Indien : Vier Tote nach Schusswechsel zwischen rivalisierenden politischen Parteien


In Indi­en ist es am Sams­tag­abend zu einer Schie­ße­rei gekom­men. Mit­glie­der von zwei riva­li­sie­ren­den natio­na­len Par­tei­en, dar­un­ter auch Ver­tre­ter der gegen­wär­tig regie­ren­den Bha­ra­ti­ya Jana­ta Par­ty (BJP), stie­ßen im ost­in­di­schen Bun­des­staat West­ben­ga­len zusam­men. Berich­ten zufol­ge kamen dabei vier Per­so­nen zu Tode. Bei­de Sei­ten gaben jeweils der ande­ren die Schuld, die Gewalt aus­ge­löst zu hat­ten.

Am Kon­flikt im Distrikt North 24 Par­ga­nas betei­lig­ten sich Mit­glie­der der Bha­ra­ti­ya Jana­ta Par­ty (BJP) und des All India Tri­na­mool Con­gress (TMC), letz­te­rer domi­niert die Gesetz­ge­bung die­ses Bun­des­staa­tes und ist im natio­na­len Par­la­ment ver­tre­ten.

Laut der Zei­tung The Hin­du gehör­ten von den vier bei den Zusam­men­stö­ßen Getö­te­ten drei der BJP und einer dem TMC an.

Die BJP teil­te mit, dass Anhän­ger des TMC ihre Akti­vis­ten nach einem Hand­ge­men­ge über Grup­pen­flag­gen ange­grif­fen hät­ten und wahl­los her­um­ge­schos­sen hät­ten. Mukul Roy, ein Regio­nal­chef der Par­tei BJP, äußer­te, die TMC-Füh­rung wür­de in West­ben­ga­len “einer Herr­schaft des Ter­rors nach­ge­ben”.

Der TMC behaup­te­te, dass bewaff­ne­te BJP-Akti­vis­ten ihre Mit­glie­der zuerst ange­grif­fen, eine Per­son getö­tet und somit anschei­nend Ver­gel­tungs­maß­nah­men aus­ge­löst hät­ten.

RT Deutsch


Über 50 Tote bei Machtkämpfen in mehreren brasilianischen Gefängnissen


In vier Gefäng­nis­sen im bra­si­lia­ni­schen Man­aus wur­den am Mon­tag die Lei­chen von 40 Häft­lin­gen gefun­den. Bereits am Vor­tag waren in einer der Haft­an­stal­ten 15 Men­schen bei Zusam­men­stö­ßen unter den Gefan­ge­nen getö­tet wor­den. Die neu­en Todes­op­fer sei­en alle erstickt wor­den, wie die Straf­voll­zugs­be­hör­de des Bun­des­staa­tes Ama­zo­nas mit­teil­te. Ein Sozi­al­ar­bei­ter sei von Häft­lin­gen ver­letzt wor­den.

Teils mit selbst gebas­tel­ten Stich­waf­fen über­ein­an­der her­ge­fal­len

Die Unru­hen hat­ten am Sonn­tag in der Haft­an­stalt Anisio Jobim wäh­rend der Besuchs­zeit begon­nen. Die Häft­lin­ge sei­en teils mit selbst gebas­tel­ten Stich­waf­fen über­ein­an­der her­ge­fal­len, teil­ten die Behör­den mit. Nach knapp zwei Stun­den sei die Lage wie­der unter Kon­trol­le gewe­sen. In die­sem Gefäng­nis wur­den jedoch am Mon­tag vier wei­te­re Tote in deren Zel­len gefun­den. In drei nahe­lie­gen­den Haft­an­stal­ten wur­den wei­te­re 36 Lei­chen von Häft­lin­gen ent­deckt.

Nach Medi­en­an­ga­ben brach das Mas­sa­ker wegen Strei­tig­kei­ten um die Füh­rung der kri­mi­nel­len Orga­ni­sa­ti­on “Famí­lia do Nor­te” (FDN) aus, die den Dro­gen­han­del im Bun­des­staat Ama­zo­nas führt. Neun mut­maß­li­che Anstif­ter zu dem Ver­bre­chen sol­len in Haft­an­stal­ten in ande­ren bra­si­lia­ni­schen Bun­des­staa­ten ver­legt wer­den, erklär­te am Diens­tag der Gou­ver­neur von Ama­zo­nas, Wil­son Lima.

Es sind die Anfüh­rer der kri­mi­nel­len Grup­pen”, sag­te der Gou­ver­neur dem Nach­rich­ten­por­tal G1.

Die Regie­rung des Prä­si­den­ten Jair Bol­so­na­ro habe zusätz­li­che Sicher­heits­kräf­te nach Man­aus ent­sandt, erklär­te Lima nach einem Tref­fen mit Jus­tiz­mi­nis­ter Sérgio Moro. Die Haft­an­stal­ten in Ama­zo­nas wer­den von einem Pri­vat­un­ter­neh­men ver­wal­tet. Der Gou­ver­neur sag­te nach den Zwi­schen­fäl­len, es wer­de im nächs­ten Monat eine Aus­schrei­bung statt­fin­den, um einen neu­en Dienst­leis­ter für die Ver­wal­tung der Gefäng­nis­se zu fin­den.

Bra­si­li­en : 726.000 Men­schen hin­ter Git­tern

In dem Gefäng­nis Anisio Jobim hat­te es bereits im Janu­ar 2017 blu­ti­ge Zusam­men­stö­ße von Häft­lings­grup­pen gege­ben, in deren Ver­lauf 56 Insas­sen getö­tet wur­den. Damals wur­de die Häft­lings­feh­de der Riva­li­tät von der FDN mit der haupt­säch­lich in São Pau­lo ansäs­si­gen Ban­de “Pri­mei­ro Coman­do da Capi­tal” (PCC) zuge­schrie­ben. Es wur­den damals 17 Anfüh­rer der Häft­lin­ge in ande­re Gefäng­nis­se ver­legt. Gegen 213 Insas­sen wur­de Ankla­ge wegen der Mor­de in der Anstalt erho­ben.

Nach den letz­ten offi­zi­el­len Anga­ben von 2016 sit­zen im größ­ten Land Latein­ame­ri­kas mehr als 726.000 Men­schen hin­ter Git­tern. Die Gefäng­nis­se sind aber nur auf rund 368.000 Insas­sen aus­ge­legt.

Mehr zum The­ma — Über 100 Bah­nen — Schock­vi­deo aus Bra­si­li­en zeigt Koka­in­par­ty im Knast

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Drama in Burkina Faso : Frankreich ehrt tote Élite-Soldaten — Unverständnis für Abenteuer-Touristen


Am Diens­tag wur­de den Spe­zi­al­kräf­ten Céd­ric de Pier­re­pont (33) und Alain Ber­ton­cel­lo (28) durch den fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Emma­nu­el Macron in Paris die letz­te Ehre erwie­sen. Sie star­ben in Bur­ki­na Faso bei der Befrei­ung von vier Gei­seln, dar­un­ter die fran­zö­si­schen Staats­bür­ger Patrick Pic­que und Lau­rent Las­si­mouil­las. Die­se wur­den am 1. Mai auf einer Safa­ri in einem Natur­re­ser­vat in Benin nahe der Gren­ze zu Bur­ki­na Faso als Gei­seln genom­men.

Unter den Gei­seln befan­den sich zudem eine US-Bür­ge­rin und eine Süd­ko­rea­ne­rin. Auch die­se wur­den von den fran­zö­si­schen Son­der­ein­satz­kräf­ten befreit. Die Zeit für die Befrei­ung der Gei­seln habe nach Anga­ben der fran­zö­si­schen Regie­rung gedrängt, denn die Gei­sel­neh­mer woll­ten die Ent­führ­ten an isla­mis­ti­sche Grup­pen in Mali über­ge­ben, die in Ver­bin­dung mit dem IS und al-Qai­da stün­den. 

In Frank­reich beklagt man die bei­den Opfer und hat wenig Ver­ständ­nis für die bei­den Män­ner, die sich auf ihrer Rei­se wis­sent­lich in Gefahr bege­ben haben.

Laut dem fran­zö­si­schen Außen­mi­nis­ter Jean-Yves Le Dri­an hat­ten sich die Tou­ris­ten in eine rote “No-Go-Zone” bege­ben. Das fran­zö­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um rät vom Besuch die­ses Gebiets ab. Las­si­mouil­las gab zu, dass er und sein Gefähr­te sich selbst in Gefahr gebracht hät­ten. In einer Erklä­rung spra­chen sie den Opfern und deren Ange­hö­ri­gen ihr Bei­leid aus. 

Bei der Rück­kehr der befrei­ten Tou­ris­ten nahm Macron die­se auf einem Mili­tär­flug­ha­fen in Emp­fang. Die fran­zö­si­sche Poli­ti­ke­rin Mari­ne Le Pen kri­ti­sier­te den Prä­si­den­ten dafür : 

Der Prä­si­dent hät­te sie nicht begrü­ßen sol­len, fast, als sei­en sie Hel­den.

Auch der Bür­ger­meis­ter von Tou­lon, wo die Ein­heit der Opfer sta­tio­niert ist, kri­ti­sier­te den Auf­tritt Macrons. Den Sol­da­ten gebüh­re die Ehre, denn die­se sei­en die Hel­den, die bei der Befrei­ung der “törich­ten Tou­ris­ten” gestor­ben sind. Die Rou­te der Trau­er­pro­zes­si­on führ­te am Diens­tag über die Brü­cke Pont Alex­and­re III in Paris. 

Drama in Burkina Faso: Frankreich ehrt tote Elite-Soldaten - Unverständnis für Abenteuer-Touristen
Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron trifft sich mit den Fami­li­en der getö­te­ten Spe­zi­al­ein­satz­kräf­te Ced­ric de Pier­re­pont und Alain Ber­ton­cel­lo, die bei einer nächt­li­chen Ret­tung von vier Gei­seln, dar­un­ter zwei fran­zö­si­sche Bür­ger, in der ver­gan­ge­nen Woche in Bur­ki­na Faso erschos­sen wur­den.

RT Deutsch


Rätselhafter Leichenfund in Niederbayern – Drei Tote mit Pfeilen in den Körpern


Der Tod von drei Men­schen in einer Pen­si­on in Pas­sau gibt Rät­sel auf : In den Kör­pern des Man­nes und der zwei Frau­en fan­den sich Pfei­le, die Ermitt­ler stell­ten zwei Arm­brüs­te sicher. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te die Obduk­ti­on der Lei­chen an, wie die Poli­zei am Sonn­tag wei­ter mit­teil­te. Mit­ar­bei­ter der Pen­si­on hat­ten die Toten am Sams­tag in einem Zim­mer ent­deckt. Hin­wei­se auf eine Betei­li­gung wei­te­rer Men­schen gibt es laut Poli­zei nicht.

Was sich dort zuvor abge­spielt hat, ist noch unbe­kannt. Fra­gen, ob sich mög­li­cher­wei­se zwei Betei­lig­te gegen­sei­tig erschos­sen haben oder sich eine Per­son selbst erschos­sen hat, blie­ben zunächst offen. Ab dem 18. Lebens­jahr kön­nen Arm­brüs­te frei erwor­ben wer­den, sagt am Sonn­tag ein Spre­cher des Deut­schen Schüt­zen­bun­des in Wies­ba­den.

Bei den Toten han­delt es sich um einen 53-jäh­ri­gen Mann sowie um zwei Frau­en im Alter von 33 und 30 Jah­ren. Sie sind deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Der 53-Jäh­ri­ge und die 33-Jäh­ri­ge stam­men laut der Ermitt­ler aus Rhein­land-Pfalz, die 30-Jäh­ri­ge aus Nie­der­sach­sen. Sie hat­ten sich am Frei­tag in der Pen­si­on ein­ge­mie­tet. In wel­chem Ver­hält­nis sie zuein­an­der stan­den, war unklar. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Die Obduk­ti­on der Lei­chen soll zu Wochen­be­ginn erfol­gen und Hin­wei­se unter ande­rem zur Todes­ur­sa­che geben.

Der Betrieb geht wei­ter

Die Pen­si­on liegt mit­ten im Grü­nen am Ran­de von Pas­sau an dem Fluss Ilz. Der Betrieb in der Pen­si­on geht sei­nen Gang. “Heu­te geöff­net” steht am Sonn­tag mit wei­ßer Krei­de auf einer Tafel geschrie­ben. Zum Sit­zen im Bier­gar­ten unter den Kas­ta­ni­en­bäu­men ist es zwar zu kalt, aber die Wirts­stu­be ist rap­pel­voll. Es dringt Stim­men­ge­wirr nach drau­ßen, Tel­ler klap­pern. Das idyl­lisch und ein­sam gele­ge­ne Aus­flugs­lo­kal ist in der Gegend beliebt. “Hier kön­nen Sie sich erho­len, ent­span­nen und wie­der Ihre inne­re Ruhe fin­den”, wirbt die Wirts­fa­mi­lie auf der Home­page.

Zu den drei Toten will sich die Fami­lie nicht äußern. “Kei­ne Zeit”, wim­melt eine Frau ab und ver­schwin­det in der Küche. Im Stock­werk dar­über lie­gen die Pen­si­ons­zim­mer. Dort bezieht gera­de eine jun­ge Frau die Bet­ten. Sofort stürmt ihre Kol­le­gin her­bei, hebt abweh­rend die Hän­de. “Wir geben kei­nen Kom­men­tar dazu.” Die bei­den ver­schwin­den im Bügel­zim­mer.

Die Nach­barn zei­gen Ver­ständ­nis. “Die kön­nen doch auch nichts dafür”, meint eine jun­ge Frau, die vor dem Wirts­haus gera­de einen Kin­der­wa­gen aus dem Auto hievt. “Stell dir vor, du bist das Zim­mer­mäd­chen und ent­deckst die Lei­chen…” Sie bricht mit­ten im Satz ab. “Das ist wie ein schlech­ter Kri­mi”, sagt ihr Mann und schüt­telt den Kopf. 

(dpa)

RT Deutsch


Rätselhafter Leichenfund in Niederbayern – Drei Tote mit Pfeilen in den Körpern


Der Tod von drei Men­schen in einer Pen­si­on in Pas­sau gibt Rät­sel auf : In den Kör­pern des Man­nes und der zwei Frau­en fan­den sich Pfei­le, die Ermitt­ler stell­ten zwei Arm­brüs­te sicher. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te die Obduk­ti­on der Lei­chen an, wie die Poli­zei am Sonn­tag wei­ter mit­teil­te. Mit­ar­bei­ter der Pen­si­on hat­ten die Toten am Sams­tag in einem Zim­mer ent­deckt. Hin­wei­se auf eine Betei­li­gung wei­te­rer Men­schen gibt es laut Poli­zei nicht.

Was sich dort zuvor abge­spielt hat, ist noch unbe­kannt. Fra­gen, ob sich mög­li­cher­wei­se zwei Betei­lig­te gegen­sei­tig erschos­sen haben oder sich eine Per­son selbst erschos­sen hat, blie­ben zunächst offen. Ab dem 18. Lebens­jahr kön­nen Arm­brüs­te frei erwor­ben wer­den, sagt am Sonn­tag ein Spre­cher des Deut­schen Schüt­zen­bun­des in Wies­ba­den.

Bei den Toten han­delt es sich um einen 53-jäh­ri­gen Mann sowie um zwei Frau­en im Alter von 33 und 30 Jah­ren. Sie sind deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Der 53-Jäh­ri­ge und die 33-Jäh­ri­ge stam­men laut der Ermitt­ler aus Rhein­land-Pfalz, die 30-Jäh­ri­ge aus Nie­der­sach­sen. Sie hat­ten sich am Frei­tag in der Pen­si­on ein­ge­mie­tet. In wel­chem Ver­hält­nis sie zuein­an­der stan­den, war unklar. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Die Obduk­ti­on der Lei­chen soll zu Wochen­be­ginn erfol­gen und Hin­wei­se unter ande­rem zur Todes­ur­sa­che geben.

Der Betrieb geht wei­ter

Die Pen­si­on liegt mit­ten im Grü­nen am Ran­de von Pas­sau an dem Fluss Ilz. Der Betrieb in der Pen­si­on geht sei­nen Gang. “Heu­te geöff­net” steht am Sonn­tag mit wei­ßer Krei­de auf einer Tafel geschrie­ben. Zum Sit­zen im Bier­gar­ten unter den Kas­ta­ni­en­bäu­men ist es zwar zu kalt, aber die Wirts­stu­be ist rap­pel­voll. Es dringt Stim­men­ge­wirr nach drau­ßen, Tel­ler klap­pern. Das idyl­lisch und ein­sam gele­ge­ne Aus­flugs­lo­kal ist in der Gegend beliebt. “Hier kön­nen Sie sich erho­len, ent­span­nen und wie­der Ihre inne­re Ruhe fin­den”, wirbt die Wirts­fa­mi­lie auf der Home­page.

Zu den drei Toten will sich die Fami­lie nicht äußern. “Kei­ne Zeit”, wim­melt eine Frau ab und ver­schwin­det in der Küche. Im Stock­werk dar­über lie­gen die Pen­si­ons­zim­mer. Dort bezieht gera­de eine jun­ge Frau die Bet­ten. Sofort stürmt ihre Kol­le­gin her­bei, hebt abweh­rend die Hän­de. “Wir geben kei­nen Kom­men­tar dazu.” Die bei­den ver­schwin­den im Bügel­zim­mer.

Die Nach­barn zei­gen Ver­ständ­nis. “Die kön­nen doch auch nichts dafür”, meint eine jun­ge Frau, die vor dem Wirts­haus gera­de einen Kin­der­wa­gen aus dem Auto hievt. “Stell dir vor, du bist das Zim­mer­mäd­chen und ent­deckst die Lei­chen…” Sie bricht mit­ten im Satz ab. “Das ist wie ein schlech­ter Kri­mi”, sagt ihr Mann und schüt­telt den Kopf. 

(dpa)

RT Deutsch


Rätselhafter Leichenfund in Niederbayern – Drei Tote mit Pfeilen in den Körpern


Der Tod von drei Men­schen in einer Pen­si­on in Pas­sau gibt Rät­sel auf : In den Kör­pern des Man­nes und der zwei Frau­en fan­den sich Pfei­le, die Ermitt­ler stell­ten zwei Arm­brüs­te sicher. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te die Obduk­ti­on der Lei­chen an, wie die Poli­zei am Sonn­tag wei­ter mit­teil­te. Mit­ar­bei­ter der Pen­si­on hat­ten die Toten am Sams­tag in einem Zim­mer ent­deckt. Hin­wei­se auf eine Betei­li­gung wei­te­rer Men­schen gibt es laut Poli­zei nicht.

Was sich dort zuvor abge­spielt hat, ist noch unbe­kannt. Fra­gen, ob sich mög­li­cher­wei­se zwei Betei­lig­te gegen­sei­tig erschos­sen haben oder sich eine Per­son selbst erschos­sen hat, blie­ben zunächst offen. Ab dem 18. Lebens­jahr kön­nen Arm­brüs­te frei erwor­ben wer­den, sagt am Sonn­tag ein Spre­cher des Deut­schen Schüt­zen­bun­des in Wies­ba­den.

Bei den Toten han­delt es sich um einen 53-jäh­ri­gen Mann sowie um zwei Frau­en im Alter von 33 und 30 Jah­ren. Sie sind deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Der 53-Jäh­ri­ge und die 33-Jäh­ri­ge stam­men laut der Ermitt­ler aus Rhein­land-Pfalz, die 30-Jäh­ri­ge aus Nie­der­sach­sen. Sie hat­ten sich am Frei­tag in der Pen­si­on ein­ge­mie­tet. In wel­chem Ver­hält­nis sie zuein­an­der stan­den, war unklar. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Die Obduk­ti­on der Lei­chen soll zu Wochen­be­ginn erfol­gen und Hin­wei­se unter ande­rem zur Todes­ur­sa­che geben.

Der Betrieb geht wei­ter

Die Pen­si­on liegt mit­ten im Grü­nen am Ran­de von Pas­sau an dem Fluss Ilz. Der Betrieb in der Pen­si­on geht sei­nen Gang. “Heu­te geöff­net” steht am Sonn­tag mit wei­ßer Krei­de auf einer Tafel geschrie­ben. Zum Sit­zen im Bier­gar­ten unter den Kas­ta­ni­en­bäu­men ist es zwar zu kalt, aber die Wirts­stu­be ist rap­pel­voll. Es dringt Stim­men­ge­wirr nach drau­ßen, Tel­ler klap­pern. Das idyl­lisch und ein­sam gele­ge­ne Aus­flugs­lo­kal ist in der Gegend beliebt. “Hier kön­nen Sie sich erho­len, ent­span­nen und wie­der Ihre inne­re Ruhe fin­den”, wirbt die Wirts­fa­mi­lie auf der Home­page.

Zu den drei Toten will sich die Fami­lie nicht äußern. “Kei­ne Zeit”, wim­melt eine Frau ab und ver­schwin­det in der Küche. Im Stock­werk dar­über lie­gen die Pen­si­ons­zim­mer. Dort bezieht gera­de eine jun­ge Frau die Bet­ten. Sofort stürmt ihre Kol­le­gin her­bei, hebt abweh­rend die Hän­de. “Wir geben kei­nen Kom­men­tar dazu.” Die bei­den ver­schwin­den im Bügel­zim­mer.

Die Nach­barn zei­gen Ver­ständ­nis. “Die kön­nen doch auch nichts dafür”, meint eine jun­ge Frau, die vor dem Wirts­haus gera­de einen Kin­der­wa­gen aus dem Auto hievt. “Stell dir vor, du bist das Zim­mer­mäd­chen und ent­deckst die Lei­chen…” Sie bricht mit­ten im Satz ab. “Das ist wie ein schlech­ter Kri­mi”, sagt ihr Mann und schüt­telt den Kopf. 

(dpa)

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Rätselhafter Leichenfund in Niederbayern – Drei Tote mit Pfeilen in den Körpern


Der Tod von drei Men­schen in einer Pen­si­on in Pas­sau gibt Rät­sel auf : In den Kör­pern des Man­nes und der zwei Frau­en fan­den sich Pfei­le, die Ermitt­ler stell­ten zwei Arm­brüs­te sicher. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te die Obduk­ti­on der Lei­chen an, wie die Poli­zei am Sonn­tag wei­ter mit­teil­te. Mit­ar­bei­ter der Pen­si­on hat­ten die Toten am Sams­tag in einem Zim­mer ent­deckt. Hin­wei­se auf eine Betei­li­gung wei­te­rer Men­schen gibt es laut Poli­zei nicht.

Was sich dort zuvor abge­spielt hat, ist noch unbe­kannt. Fra­gen, ob sich mög­li­cher­wei­se zwei Betei­lig­te gegen­sei­tig erschos­sen haben oder sich eine Per­son selbst erschos­sen hat, blie­ben zunächst offen. Ab dem 18. Lebens­jahr kön­nen Arm­brüs­te frei erwor­ben wer­den, sagt am Sonn­tag ein Spre­cher des Deut­schen Schüt­zen­bun­des in Wies­ba­den.

Bei den Toten han­delt es sich um einen 53-jäh­ri­gen Mann sowie um zwei Frau­en im Alter von 33 und 30 Jah­ren. Sie sind deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Der 53-Jäh­ri­ge und die 33-Jäh­ri­ge stam­men laut der Ermitt­ler aus Rhein­land-Pfalz, die 30-Jäh­ri­ge aus Nie­der­sach­sen. Sie hat­ten sich am Frei­tag in der Pen­si­on ein­ge­mie­tet. In wel­chem Ver­hält­nis sie zuein­an­der stan­den, war unklar. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Die Obduk­ti­on der Lei­chen soll zu Wochen­be­ginn erfol­gen und Hin­wei­se unter ande­rem zur Todes­ur­sa­che geben.

Der Betrieb geht wei­ter

Die Pen­si­on liegt mit­ten im Grü­nen am Ran­de von Pas­sau an dem Fluss Ilz. Der Betrieb in der Pen­si­on geht sei­nen Gang. “Heu­te geöff­net” steht am Sonn­tag mit wei­ßer Krei­de auf einer Tafel geschrie­ben. Zum Sit­zen im Bier­gar­ten unter den Kas­ta­ni­en­bäu­men ist es zwar zu kalt, aber die Wirts­stu­be ist rap­pel­voll. Es dringt Stim­men­ge­wirr nach drau­ßen, Tel­ler klap­pern. Das idyl­lisch und ein­sam gele­ge­ne Aus­flugs­lo­kal ist in der Gegend beliebt. “Hier kön­nen Sie sich erho­len, ent­span­nen und wie­der Ihre inne­re Ruhe fin­den”, wirbt die Wirts­fa­mi­lie auf der Home­page.

Zu den drei Toten will sich die Fami­lie nicht äußern. “Kei­ne Zeit”, wim­melt eine Frau ab und ver­schwin­det in der Küche. Im Stock­werk dar­über lie­gen die Pen­si­ons­zim­mer. Dort bezieht gera­de eine jun­ge Frau die Bet­ten. Sofort stürmt ihre Kol­le­gin her­bei, hebt abweh­rend die Hän­de. “Wir geben kei­nen Kom­men­tar dazu.” Die bei­den ver­schwin­den im Bügel­zim­mer.

Die Nach­barn zei­gen Ver­ständ­nis. “Die kön­nen doch auch nichts dafür”, meint eine jun­ge Frau, die vor dem Wirts­haus gera­de einen Kin­der­wa­gen aus dem Auto hievt. “Stell dir vor, du bist das Zim­mer­mäd­chen und ent­deckst die Lei­chen…” Sie bricht mit­ten im Satz ab. “Das ist wie ein schlech­ter Kri­mi”, sagt ihr Mann und schüt­telt den Kopf. 

(dpa)

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Rätselhafter Leichenfund in Niederbayern – Drei Tote mit Pfeilen in den Körpern


Der Tod von drei Men­schen in einer Pen­si­on in Pas­sau gibt Rät­sel auf : In den Kör­pern des Man­nes und der zwei Frau­en fan­den sich Pfei­le, die Ermitt­ler stell­ten zwei Arm­brüs­te sicher. Die Staats­an­walt­schaft ord­ne­te die Obduk­ti­on der Lei­chen an, wie die Poli­zei am Sonn­tag wei­ter mit­teil­te. Mit­ar­bei­ter der Pen­si­on hat­ten die Toten am Sams­tag in einem Zim­mer ent­deckt. Hin­wei­se auf eine Betei­li­gung wei­te­rer Men­schen gibt es laut Poli­zei nicht.

Was sich dort zuvor abge­spielt hat, ist noch unbe­kannt. Fra­gen, ob sich mög­li­cher­wei­se zwei Betei­lig­te gegen­sei­tig erschos­sen haben oder sich eine Per­son selbst erschos­sen hat, blie­ben zunächst offen. Ab dem 18. Lebens­jahr kön­nen Arm­brüs­te frei erwor­ben wer­den, sagt am Sonn­tag ein Spre­cher des Deut­schen Schüt­zen­bun­des in Wies­ba­den.

Bei den Toten han­delt es sich um einen 53-jäh­ri­gen Mann sowie um zwei Frau­en im Alter von 33 und 30 Jah­ren. Sie sind deut­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge. Der 53-Jäh­ri­ge und die 33-Jäh­ri­ge stam­men laut der Ermitt­ler aus Rhein­land-Pfalz, die 30-Jäh­ri­ge aus Nie­der­sach­sen. Sie hat­ten sich am Frei­tag in der Pen­si­on ein­ge­mie­tet. In wel­chem Ver­hält­nis sie zuein­an­der stan­den, war unklar. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Die Obduk­ti­on der Lei­chen soll zu Wochen­be­ginn erfol­gen und Hin­wei­se unter ande­rem zur Todes­ur­sa­che geben.

Der Betrieb geht wei­ter

Die Pen­si­on liegt mit­ten im Grü­nen am Ran­de von Pas­sau an dem Fluss Ilz. Der Betrieb in der Pen­si­on geht sei­nen Gang. “Heu­te geöff­net” steht am Sonn­tag mit wei­ßer Krei­de auf einer Tafel geschrie­ben. Zum Sit­zen im Bier­gar­ten unter den Kas­ta­ni­en­bäu­men ist es zwar zu kalt, aber die Wirts­stu­be ist rap­pel­voll. Es dringt Stim­men­ge­wirr nach drau­ßen, Tel­ler klap­pern. Das idyl­lisch und ein­sam gele­ge­ne Aus­flugs­lo­kal ist in der Gegend beliebt. “Hier kön­nen Sie sich erho­len, ent­span­nen und wie­der Ihre inne­re Ruhe fin­den”, wirbt die Wirts­fa­mi­lie auf der Home­page.

Zu den drei Toten will sich die Fami­lie nicht äußern. “Kei­ne Zeit”, wim­melt eine Frau ab und ver­schwin­det in der Küche. Im Stock­werk dar­über lie­gen die Pen­si­ons­zim­mer. Dort bezieht gera­de eine jun­ge Frau die Bet­ten. Sofort stürmt ihre Kol­le­gin her­bei, hebt abweh­rend die Hän­de. “Wir geben kei­nen Kom­men­tar dazu.” Die bei­den ver­schwin­den im Bügel­zim­mer.

Die Nach­barn zei­gen Ver­ständ­nis. “Die kön­nen doch auch nichts dafür”, meint eine jun­ge Frau, die vor dem Wirts­haus gera­de einen Kin­der­wa­gen aus dem Auto hievt. “Stell dir vor, du bist das Zim­mer­mäd­chen und ent­deckst die Lei­chen…” Sie bricht mit­ten im Satz ab. “Das ist wie ein schlech­ter Kri­mi”, sagt ihr Mann und schüt­telt den Kopf. 

(dpa)

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