Südkorea will Handel mit Russland im nächsten Jahr auf 30 Milliarden US-Dollar steigern


Der süd­ko­rea­ni­sche Prä­si­dent Moon Jae-in hat am Don­ners­tag erklärt, dass das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen Russ­land und Süd­ko­rea wei­ter wach­sen wer­de. In einem Inter­view mit Ser­gei Michailow, dem Chef der Nach­rich­ten­agen­tur TASS, sag­te er :

Wir wer­den im nächs­ten Jahr den 30. Jah­res­tag der Auf­nah­me diplo­ma­ti­scher Bezie­hun­gen fei­ern. Ich hof­fe, dass der bila­te­ra­le Han­dels­um­satz bis dahin 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen wird.

Der süd­ko­rea­ni­sche Staats­chef zeig­te sich sehr zufrie­den mit der Tat­sa­che, dass sich die wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Län­dern in den letz­ten Jah­ren aus­ge­wei­tet hat.

Süd­ko­rea ist einer der wich­tigs­ten Part­ner Russ­lands im asia­tisch-pazi­fi­schen Raum. Der gegen­sei­ti­ge Han­del stieg im Jahr 2018 um fast 30 Pro­zent auf 24,8 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Ein Drit­tel davon ent­fiel auf die Regio­nen im Fer­nen Osten Russ­lands, so der regio­na­le Prä­si­di­al­bot­schaf­ter Juri Trut­new.

Vor zwei Jah­ren schlug Prä­si­dent Moon Jae-in die so genann­te Neue Nord­po­li­tik vor, die die Schaf­fung eines ein­heit­li­chen Wirt­schafts­raums zwi­schen der korea­ni­schen Halb­in­sel und dem rus­si­schen Fer­nen Osten vor­sieht. Im Mit­tel­punkt der Poli­tik steht die Schaf­fung einer eura­si­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft auf der Grund­la­ge der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Süd­ko­rea und Russ­land.

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Nach Angriffen auf saudische Ölanlagen : Indien will Rohölimporte aus Russland steigern


Der dritt­größ­te Ölver­brau­cher der Welt, Indi­en, will nach den Droh­nen­an­grif­fen auf die Ölan­la­gen in Sau­di-Ara­bi­en sei­ne Ölim­por­te aus Russ­land erhö­hen. Das sau­di­sche König­reich galt bis­her als der zweit­größ­te Lie­fe­rant von Roh­öl nach Indi­en.

Indi­ens Minis­ter für Erd­öl Dhar­men­dra Prad­han hat der Pres­se mit­ge­teilt, dass er sich mit dem Geschäfts­füh­rer des rus­si­schen Ölpro­du­zen­ten Ros­neft Igor Set­schin getrof­fen habe, um die Mög­lich­keit von Ölim­por­ten zu dis­ku­tie­ren.

Vier indi­sche Unter­neh­men hät­ten Plä­ne, ihre Inves­ti­tio­nen in rus­si­sche Ölfel­der zu erhö­hen, so der Minis­ter.

Ros­neft und Indi­en haben auch die Ent­wick­lung von Naya­ra Еner­gy dis­ku­tiert, einem Unter­neh­men, an dem der rus­si­sche Ölpro­du­zent eine Mehr­heits­be­tei­li­gung hält.

Das Kon­sor­ti­um prü­fe die Opti­on einer Ver­dop­pe­lung des Raf­fi­na­ti­ons­durch­sat­zes in der Vadi­nar-Raf­fi­ne­rie, teil­te Ros­neft mit.

In der ers­ten Pha­se hat sich das Kon­sor­ti­um ver­pflich­tet, inner­halb von zwei Jah­ren 850 Mil­lio­nen US-Dol­lar in den Bau einer petro­che­mi­schen Anla­ge zu inves­tie­ren. Ros­neft erklär­te :

Das Kon­sor­ti­um plant auch den Aus­bau der Ein­zel­han­dels­prä­senz von Naya­ra Ener­gy, dem der­zeit am schnells­ten wach­sen­den pan­in­di­schen Kraft­stoff­ein­zel­han­dels­netz mit über 5.300 Ver­kaufs­stel­len.

Ros­neft füg­te hin­zu, dass gemein­sa­me Pro­jek­te, ins­be­son­de­re das Öl- und Gas­pro­jekt Sachalin‑1 sowie die rus­si­schen Ölfel­der Tas-Jur­jach und Wankor über­prüft wür­den.

Mehr zum The­ma — “Akt des Krie­ges”: US-Außen­mi­nis­ter macht Iran für Angriff auf sau­di­sche Ölan­la­gen ver­ant­wort­lich

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Russland und Türkei wollen Handelsumsatz auf 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigern


Der Han­dels­um­satz von Russ­land und der Tür­kei dürf­te in den kom­men­den Jah­ren 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen, wäh­rend er im Jahr 2018 noch 25,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar betrug. Das teil­te der rus­si­sche Ener­gie­mi­nis­ter Alex­an­der Nowak am Frei­tag auf der Sit­zung einer zwi­schen­staat­li­chen Regie­rungs­kom­mis­si­on mit. Er sag­te :

Die Staats­ober­häup­ter unse­rer Län­der haben sich eine ehr­gei­zi­ge Auf­ga­be gestellt – den Han­dels­um­satz auf 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu stei­gern.

Gegen­sei­ti­ge Inves­ti­tio­nen bräch­ten Vor­tei­le in Berei­chen wie Raum­fahrt, Phar­ma­zie, digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en sowie für tra­di­tio­nel­le Bran­chen wie Land­wirt­schaft, Bau­we­sen, Metall und Ener­gie.

Russ­land und die Tür­kei ver­su­chen auch, den Anteil der natio­na­len Wäh­run­gen am gegen­sei­ti­gen Han­del zu erhö­hen, der zur­zeit bei 34 Pro­zent liegt. Russ­land hat bereits erreicht, dass die rus­si­schen MIR-Bank­kar­ten in der Tür­kei akzep­tiert wer­den.

Das Tref­fen der rus­sisch-tür­ki­schen Regie­rungs­kom­mis­si­on fin­det am Frei­tag im tür­ki­schen Anta­lya statt.

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Handelsumsatz um Mehrfaches steigern : Putin zu russisch-japanischen Beziehungen


Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin sieht eine Per­spek­ti­ve für ein mehr­fa­ches Wachs­tum des Han­dels­um­sat­zes zwi­schen Russ­land und Japan. Die­se Auf­fas­sung äußer­te Putin in einer Dis­kus­si­ons­run­de des Inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­fo­rums in Sankt Peters­burg, die den Geschäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen Russ­land und Japan gewid­met war.
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Hass im Netz : Unternehmen steigern Löschquote


Dies war deut­lich mehr als bei der Über­prü­fung im Mai ver­gan­ge­nen Jah­res. Damals kon­sta­tier­te die Kom­mis­si­on eine Lösch­quo­te von 59 Pro­zent. Ende 2016 lag sie noch bei nur 28 Pro­zent.

EU-Jus­tiz­kom­mis­sa­rin Věra Jou­ro­vá warn­te die Bran­che aller­dings davor, sich auf den Erfol­gen aus­zu­ru­hen. “Ich wür­de von den IT-Unter­neh­men ähn­li­che Ent­schlos­sen­heit erwar­ten, wenn es um ande­re wich­ti­ge The­men wie ter­ro­ris­ti­sche Inhal­te oder unfai­re Geschäfts­be­din­gun­gen für User geht”, sag­te sie der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Jou­ro­vá will die neu­en Zah­len zum Umgang mit Hass­kom­men­ta­ren im Inter­net an die­sem Frei­tag offi­zi­ell in Brüs­sel vor­stel­len.

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