Erstmals seit 2013 : Russland schickt strategische Bomber nach Venezuela


Der über 10.000 Kilo­me­ter wei­te Flug ver­lief über der Barents­see, dem Euro­päi­schen Nord­meer, dem Atlan­tik und dem Kari­bi­schen Meer “in strik­ter Ein­hal­tung der inter­na­tio­na­len Luft­fahrt-Rege­lun­gen”, zitiert RIA Nowos­ti das State­ment. An ein­zel­nen Abschnit­ten der Stre­cke wur­den die rus­si­schen Mili­tär­ma­schi­nen von Kampf­flug­zeu­gen des Typs F-16 Figh­t­ing Fal­con der nor­we­gi­sche Luft­streit­kräf­te beglei­tet. Dem fest­li­chen Emp­fang der rus­si­schen Flug­zeu­ge wohn­te der vene­zo­la­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Wla­di­mir Padri­no Lopez sowie Ver­tre­ter der rus­si­schen Bot­schaft in Vene­zue­la bei. Zum letz­ten Mal wur­den rus­si­sche Tu-160-Bom­ber im Jah­re 2013 in die Boli­va­ri­sche Repu­blik gelie­fert.

Mehr zum The­ma — Vene­zue­la und Russ­land unter­zeich­nen Inves­ti­ti­ons-Abkom­men im Wert von fünf Mil­li­ar­den Euro

RT Deutsch


Strategische Terrorhochburg in Syrien : Kämpfer geben schwere Waffen ab


Kämp­fer ille­ga­ler bewaff­ne­ter For­ma­tio­nen in der Stadt Bos­ra-asch-Scham im Süden Syri­ens haben damit begon­nen, ihre schwe­ren Waf­fen, Pan­zer und Pan­zer­tech­nik an die Regie­rungs­kräf­te abzu­ge­ben. Das teil­te Sput­nik eine Mili­tär­quel­le vor Ort mit.
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Droht die Spaltung Jemens ? Vereinigte Arabische Emirate besetzen strategische Insel am Golf von Aden


Die Bewoh­ner erzähl­ten dem Nach­rich­ten­sen­der Al Dscha­si­ra, dass die vier emi­ra­ti­schen Mili­tär­flug­zeu­ge am Mitt­woch ille­gal auf der Insel anka­men, um Beam­te der inter­na­tio­nal aner­kann­ten Regie­rung ein­zu­schüch­tern, die einen sel­te­nen Besuch auf dem Archi­pel mach­ten.

Die Emi­ra­te bau­en eine Mili­tär­ba­sis und ein geheim­dienst­li­ches Nach­rich­ten­zen­trum auf Soko­tra. Das Mili­tär habe zudem eine Volks­zäh­lung durch­ge­führt, schreibt das Nach­rich­ten­por­tal Midd­le East Moni­tor.

Hun­der­te von Jeme­ni­ten waren gekom­men, um den jeme­ni­ti­schen Pre­mier­mi­nis­ter Ahmed bin Daghr und zehn sei­ner Minis­ter zu emp­fan­gen und die Anwe­sen­heit der Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te auf der Insel zu ver­ur­tei­len.

Vide­os in den sozia­len Medi­en zeig­ten Demons­tran­ten, die Slo­gans zur Unter­stüt­zung von Prä­si­dent Abed Rab­bo Man­sur Hadi und einem ver­ein­ten Jemen san­gen.

Die Ein­woh­ner erzähl­ten Al Dscha­si­ra, dass die Men­ge wütend auf die Ein­mi­schung Abu Dha­bis sei, nach­dem Berich­te über die Ver­trei­bung jeme­ni­ti­scher Sol­da­ten auf der Insel auf­ka­men. Die Sol­da­ten waren damit beauf­tragt, den ein­zi­gen Flug­ha­fen der Insel­grup­pe auf der Haupt­in­sel zu schüt­zen.

Der Ein­satz erfolgt inmit­ten sich wach­sen­der Span­nun­gen zwi­schen den Streit­kräf­ten, die den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten treu erge­ben, und denen, die den ehe­ma­li­gen jeme­ni­ti­schen Prä­si­den­ten Abd Rab­buh Man­sour Hadi unter­stüt­zen, wie das ira­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal Press TV berich­tet. Prä­si­dent Hadi bezeich­ne­te die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te im ver­gan­ge­nen Jahr als “Besat­zer” und nicht als “Befrei­er”.

Bei­de Lager befin­den sich im süd­li­chen Jemen, haupt­säch­lich in Aden, da die Haupt­stadt Sana’a immer noch unter der Kon­trol­le der Huthis steht.

Hadi-Loya­lis­ten beschul­di­gen die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te, den Kampf gegen die Huthis auf­ge­ge­ben zu haben. Statt­des­sen ver­fol­ge Abu Dha­bi eige­ne geo­po­li­ti­sche Inter­es­sen. Die emi­ra­ti­schen Streit­kräf­te unter­stüt­zen laut der Hadi-Regie­rung eine Abspal­tung der süd­je­me­ni­ti­schen Gebie­te vom Nor­den des Lan­des.

Öst­lich des Horns von Afri­ka im Ara­bi­schen Meer gele­gen, wird die Insel mit 60.000 Ein­woh­nern, die für ihre ein­zig­ar­ti­ge Flo­ra und Fau­na bekannt ist, seit fast zwei Jahr­hun­der­ten vom Jemen aus ver­wal­tet.

Doch seit die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te im März 2015 als Teil einer von Sau­di-Ara­bi­en ange­führ­ten Koali­ti­on gegen die Huthi-Rebel­len in den Jemen ein­mar­schiert sind, hat Abu Dha­bi das Sicher­heits­va­ku­um aus­ge­nutzt und ver­sucht, auf der stra­te­gisch güns­tig gele­ge­nen Insel­grup­pe Fuß zu fas­sen.

Die Emi­ra­te bestä­tig­ten inzwi­schen, dass sie Mili­tär­ope­ra­tio­nen auf Soko­tra durch­füh­ren. Loka­le Medi­en berich­ten, dass die Emi­ra­te Soko­tra und die nahe gele­ge­ne Insel Abd al-Kuri für 99 Jah­re gepach­tet hät­ten.

Laut Human Rights Watch hat Abu Dha­bi ein Netz­werk von Mili­zen finan­ziert und aus­ge­bil­det, Gefäng­nis­se errich­tet und par­al­lel zur Regie­rung von Hadi eine eige­ne Sicher­heits­struk­tur geschaf­fen.

Anfang des Jah­res warn­te das jeme­ni­ti­sche Tou­ris­mus­mi­nis­te­ri­um, dass Abu Dha­bi ver­sucht hät­te, die Insel­be­woh­ner davon zu über­zeu­gen, “über ein Refe­ren­dum zur Selbst­be­stim­mung abzu­stim­men”, und nann­te dies einen “gefähr­li­chen Schritt”.

Andre­as Krieg, ein Aka­de­mi­ker am King’s Col­le­ge Lon­don, sag­te im Gespräch mit Al Dscha­si­ra, dass die jüngs­ten Ent­wick­lun­gen in Soko­tra Teil einer viel grö­ße­ren Stra­te­gie der Emi­ra­te zur Macht­kon­so­li­die­rung im Süd­je­men sei­en. “Die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te sehen sich selbst als Bin­de­glied zwi­schen Ost und West oder wol­len sich selbst in Zukunft so sehen.”

Für sie ist es sehr wich­tig, die Han­dels­be­zie­hun­gen zu kon­trol­lie­ren, die haupt­säch­lich durch den Suez­ka­nal und die Mee­res­stra­ße Bab al-Man­dab zwi­schen Jemen und dem Horn von Afri­ka ver­lau­fen”, erklär­te der Nah­ost-Exper­te und füg­te hin­zu :

Sie haben eine Insel gefun­den, die sehr stra­te­gisch gele­gen ist, als Qua­si-Flug­zeug­trä­ger mit­ten im Indi­schen Oze­an fun­giert und wo die Emi­ra­te den Ver­kehr kon­trol­lie­ren und gleich­zei­tig einen güns­ti­gen Zugang zu den Nach­bar­län­dern haben.

Als ölrei­ches Land am Per­si­schen Golf haben die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te ähn­li­che extra­ter­ri­to­ria­le Pro­jek­te unter ande­rem in Eri­trea, Dschi­bu­ti, Soma­li­land und auf der jeme­ni­ti­schen Insel Perim initi­iert.

Die Emi­ra­te nah­men vor drei Jah­ren als ers­tes Land das Ange­bot Sau­di-Ara­bi­ens an, sich dem Krieg gegen den Jemen anzu­schlie­ßen. Dut­zen­de von emi­ra­ti­schen Sol­da­ten wur­den bei der Mili­tär­ope­ra­ti­on getö­tet. Mehr als 14.000 Men­schen wur­den im sau­disch geführ­ten Krieg gegen die Huthis getö­tet, wei­te­re Zehn­tau­sen­de Men­schen wur­den ver­letzt.

RT Deutsch


EU-Kommissar fordert strategische Konsequenzen im Umgang mit der Türkei


Die EU muss end­lich auf­hö­ren, die Hand­lun­gen der Tür­kei nur von außen zu betrach­ten und muss statt­des­sen neue Her­an­ge­hens­wei­sen in der Tür­kei-Poli­tik fin­den. Das sag­te der EU-Kom­mis­sar für Euro­päi­sche Nach­bar­schafts­po­li­tik und Erwei­te­rungs­ver­hand­lun­gen, Johan­nes Hahn, im Inter­view mit der „Süd­deut­schen Zei­tung“ am Mon­tag.
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US-Außenminister droht Nordkorea : Unsere strategische Geduld ist am Ende, bereit für Militärschlag


Preview Der US-Außen­mi­nis­ter Rex Til­ler­son weilt die­ser Tage in Tokio und wirbt für eine gemein­sa­me Linie gegen Nord­ko­rea. Hier­für muss ein neu­es Bünd­nis zwi­schen Japan, Süd­ko­rea und den USA geschaf­fen wer­den. Dem steht jedoch auch der Streit um die “Trost­frau­en“ des Zwei­ten Welt­kriegs im Wege.
RT Deutsch