Darf ich Euch bitte ein wenig bombardieren ? — Trumps “Angebot” an den Iran


von Rai­ner Rupp

Am 20. Juni hat­te der Iran über sei­nem Hoheits­ge­biet eine US-ame­ri­ka­ni­sche Spio­na­ge­droh­ne abge­schos­sen. Die­ser Abschuss ent­hielt zual­ler­erst die Bot­schaft an Washing­ton : Der Iran ist sich des­sen bewusst, dass sich der US-Prä­si­dent mit sei­ner Iran-Poli­tik selbst in eine Sack­gas­se manö­vriert hat. Der für Trump sehr pein­li­che Droh­nen­ab­schuss kam eine Woche nach dem Start sei­ner Kam­pa­gne für eine mög­li­che Wie­der­wahl.

Die zwei­te Bot­schaft dar­in war, dass der Iran nicht vom mili­tä­ri­schen Auf­marsch der Ame­ri­ka­ner beein­druckt ist und sich für einen umfas­sen­den Krieg vor­be­rei­tet sieht, unab­hän­gig von den Kon­se­quen­zen.

US-Prä­si­dent Trump ent­schied, nicht gegen Iran mili­tä­risch zurück­zu­schla­gen. Statt­des­sen wur­de vom Wei­ßen Haus eine herz­er­wei­chen­de Geschich­te ver­brei­tet, wonach der angeb­lich bereits befoh­le­ne Rake­ten­an­griff gegen den Iran buch­stäb­lich zehn Minu­ten vor des­sen Aus­füh­rung von Trump gestoppt wor­den sei. Der angeb­li­che Grund sei gewe­sen : Der US-Prä­si­dent woll­te nicht das Leben von 150 ira­ni­schen Men­schen gefähr­den, die andern­falls dabei höchst­wahr­schein­lich umge­kom­men wären. Und wenn eine Geschich­te zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist sie in der Regel auch nicht wahr.

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Tat­säch­lich haben sich seit­her Hin­wei­se ver­dich­tet, dass die gan­ze Sto­ry ein Fake war, um im Fahr­was­ser des ira­ni­schen Droh­nen­ab­schus­ses einen Gesichts­ver­lust des US-Prä­si­den­ten zu ver­hin­dern. Tat­säch­lich soll sich im Hin­ter­grund eine auf den ers­ten Blick noch ver­rück­te­re Sto­ry abge­spielt haben, die inzwi­schen jedoch von etli­chen seriö­sen Quel­len bestä­tigt wur­de.

Tat­säch­lich habe Trump gar nicht ernst­haft dar­an gedacht, den Iran zu bom­bar­die­ren. Mit den unüber­seh­ba­ren schwe­ren Fol­gen habe er nicht sei­ne Prä­si­dent­schaft aufs Spiel set­zen wol­len. Viel­mehr habe er doch tat­säch­lich – so sagen jetzt über­ein­stim­mend unter­schied­li­che Quel­len – bei der Regie­rung in Tehe­ran um Ein­ver­ständ­nis nach­ge­sucht, einen sym­bo­li­schen “Angriff” gegen einen lee­ren Wüs­ten­ort auf ira­ni­schem Ter­ri­to­ri­um durch­füh­ren zu kön­nen. Damit hät­te er öffent­lich sein Gesicht als US-Prä­si­dent und als “har­ter Kerl”, mit dem nicht zu spa­ßen ist, sowohl zu Hau­se als auch vor der Welt wah­ren kön­nen. Wie inzwi­schen bekannt wur­de, hat­te der Iran die­sem Ange­bot nicht zuge­stimmt.

Eine der Depe­schen des ehe­ma­li­gen bri­ti­schen Bot­schaf­ters in den USA, Sir Kim Dar­roch, an das bri­ti­sche Außen­amt in Lon­don, deren Inhal­te Anfang die­ser Woche an die Pres­se durch­ge­sto­chen wur­den, schei­nen die­se Geschich­te zu bestä­ti­gen. Dar­in heißt es unter ande­rem als Erklä­rung für Trumps Ver­hal­ten, es sei wahr­schein­li­cher, dass Trump nie­mals voll­stän­dig für einen Angriff gegen den Iran hät­te gewon­nen wer­den kön­nen, weil er sich Sor­gen dar­über mach­te, wie sich eine sol­che offen­sicht­li­che Kehrt­wen­de – weg von sei­nem Wahl­ver­spre­chen im Jahr 2016 – auf die Chan­cen sei­ner Wie­der­wahl im Jahr 2020 aus­wir­ken könn­te.

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In die glei­che Rich­tung weist auch ein Bericht des nor­ma­ler­wei­se gut infor­mier­ten Mit­tel­ost-Ken­ners Eli­jah Magnier. Der bezieht sich auf nament­lich nicht genann­te “gut infor­mier­te Quel­len”, denen zufol­ge US-Geheim­diens­te über Ver­mitt­lung eines Dritt­staa­tes in Tehe­ran einen Vor­schlag auf­ge­tischt hat­ten, in dem Trump die Ira­ner ersucht habe, zwei oder drei klar defi­nier­te Zie­le im Iran bom­bar­die­ren zu dür­fen, wel­che die Ira­ner zuvor auch noch selbst bestim­men soll­ten. Dadurch wür­den bei­de Län­der, USA und Iran, als Gewin­ner aus die­ser Kri­se her­vor­ge­hen : Iran wür­de nur zum Schein und kein wirk­li­cher Scha­den zuge­fügt und Trump sähe als ein Mann, der “durch­greift”, bei sei­nen Wäh­lern zu Hau­se gut aus.

Der Iran habe – so Magnier – das Ange­bot kate­go­risch ablehnt und geant­wor­tet, dass selbst ein Angriff auf einen lee­ren Sand­strand einen Rake­ten­start gegen US-Zie­le im Golf aus­lö­sen wür­de.

Ein hoch­ran­gi­ger ira­ni­scher Gene­ral hat Magniers Bericht inzwi­schen bestä­tigt. Bri­ga­de­ge­ne­ral Gholam Reza Jala­li, der Lei­ter der ira­ni­schen Zivil­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on erklär­te Anfang der Woche, dass Washing­ton kürz­lich Tehe­ran auf diplo­ma­ti­schem Wege gebe­ten habe, nach dem Abschuss einer US-Spio­na­ge­droh­ne durch das Ira­ni­sche Revo­lu­ti­ons­gar­de­corps (IRGC) eine klei­ne Ope­ra­ti­on im ira­ni­schen Luft­raum durch­füh­ren zu dür­fen. Iran habe den Antrag der USA kate­go­risch abge­lehnt und erklärt, er wer­de auf jeden Angriffs­akt reagie­ren. Die Isla­mi­sche Repu­blik Iran habe geant­wor­tet, dass sie “jede US-Ope­ra­ti­on gegen Iran als Krieg ansieht und eine ver­nich­ten­de Ant­wort dar­auf geben wird. Sie (die USA) kön­nen einen Krieg begin­nen, aber es ist der Iran, der ihn been­den wird”, sag­te der Gene­ral am ver­gan­ge­nen Sonn­tag.

Wie wohl die Anfra­ge Trumps aus­ge­se­hen haben mag ? Viel­leicht so :

An den Staats­prä­si­den­ten der Isla­mi­schen Repu­blik Iran

Sehr geehr­ter Herr Roha­ni !

Es ist drin­gend, es muss so aus­se­hen, als ob ich robust gegen Ihr Land vor­ge­he.

Könn­ten Sie mir bit­te drei Zie­le in Ihrem Land nen­nen, die ich bom­bar­die­ren darf, ohne dass ich viel Scha­den anrich­te und ohne dass Sie dar­auf reagie­ren ?

Bit­te bald, mit freund­li­chen Grü­ßen.

Donald Trump

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Mehr zum The­ma — Ver­stö­rend : USA ver­such­ten, einen ira­ni­schen Abschuss zu pro­vo­zie­ren 

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Ekelattacke im Restaurant – Kellnerin spuckt Trumps Sohn ins Gesicht


Bes­ser ins Gesicht als in das Essen ? Eine Kell­ne­rin soll den Juni­or des US-Prä­si­den­ten Donald Trump in Chi­ca­go ange­spuckt haben. Sie ist sofort vom US-ame­ri­ka­ni­schen Geheim­dienst Secret Ser­vice über­wäl­tigt und der US-Poli­zei über­ge­ben wor­den.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Land gegen Geld ? — Donald Trumps “Deal des Jahrhunderts” begünstigt vor allem Israel (Video)


Mehr zum The­ma — “Deal des Jahr­hun­derts” ist ein Groß-Isra­el – Teil 1 

Ent­wür­fe des ver­meint­lich groß­ar­ti­gen Deals wur­den inzwi­schen durch­ge­sto­chen. Soll­te die Trump-Regie­rung ihr Vor­ha­ben durch­be­kom­men, so wäre das in der Tat ein Jahr­hun­dert-Deal – für die Israe­lis ! Den Paläs­ti­nen­sern blie­be nur noch eine Exis­tenz als israe­li­sches Pro­tek­to­rat. Als Gegen­leis­tung für einen umfang­rei­chen Wirt­schafts­kre­dit müss­ten sie womög­lich 60 Pro­zent ihres Lan­des abtre­ten. Und die israe­li­sche Schutz­macht müss­ten sie auch noch bezah­len.

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Justizskandal : US-Serie macht auf Trumps Forderung nach Todesstrafe aufmerksam


Die Net­flix-Serie “When they see us” der US-Regis­seu­rin Ava DuVer­nay basiert auf einer wah­ren Geschich­te. Fünf Jugend­li­che aus Har­lem wur­den unschul­dig für die Ver­ge­wal­ti­gung und den ver­such­ten Mord an einer Jog­ge­rin im Cen­tral Park am 19. April 1989 ver­ur­teilt. Vier der fünf afro­ame­ri­ka­ni­schen und his­pa­nisch­stäm­mi­gen Jugend­li­chen, Korey Wise, Kevin Richard­son, Antron McCray, Yusef Salaam und Ray­mond San­ta­na, waren an besag­tem Abend im Cen­tral Park, als die Ban­ke­rin Tri­sha Mei­li ver­ge­wal­tigt und schwer ver­letzt wur­de.

Die Poli­zei eil­te gegen 21 Uhr am Abend in den Cen­tral Park, da es Berich­te über Beläs­ti­gun­gen von Park­be­su­chern durch Jugend­li­che gab. Ins­ge­samt 33 Jugend­li­che wur­den ver­hört. Um 1:30 Uhr ent­deck­ten schließ­lich zwei Bau­ar­bei­ter wäh­rend eines Spa­zier­gangs durch den Park die schwer ver­letz­te Jog­ge­rin. 

Der Zuschau­er wird zu einem pas­si­ven Betrach­ter der Gewalt und Unge­rech­tig­keit der New Yor­ker Poli­zei gegen­über den Jugend­li­chen. Die unwis­sen­den Eltern der Min­der­jäh­ri­gen aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen wur­den zu Opfern der Jus­tiz. Sie glaub­ten den Poli­zis­ten, dass ihre Schütz­lin­ge, falls sie ein fal­sches Geständ­nis able­gen, bald wie­der nach Hau­se dürf­ten. Lin­da Fairstein, Staats­an­wäl­tin des Bezirk Man­hat­tans, war schnell von der Unschuld der Jugend­li­chen über­zeugt und kämpf­te dafür, den Fall lösen zu kön­nen. Fairstein erlang­te außer­dem durch ihre Kri­mi­nal­ro­ma­ne an Bekannt­heit. Auch ihre Assis­ten­tin Eliza­beth Lede­rer zwei­fel­te an der Ver­ur­tei­lung. 

Ohne Bewei­se zogen die Medi­en mit und ver­ur­teil­ten die Jugend­li­chen. Am 29. Mai 1989 schrieb die Times :

Eine 28-jäh­ri­ge Invest­ment­ban­ke­rin, die durch den Cen­tral Park jogg­te, wur­de von einer Grup­pe Jugend­li­cher ange­grif­fen. Sie tra­ten sie, schlu­gen mit einem Rohr auf ihren Kopf ein und ver­ge­wal­tig­ten sie. Die Teen­ager, die aus Ost­har­lem stamm­ten, wur­den rasch ver­haf­tet. 

Antron McCray war bei sei­ner Ver­haf­tung erst 15 Jah­re alt. Er ver­brach­te zehn Jah­re hin­ter Git­tern. Kevin Richard­son war zum Zeit­punkt sei­ner Ver­haf­tung 14 Jah­re alt und war fünf­ein­halb Jah­re in Jugend­haft. Yusef Salaam war sei­ner­zeit 15 Jah­re alt, ver­brach­te sechs Jah­re und acht Mona­te in Haft. Ray­mond San­ta­na war 14 Jah­re alt.

Korey Wise woll­te sei­nen Freund Yusef Salaam unter­stüt­zen und beglei­te­te ihn zur Wache. Die Poli­zis­ten ent­schie­den sich jedoch dazu, auch Korey zu ver­hö­ren. Da er bereits 16 Jah­re alt war, wur­de er ohne die Anwe­sen­heit eines erwach­se­nen Ange­hö­ri­gen ver­nom­men. Er litt an Hör- und Lern­schwie­rig­kei­ten und wur­de zu einem leich­ten Opfer der Ermitt­ler. 12 Jah­re ver­brach­te er als ein­zi­ger der fünf Jugend­li­chen in einer Haft­an­stalt. Dort wur­de er Opfer von Miss­hand­lun­gen durch Insas­sen und das Haft­per­so­nal. Zeit­wei­se saß er in Ein­zel­haft. 

Die Falsch­aus­sa­gen wur­den auf Video fest­ge­hal­ten. Vor Gericht kämpf­ten die Ange­klag­ten mit ihren Anwäl­ten für die Wahr­heit. Einen Deal mit dem Gericht im Gegen­zug für ein Geständ­nis lehn­ten sie ab. Vier kamen in Jugend­haft, der Fünf­te in eine Straf­an­stalt für Erwach­se­ne. Am Tat­ort selbst konn­ten kei­ne Hin­wei­se gefun­den wer­den, dass einer der “Cen­tral Park Five” an der Ver­ge­wal­ti­gung betei­ligt gewe­sen sei. 

Die Jog­ge­rin selbst konn­te sich an den Über­fall nicht erin­nern. Vor Gericht erscheint in der Serie eine gebro­che­ne Frau mit sicht­ba­ren phy­si­schen und see­li­schen Schä­den.

Der Kri­mi­nal­be­am­te Micha­el Shee­han, in der Serie als skru­pel­lo­ser und bru­ta­ler Poli­zist dar­ge­stellt, sag­te dem New York Maga­zi­ne im Jah­re 2002 : 

Das gan­ze Zeug über Nöti­gung nervt mich wirk­lich. Glau­ben Sie wirk­lich, dass wir – Detek­ti­ve mit mehr als zwan­zig Jah­ren Berufs­er­fah­rung, Fami­li­en­vä­ter mit Pen­sio­nen – all das ris­kie­ren wür­den, damit wir einem 15-jäh­ri­gen Kind Wor­te in den Mund legen kön­nen ? Auf kei­nen Fall. 

Das Opfer hielt sei­ne Iden­ti­tät für 14 Jah­re geheim. Ihre Kar­rie­re als Ban­ke­rin been­de­te Tri­sha Mei­li nach dem Atten­tat und wid­me­te sich statt­des­sen ande­ren Opfern sexu­el­ler Gewalt. Sie kann sich bis heu­te nicht an die Tat erin­nern, gegen­über den ame­ri­ka­ni­schen ABC News jedoch äußer­te sie Zwei­fel dar­an, dass Reyes die Tat allein began­gen habe. 

Wäh­rend sei­ner Haft traf Korey Wise auf den ech­ten Täter Mati­as Reyes, einen Seri­en-Ver­ge­wal­ti­ger und Mör­der. Die­ser gestand schließ­lich. DNA-Tests bewie­sen des­sen Schuld. 2002 wur­den die Urtei­le gegen die “Cen­tral Park Five” auf­ge­ho­ben und ihnen eine Ent­schä­di­gung von 41 Mil­lio­nen Dol­lar zuge­spro­chen. 

US-Prä­si­dent Donald Trump, sei­ner­zeit Medi­en­mo­gul, schal­te­te sei­ten­wei­se Anzei­gen, in denen er die Todes­stra­fe for­der­te : “Bringt die Todes­stra­fe zurück. Bringt unse­re Poli­zei zurück”, hieß es dar­in. Auch wäh­rend sei­ner Prä­si­dent­schafts­kam­pa­gne im Okto­ber 2016 war Trump wei­ter­hin von deren Schuld über­zeugt : 

Sie haben zuge­ge­ben, dass sie schul­dig sind. 

Die Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen bezeich­ne­te Trump als Schan­de. 

Mehr zum The­ma — Der islän­di­sche Jus­tiz­skan­dal von 1977 – und was das Bun­des­kri­mi­nal­amt damit zu tun hat

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Iran verurteilt neue US-Sanktionen und nennt Donald Trumps Gesprächsangebote “betrügerisch”


Der Iran hat die neu­en US-Sank­tio­nen gegen einen ira­ni­schen Petro­che­mie-Kon­zern als Beleg für die Unglaub­wür­dig­keit der US-Gesprächs­an­ge­bo­te gewer­tet. Das US-Finanz­mi­nis­te­ri­um hat­te die Sank­tio­nen gegen den Kon­zern PGPIC und des­sen Toch­ter­un­ter­neh­men am Frei­tag ver­hängt, weil sie Ver­bin­dun­gen zu den ira­ni­schen Revo­lu­ti­ons­gar­den haben sol­len.

Die jüngs­ten US-Sank­tio­nen sind erneut ein kla­rer Ver­stoß gegen inter­na­tio­na­le Vor­schrif­ten und eine Bestä­ti­gung des ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schaft­s­ter­ro­ris­mus”, sag­te Außen­amts­spre­cher Abbas Mus­sa­wi am Sams­tag.

Sie zeig­ten, dass die Ver­hand­lungs­an­ge­bo­te des US-Prä­si­den­ten Donald Trump “absurd, leer und betrü­ge­risch” sei­en, zitier­te die Nach­rich­ten­agen­tur IRNA den Diplo­ma­ten.

Wegen der mas­si­ven US-Sank­tio­nen steckt der Iran seit Mona­ten in einer aku­ten Wirt­schafts­kri­se. Die natio­na­le Wäh­rung Rial ist nur noch die Hälf­te wert, und die Men­schen lei­den unter der Infla­ti­on. Die jüngs­ten US-Sank­tio­nen erschwe­ren auch die geplan­ten Ver­mitt­lungs­ver­su­che des deut­schen Außen­mi­nis­ters Hei­ko Maas und des japa­ni­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Shin­zo Abe. Bei­de wer­den sich in den kom­men­den Tagen mit der ira­ni­schen Füh­rung in Tehe­ran tref­fen. Hei­ko Maas will den Aus­stieg des Irans aus dem Wie­ner Atom­ab­kom­men von 2015 ver­hin­dern, Shin­zo Abe will Tehe­ran zu Ver­hand­lun­gen mit den USA moti­vie­ren.

Der Iran hat mehr­mals betont, dass Ver­hand­lun­gen nur dann einen Sinn ergä­ben, wenn der US-Prä­si­dent zum Wie­ner Atom­deal zurück­kehrt und die Sank­tio­nen auf­hebt. Vor­her wer­de es kei­ne Ver­hand­lun­gen geben. Tehe­ran droht auch mit einem Aus­stieg aus dem Atom­ab­kom­men, falls es bis Anfang Juli nicht ver­trags­ge­recht umge­setzt wird.

Mehr zum The­ma — Iran : “Wo die USA auch ein­mar­schier­ten, brach­ten sie Krieg und Unheil – Wir wer­den uns ver­tei­di­gen”

Das Abkom­men von 2015 räumt dem Iran im Gegen­zug zum kon­trol­lier­ten Ver­zicht auf Atom­waf­fen ein Recht auf ein zivi­les Atom­pro­gramm ein und sieht die Auf­he­bung läh­men­der Wirt­schafts­sank­tio­nen vor. Donald Trump hat das vom UN-Sicher­heits­rat über­nom­me­ne Abkom­men ein­sei­tig auf­ge­kün­digt und erhält dafür den Bei­fall Isra­els. Die ande­ren Ver­trags­part­ner Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Deutsch­land, Russ­land und Chi­na wol­len an dem Abkom­men fest­hal­ten, doch die USA bedro­hen auch Unter­neh­men aus die­sen Län­dern mit har­ten Stra­fen, wenn sie sich nicht an die US-Sank­tio­nen hal­ten. (dpa)

Mehr zum The­ma — Rus­si­scher Vize­au­ßen­mi­nis­ter : Poli­tik der USA gegen­über Iran brand­ge­fähr­lich (Inter­view)

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Erwartungen Trumps an Japan : Militär soll USA gegen “komplexe Bedrohungen” verteidigen


Wäh­rend sei­nes Besuchs in Japan begut­ach­te­te US-Prä­si­dent Donald Trump das größ­te Kriegs­schiff Japans. Der Heli­ko­pterträ­ger “Kaga” ist in der Lage, Hub­schrau­ber zu beför­dern, die dazu ein­ge­setzt wer­den, feind­li­che U-Boo­te auf­zu­spü­ren. Für die USA ist Japan ein wich­ti­ger Alli­ier­ter.

Beson­ders das süd­li­che Insel­pa­ra­dies Oki­na­wa dient den USA als Stand­bein in Asi­en. Hier sind rund 27.000 US-Sol­da­ten sta­tio­niert. Die finan­zi­el­le Last trägt der japa­ni­sche Steu­er­zah­ler. Wie hoch die Kos­ten genau sind, ist nicht bekannt. Die Sum­me soll jedoch zehn­mal höher sein als die Kos­ten, die Süd­ko­rea oder Deutsch­land für die Prä­senz des US-Mili­tärs in ihren Län­dern über­neh­men.

Mehr zum The­ma Pro­tes­te auf Oki­na­wa nach­dem US-Mari­ne-Sol­dat sei­ne Freun­din und dann sich selbst tötet

Auf Oki­na­wa kommt es immer wie­der zu Pro­tes­ten gegen das US-Mili­tär. Vie­le Ein­woh­ner emp­fin­den des­sen Prä­senz als Besat­zung. 1945 nah­men die USA den Bewoh­nern ihr Land und regier­ten es bis 1972. Die Insel­be­woh­ner gel­ten als beson­ders fried­lie­bend.

Der japa­ni­sche Pre­mier­mi­nis­ter Shin­zo Abe setzt auf Trumps Unter­stüt­zung, um die Japan nach dem Zwei­ten Welt­krieg auf­er­leg­te pazi­fis­ti­sche Ver­fas­sung (Arti­kel 9) zu ändern und die mili­tä­ri­sche Auf­rüs­tung vor­an­zu­trei­ben. Die japa­ni­sche Ver­fas­sung ver­bie­tet Japan den Kriegs­ein­tritt, mili­tä­ri­sche Auf­rüs­tung und den Export von Kriegs­ge­rät für mili­tä­ri­sche Angrif­fe.

Abe hat­te immer wie­der ver­sucht, die “nord­ko­rea­ni­sche Bedro­hung” als Argu­ment für eine Ver­fas­sungs­än­de­rung zu nut­zen und die Japa­ner dazu zu brin­gen, die­se zu akzep­tie­ren. Auch die Kaga wird auf­ge­rüs­tet, um den Anfor­de­run­gen der F-35B-Jets und ver­ti­kal lan­den­der Jets (STOVL) zu ent­spre­chen. Trump sag­te über den geplan­ten Aus­bau : 

Mit die­ser außer­or­dent­lich neu­en Aus­rüs­tung wird die Kaga unse­rer Nati­on gegen eine Rei­he kom­ple­xer Bedro­hun­gen in der Regi­on und dar­über hin­aus hel­fen. 

Die Kaga und der Flug­zeug­trä­ger Izu­mo wer­den künf­tig eben­falls als Betan­kungs­platt­for­men von US-ame­ri­ka­ni­schen F-35B-Kampf­flug­zeu­gen zum Ein­satz kom­men. Nach den Vor­stel­lun­gen Abes soll die Flug­zeug­staf­fel des Mili­tärs auf 150 F-35-Kampf­jets anwach­sen, um der chi­ne­si­schen Mili­tär­stär­ke etwas ent­ge­gen­set­zen zu kön­nen. Trump begrüß­te das Vor­ha­ben, damit wür­de Japan über die größ­te Flie­ger­staf­fel aller US-Alli­ier­ten ver­fü­gen. 

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Saga ohne Ende : US-Demokraten reiten weiter auf Trumps nicht-existenter Russland-Affäre rum (Video)


Mehr zum The­ma — Trumps Anwalt zum Muel­ler-Bericht : Die Russ­land­af­fä­re ist vor­bei, sie wis­sen es nur noch nicht !  

Aktu­ell stellt sich der von den Demo­kra­ten so her­bei­ge­sehn­te Muel­ler-Bericht zu Trumps ver­meint­li­cher “Russ­land-Affä­re” als gran­dio­ser Rohr­kre­pie­rer her­aus. Doch die Demo­kra­ten las­sen sich davon nicht beir­ren. Wenn der Bericht nicht das her­gibt, was man sich erwünscht hat, dann ist er eben falsch, wur­de von den Fal­schen ver­fasst und von den Fal­schen über­mit­telt oder falsch inter­pre­tiert.

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Trumps Anwalt zum Mueller-Bericht : Die Russlandaffäre ist vorbei, sie wissen es nur noch nicht !


Die­sen Don­ners­tag wur­de eine redi­gier­te Ver­si­on des Abschluss­be­richts von US-Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler ver­öf­fent­licht. Auch die­ser zeigt, dass es kei­ne Abspra­che zwi­schen der Trump­kam­pa­gne im US-Prä­si­dent­schafts­wahl­kampf 2016 und Russ­land gege­ben hat. Obwohl der Bericht kei­ne Bewei­se lie­fert, legt er zugrun­de, dass sich Russ­land 2016 ein­misch­te. Als Beleg dafür, bie­tet der Bericht im Grun­de nichts ande­res als Mül­lers Ankla­ge gegen GRU-Agen­ten. Der Bericht ver­wech­selt Ankla­gen mit Bewei­sen. 

GRU-Agen­ten sol­len sich in 29 DCCC-Com­pu­ter (Demo­cra­tic Con­gres­sio­nal Cam­pai­gn Com­mi­tee) und wei­te­re 30 DNC-Com­pu­ter (Demo­cra­tic Natio­nal Com­mit­tee) gehackt haben. Zum her­un­ter­la­den der Daten bedien­ten sie sich den Anschul­di­gen nach einer Soft­ware namens X-Tun­nel. 

Rudy Giu­lia­ni, Anwalt von US-Prä­si­dent Donald Trump, sag­te in der Polit-Sen­dung “Ing­ra­ham Ang­le” auf Fox News : 

Ich den­ke, der Bericht zeigt wirk­lich auf, dass es vor­bei ist. 

Die Mode­ra­to­rin Lau­ra Ingram kon­ter­te, dass dies nicht der Fall sei. Die Medi­en und die US-Öffent­lich­keit wür­den sich bis zum Jahr 2020 mit dem The­ma “Rus­sia­ga­te” befas­sen. 

Das größ­te Pro­blem für Giu­lia­ni sei­en die Mit­ar­bei­ter gewe­sen, die Muel­ler aus­ge­wählt hat­te, um an der Unter­su­chung zu arbei­ten : 

Ich wer­de nie ver­ste­hen, wie man einen völ­lig par­tei­ischen, vor­ein­ge­nom­me­nen Mit­ar­bei­ter­stab von Men­schen, von denen einer der Rat­ge­ber der Clin­ton Foun­da­ti­on war, ein­stellt, um (gegen) Prä­si­dent Trump zu ermit­teln. 

Wür­de er Ermitt­lun­gen zu Hil­la­ry Clin­ton anstel­len und den Lei­ter der Trump Foun­da­ti­on damit beauf­tra­gen, so wür­de dies gro­ße Schwie­rig­kei­ten geben. 

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