mal Washing­ton, Indi­en zur Ver­fü­gung stel­len wird. Das Luft­ab­wehr­sys­tem wird als ent­schei­den­der Macht­mul­ti­pli­ka­tor in den Grenz­ge­bie­ten Indi­ens fun­gie­ren. 

Neben der Unter­zeich­nung des S-400-Abkom­mens wur­den auch wirt­schafts- und ener­gie­po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Was wur­de im Detail bespro­chen und was wur­de ver­ein­bart ?

Für mich war der wich­ti­ge Anstoß das Ange­bot Russ­lands, Indi­en die Teil­nah­me an Ener­gie- und Han­dels­pro­jek­ten in der Ark­tis zu ermög­li­chen. Die­se Regi­on ist ein auf­kom­men­der, wenn auch oft igno­rier­ter Schau­platz der Geo­po­li­tik. Es wird ein Wett­lauf um die Nut­zung der kom­mer­zi­el­len Mög­lich­kei­ten der Regi­on und die Defi­ni­ti­on ihrer Ver­wal­tungs­ar­chi­tek­tur statt­fin­den. Es bleibt abzu­war­ten, wie Indi­en dar­auf reagie­ren wird.

Wel­che geo­po­li­ti­schen Über­le­gun­gen wür­den sich bei den USA durch­set­zen, wenn sie im Fal­le Indi­ens mit Ver­zicht eine Aus­nah­me machen wür­den ? Schließ­lich ist Indi­en neben Chi­na und Russ­land einer der wich­tigs­ten geo­po­li­ti­schen Akteu­re im asia­ti­schen Raum.

Lang­fris­tig ist Indi­en ein unschätz­ba­rer Part­ner für Washing­ton. Tat­säch­lich könn­te sich Indi­en bis Mit­te des Jahr­hun­derts zu einer der größ­ten Volks­wirt­schaf­ten der Welt ent­wi­ckeln — ein Pro­zess, der einen schritt­wei­sen und orga­ni­schen Anstieg sei­ner stra­te­gi­schen Fähig­kei­ten för­dern wird.

Zwei Erwar­tun­gen wer­den die zukünf­ti­gen Ent­schei­dun­gen Washing­tons stüt­zen : Ers­tens, dass Inves­ti­tio­nen in die indi­sche Ver­tei­di­gungs­in­dus­trie dazu bei­tra­gen wer­den, dass Delhi den Auf­stieg Chi­nas im Indo­pa­zi­fik­raum aus­ba­lan­ciert. Und zwei­tens, dass Indi­en in der Lage sein wird, demo­kra­ti­sche Nor­men und den Frei­han­del in Asi­en durch sei­ne eige­nen Wün­sche und sei­ne eige­nen Vor­stel­lun­gen zu ver­an­kern. 

Eini­ge Ana­lys­ten behaup­ten, dass Russ­land auf­grund der wach­sen­den Zusam­men­ar­beit mit Paki­stan all­mäh­lich beginnt, sei­ne Posi­ti­on in der Kasch­mir-Fra­ge zu ändern. Inwie­weit ist das wahr und besteht eine rea­lis­ti­sche Chan­ce, dass Indi­en Russ­land in Zukunft poli­tisch gegen­über den USA bevor­zugt ?

Russ­land ändert sei­ne Posi­ti­on in der Kasch­mir-Fra­ge nicht wirk­lich. Mos­kaus Wer­ben um Paki­stan basiert auf zwei Rea­li­tä­ten : Ers­tens, Paki­stan wird auch wei­ter­hin ein Gesprächs­part­ner in Afgha­ni­stan blei­ben und für die Ambi­tio­nen Russ­lands in Zen­tral­asi­en von Bedeu­tung sein. Zwei­tens ändern sich die geo­po­li­ti­schen Glei­chun­gen in der Regi­on schnell — und so wie Indi­en nach neu­en Part­nern sucht, so sucht auch Mos­kau nach neu­en Part­nern. 

Es ist noch zu früh, um ein Urteil über die­se sich ent­wi­ckeln­den Part­ner­schaf­ten abzu­ge­ben. Sie wer­den oft von kurz­fris­ti­gen Inter­es­sen und glo­ba­ler poli­ti­scher Unsi­cher­heit getrie­ben. Es ist jedoch sehr unwahr­schein­lich, dass Russ­land Indi­en bei einem so hoch­sen­si­blen The­ma wie Kasch­mir kon­fron­tie­ren wür­de. 

Indi­en wird aber auch Russ­land nicht poli­tisch den USA vor­zie­hen — viel­mehr müs­sen die USA ler­nen, dass Indi­en mit bei­den arbei­tet. Im indisch-pazi­fi­schen Raum setzt Neu-Delhi auf Washing­ton, des­sen Wirt­schafts- und Sicher­heits­prä­senz den Auf­stieg Chi­nas aus­glei­chen kann. In Eura­si­en wird Mos­kau Indi­ens wich­tigs­ter Part­ner sein. 

Der Erz­feind Indi­ens, Paki­stan, trennt sich inzwi­schen von den USA und arbei­tet immer enger mit Chi­na zusam­men, einem engen Part­ner Russ­lands. Wie wirkt sich die wach­sen­de rus­si­sche Zusam­men­ar­beit mit die­sen bei­den Staa­ten auf die regio­na­le Dyna­mik und Ent­schei­dungs­fin­dung in Indi­en aus ?

Ange­sichts der US-ame­ri­ka­ni­schen Sank­tio­nen ist die ein­zi­ge wirk­li­che Wahl Russ­lands die Abhän­gig­keit von und die Part­ner­schaft mit Chi­na. Wäh­rend die enge Part­ner­schaft zwi­schen Mos­kau und Peking für Indi­en sicher­lich ein Pro­blem dar­stellt, muss sich Mos­kau auch selbst mit der Nach­hal­tig­keit sei­ner Ent­schei­dung befas­sen. 

Russ­land soll­te sich Sor­gen machen, dass es von Chi­na in Zen­tral­asi­en und Ost­eu­ro­pa wirt­schaft­lich und mili­tä­risch unter Druck gesetzt wird. Tat­sa­che ist, dass Mos­kau, wenn es ein mul­ti­po­la­res Eura­si­en anstrebt, Indi­en in die Ver­ein­ba­rung ein­be­zie­hen muss oder ris­kie­ren muss, Chi­nas Vor­stel­lun­gen von Eura­si­en nach­zu­ge­ben.

Indi­en arbei­tet in Afgha­ni­stan eng mit den USA zusam­men, um die afgha­ni­sche Regie­rung gegen die Tali­ban am Leben zu erhal­ten. Wel­che Rol­le spielt die indi­sche Posi­ti­on in Afgha­ni­stan, wenn es zu poli­ti­schen Gesprä­chen zwi­schen Putin und Modi kommt ?

Bei­de Län­der sind sich zwar einig, dass der Frie­den in Afgha­ni­stan eine Prio­ri­tät ist, aber sie unter­schei­den sich in ihren poli­ti­schen Ver­ein­ba­run­gen, die getrof­fen wer­den müs­sen. Dar­über hin­aus bleibt die Situa­ti­on in der Regi­on ange­sichts der poli­ti­schen Mischung vor Ort kom­plex. Dar­un­ter fal­len die USA, Russ­land, Chi­na, Iran und Paki­stan.

Mit Putin hat Indi­en wahr­schein­lich sei­ne lang­jäh­ri­ge Posi­ti­on bekräf­tigt, dass jede Frie­dens­in­itia­ti­ve in Afgha­ni­stan von der Kabu­ler Regie­rung gelei­tet wer­den muss. Indi­en hät­te auch die in Sot­schi ver­ein­bar­te Agen­da zur Durch­füh­rung gemein­sa­mer Ent­wick­lungs­pro­jek­te in Afgha­ni­stan mit Mos­kau vor­an­trei­ben kön­nen. 

Letz­tes Jahr for­der­te Russ­land Indi­en auf, sich dem chi­ne­si­schen Sei­den­stra­ßen­pro­jekt anzu­schlie­ßen. Indi­en scheint jedoch Vor­be­hal­te zu haben. Dies ist vor allem auf den Chi­na-Paki­stan Eco­no­mic Cor­ri­dor (CPEC) zurück­zu­füh­ren. Aus wel­chen geo­po­li­ti­schen Grün­den lehnt Indi­en eine Mega­in­fra­struk­tur mit Chi­na wegen sei­ner Zusam­men­ar­beit mit Paki­stan ab ?

CPEC ist einer von vie­len Ein­wän­den, die Indi­en gegen Pekings soge­nann­te Belt and Road Initia­ti­ve (BRI) hat. Das eigent­li­che Pro­blem ist jedoch, dass es sich bei der BRI um ein Pro­jekt han­delt, das nur von Chi­na ent­wor­fen, finan­ziert und durch­ge­führt wird. Als ein wich­ti­ger Akteur im asia­ti­schen Raum kann Indi­en nicht zulas­sen, dass Chi­na die poli­ti­schen Bedin­gun­gen für Asi­en allein dik­tiert. 

Chi­na muss ein mul­ti­la­te­ra­le­res Spiel­buch anneh­men, wenn es die indi­sche Unter­stüt­zung für die BRI will. Indi­en und ande­re asia­ti­sche Mäch­te müs­sen bei der Schaf­fung der Regeln und Insti­tu­tio­nen der Regi­on und bei der Nut­zung der Han­dels­mög­lich­kei­ten ein legi­ti­mes Mit­spra­che­recht krie­gen. 

RT Deutsch


Warnungen aus Riad an die USA : Sanktionen gegen das saudische Königreich würden Russland helfen


US-Sena­to­ren hat­ten von Prä­si­dent Donald Trump gefor­dert, die Ein­füh­rung von Sank­tio­nen gegen das sau­di­sche König­reich zu prü­fen. Am Don­ners­tag ver­kün­de­te Donald Trump, dass er Waf­fen­ver­käu­fe nach Sau­di-Ara­bi­en nicht ein­stel­len wol­le. Der sau­di­sche Jour­na­list Dscha­mal Cha­schuk­dschi ist, seit er das sau­di­sche Kon­su­lat in Istan­bul Anfang Okto­ber betrat, ver­schwun­den. Cha­schuk­dschi leb­te in den USA, um Repres­sa­li­en durch die Füh­rung sei­ner Hei­mat zu ent­ge­hen. Er hat­te sich immer wie­der kri­tisch gegen­über der Spit­ze der Königs­fa­mi­lie geäu­ßert.

Tür­ki­sche Behör­den wol­len sich sicher sein, dass Cha­schuk­dschi ermor­det wur­de. Hier­zu soll ein Kil­ler­kom­man­do nach Istan­bul gereist sein. Die Behör­den der Tür­kei ver­fü­gen nach eige­nen Anga­ben über Auf­nah­men aus dem Kon­su­lat, wel­che bewei­sen, dass der Jour­na­list zunächst ver­hört, dann gefol­tert und ermor­det wur­de. 

Sank­tio­nen, so droh­te das sau­di­sche Königs­haus, wür­de man mit aller Här­te ent­ge­gen­tre­ten. Der Gene­ral­di­rek­tor des sau­disch geführ­ten Al-Ara­bi­ya-Nach­rich­ten­ka­nals Tur­ki Ald­ak­hil warn­te vor einer aggres­si­ven Reak­ti­on der USA. Damit wür­de die US-Regie­rung ihre “eige­ne Wirt­schaft erste­chen” und eine Annä­he­rung zwi­schen Sau­di-Ara­bi­en und Russ­land her­bei­füh­ren, was dem Iran zu mehr Macht in der Regi­on ver­hel­fen wür­de : 

Die Infor­ma­tio­nen, die inner­halb der Ent­schei­dungs­krei­se im Königs­reich zir­ku­lie­ren, sind über die rosi­ge Spra­che hin­aus­ge­gan­gen, die in der Aus­sa­ge ver­wen­det wird. Es gibt ein­fa­che Ver­fah­ren, die Teil von über 30 ande­ren sind, die Riad direkt umset­zen wird, ohne bei der Ver­hän­gung von Sank­tio­nen ein Auge zuzu­drü­cken. 

Russ­land könn­te dann womög­lich eine Mili­tär­ba­sis in Sau­di-Ara­bi­en errich­ten. Am Sonn­tag­abend sprach der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdo­gan mit dem sau­di­schen König Sal­man über den Fall Cha­schuk­dschi. Eine gemein­sa­me Arbeits­grup­pe soll sich nun um Auf­klä­rung bemü­hen. 

Mehr zum The­ma Diplo­ma­tie kon­tra Gerech­tig­keit : Straf­ver­fah­ren gegen sau­di­sche Kil­ler unwahr­schein­lich

RT Deutsch


Poroschenko gibt Weisung : Seegrenze mit Russland festlegen


Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Petro Poro­schen­ko hat die Regie­rung beauf­tragt, bin­nen eines Monats die Gesetz­ent­wür­fe über den Sta­tus ver­schie­de­ner Gewäs­ser in die Wer­chow­na Rada (Par­la­ment) ein­zu­brin­gen sowie die Koor­di­na­ten für die Mit­tel­li­nie, die als Staats­gren­ze mit Russ­land gel­ten wird, fest­zu­le­gen.
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Russland strebt Frieden statt Krieg in Libyen an – Experte


Der Poli­to­lo­ge Dmi­tri Jegort­schen­kow, Direk­tor und Koor­di­na­tor von Nachost­stu­di­en beim Insti­tut für stra­te­gi­sche For­schun­gen und Vor­her­sa­gen der Rus­si­schen Uni­ver­si­tät der Völ­ker­freund­schaft in Mos­kau, hat Russ­lands Poli­tik bezüg­lich Liby­ens gegen­über Sput­nik kom­men­tiert.
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Premierminister Medwedew : Russland wird sich nicht vom Westen eindämmen lassen


In einem Arti­kel für das Maga­zin Eco­no­mic Issu­es skiz­ziert Russ­lands Pre­mier­mi­nis­ter die Posi­ti­on sei­nes Lan­des zu den aktu­el­len inter­na­tio­na­len und poli­ti­schen Bezie­hun­gen. Russ­land wer­de sich in einer Welt, die tur­bu­len­ter und wett­be­werbs­fä­hi­ger wird, nicht hin­ter pro­tek­tio­nis­ti­schen Bar­rie­ren ver­ste­cken, kün­dig­te Dmi­tri Med­we­dew dar­in an. Das Land wer­de trotz aller Wider­stän­de um einen domi­nan­ten Platz im Welt­wirt­schafts­sys­tem kämp­fen, füg­te er hin­zu :

Jedes Mal, wenn sich unser Land aktiv auf der inter­na­tio­na­len Büh­ne posi­tio­niert, stößt es auf vehe­men­te Ver­su­che, die­se Schrit­te zu behin­dern. Wir kön­nen sol­che Ten­den­zen nicht igno­rie­ren, und wir wer­den aktiv für einen ange­mes­se­nen Platz in den glo­ba­len poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Sys­te­men kämp­fen.

Der rus­si­sche Regie­rungs­chef erklär­te zudem, dass die der­zei­ti­ge Poli­ti­sie­rung der inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­be­zie­hun­gen auf eine Pha­se all­ge­mei­ner Tur­bu­len­zen zurück­zu­füh­ren ist, die durch eine Wel­le tech­no­lo­gi­scher und sozia­ler Ver­än­de­run­gen ver­ur­sacht wor­den sei. Han­dels­krie­ge und poli­tisch moti­vier­te Sank­tio­nen sei­en bereits Rea­li­tät gewor­den, die man aner­ken­nen müs­se. Med­we­dew beton­te jedoch, dass Russ­land sich nicht von der Welt­wirt­schaft iso­lie­ren wer­de, um Tur­bu­len­zen zu ver­mei­den :

Russ­land wird kei­ne Hin­der­nis­se für die inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­be­zie­hun­gen schaf­fen. Wir wer­den uns nicht von den inter­na­tio­na­len Märk­ten abschot­ten oder sie igno­rie­ren. Wir wer­den die rus­si­sche Betei­li­gung am inter­na­tio­na­len Han­del erwei­tern, indem wir unse­re eige­nen Wert­schöp­fungs­ket­ten auf­bau­en und uns an Wirt­schafts­unio­nen und Abkom­men betei­li­gen.

Laut Med­we­dew wer­den die kom­men­den sechs Jah­re die Gren­zen der Mög­lich­kei­ten für Russ­land und die zukünf­ti­ge Rol­le des Lan­des in den glo­ba­len wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Sys­te­men bestim­men. Er skiz­zier­te in die­sem Zusam­men­hang zwei wich­ti­ge Prin­zi­pi­en, die der Nati­on sei­ner Mei­nung nach hel­fen wer­den, eine ange­mes­se­ne Posi­ti­on ein­zu­neh­men : sozia­le Sta­bi­li­tät und ein hohes Maß an Ver­trau­en zwi­schen dem Staat und sei­nen Bür­gern sowie eine hohe Mobi­li­tät in der Gesell­schaft im All­ge­mei­nen – die Fähig­keit, sich an neue Bedin­gun­gen anzu­pas­sen und neue Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men.

Mehr zum The­ma — Law­row in Ber­lin : „Die Poten­tia­le aller Staa­ten des eura­si­schen Kon­ti­nents zusam­men­le­gen“

RT Deutsch


Russland hat Syrien drei S-300PM-Batterien gespendet


Jede der drei von Russ­land an Syri­en gelie­fer­ten Bat­te­ri­en des Flug­ab­wehr­ra­ke­ten­sys­tems S-300PM besteht jeweils aus acht Lenk­waf­fen­star­tern. “Am 1. Okto­ber wur­de die Lie­fe­rung von drei S-300PM-Bat­te­ri­en nach Syri­en abge­schlos­sen, die jeweils aus acht Trä­ger­ra­ke­ten bestan­den”, zitiert die Nach­rich­ten­agen­tur TASS die Quel­le.

Die Maschi­nen waren frü­her bei einem der Flug­ab­wehr­ra­ke­ten­re­gi­men­ter der Luft- und Raum­fahr­trup­pen Russ­lands im Ein­satz, das mit dem S-400 ‘Triumph’-System neu aus­ge­stat­tet wur­de. Sie wur­den von rus­si­schen Rüs­tungs­un­ter­neh­men über­holt, sind voll funk­ti­ons­fä­hig und in der Lage, Kampf­ein­sät­ze durch­zu­füh­ren”, so die Quel­le wei­ter zur Her­kunft der Flug­ab­wehr­waf­fen.

Die S-300 ist in der Lage, moder­ne und zukünf­ti­ge Flug­ge­rä­te zu zer­stö­ren, ein­schließ­lich sol­cher mit Ste­alth-Tech­no­lo­gie, bal­lis­ti­scher Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten, ope­ra­tiv-tak­ti­scher und tak­ti­schen Rake­ten, Marsch­flug­kör­pern, flie­gen­der Radar­sys­te­me und unbe­mann­ter Auf­klä­rungs- und Angriffs­sys­te­me. Der Haupt­un­ter­schied der S-300PM-Modi­fi­ka­ti­on (Export­ver­si­on — S-300PMU-1) ist die Fähig­keit, Mit­tel­stre­cken-Flug­ab­wehr­ra­ke­ten vom Typ 48N6 (Export­ver­si­on-48N6E) zu ver­wen­den.

Mehr zum The­ma — Rus­si­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter : S-300-Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tem an Syri­en erfolg­reich gelie­fert

RT Deutsch


Russland hat Syrien drei S-300PM-Batterien gespendet


Jede der drei von Russ­land an Syri­en gelie­fer­ten Bat­te­ri­en des Flug­ab­wehr­ra­ke­ten­sys­tems S-300PM besteht jeweils aus acht Lenk­waf­fen­star­tern. “Am 1. Okto­ber wur­de die Lie­fe­rung von drei S-300PM-Bat­te­ri­en nach Syri­en abge­schlos­sen, die jeweils aus acht Trä­ger­ra­ke­ten bestan­den”, zitiert die Nach­rich­ten­agen­tur TASS die Quel­le.

Die Maschi­nen waren frü­her bei einem der Flug­ab­wehr­ra­ke­ten­re­gi­men­ter der Luft- und Raum­fahr­trup­pen Russ­lands im Ein­satz, das mit dem S-400 ‘Triumph’-System neu aus­ge­stat­tet wur­de. Sie wur­den von rus­si­schen Rüs­tungs­un­ter­neh­men über­holt, sind voll funk­ti­ons­fä­hig und in der Lage, Kampf­ein­sät­ze durch­zu­füh­ren”, so die Quel­le wei­ter zur Her­kunft der Flug­ab­wehr­waf­fen.

Die S-300 ist in der Lage, moder­ne und zukünf­ti­ge Flug­ge­rä­te zu zer­stö­ren, ein­schließ­lich sol­cher mit Ste­alth-Tech­no­lo­gie, bal­lis­ti­scher Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten, ope­ra­tiv-tak­ti­scher und tak­ti­schen Rake­ten, Marsch­flug­kör­pern, flie­gen­der Radar­sys­te­me und unbe­mann­ter Auf­klä­rungs- und Angriffs­sys­te­me. Der Haupt­un­ter­schied der S-300PM-Modi­fi­ka­ti­on (Export­ver­si­on — S-300PMU-1) ist die Fähig­keit, Mit­tel­stre­cken-Flug­ab­wehr­ra­ke­ten vom Typ 48N6 (Export­ver­si­on-48N6E) zu ver­wen­den.

Mehr zum The­ma — Rus­si­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter : S-300-Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tem an Syri­en erfolg­reich gelie­fert

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Russland : Feldversuche mit Mikrowellenkanonen – Einsatz in Kampfflugzeugen der 6. Generation möglich


Die hoch­mo­der­nen Waf­fen­sys­te­me “exis­tie­ren und wer­den sehr effek­tiv ent­wi­ckelt”, sag­te Wla­di­mir Miche­jew, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter von KRET, einem füh­ren­den Anbie­ter für elek­tro­ni­sche Kriegs­füh­rung. “Die Tests wer­den stän­dig durch­ge­führt, sowohl im Labor als auch auf dem Test­ge­län­de”, sag­te er der Nach­rich­ten­agen­tur TASS.

Mikro­wel­len­waf­fen sind im Grun­de genom­men Gerä­te, die star­ke elek­tro­ma­gne­ti­sche Strah­lung pro­ji­zie­ren, die zum Aus­bren­nen elek­tro­ni­scher Schal­tun­gen führt. Im Gegen­satz zu elek­tro­ma­gne­ti­schen Impuls­ge­rä­ten, die für einen ähn­li­chen Zweck ver­wen­det wer­den kön­nen, sind sie kei­ne Ein­weg­waf­fen.

Sol­che Ener­gie­waf­fen kön­nen ver­wen­det wer­den, um ankom­men­de Rake­ten zu deak­ti­vie­ren, indem ihre Leit­sys­te­me zer­stört wer­den. Der KRET-Mit­ar­bei­ter sag­te zuvor, dass Russ­lands zukünf­ti­ge Kampf­flug­zeu­ge der sechs­ten Genera­ti­on mit sol­chen Gerä­ten aus­ge­stat­tet sein könn­ten.

Miche­jew pro­gnos­ti­zier­te, dass meh­re­re elek­tro­ni­sche Kom­po­nen­ten in einem Flug­zeug zu einer inte­grier­ten Vor­rich­tung ver­schmol­zen wer­den wür­den, die die Funk­tio­nen von Radar und ande­ren Sen­so­ren sowie ein elek­tro­ni­sches Kriegs­füh­rungs­sys­tem, ein Rake­ten­lenk­sys­tem und wahr­schein­lich sogar eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­vor­rich­tung kom­bi­nier­ten. Der offen­si­ve Ein­satz wür­de gro­ße Men­gen an Mikro­wel­len­strah­lung erzeu­gen, die für Pilo­ten schäd­lich wäre, sodass ein sol­cher Ein­satz nur für unbe­mann­te Flug­zeu­ge mög­lich wäre.

Mehr zum The­ma — Zu exo­tisch für Sank­tio­nen – Russ­land baut Amphi­bi­en­flug­zeu­ge für die USA

RT Deutsch