Syrische Regierung begnadigt 40.000 ehemalige Rebellen


Dank der Zusam­men­ar­beit der Orga­ni­sa­ti­on mit kom­pe­ten­ten Behör­den haben bereits cir­ca 40.000 Men­schen, die unter ande­rem Waf­fen gegen den syri­schen Staat ein­ge­setzt haben, ihren Sta­tus geklärt und sich ver­pflich­tet, sich nicht mehr an ille­ga­len bewaff­ne­ten Ver­ei­ni­gun­gen zu betei­li­gen”, zitiert RIA Nowos­ti das Doku­ment. Außer­dem sol­len laut Had­dur 6.000 Frau­en aus den Gebie­ten, die frü­her unter Kon­trol­le von Ter­ror­mi­li­zen gestan­den hat­ten, eben­so eine Ver­ein­ba­rung mit der Regie­rung Syri­ens erzielt und “das Recht auf ein siche­res und wür­di­ges Leben” erlangt haben.

Der Bericht erläu­ter­te auch ande­re Zah­len. Dem­nach gel­ten bis­her 16.000 Men­schen als ver­misst, wobei in 237 Fäl­len “die Mög­lich­keit bestä­tigt wur­de, von ter­ro­ris­ti­schen Grup­pie­run­gen ent­führ­te Bür­ger gegen Per­so­nen aus­zu­tau­schen, die sich in Gewahr­sam kom­pe­ten­ter Staats­or­ga­ne befin­den”. Eben­so soll Syri­en ins­ge­samt 600 Anträ­gen der im Aus­land leben­den Staats­bür­ger auf Rück­kehr in die Hei­mat statt­ge­ge­ben haben, so Had­dur.

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US-Koalition fliegt Luftangriff auf syrische Armee


Immer wie­der fliegt die US-geführ­te Koali­ti­on Luft­an­grif­fe in Syri­en, meis­tens auf Stel­lun­gen ver­schie­de­ner Mili­zen. Wie die Nach­rich­ten­agen­tur RIA Nowos­ti mit Ver­weis auf eine Quel­le in der syri­schen Armee berich­tet, hat ein Luft­an­griff der Koali­ti­on in der Nacht zum Sonn­tag nun aber Stel­lun­gen der syri­schen Armee getrof­fen.
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Syrische Luftabwehr fängt Raketen über Damaskus ab


Aus syri­schen Mili­tär­krei­sen hieß es, dass israe­li­sche Kampf­jets min­des­tens fünf Rake­ten in Rich­tung des inter­na­tio­na­len Flug­ha­fens von Damas­kus abge­feu­ert hät­ten.

Ver­gan­ge­ne Woche hat­te Isra­els Regie­rungs­chef Ben­ja­min Netan­ja­hu Angrif­fe in Syri­en bestä­tigt. Sie hät­ten sich gegen Lager­hal­len mit ira­ni­schen Waf­fen gerich­tet. Die israe­li­sche Regie­rung hat immer wie­der betont, sie wer­de kei­ne dau­er­haf­te ira­ni­sche Mili­tär­prä­senz in Syri­en tole­rie­ren. Zu den neu­en Berich­ten über Angrif­fe in Syri­en äußer­te sich Isra­el zunächst nicht.

Mehr zum The­ma — Israe­li­scher Gene­ral­stabchef zu Syri­en : Wir haben tota­le Über­le­gen­heit und tau­sen­de Zie­le getrof­fen

Kurz nach den Berich­ten ver­öf­fent­lich­te das israe­li­sche Mili­tär jedoch eine Mit­tei­lung, dass es sei­ner­seits eine Rake­te abge­fan­gen habe, die von Syri­en in Rich­tung der nörd­li­chen Golan­hö­hen abge­feu­ert wor­den sei. (dpa)

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Türkei : Weitere Konvois mit Kriegsgerät Richtung syrische Grenze


Auch am Mitt­woch fuh­ren nach Anga­ben der staat­li­chen tür­ki­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu wie­der Last­wa­gen mit Kriegs­ge­rät durchs Land. Ein Kon­voi war dem­nach für die Grenz­pro­vinz Mar­din bestimmt, ein ande­rer sei nach Gazi­antep unter­wegs – an Bord unter ande­rem schwe­re Waf­fen, Muni­ti­on und gepan­zer­te Fahr­zeu­ge.

Am Vor­tag hat­te es Berich­te über ähn­li­che Kon­vois gege­ben. Die Aus­rüs­tung sei für die Grenz­be­fes­ti­gung bestimmt, mel­de­te Ana­do­lu.

Der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan hat­te die Offen­si­ve gegen kur­di­sche Trup­pen vor rund drei Wochen ange­kün­digt, die­se aller­dings ver­scho­ben, nach­dem US-Prä­si­dent Donald Trump vor Weih­nach­ten den Abzug der US-Trup­pen aus Syri­en ange­kün­digt hat­te. Wann die Offen­si­ve nun begin­nen soll, ist noch unklar. Im Raum steht auch die Fra­ge, ob sich die Tür­kei nach dem Abzug der US-Trup­pen in Syri­en zukünf­tig auch stär­ker am Kampf gegen die Ter­ror­mi­liz Isla­mi­scher Staat (IS) betei­ligt.

Wäh­rend eines Grenz­be­suchs am Diens­tag hat­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Hulu­si Akar gesagt, die Tür­kei habe nach einem Gespräch Erdo­gans mit Trump neue Ver­ant­wor­tung im Kampf gegen den IS über­nom­men. Mit die­ser Auf­ga­be wer­de man in den kom­men­den Tagen begin­nen.

(dpa/rt)

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Syrische Armee findet sieben Massengräber mit Opfern von Terrormilizen – viele mit Spuren von Folter


Bei einer Raz­zia am Stadt­rand fan­den Regie­rungs­trup­pen seich­te Grä­ben, in denen, dürf­tig mit Erde bedeckt, Hun­der­te von Lei­chen ver­scharrt wur­den. Frei­wil­li­ge des Syri­schen Roten Halb­mon­des bar­gen bis­her – Stand 11. Dezem­ber – etwas über 101 Lei­chen. Die Ber­gung dau­ert noch an, schreibt die syri­sche Nach­rich­ten­agen­tur SANA.

Die Syri­sche Ara­bi­sche Armee brach­te im Novem­ber 2017 die Stadt Al-Buka­mal unter ihre Kon­trol­le. Zuvor war sie in der Hand der Ter­ror­mi­liz “Isla­mi­scher Staat”, die Anhän­ger der recht­mä­ßi­gen Regie­rung fol­ter­te und töte­te.

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Präziser Schlag ? USA töten angeblich IS-Führer — Damaskus meldet aber US-Angriff auf syrische Armee


Die Koali­ti­ons­kräf­te führ­ten am 2. Dezem­ber in der syri­schen Wüs­te Prä­zi­si­ons­luft­an­grif­fe gegen ein hoch­ran­gi­ges IS-Mit­glied, Abu al-Umarayn, und meh­re­re ande­re IS-Mit­glie­der durch, nach­dem die US-Kräf­te eine unmit­tel­ba­re Bedro­hung fest­ge­stellt hat­ten”, erklär­te ein Spre­cher der US-geführ­ten Mili­tär­ope­ra­ti­on “Inherent Resol­ve” gegen­über RT.

Wäh­rend die US-geführ­ten Streit­kräf­te dar­auf bestehen, dass ihre Angrif­fe nur auf die Ter­ror-Zel­le abziel­ten, die im Novem­ber 2014 an der Ent­haup­tung des ehe­ma­li­gen US-Army-Ran­gers Peter Kas­sig betei­ligt war, behaup­ten loka­le Medi­en, dass der Luft­schlag statt­des­sen tat­säch­lich die Ter­ro­ris­ten “unter­stütz­te”.

Die Koali­ti­on feu­er­te “meh­re­re Rake­ten” ab, die auf Posi­tio­nen der syri­schen Armee im länd­li­chen Gebiet des öst­li­chen Homs und süd­lich von al-Sukhnah abziel­ten und angeb­lich eini­ge “mate­ri­el­le Schä­den” ver­ur­sach­ten, aber kei­ne Todes­fäl­le oder Ver­let­zun­gen, berich­tet die staat­li­che Nach­rich­ten­agen­tur SANA.

Die Prä­senz der USA und der Koali­ti­on auf syri­schem Ter­ri­to­ri­um ist ein Akt der Aggres­si­on und eine Ver­let­zung der Sou­ve­rä­ni­tät des Lan­des, wie Damas­kus wie­der­holt erklärt. Das The­ma wur­de wie­der­holt bei den Ver­ein­ten Natio­nen zur Spra­che gebracht. Die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft bleibt gegen­über den Bit­ten der syri­schen Regie­rung größ­ten­teils taub.

Damas­kus ist der Ansicht, dass die ame­ri­ka­ni­sche Prä­senz nicht nur ter­ro­ris­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen mit sol­chen ver­mut­lich zufäl­li­gen Angrif­fen auf syri­sche Streit­kräf­te direkt unter­stützt, son­dern auch die­je­ni­gen bewaff­ne­ten Kämp­fer, die nach der fak­ti­schen Nie­der­la­ge des “Isla­mi­schen Staa­tes” als “gemä­ßigt” gel­ten kön­nen, davon abhält, kon­struk­ti­ve Gesprä­che mit der Regie­rung zu füh­ren.

Washing­ton besteht jedoch dar­auf, dass US-ame­ri­ka­ni­sche Trup­pen auf unbe­stimm­te Zeit in Syri­en blei­ben und erst abzie­hen wer­den, wenn ihre Mis­si­on zur Aus­rot­tung des Ter­ro­ris­mus abge­schlos­sen ist. Im Sep­tem­ber füg­te der Natio­na­le Sicher­heits­be­ra­ter der USA John Bol­ton hin­zu, dass US-Trup­pen in Syri­en blei­ben wer­den, bis auch der Iran sei­ne Streit­kräf­te abzieht, obwohl die­se — im Gegen­satz zu den Ame­ri­ka­nern — offi­zi­ell von Damas­kus ein­ge­la­den wur­den.

In den vier Jah­ren seit ihrer Inter­ven­ti­on in Syri­en und im Irak als Speer­spit­ze der “inter­na­tio­na­len Koali­ti­on” gegen den IS haben die USA nach eige­nen Schät­zun­gen zu min­des­tens 1.124 zivi­len Todes­fäl­len bei­getra­gen. Loka­le Quel­len und Men­schen­rechts­grup­pen glau­ben, dass die Zahl der getö­te­ten Zivi­lis­ten viel höher ist, vor allem an Orten wie Rak­ka, wo mehr als ein Jahr nach der “Befrei­ung” der Stadt noch immer Lei­chen aus den Trüm­mern gebor­gen wer­den.

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Syrische Quelle verkündet Abschuss : Israel leugnet Verlust von Kampfflugzeug bei Syrienangriff


Israe­li­sche Ver­tei­di­gungs­kräf­te haben sich gewei­gert, die angeb­li­che Rol­le des Lan­des bei dem Angriff zu kom­men­tie­ren, wobei ein Spre­cher sag­te, dass sie kei­ne Kom­men­ta­re zu Berich­ten von aus­län­di­schen Medi­en abge­ben. Den­noch hat die IDF zurück­ge­wie­sen, dass beim gest­ri­gen Angriff in der Nacht auf Syri­en ein Kampf­flug­zeug ver­lo­ren wur­de.

Eine syri­sche Sicher­heits­quel­le berich­te­te RIA Novos­ti zuvor, dass ein israe­li­scher Jet zu den Zie­len der syri­schen Luft­ver­tei­di­gung gehör­te. “Unse­re Luft­ver­tei­di­gung hat einen israe­li­schen Jet und vier Rake­ten abge­schos­sen, bevor sie ihre Zie­le errei­chen konn­ten”, sag­te die nament­lich nicht genann­te Quel­le.

Unter­des­sen berich­te­te das syri­sche Fern­se­hen, dass ein Rake­ten­an­griff gegen Syri­en abge­lenkt wur­de, ohne Details zu nen­nen. Der Vor­fall ereig­ne­te sich angeb­lich im Gebiet von Kis­wah, das sich 13 Kilo­me­ter süd­lich von Damas­kus befin­det.

Über die Grün­de des israe­li­schen Angriffs berich­te­te der sau­di­sche Fern­seh­sen­der al-Ara­bi­ya, dass israe­li­sche Flug­zeu­ge ira­ni­sche Miliz­stel­lun­gen im Süden des Lan­des ange­grif­fen hät­ten. 

Syri­sche Oppo­si­ti­ons­quel­len vor Ort behaup­ten, dass das ange­grif­fe­ne Gebiet in der Nähe einer star­ken mili­tä­ri­schen Prä­senz der pro-ira­ni­schen Schii­ten-Miliz His­bol­lah liegt, zitiert das israe­li­sche Nach­rich­ten­por­tal Haa­retz.

Die israe­li­sche Armee begrün­de­te ihren Angriff damit, dass eine Rake­te auf die Golan­hö­hen abge­feu­ert wur­de, aber dass unklar ist, ob das Pro­jek­til in Isra­el gelan­det ist.

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