Russland verbinden : Erste Eisenbahndurchfahrt über die Krimbrücke abgeschlossen


Die Brü­cke, die die Krim­halb­in­sel mit dem rus­si­schen Fest­land ver­bin­det, hat ihre ers­te Eisen­bahn­li­nie dazu­be­kom­men. Es wird erwar­tet, dass der ers­te Zug noch in die­sem Jahr den neu­en Teil der Krim­brü­cke über­que­ren wird.

Laut dem Pres­se­zen­trum der Krim­brü­cke wur­den für den Bau der 19 Kilo­me­ter lan­gen Eisen­bahn­stre­cke 5.000 Ton­nen Glei­se und 38.000 Stahl­be­ton­schwel­len benö­tigt.

Die Gleis­an­la­ge wur­de von den bei­den Ufern der Stra­ße von Kertsch aus zuein­an­der ver­legt. In einer Erklä­rung heißt es, dass die Bau­mann­schaf­ten ein­an­der von bei­den Sei­ten aus zuar­bei­te­ten und sich am Bogen der Brü­cke tra­fen.

Die end­gül­ti­ge Anbin­dung einer zwei­ten Eisen­bahn­brü­cke wird in naher Zukunft abge­schlos­sen sein, so der Vor­stands­vor­sit­zen­de des Bau­un­ter­neh­mens Stroi­gas­mon­tasch, Arka­di Roten­berg. Er beton­te, dass die Bau­ar­bei­ten vor dem Zeit­plan lie­gen.

Das Unter­neh­men baut der­zeit außer­dem den neu­en Bahn­hof Kertsch-Juschna­ja, der vie­le Glei­se für Güter-, Per­so­nen- und Nah­ver­kehrs­zü­ge haben wird.

Mit einer Län­ge von 19 Kilo­me­tern ist die Krim­brü­cke die längs­te Brü­cke Euro­pas. Sie beginnt auf der Halb­in­sel Taman, führt über einen fünf Kilo­me­ter lan­gen Damm und die Insel Tus­la, über­quert die Stra­ße von Kertsch und erreicht die Krim­küs­te. Vor dem Bau der Brü­cke gab es zwi­schen der Krim und den ande­ren Tei­len Russ­lands nur Ver­bin­dun­gen über Fäh­ren und den Luft­ver­kehr.

Im ver­gan­ge­nen Mai eröff­ne­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin offi­zi­ell den für Kraft­fahr­zeu­ge befahr­ba­ren Teil der Brü­cke.

Mehr zum The­ma — Vor­zei­tig fer­tig : Am 15. Mai wird die Krim­brü­cke fei­er­lich eröff­net

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AfD vs. Linke – Das außenpolitische Duell : Russland, Trump und die „falsche EU


Was kri­ti­sie­ren AfD und Die Lin­ken an der deut­schen Außen­po­li­tik ? Was sind Stär­ken und Schwä­chen der Euro­päi­schen Uni­on (EU)? Wie ist US-Prä­si­dent Donald Trump ein­zu­schät­zen ? Was ist mit Chi­na ? Und : Wie kön­nen die deutsch-rus­si­schen Bezie­hun­gen gestärkt wer­den ? Dazu befrag­te Sput­nik Außen­po­li­ti­ker der bei­den Par­tei­en.
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Nato-Denkfabrik über Einstellung von Mitteleuropäern zu Russland beunruhigt


Ein Exper­ten­team der US-Denk­fa­brik „Atlan­tic Coun­cil“ hat die Ein­stel­lung der Mit­tel­eu­ro­pä­er gegen­über Russ­land und den USA erforscht und eine „beun­ru­hi­gen­de“ Ten­denz fest­ge­stellt. Ein ent­spre­chen­der Bericht ist auf der Web­sei­te der Orga­ni­sa­ti­on ver­öf­fent­licht wor­den.
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Sie werden dafür bezahlen”: USA verstärken laut Bolton “Cyber-Operationen” gegen Russland


Auf einer Kon­fe­renz der US-Tages­zei­tung Wall Street Jour­nal erklär­te der US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton, Washing­ton habe Schrit­te unter­nom­men, um “Abschre­ckungs­struk­tu­ren” im Cyber­space zu schaf­fen, um Ein­mi­schung in US-Wah­len zu ver­hin­dern. Doch das, was er beschrieb, klang sehr nach dem Aus­lö­sen eines Cyber­kriegs.

Dem­nach wer­den die Ver­ei­nig­ten Staa­ten Cyber-Ope­ra­tio­nen aus­wei­ten, die sich gegen Russ­land und ande­re soge­nann­te Geg­ner rich­ten. Er bezeich­ne­te das als Reak­ti­on auf die Ein­mi­schung in die US-Wah­len.

Unter einer neu­en Direk­ti­ve des Prä­si­den­ten habe die Regie­rung “die Art und Wei­se, wie die Regie­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten Ent­schei­dun­gen über offen­si­ve Cyber-Ope­ra­tio­nen trifft, grund­le­gend ver­än­dert”, sag­te Bol­ton und füg­te hin­zu, dass die neue Vor­ge­hens­wei­se “die Fähig­kei­ten auf brei­ter Front ver­bes­sert hat, sich an offen­si­ven Cyber-Akti­vi­tä­ten zu betei­li­gen”.

Obwohl Bol­ton sag­te, dass die Maß­nah­men dazu bestimmt sei­en, “Kon­flik­te zu ver­mei­den”, konn­te der kämp­fe­ri­sche Bera­ter des Wei­ßen Hau­ses einem Säbel­ras­seln nicht wider­ste­hen.

Der Zweck (…) ist es, Russ­land oder jedem ande­ren, der an Cyber-Ope­ra­tio­nen gegen uns betei­ligt ist, zu sagen : Ihr wer­det dafür bezah­len. Wir wer­den euch so lan­ge dafür bezah­len las­sen, bis ihr das begrif­fen habt”, sag­te Bol­ton.

US-Akti­vi­tä­ten auf staat­li­che Akteu­re wie Russ­land oder Chi­na beschränkt

Bol­ton behaup­te­te, dass sich die US-Akti­vi­tä­ten weit­ge­hend auf staat­li­che Akteu­re kon­zen­trier­ten, und nann­te dann die übli­chen Ver­däch­ti­gen : Chi­na, Russ­land, den Iran und Nord­ko­rea. Jedoch erwähn­te er, dass auch dem The­ma Hacking im pri­va­ten Sek­tor eine gewis­se Auf­merk­sam­keit geschenkt wur­de. 

Der US-Sicher­heits­be­ra­ter, die viel­leicht krie­ge­rischs­te Figur im Wei­ßen Haus unter den Ver­ant­wort­li­chen für außen­po­li­ti­sche Fra­gen, plä­diert seit Lan­gem für eine aggres­si­ve­re Hal­tung im Cyber-Raum. Bereits letz­tes Jahr for­der­te er die USA auf, eine “Cyber-Kam­pa­gne zur Ver­gel­tung” gegen Russ­land zu star­ten, was nun offen­bar poli­tisch umge­setzt wird.

Die Cyber-Offen­si­ve wird zu einem Zeit­punkt ent­fes­selt, da der chi­ne­si­sche Tele­kom-Anbie­ter Hua­wei mit Washing­ton über Vor­wür­fe des Tech­no­lo­gie­dieb­stahls und der Spio­na­ge strei­tet. Zugleich trei­ben die Demo­kra­ten im Kon­gress diver­se Unter­su­chun­gen gegen US-Prä­si­dent Donald Trump vor­an. Es geht um angeb­li­che rus­si­sche Wahl­ein­mi­schung und die Fra­ge, ob Trump Unter­su­chun­gen des Son­der­er­mitt­lers Robert Muel­ler behin­dert hat.

Mehr zum The­ma — Saga ohne Ende : US-Demo­kra­ten rei­ten wei­ter auf Trumps nicht-exis­ten­ter Russ­land-Affä­re rum (Video)

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RAND-Analyse : Wie zerstört man am effektivsten Russland ?


Stolz ver­weist man in der aktu­el­len Ana­ly­se der RAND Cor­po­ra­ti­on dar­auf, dass man in dem “bahn­bre­chen­den” Bericht von 1972 bereits dar­auf hin­ge­wie­sen habe, dass die USA eine neue Stra­te­gie im Umgang mit der Sowjet­uni­on im Kal­ten Krieg brau­chen. Washing­ton müs­se von der Vor­stel­lung los­kom­men, in sämt­li­chen Berei­chen bes­ser und wei­ter als die Sowjet­uni­on zu sein, son­dern sich dar­auf kon­zen­trie­ren, den Kon­kur­renz­kampf zu “kon­trol­lie­ren” und in jene Gebie­te zu len­ken, die für die USA von Vor­teil sind.

Die Ver­fas­ser des Berichts gin­gen vor 47 Jah­ren davon aus, die Super­macht UdSSR von innen aus­blu­ten las­sen zu kön­nen, wenn es Washing­ton nur gelän­ge, die Sowjets soweit zu mani­pu­lie­ren, dass sie ihre “limi­tier­ten Res­sour­cen” für Din­ge auf­wen­den, die für die USA eine klei­ne­re Bedro­hung dar­stel­len. Wie sich knapp zwan­zig Jah­re nach der Ver­öf­fent­li­chung jenes Berichts zei­gen soll­te, hat­te die Stra­te­gie funk­tio­niert.

In der neu­en Ana­ly­se gibt man unum­wun­den zu, dass man die­ses Kon­zept nun auch auf Russ­land über­tra­gen möch­te. Des­halb wur­den jene Stra­te­gi­en an die gegen­wär­ti­ge Rea­li­tät mit dem Ziel ange­passt, Russ­land dadurch zu “über­deh­nen” und aus der Balan­ce zu brin­gen. Und das alles zu mög­lichst gerin­gen Kos­ten für die USA.

Wie schon zu Zei­ten der Sowjet­uni­on, sehen die US-Pla­ner in der rus­si­schen Wirt­schaft eine Schwach­stel­le, die es aus­zu­nut­zen gel­te. Da die rus­si­schen Ein­nah­men stark vom Öl- und Gas-Export abhän­gen, sieht RAND hier eine Mög­lich­keit, die Dau­men­schrau­ben gegen Mos­kau wei­ter anzu­zie­hen. Indem die USA eige­ne Export­ka­pa­zi­tä­ten für Flüs­sig­gas – das jüngst erst in “Frie­dens­gas” (sic!) umbe­nannt wur­de – aus­bau­en, bie­tet man den bis­he­ri­gen Abneh­mern von rus­si­schem Gas eine Alter­na­ti­ve. Neben den sin­ken­den Welt­markt­prei­sen für Gas wür­de dann der Ver­lust von bis­he­ri­gen Markt­an­tei­len dazu füh­ren, dass die Belas­tung für den rus­si­schen Haus­halt wei­ter stei­gen wer­de.

Die­se Belas­tung kön­ne man durch här­te­re Wirt­schafts- und Finanz­sank­tio­nen noch wei­ter ver­schär­fen, vor allem, wenn die­se “umfäng­lich und mul­ti­la­te­ral” durch­ge­setzt wer­den. Des­halb hängt der Erfolg eines sol­chen Schrit­tes von der Bereit­schaft ande­rer Staa­ten ab, sich die­sem US-Sank­ti­ons­re­gime anzu­schlie­ßen.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit, Russ­land “zu ver­let­zen”, ist das Absau­gen von gut qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal und gut aus­ge­bil­de­ter Jugend aus dem Land. Auch die­ses alt­be­kann­te Kon­zept des Brain Drain zeigt ange­sichts der auch in Russ­land altern­den Gesell­schaft und dem zu erwar­ten­den Bevöl­ke­rungs­rück­gang in den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten, wie per­fi­de sol­che Pla­nun­gen in den USA vor­an­ge­trie­ben wer­den. Aller­dings kön­ne man erst über einen län­ge­ren Zeit­raum fest­stel­len, ob die­se Stra­te­gie funk­tio­niert oder nicht. Und die Wahr­schein­lich­keit, dass das heu­ti­ge Russ­land dadurch finan­zi­ell über­dehnt wird, stuft man in Washing­ton als eher gering ein.

Ande­re Mög­lich­kei­ten zur Desta­bi­li­sie­rung des flä­chen­mä­ßig größ­ten Lan­des der Welt blie­ben natür­lich nicht unaus­ge­spro­chen. Vor allem die Ein­mi­schung in inne­re Ange­le­gen­hei­ten Russ­lands und Auf­sta­che­lung jeg­li­cher Oppo­si­ti­on gegen die Regie­rung wer­den als Mög­lich­kei­ten genannt. Die Unter­stüt­zung von Pro­tes­ten und “ande­ren gewalt­frei­en Wider­stan­des” könn­te dazu füh­ren, dass sich Mos­kau mehr auf die inne­ren Pro­ble­me kon­zen­trie­ren muss und somit sei­ne “Ver­fol­gung von aggres­si­ven Hand­lun­gen im Aus­land redu­ziert”. Gleich­zei­tig aber wäre es für “west­li­che Regie­run­gen schwie­rig”, direkt in die Pro­tes­te ein­zu­grei­fen und deren Inten­si­tät zu “erhö­hen”. Zudem wären die Kos­ten und Risi­ken für die USA hoch, was gera­de nicht der vor­an­ge­stell­ten Ziel­set­zung von maxi­ma­lem Scha­den (für Russ­land) zu geringst­mög­li­chen Kos­ten (für die USA) ent­sprä­che.

Ganz anders sieht es dage­gen mit dem geziel­ten Auf­bau einer mili­tä­ri­schen Droh­ku­lis­se in Euro­pa und Asi­en aus. Durch eine Ver­le­gung von Bom­ber­staf­feln in “Reich­wei­te wich­ti­ger rus­si­scher stra­te­gi­scher Zie­le” sei man sich der Auf­merk­sam­keit Mos­kaus gewiss und wür­de dadurch auch “rus­si­sche Ängs­te wecken”. Eine wei­te­re kos­ten­ef­fek­ti­ve Mög­lich­keit, um in Russ­land Ängs­te zu schü­ren, sei die Ver­le­gung von zusätz­li­chen tak­ti­schen Nukle­ar­waf­fen nach Euro­pa und Asi­en. Als posi­ti­ver Neben­ef­fekt wird hier­bei die Aus­sicht auf teu­re Inves­ti­tio­nen in den Aus­bau und die Moder­ni­sie­rung von rus­si­schen Luft­ab­wehr­sys­te­men betrach­tet. Aller­dings birgt die­se “Opti­on” auch das Risi­ko, dass Mos­kaus Reak­tio­nen dar­auf nicht den Inter­es­sen der USA und ihrer Alli­ier­ten ent­spre­chen könn­ten.

Washing­ton könn­te Russ­land auch zu einem wie­der­um “kost­spie­li­gen Wett­rüs­ten ansta­cheln”, indem die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka aus den Stra­te­gi­schen Abrüs­tungs­ab­kom­men für Atom­waf­fen aus­stei­gen. Doch die Vor­tei­le die­ses Vor­ge­hens wür­den “wahr­schein­lich” die Kos­ten nicht aus­glei­chen. Die finan­zi­el­len Fol­ge­kos­ten könn­ten für die USA dabei sogar noch höher als für Russ­land aus­fal­len, jedoch wäre in dem Fall der grö­ße­re Scha­den poli­ti­scher und stra­te­gi­scher Natur.

Die größ­te Aus­sicht auf Erfolg, um Russ­land finan­zi­ell in die Knie zu zwin­gen und damit von innen zu zer­stö­ren, sehen die Pla­ner von RAND daher der­zeit in der Aus­wei­tung von Sank­tio­nen und Erhö­hung der US-Ener­gie­pro­duk­ti­on sowie eige­ner Ener­gie­trä­ger­ex­por­te nach Euro­pa und Asi­en. Auch die Ver­le­gung von Bom­ber­staf­feln wird als güns­ti­ge Mög­lich­keit betrach­tet, um Mos­kau zu unge­woll­ten Inves­ti­tio­nen in die eige­ne Lan­des­ver­tei­di­gung zu ver­lei­ten.

Als etwas teu­e­re­re Maß­nah­me, aber mit einer hohen Erfolgs­aus­sicht, gel­ten aktu­ell US-Inves­ti­tio­nen in auto­no­me und fern­ge­steu­er­te bewaff­ne­te Droh­nen, eben­so Inves­ti­tio­nen in Lang­stre­cken­ra­ke­ten und Kampf­flug­zeu­ge, mit denen der Ver­such unter­nom­men wor­den soll, den der­zei­ti­gen rus­si­schen A2AD-Schirm (Anti-Access Area Deni­al) zu durch­bre­chen. Wür­de Russ­land die­sen stra­te­gi­schen Vor­teil gegen­über den geg­ne­ri­schen Streit­kräf­ten ver­lie­ren – so die Über­le­gung – wäre die rus­si­sche Regie­rung gezwun­gen, zu reagie­ren und mas­siv in die Ent­wick­lung von wei­te­ren Ver­tei­di­gungs­sys­te­men zu inves­tie­ren.

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RT Deutsch


Journalist Hubert Seipel : “Das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland ist nicht abgebrochen”


Ihm zufol­ge hat der rus­si­sche Prä­si­dent kaum Chan­cen, mit sei­ner War­nung vor einer Domi­nanz eines ein­zel­nen Lan­des vom Wes­ten erhört zu wer­den, weil es immer um poli­ti­sche und öko­no­mi­sche Inter­es­sen gehe. Wenn es eine Schnitt­men­ge in den poli­ti­schen Inter­es­sen gebe, wür­den sich auch die öko­no­mi­schen Inter­es­sen ver­tra­gen. Sei­pel äußer­te die Mei­nung, dass das Ver­hält­nis zwi­schen Deutsch­land und Russ­land trotz aller Schwie­rig­kei­ten nicht abge­bro­chen sei. Man sol­le in die­sem Zusam­men­hang immer nach Gemein­sam­kei­ten suchen.

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Peking : Xi Jinpings Besuch in Russland zeigte Stärke der Beziehungen zwischen Russland und China


Der kürz­lich abge­schlos­se­ne Besuch des chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten Xi Jin­ping in Russ­land sei erfolg­reich gewe­sen und bezeu­ge das bei­spiel­lo­se Niveau der Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Län­dern, die die inter­na­tio­na­le Situa­ti­on sta­bi­li­sie­ren wür­den. Das erklär­te der Spre­cher des chi­ne­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums Geng Shuang. Wäh­rend eines regel­mä­ßi­gen Brie­fings sag­te er :

Die chi­ne­si­sche Sei­te ist sehr zufrie­den mit den Ergeb­nis­sen die­ses Besuchs, […] bei dem Schrit­te unter­nom­men wur­den, um die chi­ne­sisch-rus­si­schen Bezie­hun­gen auf eine neue Ebe­ne zu heben und umfas­sen­de part­ner­schaft­li­che Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Län­der in einer neu­en Ära der Ent­wick­lung auf­zu­bau­en.

Laut dem Diplo­ma­ten habe Xi Jin­ping auf dem Inter­na­tio­na­len Sankt Peters­bur­ger Wirt­schafts­fo­rum sei­nen Stand­punkt zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung erläu­tert. Geng füg­te hin­zu :

Die­ser Besuch hat ein­mal mehr gezeigt, dass sich unse­re all­um­fas­sen­den part­ner­schaft­li­chen Bezie­hun­gen zu Russ­land in der bes­ten Ent­wick­lungs­pha­se befin­den.

Der Spre­cher des chi­ne­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums beton­te, dass im Kon­text der Insta­bi­li­tät in der inter­na­tio­na­len Poli­tik eine akti­ve Inter­ak­ti­on zwi­schen Chi­na und Russ­land zur glo­ba­len Sta­bi­li­sie­rung bei­tra­gen wer­de.

Xi Jin­ping stat­te­te Russ­land vom 5. Bis zum 7. Juni einen Staats­be­such ab, um am Wirt­schafts­fo­rum in Sankt Peters­burg teil­zu­neh­men und sich mit dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin und Ver­tre­tern der rus­si­schen Regie­rung zu tref­fen.

Mehr zum The­ma — Chi­ne­si­scher Diplo­mat : Bezie­hun­gen zwi­schen Russ­land und Chi­na vor “gol­de­nem Zeit­al­ter”

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Dr. Frank Schauff : “Russland ist der größte Nicht-EU-Markt auf dem europäischen Kontinent”


Im Gespräch mit RT Deutsch wies Dr. Frank Schauff dar­auf hin, dass die Daim­ler AG nach dem Start der Mer­ce­des-Benz-Pro­duk­ti­on bei Mos­kau unlängst auch eine gemein­sa­me Pro­duk­ti­on von LKW-Kabi­nen mit der KAMAZ AG in Nabe­reschny­je Tschel­ny in Gang gesetzt hat­te. Dem AEB-Geschäfts­füh­rer zufol­ge sei dies ein wich­ti­ges Zei­chen sei­tens aus­län­di­scher Inves­to­ren, ins­be­son­de­re wenn man beach­te, dass die der­zei­ti­gen inter­na­tio­na­len Rah­men­be­din­gun­gen schwie­rig sei­en.

Das ist mög­li­cher­wei­se ein güns­ti­ger Punkt, um auch ande­ren ein Zei­chen zu geben, dass sich Inves­ti­tio­nen in Russ­land als sinn­voll erwei­sen könn­ten”, so Dr. Frank Schauff.

RT Deutsch frag­te Dr. Schauff auch danach, was aus­län­di­sche Inves­to­ren am Stand­ort Russ­land beson­ders attrak­tiv fän­den. Dem AEB-Geschäfts­füh­rer zufol­ge sei­en ins­be­son­de­re für euro­päi­sche Inves­to­ren die Grö­ße und das Poten­zi­al des rus­si­schen Mark­tes von Bedeu­tung. Auch die geo­gra­phi­sche Nähe spie­le eine wich­ti­ge Rol­le.

Russ­land ist eben der größ­te Nicht-EU-Markt auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent und von daher ist es der Markt, der am inter­es­san­tes­ten ist, wenn es um die logis­ti­sche Her­aus­for­de­rung geht”, so Dr. Frank Schauff.

Das Sankt Peters­bur­ger Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­fo­rum fin­det vom 6. bis zum 8. Juni statt. An ihm neh­men Exper­ten und Unter­neh­mer aus der gan­zen Welt teil. Die Ver­an­stal­ter erwar­ten mehr als 17.000 Teil­neh­mer aus rund 75 Län­dern. Die größ­te Dele­ga­ti­on kommt aus Chi­na. Das ‘Reich der Mit­te’ wird dabei von rund 230 Unter­neh­men ver­tre­ten. Auf der rus­si­schen Sei­te tre­ten neben dem Staats­chef auch acht Vize­mi­nis­ter­prä­si­den­ten, 16 Minis­ter, 34 Behör­den­chefs und 79 Gou­ver­neu­re auf. Es wird erwar­tet, dass Geschäfts­leu­te am Ran­de der Dis­kus­sio­nen meh­re­re mil­lio­nen­schwe­re Ver­trä­ge unter­zeich­nen wer­den. Wäh­rend der Ver­an­stal­tung sind außer­dem zahl­rei­che Sport- und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen für die Gäs­te des Forums geplant.

Mehr zum The­ma — Deutsch-rus­si­sche Part­ner­schaft kommt in Fahrt : Daim­ler AG eröff­net Mer­ce­des-Benz-Werk bei Mos­kau

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Wegen US-Sanktionen : Huawei startet 5G-Projekt in Russland


Hua­wei wird das rus­si­sche Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men MTS bei der Ein­füh­rung von Net­zen der fünf­ten Genera­ti­on in den Jah­ren 2019 und 2020 unter­stüt­zen, gab MTS in einer Pres­se­mit­tei­lung bekannt. Die Unter­neh­men unter­zeich­ne­ten am Mitt­woch im Kreml eine Ver­ein­ba­rung. An der Zere­mo­nie nah­men auch der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin und sein chi­ne­si­scher Amts­kol­le­ge Xi Jin­ping teil, da die­ser sich zu einem offi­zi­el­len drei­tä­gi­gen Besuch in Russ­land befin­det.

Hua­weis stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der Guo Ping sag­te, das Unter­neh­men sei “sehr glück­lich”, einen Deal “in einem stra­te­gisch so wich­ti­gen Bereich wie 5G” abzu­schlie­ßen.

Der Fahr­plan für das kom­men­de Jahr sieht vor, dass Hua­wei die 5G- und IoT-Tech­no­lo­gie auf Basis der bestehen­den MTS-Infra­struk­tur imple­men­tie­ren und das LTE-Netz­werk des Unter­neh­mens aus­bau­en wird.

Hua­wei steigt in den auf­stre­ben­den rus­si­schen 5G-Markt ein, nach­dem das Unter­neh­men in den USA, Groß­bri­tan­ni­en, Kana­da und Neu­see­land vom Auf­bau von Netz­wer­ken der fünf­ten Genera­ti­on aus­ge­schlos­sen wur­de.

Im Mai kün­dig­te mit Beeli­ne ein wei­te­rer gro­ßer rus­si­scher Mobil­funk­an­bie­ter an, dass er Hua­wei-Anla­gen zur Moder­ni­sie­rung der Mos­kau­er Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze ein­set­zen wird.

Hua­wei, der welt­weit größ­te Anbie­ter von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­aus­rüs­tung und zweit­größ­te Smart­pho­ne-Her­stel­ler, ist durch die Poli­tik der USA und ande­rer west­li­cher Staa­ten seit dem Han­dels­krieg zwi­schen Washing­ton und Peking im Jahr 2018 mit Rück­schlä­gen kon­fron­tiert. Die Trump-Regie­rung wirft dem Tech­no­lo­gie­rie­sen vor, Hin­ter­tü­ren ein­zu­bau­en, um mit sei­nen Pro­duk­ten Nut­zer aus­zu­spio­nie­ren und mit der chi­ne­si­schen Regie­rung zusam­men­zu­ar­bei­ten : Eine Behaup­tung, die das Unter­neh­men vehe­ment bestrei­tet.

Im Mai setz­ten die USA Hua­wei auf eine Sank­ti­ons­lis­te und hin­dern US-ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men damit am Han­del mit dem chi­ne­si­schen Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men. Als Reak­ti­on dar­auf droh­te Peking damit, eine eige­ne Schwar­ze Lis­te von Unter­neh­men her­aus­zu­ge­ben, die den Inter­es­sen der chi­ne­si­schen Wirt­schaft scha­den.

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