Treffen zwischen Trump und Kim : Nordkorea fordert uneingeschränkte Beziehungen zu Südkorea


Das Tref­fen zwi­schen dem nord­ko­rea­ni­schen Regie­rungs­ober­haupt Kim Jong-un und dem US-ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Donald Trump im viet­na­me­si­schen Hanoi könn­te mit der Erklä­rung einer Been­di­gung des Korea-Krie­ges (1950−1953) ein­her­ge­hen. Nord- und Süd­ko­rea hof­fen zumin­dest auf eine wei­te­re Nor­ma­li­sie­rung der Bezie­hun­gen. Die US-Sank­tio­nen sind dabei ein Hin­der­nis. 

Am Diens­tag hieß es in den staat­li­chen nord­ko­rea­ni­schen Nach­rich­ten Maerie, dass Süd­ko­rea die Ange­le­gen­heit der ato­ma­ren Abrüs­tung von den inter­ko­rea­ni­schen Bezie­hun­gen tren­nen soll­te. Die Fort­schrit­te der Annä­he­run­gen sei­en viel zu gering und wür­den sich an der ato­ma­ren Abrüs­tung und den Sank­tio­nen aus Washing­ton ori­en­tie­ren : 

Es soll­ten kei­ne Bedin­gun­gen gestellt wer­den, solan­ge wir auf die Ent­wick­lung der inter­ko­rea­ni­schen Bezie­hun­gen hof­fen (…). Lei­der haben die Bezie­hun­gen noch nicht zu einer star­ken und prak­ti­schen Ent­wick­lung geführt und blie­ben nur Stim­mungs­ma­che. 

Die Sank­tio­nen sei­en “inhu­man, unge­recht” und Teil einer “feind­li­chen Macht”. Es sei an der Zeit für neue Bezie­hun­gen zwi­schen Nord- und Süd­ko­rea. Bis­lang ist es für die Regie­rung Süd­ko­reas unmög­lich, Ver­än­de­run­gen im Nor­den her­bei­zu­füh­ren, da mone­tä­re Mit­tel und tech­ni­sche Gerä­te nicht nach Nord­ko­rea gebracht wer­den dür­fen. 

Der süd­ko­rea­ni­sche Prä­si­dent Moon Jae-in hat­te ver­sucht, sei­nen Amts­kol­le­gen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten davon zu über­zeu­gen, dass es für die USA vor­teil­haft sei, wenn Süd­ko­rea sich um die Moder­ni­sie­rung Nord­ko­reas küm­me­re. 

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Russland warnt bei Treffen der fünf Nuklearmächte : Stufe der möglichen Konflikte ist gefährlich hoch


Bei dem Tref­fen der fünf Nukle­ar­mäch­te in Peking blieb eine gemein­sa­me Erklä­rung aus. Der rus­si­sche stell­ver­tre­ten­de Außen­mi­nis­ter Ser­gei Rjab­kow sieht hier­in einen Ver­trau­ens­ver­lust zwi­schen den Mit­glie­dern der fünf Nukle­ar­mäch­te. Die Situa­ti­on sei sehr ernst : 

Die Situa­ti­on im Hin­blick auf die inter­na­tio­na­le Sicher­heit hat sich nicht sta­bi­li­siert und sogar noch ver­schlech­tert. Die Stu­fe des Kon­flikt­po­ten­zi­als hat einen sehr gefähr­li­chen Punkt erreicht. 

Er sieht die abneh­men­de Sta­bi­li­tät welt­weit den Ver­su­chen eini­ger Staa­ten geschul­det, die Archi­tek­tur der Nicht­ver­brei­tungs­re­gime und der Rüs­tungs­kon­trol­le zu zer­stö­ren. Die Schwel­le für den Ein­satz ato­ma­rer Waf­fen wür­de sin­ken. 

Am Don­ners­tag wird Rjab­kow in einem sepa­ra­ten Tref­fen mit sei­ner US-Amts­kol­le­gin Andrea Thomp­son zusam­men­kom­men. Hier­bei soll es um den INF-Ver­trag gehen. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten kri­ti­sie­ren die rus­si­sche 9M729 Rake­te. Für Washing­ton stellt die­se Waf­fe einen Ver­trags­bruch dar und ver­an­lasst die USA zum ange­droh­ten Aus­tritt aus dem INF-Ver­trag. Der Ver­trag wur­de 1987 durch den dama­li­gen Staats­chef der Sowjet­uni­on Micha­el Gor­bat­schow und den US-Prä­si­den­ten Ronald Rea­gan unter­zeich­net. Dabei wur­de ver­ein­bart, alle Schiffs- oder Boden­ra­ke­ten mit Reich­wei­ten zwi­schen 500 und 5.500 Kilo­me­tern zu zer­stö­ren und bei­den Län­dern zu ver­bie­ten. 

Heu­te kri­ti­siert Russ­land im Gegen­zug zu den Anschul­di­gun­gen der USA, dass Trä­ger­ra­ke­ten auf US-amri­ka­ni­schen Abschuss­an­la­gen in Euro­pa in der Lage sind, Marsch­flug­kör­per mit Reich­wei­ten zu star­ten, die gera­de durch das gel­ten­de INF-Abkom­men ver­bo­ten sind.

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MH17-Abschuss : Moskau nennt Bedingung für trilaterales Treffen


Das ers­te tri­la­te­ra­le Tref­fen zwi­schen Russ­land, Aus­tra­li­en und den Nie­der­lan­den im Fall des Abstur­zes der malay­si­schen Boe­ing MH-17 in der Ost­ukrai­ne im Jahr 2014 kann laut der Spre­che­rin des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums, Maria Sach­a­ro­wa, in den nächs­ten Mona­ten statt­fin­den, wenn Ams­ter­dam und Can­ber­ra auf Ulti­ma­ten gegen­über Mos­kau ver­zich­ten.
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Unter den Augen der DITIB : “II. Treffen der europäischen Muslime” in Köln mit Islamisten


Neue Kri­tik gegen den Mosche­en-Ver­band Ditib. Das Tref­fen in Köln vom 2. bis 4. Janu­ar fand unter dem Titel “II. Tref­fen der euro­päi­schen Mus­li­me” statt. Ver­an­stal­tet wur­de sie von DITIB gemein­sam mit der Reli­gi­ons­be­hör­de Diya­net der tür­ki­schen Regie­rung. Unter den über 100 Gäs­ten befan­den sich laut dem Köl­ner Stadt-Anzei­ger auch zwei Mus­lim­brü­der. Ein Spre­cher der DITIB sag­te der Deut­schen Pres­se-Agen­tur auf Nach­fra­ge, es sei wich­tig, mit allen “gesell­schaft­lich rele­van­ten Grup­pen im Aus­tausch” zu blei­ben. Zwei Teil­neh­mer von der Mus­lim­bru­der­schaft sei­en iden­ti­fi­ziert wor­den, “die den Mus­lim­brü­dern und damit radi­ka­len Isla­mis­ten zuge­rech­net wer­den”. Dies bestä­tig­te der NRW-Ver­fas­sungs­schutz.

DITIB ist der größ­te Moschee­ver­band in Deutsch­land. Dem Ver­band wird vor­ge­wor­fen, von Anka­ra aus gelenkt zu wer­den. Im Zuge der deut­schen Islam­kon­fe­renz wur­de dis­ku­tiert, wie mehr Ima­me in Deutsch­land aus­ge­bil­det wer­den könn­ten, damit die Tür­kei weni­ger Ima­me nach Deutsch­land ent­sen­det. Gefor­dert wur­de auch eine Steu­er für gläu­bi­ge Mus­li­me, um die isla­mi­schen Gemein­den unab­hän­gi­ger vom Aus­land zu machen.

Die Kon­fe­renz in Köln befass­te sich mit den The­men “Zukunft der Mus­li­me in Euro­pa : Chan­cen und Risi­ken”, “Struk­tu­rel­le Pro­ble­me von isla­mi­schen Insti­tu­tio­nen in Euro­pa und recht­li­che Pro­zes­se”, “Nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen reli­gi­ös moti­vier­ter Bewe­gun­gen auf Mus­li­me”, “Flücht­lin­ge und Kon­struk­ti­on der Iden­ti­tät einer neu­en mus­li­mi­schen Genera­ti­on : isla­mi­sche Reli­gi­ons­päd­ago­gik” und “Stra­te­gi­en gegen nega­ti­ve Wahr­neh­mung des Islams in den euro­päi­schen Medi­en”.

Sor­ge um zuneh­men­de Isla­mo­pho­bie 

In einer Abschluss­erklä­rung auf der Web­sei­te der DITIB wird fest­ge­hal­ten, dass “die Mus­li­me, deren Wur­zeln bis in die Tie­fen der Geschich­te nach Euro­pa hin­ein­rei­chen, (…) auch heut­zu­ta­ge ein untrenn­ba­rer Teil des euro­päi­schen Kon­ti­nents [sind]. (…) Folg­lich kön­nen Dis­kri­mi­nie­run­gen im Bereich der Rech­te ; Nach­läs­sig­kei­ten im Bereich der Ver­ant­wor­tun­gen ; Aus­gren­zun­gen im Bereich der Teil­ha­be am Leben und der Teil­ha­be in der Gestal­tung der Zukunft sowie soci­al engi­nee­ring kei­nes­wegs akzep­tiert wer­den”. Als beson­ders besorg­nis­er­re­gend wird die Isla­mo­pho­bie her­aus­ge­stellt, die “eine fak­ti­sche und tät­li­che Dimen­si­on erreicht hat”. Selbst Kin­der wür­den Opfer von Anfein­dun­gen und Gewalt. 

Es wer­den Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen erwähnt, die isla­mi­sche Begrif­fe miss­brau­chen. Die Mus­lim­brü­der, die ihren Ursprung in Ägyp­ten haben, tau­chen hier nicht auf. Das Erken­nungs­merk­mal der Mus­lim­brü­der sind vier aus­ge­streck­te Fin­ger einer Hand.

Sicher­heits­be­hör­den war­nen vor wach­sen­der Anhän­ger­schaft der Mus­lim­brü­der

Sicher­heits­be­hör­den in Deutsch­land gehen von einer wach­sen­den Zahl von Anhän­gern der Mus­lim­brü­der (von über 1.000) aus, beson­ders im Bun­des­land Nord­rhein-West­fa­len. Zu ihrem Netz­werk gehö­ren 14 Moschee­ver­ei­ne, 109 radi­ka­le Gebets­häu­ser sowie 50 isla­mi­sche Zen­tren. Die zen­tra­le Stel­le ist die “Isla­mi­sche Gemein­schaft in Deutsch­land e.V.” (IGD) in Köln. Die Gefahr, die von den Mus­lim­brü­dern aus­ge­he, sei viel grö­ßer als die durch die Sala­fis­ten, so der NRW-Ver­fas­sungs­schüt­zer, Burk­hard Frei­er, gegen­über dem Focus : 

Die IGD und das Netz­werk koope­rie­ren­der Orga­ni­sa­tio­nen ver­fol­gen trotz gegen­tei­li­ger Beteue­run­gen vor allem eines : die Errich­tung isla­mi­scher Got­tes­staa­ten und in letz­ter Kon­se­quenz auch in Deutsch­land. 

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Haushaltssperre in den USA : Kein Durchbruch bei Treffen Trumps mit Demokraten


Das Wei­ße Haus hat­te die Vor­la­ge aber bereits als “Rohr­kre­pie­rer” abge­tan, weil dar­in nicht die nöti­gen Mit­tel für eine Grenz­si­che­rung vor­ge­se­hen sei­en.

Kurz vor Weih­nach­ten war ein “Shut­down” für meh­re­re Bun­des­mi­nis­te­ri­en in Kraft getre­ten, weil ein Bud­get­ge­setz für die­se Res­sorts fehlt. Die Demo­kra­ten schla­gen ein Bud­get­ge­setz vor, das die Finan­zie­rung fast aller die­ser Minis­te­ri­en bis Ende Sep­tem­ber sicher­stel­len wür­de. Ledig­lich das Hei­mat­schutz­mi­nis­te­ri­um — in des­sen Auf­ga­ben­ge­biet die Grenz­si­che­rung fällt — wäre nur bis zum 8. Febru­ar finan­ziert. Pelo­si ver­wies dar­auf, dass dadurch ein guter Monat Zeit blei­be, um den Streit über die Mau­er aus­zu­räu­men. Trump hat fünf Mil­li­ar­den Dol­lar für den Bau einer Mau­er an der Gren­ze zu Mexi­ko gefor­dert.

Mehr zum The­ma — Zum drit­ten Mal in Trumps Amts­zeit : Hin­ter­grund der aktu­el­len Haus­halts­sper­re

Der Frak­ti­ons­chef der Demo­kra­ten im Senat, Chuck Schu­mer, rief Trump dazu auf, den Gesetz­ent­wurf zu akzep­tie­ren, statt die von dem “Shut­down” betrof­fe­nen Ame­ri­ka­ner als “Gei­seln” zu neh­men. Wegen der Haus­halts­sper­re sind Hun­dert­tau­sen­de Regie­rungs­be­diens­te­te im Zwangs­ur­laub oder müs­sen vor­erst ohne Gehalt arbei­ten. Zur mög­li­chen Dau­er des “Shut­downs” sag­te Trump am Mitt­woch vor dem Spit­zen­tref­fen mit den Demo­kra­ten, es kön­ne sich lan­ge hin­zie­hen. Es kön­ne sich aber auch schnell eine Eini­gung erge­ben. (dpa)

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Trump kündigt an : Treffen mit Kim Jong-un wird bald stattfinden


Ohne sei­ne Poli­tik gegen­über Nord­ko­rea und sein Tref­fen mit dem nord­ko­rea­ni­schen Regie­rungs­ober­haupt, so ist sich US-Prä­si­dent Donald Trump sicher, wäre es bald zu einem “gro­ßen, fet­ten Krieg in Asi­en” gekom­men. Über Twit­ter ließ Trump ges­tern ver­lau­ten, dass er sich dar­auf freue, Kim wie­der zu tref­fen. Das nord­ko­rea­ni­sche Regie­rungs­ober­haupt Kim Jong-un “ver­ste­he so gut”, dass sein Land “ein gro­ßes wirt­schaft­li­ches Poten­zi­al” besä­ße. 

In sei­ner Neu­jahrs­an­spra­che kri­ti­sier­te Kim Jong-un Trump für die Nicht­ein­hal­tung von Abma­chun­gen. Im Fern­se­hen sag­te er : 

Falls die USA ihre vor der gan­zen Welt gemach­ten Ver­spre­chen nicht erfül­len, unse­re Geduld falsch ein­schät­zen und an Sank­tio­nen und Druck­mit­teln fest­hal­ten, um Din­ge ein­sei­tig zu erzwin­gen, wer­den wir wahr­schein­lich kei­ne ande­re Wahl haben, als einen neu­en Weg aus­zu­lo­ten. 

Nord­ko­rea erwar­tet die Auf­he­bung von Sank­tio­nen. Kim Jong-un sag­te, er sei immer bereit, Trump zu tref­fen. Er sprach auch die gemein­sa­men Mili­tär­übun­gen von Süd­ko­rea und den USA an, wel­che für Pjöng­jang eine Aggres­si­on und die Erpro­bung des Krie­ges gegen den Nor­den dar­stel­len. Süd­ko­rea will die Mili­tär­übun­gen in die­sem Jahr ver­klei­nern. Washing­ton stimm­te unter der Bedin­gung zu, Nord­ko­rea müs­se Fort­schrit­te für die Denu­kle­a­ri­sie­rung vor­le­gen. 

Wann Washing­ton die Sank­tio­nen auf­he­ben oder lockern wird, ist nicht bekannt. Ste­phen Bie­gun, der US-Son­der­be­auf­trag­te für Nord­ko­rea, sag­te, es gäbe von US-Sei­te kei­ner­lei Inten­tio­nen, die Sank­tio­nen zu lockern. Der­weil ver­sucht Seo­ul, die Annä­he­rung an Pjöng­jang vor­an­zu­trei­ben. Die Stra­ßen und das Schie­nen­netz sol­len moder­ni­siert sowie die Bewaff­nung und die Grenz­pos­ten redu­ziert wer­den. 

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Kreml : Treffen zwischen Trump und Putin vereinbart — Vorbereitungen laufen weiter


Laut dem Kreml hat es aus Washing­ton kei­ne Absa­ge des geplan­ten Tref­fens zwi­schen US-Prä­si­dent Donald Trump und sei­nem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Wla­di­mir Putin am Ran­de des G20-Gip­fels in Argen­ti­ni­en gege­ben. Das erklär­te Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow. Zuvor hat­te Trump nach den Ereig­nis­sen im Asow­schen Meer das Tref­fen der bei­den Staats­chefs infra­ge gestellt.

Die Vor­be­rei­tun­gen für das Tref­fen wür­den “fort­ge­setzt”, so Pes­kow am Mitt­woch. Er beton­te :

Wir haben kei­ne gegen­tei­li­gen Infor­ma­tio­nen von unse­ren US-Kol­le­gen.

Trump hat­te gegen­über der Washing­ton Post gesagt, dass er die Gesprä­che mit Putin als Reak­ti­on auf den jüngs­ten Vor­fall nahe der Meer­enge von Kertsch, bei dem Russ­land drei ukrai­ni­sche Mari­ne­schif­fe beschlag­nahm­te, absa­gen könn­te. Laut Mos­kau waren die ukrai­ni­schen Schif­fe in rus­si­sches Hoheits­ge­biet ein­ge­drun­gen.

Mehr zum The­ma — “Ver­hal­ten wird Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen” — NATO-Gene­ral­se­kre­tär zu Vor­fall im Schwar­zen Meer

Des Wei­te­ren teil­te Pes­kow mit, dass es wäh­rend des G20-Gip­fels mög­li­cher­wei­se auch ein Tref­fen zwi­schen Putin und dem sau­di­schen Kron­prin­zen Moham­mad bin Sal­man geben wer­de. Ein Tref­fen zwi­schen Trump und dem Kron­prin­zen, dem die CIA eine Ver­wick­lung in den Mord an Jamal Khash­og­gi vor­wirft, sei hin­ge­gen nicht geplant, so der Natio­na­le Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton. Er füg­te jedoch hin­zu, dass er “nichts aus­schlie­ßen” wol­le.

Der jähr­lich aus­ge­rich­te­te G20-Gip­fel wird am Frei­tag in Bue­nos Aires unter extre­men Sicher­heits­vor­keh­run­gen eröff­net. 

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IDF-Kommandant macht öffentlich : Treffen zwischen Verteidigungsminister und syrischen Rebellen


Zwi­schen 2013 und 2015 war Jaa­lon Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Isra­els. Der Gene­ral­ma­jor Gers­hon Haco­hen sprach auf einer Kon­fe­renz des Israe­li­schen Insti­tuts für Demo­kra­tie, als er erklär­te, dass sich Jaa­lon wäh­rend sei­ner Amts­zeit mit syri­schen Rebel­len getrof­fen habe. Haco­hen sei auch selbst Augen­zeu­ge des Tref­fens gewe­sen. Seit Sep­tem­ber 2014 ist Haco­hen im Ruhe­stand. Über den Inhalt der Gesprä­che und die zeit­li­che Ein­ord­nung woll­te er nichts sagen. Er sag­te ledig­lich, dass Jaa­lon einen der Rebel­len gefragt habe, ob die­ser ein Sala­fist sei, weil der Minis­ter “ver­ste­hen woll­te, um wen es sich han­del­te”. 

Haco­hen erin­nert sich an die Zusam­men­kunft : 

Er (Jaa­lon) frag­te einen von ihnen : ‘Sag mal, bist du ein Sala­fist?’ Und der sag­te : ‘Ich weiß wirk­lich nicht, was ein Sala­fist ist. Wenn es bedeu­tet, dass ich mehr bete, dann ja. Frü­her habe ich ein­mal pro Woche am Frei­tag gebe­tet, jetzt bete ich fünf­mal am Tag. Ande­rer­seits wür­de ein Sala­fist wohl nicht mit den Zio­nis­ten zusam­men­ar­bei­ten.’

Nach Haco­hens Offen­ba­rung berich­te­te die Jeru­sa­lem Post, unter Beru­fung auf eige­ne Quel­len, dass das Tref­fen tat­säch­lich statt­ge­fun­den habe und das Haupt­the­ma auf der Tages­ord­nung die “huma­ni­tä­re Hil­fe” gewe­sen sei. Laut Jeru­sa­lem Post sei das Ergeb­nis der Gesprä­che eine Ver­ein­ba­rung über huma­ni­tä­re Hilfs­lie­fe­run­gen an die Bewoh­ner des syri­schen Teils der Golan­hö­hen. 

Die Bemü­hun­gen, die angeb­lich als ein­ma­li­ge Good­will-Ges­te begon­nen hat­ten, wur­den zur Ope­ra­ti­on “Good Neigh­bour” aus­ge­baut, die ihren Haupt­sitz im Juni 2016 offi­zi­ell eröff­ne­te. Seit­her hat Isra­el die Rebel­len offen unter­stützt. Die Regie­rung beharrt jedoch dar­auf, dass ihre Unter­stüt­zung rein huma­ni­tä­rer Art sei. Sie umfas­se die Behand­lung ver­wun­de­ter Kämp­fer und ihrer Fami­li­en und ihre Ver­sor­gung mit Treib­stoff, Medi­ka­men­ten, Lebens­mit­teln, Klei­dung und ande­ren Pro­duk­ten.

Nach­dem syri­sche Trup­pen die Kon­trol­le über den in der Hand von Rebel­len befind­li­chen Teil der Golan­hö­hen über­nom­men haben, soll die Ope­ra­ti­on die­ses Woche abge­schlos­sen wor­den sein. Zahl­rei­che Berich­te deu­ten jedoch dar­auf hin, dass die Unter­stüt­zung Isra­els für die Rebel­len nicht so huma­ni­tär ist, wie es Tel Aviv ger­ne dar­stel­len möch­te. 

Das Wall Street Jour­nal berich­te­te im ver­gan­ge­nen Jahr, dass die mut­maß­li­che huma­ni­tä­re Hil­fe, die bereits 2013 begon­nen hat­te, Bar­zah­lun­gen an Rebel­len­be­fehls­ha­ber umfass­te, die das Geld dazu ver­wen­de­ten, die Gehäl­ter der Mili­tan­ten zu bezah­len und Waf­fen und Aus­rüs­tung zu kau­fen. 

Es wur­de berich­tet, dass eine Grup­pe aus dem israe­li­schen Mili­tär eine monat­li­che Bei­hil­fe in Höhe von 5.000 Dol­lar erhielt. Die Höhe der Bei­hil­fen waren von der Fähig­keit der Rebel­len abhän­gig, der His­bol­lah, die für Isra­el ein Stell­ver­tre­ter des Iran ist, von der Gren­ze fern­zu­hal­ten. 

Anfang des Jah­res war die Jeru­sa­lem Post gezwun­gen, einen explo­si­ven Bericht über das Ein­ge­ständ­nis der IDF, dass sie syri­schen Rebel­len leich­te Waf­fen zur Ver­fü­gung gestellt hat­ten, wie­der zu löschen. Der Chef­re­dak­teur der Zei­tung sag­te RT im Sep­tem­ber, dass der Bericht “aus offen­sicht­li­chen Sicher­heits­grün­den” her­un­ter­ge­nom­men wur­de, wäh­rend die IDF es ablehn­ten, sich zu dem The­ma zu äußern.

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US-Vizepräsident bekräftigt Hardliner-Position vor Treffen zwischen Trump und Xi Jinping bei G20


Der stell­ver­tre­ten­de US-Prä­si­dent Mike Pence soll ver­kün­det haben, dass US-Prä­si­dent Donald Trump Chi­na die Mög­lich­keit für ein Han­dels­ab­kom­men gege­ben habe, die jedoch nicht lan­ge bestehen blei­be. Der Abschluss die­ses Abkom­mens kön­ne jedoch nur erfol­gen, wenn Peking einer gan­zen Lis­te an For­de­run­gen von­sei­ten der USA zustim­me.

Die­se For­de­run­gen beschrän­ken sich jedoch nicht nur auf den Han­del, so ein Mei­nungs­ar­ti­kel von der Washing­ton Post am Diens­tag.

Ein Abkom­men ist nur mög­lich, “wenn Peking bereit ist, mas­si­ve Ver­än­de­run­gen vor­zu­neh­men, die die Ver­ei­nig­ten Staa­ten in ihren wirt­schaft­li­chen, mili­tä­ri­schen und poli­ti­schen Akti­vi­tä­ten for­dern”, zitiert die Zei­tung Pence. Der Vize­prä­si­dent ver­wies auf Chi­nas Akti­vi­tä­ten im Süd­chi­ne­si­schen Meer sowie auf die “Ein­mi­schung der chi­ne­si­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei in die Poli­tik der west­li­chen Län­der”.

Pence “sag­te, dies sei Chi­nas bes­te (wenn nicht sogar letz­te) Chan­ce, ein Sze­na­rio des Kal­ten Krie­ges mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu ver­mei­den. […] Wenn Peking kei­ne bedeu­ten­den und kon­kre­ten Zuge­ständ­nis­se macht, sind die Ver­ei­nig­ten Staa­ten bereit, den wirt­schaft­li­chen, diplo­ma­ti­schen und poli­ti­schen Druck auf Chi­na zu erhö­hen”, so die Washing­ton Post.

Mehr zum The­ma — Han­dels­krieg gegen Chi­na : Das Bei­spiel “Apple”, Teil II

Wei­ter heißt es, dass der Poli­ti­ker der Mei­nung sei, dass die US-Wirt­schaft stark genug ist, um eine sol­che Eska­la­ti­on zu über­ste­hen, wäh­rend die chi­ne­si­sche Wirt­schaft weni­ger stra­pa­zier­fä­hig sei.

Die beschrie­be­nen Kom­men­ta­re sind im Wesent­li­chen eine Wie­der­ho­lung einer Rede, die Pence letz­ten Monat bei der Ver­an­stal­tung einer Denk­fa­brik hielt, in der er eine neue, stren­ge­re Chi­na-Poli­tik for­mu­lier­te, die dar­auf abzielt, Peking an allen Fron­ten zu kon­fron­tie­ren.

Trump wird sich Ende die­ses Monats mit dem chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten Xi Jin­ping bei dem nächs­ten G20-Gip­fel tref­fen und gab bereits ver­schie­de­ne Kom­men­ta­re ab, die dar­auf hin­deu­ten, dass ein Abkom­men in Arbeit ist. Nach­rich­ten­be­rich­te die­ser Woche deu­ten dar­auf hin, dass der chi­ne­si­sche Vize­pre­mier Liu He, der die Wirt­schafts­ver­hand­lun­gen auf chi­ne­si­scher Sei­te lei­tet, vor­her noch nach Washing­ton rei­sen könn­te.

Da Liu im Sep­tem­ber eine Rei­se abge­sagt hat­te, als es für Peking so aus­sah, dass die USA nicht ver­hand­lungs­be­reit sind, wäre ein Besuch des füh­ren­den Wirt­schafts­be­ra­ters des chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten ein kla­res Zei­chen dafür, dass Trump bereit ist, eine Art Abkom­men in Betracht zu zie­hen.

Im Zusam­men­hang mit der Arbeit an einem Deal könn­ten die Kom­men­ta­re von Pence als eine klas­si­sche Trump-Ver­hand­lungs­tak­tik ange­se­hen wer­den, die Peking unter Druck setzt, bei dem Tref­fen wäh­rend des G20-Gip­fels mehr anzu­bie­ten und den USA ent­ge­gen­zu­kom­men. Wenn dies nicht der Fall ist, ist es unwahr­schein­lich, dass die Prä­si­den­ten der bei­den Staa­ten sich auf einen Deal eini­gen kön­nen.

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