Italien : Baby stirbt nach Beschneidung zu Hause


Die aus Gha­na stam­men­den Eltern sol­len dem­nach die Beschnei­dung selbst an ihrem Wohn­ort in dem Ort Scan­dia­no bei Reg­gio Emi­lia vor­ge­nom­men haben. Danach habe sich der Zustand des Babys schnell ver­schlech­tert, so dass es in der Nacht zum Sams­tag an einem Herz­still­stand und Blu­tun­gen gestor­ben sei. Die isla­mi­sche Gemein­de in Bolo­gna sprach von “einem Tod, der sicher zu ver­mei­den gewe­sen wäre”. (dpa)

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Hamburg : Pfleger baden Koma-Patientin zu heiß — Frau stirbt wenig später


Zuvor hat­te die Ham­bur­ger Mor­gen­post berich­tet. Zwei Mit­ar­bei­ter eines Inten­siv­pfle­ge­zen­trums hat­ten dem­zu­fol­ge vor zwei Wochen Bade­was­ser für die hilf­lo­se Frau ein­ge­las­sen und die Tem­pe­ra­tur dafür auch geprüft. Etwas spä­ter wur­de die Frau mit einem Lift in die Bade­wan­ne gesetzt. Zwi­schen­zeit­lich soll dem Zen­trum zufol­ge — ver­mut­lich wegen eines tech­ni­schen Defekts — so viel hei­ßes Was­ser nach­ge­lau­fen sein, dass das Was­ser in der Wan­ne viel zu heiß war.

Die Pfle­ge­fach­kraft regis­trier­te dies lei­der erst, als die eige­ne Hand mit dem gestütz­ten Kopf der Bewoh­ne­rin auf die Was­ser­ober­flä­che auf­traf”, sag­te der Geschäfts­füh­rer des Pfle­ge­zen­trums, Micha­el Schrei­ner, am Don­ners­tag in einer schrift­li­chen Stel­lung­nah­me. Die Mit­ar­bei­ter hät­ten sofort den Not­arzt geru­fen. Die 47-Jäh­ri­ge kam mit schwe­ren Ver­brü­hun­gen in eine Spe­zi­al­kli­nik. Am Frei­tag vori­ge Woche starb die Frau. (dpa)

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Fatales Abendessen in Michelin-Restaurant : Frau stirbt nach Pilzvergiftung


Die Sym­pto­me der Pilz­ver­gif­tung hat­ten auch wei­te­re 18 Gäs­te des Restau­rants, unter ihnen auch der Ehe­mann der Ver­stor­be­nen und ihr zehn­jäh­ri­ger Sohn, berich­te­te El Pais. Nach dem tra­gi­schen Unfall wur­de das Restau­rant geschlos­sen. Die Ermitt­ler gehen davon aus, dass die Pil­ze nicht rich­tig zube­rei­tet wur­den, wodurch sie den hoch­gif­ti­gen Stoff Hydra­zin ent­hiel­ten. Nach einer ande­ren Ver­si­on wur­de den Gäs­ten eine Spei­se aus fal­schen Mor­cheln ser­viert. Der Chef­koch Bernd Knöl­ler sprach sein tiefs­tes Bei­leid aus und sag­te, das Restau­rant arbei­te­te mit den Ermitt­lern eng zusam­men. Er hof­fe, dass die Ursa­che des Unfalls mög­lichst schnell fest­ge­stellt wer­de.

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Junge Polizistin stirbt bei Einsatz in Saarbrücken – Hergang völlig unklar


Eine jun­ge Poli­zis­tin ist bei einem Unfall mit einem Strei­fen­wa­gen in Saar­brü­cken ums Leben gekom­men. Die 22-Jäh­ri­ge, die auf dem Bei­fah­rer­sitz saß, erlag noch am Unfall­ort ihren Ver­let­zun­gen. Ihr Kol­le­ge wur­de schwer ver­letzt. Genaue­res zum Unfall steht noch nicht fest.
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Kinder vor den Nazis gerettet — Widerstandskämpfer stirbt mit 108


Loin­ger schloss sich im von Deutsch­land besetz­ten Frank­reich dem Wider­stand an. Unter dem Deck­man­tel von Som­mer­la­gern brach­te der Sport­trai­ner mit Unter­stüt­zern rund 350 jüdi­sche Kin­der über die Gren­ze in die Schweiz. Er bewahr­te die Jun­gen und Mäd­chen so vor der Depor­ta­ti­on nach Ausch­witz.

Frank­reich und Isra­el hat­ten Loin­ger mehr­fach geehrt, 2016 bekam er auch das Bun­des­ver­dienst­kreuz. Es wur­de ihm in der deut­schen Bot­schaft in Paris ver­lie­hen. (dpa)

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Die Grenzen der “Freiheit”: Siebenjähriges Mädchen aus Guatemala stirbt in US-Gewahrsam


Gebt mir eure Müden, eure Armen, Eure geknech­te­ten Mas­sen, die frei zu atmen begeh­ren, die bemit­lei­dens­wer­ten Abge­lehn­ten Eurer gedräng­ten Küs­ten. Schickt sie mir, die Hei­mat­lo­sen, vom Stur­me Getrie­be­nen, hoch hal­te ich mein Licht am gol­de­nen Tor!” So lau­tet die Inschrift der New Yor­ker Frei­heits­sta­tue. Nicht nur für die welt­wei­ten Opfer des US-Sen­dungs­be­wusst­seins als “unver­zicht­ba­re Nati­on” klan­gen die­se Wor­te wohl schon immer wie Hohn. Der Frei­heit vor allem der glo­bal ope­rie­ren­den US-Kon­zer­ne und Finanz­in­sti­tu­te hul­di­gend, hört die­se für die dabei zurück­ge­las­se­nen Opfer aus dem eige­nen “Hin­ter­hof” spä­tes­tens an den Gren­zen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten auf.

Das jüngs­te Opfer der him­mel­schrei­en­den Hybris ist ein erst sie­ben­jäh­ri­ges Mäd­chen aus Gua­te­ma­la – Jake­lin Caal Maquin. Sie war eine der namen­lo­sen See­len, zumeist aus Gua­te­ma­la, Hon­du­ras und El Sal­va­dor stam­mend, die mit der soge­nann­ten “Kara­wa­ne” gen US-Gren­ze auf­bra­chen. Dort woll­ten sie das Ver­spre­chen der Frei­heits­sta­tue und die Selbst­dar­stel­lung Washing­tons auf den Prüf­stand stel­len und Ein­lass begeh­ren.

Berich­ten zufol­ge habe Jake­lin für meh­re­re Tage kei­ne Nah­rung und kein Was­ser zu sich genom­men. Nach Anga­ben des Minis­te­ri­ums für Hei­mat­schutz (Depart­ment of Home­land Secu­ri­ty – DHS) ist das Mäd­chen am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag “mit ihrem Vater wegen ille­ga­ler Ein­rei­se mit einer Grup­pe von 163 ille­ga­len Ein­wan­de­rern fest­ge­nom­men” wor­den – jen­seits der Gren­ze in der Nähe von Ante­l­o­pe Wells, New Mexi­co. Nach Infor­ma­tio­nen der US-Grenz­schutz­po­li­zei bekam das Kind in Gewahr­sam Fie­ber und Anfäl­le. Man habe sie dar­auf­hin in ein Kran­ken­haus in El Paso geflo­gen, wo sie dann einen Herz­still­stand erlit­ten habe und die­sem schließ­lich erlag.

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In einer zyni­schen Ver­dre­hung von Ursa­che und Wir­kung mel­de­te sich anschlie­ßend die Lei­te­rin des US-Hei­mat­schutz­mi­nis­te­ri­um, Kirst­jen Niel­sen, zu Wort :

Es ist herz­zer­rei­ßend. Dies ist ein sehr trau­ri­ges Bei­spiel für die Gefah­ren die­ser Rei­se. Die­se Fami­lie hat sich ent­schie­den, [die Gren­ze] ille­gal zu über­que­ren.

Niel­sen war sich nicht zu scha­de dafür, anschlie­ßend eine Erklä­rung auf den Weg zu schi­cken :

Unser auf­rich­ti­ges Bei­leid gilt der Fami­lie des Kin­des. Die Grenz­schutz­be­am­ten unter­nah­men alle mög­li­chen Schrit­te, um das Leben des Kin­des unter den schwie­rigs­ten Umstän­den zu ret­ten. Als Väter und Müt­ter, Brü­der und Schwes­tern haben wir Mit­ge­fühl beim Ver­lust eines Kin­des”, so der Wort­laut des Schrei­bens.

Nach Infor­ma­tio­nen der US-Grenz­po­li­zei ver­starb das klei­ne Mäd­chen an “Dehy­drie­rung und einem Schock”. Zuvor habe sie tage­lang weder Nah­rung noch Was­ser zu sich genom­men, so die offi­zi­el­le Ver­si­on der tra­gi­schen Gescheh­nis­se. Die­ser Dar­stel­lung der Grenz­po­li­zei wie­der­sprach der Vater des Mäd­chens, Nery Gil­ber­to Caal Cruz, jedoch vehe­ment am ver­gan­ge­nen Sams­tag.

So erklär­te des­sen Anwalt, Caal habe “sicher­ge­stellt”, “dass sie ernährt wur­de und genü­gend Was­ser erhielt”. Ohne­hin ist es in der Tat kaum vor­stell­bar, dass ein Vater den stra­pa­ziö­sen Marsch wohl­ge­nährt über­steht und die eige­ne Toch­ter Hun­ger und Durst lei­den lässt. Sei­ne Toch­ter habe sich in guter kör­per­li­cher Ver­fas­sung befun­den, erklär­te Caal. Die Fami­lie des Opfers strebt nun eine Unter­su­chung der Todes­um­stän­de an.

Doch obwohl dies noch nicht gesche­hen ist, die hat US-Regie­rung ihr Urteil bereits gefällt. Dem­nach sei es nicht die eige­ne Poli­tik, die den Tod des Mäd­chens ver­schul­det hat. Viel­mehr sei der Vater ver­ant­wort­lich, da er sei­ne Toch­ter mit auf die Rei­se genom­men hat­te. Eine Rei­se, die frei­lich bewusst immer stra­pa­ziö­ser und töd­li­cher gestal­tet wird. So wer­den Flücht­lin­ge dazu gezwun­gen, immer abge­le­ge­ne­re Gebie­te zu nut­zen, wodurch die Flucht ungleich gefähr­li­cher wird. Im Jahr 2017 wur­den min­des­tens 412 Men­schen an der süd­west­li­chen US-Gren­ze tot auf­ge­fun­den. Im Jahr zuvor waren es 398 Tote.

Unse­re Poli­tik zwingt die Leu­te dazu, Din­ge zu tun, die gefähr­lich sind”, erklär­te Rubén Gar­cía, Betrei­ber der Not­un­ter­kunft, in der Caal Cruz zwi­schen­zeit­lich Obdach gefun­den hat.

Auch EX-Prä­si­dent­schafts­be­wer­be­rin Hil­la­ry Clin­ton ließ den Tod des Mäd­chens nicht unge­nutzt.

Es gibt kei­ne Wor­te, um den Hor­ror eines sie­ben­jäh­ri­gen Mäd­chens zu beschrei­ben, das in US-Gewahr­sam an Dehy­drie­rung stirbt. Was an unse­ren Gren­zen geschieht, ist eine huma­ni­tä­re Kri­se”, so Clin­ton.

Dabei unter­schei­det sich der Umgang der Regie­rung Trump mit Flücht­lin­gen nicht grund­sätz­lich vom Vor­ge­hen der Vor­gän­ger­re­gie­rung. Viel­mehr wird das, was sonst laut­los geschah, nun für die Mobi­li­sie­rung der eige­nen Wäh­ler­schaft genutzt.

Zuletzt scho­ckier­ten Video­auf­nah­men von geflüch­te­ten Kin­dern, die mut­maß­lich mit Num­mern auf ihren Armen mar­kiert wur­den. Nach Anga­ben eines NBC-Repor­ters stamm­ten die Auf­nah­men aus der Stadt Juá­rez. Dem­nach sei­en selbst Säug­lin­ge mit Num­mern ver­se­hen wor­den.

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80-Jährige bekommt bei “Gelbwesten”-Protesten Tränengasgranate ins Gesicht und stirbt


Der Vor­fall ereig­ne­te sich in ihrer Woh­nung im vier­ten Stock, als die Frau die Roll­lä­den her­un­ter­zie­hen woll­te. Sie wur­de in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert, wo sie wäh­rend des chir­ur­gi­schen Ein­griffs einen Schock erlitt und starb. Man unter­sucht der­zeit, ob die zuge­zo­ge­ne Ver­let­zung direkt zu ihrem Tod führ­te.

Seit dem Beginn der Pro­tes­te sind vier unse­rer Mit­bür­ger ums Leben gekom­men. Hun­der­te Fran­zo­sen, ein­schließ­lich der Sicher­heits­be­am­ten, sind ver­letzt wor­den”, teil­te Phil­ip­pe in einer Fern­seh­an­spra­che mit. Zuvor hat er eine sechs­mo­na­ti­ge Aus­set­zung der Steu­er­erhö­hung auf Die­sel und Ben­zin ver­kün­det, um den Kra­wal­len ein Ende zu set­zen. Kei­ne Steu­er recht­fer­ti­ge es, die Ein­heit der Nati­on zu gefähr­den, so Phil­ip­pe. Die “Gelb­wes­ten” pro­tes­tie­ren bereits seit dem 17. Novem­ber gegen die geplan­ten Steu­er­erhö­hun­gen auf Ben­zin und Die­sel.

Mehr zum The­ma — Es ist offi­zi­ell : Frank­reichs Regie­rungs­chef setzt nach mas­si­ven Pro­tes­ten Steu­er­erhö­hung aus 

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