Insider : Sea Launch verabschiedet sich von ukrainischen Zenit-Trägerraketen


Das rus­si­sche Pri­vat­un­ter­neh­men S7 Space (gehört zur Grup­pe S7 und besitzt den schwim­men­den Raum­bahn­hof ‚Sea Launch‘) will den vor zwei Jah­ren geschlos­se­nen Ver­trag über den Bau von zwölf Trä­ger­ra­ke­ten Zenit im ukrai­ni­schen Betrieb Yuzh­mash stor­nie­ren. Dies erfuhr Sput­nik aus einer Quel­le in der Raum­fahrt-Bran­che.
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Interview zu Protesten in Algerien : “Russland sollte sich hüten, Partei zu ergreifen”


von Ali Özkök

RT Deutsch hat mit Yous­sef Che­rif gespro­chen. Er ist ein in Tunis ansäs­si­ger Aka­de­mi­ker und poli­ti­scher Ana­lyst, der sich auf geo­po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen in Nord­afri­ka spe­zia­li­siert hat. Als Kom­men­ta­tor ist er regel­mä­ßig für BBC, Al Jaze­e­ra und wei­te­re bekann­te Medi­en tätig.

Nach der Rück­kehr aus der Schweiz will Abd al-Aziz Bou­te­fli­ka nicht mehr an der Wahl teil­neh­men. Macht er damit den Weg für einen poli­ti­schen Wan­del frei ?

Die der­zei­ti­ge alge­ri­sche Füh­rung ver­sucht, einen Aus­weg zu fin­den, ohne ihre Macht und Pri­vi­le­gi­en zu ver­lie­ren. Wir spre­chen hier von Men­schen aus Bou­te­fli­kas engs­tem Kreis, zu dem sei­ne Fami­lie und eine Rei­he pro­mi­nen­ter Per­sön­lich­kei­ten aus den Berei­chen Armee, Sicher­heit, Poli­tik und Wirt­schaft gehö­ren. Der “Trick”, den sie fan­den, besteht dar­in, die April­wahl abzu­sa­gen, eine neue Regie­rung aus Bou­te­fli­kas Ver­trau­ten zu bil­den und einen Aus­schuss zur Ände­rung der Ver­fas­sung und zur Füh­rung eines natio­na­len Dia­logs zu ernen­nen. Dies ist jedoch ein zeit­auf­wen­di­ger Pro­zess, der min­des­tens ein bis zwei Jah­re dau­ern wür­de.

Aber wie erwar­tet haben sich die Demons­tran­ten nicht beru­higt und for­dern wei­ter­hin den Abtritt von Bou­te­fli­ka. Der eigent­li­che Macht­fak­tor Alge­ri­ens, die Armee, wird mit dem Clan von Bou­te­fli­ka — oder auch gegen ihn — wahr­schein­lich bald auf eine drit­te Alter­na­ti­ve drän­gen. Das wird auch den Rück­tritt von Bou­te­fli­ka bedeu­ten und zur Ernen­nung einer neu­en Regie­rung mit eini­gen Oppo­si­tio­nel­len füh­ren.

Wenn dies jedoch gesche­hen soll­te, müs­sen die ernann­ten Per­so­nen mit dem Mili­tär­ap­pa­rat ein­ver­stan­den sein und dürf­ten sei­ne Macht nicht anfech­ten, um von den Gene­rä­len akzep­tiert zu wer­den. Die nächs­te Fra­ge lau­tet : Wer­den die Hun­dert­tau­sen­de von Jugend­li­chen, die in den Stra­ßen Alge­ri­ens demons­trie­ren, die­sen geord­ne­ten Über­gang akzep­tie­ren ?

Wäh­rend des so genann­ten ara­bi­schen Früh­lings, als Staats­füh­rer in Tune­si­en, Liby­en und Ägyp­ten gestürzt wur­den, blieb Alge­ri­en weit­ge­hend sta­bil. War­um war das mög­lich ?

Tat­säch­lich gab es 2011 wich­ti­ge Demons­tra­tio­nen, und die alge­ri­sche Regie­rung reagier­te mit einer Rei­he von poli­ti­schen Refor­men sowie Finanz­pa­ke­ten für ver­schie­de­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pen. Dar­über hin­aus hat Alge­ri­en in den letz­ten fünf­zig Jah­ren eine Rei­he von Umbrü­chen erlebt, so dass es nie immun war. Das Land ist zwar reich, aber nicht jeder pro­fi­tiert davon. Neh­men wir die Zahl der Alge­ri­er, die seit Mit­te des 20. Jahr­hun­derts nach Frank­reich aus­ge­wan­dert sind, zum Bei­spiel auf der Suche nach Arbeits­plät­zen, die oft schlecht bezahlt wer­den und kei­ne attrak­ti­ven Tätig­kei­ten bie­ten : Die Alge­ri­er sind nicht unbe­dingt glück­lich.

Im Ver­gleich zu Liby­en und Syri­en blieb es dank der erwähn­ten Refor­men — aber auch dank der gewalt­frei­en Reak­ti­on der Regie­rung, ähn­lich wie in Marok­ko — rela­tiv ruhig. Aber die Frus­tra­ti­on ver­flog nicht. Nun gibt es für die aktu­el­le Bewe­gung meh­re­re Aspek­te, wie bei allen sozia­len Bewe­gun­gen. Die oben beschrie­be­nen sozio­öko­no­mi­schen Pro­ble­me erzeu­gen den anhal­ten­den Zorn. Aber die Fra­ge der fünf­ten Amts­zeit des Prä­si­den­ten war der Fun­ke. Außer­dem will auch nicht jeder im alge­ri­schen Estab­lish­ment die­se fünf­te Amts­zeit, wes­halb wir die Ris­se und Kri­tik auch inner­halb der Regie­rungs­par­tei FLN beob­ach­ten kön­nen.

Gerüch­ten zufol­ge wur­de Bou­te­fli­ka bewusst in einem Kran­ken­haus in der Schweiz gehal­ten, um den poli­ti­schen Über­gang in der Hei­mat vor­zu­be­rei­ten. Was ist an sol­chen Ver­mu­tun­gen dran ?

Dies mag die Gerüch­te über einen kon­trol­lier­ten Über­gang erklä­ren, wonach Bou­te­fli­ka in Genf gehal­ten wur­de, bis ein Ersatz gefun­den wird. Tat­säch­lich geht es nicht nur um Bou­te­fli­ka, son­dern auch um die Cli­que um ihn her­um. Im Inne­ren des Estab­lish­ments fin­det ein Kampf der Clans statt. Aber selbst wenn dies gesche­hen soll­te, das heißt, Bou­te­fli­ka aus­ge­grenzt wur­de, wer­den Men­schen wei­ter­hin auf die Stra­ße gegen das Estab­lish­ment zie­hen.

Der alge­ri­sche Armee­chef for­der­te die Alge­ri­er auf, “eine Mau­er gegen alles zu errich­ten, was Alge­ri­en unvor­her­seh­ba­ren Bedro­hun­gen aus­set­zen könn­te”. Was könn­ten die­se soge­nann­ten “unvor­her­seh­ba­ren Bedro­hun­gen” sein ?

Was die “Bedro­hun­gen” betrifft, so sind auto­ri­tä­re Füh­rer para­no­id, wenn es um Ver­schwö­run­gen geht. Die Alge­ri­er ste­hen da ganz oben auf der Lis­te. Es gibt immer die Angst, dass der Wes­ten etwas gegen Alge­ri­en im Schil­de führt. Das lässt sich zum Teil durch die kolo­nia­le Ver­gan­gen­heit erklä­ren, aber auch durch den grund­le­gen­den Leit­fa­den des Auto­ri­ta­ris­mus.

Frank­reich und Alge­ri­en sind his­to­risch eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Wie wir­ken sich der fran­zö­si­sche Ein­fluss und das kolo­nia­le Erbe auf die poli­ti­schen Ver­hält­nis­se im Land aus ?

Die poli­ti­schen Füh­rer Alge­ri­ens schi­cken ihre Kin­der zum Stu­di­um und zur Arbeit nach Frank­reich, sie zei­gen tie­fe und star­ke wirt­schaft­li­che Bin­dun­gen zu Frank­reich und Ita­li­en. Selbst wenn sie krank wer­den, gehen sie nach Euro­pa. Daher sind die anti­west­li­che Rhe­to­rik und die Bedro­hung durch aus­län­di­sche Inter­ven­tio­nen heu­te von gerin­gem Gewicht für die sich auf­leh­nen­de Jugend­be­völ­ke­rung, für die Anti­ko­lo­nia­lis­mus und sogar Anti-Ter­ro­ris­mus eine fer­ne Ver­gan­gen­heit sind.

And­rer­seits liegt es auf­grund der Angst Euro­pas vor Migran­ten, Ter­ro­ris­mus und Ener­gie­ver­lus­ten im Inter­es­se Euro­pas, den Sta­tus quo in Alge­ri­en bei­zu­be­hal­ten. Jede zukünf­ti­ge alge­ri­sche Füh­rung wird enge Bezie­hun­gen zu Frank­reich unter­hal­ten.

Russ­land unter­hält enge Bezie­hun­gen zu Alge­ri­en. Könn­te ein poli­ti­scher Über­gang die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen beein­flus­sen ?

Russ­land muss sich davor hüten, jetzt Par­tei zu ergrei­fen, denn wenn eine radi­ka­le pro-west­li­che Bewe­gung die Macht über­nimmt — noch unwahr­schein­lich in die­sem Moment — dann könn­ten vie­le Auf­trä­ge ver­lo­ren gehen : Die rus­sisch-alge­ri­schen Bezie­hun­gen beschrän­ken sich auf Rüs­tung und Ener­gie, sie sind nicht so tief wie die euro­pä­isch-alge­ri­schen Bezie­hun­gen und nicht so viel­ver­spre­chend wie die chi­ne­sisch-alge­ri­schen. Wenn Russ­land die fal­sche Sei­te unter­stützt, wird es der nächs­ten Regie­rung ein leich­tes Spiel sein, Russ­land hin­aus­zu­drän­gen.

RT Deutsch


Ex-Ukip-Chef Nigel Farage sorgt sich um EU-Austritt Großbritanniens


Der Pro­test­marsch soll am 29. März, dem ursprüng­lich geplan­ten Aus­tritts­da­tum, in einer Demons­tra­ti­on vor dem Par­la­ment in Lon­don gip­feln. Die Abge­ord­ne­ten im bri­ti­schen Unter­haus haben sich jedoch inzwi­schen für eine Ver­län­ge­rung der Aus­tritts­frist aus­ge­spro­chen. Umstrit­ten ist, für wie lan­ge der Bre­x­it auf­ge­scho­ben wer­den soll. Die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May will den Bre­x­it-Ver­trag bis spä­tes­tens Mitt­woch trotz­dem ein wei­te­res Mal zur Abstim­mung stel­len. Sie hofft dabei vor allem auf ein Umden­ken bei den Bre­x­it-Hard­li­nern in ihrer Par­tei und bei der nord­irisch-pro­tes­tan­ti­schen DUP, von der ihre Min­der­heits­re­gie­rung abhängt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Bri­ti­sche Abge­ord­ne­te stim­men für Bre­x­it-Ver­schie­bung

RT Deutsch


Nato bereitet sich auf Minenabwehrmanöver in östlicher Ostsee vor


Mehr als zehn Schif­fe will das Nord­at­lan­ti­sche Mili­tär­bünd­nis ein­set­zen. Bei der Übung in der Ost­see sol­len See­ma­nö­ver, Gefechts­dienst und Unter­was­ser-Minen­ab­wehr geübt wer­den. Nach Anga­ben der deut­schen Mari­ne betei­li­gen sich acht bal­ti­sche Anrai­ner-Staa­ten.
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Fake“ über Russlands Botschafter : Britische Zeitung entschuldigt sich nicht


Die bri­ti­sche Bou­le­vard­zei­tung „Mail on Sunday“ hat sich gewei­gert, sich vor dem amtie­ren­den rus­si­schen Bot­schaf­ter in Lon­don Alex­an­der Jakowen­ko für die Ver­öf­fent­li­chung fal­scher Infor­ma­tio­nen über ihn zu ent­schul­di­gen. Das teil­te Russ­lands Bot­schaft in Lon­don gegen­über Sput­nik mit.
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CERN trennt sich von “sexistischem” Forscher


Die Ent­schei­dung fiel, nach­dem Strumia sich im letz­ten Sep­tem­ber bei einem Work­shop zum The­ma Geschlech­ter­gleich­heit zur Rol­le der Frau­en in der Phy­sik geäu­ßert hat­te. Unter ande­rem hat­te der Ita­lie­ner vor dem – haupt­säch­lich aus Frau­en bestehen­den – Publi­kum behaup­tet, dass “Phy­sik von Män­nern erfun­den” wor­den sei. Aus unter­schied­li­chen Grün­den wür­den Frau­en, die weni­ger qua­li­fi­ziert sind als Män­ner, den­noch hohe Ämter in der Wis­sen­schaft beklei­den. Männ­li­che Phy­si­ker wür­den ihm zufol­ge dis­kri­mi­niert. Sei­ne Unter­su­chun­gen wur­den nach dem Vor­trag von ande­ren Wis­sen­schaft­lern als unwis­sen­schaft­lich und falsch ein­ge­stuft. Der Pro­fes­sor behaup­tet jedoch, dass sei­ne Ana­ly­sen sich als rich­tig her­aus­stel­len wür­den, wenn wis­sen­schaft­li­che Fach­zeit­schrif­ten ihm erlau­ben wür­den, sei­ne For­schungs­er­geb­nis­se zu ver­öf­fent­li­chen. “In der Wis­sen­schaft geht es nicht dar­um, belei­digt zu wer­den, wenn Tat­sa­chen die als hei­lig gel­ten­den Ide­en infra­ge stel­len”, sag­te Strumia gegen­über BBC.

Mehr zum The­ma — “Män­ner haben Phy­sik erfun­den”: For­scher stellt Rol­le von Frau­en in Wis­sen­schaft infra­ge

RT Deutsch


Pilot bestellt Pizza für Passagiere, da sich Abflug um acht Stunden verzögert


Die Lei­te­rin der Piz­ze­ria gab spä­ter zu, dass noch nie­mand Piz­za für ein Flug­zeug bestellt hat­te. Sie berei­te­ten die 23 Piz­zen, mit Pep­pe­ro­ni und Käse belegt, vor und lie­fer­ten sie prompt an die hung­ri­gen Pas­sa­gie­re. Diens­tag­nach­mit­tag lan­de­te die Maschi­ne schließ­lich in Hali­fax, Nova Sco­tia.

Mehr zum The­ma — “Lang lebe das Mut­ter­land!”: Indi­sche Flug­ge­sell­schaft macht patrio­ti­sche Durch­sa­gen ver­bind­lich

RT Deutsch


Venezuela : USA berufen sich auf Monroe-Doktrin zur Durchsetzung ihrer Interessen (Video)


Der selbst­er­nann­te Prä­si­dent Vene­zue­las Juan Guai­do ist in sein Land zurück­ge­kehrt. Er wur­de von diver­sen aus­län­di­schen Bot­schaf­tern und akkre­di­tier­ten Jour­na­lis­ten emp­fan­gen. Für den heu­ti­gen Diens­tag hat Guai­do die Vene­zo­la­ner zu wei­te­ren Pro­tes­ten gegen den gewähl­ten Prä­si­den­ten Nico­las Madu­ro auf­ge­for­dert.
Die USA begrü­ßen die Rück­kehr Guai­dos und rufen die latein­ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten auf, sich gegen Prä­si­dent Madu­ro zu ver­bün­den. Zudem droht Washing­ton mit ver­schärf­ten Sank­tio­nen gegen Kuba, wegen des­sen Unter­stüt­zung für Madu­ro. Den ideo­lo­gi­schen Unter­bau für Washing­tons Ein­mi­schung bil­det die Mon­roe-Dok­trin aus dem 19. Jahr­hun­dert. Ursprüng­lich ein Schutz vor euro­päi­schem Kolo­nia­lis­mus, dient die Dok­trin heu­te zur Durch­set­zung von US-Inter­es­sen.

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Relotius reloaded : Die Zeit trennt sich von freiem Mitarbeiter


Der Zeit-Ver­lag been­det die Zusam­men­ar­beit mit einem frei­en Mit­ar­bei­ter, von dem sich zuvor schon die Süd­deut­sche Zei­tung getrennt hat. Die Chef­re­dak­tio­nen von Zeit und Zeit Online begrün­de­ten die Ent­schei­dung mit Ver­stö­ßen gegen die Sorg­falts­pflicht und die jour­na­lis­ti­schen Grund­sät­ze, wie es in einem am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Bei­trag auf dem Zeit Online-Blog Glas­haus heißt.

Ins­ge­samt sei­en bei der Über­prü­fung der Bei­trä­ge bis­her elf Tex­te mit einem oder meh­re­ren Feh­lern auf­ge­fal­len. Am Diens­tag hat­te das Bran­chen­por­tal Mee­dia dar­über berich­tet. Nach Infor­ma­tio­nen von Mee­dia han­delt es sich bei dem Jour­na­lis­ten um Dirk Gie­sel­mann, der für sei­ne Arbei­ten unter ande­rem mit dem Hen­ri-Nan­nen- und dem Repor­ter­preis aus­ge­zeich­net wor­den war.

Der Autor beteue­re, dass alle Feh­ler in sei­nen Bei­trä­gen ohne Täu­schungs­ab­sicht ent­stan­den sei­en, heißt es in dem Blog wei­ter. In den Jah­ren von 2015 bis 2018 hat er den Anga­ben zufol­ge 30 Bei­trä­ge für Zeit Online und 11 Tex­te für die Wochen­zei­tung Die Zeit geschrie­ben. Bei der Über­prü­fung der Arti­kel sei auf­ge­fal­len, dass etwa in einer Repor­ta­ge Ereig­nis­se, die an meh­re­ren Tagen spiel­ten, zur Beschrei­bung eines ein­zi­gen Tages ver­dich­tet wor­den sei­en.

Der Spie­gel, für den der freie Mit­ar­bei­ter eben­falls Tex­te geschrie­ben hat, will dem Autoren künf­tig eben­falls kei­ne Auf­trä­ge mehr ertei­len, wie ein Spre­cher am Diens­tag sag­te. Die Unter­su­chung und abschlie­ßen­de Bewer­tung der Arti­kel lau­fe aber noch. Auf eine Mee­dia-Anfra­ge teil­te das Nach­rich­ten­ma­ga­zin mit, die Spie­gel-Doku­men­ta­ti­on habe die ins­ge­samt 43 Ver­öf­fent­li­chun­gen des Autors geprüft. “Bei 39 Tex­ten wur­den kei­ne Hin­wei­se auf bewuss­te Mani­pu­la­tio­nen fest­ge­stellt ; in zwei Fäl­len läuft die Über­prü­fung noch. In einem Fall haben wir Hin­wei­se auf Mani­pu­la­tio­nen gefun­den.”

Die Süd­deut­sche Zei­tung hat­te im Febru­ar mit­ge­teilt, sie habe die Zusam­men­ar­beit mit dem frei­en Jour­na­lis­ten been­det, weil die­ser in einer noch nicht ver­öf­fent­lich­ten Geschich­te des Süd­deut­sche Zei­tung Maga­zins einen Prot­ago­nis­ten erfun­den habe.

Im Dezem­ber 2018 hat­te das Maga­zin Spie­gel einen schwe­ren jour­na­lis­ti­schen Betrugs­fall im eige­nen Haus bekannt­ge­ge­ben. Dabei ging es um Fäl­schun­gen des Repor­ters Claas Relo­ti­us, der zunächst als frei­er Mit­ar­bei­ter und dann als Redak­teur für das Nach­rich­ten­ma­ga­zin gear­bei­tet hat­te.

Mehr zum The­ma — Der Fall Relo­ti­us, oder : “Sagen, was sein soll”

(rt deutsch/dpa)

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Venezuela : USA berufen sich auf Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert (Video)


US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton warnt die vene­zo­la­ni­schen Behör­den davor, Guai­do an der Wie­der­ein­rei­se zu hin­dern. Bol­ton erklär­te außer­dem, die US-Regie­rung sei bereit, sich auf die Mon­roe-Dok­trin zu beru­fen.

Die­se soll­te ursprüng­lich eine euro­päi­sche Ein­mi­schung in ame­ri­ka­ni­schen Staa­ten ver­hin­dern. Heu­te sind es die USA, die sich welt­weit in die Ange­le­gen­hei­ten ande­rer Staa­ten ein­mi­schen.

Mehr zum The­ma — Russ­land : Wer­den alles tun, um eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la zu ver­hin­dern

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