Syrien öffnet sich wieder der Region : Grenzübergang zu Jordanien heute eröffnet


Der Grenz­über­gang Nas­sib eröff­ne­te am Mon­tag­mor­gen, teil­te ein Grenz­be­am­ter auf der jor­da­ni­schen Sei­te in Dscha­ber der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters mit.

Die jor­da­ni­sche staat­li­che Nach­rich­ten­agen­tur Petra berich­te­te, dass Jor­da­ni­en und Syri­en ver­ein­bar­ten, die Gren­ze für alle zu öff­nen. Aus einer frü­he­ren Erklä­rung geht her­vor, dass nor­ma­ler Ver­kehr erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt erlaubt sein wür­de.

Auch “ein jor­da­ni­scher Staats­bür­ger kann mit dem eige­nen Auto oder als regel­mä­ßi­ger Pas­sa­gier nach Syri­en abrei­sen. Jor­da­ni­sche Fracht darf gemäß dem jor­da­nisch-syri­schen Abkom­men auch nach Syri­en abflie­gen”, sag­te Petra am Mon­tag mit Blick auf die Absich­ten der jor­da­ni­schen Regie­rung, den Han­del mit Damas­kus wie­der anzu­kur­beln.

Laut offi­zi­el­ler jor­da­ni­scher Sei­te müs­sen Syrer, die künf­tig in Jor­da­ni­en ein­rei­sen, zuerst eine Sicher­heits­frei­ga­be von den jor­da­ni­schen Behör­den erhal­ten.

Wir sind voll und ganz bereit, Pas­sa­gie­re und Güter zu emp­fan­gen”, kom­men­tier­te Imad Riya­lat, der Lei­ter des Dscha­ber-Über­gangs, gegen­über Reu­ters. “Wir gehen davon aus, dass der Ver­kehr zu Beginn lang­sam sein wird, aber in den nächs­ten Tagen erwar­ten wir eine Zunah­me der Zah­len.”

Syrien öffnet sich wieder der Region: Grenzübergang zu Jordanien heute eröffnet
Gren­ze zwi­schen Syri­en und Jor­da­ni­en wie­der geöff­net

Die syri­sche Regie­rung nahm das Gebiet um den Grenz­über­gang Nas­sib zu Jor­da­ni­en im Juli wäh­rend einer von Russ­land unter­stütz­ten Offen­si­ve ein. Koope­rie­ren­de Rebel­len-For­ma­tio­nen wur­den zu einem Aus­söh­nungs­pro­zess ein­ge­la­den.

Mit der Schlie­ßung des syri­schen Nas­sib-Über­gangs im Jahr 2015 wur­de eine ent­schei­den­de Tran­sit­rou­te für Hun­der­te von Last­kraft­wa­gen pro Tag geschlos­sen. Durch Nas­sib flos­sen lan­ge Zeit der Han­del zwi­schen der Tür­kei und dem Golf sowie zwi­schen dem Liba­non und dem Golf. Meh­re­re Mil­li­ar­den US-Dol­lar an Güter wur­den am Grenz­über­gang jähr­lich über­schla­gen.

Bis zur Wie­der­eröff­nung von Nas­sib hat­te Syri­en ledig­lich funk­tio­nie­ren­de Grenz­über­gän­ge in den Liba­non. Die Öff­nung der Gren­ze nach Jor­da­ni­en wird auch für den Liba­non von Bedeu­tung sein, der, wenn es um die Schaf­fung von Land­ver­bin­dun­gen geht, auf Syri­en ange­wie­sen ist. Nach Isra­el, dem ein­zi­gen ande­ren Nach­bar­land von Liba­non, exis­tie­ren kei­ne liba­ne­si­schen Grenz­über­gän­ge.

Im Juli sag­te der liba­ne­si­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter Raed Khou­ry, es sei wich­tig, dass die liba­ne­si­schen Expor­teu­re wie­der in der Lage sei­en, Pro­duk­te über Land durch Syri­en in die wei­te­re Regi­on zu schi­cken.

Liba­ne­si­sche Expor­te fie­len um 35 Pro­zent, nach­dem der syri­sche Kon­flikt begon­nen hat, sag­te Khou­ry.

In einer Erklä­rung am Mon­tag sag­te der liba­ne­si­sche Prä­si­dent Michel Aoun, dass die Wie­der­eröff­nung des Grenz­über­gangs den Trans­port von Per­so­nen und Waren vom Liba­non in ande­re Staa­ten der Regi­on erleich­tern wür­de. Laut dem liba­ne­si­schen Prä­si­den­ten wird der Schritt “den ange­schla­ge­nen Export­sek­tor des Liba­nons wie­der­be­le­ben und die Kos­ten für den Export liba­ne­si­scher Waren in ande­re ara­bi­sche Län­der sen­ken”.

Unter­des­sen dis­ku­tier­ten die syri­schen und ira­ki­schen Außen­mi­nis­ter über die Beschleu­ni­gung der Bemü­hun­gen um eine Wie­der­öff­nung der Gren­ze zwi­schen ihren Län­dern, schrie­ben syri­sche Staats­me­di­en. Der ira­ki­sche Außen­mi­nis­ter Ibra­him al-Dschaa­fa­ri ist am Sonn­tag zu einem drei­tä­gi­gen Besuch in Damas­kus ange­kom­men.

Da der syri­sche Prä­si­dent Baschar al-Assad wei­te Land­stri­che Syri­ens zurück­er­obern konn­te, ist der nor­ma­le Bin­nen­ver­kehr zwi­schen den meis­ten Groß­städ­ten wie­der auf­ge­nom­men wor­den, was den Waren- und Per­so­nen­ver­kehr erleich­tert und in den von der Regie­rung kon­trol­lier­ten Gebie­ten einen wirt­schaft­li­chen Auf­schwung bewirkt hat.

In der Nähe der syri­schen Gren­ze zum Irak hält eine US-Mili­tär­ba­sis den Haupt­ver­kehrs­weg zwi­schen Damas­kus und Bag­dad geschlos­sen, obwohl es bei Albu Kamal wei­ter öst­lich einen klei­ne­ren Grenz­über­gang gibt, der der­zeit nur für Regie­rungs- oder Mili­tär­ver­kehr geöff­net ist.

Mehr zum The­ma — Inter­view mit rus­si­schem Chef-Ana­lys­ten zu Syri­en : “Rus­si­sches Mili­tär drängt auf här­te­re Maß­nah­men”

RT Deutsch


Fake Doktor : Mann gibt sich in Krankenhaus als Arzt aus


Dabei wich der Betrü­ger allen Pati­en­ten kon­se­quent aus. Statt­des­sen unter­hielt er sich ger­ne mit sei­nen “Kol­le­gen” wäh­rend deren Arbeits­pau­sen. Die­se schöpf­ten bei einem Gespräch Ver­dacht und alar­mier­ten die Poli­zei. Am Diens­tag wur­de der Täter gefasst. Der Mann, des­sen Name nicht bekannt­ge­ge­ben wur­de, sag­te bei einem Ver­hör, er habe schon immer davon geträumt, Arzt zu wer­den und nach Aner­ken­nung gesucht. Die Poli­zei lei­te­te eine Unter­su­chung ein, ließ aber den Täter auf frei­en Fuß. (RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma — Nase zu : Rus­se sticht sich 20 Zen­ti­me­ter lan­ges Mes­ser in den Schä­del, damit Kopf atmen kann

RT Deutsch


Premierminister Medwedew : Russland wird sich nicht vom Westen eindämmen lassen


In einem Arti­kel für das Maga­zin Eco­no­mic Issu­es skiz­ziert Russ­lands Pre­mier­mi­nis­ter die Posi­ti­on sei­nes Lan­des zu den aktu­el­len inter­na­tio­na­len und poli­ti­schen Bezie­hun­gen. Russ­land wer­de sich in einer Welt, die tur­bu­len­ter und wett­be­werbs­fä­hi­ger wird, nicht hin­ter pro­tek­tio­nis­ti­schen Bar­rie­ren ver­ste­cken, kün­dig­te Dmi­tri Med­we­dew dar­in an. Das Land wer­de trotz aller Wider­stän­de um einen domi­nan­ten Platz im Welt­wirt­schafts­sys­tem kämp­fen, füg­te er hin­zu :

Jedes Mal, wenn sich unser Land aktiv auf der inter­na­tio­na­len Büh­ne posi­tio­niert, stößt es auf vehe­men­te Ver­su­che, die­se Schrit­te zu behin­dern. Wir kön­nen sol­che Ten­den­zen nicht igno­rie­ren, und wir wer­den aktiv für einen ange­mes­se­nen Platz in den glo­ba­len poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Sys­te­men kämp­fen.

Der rus­si­sche Regie­rungs­chef erklär­te zudem, dass die der­zei­ti­ge Poli­ti­sie­rung der inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­be­zie­hun­gen auf eine Pha­se all­ge­mei­ner Tur­bu­len­zen zurück­zu­füh­ren ist, die durch eine Wel­le tech­no­lo­gi­scher und sozia­ler Ver­än­de­run­gen ver­ur­sacht wor­den sei. Han­dels­krie­ge und poli­tisch moti­vier­te Sank­tio­nen sei­en bereits Rea­li­tät gewor­den, die man aner­ken­nen müs­se. Med­we­dew beton­te jedoch, dass Russ­land sich nicht von der Welt­wirt­schaft iso­lie­ren wer­de, um Tur­bu­len­zen zu ver­mei­den :

Russ­land wird kei­ne Hin­der­nis­se für die inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­be­zie­hun­gen schaf­fen. Wir wer­den uns nicht von den inter­na­tio­na­len Märk­ten abschot­ten oder sie igno­rie­ren. Wir wer­den die rus­si­sche Betei­li­gung am inter­na­tio­na­len Han­del erwei­tern, indem wir unse­re eige­nen Wert­schöp­fungs­ket­ten auf­bau­en und uns an Wirt­schafts­unio­nen und Abkom­men betei­li­gen.

Laut Med­we­dew wer­den die kom­men­den sechs Jah­re die Gren­zen der Mög­lich­kei­ten für Russ­land und die zukünf­ti­ge Rol­le des Lan­des in den glo­ba­len wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Sys­te­men bestim­men. Er skiz­zier­te in die­sem Zusam­men­hang zwei wich­ti­ge Prin­zi­pi­en, die der Nati­on sei­ner Mei­nung nach hel­fen wer­den, eine ange­mes­se­ne Posi­ti­on ein­zu­neh­men : sozia­le Sta­bi­li­tät und ein hohes Maß an Ver­trau­en zwi­schen dem Staat und sei­nen Bür­gern sowie eine hohe Mobi­li­tät in der Gesell­schaft im All­ge­mei­nen – die Fähig­keit, sich an neue Bedin­gun­gen anzu­pas­sen und neue Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men.

Mehr zum The­ma — Law­row in Ber­lin : „Die Poten­tia­le aller Staa­ten des eura­si­schen Kon­ti­nents zusam­men­le­gen“

RT Deutsch


Weißrussischer Präsident beschwert sich über Waffenströme aus Ukraine


Die Kampf­hand­lun­gen in der Ukrai­ne haben mas­sen­haf­te Ver­su­che her­vor­ge­ru­fen, ukrai­ni­sche Waf­fen nach Weiß­russ­land ein­zu­füh­ren. Das teil­te der weiß­rus­si­sche Prä­si­dent Alex­an­der Luka­schen­ko laut der ukrai­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur UNN mit.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Führen von Treppe aus ? Präsident Finnlands findet keinen Platz im Saal und setzt sich auf Treppe


Das Foto des fin­ni­schen Prä­si­den­ten auf der Trep­pe wur­de von der Chef­re­dak­teu­rin der fin­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur STT, Min­na Holo­pai­nen, auf Twit­ter geteilt. Sie erklär­te, dass es selbst für den Prä­si­den­ten des Lan­des kei­nen Platz im Saal gege­ben habe und dass er sich des­we­gen auf die Trep­pe set­zen soll­te. Den Bei­trag ver­sah Holo­pai­nen mit dem Hash­tag #Only­In­Fin­land (Nur in Finn­land). Vie­le Nut­zer fan­den das Beneh­men des Staats­chefs bemer­kens­wert : “Frü­her war der­je­ni­ge der Lea­der, der von vor­ne anführ­te. Jetzt ist der­je­ni­ge der Anfüh­rer, der von der Mit­te der Trep­pe aus regiert”, schrieb ein Twit­ter-Nut­zer.

Mehr zum The­ma — Beschei­den­heit als Life­style : Ex-Chef Uru­gu­ays und “ärms­ter Prä­si­dent der Welt” lehnt auch Ren­te ab

RT Deutsch


Schulmädchen in Indien widersetzen sich Belästigung – Angreifer und ihre Eltern verprügeln sie


Die Schlä­ge­rei ent­brann­te, nach­dem die Grup­pe der Jun­gen auf einem Schul­hof im Dorf Dar­pakha obszö­ne Bemer­kun­gen über die spie­len­den Mäd­chen gemacht hat­ten. Angeb­lich sol­len die Schü­le­rin­nen den Vor­fall beim Schul­di­rek­tor gemel­det haben, der den Jun­gen mit der Poli­zei droh­te. Dann kehr­ten die Jugend­li­chen mit ihren Eltern zurück und fin­gen an, die Mäd­chen zu ver­prü­geln. Die Schü­le­rin­nen sol­len getre­ten und geschla­gen wor­den sein.

Nach dem Vor­fall wur­den sie in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Kurz danach sol­len sie aber aus dem Kran­ken­haus ent­las­sen wor­den sein. Die Poli­zei nahm meh­re­re Angrei­fer fest. 

Mehr zum The­ma — Ver­kehrs­we­sen in Indi­en : Affe sitzt auf Lenk­rad – Bus­fah­rer wird sus­pen­diert

RT Deutsch


Saudischer Journalist verschwunden – Erdogan schaltet sich ein


Der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdo­gan ver­folgt nach eige­nen Wor­ten die Ermitt­lun­gen zum Ver­schwin­den des sau­di­schen oppo­si­tio­nel­len Jour­na­lis­ten Jamal Khash­og­gi in Istan­bul und hofft, dass der Fall doch noch ein gutes Ende neh­men wer­de.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Künstlerische Selbstvernichtung : Banksys Bild schreddert sich direkt nach Versteigerung selbst


Nach dem drit­ten Ham­mer­schlag wur­de ein im Bild­rah­men ver­steck­ter Schred­der betä­tigt, der das 101 mal 78 Zen­ti­me­ter gro­ße Bild zur Hälf­te in enge Strei­fen zer­klei­ner­te. Mit­ar­bei­ter des Auk­ti­ons­hau­ses schaff­ten es nicht, den tücki­schen Mecha­nis­mus und somit die Selbst­zer­stö­rung des Kunst­wer­kes zu stop­pen. Eini­ge Kunst­kri­ti­ker nah­men den Streich an sich als Per­for­mance wahr und ver­mu­te­ten, dass er den Wert der Bild­über­res­te wesent­lich stei­gern könn­te. (RT)

Mehr zum The­ma — Gefähr­li­che Kunst : Muse­ums­be­su­cher lan­det wegen “Abstiegs in die Vor­höl­le” im Kran­ken­haus

RT Deutsch