300 Migranten stürmen EU-Grenzzaun in Marokko — Ein Toter, 19 Verletzte


An dem Mas­sen­an­sturm betei­lig­ten sich den Berich­ten zufol­ge gegen neun Uhr mor­gens vor allem jun­ge Män­ner aus Län­dern süd­lich der Saha­ra. Die­je­ni­gen, denen die Über­win­dung der Grenz­zäu­ne gelang, wur­den ins Erst­auf­nah­me­zen­trum (CETI) gebracht. Erst am Sams­tag hat­te der spa­ni­sche Innen­mi­nis­ter Fer­nan­do Gran­de-Mar­las­ka in Madrid sei­nen marok­ka­ni­schen Amts­kol­le­gen Abde­loua­fi Laf­tit emp­fan­gen, um “vor allem über den Migra­ti­ons­druck” zu spre­chen.

Der letz­te erfolg­rei­che Mas­sen­an­sturm war im Juli in der zwei­ten Nord­afri­ka-Exkla­ve Spa­ni­ens, Ceu­ta, regis­triert wor­den. Damals hat­ten mehr als 600 Migran­ten das spa­ni­sche Gebiet erreicht. (dpa)

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Gasexplosionen nahe Boston — ein Toter, dutzende Häuser in Brand


Das 18-jäh­ri­ge Todes­op­fer habe in einem Auto geses­sen, als ein Kamin auf den Wagen stürz­te. Im Kran­ken­haus sei er wenig spä­ter sei­nen Ver­let­zun­gen erle­gen.

Ret­tungs­kräf­te sei­en zu 70 Häu­sern in drei Klein­städ­ten im US-Bun­des­staat Mas­sa­chu­setts geru­fen wor­den, in denen es Brän­de, Explo­sio­nen oder zumin­dest Gas­ge­ruch gege­ben habe, teil­te die Poli­zei des Bun­des­staa­tes am Don­ners­tag (Orts­zeit) auf Twit­ter mit. Es sei davon aus­zu­ge­hen, dass die Zahl der betrof­fe­nen Haus­hal­te in Law­rence, Ando­ver und North Ando­ver noch stei­gen wer­de.

Die Pro­ble­me sind offen­bar auf das Netz des Ver­sor­gers Colum­bia Gas zurück­zu­füh­ren. Die Poli­zei rief alle Gas­kun­den des Unter­neh­mens auf, ihre Häu­ser zu ver­las­sen. Vor­sorg­lich wur­de der Strom in der gan­zen Gegend abge­stellt. Die Behör­den baten alle Anwoh­ner ohne Strom, eben­falls ihre Woh­nun­gen zu ver­las­sen. Zehn­tau­sen­de waren betrof­fen. Auch die Gas­lei­tun­gen soll­ten ent­leert wer­den. (dpa)

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Israel greift erneut Syrien an : Ein Toter, vier Verletzte bei Luftangriffen


Dabei sol­len israe­li­sche Kampf­flug­zeu­ge aus gro­ßer Höhe über dem liba­ne­si­schen Staats­ge­biet meh­re­re Rake­ten in Rich­tung auf das Wadi Ayoun in der syri­schen Pro­vinz Hama und auf die Stadt Bani­yas in der Küs­ten­pro­vinz Lata­kia abge­feu­ert haben. Die syri­sche Nach­rich­ten­agen­tur SANA berich­tet, dass fünf der israe­li­schen Rake­ten von der syri­schen Luft­ab­wehr abge­fan­gen wur­den.

Die syri­sche Regie­rung hat Isra­el meh­re­rer Luft­an­grif­fe gegen die Regie­rungs­trup­pen und alli­ier­te mili­tä­ri­sche Ein­rich­tun­gen beschul­digt, dar­un­ter ein Luft­an­griff gegen eine Ein­rich­tung zur Waf­fen­for­schung im Juli.

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Ein Toter und mehrere Verletzte bei neuer Gewalt an Gaza-Grenze


Bei den israe­li­schen Gegen­at­ta­cken wur­de ein Paläs­ti­nen­ser getö­tet, acht wei­te­re sei­en ver­letzt wor­den, teil­te das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um in Gaza mit. Drei Israe­lis wur­den nach Anga­ben des Ret­tungs­diens­tes durch den Rake­ten­be­schuss leicht ver­letzt. Seit Ende März sind bei Pro­tes­ten und Kon­fron­ta­tio­nen nach Anga­ben des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums in Gaza rund 160 Paläs­ti­nen­ser von israe­li­schen Sol­da­ten getö­tet wor­den. Ein israe­li­scher Sol­dat wur­de erschos­sen.

Die Paläs­ti­nen­ser for­dern ein Ende der Gaza-Blo­cka­de und ein Rück­kehr­recht in ihre frü­he­re Hei­mat oder die ihrer Eltern und Groß­el­tern. Die­se Dör­fer oder Städ­te gehö­ren heu­te zum israe­li­schen Staats­ge­biet. Sie bezie­hen sich dabei auf Flucht und Ver­trei­bung Hun­dert­tau­sen­der Men­schen im Zuge der israe­li­schen Staats­grün­dung 1948. Isra­el lehnt die For­de­run­gen ab. Die im Gaza­strei­fen herr­schen­de Hamas wird von Isra­el, der EU und den USA als Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on ein­ge­stuft. Sie hat sich die Zer­stö­rung Isra­els auf die Fah­ne geschrie­ben. (dpa)

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Hamburg : Auto kracht gegen Linienbus : Ein Toter und fünf Verletzte


Der Fah­rer des Autos ver­letz­te sich bei dem Unfall schwer, vier Fahr­gäs­te im Bus leicht. Der Bei­fah­rer erlag in einer Kli­nik sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Poli­zis­ten bemerk­ten wäh­rend der Ret­tungs­ak­ti­on bei dem Auto­fah­rer star­ken Alko­hol­ge­ruch. Gegen ihn wird nun wegen des Ver­dachts der Trun­ken­heit im Ver­kehr ermit­telt, so die Spre­che­rin. (dpa)

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Proteste im Irak : Mindestens ein Toter und zahlreiche Verletzte


Die Gewalt eska­lier­te nach meh­re­ren Tref­fen von Pre­mier­mi­nis­ter Hai­der al-Aba­di mit Regie­rungs­ver­tre­tern in der Pro­vinz Bas­ra am Frei­tag. Unter ande­rem hat­te Aba­di den Chef der staat­li­chen Ener­gie­ver­sor­gung sowie hoch­ran­gi­ge Mili­tär­ver­tre­ter getrof­fen. Kurz nach den Gesprä­chen stürm­ten Demons­tran­ten das Hotel, in dem die Tref­fen statt­ge­fun­den hat­ten. In der Pro­vinz Maisan wur­de ein Mensch getö­tet, als Demons­tran­ten ver­such­ten, Regie­rungs­ge­bäu­de zu stür­men. Bei Zusam­men­stö­ßen mit der Poli­zei wur­den laut Medi­en­be­rich­ten 15 Men­schen ver­letzt. In der Pro­vinz Di Kar wur­den dem­nach 25 Bereit­schafts­po­li­zis­ten ver­letzt, als sie einen Ansturm von Demons­tran­ten auf das Haus des Gou­ver­neurs abwehr­ten. Meh­re­re Demons­tran­ten wur­den fest­ge­nom­men. (dpa)

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Ein Toter bei Zusammenstößen zwischen Migranten in Patras


Die Zusam­men­stö­ße bra­chen am Frei­tag aus und dau­er­ten bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags. Dabei sei es allen Anzei­chen nach um die Kon­trol­le von ver­las­se­nen Lager­hal­len rund um den Hafen gegan­gen, hieß es aus Poli­zei­krei­sen. Aus wel­chem Land das Opfer stamm­te, wur­de zunächst nicht bekannt.

Die Hafen­stadt Patras gilt seit Jah­ren als Dreh­schei­be der Migra­ti­on von Grie­chen­land nach Ita­li­en. Zahl­rei­che über­wie­gend aus Afgha­ni­stan und Paki­stan stam­men­de Migran­ten ver­su­chen immer wie­der, sich in Last­wa­gen und ande­ren grö­ße­ren Fahr­zeu­gen zu ver­ste­cken, um auf eine der Fäh­ren zu kom­men, die täg­lich zu den ita­lie­ni­schen Häfen Bari, Anco­na, Tri­est und Brin­di­si aus­lau­fen. (dpa)

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Sozialamt will Arbeitsfähigkeit toter Britin überprüfen – Tochter muss Aschenurne vorzeigen


Der Inspek­tor des bri­ti­schen Minis­te­ri­ums für Arbeit und Ren­te (DWP) woll­te Loui­se Broxt­on auf­su­chen, um zu prü­fen, ob sie bereit sei, zur Erwerbs­tä­tig­keit zurück­zu­keh­ren, schreibt The Dai­ly Mail. Dabei soll die Behör­de ihrer Toch­ter zufol­ge die Bri­tin bereits im August als tot aner­kannt und sogar ihr Bei­leid aus­ge­spro­chen haben. Am Ende war die jun­ge Frau gezwun­gen, die ein­ge­äscher­ten Über­res­te ihrer Mut­ter als Beweis für deren Tod vor­zu­wei­sen, und zeig­te sich äußerst ent­setzt über den Vor­fall. Spä­ter reich­te das Minis­te­ri­um sei­ne Ent­schul­di­gung “für den admi­nis­tra­ti­ven Feh­ler” ein.

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Raketeneinschläge auf Moschee im türkischen Grenzgebiet : Ein Toter, 13 Verletzte


Wie Meh­met Teki­nars­lan, der Gou­ver­neur der Stadt, der tür­ki­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu mit­teil­te, habe eine Rake­te aus Syri­en die Calik Moschee wäh­rend der Gebe­te getrof­fen. Zwei der Ver­letz­ten sol­len sich in kri­ti­schem Zustand befin­den.

Der Angriff fand gegen 18:10 Uhr Orts­zeit (15:10 GMT) statt. Die Rake­te wur­de angeb­lich von den kur­di­schen Kämp­fern in der Nähe der nord­sy­ri­schen Stadt Afrin abge­feu­ert.

Der Gou­ver­neur teil­te dem tür­ki­schen NTV-Kanal mit, dass eine zwei­te Rake­te ein Wohn­ge­bäu­de etwa 100 Meter von der Moschee ent­fernt getrof­fen habe. Beim zwei­ten Anschlag sei­en min­des­tens fünf Men­schen ver­letzt wor­den.

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Am Mon­tag wur­den Berich­ten zufol­ge im tür­ki­schen Grenz­ge­biet durch einen Rake­ten­be­schuss zwei Kämp­fer der Frei­en Syri­schen Armee (FSA) getö­tet. Eine Rake­te habe ein Lager der FSA in der tür­ki­schen Pro­vinz Hatay getrof­fen, mel­de­te die tür­ki­sche Nach­rich­ten­agen­tur DHA am Mon­tag.

Zwölf wei­te­re Men­schen sei­en ver­letzt wor­den. Eine wei­te­res Geschoss sei in der Nach­bar­pro­vinz Kilis in der Nähe der Gesund­heits­di­rek­ti­on ein­ge­schla­gen, hier gab es zunächst kei­ne Anga­ben zu Opfern.

Die FSA unter­stützt die Tür­kei in dem Kon­flikt gegen die kur­di­sche YPG. Seit Beginn der tür­ki­schen “Ope­ra­ti­on Oli­ven­zweig” gegen Mili­zen in Nord­west­sy­ri­en schla­gen immer wie­der Rake­ten im tür­ki­schen Grenz­ge­biet ein.

Die Tür­kei hat­te am Sams­tag zunächst per Luft­schlä­gen eine Mili­tär­ope­ra­ti­on gegen kur­di­sche Mili­zen in Afrin gestar­tet. Am Sonn­tag waren dann von der Pro­vinz Kilis aus tür­ki­sche Boden­trup­pen in Syri­en ein­ge­rückt.

Am Sonn­tag sind im tür­ki­schen Bezirk Reyh­an­li ein Syrer getö­tet und min­des­tens 32 wei­te­re Men­schen ver­letzt wor­den. Die tür­ki­sche Armee rückt auf die kur­di­sche Enkla­ve Afrin vor.

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