Trumps Anwalt zum Mueller-Bericht : Die Russlandaffäre ist vorbei, sie wissen es nur noch nicht !


Die­sen Don­ners­tag wur­de eine redi­gier­te Ver­si­on des Abschluss­be­richts von US-Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler ver­öf­fent­licht. Auch die­ser zeigt, dass es kei­ne Abspra­che zwi­schen der Trump­kam­pa­gne im US-Prä­si­dent­schafts­wahl­kampf 2016 und Russ­land gege­ben hat. Obwohl der Bericht kei­ne Bewei­se lie­fert, legt er zugrun­de, dass sich Russ­land 2016 ein­misch­te. Als Beleg dafür, bie­tet der Bericht im Grun­de nichts ande­res als Mül­lers Ankla­ge gegen GRU-Agen­ten. Der Bericht ver­wech­selt Ankla­gen mit Bewei­sen. 

GRU-Agen­ten sol­len sich in 29 DCCC-Com­pu­ter (Demo­cra­tic Con­gres­sio­nal Cam­pai­gn Com­mi­tee) und wei­te­re 30 DNC-Com­pu­ter (Demo­cra­tic Natio­nal Com­mit­tee) gehackt haben. Zum her­un­ter­la­den der Daten bedien­ten sie sich den Anschul­di­gen nach einer Soft­ware namens X-Tun­nel. 

Rudy Giu­lia­ni, Anwalt von US-Prä­si­dent Donald Trump, sag­te in der Polit-Sen­dung “Ing­ra­ham Ang­le” auf Fox News : 

Ich den­ke, der Bericht zeigt wirk­lich auf, dass es vor­bei ist. 

Die Mode­ra­to­rin Lau­ra Ingram kon­ter­te, dass dies nicht der Fall sei. Die Medi­en und die US-Öffent­lich­keit wür­den sich bis zum Jahr 2020 mit dem The­ma “Rus­sia­ga­te” befas­sen. 

Das größ­te Pro­blem für Giu­lia­ni sei­en die Mit­ar­bei­ter gewe­sen, die Muel­ler aus­ge­wählt hat­te, um an der Unter­su­chung zu arbei­ten : 

Ich wer­de nie ver­ste­hen, wie man einen völ­lig par­tei­ischen, vor­ein­ge­nom­me­nen Mit­ar­bei­ter­stab von Men­schen, von denen einer der Rat­ge­ber der Clin­ton Foun­da­ti­on war, ein­stellt, um (gegen) Prä­si­dent Trump zu ermit­teln. 

Wür­de er Ermitt­lun­gen zu Hil­la­ry Clin­ton anstel­len und den Lei­ter der Trump Foun­da­ti­on damit beauf­tra­gen, so wür­de dies gro­ße Schwie­rig­kei­ten geben. 

RT Deutsch


US Navy SEAL wegen Kriegsgräueln angeklagt — Morddrohungen gegen Zeugen durch Trumps Günstling ?


Laut gele­ak­ter Gerichts­do­ku­men­te soll ein deko­rier­ter Ange­hö­ri­ger der US Navy SEALs, der wegen bru­ta­ler Mor­de im Irak ange­klagt wur­de, auch Zug­ka­me­ra­den den Tod ange­droht haben, falls sie gegen ihn aus­sa­gen soll­ten, berich­te­te The San Die­go Uni­on-Tri­bu­ne am Frei­tag vori­ger Woche. US-Prä­si­dent Donald Trump per­sön­lich erwirk­te für den mög­li­chen Kriegs­ver­bre­cher bes­se­re Haft­be­din­gun­gen.

Hier steckt eine gute Geschich­te drin : Hab’ ihn mit mei­nem Jagd­mes­ser erwischt”

Der Chief Spe­cial War­fa­re Ope­ra­tor Edward “Eddie” Gal­lag­her wird beschul­digt, bei einem Ein­satz im Irak im Jahr 2017 einen unbe­waff­ne­ten, etwa 15 bis 22 Jah­re alten IS-Kämp­fer, der sich den SEALs erge­ben hat­te und zur medi­zi­ni­schen Behand­lung zu ihm gebracht wor­den war, mit einem Jagd­mes­ser ersto­chen zu haben.

Laut Gerichts­do­ku­men­ten gibt es ein Foto von Gal­lag­her, das ihn mit der Lei­che des ersto­che­nen Gefan­ge­nen posie­rend zeigt. Dies soll er an einen Chief War­rant Offi­cer (CWO) der Navy SEALs ver­schickt haben – mit der Text­nach­richt : “Hier steckt eine gute Geschich­te drin : Hab’ ihn mit mei­nem Jagd­mes­ser erwischt.” Auf die War­nung die­ses CWO, kei­ne der­art kom­pro­mit­tie­ren­den Bil­der mehr zu ver­schi­cken, soll Gal­lag­her geant­wor­tet haben : “Ja, das ist das ein­zi­ge – und Sie sind der ein­zi­ge, dem ich ver­traue.” Gal­lag­her behaup­tet, der IS-Kämp­fer habe sich aggres­siv ver­hal­ten und nach einer Waf­fe eines der SEALs gegrif­fen – Zeu­gen zufol­ge sei jedoch der Ver­wun­de­te zwar bei Bewusst­sein, aber kampf­un­fä­hig gewe­sen und habe sich ruhig ver­hal­ten.

Zivi­lis­ten als leben­de Ziel­schei­ben : “Ihr bei­de habt ihn nicht erwischt – aber ich”

In einem wei­te­ren Ankla­ge­punkt soll Gal­lag­her mehr­fach mit einem Scharf­schüt­zen­ge­wehr auf Zivi­lis­ten geschos­sen haben – eben­falls bei sei­nem Ein­satz im Irak. Bei einem der gemel­de­ten Vor­fäl­le hat­ten in Mos­sul zwei Scharf­schüt­zen­trupps der SEALs von je zwei Mann Stär­ke in zwei Tür­men Stel­lung bezo­gen ; einem der Trupps war Gal­lag­her zuge­teilt. Laut Aus­sa­gen von Sol­da­ten aus dem ande­ren Trupp tauch­te am Fluss in der Nähe der Tür­me ein 70- oder 80-jäh­ri­ger alter Mann auf, dann fiel ein Schuss und auf dem Rücken des Man­nes bil­de­te sich ein roter Fleck. Er fiel zu Boden und stand zunächst wie­der auf, fiel jedoch erneut. Danach soll er nicht mehr auf­ge­stan­den sein.

Nach den Gerichts­do­ku­men­ten sol­len zwei Zeu­gen über Funk Gal­lag­hers Wor­te emp­fan­gen haben : “Ihr bei­de habt ihn nicht erwischt – aber ich.”

Bei einem ande­ren Vor­fall hat­ten wie­der­um zwei Scharf­schüt­zen­trupps Stel­lung in den­sel­ben Tür­men bezo­gen. Zwei der zuge­teil­ten Sol­da­ten wol­len vier Mäd­chen gesich­tet haben. Sie sei­en einen Pfad ent­lang geschli­chen, den die Men­schen im Ein­satz­ge­biet die­ser Ein­heit oft als Flucht­weg vor Kämp­fern der Ter­ror­mi­liz Isla­mi­scher Staat benutzt hät­ten. Eines der Mäd­chen fiel plötz­lich zu Boden, anschei­nend ange­schos­sen. Ein ande­res Mäd­chen habe “zum ande­ren Turm” hoch­ge­blickt – also zu dem Turm mit Gal­lag­hers Trupp. Danach brach­ten die Beglei­te­rin­nen sich und das ver­wun­de­te Mäd­chen hin­ter einer Anhö­he oder Böschung in Sicher­heit ; sie wur­den nicht mehr gese­hen. 

Ein wei­te­res ira­ki­sches Mäd­chen im Alter von etwa 12 Jah­ren soll Gal­lag­her eben­falls beschos­sen, dabei jedoch glück­li­cher­wei­se ver­fehlt haben.

Bestechung, Erpres­sung, Mord­dro­hun­gen gegen eige­ne Kame­ra­den

The San Die­go Uni­on-Tri­bu­ne liegt ein Beschluss des Mari­ne­rich­ters Cap­tain Aaron Rugh zur Unter­su­chungs­haft vor, dem zufol­ge Gal­lag­her direkt nach dem Vor­fall mit dem IS-Käp­fer damit droh­te, die­je­ni­gen sei­ner Zug­ka­me­ra­den zu töten, die über sei­ne Gräu­el­tat gegen den gefan­ge­nen IS-Kämp­fer aus­sa­gen wür­den. Als er erfuhr, dass gegen ihn ermit­telt wur­de, ver­such­te der Sol­dat auch direkt vor der Ankla­ge noch, sei­ne Zug­ka­me­ra­den zum Schwei­gen zu brin­gen, zu bestechen und zu erpres­sen, schreibt die Zei­tung. Weil dies anschei­nend nicht fruch­te­te, setz­te er erneut Dro­hun­gen ein. Dies war dann auch, zeit­lich gese­hen, tat­säch­lich der ers­te Ankla­ge­punkt gegen ihn, der ihn im Sep­tem­ber 2018 schließ­lich in Unter­su­chungs­haft brach­te : Behin­de­rung einer Ermitt­lung und Bedro­hung von Zeu­gen. Zwei der drei Zeu­gen für den Vor­fall mit dem IS-Kämp­fer sol­len mitt­ler­wei­le die Zusam­men­ar­beit mit den Ermitt­lern wie­der ver­wei­gert haben. “Auf­grund der per­ma­nen­ten und metho­di­schen Ein­schüch­te­rung der Zeu­gen [durch Gal­lag­her] hielt ich eine Unter­su­chungs­haft für not­wen­dig”, zitiert die Tri­bu­ne den Beschluss des Mari­ne­rich­ters Rugh vom Janu­ar.

Im Janu­ar 2019 wur­de Gal­lag­her dann offi­zi­ell ange­klagt – unter ande­rem wegen vor­sätz­li­chen Mor­des.

Höchst unge­wöhn­li­cher Ein­griff

Ende März wur­de Edward Gal­lag­her auf Betrei­ben des US-Prä­si­den­ten durch ein Kriegs­ge­richt aus dem Mili­tär­ge­fäng­nis der US-Mari­ne Naval Con­so­li­da­ted Brig Mira­mar in San Die­go in eine Ein­rich­tung des Mari­ne­kli­ni­kums Bal­boa Naval Medi­cal Cen­ter ver­legt, schreibt Busi­ness Insi­der. Donald Trump hat­te in einem Tweet ver­langt, den Ange­klag­ten in Aner­ken­nung sei­ner Diens­te dort­hin zu ver­le­gen, wo “weni­ger ein­schrän­ken­de Haft­be­din­gun­gen” herr­schen.

Am 28. Mai soll das Kriegs­ge­richts­ver­fah­ren gegen Gal­lag­her offi­zi­ell begin­nen.

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US-Repräsentantenhaus klagt gegen Donald Trumps Notstandserklärung


Das von den Demo­kra­ten kon­trol­lier­te US-Reprä­sen­tan­ten­haus hat am Frei­tag vor einem Gericht in Washing­ton Ein­spruch gegen Donald Trumps Not­stands­er­klä­rung erho­ben. In der Kla­ge­schrift wird unter ande­rem argu­men­tiert, der Repu­bli­ka­ner hebe­le mit die­sem Schritt die Hoheit des Kon­gres­ses für die Bewil­li­gung von Haus­halts­mit­teln aus. Wie die demo­kra­ti­sche Reprä­sen­tan­ten­haus-Vor­sit­zen­de Nan­cy Pelo­si mit­teil­te, müs­se der Kon­gress sei­ne ver­fas­sungs­recht­li­che Ver­ant­wor­tung ver­tei­di­gen und das Sys­tem und die Gewal­ten­tei­lung schüt­zen.

Donald Trump hat­te Mit­te Febru­ar einen natio­na­len Not­stand erklärt, um ohne par­la­men­ta­ri­sche Zustim­mung den Bau einer Mau­er an der Gren­ze zu Mexi­ko finan­zie­ren zu kön­nen, nach­dem der Kon­gress die von ihm gefor­der­te Sum­me dafür nicht gebil­ligt hat­te. Die Demo­kra­ten brach­ten daher eine Reso­lu­ti­on ins Abge­ord­ne­ten­haus ein, um den Not­stand wie­der zu been­den. Die Reso­lu­ti­on bekam sowohl dort als auch spä­ter im von den Repu­bli­ka­nern domi­nier­ten Senat die nöti­ge Mehr­heit, weil sich auch meh­re­re repu­bli­ka­ni­sche Poli­ti­ker in die­ser Fra­ge gegen den Kurs des Prä­si­den­ten stell­ten. Donald Trump muss­te dar­auf­hin Mit­te März das ers­te Veto sei­ner Amts­zeit ein­le­gen, um die vom Kon­gress beschlos­se­ne Auf­he­bung des Not­stan­des zu ver­hin­dern. Um wie­der­um die­ses Veto zu über­stim­men, wäre im Reprä­sen­tan­ten­haus und in einem zwei­ten Schritt auch im Senat eine Zwei­drit­tel­mehr­heit nötig gewe­sen. Die kam aber nicht zustan­de. Daher sahen sich die Demo­kra­ten gezwun­gen, nun den juris­ti­schen Weg zu gehen. Auch meh­re­re US-Bun­des­staa­ten hat­ten bereits eine Sam­mel­kla­ge gegen den vom Repu­bli­ka­ner ver­häng­ten Not­stand ein­ge­reicht.

Inzwi­schen erklär­te der US-Prä­si­dent bei einem Besuch in der Grenz­stadt Cale­xi­co in Kali­for­ni­en, die USA könn­ten kei­ne ille­ga­len Migran­ten mehr auf­neh­men – das Land sei voll. “Wir kön­nen euch nicht mehr auf­neh­men. Dreht um. Wir haben kei­nen Platz”, mahn­te Donald Trump am Frei­tag bei einem Tref­fen mit Mit­ar­bei­tern der US-Grenz­schutz­be­hör­de. Die­se klag­ten, der Zustrom von Migran­ten sei nicht zu bewäl­ti­gen. Die Kapa­zi­tä­ten sei­en erschöpft. Der Repu­bli­ka­ner ver­sprach, dass in den kom­men­den Mona­ten vie­le neue Grenz­bar­rie­ren errich­tet wür­den.

Donald Trump woll­te bei sei­nem Besuch in Kali­for­ni­en auch einen Grenz­ab­schnitt anschau­en, an dem bestehen­de Grenz­zäu­ne aus­ge­tauscht wor­den waren. In den ers­ten zwei Jah­ren nach sei­nem Amts­an­tritt waren kei­ne neu­en Mau­er­ab­schnit­te gebaut wor­den. Es wur­den lan­ge ledig­lich exis­tie­ren­de Bar­rie­ren aus­ge­bes­sert oder aus­ge­tauscht. Erst im ver­gan­ge­nen Novem­ber hat­te die Grenz­schutz­be­hör­de CBP die Auf­trä­ge für den Bau von zwei neu­en Abschnit­ten im Rio Gran­de Val­ley im US-Bun­des­staat Texas ver­ge­ben, die in die­sem Jahr errich­tet wer­den sol­len. (dpa)

Mehr zum The­ma — Pen­ta­gon gibt eine Mil­li­ar­de Dol­lar zur Siche­rung der Gren­ze zu Mexi­ko

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Russlands Reaktion auf Trumps Aufforderung, Venezuela zu verlassen : Zieht erst aus Syrien ab !


Ich wür­de der US-Regie­rung raten, eben­so frei die Ver­spre­chen zu erfül­len, die sie der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft gege­ben hat, bevor [sie sich her­aus­nimmt,] über die sou­ve­rä­nen Inter­es­sen ande­rer Staa­ten zu ent­schei­den”, zitiert RIA Nowos­ti Maria Sach­a­ro­was Reak­ti­on bei der wöchent­li­chen Pres­se­kon­fe­renz des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums in Mos­kau am Don­ners­tag. Damit bezog sich die Diplo­ma­tin auf das Ver­spre­chen von US-Prä­si­dent Donald Trump, ame­ri­ka­ni­sche Trup­pen aus Syri­en abzu­zie­hen. “Ich wür­de gern nach­fra­gen wol­len : Sind [die US-Trup­pen] nun abge­zo­gen wor­den oder nicht?”

Eben­so scharf kri­ti­sier­te Sach­a­ro­wa ein Schrei­ben des US-Außen­mi­nis­ters Mike Pom­peo an den US-Kon­gress vom Mitt­woch die­ser Woche. In die­sem Schrei­ben fragt das US-Außen­mi­nis­te­ri­um beim Kon­gress eine Geneh­mi­gung von bis zu 500 Mil­lio­nen US-Dol­lar für einen Regie­rungs­sturz in Vene­zue­la an – unter ande­rem auch, um “Russ­lands schäd­li­chen Ein­fluss” dort zu bekämp­fen.

Und was die Erklä­run­gen des US-Prä­si­den­ten und des US-Außen­mi­nis­ters angeht : Wir sehen sie als einen über­heb­li­chen Ver­such, zwei sou­ve­rä­nen Staa­ten vor­zu­schrei­ben, wie sie ihre Bezie­hun­gen auf­zu­bau­en haben”, erklär­te Sach­a­ro­wa und schoss sofort zurück : “Weder Russ­land noch Vene­zue­la sind Kolo­ni­en der USA.”

Russ­lands Mili­tär befin­det sich in Vene­zue­la in Über­ein­stim­mung mit dem Ver­trag über mili­tär­tech­ni­sche Zusam­men­ar­beit, den die bei­den Län­der im Jahr 2001 schlos­sen.

Mehr zum The­ma – LIVE : Pres­se­kon­fe­renz des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums

RT Deutsch


Trumps „naiver“ Nahost-Friedensplan : „Gespenstische Show ohne Substanz“ – Experte


Bereits seit Amts­an­tritt ver­folgt US-Prä­si­dent Donald Trump nach eige­nen Aus­sa­gen angeb­lich einen Nah­ost-Frie­dens­plan. Seit­dem füh­ren Trump-Bera­ter Geheim­ge­sprä­che mit ara­bi­schen Regie­run­gen. „Das ist eine rei­ne Insze­nie­rung“, sagt Nah­ost-Exper­te Fritz Edlin­ger aus Wien gegen­über Sput­nik. Der Frie­dens­plan kön­ne nie­mals „ernst gemeint“ sein.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


US-Senat verabschiedet Resolution gegen Trumps Unterstützung des saudi-geführten Jemen-Kriegs


Die Reso­lu­ti­on der “Jemen Kriegs­mäch­te”, die mit 54 zu 46 Stim­men ver­ab­schie­det wur­de, ver­hin­dert, dass sich die US-Streit­kräf­te ohne wei­te­re Geneh­mi­gung des Kon­gres­ses an dem zuneh­mend unbe­lieb­ten Krieg in irgend­ei­ner Wei­se wei­ter betei­li­gen. Die Unter­stüt­zer argu­men­tie­ren, dass die Betei­li­gung der USA an die­sem Kon­flikt gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Anfor­de­rung eines Krie­ges ver­stößt.

Eine frü­he­re Ver­si­on der Reso­lu­ti­on ver­ab­schie­de­te das von den Demo­kra­ten kon­trol­lier­te Reprä­sen­tan­ten­haus, die­se wur­de aber vom Senat abge­lehnt. Die Reso­lu­ti­on muss nun wie­der das Reprä­sen­tan­ten­haus pas­sie­ren, bevor sie an das Wei­ße Haus geschickt wird. Trump aller­dings ver­sprach bereits, ein Veto gegen den Beschluss ein­zu­le­gen.

Eine klei­ne Grup­pe von Repu­bli­ka­nern war bereit, die eige­nen Par­tei­gren­zen zu über­schrei­ten, um Donald Trump, der eben­falls der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei ange­hört, wegen sei­ner Unter­stüt­zung für einen Kon­flikt zu tadeln, den die Ver­ein­ten Natio­nen zu einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe erklärt haben, da er Zehn­tau­sen­de von Zivi­lis­ten getö­tet und die Hälf­te der Bevöl­ke­rung im Jemen am Ran­de des Hun­gers zurück­ge­las­sen hat.

US-Streit­kräf­te hat­ten zuvor gezielt die Unter­stüt­zung von Koali­ti­ons­an­grif­fen und sogar die Betan­kung von Koali­ti­ons­flug­zeu­gen im Zuge von Luft­ope­ra­tio­nen gewähr­leis­tet, bis die­se Pra­xis Ende letz­ten Jah­res Berich­ten zufol­ge ein­ge­stellt wur­de.

Die Jemen-Reso­lu­ti­on dient auch als Mit­tel, Trump unter Druck zu set­zen, um die sau­di­sche Regie­rung wegen des Mor­des an dem Jour­na­lis­ten Jamal Khash­og­gi zu ver­ur­tei­len, den die US-Geheim­diens­te auf den sau­di­schen Prin­zen Moham­med bin Sal­man zurück­füh­ren. Unter­des­sen haben Ent­hül­lun­gen erge­ben, dass die Trump-Regie­rung in Ver­hand­lun­gen mit Sau­di-Ara­bi­en steht, die dar­auf hin­aus lau­fen, Atom­tech­no­lo­gi­en an das umstrit­te­ne König­reich zu ver­kau­fen, was ein neu­es Licht auf die Ver­flech­tun­gen zwi­schen US-Prä­si­dent und der ara­bi­schen Mon­ar­chie wirft.

Koali­ti­ons­trup­pen unter der Füh­rung von Sau­di-Ara­bi­en und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten bom­bar­die­ren seit 2015 uner­bitt­lich den Jemen, um die Huthi-Rebel­len zu ver­trei­ben, die die Haupt­stadt Sanaa kon­trol­lie­ren. Berich­ten zufol­ge hat die von den USA unter­stütz­te Sau­di-Koali­ti­on bewusst auf Kran­ken­häu­ser und ande­re zivi­le Infra­struk­tu­ren gezielt. Unter ande­rem soll die Zer­stö­rung der Infra­struk­tur zu einem mas­si­ven Cho­le­ra-Aus­bruch geführt haben. Inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen neh­men an, dass seit 2016 mehr als 60.000 Men­schen in dem Kon­flikt gestor­ben sind – schät­zungs­wei­se wei­te­re 85.000 Men­schen lei­den an Hun­ger und Unter­ernäh­rung.

Die Hälf­te der jeme­ni­ti­schen Bevöl­ke­rung ist zum Über­le­ben auf aus­län­di­sche huma­ni­tä­re Hil­fe ange­wie­sen. Die Lage droht sich zu ver­schlech­tern, seit­dem die Koali­ti­ons­trup­pen im ver­gan­ge­nen Jahr die Hafen­stadt Hode­idah blo­ckiert haben.

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Weitere dreieinhalb Haft für Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort


Die Vor­wür­fe stan­den im Zusam­men­hang mit Manaf­orts Lob­by­ar­beit für pro-rus­si­sche Poli­ti­ker in der Ukrai­ne. Er hat­te sich schul­dig bekannt und ursprüng­lich dazu bereit erklärt, mit Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler in der Russ­land-Unter­su­chung zu koope­rie­ren. Nach Über­zeu­gung des Gerichts belog er die Ermitt­ler aller­dings und ver­stieß damit gegen eine Ver­ein­ba­rung zur Straf­min­de­rung.

Die Pro­zes­se gegen Manaf­ort hat­ten nicht direkt etwas mit dem Kern der Russ­land-Affä­re um Trump zu tun, erga­ben sich aber aus den Unter­su­chun­gen von Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler. (dpa)

Mehr zum The­ma — Donald Trumps Ex-Wahl­kampf­ma­na­ger Paul Manaf­ort bekommt hohe Haft­stra­fe

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Donald Trumps langer Anlauf auf Venezuelas Ölreserven


Beim Weih­nachts­be­such sei­ner Trup­pen im Dezem­ber 2018 in Syri­en kün­dig­te US-Prä­si­dent Donald Trump den Abzug sei­ner Trup­pen aus Syri­en an. Dies wur­de all­seits beklatscht, aber jetzt heißt es abwar­ten, ob und in wel­chem Umfang die­sen Wor­ten auch Taten fol­gen wer­den. Denn im sel­ben Atem­zug hat er sei­ne Sol­da­ten der Welt­ge­mein­schaft als Söld­ner ange­bo­ten, was nichts ande­res bedeu­tet, als dass US-Trup­pen in Syri­en (oder andern­orts) ver­blei­ben oder kämp­fen wer­den, sofern jemand hier­für bezahlt.

Hier zeich­net sich schon ein wich­ti­ger Unter­schied zu sei­nen Vor­gän­gern ab : Wäh­rend bei­de Bushs wie auch Clin­ton und Oba­ma mehr oder min­der offen für ihre Krie­ge war­ben, will Trump – jeden­falls könn­te man sei­ne Wor­te ent­spre­chend inter­pre­tie­ren – kei­ner Nati­on mehr irgend­wel­che Krie­ge auf­drü­cken, es sei denn, die Welt­ge­mein­schaft wünscht es so — und bezahlt dafür.

Der US-Prä­si­dent will anschei­nend die Ent­schei­dung, ob sein Mili­tär zum Ein­satz kom­men soll, an exter­ne Kräf­te abge­ben. Viel­leicht an die UN oder die NATO oder jene des­po­ti­schen Régime, die er selbst als Shi­t­ho­les bezeich­net hat. Oder er greift auf die Stamm­kund­schaft sei­ner Vor­gän­ger zurück. Die Ukrai­ne zum Bei­spiel. Hier hat sich die EU bereits als treu­er Ver­bün­de­ter erwie­sen. Aktu­ell springt die EU mit der Aner­ken­nung Juan Guai­dós als Über­gangs­prä­si­dent für Trump bei der Vor­be­rei­tung der sich anbah­nen­den mili­tä­ri­schen Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la in die Bre­sche.

War­um Krieg ?

Eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la wird sich für Donald Trump loh­nen. In mehr­fa­cher Hin­sicht. Das US-Han­dels­de­fi­zit von mehr als 860 Mil­li­ar­den Dol­lar beweist, dass das Land immer weni­ger selbst pro­du­ziert, geschwei­ge denn einem ande­ren Land etwas Brauch­ba­res anzu­bie­ten hat. Trump kann sich Frie­den nicht leis­ten, er braucht auch wei­ter­hin Ein­nah­men, die sein Mili­tär für ihn gene­rie­ren soll.

Hin­zu kommt, dass die vene­zo­la­ni­schen Ölvor­kom­men ein volks­wirt­schaft­li­ches Filet­stück dar­stel­len, das sich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten schon aus wirt­schaft­li­cher Sicht nicht ent­ge­hen las­sen wer­den. Eines der ers­ten Ver­spre­chen Trumps an eine neue Regie­rung in Vene­zue­la war die Locke­rung der Sank­tio­nen gegen die vene­zo­la­ni­sche Ölfir­ma PdSA. Es geht also wie­der ein­mal um die Siche­rung von Res­sour­cen für die USA. Das ist die wich­tigs­te Gemein­sam­keit Donald Trumps mit sei­nen Vor­gän­gern.

Inso­fern bleibt die Kern­fra­ge, ob Trump das außen­po­li­ti­sche Par­kett wei­ter­hin durch mili­tä­ri­sche Aggres­si­on domi­nie­ren will und den Stab im Kriegs­ma­ra­thon sei­ner Vor­gän­ger wei­ter­tra­gen wird. Dies ist lei­der der Fall, wie das Bei­spiel Vene­zue­la zeigt.

Am Export­vo­lu­men zwi­schen Vene­zue­la und sei­nen bei­den wich­tigs­ten Han­dels­part­nern, den USA und der EU, kann man able­sen, dass die trans­at­lan­ti­schen Ver­bün­de­ten Vene­zue­la bereits spä­tes­tens seit dem Jahr 2014 den Rücken gekehrt haben. Denn wäh­rend die EU im Jahr 2013 Waren für knapp fünf Mil­li­ar­den US-Dol­lar aus Vene­zue­la ein­kauf­te, hat­te sich der Han­del bis Ende 2015 mit 2,2 Mil­li­ar­den Dol­lar mehr als hal­biert. Noch mal zwei Jah­re spä­ter, im Jahr 2017, belief sich das vene­zo­la­ni­sche Export­vo­lu­men in die EU auf nicht ein­mal 1,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

Die Zah­len bezüg­lich der USA sind noch bedrü­cken­der. Im Jahr 2013 sum­mier­ten sich die vene­zo­la­ni­schen Expor­te in die USA auf stol­ze 36,4 Mil­li­ar­den Dol­lar – im Jahr 2015 waren es deut­lich weni­ger als die Hälf­te, gera­de mal 15,7 Mil­li­ar­den Dol­lar. Für das Jahr 2017 regis­trier­te Vene­zue­la knapp 13 Mil­li­ar­den Dol­lar an Expor­ten in die USA.

Donald Trumps langer Anlauf auf Venezuelas Ölreserven

Die wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me Vene­zue­las unter sei­nem Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro lau­fen umge­kehrt pro­por­tio­nal zu den Ein­brü­chen bei den Export­ein­nah­men ab. Je weni­ger Staats­ein­kom­men, des­to grö­ßer das Elend im Land. Ein Blick auf die Infla­ti­ons­kur­ve zeigt, dass das Land sich in einem sturm­rei­fen Zustand befin­det.

Mit Ablauf des Jah­res 2015 began­nen die öko­no­mi­schen Para­me­ter für Vene­zue­la kom­plett aus dem Ruder zu lau­fen. Für das Jahr 2019 pro­gnos­ti­ziert der Inter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fond IWF für das Land eine Infla­ti­on von zehn Mil­lio­nen Pro­zent. Kei­ne Regie­rung, kein Prä­si­dent hat eine sol­che öko­no­mi­sche Kri­se jemals poli­tisch über­lebt.

Trump – Dau­er­läu­fer im US-ame­ri­ka­ni­schen Kriegs­ma­ra­thon

Trumps Vor­gän­ger Barack Oba­ma hat per Erlass (Exe­cu­ti­ve Order 13692) und unter Beru­fung auf angeb­li­che Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen am 8. März 2015 das Eigen­tum einer Viel­zahl vene­zo­la­ni­scher Unter­neh­men und derer Geschäfts­part­ner in den USA ein­frie­ren las­sen. Mit ande­ren Wor­ten : Von die­sem Tag an ver­lor Vene­zue­la prak­tisch über Nacht einen Groß­teil sei­ner Ein­künf­te aus Direkt­ex­por­ten in die USA. Die­ser Umstand muss als der Anbe­ginn der wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me des Lan­des aner­kannt wer­den.

Vier Jah­re spä­ter, am 25. Janu­ar 2019, erlässt Donald Trump einen wei­ter­füh­ren­den Erlass, in dem er Madu­ros Regie­rung als ein des­po­ti­sches, men­schen­ver­ach­ten­des Régime dar­stellt, wes­halb er sich genö­tigt sieht, die Sank­ti­on sei­nes Vor­gän­gers gegen Vene­zue­la dras­tisch zu ver­schär­fen. Im Zeit­raum zwi­schen die­sen bei­den Erläs­sen, und als Kon­se­quenz dar­aus, hat Vene­zue­la fast drei Vier­tel sei­ner Export­ein­nah­men ein­ge­bußt und steht heu­te – wirt­schaft­lich und poli­tisch iso­liert – vor dem Kol­laps.

Da hilft es auch nicht, dass Vene­zue­la Beschwer­de gegen die Sank­tio­nen der US-Regie­rung bei der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on WTO ein­ge­legt hat. Das Wei­ße Haus hat auf die Auf­for­de­rung zu Streit­bei­le­gungs­ge­sprä­chen mit Vene­zue­la nicht ein­mal reagiert und tritt somit die WTO-Sta­tu­ten mit Füßen.

Die Fak­ten­la­ge beweist, dass Vene­zue­la seit mehr als fünf Jah­ren sys­te­ma­tisch finan­zi­ell tro­cken­ge­legt wird, und ein dar­auf basie­ren­der poli­ti­scher Macht­kampf ent­facht wur­de. Mit dem Erlass vom Janu­ar in Ver­bin­dung mit der Aner­ken­nung Guai­dós stellt Trump die rund 30 Mil­lio­nen Vene­zo­la­ner fak­tisch vor die Wahl : sie sol­len sich der Macht­über­nah­me durch den selbst­er­nann­ten Prä­si­den­ten Juan Guai­dó fügen oder hier­zu gezwun­gen wer­den. So die bei­den Vari­an­ten. Die­se beinhal­ten nur zwei mög­li­che wei­ter­füh­ren­de Optio­nen : Ent­we­der wird Madu­ro innen­po­li­tisch durch Auf­stän­de sei­ner dar­ben­den Bevöl­ke­rung ent­mach­tet oder durch eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on von außen aus dem Amt ent­fernt. Hier­bei han­delt es sich um ein Mus­ter, wel­ches schon bei frü­he­ren Kon­flik­ten — so zum Bei­spiel gegen Liby­ens Muammar Gad­da­fi — in Erschei­nung getre­ten ist.

Die genann­ten Fak­ten im zeit­li­chen, juris­ti­schen und poli­ti­schen Kon­text unter­mau­ern die Tat­sa­che, dass Trump den Stab im Kriegs- und Kri­sen­ma­ra­thon aus der Hand Oba­mas über­nom­men hat und wei­ter­lau­fen wird.

Inso­fern ist die oben gestell­te Fra­ge, ob der 45. Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka für einen rea­len außen­po­li­ti­schen Rich­tungs­wech­sel steht, ein­deu­tig mit Nein beant­wor­tet.

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RT Deutsch


Die Hölle will ihren Teufel zurück”: Bereits dritte Bodenabsenkung nahe Trumps Residenz


Dass der böse Feind hier sei­ne Hand im Spiel haben könn­te, set­zen fan­ta­sie­vol­le Fol­lo­wer näm­lich mit dem US-Prä­si­den­ten Donald Trump in Ver­bin­dung. Und nicht ohne Grund : Ähn­li­che Boden­ab­sen­kun­gen hat­te es bereits im Trumps Anwe­sen Mar-a-Lago im US-Bun­des­staat Flo­ri­da im Jahr 2017 sowie direkt auf dem Rasen vor dem Wei­ßen Haus im Jahr dar­auf gege­ben. Ein Twit­ter-Nut­zer fass­te alle Spe­ku­la­tio­nen im Netz zusam­men und sprach Klar­text : “Die Höl­le will ihren Teu­fel zurück”.

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RT Deutsch