Schnauze nicht halten wird teuer : Französische Stadt stellt bellen unter Strafe


Laut den neu­en Vor­schrif­ten dür­fen Hun­de­hal­ter ihre Schütz­lin­ge nicht ohne Auf­sicht in ver­schlos­se­nen Räu­men las­sen – weil nie­mand sie in die­sem Fall beru­hi­gen kön­ne, schreibt die fran­zö­si­sche Zei­tung Le Pari­si­en. Wie der Bür­ger­meis­ter Jean-Pierre Esti­en­ne erklär­te, sei die Ent­schei­dung nichts ande­res als eine “Erzie­hungs­maß­nah­me” gegen Hun­de­be­sit­zer, deren Tie­re “Tag und Nacht” bel­len und das Leben der Anwoh­ner “uner­träg­lich” machen. Loka­le Tier­schüt­zer zeig­ten sich bereits empört über den Beschluss und haben vor, die Anord­nung vor Gericht anzu­fech­ten.

Mehr zum The­ma — US-Gericht lässt Tei­le der Stimm­bän­der bei Hun­den ent­fer­nen, die laut wie Schieß­an­la­ge bel­len

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Weil Bucht zu schnell zufror : kanadische Stadt versinkt im Chaos gestrandeter Robben (Video)


Die Tie­re konn­ten nach einem Strand­gang aus Gewäs­sern nahe der Stadt nicht in den Oze­an zurück­keh­ren, weil das Was­ser in der ver­gan­ge­nen Woche uner­war­tet zufror. Exper­ten zufol­ge könn­te die Geschwin­dig­keit, mit der die Bucht zuge­fro­ren ist, die Tie­re des­ori­en­tiert und sie dazu ver­an­lasst haben, sich ins Lan­des­in­ne­re zu bewe­gen, anstatt in Rich­tung offe­ner Gewäs­ser.

Bil­der in den sozia­len Medi­en zei­gen Rob­ben, die auf Stra­ßen und gro­ßen Schnee­ver­we­hun­gen gestran­det sind.

Rob­ben sind auf der Stra­ße, Rob­ben sind in den Haus­ein­fahr­ten der Leu­te, auf den Hin­ter­hö­fen, den Park­plät­zen, in den Ein­gän­gen, in den Geschäf­ten”, zitiert BBC die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt, Shei­la Fitz­ge­rald.

Es wächst die Sor­ge, dass die Tie­re ver­hun­gern wer­den, wenn sie nicht von Wild­tier­be­am­ten ins Meer zurück­ge­bracht wer­den. “Sie sind vier oder fünf Mei­len vom Meer ent­fernt und wahr­schein­lich am Ver­hun­gern”, schrieb ein Zeu­ge auf Twit­ter.

Der Stadt­rat hat die kana­di­sche Zen­tral­re­gie­rung um Hil­fe gebe­ten. Man hofft auf Hil­fe des kana­di­schen Depart­ment of Fishe­ries and Oce­ans (DFO), das nun ein­grei­fen und die Tie­re ret­ten soll.

Mehr zum The­ma – Wei­te Rei­se : Frau fin­det Rob­ben­ba­by im eige­nen Gar­ten sechs Kilo­me­ter vom Strand ent­fernt

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Syrischer Gouverneur : Antike Stadt Palmyra soll Mitte 2019 Touristen empfangen


2015 wur­den meh­re­re fast 2.000 Jah­re alte Arte­fak­te bei der ers­ten Offen­si­ve des IS zer­stört. In den fol­gen­den Jah­ren wech­sel­te die Stät­te mehr­mals die Besit­zer und jedes Mal, wenn die Ter­ror­mi­liz die Kon­trol­le über das Gebiet gewann, war die Stadt wei­te­rer Zer­stö­rung aus­ge­setzt. Der Gou­ver­neur der syri­schen Pro­vinz Homs, Tal­al Al Bara­si, sag­te am Mitt­woch Repor­tern gegen­über, die syri­sche Regie­rung plant, die zum Welt­kul­tur­er­be erklär­te Stät­te zu restau­rie­ren und für Tou­ris­ten im Som­mer 2019 wie­der­zu­eröff­nen.

Mehr zum The­ma — Syri­en nimmt Restau­rie­rung zer­stör­ter Kul­tur­ob­jek­te in Pal­my­ra auf — UNESCO-Exper­ten blei­ben fern

Hil­fe bei der Wie­der­her­stel­lung der Skulp­tu­ren hät­ten die UNESCO, Russ­land, Polen, Ita­li­en und ande­re Län­der sowie Orga­ni­sa­tio­nen ange­bo­ten. Das sei Welt­ge­schich­te, und sie gehö­re nicht nur Syri­en, sag­te Bara­si. Auch die Restau­rie­rung des his­to­ri­schen Zen­trums der syri­schen Stadt Homs, die auch von Ter­ro­ris­ten zer­stört wur­de, soll die­ses Jahr begin­nen. Alle Vor­be­rei­tun­gen dafür sol­len von der syri­schen Regie­rung getrof­fen wor­den sein.

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Russland : Stadt im Fernen Osten enthüllt Denkmal für in Syrien getötete Krankenschwestern


Das Denk­mal zu Ehren von Nadesch­da Durat­schen­ko und Gali­na Michailo­wa wur­de in der Nähe des Mili­tär­kran­ken­hau­ses auf­ge­stellt, wo die bei­den Frau­en vor ihrer Abrei­se nach Syri­en dien­ten.

Die Eröff­nung des Denk­mals für die Kran­ken­haus­mit­ar­bei­ter fand am Don­ners­tag in der Stadt Biro­bid­schan statt. Ver­wand­te, Mili­tärs und Kadet­ten sowie Stu­den­ten und ein­fa­che Stadt­be­wh­ner nah­men an der Zere­mo­nie teil und erwie­sen Nadesch­da Durat­schen­ko und Gali­na Michailo­wa die letz­te Ehre.

Das Ehren­recht zur Eröff­nung der Gedenk­stät­te wur­de den Kadet­ten der regio­na­len Abtei­lung der All­rus­si­schen Frei­wil­li­gen Gesell­schaft zur Unter­stüt­zung der Armee, Mari­ne und Luft­waf­fe (DOSAAF) gewährt”,

sag­te ein Ver­tre­ter der Regie­rung der Jüdi­schen Auto­no­men Regi­on gegen­über RIA Nowos­ti. Biro­bid­schan ist die Haupt­stadt der Regi­on im rus­si­schen Fer­nen Osten und liegt in der Nähe der Pazi­fik­küs­te.

Die zwei Mili­tär­kran­ken­schwes­tern wur­den im Dezem­ber 2015 getö­tet, nach­dem Ter­ro­ris­ten einen Artil­le­rie­an­griff auf ein rus­si­sches Mili­tär­kran­ken­haus in Alep­po gestar­tet hat­ten. Kurz nach dem Anschlag sag­te der Chef­spre­cher des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, Gene­ral­ma­jor Igor Kona­schen­kow, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich die syri­schen Ter­ro­ris­ten über den Stand­ort des Kran­ken­hau­ses infor­miert hät­ten.

Bei­de Frau­en wur­den post­hum mit dem Tap­fer­keits­or­den aus­ge­zeich­net. Russ­land sta­tio­nier­te erst­mals im Jahr 2015 ein Luft­waf­fen­kon­tin­gent in Syri­en, nach­dem es von der syri­schen Regie­rung, die wei­ter­hin gegen die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Isla­mi­scher Staat und ange­schlos­se­ne Ter­ror­grup­pen kämpft, um mili­tä­ri­sche Hil­fe gebe­ten wur­de.

Rus­si­sche Kampf­flug­zeu­ge began­nen am 30. Sep­tem­ber 2015 mit Luft­an­grif­fen auf Ter­ro­ris­ten in Syri­en. Ihre Arbeit hat dem syri­schen Mili­tär gehol­fen, beträcht­li­che Erfol­ge bei der Ver­trei­bung dschi­ha­dis­ti­scher Kräf­te aus dem Land zu erzie­len. Am 14. März 2016 ord­ne­te Prä­si­dent Wla­di­mir Putin einen teil­wei­sen Abzug der rus­si­schen Streit­kräf­te aus Syri­en an, da sie alle ursprüng­lich für sie fest­ge­leg­ten Zie­le erreicht hät­ten.

Im Okto­ber des­sel­ben Jah­res rati­fi­zier­te das rus­si­sche Par­la­ment ein Abkom­men, das Putin unter­zeich­ne­te, um den rus­si­schen Luft­waf­fen­stütz­punkt in Syri­en auf unbe­stimm­te Zeit auf­recht­zu­er­hal­ten. Mos­kau ent­sand­te auch Spe­zi­al­ein­hei­ten und Flug­ab­wehr­sys­te­me in das Gebiet, um die Basis vor Angrif­fen zu schüt­zen.

Mehr zum The­ma — Assad : “In Syri­en kämp­fen zwei Ach­sen — eine für Ter­ror und Domi­nanz, die ande­re für Unab­hän­gig­keit”

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Betreiber von Flüchtlingsheimen verklagen Stadt Berlin : Offene Rechnungen in Millionenhöhe


Es soll um hohe zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­be­trä­ge gehen, sogar mehr als hun­dert Mil­lio­nen Euro könn­ten es am Ende wer­den. Rede ist von For­de­run­gen meh­re­rer Betrei­ber von Flücht­lings­un­ter­künf­ten in Ber­lin, die sie mit Kla­gen gegen die Stadt gel­tend machen wol­len. Es soll um nicht begli­che­ne Rech­nun­gen aus den Jah­ren 2015 und 2016 gehen. Wie die Ber­li­ner Mor­gen­post  berich­tet, sei­en 20 Heim­be­trei­ber betrof­fen, die 46 Unter­künf­te gelei­tet hät­ten.

Ver­schär­fen­de Liqui­di­täts­pro­ble­me sei­en bei eini­gen bereits das Pro­blem, weil das Lan­des­amt für Flücht­lings­an­ge­le­gen­hei­ten (LAF), mit dem sie Ver­trä­ge abge­schlos­sen hät­ten, nicht bezah­len und die End­ab­rech­nun­gen sich seit Jah­ren hin­zie­hen wür­de. Beson­ders betrof­fen sei­en gro­ße aner­kann­te Sozi­al­un­ter­neh­men wie die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO), das Rote Kreuz oder die Volks­so­li­da­ri­tät.

Wir haben offe­ne Rech­nun­gen von 1,7 Mil­lio­nen Euro”, sag­te Man­fred Nowak, Chef der AWO Mit­te gegen­über der Zei­tung.

Das sei für den Wohl­fahrts­ver­band “eine pro­ble­ma­ti­sche Grö­ßen­ord­nung”, er habe Dar­le­hen auf­neh­men und Geld aus einer zur AWO gehö­ren­den Pfle­ge­ge­sell­schaft zie­hen müs­sen, um hand­lungs­fä­hig zu blei­ben, so Nowak zur Ber­li­ner Mor­gen­post. Einem ande­ren Betrei­ber, dem Euro­päi­schen Jugend- und Für­sor­ge­werk, sol­len sogar rund 7,5 Mil­lio­nen Euro feh­len. 

Die Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung wol­le laut Bericht die Zah­lungs­fra­ge bis Ende des Jah­res regeln. Den Trä­gern sei­en zwei Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten wor­den : die Abrech­nung der tat­säch­li­chen Ist-Kos­ten oder die kal­ku­lier­ten Pau­scha­len, die nun neu berech­net wer­den soll­ten.

Mehr zum The­ma — Schar­fe Kri­tik des BAMF-Per­so­nal­rats an Ex-Chef : “Asyl-Ent­schei­dun­gen wie am Fließ­band”

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Moskau probt für Siegesparade : Waffen und Soldaten ziehen durch die Stadt – VIDEO


In Mos­kau hat am Sonn­tag­vor­mit­tag die Gene­ral­pro­be für die Mili­tär­pa­ra­de am 9. Mai statt­ge­fun­den. An der Pro­be, der letz­ten vor der eigent­li­chen Para­de, nah­men 12.500 Sol­da­ten und mehr als 150 Pan­zer, Kampf­fahr­zeu­ge und Waf­fen­sys­te­me teil.
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Toskanische Stadt verbietet Kebab-Läden, Sexshops und nicht-italienische Ladenschilder im Stadtkern


Unser Ziel ist es, das his­to­ri­sche Zen­trum zu bewah­ren. Wir wol­len kei­ne aus­län­di­schen Geschäf­te, wir wol­len kei­ne Mini-Märk­te, wir wol­len kei­ne Wech­sel­stu­ben, genau­so wie wir kei­ne 24-Stun­den-Ver­kaufs­au­to­ma­ten, Sex­shops und Ver­an­stal­tungs­or­te wol­len, die für mehr als 200 Per­so­nen gedacht sind”, sag­te Ales­san­dro Toma­si, Bür­ger­meis­ter der Stadt.

Mehr zum The­ma — UNESCO-Welt­kul­tur­er­be : Mark­gräf­li­ches Opern­haus in Bay­reuth wie­der­eröff­net

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Bericht : Bundeswehr riegelt aus Sorge vor Unruhen Stadt in Mali ab


Gao liegt im Nord­os­ten des Lan­des, in dem die Bun­des­wehr im Rah­men einer UN-Mis­si­on sta­tio­niert ist. Das Ein­satz­füh­rungs­kom­man­do in Pots­dam äußer­te sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Der Kom­man­deur der deut­schen Trup­pen, Oberst Aslak Heis­ner, habe dar­auf­hin ange­ord­net, die Zugangs­stra­ßen nach Gao mit gepan­zer­ten Fahr­zeu­gen zu blo­ckie­ren und so das Ein­drin­gen wei­te­rer bewaff­ne­ter Mili­zen in die Stadt zu ver­hin­dern. “In der Stadt haben dann die loka­len Kräf­te in Ruhe Zeit gehabt auf­zu­räu­men”», zitier­te die Zei­tung Heis­ner. Was damit genau gemeint war, blieb offen.

Der UN-Ein­satz Minus­ma in Mali gilt als der der­zeit gefähr­lichs­te der Bun­des­wehr. 1.000 Bun­des­wehr­sol­da­ten sol­len gemein­sam mit Ein­hei­ten ande­rer Län­der dabei hel­fen, das Land zu befrie­den. Der Nor­den des Lan­des geriet 2012 nach einem Mili­tär­putsch vor­über­ge­hend in die Hän­de isla­mis­ti­scher und ande­rer Rebel­len­grup­pen, die erst nach einer fran­zö­si­schen Inter­ven­ti­on zurück­ge­drängt wer­den konn­ten. (dpa)

Mehr zum The­ma — Trotz Mate­ri­al­pro­ble­men : Kabi­nett beschließt Ver­län­ge­rung von sechs Bun­des­wehr­ein­sät­zen

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Sich auf Kosten der Polizei betrinken ? Polizei der Stadt Vancouver sucht Freiwillige für Alkoholtest


Die Inter­es­sier­ten müss­ten dem­nach ins Poli­zei­re­vier kom­men, drei Stö­ße star­ken Alko­hols trin­ken und sich drei Tests unter­zie­hen. Ange­hen­de Poli­zis­ten über­prüf­ten die Koor­di­na­ti­on und die Pupil­len­re­ak­ti­on der Frei­wil­li­gen. Als Gegen­leis­tung bekä­men die Teil­neh­mer kos­ten­lo­se Piz­za und wür­den nach Hau­se gebracht.

Alle Teil­neh­mer müss­ten auch einen Ver­trag unter­schrei­ben, dem­zu­fol­ge sie bis zum Ende des Tages nicht fah­ren dür­fen. Und sie müss­ten sich ver­pflich­ten, auch im Poli­zei­re­vier respekt­vol­les Beneh­men an den Tag zu legen. Zu den Tests sind Frei­wil­li­ge im Alter von 24 bis 60 Jah­ren zuge­las­sen, sofern sie nicht aus medi­zi­ni­schen Grün­den auf Alko­hol­kon­sum ver­zich­ten müs­sen.

Mehr zum The­ma — Auto­dieb­stahl unter Alko­hol­ein­fluss : Süd­ko­rea­ni­sche Poli­zei nimmt Ath­le­ten aus Kana­da fest

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