World-Happiness-Report : In Finnland sind Menschen am glücklichsten


Däne­mark ran­giert auf Platz zwei, gefolgt von Nor­we­gen und Island. Deutsch­land kommt auf Platz 17, die USA auf Rang 19. Am unglück­lichs­ten sind Men­schen im Süd­su­dan, in der Zen­tral­afri­ka­ni­schen Repu­blik und in Afgha­ni­stan.

Der Report basiert auf Gal­lup-Umfra­gen, die im Lau­fe von drei Jah­ren erstellt wur­den, und ver­gleicht 156 Län­der. Die Bür­ger wur­den gefragt, wie glück­lich sie sich selbst füh­len. Außer­dem wur­den Fak­to­ren wie Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) pro Kopf, Lebens­er­war­tung und Kor­rup­ti­on in Regie­rung und Wirt­schaft berück­sich­tigt.

Der dies­jäh­ri­ge Bericht kon­zen­trier­te sich auf das “Glück in der Gemein­schaft” — und wie sozia­le Medi­en und Tech­no­lo­gie, sozia­le Nor­men, Kon­flik­te und die Regie­rungs­po­li­tik das Glück des ein­zel­nen beein­flus­sen. “Wie Gemein­schaf­ten in Schu­len, am Arbeits­platz, in Stadt­tei­len oder in sozia­len Medi­en mit­ein­an­der inter­agie­ren, hat tief­grei­fen­de Aus­wir­kun­gen auf das Glück der Welt”, sag­te John Hel­li­well, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­ty of Bri­tish Colum­bia und Mit­her­aus­ge­ber des Berichts. (dpa)

Mehr zum The­ma — Umfra­ge : Zwei Drit­tel der Deut­schen nen­nen sich glück­lich

RT Deutsch


Demo für freies Internet in Moskau – RT und Ruptly sind nicht zugelassen


Sophia Bla­de, die Orga­ni­sa­to­rin der Ver­an­stal­tung, bestä­tig­te via Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter, dass eini­ge Medi­en, dar­un­ter auch RT, nicht akkre­di­tiert wer­den durf­ten.

Ich habe Rus­sia Today und Life nicht in die Pres­se-Zone zuge­las­sen. Sie haben eine Lei­ter mit­ge­bracht und fil­men jetzt, wie ich akkre­di­tiert wer­de,” schrieb die Vor­sit­zen­de der soge­nann­ten Liber­tä­ren Par­tei.

Zur Kri­tik der Dop­pel­stan­dards in ihrem Twit­ter-Thread wies Bla­de auf den Unter­schied zwi­schen der Mei­nungs­frei­heit und einer “pri­va­ten Dis­kri­mi­nie­rung” hin. Das nicht zu ver­ste­hen, sei “blöd­sin­nig”, so die Akti­vis­tin.

Die RT-Chef-Redak­teu­rin Mar­ga­ri­ta Simon­jan konn­te die­ses Argu­ment nicht über­zeu­gen :

Sie haben gesagt, dass Sie zu einem Kanal gehö­ren, den wir nicht unter­stüt­zen, also haben Sie kei­nen Platz bei unse­rer Kund­ge­bung, wir las­sen Sie nicht dort zu. Und wel­che Frei­heit woll­ten Sie denn ? Wir haben kei­ne ande­re Frei­heit für euch.”, schrieb Simon­jan auf ihrem Twit­ter.

Demo für freies Internet in Moskau – RT und Ruptly sind nicht zugelassen
“So ein Netz bie­tet uns Regie­rung an”, schrei­ben Pro­test­ler auf ihren Ban­nern

Mehr zum The­ma — Kreml über Cyber-Ope­ra­tio­nen gegen Russ­land : Gro­ße Zahl der Angrif­fe kom­men aus den USA

Die Kund­ge­bung für frei­es Inter­net oder “gegen die Iso­lie­rung des Rus­si­schen Inter­nets” wie es offi­zi­ell hieß, fand in Mos­kau am Pro­spekt des Aka­de­mi­ker Sach­a­row statt und zähl­te laut Poli­zei­an­ga­ben bis zu 6.500 Teil­neh­mer. Die Ver­an­stal­ter spre­chen von über 10.000 Ver­sam­mel­ten. Die Akti­on war bei den Mos­kau­er Behör­den ange­mel­det, auch in ande­ren Städ­ten gab es Demons­tra­tio­nen.

Die Pro­test­ler wer­fen der Staats­du­ma vor, mit dem soge­nann­ten Gesetz über das “auto­no­me Inter­net” staat­li­che Ein­schrän­kun­gen des Inter­nets ver­schär­fen zu wol­len. Das Gesetz sieht Maß­nah­men vor, die es erlau­ben, das rus­si­sche Seg­ment des Inter­nets auch im Fal­le einer dro­hen­den “Abschal­tung” auf­recht­zu­er­hal­ten. Es wird auch mit “dro­hen­den Cyber­an­grif­fen von­sei­ten der west­li­chen Staa­ten” argu­men­tiert.

Dafür soll das Inter­net künf­tig zen­tral von der Auf­sichts­be­hör­de Rosk­om­nad­sor gesteu­ert wer­den. Das Gesetz wur­de Mit­te Febru­ar in der ers­ten Lesung ver­ab­schie­det. Dafür haben 334 Abge­ord­ne­ten gestimmt, 47 waren dage­gen. Die Infra­struk­tur­kos­ten kön­nen bis zu 20 Mil­li­ar­den Rubel betra­gen.

Kri­ti­ker befürch­ten die Abschot­tung des Runets (rus­si­schen Inter­nets) nach einem chi­ne­si­schen oder gar nord­ko­rea­ni­schen Modell und die Ein­füh­rung einer Zen­sur. Außer­dem wür­den die geplan­ten Maß­nah­men Russ­lands Rück­stän­dig­keit im Bereich Inter­net im Ver­gleich zum Wes­ten noch ver­schär­fen, so der Mit­ver­an­stal­ter der Pro­tes­te, die NGO Roskomswo­bo­da (rus­si­sches Komi­tee für Frei­heit).

Nach der Demo wur­den meh­re­re Per­so­nen beob­ach­tet, die in Poli­zei­wa­gen gebracht wur­den. Es ist nicht klar, wer sie sind oder war­um sie fest­ge­hal­ten wur­den.

Mehr zum The­ma — Kampf um Tele­gram : Sperr­ver­su­che könn­ten rus­si­sche Fir­men eine Mil­li­ar­de US-Dol­lar kos­ten

RT Deutsch


Forbes : „Zitronen sind Luxus-Symbol in Russland“ – Bashing oder einfach nur Dummheit ?


Ein Zei­tungs­ar­ti­kel, in dem geschrie­ben steht, dass Zitro­nen in Russ­land ein Zei­chen von Luxus sind und nur wohl­ha­ben­de Rus­sen sie sich leis­ten kön­nen, sorgt in rus­si­schen Medi­en für Belus­ti­gung. Zudem macht sich die Autorin des „Forbes“-Artikels dar­über Gedan­ken, ob das irgend­wie mit dem hohen Wod­ka-Kon­sum zusam­men­hängt.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Außenminister Sarif in München : „Die USA sind pathologisch besessen vom Iran“


Mit Span­nung wur­de am letz­ten Tag der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz der Auf­tritt des ira­ni­schen Außen­mi­nis­ters Moham­med Dscha­wad Sarif erwar­tet. In einer lei­den­schaft­li­chen Rede und hit­zi­gen Dis­kus­si­on empör­te sich der Diplo­mat über die Angrif­fe der USA und for­der­te mehr Soli­da­ri­tät von Euro­pa.
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Sexarbeiterinnen sind keine Sehenswürdigkeit : Amsterdams Bürgermeisterin kritisiert Touristen


Die Umstän­de, unter denen Frau­en ihre Arbeit ver­rich­ten müs­sen, haben sich ver­schlech­tert. Ich kann also ver­ste­hen, war­um vie­le Ams­ter­da­mer sich den­ken : ‘Das ist kei­ne Pro­sti­tu­ti­on, wie sie sein soll­te’ ”, so die Poli­ti­ke­rin. Es gebe außer­dem wach­sen­de Besorg­nis, dass die Zahl der Tou­ris­ten, die in das Rot­licht­vier­tel strö­men, die Arbeit der Sex­ar­bei­te­rinn­nen erschwert und ihre Sicher­heit gefähr­det. Wäh­rend im Jahr 2000 noch zehn Mil­lio­nen Tou­ris­ten Ams­ter­dam besuch­ten, so waren es in den letz­ten Jah­ren bereits 20 Mil­lio­nen jähr­lich. 

Mehr zum The­ma — Ams­ter­dam : Nach Ein­bruch der Dun­kel­heit kommt das Cha­os

RT Deutsch


Polizei in Schweden bestätigt : Entdeckte Kronjuwelen sind echt


Mit Hil­fe der schwe­di­schen Kir­che habe das foren­si­sche Insti­tut der Poli­zei letz­te Zwei­fel an der Echt­heit des Fun­des besei­ti­gen kön­nen. In wel­chem Zustand sie sich befin­den, war zunächst noch unklar.

Die Kron­ju­we­len — die Kro­ne und den Reichs­ap­fel des 1611 gestor­be­nen Königs Karl IX. von Schwe­den sowie die Kro­ne sei­ner 1625 gestor­be­nen Frau Köni­gin Chris­ti­ne von Hol­stein-Got­torf — waren Ende Juli 2018 aus dem Dom ent­wen­det wor­den. Sie haben einen Schätz­wert von umge­rech­net mehr als sechs Mil­lio­nen Euro. Nach dem Fund am ver­gan­ge­nen Diens­tag ging die Poli­zei bereits davon aus, dass es sich um das Die­bes­gut han­del­te. Unter­su­chun­gen soll­ten jedoch letz­te Zwei­fel dar­an aus­räu­men.

In dem Fall wur­den Ende ver­gan­ge­ner Woche zwei wei­te­re Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men, weil sie etwas mit dem Dieb­stahl zu tun haben sol­len. Ein ange­klag­ter 22-jäh­ri­ger Schwe­de muss sich bereits vor Gericht ver­ant­wor­ten. Laut Ankla­ge soll er die drei Kron­ju­we­len Ende Juli mit einem ande­ren Mann aus dem Dom zu Strän­gnäs west­lich von Stock­holm gestoh­len haben. (dpa)

Mehr zum The­ma — Die­be steh­len Natio­nal­schatz Groß­bri­tan­ni­ens – Poli­zei sucht nach Port­land Tia­ra

RT Deutsch


Analyst : US-Gespräche mit Türkei und Kurden über Sicherheitszone in Syrien sind sinnlos


von Ali Özkök

RT Deutsch hat mit dem Nah­ost-Ana­lys­ten des Arab Cen­ter Washing­ton (ACW), Joe Maca­ron, gespro­chen. Sei­ne Fokus­ge­bie­te sind poli­ti­sche Stra­te­gi­en der USA und Kon­flikt­ana­ly­sen zum Nahen Osten. Zuvor war er als Ana­lyst beim Com­ba­ting Ter­ro­rism Cen­ter (Zen­trum zur Bekämp­fung von Ter­ro­ris­mus) in West Point tätig, das unter ande­rem mit der Kriegs­hoch­schu­le der US-Armee koope­riert.

RT Deutsch : Das Pen­ta­gon und das Außen­mi­nis­te­ri­um wider­spre­chen ein­an­der, wenn es um den Abzug von US-Trup­pen geht. Wie lässt sich das erklä­ren, und wel­che Aus­wir­kun­gen hat das US-Ver­hal­ten auf ande­re Akteu­re in Syri­en ?

Joe Maca­ron : Die abrup­te Ent­schei­dung Trumps und die man­geln­de Klar­heit des Wei­ßen Hau­ses haben die Poli­tik und die Regie­rung der USA in Unord­nung gebracht, wenn es um Syri­en geht. Die Fest­le­gung einer Frist für den mili­tä­ri­schen Abzug, die auf den April fällt, ver­stärkt die poli­ti­schen Dif­fe­ren­zen inner­halb der Ver­wal­tung und dem Kon­gress. Sie erhöht aber auch den Druck auf die “Demo­kra­ti­schen Kräf­ten Syri­ens”, kurz SDF, und die Tür­kei, sich ent­we­der anzu­grei­fen, einen Deal zu schlie­ßen oder einen neu­en Rück­zugs­plan zu akzep­tie­ren.

Ange­sichts der dyna­mi­schen Situa­ti­on in Syri­en und der Unklar­heit des Rück­zugs der USA ver­su­chen wie­der­um alle Betei­lig­ten alle Optio­nen solan­ge wie nur mög­lich am Ver­hand­lungs­tisch zu behal­ten.

RT Deutsch : Anka­ra hält am 31. März Wah­len ab. Die USA wol­len sich im April zurück­zie­hen. Eini­ge Ana­lys­ten ver­mu­ten, dass das ein guter Zeit­punkt für die Tür­kei wäre, ihre lan­ge gewünsch­te Sicher­heits­zo­ne durch­zu­set­zen. Wie sehen Sie die Ver­bin­dun­gen ?

Joe Maca­ron : Es besteht kein Zusam­men­hang zwi­schen der logis­ti­schen Ent­schei­dung der USA, sich zurück­zu­zie­hen, und den tür­ki­schen Wah­len, auch wenn Erdoğan ver­sucht sein könn­te, die­ses The­ma zu nut­zen, um sei­ne Basis zu stär­ken. Die der­zei­ti­gen Gesprä­che über die Ein­rich­tung einer Sicher­heits­zo­ne sind nach wie vor sinn­los, es sei denn, die Tür­kei und die SDF eini­gen sich oder die USA blei­ben in Syri­en, bei­de Sze­na­ri­en blei­ben unwahr­schein­lich.

RT Deutsch : Ilham Ahmed, eine poli­ti­sche Füh­re­rin der YPG-kon­trol­lier­ten Gebie­te Ost­sy­ri­ens, war in den USA. Es wird auch gesagt, dass sie Trump getrof­fen haben soll. Hat sie Ihrer Mei­nung nach ein kla­res Schutz­ver­spre­chen aus den USA erhal­ten ?

Joe Maca­ron : Ahmed hör­te wäh­rend ihrer Rei­se gemisch­te Bot­schaf­ten. Um genau zu sein, sie hat Washing­ton mit neu­en Fra­ge­zei­chen bezüg­lich der Zukunft der US-Poli­tik in Syri­en ver­las­sen. Die Trump-Regie­rung scheint grund­sätz­lich aller­dings an ihrer lang­jäh­ri­gen Poli­tik der Koor­di­nie­rung mit den “Demo­kra­ti­schen Kräf­ten Syri­ens” unter Ein­be­zie­hung der Tür­kei fest­zu­hal­ten. Das ist ein Balan­ce­akt, der schwer auf­recht­zu­er­hal­ten ist, wenn sich die USA aus Syri­en zurück­zie­hen.

RT Deutsch : Anka­ra macht in Man­bidsch kaum Fort­schrit­te. Wie ver­än­dert sich das Ver­hält­nis der Tür­kei zu Russ­land ange­sichts des anste­hen­den US-Rück­zugs in Syri­en ?

Joe Maca­ron : Zuletzt gab der tür­ki­sche Prä­si­dent die Bezie­hun­gen zum syri­schen Staat und zum Geheim­dienst zu. Sowohl die Tür­kei als auch die SDF eröff­nen somit Kanä­le nach Damas­kus, was die Ver­mu­tung ver­stärkt, dass der Rück­zug der USA im Grun­de die Hand­lungs­op­tio­nen der syri­schen Regie­rung stärkt. Russ­land will nicht, dass die Tür­kei das Vaku­um in Man­bidsch aus­füllt, wäh­rend die USA wei­ter­hin die Mög­lich­keit haben, ihre Luft­über­le­gen­heit zum Schutz ihrer Inter­es­sen in Man­bidsch und Nord­sy­ri­en zu nut­zen. Ein bevor­ste­hen­der Rück­zug der USA aus Syri­en könn­te die rus­sisch-tür­ki­sche Kon­kur­renz in Syri­en ver­stär­ken, anstatt ihre Zusam­men­ar­beit zu ver­stär­ken.

Vie­len Dank für das Gespräch !

Mehr zum The­ma — Ex-Stabs­of­fi­zier zu RT Deutsch : Noch kei­ne Nor­ma­li­sie­rung, aber Tür­kei akzep­tiert Assad an der Macht

RT Deutsch


Milliardäre sind doch nur Menschen : Bill Gates in Schlange vor Burger-Imbiss in den USA gesichtet


So wur­de der Eigen­tü­mer von mehr als 95 Mil­li­ar­den US-Dol­lar am Sonn­tag vor einer Filia­le des Bur­ger-Restau­rants Dick’s Dri­ve-In in sei­ner Hei­mat­stadt Seat­tle gesich­tet, berich­tet die Dai­ly Mail. Der Mil­li­ar­där misch­te sich in sei­ner All­tags­klei­dung unter die ande­ren Men­schen in der Schlan­ge und war­te­te, fast unauf­fäl­lig für die Pas­san­ten, auf sei­ne Bestel­lung – einem ein­zi­gen fiel etwas auf. Der Ex-Mit­ar­bei­ter von Micro­soft, Mike Galos, woll­te die denk­wür­di­ge Begeg­nung nicht für sich behal­ten und teil­te ein Foto von Gates in sei­nem Face­book-Pro­fil. Den Bei­trag beglei­te­te er mit der Unter­schrift : “SO ver­hal­ten sich wirk­lich rei­che Men­schen – anders als der Möch­te­gern-Ange­ber mit dem gol­de­nen Klo­sitz im Wei­ßen Haus”. 

Mehr zum The­ma — “Migran­ten kau­fen auf Staats­kos­ten in Bou­ti­quen ein”: Samu­el L. Jack­son mit Flücht­ling ver­wech­selt

RT Deutsch


Die meisten von ihnen sind schwul”: Duterte fordert Liebhaber für “nutzlose” katholische Priester


Die Bemer­kun­gen kamen, nach­dem der phil­ip­pi­ni­sche Prä­si­dent Rodri­go Duter­te bereits im ver­gan­ge­nen Monat Bischö­fe in sei­nem Land als “nutz­lo­se Nar­ren” ange­grif­fen und sein Volk auf­ge­for­dert hat­te, die­se zu “töten”.

In sei­nem jüngs­ten Angriff auf katho­li­sche Pries­ter fakel­te der phil­ip­pi­ni­sche Prä­si­dent Rodri­go Duter­te nicht lan­ge, bevor er die reli­giö­sen Füh­rer anging, die er der Homo­se­xua­li­tät beschul­dig­te.

Ich kann sagen, dass Bischö­fe Huren­söh­ne sind, ver­dammt. Das ist wahr. Die meis­ten von ihnen sind schwul. Sie soll­ten offen damit her­aus­kom­men, den Zöli­bat auf­he­ben und ihnen erlau­ben, Freun­de zu haben”, sag­te Duter­te am Frei­tag bei einer Grund­stein­le­gung für eine Schu­le in der Nähe der Haupt­stadt Mani­la.

Duter­te erklär­te frü­her, dass er von einem Pries­ter sexu­ell miss­braucht wur­de, als er noch ein Jun­ge war.

Sei­ne Bemer­kun­gen am Frei­tag folg­ten einer Rede im Prä­si­den­ten­pa­last im Dezem­ber, in der er sei­ne Lands­leu­te auf­for­der­te, katho­li­sche Bischö­fe sei­nes Lan­des zu töten, die sei­ner Mei­nung nach kaum mehr als “unnüt­ze Nar­ren” sei­en.

Katho­li­sche Bischö­fe und Kir­chen­ak­ti­vis­ten sei­ne ärgs­ten poli­ti­schen Kri­ti­ker

Er bezeich­ne­te die katho­li­sche Kir­che auch als “die heuch­le­rischs­te Insti­tu­ti­on” und argu­men­tier­te, dass sein Gott anders sei als der­je­ni­ge, an den die Katho­li­ken glaub­ten.

Als getauf­ter Katho­lik hat Duter­te wie­der­holt gegen den Vati­kan geschos­sen. Katho­li­sche Bischö­fe und Kir­chen­ak­ti­vis­ten wie­der­um gehö­ren zu sei­nen ärgs­ten poli­ti­schen Kri­ti­kern. Unter ande­rem kri­ti­sier­ten sie sei­ne blu­ti­ge Nie­der­schla­gung des Dro­gen­han­dels.

Beim zwei­ten Late­r­an­kon­zil 1139 beschloss der Hei­li­ge Stuhl eine Poli­tik des kle­ri­ka­len Zöli­bats. Duter­te ist ein offe­ner Unter­stüt­zer gleich­ge­schlecht­li­cher Bün­de, der sogar aner­kannt hat, dass er mit der Idee spielt, ein Bise­xu­el­ler zu wer­den. Er hat die Kir­che wie­der­holt auf­ge­for­dert, das jahr­hun­der­te­al­te kano­ni­sche Gesetz abzu­schaf­fen, und behaup­tet, dass es ledig­lich homo­se­xu­el­le Ten­den­zen unter Geist­li­chen för­dert.

Mehr zum The­ma — “Das ist mein Stil”: Rodri­go Duter­te “räumt ein”, dass Kif­fen ihn wach­hält 

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