Diese Stadt muss sterben ! Die Blockade Leningrads und was Deutsche darüber wissen


Die Blo­cka­de Lenin­grads demons­triert viel­leicht am ein­drück­lichs­ten, wie mör­de­risch die Absich­ten der Natio­nal­so­zia­lis­ten beim öst­li­chen Feld­zug waren : In der Sowjet­uni­on soll­ten gan­ze Städ­te aus­ge­hun­gert und dem Boden gleich­ge­macht wer­den, um Platz für deut­sche Sied­ler zu schaf­fen.

Die­sem Plan fie­len bis zu einer Mil­li­on Ein­woh­ner Lenin­grads zum Opfer. RT Deutsch doku­men­tiert Schil­de­run­gen von Über­le­ben­den und frag­te Ber­li­ner sowie Besu­cher des Holo­caust-Denk­mals, ob sie von der Blo­cka­de je etwas gehört haben. 

RT Deutsch


Ein langes Wochenende in Westsibirien — Die Stadt Tjumen und das Versagen russischer Klischees


von Gert Ewen Ungar

Allen, die ger­ne und viel nach Russ­land rei­sen, die viel­leicht sogar die Spra­che spre­chen, sich daher vor Ort aus­tau­schen und dis­ku­tie­ren kön­nen, ist es sicher­lich schon pas­siert : Wenn sie zurück nach Deutsch­land kom­men, wird erklärt, dass ihre Ein­drü­cke und Erzäh­lun­gen über Russ­land nicht stim­men kön­nen, ein­fach schon des­halb, weil in der Tages­schau, im Spie­gel, der Süd­deut­schen und der Zeit ganz etwas ande­res erzählt wird. In den Sprin­ger­blät­tern Welt und Bild sowie­so.

So wird es mir ver­mut­lich jetzt auch erge­hen, denn ich war in Sibi­ri­en, in West­si­bi­ri­en genau­er und noch genau­er in der Stadt Tju­men. Mit Sibi­ri­en ver­bin­det man in Deutsch­land Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger und Gulag, eisi­ge Käl­te, im Bild­zei­tungs­jar­gon “Rus­sen­peit­sche” genannt, einen gene­rel­len Man­gel an allem. Sibi­ri­en, das klingt nach har­tem Leben, nach wenig Freu­de und viel Trau­rig­keit. Man ver­bin­det mit Sibi­ri­en all­ge­mein wenig Freund­li­ches — das Vor­ur­teil ist wohl gezüch­tet und gut gepflegt.

Wenn ich daher jetzt schrei­be, dass Tju­men wun­der­schön, reich, viel­fäl­tig und offen ist, sich dort hohe Lebens­qua­li­tät mit Sicher­heit und Plan­bar­keit der eige­nen Exis­tenz ver­bin­det, fürch­te ich, wird man mir kaum glau­ben. Die Wirk­macht west­li­cher Pro­pa­gan­da ist ein­fach sehr stark. Wir haben dar­über hin­aus die Nei­gung, an Vor­ur­tei­len und Fehl­in­for­ma­tio­nen auch dann fest­zu­hal­ten, wenn sie von der Rea­li­tät wider­legt wer­den.

Aber der Rei­he nach : Wir hat­ten uns ent­schlos­sen, das für Ber­li­ner um den 8. März ver­län­ger­te Wochen­en­de in Tju­men zu ver­brin­gen. Es gab kei­nen spe­zi­el­len Grund, war­um die Wahl aus­ge­rech­net auf Tju­men gefal­len war. Mir per­sön­lich liegt nur dar­an, mög­lichst vie­le Regio­nen in Russ­land zu besu­chen, denn die Viel­falt und der kul­tu­rel­le Reich­tum den das Land durch sei­ne vie­len unter­schied­li­chen Völ­ker besitzt, ist von gro­ßer Fas­zi­na­ti­on. Ein­fach nur beein­dru­ckend.

Nach mei­ner ers­ten Rei­se nach Mos­kau wur­de mir zudem vor­ge­wor­fen, ich wür­de nur Mos­kau ken­nen, das rest­li­che Russ­land aber nicht, wes­halb mei­ne Ein­drü­cke nicht wirk­lich aus­sa­ge­kräf­tig sei­en. Das ließ sich damals schwer von der Hand wei­sen. Also besuch­te ich ande­re Tei­le des Lan­des, mehr­fach den Kau­ka­sus, Peters­burg, Arch­an­gelsk, Kali­nin­grad, Kras­no­dar, Kasan.

Das Argu­ment blieb des­sen unge­ach­tet immer das Glei­che : Das eigent­li­che Russ­land ken­ne ich nicht, das ist ganz anders, grau­er, unde­mo­kra­tisch, eine homo­pho­be Dik­ta­tur — so wie das eben von Tages­schau, Spie­gel und Co. geschil­dert wird. Man kommt mit Fak­ten ein­fach schwer dage­gen an.

Jetzt ging es also zum ers­ten Mal über den euro­päi­schen Teil Russ­lands hin­aus nach Tju­men. Viel­leicht wür­de ich ja jetzt das nach deut­scher Vor­stel­lung wah­re Russ­land fin­den, das arme, ver­härm­te und geknech­te­te Müt­ter­chen Russ­land ?

Wir flie­gen vom Mos­kau­er Flug­ha­fen Sche­re­met­je­vo, vom neu gebau­ten Ter­mi­nal B. Das für 20 Mil­lio­nen Flug­gäs­te aus­ge­leg­te Ter­mi­nal wur­de 2018 zur Fuß­ball-WM eröff­net. Gebaut wur­de drei Jah­re. Ein blö­der Witz in Bezug auf den Ber­li­ner Flug­ha­fen liegt an die­ser Stel­le so nahe, dass ich mir erspa­re, ihn zu machen.

Aber man kann deut­lich sehen, was pas­siert, wenn Geld in die Real­wirt­schaft und nicht in die Finanz­wirt­schaft fließt. Dann baut man erfolg­reich und vor allem in über­schau­ba­ren Zeit­räu­men Brü­cken, Flug­hä­fen und Stra­ßen, der Inter­net-Aus­bau geht zügig vor­an, ganz all­ge­mein steigt dann der Wohl­stand, denn es wer­den Wer­te geschaf­fen. Lei­tet man die Geld­strö­me dage­gen auf die Finanz­märk­te und befeu­ert man mit dem Geld die Spe­ku­la­ti­on, ent­ste­hen ledig­lich Bla­sen, die irgend­wann plat­zen und die Real­wirt­schaft in Mit­lei­den­schaft zie­hen. Das Geld ist dann in der Regel bei denen ange­kom­men, die ohne­hin schon gefähr­lich viel davon besit­zen.

Jeden­falls ist das neue Ter­mi­nal des gro­ßen Mos­kau­er Flug­ha­fens sehr chic. Im Ein­gangs­be­reich gibt es gar kei­ne sicht­ba­ren Wän­de mehr, son­dern nur noch rie­si­ge LED-Panels. Als Deut­scher fühlt man sich ange­sichts all die­ser Tech­nik in eine für uns ver­mut­lich uner­reich­ba­re Zukunft ver­setzt. Wir bau­en unse­re Infra­struk­tur ja eher zurück als aus. 

Der Flug nach Tju­men dau­ert knapp drei Stun­den. In Tju­men wer­den wir abge­holt.

Wie das in Russ­land so ist : Über einen Freund von einem Freund kom­men wir zu einem orts­kun­di­gen Füh­rer und gleich­zei­tig zu einer neu­en Freund­schaft. Vyaches­lav heißt unser pri­va­ter Rei­se­lei­ter. Er hat sich ein enges Pro­gramm für uns aus­ge­dacht. In den kom­men­den drei Tagen wird er uns durch die Stadt füh­ren, Bau­wer­ke, Denk­mä­ler und Muse­en zei­gen, wird uns zu zwei Heil­bä­dern fah­ren und uns das Tju­me­ner Nacht­le­ben zei­gen.

Gert Ewen Ungar
Ein Blick in das Hotel-Inne­re.

Zunächst jedoch fährt er uns ins Hotel. Ein wun­der­schö­nes Art-Hotel. Das Gebäu­de ist aus dem 19. Jahr­hun­dert, voll­stän­dig reno­viert und moder­ni­siert. Alles ist in kla­ren Grund­far­ben gehal­ten. Die Wän­de zie­ren Ara­bes­ken mit typisch sibi­ri­schen Moti­ven. Alles lädt zum Aus­ru­hen und Wohl­füh­len ein, doch wir haben kei­ne Zeit. Es geht nach dem Ein­che­cken sofort wei­ter zu einem ers­ten High­light. Wir besu­chen eine der hei­ßen Heil­quel­len.

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Ein Blick von außen auf das Heil­bad.

Man mie­tet eine klei­ne, gut geheiz­te Hüt­te, in der man sich umklei­det und spä­ter auch auf­hal­ten, sich aus­ru­hen und ent­span­nen kann. Von dort geht es zu Fuß und in Bade­ho­se etwa 100 Meter durch minus 10 Grad kal­te, tro­cke­ne Abend­luft in die Bade­an­la­ge. Aus dem Becken steigt Dampf. Mit jedem Schritt tie­fer ins Was­ser wird es ange­neh­mer, schließ­lich ist es ein­fach wun­der­bar. Kla­re, sibi­ri­sche Luft atmen und vom über drei­ßig Grad war­men Was­ser getra­gen wer­den. Ich wun­de­re mich, war­um man­che mit Bade­klei­dung und Strick­müt­ze auf dem Kopf ins Was­ser stei­gen, mer­ke dann aber, es wird ganz schön kalt am Kopf. Ohne Müt­ze muss man regel­mä­ßig unter­tau­chen, um den Kopf zu wär­men.

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Auch im Win­ter dreht sich Tju­mens Rie­sen­rad.

Auf der Rück­fahrt sehe ich in eini­ger Ent­fer­nung zahl­rei­che Lich­ter leuch­ten, die nicht die Lich­ter der Stadt sein kön­nen. Zu dicht und zu zahl­reich sind sie ange­ord­net. Ich fra­ge nach. Es sei eine Raf­fi­ne­rie. Wir fah­ren einen klei­nen Umweg, vor­bei an der rie­si­gen Anla­ge. Die Fri­sche und Rein­heit der Luft weicht einem Geruch von Ben­zin. Hier ent­steht ein Teil des Wohl­stan­des, den die Stadt aus­zeich­net. Es wird Öl und Gas geför­dert und hier für den Welt­markt raf­fi­niert.

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Die Raf­fi­ne­rie von Tju­men.

Die gesam­te Wert­schöp­fungs­ket­te bleibt in Russ­land und kommt Russ­land zugu­te. Die Regi­on ist daher gut ent­wi­ckelt, die Infra­struk­tur aus­ge­zeich­net. Hier fah­ren kaum Ladas, dafür aber vie­le Autos, die wir pro­du­zie­ren, uns selbst aber immer weni­ger leis­ten kön­nen. Neben Erd­öl­in­dus­trie wird in Tju­men der Tou­ris­mus geför­dert. Die hei­ßen Quel­len wer­den zu Heil­bä­dern mit ange­schlos­se­nen Hotel­an­la­gen aus­ge­baut.

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Im Heil­bad von Tju­men hat Genos­se Lenin noch immer alles fest im Blick.

In der Innen­stadt sind die Geh­stei­ge mit teu­rem Gra­nit gepflas­tert, die denk­mal­ge­schütz­ten tra­di­tio­nel­len Holz­häu­ser sind reno­viert und in aus­ge­zeich­ne­tem Zustand. Man fla­niert auch bei Tem­pe­ra­tu­ren weit unter null ger­ne durch die Stadt und über die auf­wän­dig ange­leg­ten Ufer­pro­me­na­de. Wir besu­chen Muse­en, einen Ver­gnü­gungs­park in der Mit­te der Stadt in der Kin­der bei strah­len­dem Son­nen­schein Karus­sell fah­ren. Die Käl­te stört nicht. Sie ist kaum fühl­bar. Es ist wind­still und tro­cken. Jeder Atem­zug fühlt sich an wie eine inne­re Rei­ni­gung. Tju­men ist eine wun­der­vol­le Stadt, in der man gut leben kann. Vyaches­lav erzählt uns, von sei­ner Lie­be zu sei­ner Stadt, wel­chen Vor­teil Tju­men gegen­über Mos­kau oder gar gegen­über einem Leben im west­li­chen Aus­land hat. Der Lebens­stan­dard ist hoch, das Lebenstem­po jedoch nicht hek­tisch, es ist alles vor­han­den, was es für ein ange­neh­mes Leben braucht.

Ein langes Wochenende in Westsibirien - Die Stadt Tjumen und das Versagen russischer Klischees
His­to­ri­sche Gebäu­de.

Wir fla­nie­ren an der Ufer­pro­me­na­de, die auf­wen­dig gestal­tet ist. Der Fluss, die Tura ist zuge­fro­ren, Schif­fe lie­gen im Eis fest. Kin­der spie­len und ver­gnü­gen sich an einer klei­nen Pis­te, auf der man mit dem Schlit­ten Hang abwärts auf den zuge­fro­re­nen Fluss hin­un­ter­rut­schen kann. Ein Idyll.

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Die Ufer­pro­me­na­de.

Vyaches­lav erzählt uns von der Stadt, was sich in den letz­ten Jah­ren alles ver­än­dert hat, erzählt Anek­do­ten über fehl­ge­schla­ge­ne Pro­jek­te, ist stolz auf das Erreich­te.

Wir besu­chen einen Gay Club. Das gan­ze Wochen­en­de um den Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag, mit einem der wich­tigs­ten Fei­er­ta­ge in Russ­land, wird hier mit wun­der­voll tra­shi­gen Drag-Shows gefei­ert. Im bun­ten Trei­ben hal­te ich gedank­lich einen Moment inne : Es scheint mir fast unglaub­lich. Ich ste­he in einem Gay Club in Sibi­ri­en, in einer rei­chen, fried­li­chen Stadt, in der offen­bar jeder sei­nen Ort fin­den kann, sich selbst zu leben. Mir fällt ein Zitat von Ril­ke ein : “Staa­ten Gren­zen an Ber­ge, Mee­re und Flüs­se, Russ­land aber grenzt an Gott”, soll er gesagt haben.

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Drag-Show im Gay Club.

Es ist was dran. Hier in West­si­bi­ri­en ist die­se Tran­szen­denz fast phy­sisch spür­bar. Tju­men bricht mit jedem Kli­schee über Russ­land. Daher mischt sich in mei­ne Freu­de, einen der­art wun­der­vol­len Ort ent­deckt zu haben, das Bedau­ern dar­über, dass uns medi­al und poli­tisch der Zugang zu Russ­land und sei­nen Schät­zen so sehr ver­baut und erschwert wird. Man muss sich um die Auf­klä­rung selbst bemü­hen, der deut­sche Jour­na­lis­mus ist der­zeit nicht in der Lage, einen Bei­trag zur Auf­klä­rung zu leis­ten. Rei­sen ist dafür sehr zu emp­feh­len. Es wird daher nicht mei­ne letz­te Rei­se nach Russ­land gewe­sen sein.

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Schnauze nicht halten wird teuer : Französische Stadt stellt bellen unter Strafe


Laut den neu­en Vor­schrif­ten dür­fen Hun­de­hal­ter ihre Schütz­lin­ge nicht ohne Auf­sicht in ver­schlos­se­nen Räu­men las­sen – weil nie­mand sie in die­sem Fall beru­hi­gen kön­ne, schreibt die fran­zö­si­sche Zei­tung Le Pari­si­en. Wie der Bür­ger­meis­ter Jean-Pierre Esti­en­ne erklär­te, sei die Ent­schei­dung nichts ande­res als eine “Erzie­hungs­maß­nah­me” gegen Hun­de­be­sit­zer, deren Tie­re “Tag und Nacht” bel­len und das Leben der Anwoh­ner “uner­träg­lich” machen. Loka­le Tier­schüt­zer zeig­ten sich bereits empört über den Beschluss und haben vor, die Anord­nung vor Gericht anzu­fech­ten.

Mehr zum The­ma — US-Gericht lässt Tei­le der Stimm­bän­der bei Hun­den ent­fer­nen, die laut wie Schieß­an­la­ge bel­len

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Weil Bucht zu schnell zufror : kanadische Stadt versinkt im Chaos gestrandeter Robben (Video)


Die Tie­re konn­ten nach einem Strand­gang aus Gewäs­sern nahe der Stadt nicht in den Oze­an zurück­keh­ren, weil das Was­ser in der ver­gan­ge­nen Woche uner­war­tet zufror. Exper­ten zufol­ge könn­te die Geschwin­dig­keit, mit der die Bucht zuge­fro­ren ist, die Tie­re des­ori­en­tiert und sie dazu ver­an­lasst haben, sich ins Lan­des­in­ne­re zu bewe­gen, anstatt in Rich­tung offe­ner Gewäs­ser.

Bil­der in den sozia­len Medi­en zei­gen Rob­ben, die auf Stra­ßen und gro­ßen Schnee­ver­we­hun­gen gestran­det sind.

Rob­ben sind auf der Stra­ße, Rob­ben sind in den Haus­ein­fahr­ten der Leu­te, auf den Hin­ter­hö­fen, den Park­plät­zen, in den Ein­gän­gen, in den Geschäf­ten”, zitiert BBC die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt, Shei­la Fitz­ge­rald.

Es wächst die Sor­ge, dass die Tie­re ver­hun­gern wer­den, wenn sie nicht von Wild­tier­be­am­ten ins Meer zurück­ge­bracht wer­den. “Sie sind vier oder fünf Mei­len vom Meer ent­fernt und wahr­schein­lich am Ver­hun­gern”, schrieb ein Zeu­ge auf Twit­ter.

Der Stadt­rat hat die kana­di­sche Zen­tral­re­gie­rung um Hil­fe gebe­ten. Man hofft auf Hil­fe des kana­di­schen Depart­ment of Fishe­ries and Oce­ans (DFO), das nun ein­grei­fen und die Tie­re ret­ten soll.

Mehr zum The­ma – Wei­te Rei­se : Frau fin­det Rob­ben­ba­by im eige­nen Gar­ten sechs Kilo­me­ter vom Strand ent­fernt

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Syrischer Gouverneur : Antike Stadt Palmyra soll Mitte 2019 Touristen empfangen


2015 wur­den meh­re­re fast 2.000 Jah­re alte Arte­fak­te bei der ers­ten Offen­si­ve des IS zer­stört. In den fol­gen­den Jah­ren wech­sel­te die Stät­te mehr­mals die Besit­zer und jedes Mal, wenn die Ter­ror­mi­liz die Kon­trol­le über das Gebiet gewann, war die Stadt wei­te­rer Zer­stö­rung aus­ge­setzt. Der Gou­ver­neur der syri­schen Pro­vinz Homs, Tal­al Al Bara­si, sag­te am Mitt­woch Repor­tern gegen­über, die syri­sche Regie­rung plant, die zum Welt­kul­tur­er­be erklär­te Stät­te zu restau­rie­ren und für Tou­ris­ten im Som­mer 2019 wie­der­zu­eröff­nen.

Mehr zum The­ma — Syri­en nimmt Restau­rie­rung zer­stör­ter Kul­tur­ob­jek­te in Pal­my­ra auf — UNESCO-Exper­ten blei­ben fern

Hil­fe bei der Wie­der­her­stel­lung der Skulp­tu­ren hät­ten die UNESCO, Russ­land, Polen, Ita­li­en und ande­re Län­der sowie Orga­ni­sa­tio­nen ange­bo­ten. Das sei Welt­ge­schich­te, und sie gehö­re nicht nur Syri­en, sag­te Bara­si. Auch die Restau­rie­rung des his­to­ri­schen Zen­trums der syri­schen Stadt Homs, die auch von Ter­ro­ris­ten zer­stört wur­de, soll die­ses Jahr begin­nen. Alle Vor­be­rei­tun­gen dafür sol­len von der syri­schen Regie­rung getrof­fen wor­den sein.

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Russland : Stadt im Fernen Osten enthüllt Denkmal für in Syrien getötete Krankenschwestern


Das Denk­mal zu Ehren von Nadesch­da Durat­schen­ko und Gali­na Michailo­wa wur­de in der Nähe des Mili­tär­kran­ken­hau­ses auf­ge­stellt, wo die bei­den Frau­en vor ihrer Abrei­se nach Syri­en dien­ten.

Die Eröff­nung des Denk­mals für die Kran­ken­haus­mit­ar­bei­ter fand am Don­ners­tag in der Stadt Biro­bid­schan statt. Ver­wand­te, Mili­tärs und Kadet­ten sowie Stu­den­ten und ein­fa­che Stadt­be­wh­ner nah­men an der Zere­mo­nie teil und erwie­sen Nadesch­da Durat­schen­ko und Gali­na Michailo­wa die letz­te Ehre.

Das Ehren­recht zur Eröff­nung der Gedenk­stät­te wur­de den Kadet­ten der regio­na­len Abtei­lung der All­rus­si­schen Frei­wil­li­gen Gesell­schaft zur Unter­stüt­zung der Armee, Mari­ne und Luft­waf­fe (DOSAAF) gewährt”,

sag­te ein Ver­tre­ter der Regie­rung der Jüdi­schen Auto­no­men Regi­on gegen­über RIA Nowos­ti. Biro­bid­schan ist die Haupt­stadt der Regi­on im rus­si­schen Fer­nen Osten und liegt in der Nähe der Pazi­fik­küs­te.

Die zwei Mili­tär­kran­ken­schwes­tern wur­den im Dezem­ber 2015 getö­tet, nach­dem Ter­ro­ris­ten einen Artil­le­rie­an­griff auf ein rus­si­sches Mili­tär­kran­ken­haus in Alep­po gestar­tet hat­ten. Kurz nach dem Anschlag sag­te der Chef­spre­cher des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, Gene­ral­ma­jor Igor Kona­schen­kow, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich die syri­schen Ter­ro­ris­ten über den Stand­ort des Kran­ken­hau­ses infor­miert hät­ten.

Bei­de Frau­en wur­den post­hum mit dem Tap­fer­keits­or­den aus­ge­zeich­net. Russ­land sta­tio­nier­te erst­mals im Jahr 2015 ein Luft­waf­fen­kon­tin­gent in Syri­en, nach­dem es von der syri­schen Regie­rung, die wei­ter­hin gegen die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Isla­mi­scher Staat und ange­schlos­se­ne Ter­ror­grup­pen kämpft, um mili­tä­ri­sche Hil­fe gebe­ten wur­de.

Rus­si­sche Kampf­flug­zeu­ge began­nen am 30. Sep­tem­ber 2015 mit Luft­an­grif­fen auf Ter­ro­ris­ten in Syri­en. Ihre Arbeit hat dem syri­schen Mili­tär gehol­fen, beträcht­li­che Erfol­ge bei der Ver­trei­bung dschi­ha­dis­ti­scher Kräf­te aus dem Land zu erzie­len. Am 14. März 2016 ord­ne­te Prä­si­dent Wla­di­mir Putin einen teil­wei­sen Abzug der rus­si­schen Streit­kräf­te aus Syri­en an, da sie alle ursprüng­lich für sie fest­ge­leg­ten Zie­le erreicht hät­ten.

Im Okto­ber des­sel­ben Jah­res rati­fi­zier­te das rus­si­sche Par­la­ment ein Abkom­men, das Putin unter­zeich­ne­te, um den rus­si­schen Luft­waf­fen­stütz­punkt in Syri­en auf unbe­stimm­te Zeit auf­recht­zu­er­hal­ten. Mos­kau ent­sand­te auch Spe­zi­al­ein­hei­ten und Flug­ab­wehr­sys­te­me in das Gebiet, um die Basis vor Angrif­fen zu schüt­zen.

Mehr zum The­ma — Assad : “In Syri­en kämp­fen zwei Ach­sen — eine für Ter­ror und Domi­nanz, die ande­re für Unab­hän­gig­keit”

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Betreiber von Flüchtlingsheimen verklagen Stadt Berlin : Offene Rechnungen in Millionenhöhe


Es soll um hohe zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­be­trä­ge gehen, sogar mehr als hun­dert Mil­lio­nen Euro könn­ten es am Ende wer­den. Rede ist von For­de­run­gen meh­re­rer Betrei­ber von Flücht­lings­un­ter­künf­ten in Ber­lin, die sie mit Kla­gen gegen die Stadt gel­tend machen wol­len. Es soll um nicht begli­che­ne Rech­nun­gen aus den Jah­ren 2015 und 2016 gehen. Wie die Ber­li­ner Mor­gen­post  berich­tet, sei­en 20 Heim­be­trei­ber betrof­fen, die 46 Unter­künf­te gelei­tet hät­ten.

Ver­schär­fen­de Liqui­di­täts­pro­ble­me sei­en bei eini­gen bereits das Pro­blem, weil das Lan­des­amt für Flücht­lings­an­ge­le­gen­hei­ten (LAF), mit dem sie Ver­trä­ge abge­schlos­sen hät­ten, nicht bezah­len und die End­ab­rech­nun­gen sich seit Jah­ren hin­zie­hen wür­de. Beson­ders betrof­fen sei­en gro­ße aner­kann­te Sozi­al­un­ter­neh­men wie die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO), das Rote Kreuz oder die Volks­so­li­da­ri­tät.

Wir haben offe­ne Rech­nun­gen von 1,7 Mil­lio­nen Euro”, sag­te Man­fred Nowak, Chef der AWO Mit­te gegen­über der Zei­tung.

Das sei für den Wohl­fahrts­ver­band “eine pro­ble­ma­ti­sche Grö­ßen­ord­nung”, er habe Dar­le­hen auf­neh­men und Geld aus einer zur AWO gehö­ren­den Pfle­ge­ge­sell­schaft zie­hen müs­sen, um hand­lungs­fä­hig zu blei­ben, so Nowak zur Ber­li­ner Mor­gen­post. Einem ande­ren Betrei­ber, dem Euro­päi­schen Jugend- und Für­sor­ge­werk, sol­len sogar rund 7,5 Mil­lio­nen Euro feh­len. 

Die Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung wol­le laut Bericht die Zah­lungs­fra­ge bis Ende des Jah­res regeln. Den Trä­gern sei­en zwei Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten wor­den : die Abrech­nung der tat­säch­li­chen Ist-Kos­ten oder die kal­ku­lier­ten Pau­scha­len, die nun neu berech­net wer­den soll­ten.

Mehr zum The­ma — Schar­fe Kri­tik des BAMF-Per­so­nal­rats an Ex-Chef : “Asyl-Ent­schei­dun­gen wie am Fließ­band”

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Moskau probt für Siegesparade : Waffen und Soldaten ziehen durch die Stadt – VIDEO


In Mos­kau hat am Sonn­tag­vor­mit­tag die Gene­ral­pro­be für die Mili­tär­pa­ra­de am 9. Mai statt­ge­fun­den. An der Pro­be, der letz­ten vor der eigent­li­chen Para­de, nah­men 12.500 Sol­da­ten und mehr als 150 Pan­zer, Kampf­fahr­zeu­ge und Waf­fen­sys­te­me teil.
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Toskanische Stadt verbietet Kebab-Läden, Sexshops und nicht-italienische Ladenschilder im Stadtkern


Unser Ziel ist es, das his­to­ri­sche Zen­trum zu bewah­ren. Wir wol­len kei­ne aus­län­di­schen Geschäf­te, wir wol­len kei­ne Mini-Märk­te, wir wol­len kei­ne Wech­sel­stu­ben, genau­so wie wir kei­ne 24-Stun­den-Ver­kaufs­au­to­ma­ten, Sex­shops und Ver­an­stal­tungs­or­te wol­len, die für mehr als 200 Per­so­nen gedacht sind”, sag­te Ales­san­dro Toma­si, Bür­ger­meis­ter der Stadt.

Mehr zum The­ma — UNESCO-Welt­kul­tur­er­be : Mark­gräf­li­ches Opern­haus in Bay­reuth wie­der­eröff­net

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