DFB-Team entschuldigt sich für einige Jubelgesten vor Schwedens Bank


Schwe­dens Coach Jan­ne Anders­son hat­te nach der Last-Minu­te-Nie­der­la­ge gegen Deutsch­land das Ver­hal­ten eini­ger Spie­ler und Funk­tio­nä­re kri­ti­siert. “Eini­ge der Deut­schen fin­gen an zu fei­ern, indem sie in unse­re Rich­tung lie­fen. Sie fin­gen an, Ges­ten zu machen, das hat mich sehr ver­är­gert”, sag­te Anders­son nach dem 2:1-Sieg des Welt­meis­ters. “Nach dem Schluss­pfiff schüt­telt man sich die Hän­de und benimmt sich nicht so.” Nach dem Schluss­pfiff stan­den sich eini­ge Schwe­den und Deut­sche auf dem Platz Gesicht an Gesicht gegen­über, es gab ein paar Schub­se­rei­en. (dpa)

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USA ziehen sich aus dem UN-Menschenrechtsrat zurück (Video)


Immer wie­der kol­li­dier­ten die Inter­es­sen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten und des Men­schen­rechts­ra­tes. In der Ver­gan­gen­heit dreh­te sich ein Groß­teil der ver­ab­schie­de­ten Reso­lu­tio­nen um Isra­el.

Aber auch die USA sel­ber waren Ziel der Kri­tik. So wur­den unlängst erst die Rech­te von Migran­ten und auch die Tren­nung von Fami­li­en ent­lang der süd­li­chen US-Gren­ze vom Men­schen­rechts­rat ange­mahnt.

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Zu viel Reden und Israel-Kritik : USA ziehen sich aus UN-Menschenrechtsrat zurück


Haley hat­te vor einem Jahr in Genf drei Refor­men ver­langt. Damals for­der­te sie, dass der Rat sei­nen Fokus auf Isra­el ver­rin­gern müs­se. Sie woll­te auch die nöti­ge Stimm­zahl redu­zie­ren, um Mit­glie­der bei ekla­tan­ten Men­schen­rechts­ver­stö­ßen aus­zu­schlie­ßen. Außer­dem müs­se es weni­ger Reden und Reso­lu­tio­nen geben.

Die UN-Voll­ver­samm­lung wählt die 47 Mit­glie­der des Men­schen­rechts­ra­tes für jeweils drei Jah­re. Der­zeit gehö­ren unter ande­rem Kuba, der Kon­go und Vene­zue­la dazu, wo Men­schen­recht­ler immer wie­der Ver­stö­ße anpran­gern. Deutsch­lands Mit­glied­schaft endet in die­sem Jahr.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass die US-Regie­rung unter Trump einer inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­ti­on oder Ver­ein­ba­rung den Rücken kehrt. Im Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res kün­dig­te sie den Aus­tritt der USA aus der Unesco für Ende 2018 an. Im August 2017 infor­mier­te die Trump-Regie­rung die Ver­ein­ten Natio­nen offi­zi­ell über die Absicht, aus dem Pari­ser Kli­ma­ab­kom­men aus­zu­tre­ten. (dpa)

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Terrorverdächtige verkleiden sich als Polizisten : Droht Vietnam eine bunte Revolution ?


Wie das viet­na­me­si­sche Nach­rich­ten­por­tal Tuoi Tre News  mel­de­te, hat­ten sich am Sonn­tag drei ver­däch­ti­ge Per­so­nen im Zen­trum von Ho-Chi-Minh-Stadt (ehe­mals Sai­gon) als Poli­zis­ten ver­klei­det. Sie tru­gen auch Hand­schel­len und hat­ten die Dienst­aus­wei­se ande­rer Poli­zis­ten bei sich. Weil sie sich ver­däch­tig ver­hiel­ten, indem sie den öffent­li­chen Frie­den stör­ten, kam ihnen die ech­te Poli­zei auf die Spu­ren.

Nach der Fest­nah­me stell­ten die Behör­den Mes­ser, Pfef­fer­spray und ande­re Waf­fen sicher. Bis­her äußer­ten sich die Fest­ge­nom­me­nen nicht zu ihrem Tat­mo­tiv. Die Poli­zei prüft, ob die Aus­wei­se authen­tisch sind.

Am Sams­tag hat­te die viet­na­me­si­sche Poli­zei etwa 100 Per­so­nen fest­ge­nom­men, da die­se die öffent­li­che Ord­nung stör­ten und ille­ga­le Ver­samm­lun­gen abhiel­ten. 

Tuoi Tre News berich­te­te unter Beru­fung auf eine Poli­zei­quel­le, dass die Behör­den meh­re­re Ver­däch­ti­ge aus­ge­macht haben, die hin­ter die­sen und wei­te­ren ähn­li­chen Kra­wal­len ste­hen. Es hand­le sich um aus­län­di­sche Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen, die mit Viet­na­me­sen zusam­men­ar­bei­ten, um den viet­na­me­si­schen Staat zu unter­gra­ben und sozia­le Unru­hen anzu­stif­ten.

Die Fest­ge­nom­me­nen sei­en dar­in unter­rich­tet wor­den, die Bevöl­ke­rung zu mani­pu­lie­ren und die Viet­na­me­sen dazu zu brin­gen, sich ihnen anzu­schlie­ßen.

Eini­ge Ver­däch­ti­ge ver­klei­de­ten sich als Poli­zis­ten und grif­fen Demons­tran­ten an, um den Unmut der Betei­lig­ten noch wei­ter gegen den viet­na­me­si­schen Staat zu rich­ten. 

Ins­ge­samt ver­haf­te­ten die Behör­den 310 Per­so­nen. Ihnen wird vor­ge­wor­fen, wäh­rend Demons­tra­tio­nen sich geset­zes­wid­rig ver­hal­ten zu haben. Unter den Ver­haf­te­ten befin­det sich auch ein US-Staats­bür­ger. Er soll an den Pro­tes­ten betei­ligt gewe­sen sein.

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Kim bekennt sich zu nuklearer Abrüstung


Aller­dings fehlt in dem Doku­ment zunächst jede zeit­li­che Fest­le­gung. An einer ande­ren Stel­le des Tex­tes heißt es, Kim wer­de im Sin­ne der gemein­sam mit Süd­ko­rea erreich­ten Erklä­rung von Pan­mun­jom auf die ato­ma­re Abrüs­tung “hin­ar­bei­ten”.

Die USA und Nord­ko­rea wol­len wei­ter auf eine “anhal­ten­de und sta­bi­le” Frie­dens­lö­sung für die Korea­ni­sche Halb­in­sel hin­ar­bei­ten. US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo soll bald­mög­lichst mit einem hoch­ran­gi­gen Ver­tre­ter Pjöng­jangs zusam­men­kom­men, um mit der Umset­zung der Gip­fel­er­geb­nis­se zu begin­nen. Die Bezie­hun­gen bei­der Län­der sol­len auf eine neue Basis gestellt wer­den, heißt es in der Erklä­rung. (dpa)

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Mitarbeiterin kann sich nicht einloggen – Tausende Waffenscheine in USA ohne Überprüfung ausgestellt


Dies geht aus einem Bericht her­vor, der im Juli 2017 vom Büro des Gene­ral­in­spek­tors ver­fasst und erst an die­sem Frei­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Es stell­te sich her­aus, dass eine Mit­ar­bei­te­rin der Lizen­zie­rungs­ab­tei­lung im Zeit­raum vom Febru­ar 2016 bis März 2017 kei­nen Gebrauch vom Sys­tem für Hin­ter­grund­über­prü­fung gemacht hat­te. Sie habe Pro­ble­me mit dem Ein­log­gen gehabt, die sie nicht besei­tig­te, hieß es im Bericht. Im März 2017 wur­de dann Alarm geschla­gen, als man bemerk­te, dass aus die­ser Abtei­lung kei­ne Anfra­gen bezüg­lich der Sicher­heits­über­prü­fung mehr gestellt wur­den.

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Bankrotte“ USA nutzt Nato als Militär-Arm – Experte : So kann Russland sich wehren


Die Nato rüs­tet der­zeit auf – gegen Russ­land. „Das ist nicht neu“, erklärt der Poli­to­lo­ge Ull­rich Mies im Sput­nik-Inter­view. „Die­se Plä­ne hegt die west­li­che Alli­anz bereits seit Anfang der 90er Jah­re.“ Ange­trie­ben von den „heil­los über­schul­de­ten“ USA soll die Alli­anz die Kos­ten für Mili­tär­ein­sät­ze auf die euro­päi­schen Part­ner ver­tei­len.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Private Interessen ? Israel und USA wollen sich milliardenschwere Ölfunde in Syrien sichern


von Ali Özkök

Im Jahr 2013 erteil­ten israe­li­sche Behör­den trotz des Wider­stan­des von Umwelt- und loka­len Grup­pen dem bis­her unbe­kann­ten Ener­gie­un­ter­neh­men Afek Oil and Gas Com­pa­ny Limi­ted eine exklu­si­ve drei­jäh­ri­ge Erd­öl­ex­plo­ra­ti­ons­li­zenz für ein 400 Kilo­me­ter gro­ßes Gebiet auf den Golan­hö­hen. Das Grenz­ge­biet wird von den Ver­ein­ten Natio­nen als von Isra­el besetz­tes syri­sches Ter­ri­to­ri­um aner­kannt. Die Lizenz erstreckt sich bis auf den See Gene­za­reth, die Quel­le des größ­ten Teils des israe­li­schen Trink­was­sers. Ins­ge­samt wur­de das Unter­neh­men mit zehn Boh­run­gen beauf­tragt.

2015 wur­de bekannt, dass Afek Oil and Gas Com­pa­ny Limi­ted rie­si­ge Ölre­ser­ven auf den Golan­hö­hen ent­deck­te. Medi­en­be­rich­ten zufol­ge beläuft sich die Men­ge der Fun­de auf einen Wert, der “zehn­mal grö­ßer ist als ein durch­schnitt­li­ches Ölfeld”. Afek selbst teil­te mit, dass die Lager­stät­ten in den Golan­hö­hen Mil­li­ar­den von Bar­rel Erd­öl beher­ber­gen. In einem Inter­view mit Isra­els Chan­nel 2 News sag­te der Chef­geo­lo­ge von Afek, Yuval Batov, dass die Erd­öl­schicht in die­ser Regi­on 350 Meter dick sei, was als beson­ders ertrags­reich gilt.

Doch es gibt ein Pro­blem mit der Aus­beu­tung der Reser­ven. Isra­el hat 1981 einen Groß­teil der Golan­hö­hen mili­tä­risch annek­tiert. Die Höhen gel­ten inter­na­tio­nal immer noch als ille­gal besetz­tes syri­sches Ter­ri­to­ri­um, was die Aus­beu­tung des Öls also ver­bie­tet. In der Ver­gan­gen­heit haben israe­li­sche Staats­füh­rer ange­bo­ten, sich von den Golan­hö­hen zurück­zu­zie­hen, als Gegen­leis­tung für einen umfas­sen­den Frie­dens­ver­trag mit der syri­schen Regie­rung. Seit dem Beginn des Syri­en-Kon­flikts im Jahr 2011 hat sich ein sol­cher Deal jedoch wegen der Schwä­che der Zen­tral­re­gie­rung erüb­rigt.

Die­ses Zeit­fens­ter ver­an­lass­te die israe­li­sche Regie­rung und die Unter­neh­mens­füh­rung von Afek, das eine Toch­ter­ge­sell­schaft des US-Unter­neh­mens Genie Ener­gy ist, offen­bar dazu, das ent­stan­de­ne Vaku­um in Syri­en aus­zu­nut­zen. Die Aner­ken­nung der Golan­hö­hen, die seit Jahr­zehn­ten unter israe­li­scher Kon­trol­le ste­hen, durch die USA wür­de die Pro­ble­me im Zusam­men­hang mit der Aus­beu­tung der Ener­gie­re­ser­ven lösen. Die Aner­ken­nung von Jeru­sa­lem im Dezem­ber 2017 und der Bot­schafts­um­zug könn­te dabei als Blau­pau­se für die ter­ri­to­ria­le Erwei­te­rung Isra­els auf den Golan­hö­hen her­hal­ten.

Laut dem israe­li­schen Minis­ter für Nach­rich­ten­diens­te erwägt die Regie­rung unter US-Prä­si­dent Donald Trump inzwi­schen tat­säch­lich, in den kom­men­den Mona­ten die Golan­hö­hen als israe­li­sches Ter­ri­to­ri­um anzu­er­ken­nen. Das sag­te Isra­el Katz gegen­über der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters. Laut dem Minis­ter ste­he das The­ma gegen­wär­tig “ganz oben auf der Agen­da” der bila­te­ra­len Gesprä­che zwi­schen Tel Aviv und Washing­ton.

Wie das Nach­rich­ten­por­tal Mint­Press berich­tet, wird Genie Ener­gy von ein­fluss­rei­chen Akteu­ren in den USA unter­stützt, wie dem ehe­ma­li­gen Finanz­mi­nis­ter Lar­ry Sum­mers, dem ehe­ma­li­gen Vize­prä­si­den­ten und Hal­li­bur­ton-Mana­ger Dick Che­ney sowie dem ehe­ma­li­gen CIA-Direk­tor James Wool­sey, die wich­ti­ge Antei­le am Ener­gie­un­ter­neh­men hal­ten.

Mil­li­ar­dä­re, die für eine pro-zio­nis­ti­sche Hal­tung bekannt sind, wie der in Aus­tra­li­en gebo­re­ne Medi­en­mo­gul Rupert Mur­doch und der Eng­län­der Jacob Roth­schild, sind eben­falls mit dem Unter­neh­men ver­bun­den. Geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied von Genie Ener­gy ist Howard Jonas, ein pro­mi­nen­ter repu­bli­ka­ni­scher Spen­der, der regel­mä­ßig jüdisch-ortho­do­xe Pro­jek­te finan­ziert. Er gilt auch als Unter­stüt­zer des israe­li­schen Pre­miers Netan­ja­hu.

Der ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de der ehe­ma­li­gen Mut­ter­ge­sell­schaft von Genie Ener­gy, IDT Corp., ist Ira Green­stein, ein Freund von Trumps Schwie­ger­sohn Jared Kush­ner. Die Spur reicht bis in das Wei­ße Haus, wo Green­stein der­zeit arbei­tet. Green­stein soll zum Zeit­punkt des ers­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Luft­an­griffs gegen Syri­en am 7. April 2017 trotz sei­ner Tätig­keit im Wei­ßen Haus als Anwalt und hoch­ran­gi­ger Bera­ter von Donald Trump noch Prä­si­dent von Genie Ener­gy gewe­sen sein, was einen Inter­es­sens­kon­flikt bei der Bera­tungs­tä­tig­keit nahe­le­gen könn­te.

Green­stein war eben­so Prä­si­dent und Schatz­meis­ter der NGO “Ame­ri­can Fri­ends of Mosaic United”, schreibt das inves­ti­ga­ti­ve Nach­rich­ten­por­tal Medi­um. Mosaic United ist eine Orga­ni­sa­ti­on, die vom umstrit­te­nen israe­li­schen Bil­dungs­mi­nis­ter Nafta­li Ben­nett ange­führt wird, wobei es sich dar­über hin­aus um das Vor­zei­ge­pro­jekt des israe­li­schen Minis­te­ri­ums für Dia­spo­ra-Ange­le­gen­hei­ten han­delt. Ben­nett for­der­te zuvor die Welt­ge­mein­schaft auf, die Golan­hö­hen als israe­li­sches Ter­ri­to­ri­um anzu­er­ken­nen und einen Bevöl­ke­rungs­boom durch neue Sied­lun­gen zu errei­chen. Ben­nett ver­glich die Golan­hö­hen auch mit dem West­jor­dan­land und erklär­te, dass es sich um Ter­ri­to­ri­um han­de­le, das nicht an Fein­de wei­ter­ge­ge­ben wer­den dür­fe.

Für Medi­um besteht kaum ein Zwei­fel dar­an, dass allein schon Green­steins direk­te Prä­senz im Wei­ßen Haus zahl­rei­che Pro­ble­me mit der offi­zi­el­len Geschich­te der US-Regie­rung ver­ur­sacht, die den Mili­tär­an­griff auf Syri­en im April 2017 recht­fer­tigt. Dem­nach soll die syri­sche Armee angeb­lich einen che­mi­schen Angriff gegen Rebel­len in Chan Schai­chun durch­ge­führt haben. Zwei­fel bestehen nicht zuletzt auf­grund der Tat­sa­che, dass es womög­lich pri­va­te Geschäfts­in­ter­es­sen für einen Angriff auf die syri­sche Regie­rung gibt. Schließ­lich dürf­te es ange­sichts der ener­gie­po­li­ti­schen Bedeu­tung der Golan­hö­hen kein geo­po­li­ti­sches Inter­es­se an einer Stär­kung der syri­schen Regie­rung in Isra­el und den USA geben.

Kush­ners Frau Ivan­ka Trump soll ihren Vater “über­zeugt” haben, den ers­ten Angriff auf Syri­en damals zusam­men mit der ehe­ma­li­gen stell­ver­tre­ten­den natio­na­len Sicher­heits­be­ra­te­rin Dina Powell anzu­ord­nen. Powell ist wie der ehe­ma­li­ge Direk­tor des Natio­na­len Wirt­schafts­ra­tes Gary Cohn Bank­ma­na­ge­rin, CEO der Gold­man-Sachs-Inves­ti­ti­ons­ge­sell­schaft für ethi­sche Pro­jek­te und Prä­si­den­tin der Gold­man-Sachs-Stif­tung. Green­steins Sohn, Jona­than Green­stein, ist eben­falls Rechts­an­walt bei Gold­man Sachs.

Afek, die Toch­ter­ge­sell­schaft von Genie Ener­gy im Golan, wird von einem engen Freund des israe­li­schen Pre­mier­mi­nis­ters Ben­ja­min Netan­ja­hu und ehe­ma­li­gen Knes­set-Abge­ord­ne­ten Efraim “Effie” Eitam gelei­tet. Eitam, der zuvor auch als Minis­ter für Natio­na­le Infra­struk­tur tätig war, hat wie­der­holt dazu auf­ge­ru­fen, alle Ara­ber aus Isra­el aus­zu­wei­sen, indem er sag­te, dass Israe­lis “nicht mit all die­sen Ara­bern zusam­men sein und das Land nicht auf­ge­ben kön­nen. Wir wer­den eine ande­re Ent­schei­dung tref­fen müs­sen, um die israe­li­schen Ara­ber aus dem poli­ti­schen Sys­tem zu ent­fer­nen”. Er bezeich­ne­te die israe­li­schen Ara­ber auch als “Krebs­ge­schwür”. Des Wei­te­ren zog er die Schluss­fol­ge­rung :

Wir wer­den sie alle töten müs­sen.

Eitam lebt der­zeit in Isra­els größ­ter ille­ga­ler Sied­lung im besetz­ten Golan. Am 14. Sep­tem­ber 2017 fand ein Tref­fen zwi­schen dem US-Innen­mi­nis­ter Ryan Zin­ke und Eitam statt. Zin­ke gilt als enger Ver­trau­ter von US-Prä­si­dent Donald Trump. Die ansons­ten in den Medi­en unter­ge­gan­ge­ne Unter­re­dung tauch­te im öffent­li­chen Kalen­der des US-Innen­mi­nis­te­ri­ums auf.

Sie haben jeman­den, der in ille­ga­le Tätig­kei­ten ver­wi­ckelt ist, und indem er Eitam trifft, scheint es, als wür­de er der Per­son Glaub­wür­dig­keit schen­ken”, kri­ti­sier­te John Quigley, ein inter­na­tio­na­ler Rechts­pro­fes­sor am Moritz Col­le­ge of Law der Ohio-Lan­des­uni­ver­si­tät Moritz, gegen­über E&E News.

Die Inves­ti­tio­nen von Genie Ener­gy in den Golan sind wahr­schein­lich der stärks­te Fak­tor, der die USA zur Aner­ken­nung der israe­li­schen Sou­ve­rä­ni­tät über das besetz­te Gebiet treibt. Außer­dem steht die Fra­ge aus, zu wel­chem Maße die per­sön­li­chen Inter­es­sen des inners­ten Krei­ses rund um Donald Trump invol­viert sind. Tat­säch­lich bedeu­tet das, dass die israe­li­sche Toch­ter­ge­sell­schaft von Genie ohne die Aner­ken­nung der Kon­trol­le Isra­els über die Regi­on kein Öl auf den inter­na­tio­na­len Ener­gie­märk­ten ver­kau­fen kann, das aus einem besetz­ten Gebiet kommt.

Der Ver­trag von Genie zur Durch­füh­rung von Explo­ra­ti­ons­boh­run­gen in den Golan­hö­hen läuft in die­sem Jahr aus. Die Inves­to­ren brau­chen unter die­sem Gesichts­punkt unbe­dingt poli­ti­sche Schüt­zen­hil­fe aus den USA. Nur eine Ent­schei­dung der USA über Isra­els Anspruch auf die Golan­hö­hen könn­te das Pro­blem lösen, vor dem Genie Ener­gy, sei­ne Inves­to­ren und die israe­li­sche Regie­rung ste­hen.

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