US-Präsident Trump : “US-Dollar wird stärkste Währung bleiben!”


Staa­ten wie etwa Chi­na und Russ­land set­zen gemein­sam dar­auf, den US-Dol­lar im bila­te­ra­len Han­del zu umge­hen. Die­se Ent­wick­lung ist auch den will­kür­li­chen und geo­po­li­tisch moti­vier­ten US-Sank­tio­nen gegen Russ­land geschul­det.

Auf der Suche nach Alter­na­ti­ven zur US-ame­ri­ka­ni­schen Wäh­rung erwägt die rus­si­sche Zen­tral­bank auch die Grün­dung einer natio­na­len Kryp­towäh­rung. Um deren Vola­ti­li­tät bere­chen­ba­rer zu machen, soll sie durch Gold gedeckt wer­den. Die Prä­si­den­tin der Zen­tral­bank der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on, Elwira Nabiul­li­na, unter­strich jedoch die Not­wen­dig­keit, auch wei­ter­hin den Han­del in natio­na­len Wäh­run­gen auf­recht­zu­er­hal­ten und zu för­dern.

Bis Ende Mai 2019 belie­fen sich die offi­zi­el­len Gold- und Devi­sen­re­ser­ven per auf 495,2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Dies ist eine Zunah­me um 4,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar gegen­über 491,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar im April 2019.

Trotz der stets mode­ra­ten Töne, die US-Prä­si­dent Donald Trump zum The­ma Russ­land fin­det, dürf­ten ihn die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen nicht beson­ders erfreu­en. Aktu­el­les Ziel sei­ner Miss­gunst sind dabei die soge­nann­ten Kryp­towäh­run­gen. Auf Twit­ter ver­kün­de­te er :

Ich bin kein Fan von Bit­coin und ande­ren Kryp­towäh­run­gen, die kein Geld sind und deren Wert sehr vola­til und durch nichts gedeckt ist.

Außer Acht ließ der US-Prä­si­dent dabei offen­sicht­lich, dass dies nach der Auf­he­bung des Gold­stan­dards in der Natur auch klas­si­scher Wäh­run­gen liegt.

Nach Ansicht des Immo­bi­li­en­mo­guls Trump bestehe zudem die Gefahr, dass Kryp­to-Akti­va “unge­setz­li­ches Ver­hal­ten” erleich­tern könn­ten, dar­un­ter den Dro­gen­han­del. Dabei teil­te Trump auch gegen die Absicht des Zucker­berg-Kon­zerns Face­book und des­sen Absicht aus, eine eige­ne “vir­tu­el­le Wäh­rung” namens Libra auf den Markt zu wer­fen.

Eben­so wird die ‘vir­tu­el­le Wäh­rung’ von Face­book Libra eine gerin­ge Dau­er und Zuver­läs­sig­keit haben. Wenn Face­book und ande­re Unter­neh­men eine Bank wer­den wol­len, müs­sen sie eine neue Bank­char­ta anstre­ben und allen Bank­vor­schrif­ten unter­lie­gen, genau wie ande­re Ban­ken, sowohl natio­na­le als auch …”

Laut Trump soll­te nicht nur die US-ame­ri­ka­ni­sche Öffent­lich­keit, son­dern die gesam­te glo­ba­le Gemein­schaft statt­des­sen auf den “ver­läss­li­chen” US-Dol­lar set­zen, da er mehr föde­ra­le Rege­lun­gen für Peer-to-Peer-Finanz­trans­ak­tio­nen for­de­re.

Der Vor­sit­zen­de der US-Noten­bank, Jero­me Powell, warn­te die US-Gesetz­ge­ber in die­ser Woche denn auch vor dem mög­li­chen Scha­den, den Libra anrich­ten könn­te. “Libra wirft vie­le erns­te Beden­ken hin­sicht­lich der Pri­vat­sphä­re, der Geld­wä­sche, des Ver­brau­cher­schut­zes und der finan­zi­el­len Sta­bi­li­tät auf”, warn­te Powell im Kon­gress und beton­te, dass Libra nicht zuge­las­sen wer­den darf, bevor die­se Miss­stän­de beho­ben sind.

Sor­gen berei­tet dem Herrn im Wei­ßen Haus zudem die Stär­ke des US-Dol­lars, denn die­ser ist sei­ner Ansicht nach schlicht über­be­wer­tet. Dabei ist all­seits bekannt, dass Trump kein gro­ßer Freund eines star­ken US-Dol­lars ist. Sieht er in die­sem Umstand doch einen wei­te­ren Grund dafür, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ein Leis­tungs­bi­lanz­de­fi­zit auf­wei­sen. Erklär­tes Ziel des US-Prä­si­den­ten ist es daher, die US-Wäh­rung mög­lichst zu schwä­chen, dadurch die US-Expor­te anzu­kur­beln und Impor­te ent­spre­chend zu ver­teu­ern. Damit wäre nach Trumps Rech­nung auch dem US-Bin­nen­markt gehol­fen und die US-Posi­ti­on im Han­dels­streit mit Chi­na gestärkt.

Was da für vie­le Beob­ach­ter nicht ganz ins Bild pas­sen mag, ist Trumps Ansin­nen, das Image des US-Dol­lars als glo­bal stärks­te Reser­ve­wäh­rung auf­zu­po­lie­ren. So bezeich­ne­te er die US-Wäh­rung als “domi­nan­tes­te Wäh­rung der Welt”:

Wir haben nur eine ech­te Wäh­rung in den USA, und sie ist stär­ker denn je, zuver­läs­sig und ver­läss­lich zugleich. Sie ist bei Wei­tem die domi­nan­tes­te Wäh­rung der Welt, und das wird auch so blei­ben. Man nennt sie US-Dol­lar !

Aktu­ell deu­tet vie­les auf eine bevor­ste­hen­de Abwer­tung des US-Dol­lars gegen­über den ande­ren inter­na­tio­nal domi­nie­ren­den Wäh­run­gen hin. So gehen Finanz­in­sti­tu­te wie die Bank of Ame­ri­ca davon aus, dass der US-Dol­lar im Ver­gleich zum lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt um bis zu 13 Pro­zent über­be­wer­tet sei.

Jetzt gedenkt der US-Prä­si­dent, zwei neue Per­so­nen für die US-Noten­bank zu nomi­nie­ren, die sei­ne For­de­rung nach nied­ri­ge­ren Zin­sen befür­wor­ten. Unter den neu­en Günst­lin­gen ist etwa Judy Shel­ton. Als Wirt­schafts­be­ra­te­rin des US-Prä­si­den­ten gilt sie unter ande­rem als Kri­ti­ke­rin der Federal Reser­ve. Zudem tritt Shel­ton für die Rück­kehr zum Gold­stan­dard ein.

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Nach Botschafter-Leak : Großbritannien versucht, Trump zu beschwichtigen


In der Affä­re um kri­ti­sche inter­ne Berich­te des bri­ti­schen Bot­schaf­ters in Washing­ton, D.C. über die Regie­rung von Donald Trump bemüht sich Lon­don um Scha­dens­be­gren­zung. Die Regie­rung von Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May habe den USA ihr Bedau­ern in der Sache zum Aus­druck gebracht, sag­te ein Regie­rungs­spre­cher in Lon­don am Mon­tag­abend.

Über eine mög­li­che Abbe­ru­fung von Bot­schaf­ter Kim Dar­roch wur­de den­noch nichts bekannt. Für Lon­don geht es offen­sicht­lich dar­um, weder die Bezie­hun­gen zu den USA zu beschä­di­gen, noch unter­wür­fig zu erschei­nen.

Die in die Öffent­lich­keit gelang­ten Aus­zü­ge aus den inter­nen Berich­ten gäben die Inten­si­tät der Bezie­hun­gen und deren Wert­schät­zung durch Groß­bri­tan­ni­en nicht ange­mes­sen wie­der, sag­te der Spre­cher. Bot­schaf­ter Dar­roch genie­ße wei­ter die vol­le Unter­stüt­zung der Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May.

Das Ver­ei­nig­te König­reich hat eine beson­de­re und bestän­di­ge Bezie­hung zu den USA, die auf unse­rer lan­gen Geschich­te und unse­rem Bekennt­nis zu gemein­sa­men Wer­ten beruht, und das wird auch wei­ter so sein”, beton­te der Spre­cher.

Die bri­ti­sche Zei­tung Mail on Sunday hat­te am Wochen­en­de aus ver­trau­li­chen Memos des Bot­schaf­ters zitiert. Dar­in wird die Regie­rung von US-Prä­si­dent Donald Trump als “unfä­hig” bezeich­net. Der Prä­si­dent strah­le Unsi­cher­heit aus und agie­re unge­schickt, schrieb Dar­roch dem­nach. Die Ein­schät­zun­gen stam­men den Anga­ben zufol­ge aus dem Zeit­raum seit 2017 bis in die Gegen­wart. Das Außen­mi­nis­te­ri­um in Lon­don bestritt nicht die Authen­ti­zi­tät und erklär­te viel­mehr, die bri­ti­sche Öffent­lich­keit erwar­te, dass Bot­schaf­ter intern den Minis­tern eine ehr­li­che und unge­schmink­te Bewer­tung der Lage in ihren Län­dern geben soll­ten.

Trump reagier­te wie üblich auf Twit­ter. Über den Bot­schaf­ter schrieb er am Mon­tag :

Ich ken­ne den Bot­schaf­ter nicht, aber er ist in den USA weder beliebt noch wird er geschätzt.” Und füg­te hin­zu : “Wir wer­den uns nicht län­ger mit ihm befas­sen.”

Auch May und ihren Bre­x­it-Kurs atta­ckier­te Trump mit schar­fen Wor­ten : “Was für ein Durch­ein­an­der sie und ihre Ver­tre­ter ange­rich­tet haben. Ich habe ihr gesagt, wie man es machen soll­te, aber sie hat sich ent­schie­den, einen ande­ren Weg zu gehen.” Aber es gebe ja da auch eine “wun­der­vol­le Nach­richt”: Bald wer­de Groß­bri­tan­ni­en einen neu­en Pre­mier­mi­nis­ter haben.

Im Ren­nen um den Vor­sitz in der regie­ren­den Kon­ser­va­ti­ven Par­tei und damit um die Nach­fol­ge von Pre­mier­mi­nis­te­rin May ste­hen sich der ehe­ma­li­ge Bür­ger­meis­ter von Lon­don, Boris John­son, und der Außen­mi­nis­ter Jere­my Hunt gegen­über. Trump gilt als Unter­stüt­zer des Popu­lis­ten John­son.

Für die bri­ti­sche Köni­gin Eliza­beth II. fand Trump am Mon­tag sehr freund­li­che Wor­te. Bei sei­nem “herr­li­chen” Staats­be­such in Groß­bri­tan­ni­en im ver­gan­ge­nen Monat sei er am meis­ten von der Queen beein­druckt gewe­sen, twit­ter­te der US-Prä­si­dent.

(dpa/rt deutsch)

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Bizarrer Post auf Facebook : “Palästinensisches Volk” bietet Donald Trump 100 Milliarden US-Dollar


Der amtie­ren­de US-Prä­si­dent Donald Trump ist zwar bemüht, die Ein­nah­men sei­nes Lan­des zu erhö­hen, doch die­ses sehr spe­zi­el­le “Ange­bot” dürf­te er wohl ableh­nen. In einem Face­book-Post wer­den Trump 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ange­bo­ten, wenn er “alle Zio­nis­ten aus Isra­el in die USA umsie­delt”.

Hier der Wort­laut des mit “Ange­bot des paläs­ti­nen­si­schen Volks an Mr. Trump – Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka” über­ti­tel­ten Posts :

Wir sind das paläs­ti­nen­si­sche Volk und bie­ten Ihnen 100 Mil­li­ar­den Dol­lar über zehn Jah­re, um alle Zio­nis­ten aus Paläs­ti­na in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten umzu­sie­deln. Um die­sen Betrag auf­zu­brin­gen, wird jeder Paläs­ti­nen­ser 10 Jah­re lang 7,70 Dol­lar pro Monat zah­len. Also : Wir wer­den einen Eid able­gen, jeden Frei­tag für 10 Jah­re nicht zu rau­chen, um bezah­len zu kön­nen. Wir war­ten auf ihre Ant­wort. Die Adres­se des paläs­ti­nen­si­schen Vol­kes ist Ihnen bekannt.

Wer ursprüng­lich hin­ter dem Post steckt, ist aller­dings nicht bekannt. Auch nicht, ob es sich um eine Art sar­kas­ti­sche Reak­ti­on auf den soge­nann­ten “Deal des Jahr­hun­derts” han­delt. So nennt sich ja ganz unbe­schei­den jener Nah­ost-Frie­dens­plan, mit des­sen Aus­ar­bei­tung Trump sei­nen Schwie­ger­sohn Jared Kush­ner und sei­nen Nah­ost-Beauf­trag­ten Jason Green­blatt beauf­tragt hat­te.

Mehr zum The­ma — “Deal des Jahr­hun­derts” ist ein Groß-Isra­el – Teil 1 

Die Paläs­ti­nen­ser­füh­rung hat Trumps Frie­dens­plan bereits abge­lehnt, bevor des­sen Inhal­te im Detail über­haupt bekannt gewor­den waren. Für Mah­mud Abbas von der paläs­ti­nen­si­schen Fatah-Bewe­gung haben sich die USA als Ver­mitt­ler im Nah­ost-Kon­flikt völ­lig dis­kre­di­tiert, als Trump im Dezem­ber 2017 ganz Jeru­sa­lem als Haupt­stadt Isra­els aner­kann­te und spä­ter auch noch die US-Bot­schaft dort­hin ver­le­gen ließ ; die Paläs­ti­nen­ser bra­chen jeden offi­zi­el­len Kon­takt zur US-Regie­rung ab.

Trump ließ zudem Hilfs­gel­der für die Paläs­ti­nen­ser strei­chen. Und sein Bot­schaf­ter in Jeru­sa­lem, David Fried­man, sag­te der New York Times, er den­ke, Isra­el habe “unter gewis­sen Umstän­den” das Recht, Tei­le des West­jor­dan­lan­des zu annek­tie­ren – jenen Land­strich, den Isra­el 1967 im Sechs­ta­ge­krieg neben dem Gaza­strei­fen und Ost-Jeru­sa­lem besetzt hat­te.

Mehr zum The­ma — Ex-Mos­sad Chef : “Isra­el will kei­nen Frie­den”

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Kompromiss im Streit mit China ? Trump will US-Lieferungen an Huawei wieder zulassen


US-Prä­si­dent Donald Trump hat dem chi­ne­si­schen Staats­chef Xi Jin­ping auf dem G20-Gip­fel zuge­sagt, den Tele­kom­rie­sen Hua­wei von der schwar­zen Lis­te zu neh­men. Das Unter­neh­men soll somit wie­der die Mög­lich­keit bekom­men, ame­ri­ka­ni­sche Tech­no­lo­gie­pro­duk­te zu kau­fen.
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Iranischer Außenminister kontert Trump : Ein kurzer Krieg gegen den Iran ist eine Illusion


In einem an Donald Trump adres­sier­ten Tweet mach­te der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter am Don­ners­tag dar­auf auf­merk­sam, dass ein “ ‘kur­zer Krieg’ gegen den Iran eine Illu­si­on” sei.

Moham­med Dscha­wad Sarif bezog sich damit auf eine ent­spre­chen­de Aus­sa­ge des US-Prä­si­den­ten vom Mitt­woch, wonach ein Krieg gegen das per­si­sche Land nur eine kur­ze Ange­le­gen­heit wäre. “Ich hof­fe nicht, dass es dazu kommt, aber wir sind in einer sehr star­ken Posi­ti­on, wenn etwas pas­sie­ren soll­te”, sag­te Trump gegen­über Fox Busi­ness News.

In sei­nem Tweet griff Sarif auch Trumps Dro­hung auf, gewis­se Tei­le des Iran “aus­zu­lö­schen”. “ ‘Aus­lö­schen’ = Völ­ker­mord = Kriegs­ver­bre­chen”, schrieb der ira­ni­sche Minis­ter. Zudem schrieb Sarif, dass Sank­tio­nen “kei­ne Alter­na­ti­ve zum Krieg sind ; sie sind Krieg”.

Vor Tagen hat­te Washing­ton neue Sank­tio­nen gegen den Iran in Kraft gesetzt, die sich unter ande­rem gegen Aja­tol­lah Ali Cha­men­ei und Außen­mi­nis­ter Sarif rich­ten. Mit die­sen “nutz­lo­sen Sank­tio­nen” gegen die Füh­rung der Isla­mi­schen Repu­blik habe Washing­ton “den diplo­ma­ti­schen Weg auf Dau­er ver­sperrt”, sag­te der Spre­cher des ira­ni­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums, Sayy­id Abbas Musa­wi, am Diens­tag.

Sarif bekräf­tig­te in sei­nem Tweet die Hal­tung Tehe­rans, nicht in Ver­hand­lun­gen mit den USA zu tre­ten, solan­ge Washing­ton Dro­hun­gen aus­spricht. “Ver­hand­lun­gen und Dro­hun­gen schlie­ßen sich gegen­sei­tig aus”, so der Außen­mi­nis­ter. 

Und in einer mög­li­chen Refe­renz zu frü­he­ren mili­tä­ri­schen Inter­ven­ti­on der USA im Nahen Osten sag­te er :

Wer den Krieg beginnt, wird nicht der­je­ni­ge sein, der ihn been­det.

Das Wort­ge­fecht fin­det inmit­ten eska­lie­ren­der Span­nun­gen zwi­schen Washing­ton und Tehe­ran statt. Vor einer Woche hat­te Trump in letz­ter Sekun­de Luft­an­grif­fe auf den Iran gestoppt. Zuvor hat­te das per­si­sche Land eine US-Über­wa­chungs­droh­ne abge­schos­sen.

Laut Washing­ton befand sich die Droh­ne über inter­na­tio­na­len Gewäs­sern, was von Tehe­ran bestrit­ten wird. Am Diens­tag schloss sich Mos­kau der ira­ni­schen Sicht­wei­se an und erklär­te, die Droh­ne sei nach­weis­lich in ira­ni­sches Hoheits­ge­biet ein­ge­drun­gen. Zudem beschul­di­gen die USA den Iran, sechs Öltan­ker bei zwei Vor­fäl­len mit Haft­mi­nen beschä­digt zu haben. Auch die­sen Vor­wurf wies Tehe­ran zurück.

Mehr zum The­ma — Ira­ni­scher Außen­mi­nis­ter beschwert sich bei Mog­heri­ni über deutsch-fran­zö­sisch-bri­ti­sche Dro­hung

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Trump scherzend zu Putin beim G20-Gipfel in Osaka : “Bitte, mischt euch nicht in die US-Wahl ein”


Vor Beginn des andert­halb­stün­di­gen Gesprä­ches brach­te der US-Staats­chef sei­ne Über­zeu­gung zum Aus­druck, dass aus den Bezie­hun­gen mit Russ­land “vie­le sehr posi­ti­ve Din­ge her­aus­kom­men” wer­den.

Wir haben viel zu bespre­chen”, füg­te Trump hin­zu.

Der rus­si­sche Prä­si­dent hob sei­ner­seits her­vor, dass die bei­den Staa­ten seit dem letz­ten Tref­fen ihrer Staats­ober­häup­ter im Som­mer ver­gan­ge­nen Jah­res in Hel­sin­ki im regel­mä­ßi­gen Kon­takt zuein­an­der gestan­den hät­ten. Die Ver­hand­lun­gen in Osa­ka soll­ten somit die Mög­lich­keit bie­ten, den Dia­log fort­zu­set­zen, so Wla­di­mir Putin.

Bevor sich Trump und Putin zu einem inter­nen Gespräch zurück­zie­hen konn­ten, beant­wor­te­ten sie die Fra­gen der Jour­na­lis­ten bei einer Pres­se­kon­fe­renz. Dabei frag­te eine Kor­re­spon­den­tin Trump, ob er even­tu­ell vor­ha­be, Russ­land vor einer Ein­mi­schung in die US-Prä­si­dent­schafts­wah­len im Jahr 2020 abzu­hal­ten.

Bit­te, mischt euch nicht in die US-Wahl ein”, scherz­te Trump und traf damit auf ein iro­ni­sches Lächeln Putins.

Nach Abschluss des Tref­fens ver­öf­fent­lich­te das Wei­ße Haus ein offi­zi­el­les State­ment in sei­nem Twit­ter-Account. Dem­nach sol­len zu den wei­te­ren Kern­the­men der Dis­kus­si­on die Lage im Iran, in Syri­en, Vene­zue­la und der Ukrai­ne gehört haben.

Die bei­den Prä­si­den­ten zeig­ten sich dar­über einig, dass die Ver­bes­se­rung ihrer Bezie­hun­gen in ihrem gegen­sei­ti­gen Inter­es­se und im Inter­es­se der gan­zen Welt liegt”, hieß es.

Fer­ner sei zwi­schen Wla­di­mir Putin und Donald Trump eine Eini­gung dar­über erzielt wor­den, die Dis­kus­sio­nen über die Ent­wick­lung eines aktu­el­len Modells zur Rüs­tungs­kon­trol­le fort­zu­set­zen. Dabei beton­te Trump den wich­ti­gen Platz, den Chi­na dar­in ein­neh­men soll.

Mehr zum The­ma — Chi­na und USA sol­len sich vor G20-Gip­fel auf “Feu­er­pau­se im Han­dels­krieg” geei­nigt haben

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Donald Trump : Krieg gegen den Iran wäre eine kurze Angelegenheit


US-Prä­si­dent Donald Trump behaup­tet, dass eine mili­tä­ri­sche Kon­fron­ta­ti­on mit dem Iran eine kur­ze Ange­le­gen­heit wäre. Gleich­zei­tig sag­te er, dass er dies nicht wol­le. In einem Inter­view mit Fox Busi­ness News am Mitt­woch sag­te der US-Prä­si­dent, nach­dem er auf einen mög­li­chen Krieg gegen den Iran ange­spro­chen wur­de : 

Ich hof­fe nicht, dass es dazu kommt, aber wir sind in einer sehr star­ken Posi­ti­on, wenn etwas pas­sie­ren soll­te. Ich rede nicht von Boden­trup­pen. Ich sage nur, wenn etwas pas­sie­ren wür­de, wür­de es nicht sehr lan­ge dau­ern.

Erst ver­gan­ge­ne Woche hat­te Trump in letz­ter Sekun­de Luft­an­grif­fe auf den Iran gestoppt. Zuvor hat­te das per­si­sche Land eine US-Über­wa­chungs­droh­ne abge­schos­sen. Laut Trump wäre der geplan­te und dann von ihm abge­bro­che­ne Mili­tär­an­griff “nicht ver­hält­nis­mä­ßig” gewe­sen, da er rund 150 Men­schen­le­ben gekos­tet hät­te.

Washing­ton behaup­tet, dass die Droh­ne über inter­na­tio­na­len Gewäs­sern abge­schos­sen wur­de, was von Tehe­ran bestrit­ten wird. Am Diens­tag schloss sich Mos­kau der ira­ni­schen Sicht­wei­se an und erklär­te, die Droh­ne sei nach­weis­lich in ira­ni­sches Hoheits­ge­biet ein­ge­drun­gen.

Tehe­ran : USA haben nicht die Mit­tel, um uns aus­zu­lö­schen

Der Vor­fall ereig­ne­te sich, nach­dem eine Woche zuvor zwei Öltan­ker im Golf von Oman vor der ira­ni­schen Küs­te ange­grif­fen wur­den. Washing­ton macht dafür den Iran ver­ant­wort­lich und ist seit­dem bemüht, sei­ne Ver­bün­de­ten von der Schuld Tehe­rans zu über­zeu­gen – aller­dings mit nur mäßi­gem Erfolg. Die Kriegs­ge­fahr wächst jedoch wei­ter, auch weil ein­fluss­rei­che Kräf­te inner­halb der US-Regie­rung dar­auf drän­gen, was Trump selbst ein­ge­stan­den hat.

Mehr zum The­maKoali­ti­on der Wil­li­gen 2.0 : Washing­ton will welt­wei­tes Mili­tär-Bünd­nis gegen Iran schmie­den

Doch auch der US-Prä­si­dent selbst ver­zich­tet nicht dar­auf, wei­ter Öl ins Feu­er zu gie­ßen. Auf Twit­ter droh­te er dem Iran am Diens­tag damit, Tei­le des Lan­des “aus­zu­lö­schen”, soll­te Tehe­ran “irgend­et­was Ame­ri­ka­ni­sches” angrei­fen. Der Außen­mi­nis­ter des Iran wies dies­be­züg­lich gegen­über CNN dar­auf hin, dass es “eine UN-Char­ta gibt und die Andro­hung von Krieg ille­gal ist”. Wei­ter sag­te Moham­med Dscha­wad Sarif :

Die­se Aus­sa­ge ver­deut­licht, dass die Absich­ten der USA zwei­fel­los ille­gal sind. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten sind nicht in der Lage, den Iran aus­zu­lö­schen, sie haben nicht die Fähig­keit, dies zu tun, außer durch die Ver­wen­dung ver­bo­te­ner Waf­fen.

Sarif erläu­ter­te nicht, was genau er mit ver­bo­te­nen Waf­fen mein­te. Kürz­lich hat­te er aber davon gespro­chen, dass die USA das ein­zi­ge Land sei­en, das jemals Atom­bom­ben ein­ge­setzt hat, und erklär­te die Bereit­schaft sei­nes Lan­des, sich in jedem Fall gegen die Aggres­si­on der USA zu ver­tei­di­gen.

USA ver­schär­fen Lage mit neu­en Sank­tio­nen

Wäh­rend bei­de Sei­ten beto­nen, dass sie einen direk­ten mili­tä­ri­schen Kon­flikt ver­mei­den wol­len, set­zen die USA ihren mili­tä­ri­schen Auf­marsch in der Regi­on fort und erlie­ßen vor Tagen neue Sank­tio­nen gegen den Iran in Kraft, die sich unter ande­rem gegen Aja­tol­lah Ali Cha­men­ei und Außen­mi­nis­ter Sarif rich­ten.

Mit die­sen “nutz­lo­sen Sank­tio­nen” gegen die Füh­rung der Isla­mi­schen Repu­blik habe Washing­ton “den diplo­ma­ti­schen Weg auf Dau­er ver­sperrt”, sag­te der Spre­cher des ira­ni­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums, Sayy­id Abbas Musa­wi, am Diens­tag.

Mehr zum The­ma — Iran : USA set­zen auf Eska­la­ti­on und ver­sper­ren mit neu­er Sank­ti­ons­wel­le Weg für diplo­ma­ti­sche Lösung

Tehe­ran wer­de erst mit den USA ver­han­deln, wenn Washing­ton sei­ne “Kam­pa­gne des maxi­ma­len Drucks” ein­stel­le, erklär­te auch Cha­men­ei.

Der lang­jäh­ri­ge Kon­flikt zwi­schen bei­den Län­dern eska­lier­te im ver­gan­ge­nen Jahr, nach­dem die USA das 2015 abge­schlos­se­ne Atom­ab­kom­men mit dem Iran ein­sei­tig auf­kün­dig­ten und Sank­tio­nen gegen das Land ver­häng­ten. Das Abkom­men, an dem neben Tehe­ran auch die ande­ren Unter­zeich­ner­staa­ten – Groß­bri­tan­ni­en, Frank­reich, Deutsch­land, Chi­na, Russ­land und die EU – fest­hal­ten wol­len, soll den Iran von der Ent­wick­lung einer Atom­bom­be abhal­ten. 

Die US-Regie­rung will erklär­ter­ma­ßen den Druck auf Tehe­ran so lan­ge erhö­hen, bis sich der Iran zu Ver­hand­lun­gen über ein neu­es Atom­ab­kom­men bereit erklärt. Trump mach­te jüngst aber auch klar, dass er wohl auch damit leben kön­ne, wenn es zu kei­nem neu­en Deal kommt. “Wenn es nicht pas­siert, ist das für mich in Ord­nung. Soweit es mich betrifft, ich habe unbe­grenz­te Zeit”, zitier­te Reu­ters den US-Prä­si­den­ten am Mitt­woch.

Mehr zum The­ma — Law­row : Es gibt Kräf­te, die Nahen Osten zum Schlacht­feld gegen Iran ver­wan­deln wol­len 

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Trump droht Iran erneut mit “Auslöschung”, wenn Teheran “irgend etwas Amerikanisches angreift”


Via sei­nem bevor­zug­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal hat US-Prä­si­dent Trump erneut der ira­ni­schen Füh­rung im Fal­le eines Angriffs “auf etwas Ame­ri­ka­ni­sches” mit “Ver­nich­tung” gedroht : 

… Irans sehr igno­ran­te und belei­di­gen­de Aus­sa­ge, die heu­te ver­öf­fent­licht wur­de, zeigt nur, dass sie die Rea­li­tät nicht ver­ste­hen. Jeder Angriff des Iran auf etwas Ame­ri­ka­ni­sches wird mit gro­ßer und über­wäl­ti­gen­der Kraft beant­wor­tet. In eini­gen Berei­chen bedeu­tet über­wäl­ti­gend Aus­lö­schung. Kein John Ker­ry & Oba­ma mehr !

Mehr zum The­ma — Iran : USA set­zen auf Eska­la­ti­on und ver­sper­ren mit neu­er Sank­ti­ons­wel­le Weg für diplo­ma­ti­sche Lösung

Zuvor hat­te der Spre­cher des Außen­mi­nis­te­ri­ums der Isla­mi­schen Repu­blik, Sey­y­ed Abbas Musa­wi, am heu­ti­gen Diens­tag erklärt :

Trumps ver­zwei­fel­te Regie­rung zer­stört den eta­blier­ten inter­na­tio­na­len Mecha­nis­mus, durch den Frie­den und Sicher­heit erhal­ten wer­den sol­len.”

Ähn­lich hat­te sich auch der ira­ni­sche UN-Bot­schaf­ter Majid Takht-Ravan­chi geäu­ßert :

Es gibt kei­ne Mög­lich­keit, dass der Iran und die USA einen Dia­log begin­nen kön­nen, wäh­rend Washing­ton wirt­schaft­li­chen Druck und Sank­tio­nen gegen das Land aus­übt.

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