China : Schwimmbad führt eigene Bahn für Frauen ein, die langsam unterwegs sind


Ihm zufol­ge wür­den Frau­en, die lang­sam unter­wegs sind, oft von Män­nern weg­ge­tre­ten wer­den. Des­halb trau­en sich eini­ge Schwim­me­rin­nen nicht mehr, ins Was­ser zu gehen, wenn der Pool zu voll ist. Die Anzahl der Bah­nen, die aus­schließ­lich für Frau­en reser­viert sind, wird davon abhän­gen, wie vie­le Per­so­nen sich ins­ge­samt im Becken befin­den. Die Ent­schei­dung für eine gen­der­ba­sier­te Schwimm­bahn kommt, nach­dem im Jahr 2017 die U-Bahn der Stadt Guang­zhou bereits eige­ne Wag­gons aus­schließ­lich für Frau­en ein­ge­rich­tet hat­te, um sexu­el­le Beläs­ti­gung zu ver­mei­den. 

Grund­sätz­lich wur­de die­se Neu­ein­füh­rung sowohl von Frau­en als auch von Män­nern begrüßt. Eini­ge Inter­net­nut­zer bezeich­ne­ten die Frau­en-Schwimm­bahn jedoch als ein­schrän­kend und dis­kri­mi­nie­rend.

Mehr zum The­ma — Ers­te Geld­stra­fe wegen Sexis­mus in Bel­gi­en : Mann muss 3.000 Euro zah­len

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Nicht alle russischen Frauen sind gut für dich”: Argentinischer Fußballverband gibt Flirttipps


Völ­ker­ver­stän­di­gung” mal ganz anders : Das Hand­buch über “Spra­che und Kul­tur Russ­lands” kam bei einer Schu­lung für Jour­na­lis­ten, Funk­tio­nä­re und Trai­ner zum Ein­satz, die zur WM nach Russ­land rei­sen. Rus­si­sche Frau­en woll­ten nicht als Objek­te gese­hen wer­den, hieß es in dem zwei­sei­ti­gen Kapi­tel mit dem Titel “Was muss ich tun, um eine Chan­ce bei einem rus­si­schen Mäd­chen zu haben?” — “Weil rus­si­sche Frau­en schön sind, wol­len vie­le Män­ner nur mit ihnen ins Bett. Viel­leicht wol­len sie das auch, aber sie sind Men­schen und wol­len sich auch wich­tig und ein­zig­ar­tig füh­len.”

Es fol­gen Tipps, wie argen­ti­ni­sche Män­ner bei Rus­sin­nen lan­den kön­nen. Zum Schluss wird gewarnt, dass man­che Frau­en sich nur für rei­che oder gut aus­se­hen­de Män­ner inter­es­sie­ren.

Aber pass auf : Es gibt vie­le schö­ne Frau­en in Russ­land, und nicht alle sind gut für Dich. Sei wäh­le­risch.

Nach schar­fer Kri­tik in den sozia­len Medi­en sam­mel­ten Ver­bands­mit­ar­bei­ter noch wäh­rend der Schu­lung die Unter­la­gen ein und ent­fern­ten das Kapi­tel, wie ein teil­neh­men­der Jour­na­list auf Twit­ter berich­te­te.

Der Text sei irr­tüm­lich zu dem Hand­buch hin­zu­ge­fügt wor­den, schrieb der Ver­band in einer Mit­tei­lung. Die Aus­sa­gen spie­gel­ten nicht die Ansich­ten der AFA wie­der. Argen­ti­ni­ens Insti­tut gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Ras­sis­mus (INADI) kri­ti­sier­te die Pas­sa­gen — die von einem Blog kopiert wor­den waren — als “dis­kri­mi­nie­rend und stig­ma­ti­sie­rend”.

Mehr zur Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft in Russ­land :

(rt deutsch/dpa)

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USA brechen Atomvertrag mit Iran : Die Masken sind gefallen (Video)


Nicht die viel­zi­tier­te inter­na­tio­na­le Gemein­schaft, son­dern ledig­lich Sau­di-Ara­bi­en und die israe­li­sche Regie­rung begrü­ßen den Ver­trags­bruch Washing­tons. Euro­pa bie­tet die­ser trotz unab­seh­ba­rer Kon­se­quen­zen auch die Chan­ce, sich end­lich von den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu eman­zi­pie­ren und eine eigen­stän­di­ge Außen­po­li­tik zu betrei­ben.

Trump beeil­te sich zudem anzu­kün­di­gen, dass sämt­li­che Sank­tio­nen wei­ter hoch­ge­fah­ren und neue ein­ge­führt wür­den — was vor allem auch euro­päi­sche und deut­sche Unter­neh­men tref­fen könn­te, die mit dem Iran Geschäf­te täti­gen. 

Der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni zeigt sich der­weil zuver­sicht­lich, dass der Atom­deal auch ohne die USA eine Zukunft hat. Kurz nach Donald Trumps Rede erklär­te er im ira­ni­schen Fern­se­hen IRIB :

Es gibt kein 5+1 mehr, es gibt nur noch 5, und wir wer­den sehen, wie die (Unter­zeich­ner-) Län­der hier­auf reagie­ren. Ich habe dem Außen­mi­nis­ter auf­ge­tra­gen, das Abkom­men inner­halb der kom­men­den Wochen mit den ande­ren Län­dern zu dis­ku­tie­ren. Falls es Fort­schrit­te gibt, blei­ben wir im Abkom­men.

Mehr zum The­ma — Ira­ni­scher Prä­si­dent : “Ich bin froh, dass ein irri­tie­ren­des Ele­ment das Abkom­men ver­las­sen hat”

Dass aus­ge­rech­net Sau­di-Ara­bi­en den Aus­tieg der USA aus dem Atom­ab­kom­men mit dem Iran begrüßt, soll­te auch ein­ge­fleisch­ten Trans­at­lan­ti­kern deut­lich machen, wor­um es tat­säch­lich geht : um die regio­na­le Vor­herr­schaft, die sowohl Riad als auch Tel Aviv durch den zuneh­men­den Ein­fluss Tehe­rans gefähr­det sehen.

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US-General : Unsere Truppen in Afghanistan sind die wahren Mudschaheddin — nicht die Taliban


Den etwas unty­pisch erschei­nen­den Anspruch auf einen sol­chen Titel hat Robert Nel­ler, ein Vier-Ster­ne-Gene­ral und der­zei­ti­ger Ober­be­fehls­ha­ber des U.S. Mari­ne Corps, wäh­rend einer Pres­se­kon­fe­renz erho­ben.

Die Ter­ro­ris­ten nen­nen sich Frei­heits­kämp­fer, Mud­scha­hed­din — das sind sie nicht”, sag­te Nel­ler.

Das sind Kri­mi­nel­le. Ich den­ke, sie sind ‘Tak­firi’ [ein Mus­lim, der ande­re Mus­li­me des Glau­bens­ab­falls beschul­digt]. Sie sind Abtrün­ni­ge. Sie ver­ste­cken sich hin­ter dem Islam. Sie ver­kau­fen Dro­gen. Sie töten unschul­di­ge Men­schen. Das ist nicht das, was der Islam ist.

Die afgha­ni­sche Armee und die Ame­ri­ka­ner — wir sind die Mud­scha­hed­din ! Wir sind die Mud­scha­hed­din. Das ist die Bot­schaft”, füg­te er hin­zu.

Nel­ler ver­such­te mit die­ser reli­giö­sen Bezug­nah­me offen­bar, die posi­ti­ve Kon­no­ta­ti­on zurück ins Gedächt­nis zu rufen, die der Begriff in den 1980er Jah­ren genoss, als die Mud­scha­hed­din in Afgha­ni­stan gegen die Sowjet­uni­on kämpf­ten. Zu die­ser Zeit erhiel­ten die Got­tes­krie­ger erheb­li­che Unter­stüt­zung vom US-Aus­lands­ge­heim­dienst CIA.

Auch west­eu­ro­päi­sche Staa­ten wie Groß­bri­tan­ni­en reich­ten den Mud­scha­hed­din eine hel­fen­de Hand gegen die Sowjet-Armee. Die dama­li­ge bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin Mar­ga­ret That­cher traf sich 1981 mit afgha­ni­schen Glau­bens­krie­gern im afgha­nisch-paki­sta­ni­schen Grenz­ge­biet, die der bri­ti­sche Fern­seh­sen­der BBC als “Wider­stands­kämp­fer” fei­er­te. That­cher beton­te damals : “Die freie Welt ist mit euch.”

Jahr­zehn­te spä­ter kri­ti­siert Gene­ral Nel­ler ange­sichts der Unwahr­schein­lich­keit für die USA, den Krieg in Afgha­ni­stan mili­tä­risch zu gewin­nen, ver­schie­de­ne isla­mis­ti­sche mili­tan­te Grup­pen, ein­schließ­lich der Tali­ban, dafür, dass sie ihre Kämp­fer Mud­scha­hed­din nen­nen.

Das ara­bi­sche Wort bezieht sich auf jede Per­son, die sich im Dschi­had enga­giert — sowohl im wei­te­ren spi­ri­tu­el­len als auch im enge­ren mili­tä­ri­schen Sinn des Wor­tes. Seit dem 19. Jahr­hun­dert wur­de “Mud­sch­ahid” zuneh­mend zur Beschrei­bung von Gue­ril­la­kämp­fern ver­wen­det. Vor allem das impe­ria­le Groß­bri­tan­ni­en präg­te sei­ner­zeit die­sen Begriff, als es wie­der­holt ver­such­te, von Indi­en aus in Afgha­ni­stan ein­zu­fal­len.

Der US-Gene­ral wähl­te sei­ne Wor­te, um auf eine Fra­ge nach der Rol­le des US-Mari­ne­in­fan­te­rie­korps in Afgha­ni­stan zu ant­wor­ten. Die­se woll­te er nicht näher erläu­tern, son­dern sprach statt­des­sen von der Mög­lich­keit, mit den Tali­ban eine fried­li­che Lösung aus­zu­han­deln.

[Die Tali­ban] kämp­fen seit — was, 40 Jah­ren?”, frag­te er und füg­te hin­zu :

Mög­li­cher­wei­se wird es ein Pro­gramm geben für die Tali­ban, die glau­ben, es gäbe einen bes­se­ren Weg, ihr Leben zu leben, als ihre jun­gen Män­ner wei­ter­hin zu töten. Sie wer­den von Män­nern geführt, die nicht ein­mal dort im Kampf sind — sie leben in ande­ren Län­dern. Ihnen geht es dar­um, sie davon zu über­zeu­gen, dass dies das Rich­ti­ge ist, obwohl es tat­säch­lich nur dar­um geht, Geld mit Dro­gen zu ver­die­nen.

Mehr zum The­ma — Amnes­ty : “Bun­des­re­gie­rung unter­stützt wis­sent­lich Völ­ker­rechts­ver­stö­ße der US-Regie­rung”

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Türkisch-russische Beziehungen “sind zu stark” — Frankreich kann daran nichts ändern


Macron ver­tei­dig­te am Sonn­tag sei­ne Ent­schei­dung, gemein­sam mit den USA und Groß­bri­tan­ni­en mili­tä­ri­sche Gewalt gegen Syri­en ein­zu­set­zen. Der Vor­wand für den Angriff am Frei­tag­abend war die Behaup­tung, dass Damas­kus eine Woche zuvor che­mi­sche Waf­fen gegen Zivi­lis­ten in Duma, einem Vor­ort von Damas­kus, ein­ge­setzt habe.

Neben Aus­sa­gen über den Ver­bleib von US-Sol­da­ten in Syri­en behaup­te­te der fran­zö­si­sche Prä­si­dent unter ande­rem, die Ope­ra­ti­on hät­te die Tür­kei und Russ­land aus­ein­an­der­ge­trie­ben, die in Syri­en und in ande­ren stra­te­gi­schen Fra­gen inzwi­schen eng mit­ein­an­der zusam­men­ar­bei­ten.

Mit die­sen Luft­an­grif­fen haben wir die Rus­sen und die Tür­ken von­ein­an­der getrennt. Die Tür­ken ver­ur­teil­ten die che­mi­schen Waf­fen”, führ­te Macron als Beweis für angeb­li­che Span­nun­gen im Gespräch mit dem Fern­seh­sen­der BFM an.

Das fran­zö­si­sche Staats­ober­haupt berück­sich­tig­te nicht, dass die Tür­kei, Russ­land und der Iran an vor­ders­ter Front eines Pro­zes­ses zur Been­di­gung des sie­ben­jäh­ri­gen Krie­ges in Syri­en ste­hen, der die Ein­rich­tung von meh­re­ren Waf­fen­still­stands­zo­nen beinhal­tet. Die­se Schrit­te haben die Ver­hand­lun­gen zwi­schen ver­schie­de­nen syri­schen Kriegs­frak­tio­nen geför­dert und tra­gen zu einer umfas­sen­de­ren Lösung des Kon­flikts unter der Schirm­herr­schaft der Ver­ein­ten Natio­nen in Genf bei.

Macrons ein­sei­ti­ge Behaup­tung wur­de am Mon­tag von hohen Beam­ten in der Tür­kei kri­ti­siert, die sich nicht von der fran­zö­si­schen Hal­tung ver­ein­nah­men las­sen wol­len. Der stell­ver­tre­ten­de Pre­mier­mi­nis­ter Bekir Boz­dağ beton­te, dass sich sein Land bei der jüngs­ten Eska­la­ti­on in Syri­en nicht auf eine Sei­te zie­hen las­se.

Die Syri­en-Poli­tik der Tür­kei besteht nicht dar­in, sich auf die Sei­te eines Lan­des oder gegen ein Land zu stel­len. Es gibt kei­ne Ände­rung der Poli­tik der Tür­kei”, sag­te Boz­dağ wäh­rend sei­nes Arbeits­be­suchs in Katar.

Ähn­li­che Bemer­kun­gen kamen von Außen­mi­nis­ter Mev­lüt Çavuşoğlu, der sag­te, die Bezie­hun­gen der Tür­kei zu Russ­land sei­en “zu stark”, als dass Macron das kon­struk­ti­ve Ver­hält­nis zwi­schen Anka­ra und Mos­kau aus­ein­an­der­bre­chen könn­te.

Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent sag­te, dass die Tür­kei und Russ­land wegen der Luft­an­grif­fe von­ein­an­der getrennt wor­den sei­en. Das ist nicht wahr. Wir haben Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten, aber unse­re Bezie­hun­gen zu Russ­land sind zu stark, als dass der fran­zö­si­sche Prä­si­dent uns von­ein­an­der tren­nen könn­te”, ver­si­cher­te er.

Der tür­ki­sche Außen­mi­nis­ter, der den NATO-Gene­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg in Anka­ra will­kom­men hieß, sag­te wei­ter, dass Anka­ra gute Bezie­hun­gen zu Mos­kau nicht als nach­tei­lig für gute Bezie­hun­gen zur NATO, Paris oder Washing­ton anse­he. “Ich wür­de vor­schla­gen, dass Macron in sol­chen Fra­gen erns­ter wird”, füg­te Çavuşoğlu kri­tisch hin­zu.

Auch die rus­si­sche Regie­rung demen­tier­te, dass sich die rus­sisch-tür­ki­schen Bezie­hun­gen über Syri­en am Schei­de­weg befän­den.

Die Unter­schie­de, die Mos­kau und Anka­ra in eini­gen Fra­gen haben, sind nicht geheim. Aber wir fah­ren fort, unse­re Unter­schie­de zu dis­ku­tie­ren, und sie beein­flus­sen in kei­ner Wei­se unse­re umfas­sen­de Zusam­men­ar­beit und gemein­sa­men Pro­jek­te in der Wirt­schaft und ande­ren Berei­chen”, erklär­te Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow am Mon­tag.

Die Luft­an­grif­fe auf Zie­le in Syri­en, von denen die USA und ihre Ver­bün­de­ten behaup­te­ten, sie sei­en für die Her­stel­lung und den Ein­satz che­mi­scher Waf­fen ver­wen­det wor­den, wur­den ohne ein UN-Man­dat durch­ge­führt und waren damit völ­ker­rechts­wid­rig. Russ­land und Chi­na, bei­de Mit­glie­der des UN-Sicher­heits­ra­tes, ver­ur­teil­ten die Ope­ra­ti­on.

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Schwedischer Inlandsgeheimdienst : Warnungen vor Anschlagsplänen sind Alltag


Der Atten­tä­ter von Stock­holm, Rach­mat Aki­low, töte­te vor einem Jahr fünf Men­schen. Er sym­pa­thi­sier­te mit dem IS und erklär­te, dass er mög­lichst vie­len “Ungläu­bi­gen” habe das Leben neh­men wol­len. Die Tat ereig­ne­te sich im Her­zen Stock­holms, in der belieb­ten Ein­kaufs­mei­le “Drott­nings­ga­tan”. Das Urteil gegen Aki­low wird im Mai erwar­tet.

Im Zuge des Jah­res­tags führ­te die eng­lisch­spra­chi­ge Zei­tung The Local ein Inter­view mit Fre­drik Hall­ström, dem Abtei­lungs­lei­ter für “ideo­lo­gisch moti­vier­te Täter” beim schwe­di­schen Inlands­ge­heim­dienst Säker­he­ts­po­li­sen (Säpo):

Wie wir schon län­ger war­nen, stel­len wir ein wach­sen­des extre­mis­ti­sches Umfeld sowohl im Bereich des mili­tan­ten Isla­mis­mus als auch der auto­no­men Lin­ken und der White-Power-Bewe­gung fest.

Die Zahl gewalt­be­rei­ter Extre­mis­ten schätzt der ehe­ma­li­ge Gene­ral­di­rek­tor Säpos Anders Thorn­berg auf 3.000. Der Inlands­ge­heim­dienst war in die Kri­tik gera­ten, soll er doch bereits im Vor­feld über die Radi­ka­li­sie­rung des spä­te­ren Atten­tä­ters Aki­low infor­miert gewe­sen sein.

Zudem, so Hall­ström, gebe es sicher eine “ver­deck­te Zahl an Leu­ten, von denen wir kei­ne Kennt­nis haben”. Die Zahl 3.000 bedeu­te aber nicht, dass es 3.000 Ter­ro­ris­ten gäbe. Die­se Zahl besa­ge nur, dass so vie­le Per­so­nen Ver­bin­dun­gen zu gewalt­be­rei­ten Grup­pie­run­gen hät­ten. Wahr­schein­li­cher als ein koor­di­nier­tes Atten­tat sei­en Ein­zel­tä­ter : 

Auf gewis­se Wei­se müs­sen wir in den Kopf der Per­so­nen ein­drin­gen, um zu erken­nen, ob es eine tat­säch­li­che Absicht gibt und ob das nöti­ge Maß an Mensch­lich­keit fehlt, deren Aus­füh­rung zu ver­hin­dern. 

Der Groß­teil der gemel­de­ten Fäl­le wer­de fal­len gelas­sen, nach­dem Nach­for­schun­gen betrie­ben wür­den. Die Säpo müs­se die ein­ge­hen­den Infor­ma­tio­nen nach Prio­ri­tä­ten ord­nen.

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NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg : Wir sind um bessere Beziehungen mit Russland bemüht


Im Zuge der Skri­pal-Affä­re, für die es kei­ne Bewei­se gibt, wur­den mehr als Hun­dert rus­si­sche Diplo­ma­ten aus west­li­chen Län­dern ver­wie­sen. Die NATO ent­ließ sie­ben rus­si­sche Diplo­ma­ten aus der diplo­ma­ti­schen Mis­si­on. Die maxi­ma­le Grö­ße der rus­si­schen Dele­ga­ti­on beschnitt die NATO auf 20, zuvor waren es 30. Den­noch bemü­he man sich um bes­se­re Bezie­hun­gen. 

An der Uni­ver­si­tät von Otta­wa äußer­te sich Jens Stol­ten­berg am Mitt­woch zu den ange­schla­ge­nen Bezie­hun­gen mit Russ­land : 

Wir sind wei­ter­hin um bes­se­re Bezie­hun­gen mit Russ­land bemüht, denn Russ­land ist unser Nach­bar, Russ­land ist dort, um zu blei­ben. Wir zie­len nicht dar­auf ab, Russ­land zu iso­lie­ren. 

Die NATO sei aber wegen der Ukrai­ne-Kri­se und Syri­en besorgt : 

Dies ist der Grund, war­um NATO-Alli­ier­te auf die Art reagiert haben, wie sie es nach dem Angriff in Salis­bu­ry taten. Weil dies kein Ein­zel­fall ist. Es ist ein Angriff, der vor dem Hin­ter­grund eines Hass-Mus­ters statt­fand, wel­ches wir über vie­le Jah­re hin­weg von Russ­land kom­mend beob­ach­te­ten. 

Schon im Jahr 2014 stell­te die NATO jed­we­de zivi­le und mili­tä­ri­sche Koope­ra­ti­on mit Russ­land ein. Die­sen Schritt begrün­de­te sie mit der Ukrai­ne-Kri­se. Bei einem Tref­fen mit dem kana­di­schen Pre­mier­mi­nis­ter Jus­tin Tru­deau ver­ur­teil­te die­ser Russ­land für die Ver­brei­tung von “Pro­pa­gan­da”. Kana­da hat rund 450 Sol­da­ten in Lett­land sta­tio­niert. Tru­deau signa­li­sier­te auch sei­ne Offen­heit bezüg­lich wei­te­rer Sank­tio­nen gegen Russ­land. Kana­da ver­wies vier Diplo­ma­ten Mos­kaus des Lan­des. 

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