Schnee, Frost und Glätte : Winterliches Wetter im Mai in Deutschland


In wei­ten Tei­len Deutsch­lands hat sich win­ter­li­ches Wet­ter zurück­ge­mel­det. In Thü­rin­gen etwa schnei­te es am Sams­tag vie­ler­orts kräf­tig. Auf meh­re­ren Auto­bah­nen war am Sams­tag­mor­gen der Win­ter­dienst im Ein­satz, um Glät­te zu ver­hin­dern, dar­un­ter die A4 und die A9. Auf der Schmü­cke in gut 900 Metern Höhe lagen am Sams­tag elf Zen­ti­me­ter Neu­schnee, wie Flo­ri­an Engel­mann vom Deut­schen Wet­ter­dienst (DWD) in Leip­zig sag­te.

Schnee, Frost und Glätte: Winterliches Wetter im Mai in Deutschland
Ein Win­ter­dienst­fahr­zeug fährt am 4. Mai bei Ober­hof in Thü­rin­gen auf der L3247 durch eine schnee­be­deck­te Land­schaft.

In Sach­sen schnei­te es bis auf eine Höhe von 600 Metern. In den Höhen­la­gen des Harz gab es am Sams­tag eben­falls eine dün­ne Schnee­schicht : Auf dem Bro­cken wur­den sie­ben Zen­ti­me­ter gemes­sen. Schnee Anfang Mai sei nicht sehr unge­wöhn­lich, beton­te der Meteo­ro­lo­ge.

Aber wir waren da aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren etwas ver­wöhnt, als der Mai häu­fig schon ein Som­mer­mo­nat war. Und dies­mal hat er recht unter­kühlt ange­fan­gen.

Auch in den Mit­tel­ge­birgs­re­gio­nen Hes­sens setz­te am frü­hen Sams­tag­mor­gen Schnee­fall ein. In der Rhön und auf dem Vogels­berg lagen zeit­wei­se rund drei Zen­ti­me­ter Schnee.

Im Süd­wes­ten soll­te die Schnee­fall­gren­ze am Sonn­tag­mor­gen auf 600 Meter sin­ken. In den Alpen fällt nach Anga­ben des Wet­ter­diens­tes am Sonn­tag ober­halb von 700 Metern Schnee, in der Nacht erwar­te­ten die Meteo­ro­lo­gen am Alpen­rand auch kräf­ti­gen und län­ger anhal­ten­den Schnee­fall. Da die Bäu­me mitt­ler­wei­le Laub tra­gen, bestehe Schnee­bruch­ge­fahr.

Schnee, Frost und Glätte: Winterliches Wetter im Mai in Deutschland
Win­ter­ein­bruch im baye­ri­schen Ober­stau­fen : In der Nacht zu Sonn­tag hat­te es im baye­ri­schen Ober­all­gäu kräf­tig geschneit.

Unge­müt­lich und wech­sel­haft bleibt es auch zum Wochen­be­ginn : Die Tem­pe­ra­tu­ren blei­ben nied­rig, im höhe­ren Berg­land kann es schnei­en, Wol­ken und Schau­er sind mög­lich. “In der Nacht sin­ken die Tem­pe­ra­tu­ren zudem ver­brei­tet in den Frost­be­reich. Emp­find­li­che Pflan­zen soll­ten daher unbe­dingt geschützt oder ins Haus gebracht wer­den”, riet ein DWD-Meteo­ro­lo­ge.

Immer­hin : Am Diens­tag zeigt sich nach DWD-Anga­ben wenigs­tens zeit­wei­se wie­der die Son­ne. Es dürf­te aber noch etwas dau­ern, bis die Tem­pe­ra­tu­ren wie­der nach oben gehen.

Mehr zum The­ma — Mount Ever­est : Schmel­zen­de Glet­scher geben Kör­per von Berg­stei­gern frei

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Bayern versinkt im Schnee : Katastrophenfall auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen


Bad Tölz-Wolf­rats­hau­sen ist nach den Krei­sen Mies­bach, Berch­tes­ga­de­ner Land und Traun­stein der vier­te Land­kreis in Bay­ern, in dem der Kata­stro­phen­fall aus­ge­ru­fen wur­de. “Die Kata­stro­phen­schutz­be­hör­de koor­di­niert nun die Ein­sät­ze der Ret­tungs- und Ein­satz­kräf­te sowie wei­te­rer Dienst­stel­len und kann gege­be­nen­falls auch noch ein­mal zusätz­li­che Hil­fe zum Bei­spiel von Sei­ten der Bun­des­wehr anfor­dern”, sag­te Land­rat Josef Nie­der­mai­er. (dpa)
Mehr zum The­ma — In den Schnee­mas­sen gefan­gen : Der klei­ne Ort Jachen­au ist von der Außen­welt abge­schnit­ten

RT Deutsch


Ungewohnte Bilder aus Rom : Winter legt italienische Hauptstadt lahm — Militär soll Schnee räumen


Das Kolos­se­um in Weiß, Schnee­ball­schlach­ten auf dem Peters­platz, Schlit­ten am Cir­cus Maxi­mus : In Rom hat Schnee das öffent­li­che Leben lahm­ge­legt. Die ita­lie­ni­sche Haupt­stadt zeig­te sich am Mon­tag­mor­gen mit einer unge­wöhn­li­chen wei­ßen Decke über­zo­gen. Alle Schu­len und Kin­der­gär­ten blie­ben geschlos­sen. Auch das Kolos­se­um, Ita­li­ens Top-Attrak­ti­on, blieb zu. Die Mil­lio­nen-Stadt rief ihre Bewoh­ner auf, sich mög­lichst wenig fort­zu­be­we­gen. Der Zivil­schutz ord­ne­te an, dass das Mili­tär die Stra­ßen räu­men sol­le.

Ungewohnte Bilder aus Rom: Winter legt italienische Hauptstadt lahm - Militär soll Schnee räumen
Ein Pries­ter auf dem Weg zur Arbeit.

Im Zen­trum sei­en zwi­schen fünf und zehn Zen­ti­me­ter Schnee gefal­len, teil­te der Wet­ter­dienst 3bmeteo mit. Öffent­li­che Bus­se und die Metro fuh­ren nur ein­ge­schränkt. Am Flug­ha­fen Fium­ici­no und am Haupt­bahn­hof Ter­mi­ni gab es Pro­ble­me. Am Mit­tag bil­de­te sich aller­dings schon Schnee­matsch — in der Nacht soll­te es aller­dings Minus­gra­de haben.

Ungewohnte Bilder aus Rom: Winter legt italienische Hauptstadt lahm - Militär soll Schnee räumen
Das Kolos­se­um in Rom nach dem hef­ti­gen Schnee­fall.

Die Bür­ger ver­trie­ben sich die Zeit ander­wei­tig : Vor dem Peters­dom war­fen Pries­ter­an­wär­ter Schnee­bäl­le, Hun­de tob­ten auf einem wei­ßen Cir­cus Maxi­mus, Tou­ris­ten schos­sen Sel­fies vor dem Tre­vi-Brun­nen im Schnee. Hun­dert­tau­sen­de Kin­der hat­ten schnee­frei. Die Stadt beriet, ob auch am Diens­tag Schu­len geschlos­sen blei­ben. Manch einer erin­nert sich an das Jahr 1985, als es schon ein­mal “so viel” geschneit hat. Ande­re ver­wei­sen auf das Jahr 2012, in dem es zum letz­ten Mal Schnee in Rom gab.

Ungewohnte Bilder aus Rom: Winter legt italienische Hauptstadt lahm - Militär soll Schnee räumen
So hat man die berühm­te “Spa­ni­sche Trep­pe” in Rom auch schon lan­ge nicht mehr gese­hen.

Ganz Ita­li­en ist der­zeit von einer unge­wöhn­li­chen Käl­te­wel­le erfasst. In der Apen­nin-Berg­re­gi­on, wo auch vom Erd­be­ben zer­stör­te Städ­te wie Amatri­ce lie­gen, soll­te es nachts bis zu minus 20 Grad kalt wer­den. Der Zivil­schutz kam zu einer Son­der­sit­zung zusam­men. Schnee in Nord­ita­li­en ist nicht unge­wöhn­lich, im Süden und an den Küs­ten schneit es dage­gen nur sel­ten.

Mehr lesen :  Sur­fin’ Michi­gan — Spaß im Aus­nah­me­zu­stand nach Über­flu­tung 

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Sturm “Friederike” kommt nach Deutschland — Viele Unfälle durch Schnee und Glätte


Mit schwe­ren Sturm­bö­en bis zu orkan­ar­ti­gen Böen von 90 bis 115 Kilo­me­tern pro Stun­de muss vor allem in Nord­rhein-West­fa­len, dem süd­li­chen Nie­der­sach­sen, Nord­hes­sen und Thü­rin­gen sowie in Tei­len Sach­sen-Anhalts und Sach­sens gerech­net wer­den. Im höhe­ren Berg­land sind am Don­ners­tag auch orkan­ar­ti­ge Böen mit mehr als 120 km/h mög­lich, wie der Deut­sche Wet­ter­dienst in Offen­bach berich­te­te. Der Sturm soll von Don­ners­tag­mor­gen an von Wes­ten her über Deutsch­land zie­hen. Die Mit­te des Lan­des soll er laut ers­ten Pro­gno­sen gegen Mit­tag errei­chen. Doch las­sen sich Zei­ten nur grob vor­aus­sa­gen.

Am Mitt­woch traf das Win­ter­wet­ter vor allem den Berufs­ver­kehr. Meh­re­re Bus­se mit Schul­kin­dern ver­un­glück­ten in Nord­rhein-West­fa­len bei Glät­te. Dabei wur­de ein Bus­fah­rer schwer ver­letzt, wei­te­re Men­schen erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen, wie die Poli­zei mit­teil­te. In Nüm­brecht im Ber­gi­schen Land kam ein Bus auf abschüs­si­ger Stre­cke bei Schnee­glät­te von der Fahr­bahn ab. Dabei sei­en der Fah­rer sowie wei­te­re sie­ben Men­schen leicht ver­letzt wor­den, auch Schul­kin­der. (dpa)

Mehr lesen — Ers­te Schät­zung nach Sturm : “Burg­lind” ver­ur­sacht drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­scha­den

RT Deutsch


Game of Thrones : Jon Schnee erklärt, warum man in der Serie keine Mützen trägt


Preview In einem Inter­view mit The New York Times offen­bar­te der Schau­spie­ler Kit Haring­ton, der für sei­ne Rol­le des “Du weißt gar nichts” Jon Schnee in der Fan­ta­sy-Serie Game of Thro­nes welt­weit berühmt gewor­den ist, war­um eigent­lich Figu­ren aus der US-ame­ri­ka­ni­schen Fern­seh­se­rie kei­ne Kopf­be­de­ckung tra­gen, indem “der Win­ter naht”.
RT Deutsch