Trump : Haben Osama bin Ladens Sohn getötet


Bereits letz­ten Monat hat­te US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Mark Esper gesagt, dass sei­nen Infor­ma­tio­nen zufol­ge Ham­sa bin Laden, der auch als “Kron­prinz des Dschi­had” bekannt ist, getö­tet wor­den sein.

Laut der Erklä­rung des Wei­ßen Hau­ses soll die Ope­ra­ti­on, bei der Ham­sa bin Laden umkam, in der “Afghanistan/Pakistan regi­on” durch­ge­führt wor­den sein.

Bin Laden juni­or soll Trump zufol­ge eine wich­ti­ge Rol­le in der Al-Kai­da-Teror­ror­ga­ni­sa­ti­on gespielt haben und auch an der Pla­nung wei­te­rer Anschlä­ge betei­ligt gewe­sen sein.

Die Pres­se­mit­tei­lung ent­hält kei­ne Anga­ben zum Zeit­punkt der Ope­ra­ti­on.

Mehr Infor­ma­tio­nen in Kür­ze…

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Mögliche Entspannung im Iran-Konflikt nach Bolton-Abgang : Lockert Trump die Sanktionen ?


Seit­dem sich die USA ein­sei­tig aus dem Iran-Abkom­men zurück­ge­zo­gen haben, ist der Iran schwe­ren Wirt­schafts­sank­tio­nen aus­ge­setzt. Die Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Staa­ten ver­schlech­ter­ten sich. Die USA haben ihre Mili­tär­prä­senz am Per­si­schen Golf mas­siv erwei­tert. Bei­de Sei­ten spre­chen sich gegen­sei­tig regel­mä­ßig Dro­hun­gen aus.

Wäh­rend eines Gesprä­ches mit Jour­na­lis­ten deu­te­te Trump jedoch an, dass er eine Ent­span­nung im Kon­flikt anvi­sie­ren könn­te.

Wir wer­den sehen, was pas­siert”, sag­te er, als er zur Mög­lich­keit befragt wur­de, die Sank­tio­nen gegen den Iran zu lockern.

Obwohl das eine belieb­te Ant­wort des US-Prä­si­den­ten ist, mar­kiert sei­ne Äuße­rung eine Auf­wei­chung sei­ner Rhe­to­rik gegen­über dem Iran und des­sen Füh­rung. Noch vor eini­gen Wochen war sei­ne Rhe­to­rik von Dro­hun­gen mit wei­te­ren Sank­tio­nen und einem offe­nen Krieg geprägt.

Donald Trumps neu­es­te Erklä­rung kommt zwei Tage, nach­dem er gesagt hat­te, dass er “kein Pro­blem mit der Idee” habe, den ira­ni­schen Prä­si­den­ten Hassan Roha­ni am Ran­de der Gene­ral­ver­samm­lung zu tref­fen. Am Diens­tag erklär­te US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo – nor­ma­ler­wei­se ein Hard­li­ner im Iran-Kon­flikt – gegen­über Jour­na­lis­ten, dass Trump bereit sei, sich ohne Vor­aus­set­zun­gen zu tref­fen, aber dass die Sank­tio­nen für die abseh­ba­re Zukunft bestehen blei­ben wür­den.

Bezeich­nen­der­wei­se kom­men die neu­es­ten Schrit­te in Rich­tung Diplo­ma­tie mit Tehe­ran, nach­dem Trump den als Kriegs­fal­ken gel­ten­den Natio­na­len Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton ent­las­sen hat. Trump kün­dig­te den Abgang von Bol­ton, einem lang­jäh­ri­gen Befür­wor­ter eines mili­tä­ri­schen Regime­wech­sels im Iran, in einem Tweet am Diens­tag an.

Trump mach­te kein Geheim­nis aus sei­nen außen­po­li­ti­schen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten mit Bol­ton und beschwer­te sich angeb­lich bei Ver­trau­ten, dass Bol­ton immer wie­der ver­sucht habe, ihn “in einen Krieg” zu trei­ben. Die Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten über den Iran schei­nen für Trump der letz­te Trop­fen gewe­sen zu sein. Laut Bloom­berg bespra­chen er und Bol­ton die Locke­rung der Sank­tio­nen gegen Tehe­ran in der Nacht vor sei­ner Ent­las­sung, ein Schritt, gegen den sich Bol­ton ener­gisch gewehrt habe.

Mehr zum The­ma - Donald Trump feu­ert Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton

Ohne Bol­ton und ange­sichts Trumps – wenn auch nur mit leich­ter Ton­mil­de­rung – sind die Chan­cen auf eine Ver­hand­lung mit dem Iran wahr­schein­lich höher als je zuvor seit der Amts­über­nah­me von Trump im Jahr 2017. Den­noch mil­der­te der US-Prä­si­dent die Erwar­tun­gen mit sei­ner übli­chen Ambi­va­lenz.

Wir wür­den gern einen Deal mit dem Iran abschlie­ßen”, sag­te er Jour­na­lis­ten. “Aber wenn wir es nicht tun, ist das auch in Ord­nung.”

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CIA-Schlüsselspion aus Moskau “abgezogen” – aus Angst, dass Trump “den Mund nicht halten kann”?


US-Geheim­diens­te “haben einen ihrer wich­tigs­ten gehei­men Infor­man­ten inner­halb der rus­si­schen Regie­rung erfolg­reich aus Russ­land abge­zo­gen”, berich­te­te der Nach­rich­ten­sen­der CNN Mit­te 2017 unter Beru­fung auf anony­me Quel­len. Die­se wur­den als “meh­re­re Beam­te in der Trump-Regie­rung mit unmit­tel­ba­rer Kennt­nis der Sach­la­ge” zur gehei­men Mis­si­on beschrie­ben.

Mit dem Abzug wur­de angeb­lich nach dem Besuch des rus­si­schen Außen­mi­nis­ters Ser­gei Law­row und des rus­si­schen Bot­schaf­ters Ser­gei Kisl­jak im Wei­ßen Haus im Mai 2017 begon­nen. Der Anlass soll eine Befürch­tung gewe­sen sein, dass Trump und sei­ne Regie­rung “wie­der­holt gegen Regeln zum Umgang mit Geheim­in­for­ma­tio­nen ver­sto­ßen hät­ten und dazu bei­tra­gen könn­ten, den ver­deckt ope­rie­ren­den Infor­man­ten als Spi­on bloß­zu­stel­len”, so CNN.

Wäh­rend des Tref­fens soll Trump “hoch­klas­si­ge Infor­ma­tio­nen” über die Ter­ror­mi­liz “Isla­mi­scher Staat” in Syri­en mit Law­row und Kisl­jak geteilt haben, die von Isra­el bereit­ge­stellt wor­den sein sol­len. Die CIA focht die­se Behaup­tung jedoch an.

Das Nar­ra­tiv der CNN, dass die Cen­tral Intel­li­gence Agen­cy Ent­schei­dun­gen über Leben und Tod auf der Grund­la­ge von etwas ande­rem als objek­ti­ver Ana­ly­se und fun­dier­ter Infor­ma­ti­ons­samm­lung trifft, ist schlicht falsch”, erklär­te Britt­a­ny Bra­mell, die Direk­to­rin für Öffent­lich­keits­ar­beit bei der CIA. “Fehl­ge­lei­te­te Spe­ku­la­tio­nen, dass der Umgang des Prä­si­den­ten mit den hei­kels­ten Auf­klä­rungs­da­ten unse­rer Nati­on – auf die er jeden Tag Zugriff hat – eine angeb­li­che Extrak­ti­ons­ope­ra­ti­on nach sich zie­he, stim­men so nicht.”

Das schien auch Trump selbst gut genug zu sein. Er speis­te Repor­ter am Mon­tag ab – mit der Aus­sa­ge : “Was auch immer die CIA geant­wor­tet hat, ist für mich in Ord­nung. Ich weiß von nichts.”

Die Pres­se­spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Ste­pha­nie Gris­ham, dreh­te den Spieß um und blies zum Gegen­an­griff : “Die Bericht­erstat­tung von CNN ist nicht nur unwahr, son­dern hat auch das Poten­zi­al, Men­schen­le­ben in Gefahr zu brin­gen.”

Auch die Medi­en in Russ­land began­nen sofort mit Spe­ku­la­tio­nen über die Iden­ti­tät des angeb­li­chen Maul­wurfs und lie­ßen sich schnell auf Oleg Smo­len­kow ein. Vor 2010 arbei­te­te er in der rus­si­schen Bot­schaft in Washing­ton und dann im Regie­rungs­ap­pa­rat, bevor er zum Staats­rat der drit­ten Klas­se beför­dert wor­den sein soll. Smo­len­kow soll nicht im direk­ten Kon­takt mit Wla­di­mir Putin gestan­den haben – den­noch soll er sich dienst­lich häu­fig in Putins Umge­bung auf­ge­hal­ten und so die Mög­lich­keit gehabt haben, gehei­me Unter­la­gen des rus­si­schen Prä­si­den­ten abzu­fo­to­gra­fie­ren, aus denen eine Ein­mi­schung Russ­lands in die US-Prä­si­dent­schafts­wah­len fol­ge, so der CNN-Bericht. Am 14. Juli 2017 fuhr Smo­len­kow samt Frau und drei Kin­dern nach Mon­te­ne­gro in den Urlaub, wor­auf­hin sie alle spur­los ver­schwan­den. Die rus­si­sche Poli­zei nahm dar­auf­hin eine Ermitt­lung zu einem mög­li­chen Mord an ihnen auf.

Über­haupt liest sich die Geschich­te über einen hoch­ran­gi­gen US-Maul­wurf im Kreml wie ein Roman von Tom Clan­cy : Die Berich­ten­den stüt­zen sich auf “anony­me Quel­len” und “gehei­me Infor­ma­tio­nen”, sodass eine unab­hän­gi­ge Prü­fung nicht mög­lich ist.

Nach dem Wahl­kampf ist vor dem Wahl­kampf

Der rus­si­sche Duma­a­b­ge­ord­ne­te Franz Klin­ze­witsch, bis Febru­ar stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Ver­tei­di­gungs- und Sicher­heits­ko­mi­tees im Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­rat, wies den CNN-Bericht als “Fake News” zurück. Er sei auf einen Befehl geschrie­ben wor­den, “einen wei­te­ren Ver­such zur Dis­kre­di­tie­rung von Trump durch­zu­füh­ren”, zitiert TASS den Abge­ord­ne­ten.

Die Wer­tung sei­tens Klin­ze­witsch dürf­te auf die Tat­sa­che ver­wei­sen, dass die meis­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Main­stream-Medi­en die letz­ten drei Jah­re mit der För­de­rung der berüch­tig­ten “Russiagate”-Verschwörungstheorie im Namen der Demo­kra­ti­schen Par­tei der USA ver­brach­ten und sich kon­se­quent wei­ger­ten, ihr damit ver­bun­de­nes Fehl­ver­hal­ten anzu­er­ken­nen – und zwar obwohl der Son­der­be­ra­ter Robert Muel­ler nach einer zwei­jäh­ri­gen Ermitt­lung nichts gefun­den hat, was den US-Prä­si­den­ten belas­ten könn­te.

Dar­über hin­aus heu­er­ten die Nach­rich­ten­netz­wer­ke CNN und MSNBC eine Rei­he ehe­ma­li­ger US-Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter als selbst­er­nann­te Anti-Trump-Spe­zia­lis­ten an – Geheim­dienst­ler, von deren Spu­ren es im “Russiagate”-Skandal nur so wim­melt.

Auch dem US-Jour­na­lis­ten Aaron Maté “stin­ke” die gan­ze Sache. Er bemerk­te, dass kon­trol­lier­te Infor­ma­ti­ons­lecks aus der US-Geheim­dienst­ge­mein­schaft eine lan­ge Geschich­te haben – sie ist so lang wie die Prä­si­dent­schaft Donald Trumps. Es gehe dabei dar­um, “eine irre­füh­ren­de Ver­bin­dung” zwi­schen Trump und Russ­land her­zu­stel­len, das “Russiagate”-Narrativ vor­an­zu­trei­ben und Trump anschlie­ßend für die angeb­li­che Ver­wund­bar­keit irgend­wel­cher gehei­mer Quel­len zu beschul­di­gen.

Medi­en­be­rich­te als Signal zum Abzug von Infor­man­ten

An Bei­spie­len für sol­che Bericht­erstat­tung man­gelt es nicht. Ein Bericht von NBC vom Dezem­ber 2016 zitiert angeb­li­che hoch­ge­stell­te Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter, denen zufol­ge Wla­di­mir Putin per­sön­lich den Daten­dieb­stahl von Ser­vern der Demo­kra­ti­schen Par­tei der USA gelei­tet haben soll, um sich so in die US-Prä­si­dent­schafts­wah­len ein­zu­mi­schen. Die anony­men Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter sol­len sich bei ihren Aus­sa­gen unter ande­rem auf Quel­len in diplo­ma­ti­schen Krei­sen und Spio­ne der US-Ver­bün­de­ten gestützt haben, so NBC.

Deut­li­cher ist der Wort­laut eines Berich­tes der Washing­ton Post vom Juni 2017 : Ähn­li­che Ein­mi­schungs­vor­wür­fe gegen den rus­si­schen Prä­si­den­ten wer­den hier atmo­sphä­risch mit Ver­wei­sen auf Auf­klä­rungs­da­ten “aus den Tie­fen des rus­si­schen Regie­rungs­ap­pa­ra­tes” unter­malt.

In einem Arti­kel der New York Times sowie im CNN-Bericht selbst (bei­de erschie­nen bereits nach der angeb­li­chen Eva­kua­ti­on des mut­maß­lich von den USA Ange­wor­be­nen) wird mit Ver­wei­sen auf Geheim­dienst­mit­ar­bei­ter erklärt, dass Berich­te wie die des NBC und der Washing­ton Post bereits genü­gen, damit der Abzug eines gehei­men Infor­man­ten not­wen­dig wer­de. Damit fal­len Vor­wür­fe, Trump habe mit Ver­stö­ßen gegen Regeln im Umgang mit Geheim­in­for­ma­ti­on US-Infor­man­ten gefähr­det, zumin­dest in die­sem Fall und in mög­li­chen ande­ren ähn­li­chen Fäl­len flach. Viel­mehr wären der­ar­ti­ge Anschul­di­gun­gen gegen die Mit­ar­bei­ter der US-Geheim­diens­te selbst zu rich­ten, die sol­che Infor­ma­ti­ons­lecks orga­ni­sie­ren. Eine sol­che Fol­ge­rung lehnt CNN jedoch ab, weil ent­spre­chen­de Medi­en­be­rich­te, die zeit­nah vor dem angeb­li­chen Infor­man­ten-Abzug erschie­nen, “nicht gefun­den wer­den konn­ten”.

Gerüch­te und “Pulp Fic­tion”

Russ­lands Außen­mi­nis­ter Ser­gei Law­row erklär­te, den von den Medi­en als “US-Infor­mant” bezeich­ne­ten Oleg Smo­len­kow nie gese­hen zu haben.

Bezüg­lich die­ses Herrn wur­de heu­te ein Kom­men­tar des Pres­se­diens­tes des Kreml ver­öf­fent­licht. Ich habe ihn nie gese­hen, nie getrof­fen, habe weder sei­ne Kar­rie­re noch sei­ne ander­wei­ti­gen Bewe­gun­gen und Ver­set­zun­gen mit­ver­folgt. Und Gerüch­te zu kom­men­tie­ren, bin ich nicht Wil­lens”, lau­te­te die Ant­wort des rus­si­schen Chef­di­plo­ma­ten auf die ent­spre­chen­de Fra­ge bei einer Pres­se­kon­fe­renz.

Im von Law­row erwähn­ten Kom­men­tar gab Dmi­tri Pes­kow, Pres­se­spre­cher des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin, die Pres­se­be­rich­te zu Oleg Smo­len­kow der Lächer­lich­keit preis :

Tat­sa­che, Smo­len­kow war in der Prä­si­di­al­ver­wal­tung tätig, wur­de jedoch vor eini­gen Jah­ren auf inne­re Anord­nung hin ent­las­sen”, erklär­te Pes­kow. Smo­len­kow gehör­te nicht zur Kate­go­rie der obers­ten Bediens­te­ten, deren Pos­ten per Dekret besetzt wer­den, so der Pres­se­spre­cher wei­ter. “Das ist das Ein­zi­ge, was ich sagen kann, ande­re Infor­ma­ti­on liegt mir nicht vor. All die­se Über­le­gun­gen der US-Medi­en dar­über, wer wen in äußers­ter Dring­lich­keit abzog, wer wen vor wem ret­ten soll­te und so wei­ter – das gehört, wie Sie selbst ver­ste­hen, zur Gat­tung Pulp Fic­tion”, schloss Pes­kow ab.

Mehr zum The­ma — “Russiagate”-Journalist nimmt grund­le­gen­de Behaup­tun­gen zurück

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Irre Inkasso-Idee : Wie Trump mit historischen Anleihen Russland und China unter Druck setzen könnte


Als Bloom­berg Infor­ma­tio­nen ver­öf­fent­lich­te, dass die Trump-Admi­nis­tra­ti­on die Fra­ge der „Wie­der­erste­hung“ der chi­ne­si­schen Schul­den von vor einem Jahr­hun­dert betrach­tet, um sich zusätz­li­che Vor­tei­le im Han­dels­krieg gegen Chi­na zu ver­schaf­fen, dach­ten vie­le, dass die Nach­rich­ten­agen­tur ver­rückt gewor­den sei.
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Wegen “Monster-Hurrikan”: US-Präsident Trump sagt Polen-Besuch ab


Die Vor­her­sa­gen lie­ßen einen “Monster”-Sturm befürch­ten, erklär­te US-Prä­si­dent Donald Trump am Don­ners­tag­abend (Orts­zeit) in einer Video­bot­schaft. “Alles deu­tet dar­auf hin, dass er sehr hart zuschla­gen wird und dass es sehr groß wird”, sag­te Trump über den Hur­ri­kan “Dori­an”, der ab Sonn­tag oder Mon­tag auf die US-Küs­te im Bun­des­staat Flo­ri­da tref­fen könn­te. “Es sieht so aus, als wenn es ein abso­lu­tes Mons­ter sein könn­te.”

Die Regie­rung habe die bes­ten Exper­ten mobi­li­siert und schi­cke Nah­rungs­mit­tel und Was­ser in das Gebiet. Auch Eva­ku­ie­run­gen sei­en nicht aus­ge­schlos­sen.

Dori­an” sam­melt der­zeit über dem war­men Was­ser des west­li­chen Atlan­tiks Kraft und gilt mit Wind­bö­en von bis zu 170 Kilo­me­tern pro Stun­de inzwi­schen als Hur­ri­kan der Stu­fe zwei. Das Natio­na­le Hur­ri­kan-Zen­trum befürch­tet, dass “Dori­an” gar als mäch­ti­ger Wir­bel­sturm der Stu­fe vier von fünf im US-Bun­des­staat Flo­ri­da auf Land tref­fen könn­te. Es könn­te zu hef­ti­gen Regen, zer­stö­re­ri­schen Win­den und lebens­ge­fähr­li­chen Über­schwem­mun­gen kom­men. 

Vize­prä­si­dent Mike Pence reist nach War­schau 

Nach Flo­ri­da ver­häng­te auch der angren­zen­de Bun­des­staat Geor­gia den Aus­nah­me­zu­stand über die Küs­ten­ge­bie­te. Somit sol­len Vor­be­rei­tun­gen und Ret­tungs­ein­sät­ze erleich­tert wer­den. Je nach Ver­lauf könn­te “Dori­an” neben Flo­ri­da auch die Bun­des­staa­ten Geor­gia und South Caro­li­na tref­fen.

Wegen der Situa­ti­on kün­dig­te Trump auch an, für die USA wer­de nun Vize­prä­si­dent Mike Pence an den Gedenk­ver­an­stal­tun­gen zum Aus­bruch des Zwei­ten Welt­kriegs in Polen teil­neh­men.

Um sicher­zu­stel­len, dass alle Res­sour­cen der Bun­des­re­gie­rung auf den ankom­men­den Sturm fokus­siert sind, habe ich beschlos­sen, unse­ren Vize­prä­si­den­ten Mike Pence an die­sem Wochen­en­de an mei­ner Stel­le nach Polen zu schi­cken”, erklär­te Trump.

Tele­fo­nisch habe er sei­ne Ent­schei­dung auch Polens Prä­si­dent Andrzej Duda mit­ge­teilt und hof­fe, die Rei­se bald nach­ho­len zu kön­nen. Trump soll­te ursprüng­lich am Sonn­tag­mor­gen in War­schau ankom­men. Im klei­nen pol­ni­schen Pro­vinz­städt­chen Wie­lun und in der pol­ni­schen Haupt­stadt fin­den an die­sem Sonn­tag die Gedenk­fei­ern statt, an denen auch Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er teil­neh­men wird.

Der US-Prä­si­dent hat­te ver­gan­ge­ne Woche auch den Däne­mark-Besuch abge­sagt. Zuvor hat­te er mit der Idee, USA könn­ten Grön­land kau­fen, für Ver­wir­run­gen und Irri­ta­tio­nen gesorgt. Grön­land erteil­te dem eine Absa­ge, Däne­mark eben­so. Trump sag­te dar­auf­hin die Visi­te in Kopen­ha­gen ab.

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Iranischer Außenminister sieht keine Möglichkeit für Treffen mit Trump


Am Diens­tag zer­streu­te der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dscha­wad Sarif bei sei­nem Besuch in Tokio Gerüch­te, wonach ein Tref­fen zwi­schen dem ira­ni­schen Prä­si­den­ten und dem US-Prä­si­den­ten Donald Trump der­zeit mög­lich sei :

Ich habe wäh­rend des Besuchs in Biar­ritz gesagt, dass man sich kein Tref­fen zwi­schen dem ira­ni­schen Prä­si­den­ten und Trump vor­stel­len kann. Wir wer­den kei­ne bila­te­ra­len Gesprä­che füh­ren, bis die USA der G5+1 bei­tre­ten und ihre Ver­pflich­tun­gen aus dem Atom­ab­kom­men umset­zen ; auch dann wird es kei­ne bila­te­ra­len Gesprä­che (mit den US-Ame­ri­ka­nern) geben. 

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten die USA den Aus­stieg aus dem Nukle­arab­kom­men erklärt. Sank­tio­nen tra­ten erneut in Kraft. Trump ver­folgt eine Poli­tik des “maxi­ma­len Drucks” gegen den Iran. Laut sei­ner Regie­rung ist die Isla­mi­sche Repu­blik ein Spon­sor des Ter­ro­ris­mus. 

Im süd­fran­zö­si­schen Biar­ritz besprach Sarif am Sonn­tag im Rah­men des G7-Gip­fels mit EU-Ver­tre­tern Mög­lich­kei­ten, wie das Nukle­arab­kom­men wei­ter­hin auf­recht­erhal­ten wer­den könn­te. Dabei kri­ti­sier­te Sarif die Abhän­gig­keit Deutsch­lands, Frank­reichs und Groß­bri­tan­ni­ens von den USA, um Schrit­te zu unter­neh­men, die den Han­del mit dem Iran erneut nor­ma­li­sie­ren. 

Der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni sag­te am Mon­tag : 

Wir weh­ren uns gegen Sank­tio­nen, und in der Zwi­schen­zeit unter­neh­men wir auch Gegen­maß­nah­men ; aber wir sehen auch eine Chan­ce für Ver­hand­lun­gen und Diplo­ma­tie und las­sen den Weg für die Lösung von Pro­ble­men in zwei­mo­na­ti­gen Abstän­den zwi­schen den Pha­sen der Ände­rung unse­rer Unter­neh­mun­gen (bezüg­lich des Nukle­arab­kom­mens) offen. 

Trump bei G7-Gip­fel : “Ich will kei­nen Regi­me­chan­ge im Iran, son­dern das Land wie­der reich machen”

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