Erster Ausschuss der UNO lehnt Russlands Vorschlag zur Verlegung des Tagungsortes ab


Der Ers­te Aus­schuss der UN-Gene­ral­ver­samm­lung hat gegen den Vor­schlag Russ­lands gestimmt, sei­ne Sit­zun­gen für den Fall aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten an einen ande­ren Ort zu ver­le­gen, dass die UNO und Washing­ton es nicht schaf­fen, Visa­fra­gen rus­si­scher Dele­gier­ter zu lösen. Das berich­te­te die Nach­rich­ten­agen­tur TASS.

18 Län­der unter­stütz­ten den Vor­schlag Russ­lands, 69 Staa­ten stimm­ten dage­gen, wei­te­re 72 Län­der ent­hiel­ten sich. Unter den­je­ni­gen, die den Vor­schlag unter­stütz­ten, waren Chi­na, Kasach­stan, Syri­en und der Iran sowie meh­re­re latein­ame­ri­ka­ni­sche und afri­ka­ni­sche Län­der.

Russ­land schlug vor, bis zum 1. April 2020 einen Bericht des UN-Gene­ral­se­kre­tärs über alter­na­ti­ve Orte für die Abhal­tung der Tagun­gen des Ers­ten Aus­schus­ses der UN-Gene­ral­ver­samm­lung im Jahr 2020 anzu­for­dern, ein­schließ­lich Genf und Wien, wenn kei­ne Fort­schrit­te in der Visa­fra­ge erzielt wer­den.

Bei der Erör­te­rung des von Ango­la, Burun­di, Nica­ra­gua, Syri­en und Russ­land gemein­sam ver­fass­ten Ent­wurfs schlug Mos­kau vor, den ursprüng­li­chen Vor­schlag zu ändern und die zur Lösung des Pro­blems erfor­der­li­chen Schrit­te fest­zu­le­gen, so der stell­ver­tre­ten­de Stän­di­ge Ver­tre­ter Russ­lands bei den Ver­ein­ten Natio­nen in Genf And­rei Belous­sow. Er sag­te :

Wir sind jedoch der Mei­nung, dass die­ses erns­te Pro­blem – der Zugang der natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu UN-Ver­an­stal­tun­gen – wei­ter­hin im Mit­tel­punkt unse­res Aus­schus­ses und der Gene­ral­ver­samm­lung ste­hen soll­te, wes­halb wir einen schritt­wei­sen Ansatz vor­ge­schla­gen haben.

Der Diplo­mat beton­te, dass der neue Ent­wurf “dar­auf abzielt, dass das UN-Sekre­ta­ri­at und der Gene­ral­se­kre­tär wie­der Anstren­gun­gen unter­neh­men kön­nen, um das Visa­pro­blem zu lösen”. Er beton­te :

Auf der ande­ren Sei­te geben wir den USA eine wei­te­re Mög­lich­keit, ihre Poli­tik der Visa­er­tei­lung an Dele­gier­te aus bestimm­ten Län­dern zu über­den­ken, die an UN-Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men wol­len.

Seit Beginn der 74. Tagung der UN-Gene­ral­ver­samm­lung haben die Ver­ei­nig­ten Staa­ten 18 rus­si­schen Dele­gier­ten kein Visum erteilt, wes­halb die­se nicht an den Tagun­gen teil­neh­men konn­ten.

Mehr zum The­ma — Russ­land schlägt vor : Wich­tigs­te UN-Aus­schüs­se sol­len nicht mehr in den USA tagen

RT Deutsch


Frankreich nimmt Russlands Hilfe bei Wiederaufbau von Notre-Dame an


Die Ver­hand­lun­gen zwi­schen Frank­reich und Russ­land dau­er­ten mehr als ein hal­bes Jahr lang, teil­te der Son­der­ver­tre­ter des rus­si­schen Prä­si­den­ten in Fra­gen der inter­na­tio­na­len kul­tu­rel­len Zusam­men­ar­beit, Michail Schwyd­koi, gegen­über RIA Nowos­ti mit. Dass Frank­reich letzt­lich Russ­lands Hil­fe ange­nom­men hat, spre­che für die Aner­ken­nung der Errun­gen­schaf­ten der rus­si­schen Wis­sen­schaft, sag­te er.

Die welt­be­rühm­te Kathe­dra­le Not­re-Dame de Paris war vor gut einem hal­ben Jahr bei einem Feu­er schwer beschä­digt wor­den. Die Brand­ur­sa­che ist zwar noch unklar, einen kri­mi­nel­len Hin­ter­grund hat­ten die Ermitt­ler aller­dings aus­ge­schlos­sen. Das Feu­er ist nach ers­ten Erkennt­nis­sen ent­we­der durch einen Feh­ler im elek­tri­schen Sys­tem oder eine bren­nen­de Ziga­ret­te aus­ge­löst wor­den.

Nach der Brand­ka­ta­stro­phe ver­sprach der fran­zö­si­sche Staats­chef Emma­nu­el Macron, die Kathe­dra­le aus dem 14. Jahr­hun­dert inner­halb von fünf Jah­ren wie­der auf­zu­bau­en. Die bereits gezahl­ten und ange­kün­dig­ten Spen­den für den Wie­der­auf­bau Not­re-Dames belau­fen sich Frank­reichs Kul­tur­mi­nis­ter Franck Ries­ter zufol­ge der­zeit ins­ge­samt auf rund 922 Mil­lio­nen Euro. Davon sei­en rund 104 Mil­lio­nen Euro bereits aus­ge­ge­ben wor­den. (RIA Nowosti/dpa)

Mehr zum The­ma — Not­re Dame : Umge­bung der Kathe­dra­le schwer mit Blei belas­tet (Video)

RT Deutsch


Moskau dementiert NYT-Bericht über Russlands Luftangriffe auf Krankenhäuser in Syrien


Der amt­li­che Spre­cher des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, Gene­ral­ma­jor Igor Kona­schen­kow, hat die Berich­te der Zei­tung „The New York Times“ demen­tiert, wonach die rus­si­schen Welt­raum­streit­kräf­te die Kran­ken­häu­ser in Syri­en ange­grif­fen haben sol­len. Das Blatt wur­de zum Opfer von Mani­pu­la­tio­nen sei­tens der Ter­ro­ris­ten und Geheim­diens­te.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Beim Treffen mit Putin : Jordaniens König unterstützt Russlands Präsenz im Nahen Osten


Amman unter­stützt eine star­ke Prä­senz Russ­lands im Nahen Osten und ist bereit, den Emp­feh­lun­gen Mos­kaus bei einer Rei­he von Fra­gen zu lau­schen. Dies erklär­te der jor­da­ni­sche König Abdul­lah II. beim heu­ti­gen Tref­fen mit dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Wegen Rückkehr Russlands : Zwei litauische Abgeordnete boykottieren PACE-Sitzung


Zwei litaui­sche Abge­ord­ne­te – Ema­nu­e­lis Zin­ge­ris (kon­ser­va­ti­ve Par­tei Vater­lands­bund – Christ­de­mo­kra­ten Litau­ens) und Simo­nas Gent­vilas (Libe­ra­le Bewe­gung der Repu­blik Litau­en) — haben die Herbst­sit­zung der Par­la­men­ta­ri­schen Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) aus Pro­test gegen die Rück­kehr Russ­lands zur Orga­ni­sa­ti­on boy­kot­tiert.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Westliche Sanktionen tragen zur Stärkung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Russlands bei


West­li­che Sank­tio­nen hal­fen Russ­land, in ver­schie­de­nen Indus­trie­be­rei­chen einen Sprung nach vor­ne zu machen. Das erklär­te der rus­si­sche Indus­trie- und Han­dels­mi­nis­ter Denis Man­tur­ow in einem Inter­view mit der bul­ga­ri­schen Zei­tung Trud vor einer Ple­nar­sit­zung der Zwi­schen­staat­li­chen Kom­mis­si­on für Han­del, wirt­schaft­li­che, wis­sen­schaft­li­che und tech­ni­sche Zusam­men­ar­beit in War­na. Er sag­te :

Wir haben mehr­fach erklärt, dass die Sank­ti­ons­po­li­tik kon­tra­pro­duk­tiv ist und nicht zur Ent­wick­lung des inter­na­tio­na­len Han­dels bei­trägt. Es ist inter­es­sant, dass nicht nur Ein­schrän­kun­gen schäd­lich sind, son­dern dass dies nur die Spit­ze des Eis­bergs ist. In jüngs­ter Zeit haben unse­re west­li­chen Part­ner sogar einen spe­zi­el­len Begriff der ‘Selbst­sank­tio­nie­rung’ ein­ge­führt. Die Ängs­te und Mythen über Russ­land, mög­li­che Fol­gen der Zusam­men­ar­beit mit unse­rem Land und ande­re Spe­ku­la­tio­nen, haben manch­mal einen noch nega­ti­ve­ren Effekt als die Sank­tio­nen von Brüs­sel und Washing­ton selbst.

Gleich­zei­tig hat Russ­land dank die­ser Sank­tio­nen bis zu einem gewis­sen Grad die his­to­ri­sche Chan­ce erhal­ten, in vie­len Indus­trie­be­rei­chen einen Sprung nach vor­ne zu machen. Und das hat unse­re Pro­duk­te auf dem Welt­markt, auch auf dem bul­ga­ri­schen Markt, wett­be­werbs­fä­hi­ger gemacht.

Han­del mit Bul­ga­ri­en

Mos­kau plant, die Zusam­men­ar­beit im Bereich Han­del und Inves­ti­tio­nen mit Sofia aus­zu­bau­en, so der rus­si­sche Minis­ter. Er fuhr fort :

Wir erwar­ten für das Ende die­ses Jah­res eine quan­ti­ta­ti­ve und qua­li­ta­ti­ve Aus­wei­tung des Han­dels und pla­nen außer­dem den Aus­bau der Inves­ti­ti­ons­zu­sam­men­ar­beit.

Der Beam­te führ­te meh­re­re Bei­spie­le für die erfolg­rei­che Umset­zung gro­ßer Infra­struk­tur­pro­jek­te im Öl- und Gas­sek­tor sowie im Auto­mo­bil­bau an. Der Land­ma­schi­nen­bau sei ein wei­te­rer viel­ver­spre­chen­der Wachs­tums­be­reich.

Wir haben für heu­te eine umfang­rei­che bila­te­ra­le Agen­da. Die Füh­rung Russ­lands und Bul­ga­ri­ens trifft sich regel­mä­ßig, und es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es nicht vie­le Län­der auf der Welt gibt, mit denen wir so vie­le Kon­tak­te von Staat zu Staat haben. Der akti­ve Dia­log beein­flusst natür­lich auch die Dyna­mik des bila­te­ra­len Han­dels. Russ­land ist der zweit­größ­te Han­dels­part­ner Bul­ga­ri­ens außer­halb der EU und der fünft­größ­te Han­dels­part­ner ins­ge­samt.

Man­tur­ow beton­te, dass Mos­kau und Sofia eine für bei­de Sei­ten vor­teil­haf­te Zusam­men­ar­beit in vie­len Berei­chen ent­wi­ckeln wol­len und füg­te hin­zu, dass zwölf feld­ori­en­tier­te Arbeits­grup­pen im Rah­men der zwi­schen­staat­li­chen Kom­mis­si­on arbei­ten.

Mehr zum The­ma — Russ­land unter­nimmt wei­te­re Schrit­te zur Unab­hän­gig­keit vom US-Dol­lar

RT Deutsch


2019 : IS-Terrorzellen in 17 Regionen Russlands entdeckt


Mit­ar­bei­ter des rus­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums und Inland­ge­heim­diens­tes (FSB) haben im Jahr 2019 in 17 rus­si­schen Regio­nen Ter­ror­zel­len aus­fin­dig gemacht. Dies teil­te der Chef der Haupt­ver­wal­tung des Innen­mi­nis­te­ri­ums zum Wider­stand gegen Extre­mis­mus, Gene­ral Major Oleg Ilji­nych, mit.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Berufung abgelehnt : Oberster Gerichtshof Russlands bestätigt Haftstrafe für polnischen Spion


Der Obers­te Gerichts­hof Russ­lands hat eine 14-jäh­ri­ge Haft­stra­fe wegen Spio­na­ge gegen den pol­ni­schen Staats­bür­ger Mari­an Rad­za­jew­ski bestä­tigt. Das teil­te der rus­si­sche Inlands­ge­heim­dienst FSB in einer Erklä­rung mit. In dem Doku­ment heißt es :

Am 12. Sep­tem­ber prüf­te der Obers­te Gerichts­hof Russ­lands eine von der Ver­tei­di­gung ein­ge­reich­te Beru­fung sowie ihre Argu­men­te und ent­schied, das Urteil des Mos­kau­er Stadt­ge­richts über den pol­ni­schen Staats­bür­ger Mari­an Rad­za­jew­ski auf­recht­zu­er­hal­ten, der nach Arti­kel 276 des rus­si­schen Straf­ge­setz­bu­ches (Spio­na­ge) für schul­dig befun­den wur­de.

Rad­za­jew­ski wur­de für schul­dig befun­den, ver­sucht zu haben, bestimm­te gehei­me Kom­po­nen­ten des Rake­ten­sys­tems S‑300 zu erwer­ben und ille­gal nach Polen zu trans­por­tie­ren, was eine ech­te Bedro­hung für die natio­na­le Sicher­heit Russ­lands dar­stellt.

Er wur­de auf fri­scher Tat ertappt, als er ver­such­te, einen Han­del abzu­schlie­ßen. Der FSB beton­te :

Die Ermitt­ler haben bewie­sen, dass Mari­an Rad­za­jew­ski im Inter­es­se einer pol­ni­schen Orga­ni­sa­ti­on gehan­delt hat, die als füh­ren­der Lie­fe­rant der natio­na­len Streit­kräf­te sowie Geheim­diens­te gilt.

Am 25. Juni ver­ur­teil­te das Mos­kau­er Stadt­ge­richt Rad­za­jew­ski zu 14 Jah­ren in einer Hoch­si­cher­heits­ko­lo­nie. In einem Ver­such, die Stra­fe abzu­mil­dern, hat­te sei­ne Ver­tei­di­gung beim Obers­ten Gerichts­hof der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on Beru­fung ein­ge­legt und eine Neu­be­ur­tei­lung des Straf­ver­fah­rens unter Arti­kel 30.1, 226.1.1 und 276 des Straf­ge­setz­bu­ches der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on bean­tragt, mit dem Ziel, die Ankla­ge von “Spio­na­ge” auf “ver­such­ten Schmug­gel von Mate­ri­al und Aus­rüs­tung” zu ändern.

Mehr zum The­ma — USA rüs­ten Polen mit Kriegs­waf­fen auf

RT Deutsch