Russland : Kein Strahlungsleck nach Explosion auf schwimmender Plattform (Video)


In den Medi­en sorg­te der Aus­fall der Sta­tio­nen nach der Explo­si­on für Unru­he.
Wäh­rend sei­nes Besu­ches in Paris erklär­te der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin, dass sich sowohl zivi­le als auch mili­tä­ri­sche Exper­ten vor Ort befin­den.

Dabei han­de­le es sich jedoch um eine Vor­sichts­maß­nah­me, um Über­ra­schun­gen vor­zu­beu­gen. Die zustän­di­gen rus­si­schen Behör­den erklär­ten, dass es kein Strah­lungs­leck gebe.

Mehr zum The­ma — Tote beim Test eines expe­ri­men­tel­len Flüs­sig­trieb­werks in Russ­land

RT Deutsch


Nur noch jeder vierte Deutsche unterstützt EU-Sanktionen gegen Russland


Die EU-Sank­tio­nen gegen Russ­land wer­den fünf Jah­re nach ihrer Ein­füh­rung von den Deut­schen immer kri­ti­scher gese­hen. Nur noch knapp ein Vier­tel der Bevöl­ke­rung in Deutsch­land unter­stützt sie unein­ge­schränkt.

In einer Umfra­ge des Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts You­Gov im Auf­trag der dpa spra­chen sich gera­de ein­mal 23 Pro­zent für eine unver­än­der­te Bei­be­hal­tung der wegen der Ukrai­ne-Kri­se ver­häng­ten Straf­maß­nah­men aus. Mehr als die Hälf­te der Befrag­ten sind dage­gen für eine sofor­ti­ge Abschaf­fung (21 Pro­zent) oder eine schritt­wei­se Ent­schär­fung (32 Pro­zent). 24 Pro­zent mach­ten kei­ne Anga­ben. Vor dem Hin­ter­grund der ein­sei­ti­gen Bericht­erstat­tung der Main­stream-Medi­en zu Russ­land sind die­se Wer­te durch­aus bemer­kens­wert.

In Ost­deutsch­land ist die Akzep­tanz für die Sank­tio­nen beson­ders gering. In Sach­sen-Anhalt sind nur 8 Pro­zent für eine unver­än­der­te Fort­füh­rung. In Bran­den­burg sind es 11 Pro­zent, in Sach­sen 12. Auch Meck­len­burg-Vor­pom­mern mit 18 und Thü­rin­gen mit 21 Pro­zent lie­gen unter dem Bun­des­durch­schnitt.

Der größ­te Teil der EU-Sank­tio­nen gegen Russ­land ist seit 2014 in Kraft und wur­de zuletzt bis Ende Janu­ar 2020 ver­län­gert. Russ­land hat im Gegen­zug auch Straf­maß­nah­men gegen die Län­der der Euro­päi­schen Uni­on ver­hängt. Der Ost-Aus­schuss der Deut­schen Wirt­schaft schätzt den Gesamt­scha­den für bei­de Sei­ten auf einen drei­stel­li­gen Mil­li­ar­den­be­trag.

Die Span­nun­gen zwi­schen der NATO und Russ­land haben seit Beginn der Ukrai­ne-Kri­se mas­siv zuge­nom­men. Bedroht von Russ­land füh­len sich laut You­Gov-Umfra­ge trotz­dem nur 40 Pro­zent der Bun­des­bür­ger. 50 Pro­zent sagen dage­gen, sie hät­ten ein sol­ches Gefühl gar nicht.

In Ost­deutsch­land ist das Bedro­hungs­ge­fühl beson­ders gering. In Bran­den­burg und Sach­sen-Anhalt füh­len sich 69 Pro­zent gar nicht bedroht, gefolgt von Sach­sen (64 Pro­zent) und Meck­len­burg-Vor­pom­mern (56 Pro­zent). Eine Aus­nah­me bil­det Thü­rin­gen mit 44 Pro­zent.

Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin wird von den Deut­schen als deut­lich ver­trau­ens­wür­di­ger ange­se­hen als US-Prä­si­dent Donald Trump. Nur sechs Pro­zent haben mehr Ver­trau­en in Trump, 27 Pro­zent in Putin. 37 Pro­zent sagen, sie ver­trau­ten bei­den gleich.

Mehr zum The­ma — Pofal­la : Sank­tio­nen gegen Russ­land “kön­nen nicht gelo­ckert wer­den”

(rt deutsch/ dpa)

RT Deutsch


Brutaler Mord erschüttert Russland : Teenager tötet fünfköpfige Familie und begeht Selbstmord


In einem Haus im Dorf Patri­ke­je­wo im Gebiet Ulja­nowsk hat der 16-jäh­ri­ge Tim­erlan sei­ne Groß­mutter (69), sei­ne Mut­ter (42) und sei­ne bei­den vier­jäh­ri­gen Geschwis­ter getö­tet. Unter den Toten war auch ein 66-jäh­ri­ger Mann, der allem Anschein nach sein Groß­va­ter war. An den Lei­chen sei­en tie­fe Schnitt­wun­den gefun­den wor­den, teil­ten die Ermitt­lungs­be­hör­den mit. Womög­lich hat­te der Teen­ager sei­ne Ver­wand­ten mit einer Axt erschla­gen. Die Ermitt­ler eröff­ne­ten ein Mord­ver­fah­ren. 

Die Lei­che des 16-Jäh­ri­gen sei unter einem Mobil­funk­mast gefun­den wor­den, wie die zen­tra­le Mos­kau­er Ermitt­lungs­be­hör­de mit­teil­te. Tim­erlan soll dort hoch­ge­klet­tert sein und sich dann in den Tod gestürzt haben. Es wird nun unter­sucht, ob er psy­chi­sche Pro­ble­me hat­te. Offi­zi­ell lagen aber kei­ne Hin­wei­se auf eine Erkran­kung vor. Sei­ne Schul­freun­de bezeich­ne­ten ihn laut meh­re­ren rus­si­schen Nach­rich­ten­quel­len als ruhi­gen, lebens­fro­hen Jun­gen.

Die Ermitt­ler sol­len einen Abschieds­brief des Jugend­li­chen gefun­den haben. Tim­erlan soll in dem Schrei­ben mit­ge­teilt haben, dass er “geht und sei­ne Ange­hö­ri­gen in den Tod mit­nimmt”, damit sie um ihn “nicht trau­ern müs­sen”. Ande­re Quel­len berich­te­ten jedoch, Tim­erlan habe einem sei­ner Freun­de kurz vor der Tat eine Sprach­nach­richt geschickt und dar­in erzählt, dass er sei­ne Mut­ter, sei­nen Bru­der und sei­ne Schwes­ter nicht lie­be und Mord als ein­zi­gen Aus­weg sehe.

Inter­net­nut­zer ver­öf­fent­lich­ten ein Foto des 16-Jäh­ri­gen mit sei­ner Mut­ter : 

Mehr zum The­ma — Tat­ver­däch­ti­ger nach Mord an rus­si­scher LGBT-Akti­vis­tin Jele­na Gri­go­r­je­wa fest­ge­nom­men

RT Deutsch


Medienanalyse in Russland : Sind Nutzer regierungskritischer Medien eigentlich Oppositionelle ?


Das renom­mier­te rus­si­sche Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Lewa­da-Zen­trum ana­ly­siert seit vie­len Jah­ren Ver­än­de­run­gen im Medi­en­ver­hal­ten der Rus­sen. Die Ergeb­nis­se der letz­ten Erhe­bung, die am 1. August auf der Web­sei­te des Insti­tuts ver­öf­fent­licht wur­den, stel­len im Ver­gleich zum Jahr 2009 erheb­li­che Abwei­chun­gen in der Art und Wei­se, wie sich die Bür­ger Russ­lands infor­mie­ren, dar. 

So bleibt das Fern­se­hen zwar immer noch mit Abstand das bedeu­tends­te Medi­um in Russ­land, hat jedoch in den ver­gan­ge­nen Jah­ren an sei­nem Ein­fluss zuguns­ten des Inter­nets stark ein­ge­büßt : Wäh­rend es vor zehn Jah­ren für 94 Pro­zent der Befrag­ten die bedeu­tends­te Infor­ma­ti­ons­quel­le war, gilt dies heu­te nur noch für 72 Pro­zent.

Es bleibt jedoch anzu­mer­ken, dass das Fern­se­hen im Land mit sei­nen rie­si­gen Gebie­ten, die wenig mit­ein­an­der ver­knüpft sind, bis­lang wich­ti­ge Funk­tio­nen hat­te. In der Zeit der sozia­lis­ti­schen Sowjet­uni­on waren bis in den kleins­ten Ort das Radio und Zei­tun­gen zugäng­lich, und damit war das Infor­mie­ren der Bür­ger mit wich­ti­gen Nach­rich­ten sicher­ge­stellt. Nach der Wen­de zum Kapi­ta­lis­mus zer­brach der gro­ße Zei­tungs­markt, und das Kabel­fern­se­hen über­nahm fak­tisch die Funk­ti­on jenes Medi­ums, das die Men­schen im gesam­ten Land errei­chen und ver­bin­den konn­te.

Der­zeit sind es vor allem vier staats­na­he Kanä­le, Per­wy Kanal, Ros­si­ja 1, NTW und Ros­si­ja 24, die über die größ­te Popu­la­ri­tät und Trag­wei­te ver­fü­gen. Deren Bericht­erstat­tung gerät in den letz­ten Jah­ren aller­dings zuneh­mend in Kri­tik, da sie bei­spiels­wei­se über öko­no­mi­sche Pro­ble­me oder die Oppo­si­ti­on nicht ange­mes­sen berich­te­ten. Dem­zu­fol­ge hat das rus­si­sche föde­ra­le Fern­se­hen in punc­to Glaub­wür­dig­keit bei den Zuschau­ern 25 Pro­zent im Ver­gleich zum Jahr 2009 ein­ge­büßt, nun sind es nur noch (oder immer­hin) 55 Pro­zent der Nut­zer, die sel­bi­ges für glaub­wür­dig hal­ten.

Zum Stel­len­wert der media­len Regie­rungs­kri­tik

Die Hälf­te der Rus­sen glaubt, dass bei den wich­tigs­ten Fern­seh­ka­nä­len eine Zen­sur herrscht, fast genau­so vie­le hal­ten sie aber auch für not­wen­dig – zum Zweck der Staats­ver­tei­di­gung und Ord­nungs­er­hal­tung, ergab eine Medi­en­stu­die des Insti­tuts im Jahr 2017. “Objek­ti­ve­re” Infor­ma­tio­nen zu The­men wie Kor­rup­ti­on und Berei­che­rung unter Staats­be­am­ten, Oppo­si­ti­on oder zur wirt­schaft­li­chen Lage suchen die Nut­zer im Inter­net oder bei “unab­hän­gi­gen” Fern­seh- und Radio­sen­dern, wobei als “unab­hän­gig” jene Medi­en gel­ten, die alter­na­ti­ve Mei­nun­gen zu offi­zi­el­len Nar­ra­ti­ven prä­sen­tie­ren. 

32 Pro­zent der Rus­sen infor­mie­ren sich pri­mär über Inter­net­por­ta­le. Die popu­lärs­ten Por­ta­le in Russ­land sind laut einer aktu­el­len Stu­die Nach­rich­ten­diens­te von den zwei rus­si­schen Inter­ne­trie­sen Yandex und Mail.Ru – mit jeweils 39 und 15 Pro­zent. Die­se Diens­te bie­ten aber laut Ein­schät­zung des Umfra­ge­insti­tuts kei­ne tief­grei­fen­de Ana­ly­tik, son­dern rela­tiv belie­big sor­tier­te Nach­rich­ten. An drit­ter Stel­le ist die Online­zei­tung Lenta.ru mit zehn Pro­zent – ein über die Jah­re hin­weg sta­bi­ler Wert. Das Lewa­da-Insti­tut betont, die Neu­aus­rich­tung des Por­tals nach dem Besit­zer­wech­sel zu einer weni­ger regie­rungs­kri­ti­schen Bericht­erstat­tung habe ihm kei­nen Besu­cher­ein­bruch beschert. Ein Groß­teil der Mit­ar­bei­ter des regie­rungs­kri­ti­schen Medi­ums meduza.io arbei­te­te frü­her für Lenta.ru und ist nur bei einem Pro­zent der Nut­zer beliebt. Ins­ge­samt befin­det sich der Ein­fluss der Online­me­di­en seit Jah­ren in einem star­ken Auf­wärts­trend.

Zu “unab­hän­gi­gen” Medi­en haben min­des­tens zwei Drit­tel der Rus­sen Zugang, 35 Pro­zent nut­zen sie regel­mä­ßig, wobei sechs Pro­zent ihre Infor­ma­tio­nen aus drei und mehr Quel­len erhal­ten. In Mos­kau liegt der Anteil der Nut­zer “unab­hän­gi­ger” Medi­en bei knapp 60 Pro­zent – mit einer mehr­fa­chen Nut­zung von 16 Pro­zent.

Im Jahr 2014 stell­te das Lewa­da-Insti­tut fest, dass die Unter­stüt­zung von oppo­si­tio­nel­len Kan­di­da­ten und der regu­lä­re Kon­sum sol­cher Online­me­di­en mit einer kla­ren regie­rungs­kri­ti­schen und “libe­ra­len” Aus­rich­tung wie Inter­net­por­ta­le des Radio­sen­ders Echo Moskwy oder des Fern­seh­sen­ders Doschd im Zusam­men­hang ste­hen. Unab­hän­gi­ge Medi­en könn­ten sogar die Mei­nungs­ba­lan­ce bei maxi­mal rele­van­ten The­men beein­flus­sen – wenn sie bei­spiels­wei­se nicht ver­schwie­gen wer­den kön­nen und auch off­line Gesprächs­stoff bie­ten. 

Aber ins­ge­samt genießt die Regie­rung auch bei die­sen Nut­zern mehr­heit­li­che Unter­stüt­zung, wenn­gleich auch weni­ger als regu­lär – zu die­sem Schluss ist das Insti­tut in sei­ner Ana­ly­se des Jah­res 2017 gekom­men.

Auch die Nut­zung der vom Insti­tut als unab­hän­gig bezeich­ne­ten Fern­seh­sen­der wie Doschd, RTVI, RBK, Kul­tu­ra oder BBC wur­de ana­ly­siert. “In Bezug auf den Groß­teil der ‘unab­hän­gi­gen Fern­seh­ka­nä­le’ ist es unmög­lich zu sagen, dass sie nur Geg­ner der rus­si­schen Regie­rung schau­en, deren Zuschau­er sind Men­schen mit unter­schied­li­chen poli­ti­schen Ansich­ten und Vor­lie­ben”, so das Insti­tut. Auch unter ihnen wer­de der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin favo­ri­siert, die oppo­si­tio­nel­len Ein­stel­lun­gen bei die­ser Zuschau­er­schaft sei­en über­schätzt.

Die Ana­ly­se der Kon­su­men­ten der ‘unab­hän­gi­gen Medi­en’ lässt schluss­fol­gern, dass sich um sie her­um nicht homo­ge­nes libe­ra­les Publi­kum bil­det, son­dern eine Zuschau­er­schaft mit unter­schied­li­chen poli­ti­schen Ansich­ten”, schreibt das Lewa­da-Zen­trum.

Die größ­ten rus­si­schen staat­li­chen Fern­seh­sen­der blei­ben bei der Inter­pre­ta­ti­on von Ereig­nis­sen nach wie vor die Favo­ri­ten. Und das trotz der sich abzeich­nen­den Kri­se des Fern­se­hens, die sich auch in sin­ken­den Wer­be­ein­nah­men mani­fes­tiert. Das bestä­tigt auch die Lis­te der ange­se­hens­ten Jour­na­lis­ten, die fast aus­schließ­lich aus den Talk­mas­tern der meist­ge­se­he­nen poli­ti­schen Talk­shows der drei Kanä­le Ros­si­ja 1, Per­wy Kanal und NTW besteht. Die­se Talk­shows sind sogar außer­halb Russ­lands für deren hohe Emo­tio­na­li­tät bekannt.

Bei die­sen Shows gibt es für die Zuschau­er die Mög­lich­keit, zumin­dest in der ver­kürz­ten Form, “alter­na­ti­ve” Mei­nun­gen zu hören. Die Hin­wen­dung zu “unab­hän­gi­gen” Medi­en und Infor­ma­ti­ons­quel­len ist für die meis­ten Nut­zer ein Zusatz, der einen unver­fälsch­ten Blick auf das Gesche­hen im In- und Aus­land aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve bie­tet.

Medienanalyse in Russland: Sind Nutzer regierungskritischer Medien eigentlich Oppositionelle?
Das Jahr 2008, das Inter­net macht Fern­se­hen noch kei­ne Kon­kur­renz. Akti­on der oppo­si­tio­nel­len Kom­mu­nis­ti­schen Duma-Par­tei KPRF “Marsch auf Ostan­ki­no” gegen ver­zer­ren­de Bericht­erstat­tung, deren sie ihrer Mei­nung nach zum Opfer fal­len. Ostan­ki­no ist der Haupt­sitz vie­ler Fern­seh­stu­di­os in Mos­kau.

Wer­den Video­blog­ger poli­ti­scher ?  

Und wo befin­det sich in die­ser Kon­stel­la­ti­on die rus­si­sche Jugend ? Wäh­rend der letz­ten Pro­tes­te in Mos­kau wegen Nicht­zu­las­sung eini­ger Direkt­kan­di­da­ten zu den Wah­len im Stadt­rat waren über­wie­gend jun­ge Gesich­ter zu sehen. Das Lewa­da-Zen­trum attes­tiert jedoch der rus­si­schen Jugend, ins­ge­samt weni­ger poli­tisch als älte­re Genera­tio­nen zu sein – zumin­dest laut der Stu­die aus dem Jahr 2017. Jun­ge Men­schen bis zu 24 Jah­ren nut­zen täg­lich das Inter­net, ins­be­son­de­re ver­schie­dens­te sozia­le Netz­wer­ke.

Die­se gibt es in Russ­land in gro­ßer Zahl – VKon­tak­te (Anteil von 67 Pro­zent), Odno­klass­ni­ki (52), gefolgt von You­Tube, Insta­gram, Face­book, Moj Mir (Mail.Ru), Twit­ter und Tik­Tok. Hin­zu kom­men popu­lä­re Mes­sen­ger­diens­te wie Whats­App und Viber. Und in der letz­ten Zeit wird gera­de im poli­ti­schen Bereich Tele­gram immer popu­lä­rer.

Eine gan­ze Rei­he von Video­blog­gern ist dabei in den letz­ten Jah­ren durch sozia­le Netz­wer­ke zu Mei­nungs­ma­chern inner­halb des jun­gen Publi­kums auf­ge­stie­gen. Die Blog­ger betä­ti­gen sich in den Berei­chen Life­style, Musik und Gesund­heit oder enga­gie­ren sich bei The­men des sozia­len Mit­ein­an­ders (Sto­pHam), nur weni­ge äußern sich poli­tisch – so wie der You­Tube-Star und Sport­jour­na­list Juri Dudj, der am 10. August bei der Kund­ge­bung in Mos­kau für freie Wah­len auf­ge­tre­ten ist. Sein You­Tube-Kanal hat der­zeit 5,7 Mil­lio­nen Abon­nen­ten.

Die Lewa­da-Umfra­gen zum Medi­en­ver­hal­ten beschei­ni­gen den Rus­sen eine hohe Inter­netaf­fi­ni­tät und ein gewis­ses Maß an Medi­en­kom­pe­tenz. Das zeigt unter ande­rem eine schwa­che Kor­re­la­ti­on zwi­schen poli­ti­schen Über­zeu­gun­gen der Bür­ger und bestimm­ten Vor­lie­ben bei der Medi­en­nut­zung. Eine brei­te Palet­te der “unab­hän­gi­gen” Medi­en dient dabei dem Hin­ter­fra­gen und der Kor­rek­tur der herr­schen­den poli­ti­schen Nar­ra­ti­ve, die von den rus­si­schen “Main­stream­me­di­en” pro­pa­giert wer­den.

Mehr zum The­ma — Peters­bur­ger Dia­log : Deutsch­land und Russ­land nähern sich Gesprä­chen auf Augen­hö­he (Video)

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Russland und China wollen Handelsumsatz in fünf Jahren auf 200 Milliarden US-Dollar verdoppeln


Mos­kau und Peking haben alle Hin­der­nis­se besei­tigt, die ihre sich schnell ent­wi­ckeln­de Zusam­men­ar­beit behin­dern könn­ten. Das teil­te der neue chi­ne­si­sche Bot­schaf­ter in Mos­kau Zhang Han­hui mit. Er kün­dig­te den Zeit­plan für die Errei­chung des ehr­gei­zi­gen Zie­les an, das der­zei­ti­ge Han­dels­vo­lu­men­zwi­schen Russ­land und Chi­na zu ver­dop­peln. Am Mitt­woch sag­te er vor Jour­na­lis­ten :

Bis 2024 wer­den wir einen Han­dels­um­satz von 200 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen. Ich den­ke, die­ses Ziel ist erreich­bar, weil sich die Han­dels- und Wirt­schafts­ko­ope­ra­ti­on von nun an rasant ent­wi­ckelt.

Die Zahl wur­de zuvor schon vom rus­si­schen Minis­ter für Wirt­schafts­ent­wick­lung Maxim Oresch­kin ange­kün­digt. Er hat­te jedoch nicht erläu­tert, bis wann das der­zei­ti­ge Niveau von 108 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ver­dop­pelt wer­den soll. Laut chi­ne­si­schen Zoll­da­ten stieg das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen den bei­den Län­dern in den ers­ten sie­ben Mona­ten die­ses Jah­res bereits um fast fünf Pro­zent.

Der chi­ne­si­sche Diplo­mat wies dar­auf hin, dass Peking Mos­kau als einen ver­trau­ens­wür­di­gen Part­ner betrach­tet und sei­ne Märk­te immer mehr für rus­si­sche Pro­duk­te öff­net. Wäh­rend Peking in einen eska­lie­ren­den Han­dels­krieg mit Washing­ton ver­wi­ckelt ist und die Impor­te aus den USA, ins­be­son­de­re im Bereich der Agrar­pro­duk­te, redu­ziert, braucht es neue Lie­fe­ran­ten und sieht Russ­land als guten Ersatz. Zhang beton­te :

Wir wer­den einen neu­en Lie­fe­ran­ten wäh­len. Und Russ­land ist das zuver­läs­sigs­te Land.

Abge­se­hen von Waren sei Peking auch dar­an inter­es­siert, die Impor­te von rus­si­schem Gas zu stei­gern, beton­te der Gesand­te. Rus­si­sche Gas­lie­fe­run­gen nach Chi­na lie­gen hin­ter Katar, Aus­tra­li­en und eini­gen zen­tral­asia­ti­schen Staa­ten, doch der rie­si­ge chi­ne­si­sche Markt hat laut Zhang “enor­mes Poten­zi­al” für Mos­kau.

Im Jahr 2014 schlos­sen bei­de Staa­ten einen Gas­ver­trag ab, der den Grund­stein für den Bau der Pipe­line Power of Sibe­ria leg­te. Das Pro­jekt mit einer jähr­li­chen Export­ka­pa­zi­tät von 38 Mil­li­ar­den Kubik­me­tern soll am 1. Dezem­ber in Betrieb gehen.

Mehr zum The­ma — Neue Sei­den­stra­ße : Russ­land baut 2.000 Kilo­me­ter Auto­bahn zwi­schen Euro­pa und Chi­na

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Kilometer-Strecke über Boden : Deutscher Slackliner spaziert in Russland zum Weltrekord – Fotos


Der deut­sche Pro­fi-Slack­li­ner Frie­di Küh­ne aus Bad Aib­ling hat laut dem Nach­rich­ten­por­tal Vesti.ru in der rus­si­schen Stadt Perm einen neu­en Welt­re­kord geschafft. 40 Meter über dem Boden hat er fast einen Kilo­me­ter auf einem Draht­seil zurück­ge­legt.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Wildes Russland : Pilzjägerin versinkt bis zum Bauch im Sumpf und hält Bären lautstark auf Distanz


Die Ein­woh­ne­rin von Sita im Fer­nen Osten Russ­lands war am Mor­gen des 5. August in den Wald gegan­gen, um Pil­ze und Bee­ren zu suchen. Als die 83-Jäh­ri­ge nicht nach Hau­se zurück­kehr­te, gaben ihre Ver­wand­ten eine Ver­miss­ten­mel­dung auf. Ein Such­trupp, bestehend aus Frei­wil­li­gen, Ein­hei­mi­schen und Poli­zis­ten, begann die Umge­bung zu durch­käm­men. Die Frau wur­de erst in der Nacht zum 7. August ent­deckt. Sie stand bis zur Gür­tel­li­nie in einem Sumpf und brüll­te laut, um einen auf sie lau­ern­den Bären auf Distanz zu hal­ten. Die Ret­ter stie­ßen dort tat­säch­lich auf Spu­ren eines Bären und hör­ten ihn sogar in der Nähe brül­len. Die Rent­ne­rin wur­de in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Obwohl sie sich wäh­rend ihres miss­glück­ten Aus­flugs in den Wald kei­ne Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen hat­te, stand sie unter Schock. (TASS/RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma — Kan­di­dat für den Dar­win­preis ? Rus­se tritt Bären – die­ser beißt ihm in die Hand [VIDEO]

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Wildes Russland : Pilzjägerin versinkt bis zum Bauch im Sumpf und hält Bären lautstark auf Distanz


Die Ein­woh­ne­rin von Sita im Fer­nen Osten Russ­lands war am Mor­gen des 5. August in den Wald gegan­gen, um Pil­ze und Bee­ren zu suchen. Als die 83-Jäh­ri­ge nicht nach Hau­se zurück­kehr­te, gaben ihre Ver­wand­ten eine Ver­miss­ten­mel­dung auf. Ein Such­trupp, bestehend aus Frei­wil­li­gen, Ein­hei­mi­schen und Poli­zis­ten, begann die Umge­bung zu durch­käm­men. Die Frau wur­de erst in der Nacht zum 7. August ent­deckt. Sie stand bis zur Gür­tel­li­nie in einem Sumpf und brüll­te laut, um einen auf sie lau­ern­den Bären auf Distanz zu hal­ten. Die Ret­ter stie­ßen dort tat­säch­lich auf Spu­ren eines Bären und hör­ten ihn sogar in der Nähe brül­len. Die Rent­ne­rin wur­de in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Obwohl sie sich wäh­rend ihres miss­glück­ten Aus­flugs in den Wald kei­ne Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen hat­te, stand sie unter Schock. (TASS/RIA Nowos­ti)

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Wildes Russland : Pilzjägerin versinkt bis zum Bauch im Sumpf und hält Bären lautstark auf Distanz


Die Ein­woh­ne­rin von Sita im Fer­nen Osten Russ­lands war am Mor­gen des 5. August in den Wald gegan­gen, um Pil­ze und Bee­ren zu suchen. Als die 83-Jäh­ri­ge nicht nach Hau­se zurück­kehr­te, gaben ihre Ver­wand­ten eine Ver­miss­ten­mel­dung auf. Ein Such­trupp, bestehend aus Frei­wil­li­gen, Ein­hei­mi­schen und Poli­zis­ten, begann die Umge­bung zu durch­käm­men. Die Frau wur­de erst in der Nacht zum 7. August ent­deckt. Sie stand bis zur Gür­tel­li­nie in einem Sumpf und brüll­te laut, um einen auf sie lau­ern­den Bären auf Distanz zu hal­ten. Die Ret­ter stie­ßen dort tat­säch­lich auf Spu­ren eines Bären und hör­ten ihn sogar in der Nähe brül­len. Die Rent­ne­rin wur­de in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Obwohl sie sich wäh­rend ihres miss­glück­ten Aus­flugs in den Wald kei­ne Ver­let­zun­gen zuge­zo­gen hat­te, stand sie unter Schock. (TASS/RIA Nowos­ti)

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