Russische Journalistin im Iran wegen Verdacht auf Spionage für Israel verhaftet


Die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur Inter­fax zitiert den Pres­se-Atta­ché der rus­si­schen Bot­schaft in Tehe­ran And­rei Ganen­ko, wonach Jusik beschul­digt wird, für israe­li­sche Geheim­diens­te zu arbei­ten. Das ira­ni­sche Außen­mi­nis­te­ri­um habe bis­her nicht über die Fest­nah­me infor­miert. Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um teil­te mit, der ira­ni­sche Bot­schaf­ter sei ein­be­stellt wor­den, um die Lage zu klä­ren.

Rus­si­sche Behör­den gin­gen zunächst davon aus, dass sich Jusik im Iran pri­vat auf­ge­hal­ten habe. Am Flug­ha­fen von Tehe­ran sei ihr der Pass ent­zo­gen wor­den. Am nächs­ten Tag sei­en ira­ni­sche Behör­den­ver­tre­ter in ihr Hotel­zim­mer gekom­men und hät­ten sie fest­ge­nom­men. In der U‑Haft habe sie nur eine Minu­te Zeit gehabt, um ihre Ange­hö­ri­gen zu kon­tak­tie­ren.

Jusiks Ex-Mann, der Jour­na­list Boris Wojz­echow­ski, schrieb auf Face­book, dass Juli­ja im Iran frü­her als Kor­re­spon­den­tin gear­bei­tet habe. Ihr droh­ten nun wegen der Spio­na­ge­vor­wür­fe bis zu zehn Jah­re Haft. Am Sams­tag soll sie vor ein Gericht in Tehe­ran kom­men.

Jusik arbei­tet für unter­schied­li­che Medi­en in Russ­land und ist auch Buch­au­torin. Sie hat meh­re­re Bücher über den Ter­ro­ris­mus im Kau­ka­sus geschrie­ben, unter ande­rem das Buch “Allahs Bräu­te” über kau­ka­si­sche Selbst­mord­at­ten­tä­te­rin­nen. 

Mehr zum The­ma — Ukrai­ne : Rus­si­scher RIA-Jour­na­list Wyschin­ski gegen Bürg­schaft aus Haft ent­las­sen

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Wegen Spionage an Atom-U-Booten in Russland : Norweger erhält 14 Jahre Lagerhaft


Fro­de Berg ist 63 Jah­re alt, nor­we­gi­scher Staats­bür­ger und wur­de Ende 2017 in einem Hotel in Mos­kau fest­ge­nom­men. Heu­te fiel das Urteil gegen ihn. Die 14 Jah­re Lager­haft ent­spre­chen dem Ersu­chen der Staats­an­walt­schaft. Der Rich­ter Andrej Suwo­row sah es als erwie­sen an, dass der Spi­on Infor­ma­tio­nen über rus­si­sche Atom-U-Boo­te sam­mel­te und sich die­se von nor­we­gi­schen Geheim­dienst­lern bezah­len ließ. Berg hofft auf eine Begna­di­gung durch den rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin. Hier­für müss­te er aber zunächst ein Geständ­nis able­gen.

Berg hat bis­lang gestan­den, als “Kurier” für den nor­we­gi­schen Geheim­dienst tätig gewe­sen zu sein. Er wuss­te aber nach eige­nen Anga­ben nichts über die Inhal­te der Doku­men­te. Er arbei­te­te als Grenz­schüt­zer an der nor­we­gisch-rus­si­schen Gren­ze. Mit ihm wur­de auch ein ehe­ma­li­ger rus­si­scher Poli­zist ver­haf­tet, der ihm die Akten über die Mari­ne über­ge­ben haben soll. Laut den schwe­di­schen Nach­rich­ten trug Berg bei sei­ner Ver­haf­tung 3.000 Euro bei sich, mit denen er mög­li­cher­wei­se Infor­ma­tio­nen kau­fen soll­te.

Der rus­si­sche Anwalt von Berg, Ilja Nowi­kow, setzt auf die diplo­ma­ti­schen Anstren­gun­gen der nor­we­gi­schen Regie­rung. Auch sein nor­we­gi­scher Anwalt Bryn­julf Ris­nes ist die­ser Ansicht. Aber eine Begna­di­gung wäre der schnells­te Weg. Ein gutes Zei­chen sei gewe­sen, dass Wla­di­mir Putin vor dem Urteils­spruch auf einer Pres­se­kon­fe­renz mit der nor­we­gi­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin Erna Sol­berg sag­te, eine Begna­di­gung sei erst rele­vant, nach­dem ein Urteil gespro­chen wur­de.

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Assange betrieb Zentrum für Spionage” — Ecuadors Präsident Moreno kontert Ex-Präsidenten Correa


Wiki­Leaks-Grün­der Juli­an Assan­ge habe mehr­mals die Bedin­gun­gen sei­nes Auf­ent­halts in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft in Lon­don ver­letzt und ver­sucht, sich von dort aus in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten ande­rer Län­der ein­zu­mi­schen. Dies sag­te der ecua­do­ria­ni­sche Prä­si­dent Lenín More­no gegen­über der Zei­tung The Guar­di­an.

Unser Haus, das sei­ne Türen öff­ne­te, kann nicht zum Zen­trum für Spio­na­ge wer­den. Die­ses Ver­hal­ten ver­stößt ein­deu­tig gegen die Asyl­be­din­gun­gen. Unse­re Ent­schei­dung ist daher nicht will­kür­lich und basiert auf dem inter­na­tio­na­len Recht”, so More­no.

Die Vor­gän­ger­re­gie­rung in Qui­to habe zuge­las­sen, dass von der Bot­schaft in Lon­don aus in die “Pro­zes­se ande­rer Staa­ten” ein­ge­grif­fen wer­de. Laut More­no soll Assan­ge Bot­schafts­mit­ar­bei­ter schlecht behan­delt und recht­li­che Schrit­te ange­droht haben.

Als Bei­spiel für die jüngs­te Ein­mi­schung nann­te er die Ver­öf­fent­li­chung gehei­mer Doku­men­te aus dem Vati­kan im Janu­ar die­sen Jah­res. “Lei­der gibt es Indi­vi­du­en, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Pri­vat­sphä­re ande­rer Men­schen zu ver­let­zen”, so More­no. Dabei beton­te er, dass der Ent­zug des Asyls für den Wiki­Leaks-Grün­der eine sou­ve­rä­ne Ent­schei­dung gewe­sen sei :

Wir tref­fen kei­ne Ent­schei­dun­gen auf­grund äuße­ren Drucks sei­tens eines ande­ren Staa­tes.

Der ehe­ma­li­ge Staats­chef Ecua­dors Rafa­el Cor­rea hat­te nach der Fest­nah­me von Assan­ge gegen­über dem TV-Sen­der RT  erklärt, dass der Ent­zug von Ass­an­ges Asyl eine “Rache für die gegen ihn [More­no] erho­be­nen Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fe” sei. Er ver­wies dar­auf, dass die Platt­form Wiki­Leaks ent­spre­chen­de Bewei­se — Doku­men­te, Kor­re­spon­denz und Kon­to­aus­zü­ge — publik gemacht hat­te.

Cor­rea wies auch dar­auf hin, dass Assan­ge seit dem Jahr 2017 ecua­do­ria­ni­scher Staats­bür­ger sei und die Fest­nah­me von Assan­ge durch die bri­ti­sche Poli­zei auf dem Ter­ri­to­ri­um der Bot­schaft nicht nur ein Ver­stoß gegen das Völ­ker­recht, son­dern auch gegen die ecua­do­ria­ni­sche Ver­fas­sung sei. Nicht er, Rafa­el Cor­rea, habe ihm Asyl gewährt, son­dern der Staat Ecua­dor, so der Ex-Prä­si­dent. 

Gegen­über der Zei­tung The Guar­di­an wies More­no die­se Vor­wür­fe zurück und sag­te, dass sein Vor­ge­hen in Bezug auf Assan­ge nicht mit dem Leak ver­bun­den sei.

Außer­dem bestand er dar­auf, dass die Ent­schei­dung, mit den Bri­ten zusam­men­zu­ar­bei­ten und Assan­ge aus der Bot­schaft zu ent­fer­nen, eine sou­ve­rä­ne Ent­schei­dung sei­ner Regie­rung gewe­sen und ihm von kei­ner exter­nen Macht auf­ge­zwun­gen wor­den sei.

Er war ein Gast, dem eine wür­di­ge Behand­lung ange­bo­ten wur­de. Aber er hat­te weder das Grund­prin­zip der Gegen­sei­tig­keit für das Land, das ihn will­kom­men hieß, ver­stan­den, noch die Bereit­schaft, das Pro­to­koll [aus] dem Land, das ihn auf­ge­nom­men hat­te, anzu­neh­men. Der Ent­zug sei­nes Asyls erfolg­te unter strik­ter Ein­hal­tung des Völ­ker­rechts”, sag­te More­no.

Schmutz­kam­pa­gne gegen Assan­ge”

Deut­sche und spa­ni­sche Abge­ord­ne­te ver­such­ten unter­des­sen am Mon­tag ver­geb­lich, Assan­ge im Gefäng­nis zu besu­chen. Hei­ke Hän­sel und Sevim Dagde­len (bei­de von der Par­tei Die Lin­ke) hat­ten aber nur eine Besuchs­ge­neh­mi­gung für die Bot­schaft, wie eine Spre­che­rin der Par­tei in Ber­lin sag­te. Von­sei­ten des Gefäng­nis­ses habe es kei­ne Ant­wort gege­ben. Auch die spa­ni­sche Grü­nen-Euro­pa-Abge­ord­ne­te Ana Miran­da war ver­geb­lich nach Lon­don gereist.

Das Ver­hal­ten der Regie­rung Ecua­dors gegen­über Assan­ge sei ein “ekla­tan­ter Ver­stoß gegen das Völ­ker­recht”, hieß es in einer gemein­sa­men Mit­tei­lung der drei Poli­ti­ke­rin­nen. Sie spra­chen von einer “Schmutz- und Ver­leum­dungs­kam­pa­gne” gegen den 47-Jäh­ri­gen.

Der gebür­ti­ge Aus­tra­li­er war am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag von der bri­ti­schen Poli­zei in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft fest­ge­nom­men wor­den, nach­dem das Land sein poli­ti­sches Asyl auf­ge­ho­ben hat­te. Assan­ge war vor fast sie­ben Jah­ren in die diplo­ma­ti­sche Ver­tre­tung geflüch­tet.

Die USA wer­fen Assan­ge Ver­schwö­rung mit der Whist­leb­lo­we­rin Chel­sea Man­ning vor, um ein Pass­wort eines Com­pu­ter­netz­werks der Regie­rung zu kna­cken. Man­ning hat­te Wiki­Leaks im Jahr 2010 — damals noch als Brad­ley Man­ning — hun­dert­tau­sen­de gehei­me Mili­tär­do­ku­men­te zukom­men las­sen. Es ging dabei unter ande­rem um Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen wäh­rend der US-Mili­tär­ein­sät­ze im Irak und in Afgha­ni­stan.

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China versus USA : Dating-App für Homosexuelle für Spionage des US-Militärs missbraucht ?


Die chi­ne­si­sche Fir­ma für Spie­le für Mobil­te­le­fo­ne Bei­jing Kun­lun Tech Co., Ltd. ver­sucht, ihre belieb­te Dating-App Grin­dr LLC für die LGBT-Ange­hö­ri­gen zu ver­kau­fen, nach­dem das Com­mit­tee on For­eign Invest­ment in the United Sta­tes (CFIUS) Beden­ken über deren chi­ne­si­sche Besit­zer geäu­ßert hat. Es infor­mier­te die Fir­ma Kun­lun, dass ihr Besitz an der in West Hol­ly­wood ansäs­si­gen Fir­ma Grin­dr ein natio­na­les Risi­ko dar­stel­le, so berich­te­te Reu­ters und beruft sich auf zwei Quel­len, die nicht nament­lich genannt wer­den wol­len.

Die US-Sena­to­ren Edward Mar­ken und Richard Blu­men­thal schick­ten im letz­ten Jahr einen Brief an Grin­dr und for­der­ten Ant­wor­ten auf die Fra­ge, wie die App pri­va­te Nut­zer vor Daten­miss­brauch von chi­ne­si­scher Sei­te schüt­ze. Die Part­ner­bör­se zähl­te bis 2017 rund 27 Mil­lio­nen Nut­zer. Die App sam­mel­te die Daten der Nut­zer bezüg­lich des Wohn­orts, deren Nach­rich­ten und auch den HIV-Sta­tus der Nut­zer. Dies jedoch nur im Rah­men der Daten­schutz­richt­li­nie.

Bei­jing Kun­lun Tech Co., Ltd. ist benannt nach dem gleich­na­mi­gen Berg bzw. der Gebirgs­ket­te aus der chi­ne­si­schen Mytho­lo­gie. Ein Sym­bol, das die Ach­se zwi­schen Welt und Gött­lich­keit dar­stellt. Einen welt­li­chen Feh­ler mach­te das chi­ne­si­sche Unter­neh­men aller­dings, nach­dem es Grin­dr 2016 und 2018 über­nahm, ohne die Über­nah­me zur Prü­fung beim CFIUS ein­ge­reicht zu haben.

Die Ein­rei­chung zur Prü­fung beim CFIUS ist frei­wil­lig. 2016 zahl­te Kun­lun 93 Mil­lio­nen Dol­lar für Grin­dr. Ver­kauft wer­den soll Grin­dr nun mit­tels einer Auk­ti­on. Den Ver­kaufs­pro­zess lei­te­te die Invest­ment­bank Cowen Inc. Ein ähn­li­ches Schick­sal ereil­te die Chi­na Natio­nal Aero-Tech­no­lo­gy bei dem Ver­such, den Flug­zeug­tei­le­her­stel­ler Mam­co zu über­neh­men.

Pre­mier Li mit Ver­weis auf USA : Chi­na for­dert kei­ne Unter­neh­men auf, ande­re Län­der aus­zu­spio­nie­ren

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Bahrainer Gericht verurteilt Oppositionsführer wegen Spionage zu lebenslanger Haft


Ein Gericht in Bah­rain hat­te Sal­man und die bei­den ande­ren Ange­klag­ten im Juni zunächst frei­ge­spro­chen. Ihnen wur­de vor­ge­wor­fen, Kon­tak­te mit Katar geknüpft zu haben, um gegen die Regie­rung des Lan­des vor­zu­ge­hen. Katar wird seit mehr als einem Jahr von einer Rei­he von Golf­staa­ten blo­ckiert, dar­un­ter auch von Bah­rain. Offi­zi­ell wer­fen die Län­der Doha vor, Ter­ro­ris­ten zu finan­zie­ren. In Bah­rain leben mehr­heit­lich Schii­ten, dort herrscht jedoch ein sun­ni­ti­sches Königs­haus. Seit dem Jahr 2016 ist die Wifak-Gesell­schaft ver­bo­ten, vie­le ihrer füh­ren­den Ver­tre­ter leben im Aus­land. Ali Sal­man muss wegen einer ande­ren Ver­ur­tei­lung bereits eine mehr­jäh­ri­ge Haft­stra­fe absit­zen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Ver­bün­de­te im Clinch : Emi­ra­te wol­len “säku­la­ren Nahen Osten” — Sau­dis wit­tern “Ver­schwö­rung”

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Al-Shabaab-Kämpfer richten Briten und drei US-Bürger wegen angeblicher Spionage hin


Wie die Dai­ly Mail berich­te­te, sol­len die Kämp­fer die fünf Opfer buch­stäb­lich an den Pran­ger gestellt, das Todes­ur­teil ver­le­sen und die Gei­seln erschos­sen haben. Die mit Al-Kai­da ver­bun­de­nen sun­ni­ti­schen Fun­da­men­ta­lis­ten kämp­fen in Soma­lia seit Jah­ren für die Errich­tung eines soge­nann­ten Got­tes­staats. Obwohl die Miliz zuletzt an Boden ver­lo­ren hat, fährt sie mit Anschlä­gen fort. Den Angrif­fen sind Tau­sen­de Men­schen zum Opfer gefal­len. Beson­ders betrof­fen ist die Haupt­stadt Moga­di­schu. (Dai­ly Mail)

Mehr zum The­ma — US-Geheim­krie­ge toben wei­ter in Afri­ka — Anzahl der US-Spe­zi­al­kräf­te trotz Ver­lus­ten nicht redu­ziert

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Nicht auf deutschem Boden ! Deutschland warnte Iran vor Spionage gegen Israel


Ver­gan­ge­nen März wur­de ein paki­sta­ni­scher Mann namens Mus­tu­fa Hai­dar Syed-Naq­fi ver­ur­teilt, dem vor­ge­wor­fen wur­de im Auf­trag der ira­ni­schen Regie­rung in Deutsch­land spio­niert zu haben. Die Ziel­per­so­nen der Spio­na­ge­ak­ti­vi­tä­ten des Paki­sta­ners waren der Lei­ter der Gesell­schaft für Deutsch-Israe­li­sche Freund­schaft Rein­hold Rob­be und der fran­zö­sisch-israe­li­sche Wirt­schafts­pro­fes­sor David Rou­ach. Die gesam­mel­ten Infor­ma­tio­nen sol­len der ira­ni­schen Revo­lu­ti­ons­gar­de gegol­ten haben. In Paris kund­schaf­te­te Syed den Cam­pus der Uni­ver­si­tät Eco­le Supé­ri­eu­re de Com­mer­ce de Paris (ESCP) aus. Über den ehe­ma­li­gen Wehr­be­auf­trag­ten des Bun­des­tags Rob­be sam­mel­te er Infor­ma­tio­nen zu des­sen sozia­len Kon­tak­ten.

Im Juli ver­gan­ge­nen Jah­res ver­öf­fent­lich­te das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz zudem einen Bericht, in wel­chem auch die Akti­vi­tä­ten des ira­ni­schen Geheim­diens­tes (MOIS) und der Quds-Force der Revo­lu­ti­ons­gar­de in Deutsch­land the­ma­ti­siert und auf Ver­bin­dun­gen zur ira­ni­schen Bot­schaft in Ber­lin hin­ge­wie­sen wur­de.

Syed erhielt vom Ber­li­ner Kam­mer­ge­richt eine Haft­stra­fe von vier Jah­ren und drei Mona­ten. Die Begrün­dung lau­te­te, er habe poten­zi­el­le Anschlags­zie­le in Deutsch­land und Frank­reich aus­spio­niert. Im Jahr 2012 kam er nach Deutsch­land, um ein Inge­nieurs­stu­di­um zu begin­nen. Sein Agen­ten­lohn soll 2.052 Euro betra­gen haben. Wäh­rend des Pro­zes­ses sag­te ein Mit­ar­bei­ter des Ver­fas­sungs­schut­zes aus, dass der Iran die­se Infor­ma­tio­nen samm­le, um sie im Fal­le eines Kon­flikts nut­zen zu kön­nen. 

Wie jetzt bekannt wur­de, kam es am 22. Dezem­ber zu einer Ein­be­stel­lung des ira­ni­schen Bot­schaf­ters. In einem Schrei­ben an Rob­be wies das Aus­wär­ti­ge Amt dar­auf hin es habe dem ira­ni­schen Bot­schaf­ter Ali Maje­di “unmiss­ver­ständ­lich klar gemacht, dass Rechts­brü­che die­ser Art voll­kom­men inak­zep­ta­bel sind und nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und Iran haben.”

Deutsch­land teilt die Sor­ge der Auf­kün­di­gung des Nukle­arab­kom­mens

Die jüngs­ten Pro­tes­te im Iran wur­den ins­be­son­de­re von der ame­ri­ka­ni­schen Regie­rung instru­men­ta­li­siert, so der Vor­wurf Tehe­rans, um Kri­tik am Nukle­arab­kom­men zu üben. In den kom­men­den Tagen läuft die Frist aus, die dem US-Prä­si­den­ten bleibt, um den Weg für wei­te­re Sank­ti­ons­auf­he­bun­gen im Rah­men des ver­ein­bar­ten Nukle­arab­kom­mens von 2015, nach­zu­kom­men. Durch wei­te­re Han­dels­be­schrän­kun­gen und Sank­tio­nen besteht die Gefahr, dass der Iran selbst das Abkom­men auf­kün­di­gen könn­te.

Die­se Befürch­tung tei­len auch die Regie­rungs­ver­tre­ter, die am Don­ners­tag nach Brüs­sel rei­sen wer­den. Teil­neh­men wer­den Außen­mi­nis­ter aus Deutsch­land, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en. Gemein­sam mit dem ira­ni­schen Außen­mi­nis­ter Moha­med Dscha­wad Sarif und der EU-Außen­be­auf­trag­ten Fede­ri­ca Mog­heri­ni wird über das Fort­be­stehen des Nukle­arab­kom­mens gespro­chen. Deut­sche Unter­neh­men zögern oft, ange­sichts der Furcht vor ame­ri­ka­ni­schen Repres­sa­li­en, Geschäf­te mit dem Iran auf­zu­neh­men, oder aus­zu­wei­ten. 

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Gericht in Abu Dhabi verurteilt Angeklagte zu langen Gefängnisstrafen wegen Spionage für Iran


Preview Das Föde­ra­le Beru­fungs­ge­richt der Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te hat meh­re­re Bür­ger zu lan­gen Haft­stra­fen von drei bis zu 15 Jah­ren ver­ur­teilt. Die höchs­te Instanz sah es als erwie­sen an, dass die Män­ner für den Iran spio­niert hat­ten. Ver­ur­teilt wur­den auch ihre mut­maß­li­chen Kom­pli­zen.
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