Iran schießt fremde Drohne unbekannter Herkunft über Hafenstadt ab


Abge­schos­sen wur­de das unbe­mann­te Luft­fahr­zeug von einer ira­ni­schen Mer­sad-Boden-Luft-Rake­te durch die Ira­ni­sche Luft­ver­tei­di­gung. Die Isla­mi­sche Repu­blik Iran ver­öf­fent­lich­te hier­zu ein Video, das den Abschuss der Droh­ne über der Hafen­stadt Mah­schahr in der Pro­vinz Chu­zestan am Per­si­schen Golf zeigt. Das Wrack konn­te gebor­gen wer­den. Die Droh­ne soll “defi­ni­tiv einem frem­den Land” gehö­ren.

Der Kom­man­dant der Ira­ni­schen Luft­ver­tei­di­gung Bri­ga­de­ge­ne­ral Ali­re­za Saba­hi­fard wies dar­auf hin, dass die Droh­ne vom Him­mel geholt wer­den konn­te, noch bevor sie “sen­si­ble Gebie­te” erreicht habe. Dies sei der Prä­zi­si­on des ira­nisch pro­du­zier­ten Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tems zu ver­dan­ken. 

Das Zen­tral­kom­man­do der USA gab bekannt, dass kei­ne sei­ner US-Mili­tär­droh­nen als ver­misst gel­te. Von Isra­el gab es kei­ne Stel­lung­nah­me. Im Juni die­ses Jah­res schoss die Ira­ni­sche Revo­lu­ti­ons­gar­de eine Glo­bal Hawk US-Droh­ne vom Typ ab. Washing­ton und Tehe­ran strit­ten dar­über, ob das unbe­nann­te Luft­fahr­zeug ira­ni­sches Hoheits­ge­biet ver­letzt hat oder nicht. 

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Britischer Großauftrag für deutsche Rüstungsunternehmen : Über 500 Panzer geordert


Rund 2,6 Mil­li­ar­den Euro lässt sich das bri­ti­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um die 500 deut­schen Rad­pan­zer vom Typ “GTK Boxer” von Rhein­me­tall und Krauss-Maff­ei Weg­mann (KMW) kos­ten. Die bei­den Rüs­tungs­un­ter­neh­men schu­fen zur Pro­duk­ti­on des Rad­pan­zers die ARTEC GmbH (Armou­red Vehi­cle Tech­no­lo­gy). Rhein­me­tall hält dabei 64 Pro­zent der Geschäfts­an­tei­le. Pro­du­ziert wird vor­nehm­lich in Kas­sel sowie an inter­na­tio­na­len Stand­or­ten für die Abneh­mer. 

Im Wett­be­werb um die Auf­trags­ver­ga­be zur Erneue­rung der bri­ti­schen Pan­zer hat­ten das US-Unter­neh­men Gene­ral Dyna­mics und die bri­ti­sche Fir­ma BAE Sys­tems das Nach­se­hen. Von 2022 bis 2031 soll gelie­fert wer­den. 

Der bri­ti­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ben Wal­lace sag­te zu der Ent­schei­dung : 

Der Boxer ist füh­rend in sei­nem Feld. 

Die Beson­der­heit des deut­schen Rad­pan­zers ist die Mög­lich­keit, für unter­schied­li­che Auf­ga­ben als Transport‑, Sani­täts- oder Schüt­zen­pan­zer aus­ge­rüs­tet zu wer­den. Neben der Bun­des­wehr nutzt auch das nie­der­län­di­sche, litaui­sche und aus­tra­li­sche Mili­tär den Rad­pan­zer. 

Mehr zum The­ma — Wenn die Fel­le davon­schwim­men : Kramp-Kar­ren­bau­er will “offe­ne Han­dels­we­ge” ver­tei­di­gen

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Moskau kommentiert Verbannung russischer Medien von Londoner Konferenz über Pressefreiheit


Russ­lands Außen­amt hat die Ver­ban­nung rus­si­scher Diplo­ma­ten und Jour­na­lis­ten von der Glo­ba­len Kon­fe­renz für Medi­en­frei­heit in Lon­don kom­men­tiert. Das Haupt­ziel ist laut dem rus­si­schen Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row, uni­ver­sel­le Frei­heits­stan­dards zu ver­wäs­sern sowie das Ein­füh­ren einer poli­ti­schen Zen­sur.
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Neuster Französischer Atomreaktor wird zum „Fiasko“ – Paris alarmiert über Bericht


Mit dem neus­ten soge­nann­ten Euro­päi­schen Druck­was­ser­re­ak­tor, kurz EPR, woll­te Frank­reich neue Maß­stä­be in der Atom­kraft set­zen. Doch das Pro­jekt stockt. Seit dem Bau­be­ginn im Jahr 2007 kam es immer wie­der zu Pan­nen. Kri­ti­sche Stim­men wer­den lau­ter – auch in der fran­zö­si­schen Poli­tik.
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Iran zeigt Gesprächsbereitschaft über Atomprogramm ohne “Nullsummenspiel”


Der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter Moham­mad Dscha­wad Sarif öff­ne­te am Ran­de der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz in der kata­ri­schen Haupt­stadt Doha die Tür zur Diplo­ma­tie. Der Iran sei bereit, mit der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft über sein Atom­pro­gramm zu spre­chen und nach Aus­we­gen aus der Kri­se zu suchen, die seit dem völ­ker­rechts­wid­ri­gen Rück­zug der USA aus dem JCPOA-Abkom­men im Mai 2018 aus­ge­bro­chen war. Das schließt auch Gesprä­che mit den USA ein, beton­te Sarif. 

Mehr zum The­ma — Für Rück­kehr zum Nukle­arab­kom­men – Tokio und Paris bie­ten Tehe­ran 18-Mil­li­ar­den-Dol­lar-Kre­dit an 

Aller­dings wür­de Tehe­ran an kei­nen Dis­kus­sio­nen und Ver­hand­lun­gen teil­neh­men, die die ira­ni­schen Inter­es­sen außer Acht las­sen. Sarif mein­te, dass sein Land “kei­ne Angst vor Deals oder Mee­tings” habe, dass aber “jeder zu sei­nen eige­nen Ver­pflich­tun­gen ste­hen” müs­se. Das war eine kla­re Anspie­lung nicht nur an die Adres­se der USA, son­dern auch an die der Euro­pä­er, die ihren Ver­pflich­tun­gen seit dem US-Rück­zug nicht nach­ge­kom­men waren oder nicht nach­kom­men konn­ten. Ein “Null­sum­men­spiel” wer­de Tehe­ran nicht akzep­tie­ren, sag­te er.

Die von den USA geführ­te “maxi­ma­le Druck­kam­pa­gne” gegen den Iran sei geschei­tert, mein­te er wei­ter. Die Sank­tio­nen könn­ten den Iran nicht “von irgend­ei­ner regio­na­len Über­ein­kunft” aus­schlie­ßen, “egal, ob in Syri­en, Afgha­ni­stan oder im Jemen, das wird ein­fach nicht funk­tio­nie­ren”. Sarif beschul­dig­te auch Sau­di-Ara­bi­en, nicht nur den Iran in der Regi­on iso­lie­ren zu wol­len, son­dern auch Katar und die Tür­kei. Die­se Län­der von regio­na­len Sicher­heits­ar­ran­ge­ments aus­schlie­ßen zu wol­len, nann­te er “inak­zep­ta­bel”. 

Statt­des­sen beton­te Sarif die von Prä­si­dent Hassan Roha­ni bei der UN-Voll­ver­samm­lung vor­ge­stell­te “Hor­mus-Initia­ti­ve” als Alter­na­ti­ve zu sol­chen Iso­lie­rungs­ver­su­chen der USA und Sau­di-Ara­bi­ens. “Wir müs­sen alle zusam­men­kom­men, und zwar ohne äuße­re Ein­mi­schung”, sag­te der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter.

Mehr zum The­ma — “Kei­ne Kampf­flug­zeu­ge und Bom­ben in die Regi­on”: Prä­si­dent Irans will “Frie­dens­plan” prä­sen­tie­ren  

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Peskow kommentiert Trumps Aussagen über Regelung in Syrien


Der Pres­se­spre­cher des rus­si­schen Prä­si­den­ten, Dmi­tri Pes­kow, hat die Ver­su­che des US-Prä­si­den­ten Donald Trump kom­men­tiert, sich Ver­diens­te bei der syri­schen Rege­lung anzu­eig­nen, und sich dabei an ein Sprich­wort erin­nert, dass der Sieg vie­le Väter habe.
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Putin informiert Assad über Bestimmungen des russisch-türkischen Memorandums


Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat den syri­schen Prä­si­den­ten Baschar al-Assad in einem Tele­fon­ge­spräch über die Fest­le­gun­gen des Memo­ran­dums zur Lage in Syri­en infor­miert, auf das sich Putin und Erdo­gan am Diens­tag­abend geei­nigt haben.
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Seehofer verärgert über Kritik an seiner Gamer-Äußerung


Der rechts­ex­tre­mis­ti­sche Atten­tä­ter von Hal­le war ein Gamer und hat­te vor der Tat einen Ablauf­plan ver­öf­fent­licht, der wie ein ver­schrift­lich­tes Com­pu­ter­spiel wirkt. Der Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer hat­te am Wochen­en­de zunächst erklärt :

Vie­le von den Tätern oder den poten­zi­el­len Tätern kom­men aus der Gamer-Sze­ne.

Man­che näh­men sich Simu­la­tio­nen gera­de­zu zum Vor­bild :

Und des­halb müs­sen wir die Gamer-Sze­ne stär­ker in den Blick neh­men.

Spä­ter warn­te er geziel­ter davor, dass Rechts­ex­tre­mis­ten Gaming-Platt­for­men für ihre Zwe­cke nut­zen.

See­ho­fer hat­te damit brei­te Kri­tik geern­tet, vor allem von der Oppo­si­ti­on, aber auch aus den Rei­hen sei­ner CSU und der Bun­des­re­gie­rung : 

Die­ses gewoll­te Miss­ver­ste­hen ist mitt­ler­wei­le eine belieb­te poli­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se gewor­den. Wir bekämp­fen Ver­bre­cher und Rechts­ex­tre­mis­ten und nicht die Bür­ger und nicht die Gamer.

Für ihn sei sein Besuch in Hal­le, wo sich der Anschlag zunächst gegen die Syn­ago­ge hat­te rich­ten sol­len, eine har­te Erfah­rung gewe­sen, berich­te­te See­ho­fer. Ein jun­ger Mann habe “Ihr könnt uns nicht beschüt­zen” geru­fen :

Das war für mich wie ein Stich ins Herz.

See­ho­fer sag­te wei­ter, dass er CSU-Ver­an­stal­tun­gen wie dem jüngs­ten Par­tei­tag bewusst fern­blei­be :

Ich will nicht rum­wu­seln in Bay­ern und zei­gen : Mich gibt’s auch noch. Ich mische mich mit kei­nem ein­zi­gen Satz in die All­tags­ge­schäf­te der CSU oder der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung ein.

(rt deutsch/dpa) 

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Tochter über Jahre sexuell missbraucht : Berliner zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt


Ein 39-jäh­ri­ger Ber­li­ner ist wegen Kin­des­miss­brauchs an sei­ner eige­nen Toch­ter zu fünf Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Die Übe­grif­fe hat er gefilmt und im Inter­net ver­brei­tet. Das Land­ge­richt sprach ihn am Mon­tag für schul­dig.
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