Mindestens 15 Tote bei Anschlag auf Wahlveranstaltung in Afghanistan


Die radi­kal­is­la­mi­schen Tali­ban hat­ten ange­kün­digt, alles zu tun, um die für den 20. Okto­ber ange­setz­te Par­la­ments­wahl zu sabo­tie­ren. Es war der drit­te Anschlag auf eine Wahl­kampf­ver­an­stal­tung in den zurück­lie­gen­den Tagen. Vor allem der Beginn der Wäh­ler­re­gis­trie­rung war von Gewalt über­schat­tet, im ers­ten Monat wur­den min­des­tens 68 Zivi­lis­ten getö­tet. (dpa)

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Zwei Tote und Milliardenschaden : Einmal Bewährung und drei Freisprüche nach Kölner Archiv-Einsturz


Die Staats­an­walt­schaft hat­te für drei der vier Ange­klag­ten Bewäh­rungs­stra­fen gefor­dert. Nach Über­zeu­gung des Land­ge­richts konn­te die Unglücks­ur­sa­che im Pro­zess geklärt wer­den.

Der Vor­sit­zen­de Rich­ter sag­te in der Urteils­be­grün­dung, es ste­he “ein­deu­tig und zwei­fels­frei” fest, dass das Archiv wegen eines gra­vie­ren­den Feh­lers beim Bau einer Schlitz­wand für eine neue U-Bahn-Hal­te­stel­le ein­stürz­te. Dies sei die allei­ni­ge Ursa­che für das Unglück, eine ande­re gebe es nicht. Dem Archiv­ge­bäu­de sei “förm­lich der Boden unter den Füßen” ent­zo­gen wor­den.

Bei dem Ein­sturz waren am 3. März 2009 zwei Anwoh­ner ums Leben gekom­men. Unzäh­li­ge his­to­ri­sche Doku­men­te wur­den ver­schüt­tet, der Scha­den liegt nach Schät­zung der Stadt Köln bei 1,2 Mil­li­ar­den Euro.

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Laut Ankla­ge waren Arbei­ter 2005 beim Aus­hub der Gru­be auf einen Gesteins­block gesto­ßen, den sie nicht besei­ti­gen konn­ten. Statt­des­sen hät­ten sie um das Hin­der­nis her­um gebag­gert, so dass in einer unter­ir­di­schen Beton­wand ein Loch ent­stand. Durch die­se Fehl­stel­le sei­en am Unglücks­tag plötz­lich gro­ße Men­gen Sand und Kies in die Bau­gru­be ein­ge­bro­chen.

Der seit Janu­ar lau­fen­de Pro­zess stand unter Zeit­druck, weil im März 2019 die Ver­jäh­rungs­frist endet. (dpa)

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Brand in indischem Stahlwerk – Neun Tote


Bei plan­mä­ßi­gen War­tungs­ar­bei­ten in dem Werk im zen­tral­indi­schen Bhi­l­ai sei am Diens­tag ein Feu­er in einer Gas­lei­tung aus­ge­bro­chen. Die Flam­men wur­den den Anga­ben zufol­ge unter Kon­trol­le gebracht. Fern­seh­bil­der zeig­ten, wie Rauch­schwa­den das staat­li­che Werk umga­ben. In Bhi­l­ai wer­den unter ande­rem Eisen­bahn­schie­nen her­ge­stellt. (dpa)

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Südsudan : Bürgerkrieg fordert beinahe 400.000 Tote (Video)


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Im Bür­ger­krieg im Süd­su­dan sind laut einem Bericht des US-Außen­mi­nis­te­ri­ums bis­her bei­na­he 400.000 Men­schen ums Leben gekom­men.
Das Enga­ge­ment des Wes­tens im roh­stoff­rei­chen afri­ka­ni­schen Land war alles ande­re als unei­gen­nüt­zig. Doch der Plan scheint vor­erst nicht auf­ge­gan­gen zu sein. Der­zeit spielt das Land weder in den Medi­en noch in der Diplo­ma­tie eine Rol­le. Ein­zig das Ster­ben geht wei­ter.

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Bus stürzt in Schlucht : Mindestens 20 Tote in Kaschmir


Ers­ten Unter­su­chun­gen zufol­ge habe ein tech­ni­scher Defekt am Lenk­rad zu dem Unglück geführt. Drei Ver­letz­te befän­den sich in erns­tem Zustand, hieß es wei­ter. Der Bus sei mit 32 Men­schen über­la­den gewe­sen.

Indi­en hat welt­weit die meis­ten Tote durch Ver­kehrs­un­fäl­le. Jedes Jahr ster­ben durch­schnitt­lich 135.000 Men­schen auf den Stra­ßen. Grund sind häu­fig schlech­te Stra­ßen­ver­hält­nis­se, untaug­li­che Fahr­zeu­ge und eine rück­sichts­lo­se Fahr­wei­se. (dpa)

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Tanklastwagen kollidiert mit Lkw in Kongo : Mindestens 50 Tote


Der Tank­last­wa­gen war auf dem Weg von der öst­li­chen Stadt Mata­di in die Haupt­stadt Kin­sha­sa. Wie genau es zu der Kol­li­si­on mit dem Lkw kam, war zunächst unklar. Der Tank­last­wa­gen explo­dier­te und lös­te einen Brand im Mbu­ba aus. In der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kon­go sowie in vie­len afri­ka­ni­schen Län­dern kommt es oft zu töd­li­chen Ver­kehrs­un­fäl­len, unter ande­rem wegen schlech­ter Stra­ßen und defek­ter Fahr­zeu­ge. (dpa)

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Neue Bilanz : Mehr als 1.200 Tote in Indonesien


Unter den Trüm­mern von Häu­sern und im Schlamm wer­den noch vie­le wei­te­re Lei­chen ver­mu­tet. Immer noch gibt es Nach­be­ben. Wahr­schein­lich wird es noch Tage dau­ern, bis das gan­ze Aus­maß der Kata­stro­phe klar ist. Der Spre­cher der Behör­de, Suto­po Nug­ro­ho, berich­te­te von mehr als 800 Ver­letz­ten. Min­des­tens 99 Men­schen wer­den noch ver­misst. (dpa)

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Retter suchen weiterhin nach Überlebenden auf Sulawesi — mehr als 800 Tote


Nach der bis­he­ri­gen Bilanz kamen durch die Erd­be­ben von Frei­tag und den dadurch aus­ge­lös­ten Tsu­na­mi min­des­tens 832 Men­schen ums Leben. Mehr als 500 wur­den teils schwer ver­letzt. Aus der Stadt Dong­ga­la im Nor­den gab es nach Anga­ben von Vize­prä­si­dent Jus­uf Kal­la noch kei­ner­lei zuver­läs­si­ge Infor­ma­tio­nen. In der 350.000-Einwohner-Stadt Palu, die beson­ders schlimm getrof­fen wur­de, gab es immer noch kei­nen Strom. Die Han­dy-Net­ze funk­tio­nier­ten nur gele­gent­lich. (dpa)

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Mindestens 97 Tote durch Cholera in Nigeria


Der Aus­bruch war vor zwei Wochen im Bun­des­staat Bor­no regis­triert wor­den. Seit Frei­tag gebe es auch Fäl­le im Nach­bar­staat Yobe, wie das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um erklär­te. Dem­nach sei­en 3.126 Men­schen in den bei­den Pro­vin­zen infi­ziert. Die­se lie­gen im Nord­os­ten des Lan­des, wo die isla­mis­ti­sche Ter­ror­grup­pe Boko Haram aktiv ist. Cho­le­ra wird in der Regel durch kon­ta­mi­nier­tes Was­ser über­tra­gen. Die Krank­heit kann schwe­ren Durch­fall und Erbre­chen aus­lö­sen und für Kin­der, Alte und Kran­ke lebens­ge­fähr­lich sein. (dpa)

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