Referendum über Verfassungsänderungen in Ägypten : Staatsoberhaupt kann mehr Befugnisse bekommen


Ägyp­tens Par­la­ment hat die Ver­fas­sungs­än­de­run­gen erst an die­sem Diens­tag mit einer Zwei­drit­tel­mehr­heit beschlos­sen. Dadurch wird die Amts­zeit des Prä­si­den­ten von vier auf sechs Jah­re ver­län­gert. Der Staats­chef bekommt mehr Ein­fluss auf die Beset­zung von hohen Ämtern im Jus­tiz­we­sen. Außer­dem soll es wie­der einen Vize­prä­si­den­ten und einen Senat mit ein­ge­schränk­ten Befug­nis­sen geben. Für Frau­en, Arbei­ter, Bau­ern, Chris­ten, Jugend­li­che und Behin­der­te wird es Quo­ten im Par­la­ment geben. Zudem erhält das Mili­tär wei­te­re Befug­nis­se. Ent­schei­dend wird sein, wie hoch die Wahl­be­tei­li­gung aus­fällt.

Die Wahl­be­rech­tig­ten kön­nen ihre Stim­me von 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr abge­ben. Dazwi­schen gibt es eine ein­stün­di­ge Mit­tags­pau­se. Wäh­rend der Abstim­mung gel­ten lan­des­weit erhöh­te Sicher­heits­vor­keh­run­gen. Für die Ord­nung sor­gen die Poli­zei und die Streit­kräf­te. (TASS/dpa/RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma — Kein Inter­es­se an Span­nun­gen mit dem Iran : Ägyp­ten will nicht Teil ara­bi­scher NATO wer­den 

RT Deutsch


Ecuador : Über 40 Millionen Cyberattacken nach Zuflucht-Entzug für Assange


Mehr als 40 Mil­lio­nen Cyber­an­grif­fe sind laut Medi­en in Ecua­dor regis­triert wor­den, nach­dem die Lan­des­be­hör­den ent­schie­den hät­ten, dem Wiki­Leaks-Grün­der Juli­an Assan­ge die Zuflucht zu ent­zie­hen. Dies mel­de­te das Minis­te­ri­um für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on der Repu­blik.
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Geheimes Treffen über militärische Option der USA enthüllt Schlüsselpersonen zur Invasion Venezuelas


Den Ent­hül­lungs­be­richt ver­öf­fent­lich­te am Sams­tag das Por­tal Gray­zo­ne. Der Inves­ti­ga­ti­v­jour­na­list Max Blu­men­thal erhielt Zugriff auf eine Teil­neh­mer­lis­te einer pri­va­ten Gesprächs­run­de, die unter dem Titel “Asses­sing the Use of Mili­ta­ry Force in Vene­zue­la” (die Ein­schät­zung mili­tä­ri­scher Gewalt in Vene­zue­la) statt­fand. Aus­ge­rich­tet wur­de das gehei­me Tref­fen von dem in Washing­ton, D.C. ansäs­si­gen Think­tank “Cen­ter for Stra­te­gic and Inter­na­tio­nal Stu­dies” (CSIS). 

Die Zusam­men­kunft ereig­ne­te sich am 10. April. Irre­füh­rend war die Tat­sa­che, dass auf der Teil­neh­mer­lis­te, die Blu­men­thal erhielt, das Datum des 20. Aprils ver­merkt war. Dass das Tref­fen statt­fand, bestä­tig­ten Blu­men­thal jedoch Teil­neh­mer, bei denen er um eine Stel­lung­nah­me bat. 

In ihren Ant­wor­ten zeig­ten sie sich gegen­über Blu­men­thal jedoch sehr wort­karg. Sarah Baumunk, wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­tern bei CSIS :

Wir spra­chen über mili­tä­ri­sche … äh … mili­tä­ri­sche Optio­nen in Vene­zue­la. 

Blu­men­thal berich­tet, Baumunk wur­de ner­vös und füg­te hin­zu, dass sie sich “bei der Beant­wor­tung der Fra­gen nicht wohl fühl­te.” Sie been­de­te das Gespräch abrupt. Ein ande­rer auf­ge­führ­ter Teil­neh­mer, ein wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter der inter­na­tio­na­len Stra­te­gie­fir­ma Hills & Com­pa­ny, San­tia­go Her­doi­za, sag­te ledig­lich, es habe sich um ein “geschlos­se­nes Mee­ting” gehan­delt, ohne Ein­zel­hei­ten mit­zu­tei­len. 

Blu­men­thal zu RT : 

Sie waren extrem ner­vös, dass jemand in den Medi­en von der Exis­tenz die­ses Ereig­nis­ses Kennt­nis hat. Es war ein sehr hoch­ran­gi­ges Tref­fen mit den wich­tigs­ten Leu­ten in Washing­ton, die an der Her­stel­lung der Wurst von Trumps Vene­zue­la-Poli­tik betei­ligt waren, und sie woll­ten sie so pri­vat wie mög­lich hal­ten. Es zeigt, dass mili­tä­ri­sche Optio­nen an die­sem Punkt ernst­haft in Betracht gezo­gen wer­den, nach­dem alle ande­ren Mecha­nis­men, die Trump ins Spiel gebracht hat, offen­sicht­lich geschei­tert sind. 

Der wohl pro­mi­nen­tes­te Teil­neh­mer war Admi­ral Kurt Tidd. Bis vor Kur­zem lei­te­te er das Sou­thern Com­mand der US-Mari­ne. Roger Norie­ga, ein wei­te­rer Teil­neh­mer an der Gesprächs­run­de, gilt als erfah­re­ner US-Ein­mi­scher (US-Medd­ler).

Norie­ga wur­de durch sei­ne Invol­vie­rung in die Iran-Con­tras-Affä­re bekannt. Letz­ten Okto­ber for­der­te er den US-Prä­si­den­ten Donald Trump dazu auf, den ehe­ma­li­gen Bot­schaf­ter der USA in Vene­zue­la, Wil­liam Brown­field, dazu zu ernen­nen, dass er die Plä­ne für eine mili­tä­ri­sche Inva­si­on lei­ten soll. Auch Brown­field war Gast der Run­de. Aus den Rei­hen des selbst­er­nann­ten vene­zo­la­ni­schen Über­gangs­prä­si­den­ten Juan Guai­dó nahm sein Bera­ter für Staats­tä­tig­kei­ten teil. 

Ange­sichts des The­mas der CSIS-Debat­te haben die Anfüh­rer der Guaidó-“Regierung” nichts dage­gen, den “Wohl­stand” ihres Lan­des durch eine Fremd-Inva­si­on her­bei­zu­füh­ren. Dies soll­te jedoch nicht über­ra­schen, denn selbst der Plan Pais, dem von den USA und der NATO finan­zier­ten Think­tank, wur­de im Rah­men des Atlan­tik­rats ent­hüllt. 

Wäh­rend die engs­ten Unter­stüt­zer Guai­dós auf eine aus­län­di­sche Inter­ven­ti­on drän­gen, glaubt Blu­men­thal, dass regio­na­le Part­ner der USA sehr zurück­hal­tend sind, sich dar­an zu betei­li­gen. Blu­men­thal fasst zusam­men : 

Jede US-Inva­si­on in Vene­zue­la wäre abhän­gig von der Zustim­mung der kolum­bia­ni­schen und bra­si­lia­ni­schen Regie­rung, und es ist sehr unklar, ob sie die­se Zustim­mung erhal­ten wer­den. Bei­de Regie­run­gen sind extrem besorgt über die Ver­schlim­me­rung der Migra­ti­ons­kri­se, sie sind zutiefst besorgt über die Desta­bi­li­sie­rung der gesam­ten Regi­on, und das ist genau das, was dies (eine Inva­si­on) bedeu­ten wür­de. Und sie sind auch besorgt über einen Gegen­an­griff des vene­zo­la­ni­schen Mili­tärs, wel­ches sehr kom­pe­tent ist. 

Wäh­rend die Ver­ei­nig­ten Staa­ten im Gehei­men von der “Anwen­dung mili­tä­ri­scher Gewalt” spre­chen, locken sie wei­ter­hin vene­zo­la­ni­sche Bür­ger und Beam­te mit Ver­spre­chun­gen üppi­ger Hil­fe – was natür­lich nur mög­lich wäre, wenn der legi­ti­me Prä­si­dent Nicolás Madu­ro aus sei­nem Amt gedrängt wür­de. 

Am Sams­tag sag­te US-Finanz­mi­nis­ter Ste­ven Mnu­chin, Washing­ton wer­de die Bemü­hun­gen zur Ret­tung der vene­zo­la­ni­schen Wirt­schaft lei­ten, die es bis­her mit Sank­tio­nen erstickt habe : 

Wir wer­den dar­an arbei­ten, ein Kon­sor­ti­um von etwa zehn Mil­li­ar­den Dol­lar an Han­dels­fi­nan­zie­rung zusam­men­zu­stel­len, das der neu­en Regie­rung zur Ver­fü­gung ste­hen wür­de, um den Han­del zu för­dern. 

RT Deutsch


Trump : “Ich weiß nichts über Wikileaks. Das ist nicht meine Angelegenheit”


Er habe gehört, was mit Assan­ge pas­siert sei, und es sei nun an US-Jus­tiz­mi­nis­ter Wil­liam Barr, eine Fest­le­gung zu tref­fen. Auf Nach­fra­gen erklär­te Trump, er habe zu dem Fall kei­ne Mei­nung.

Wäh­rend des Prä­si­dent­schafts­wahl­kamp­fes im Jahr 2016 hat­te Trump Wiki­Leaks gelobt und erklärt, er lie­be die Orga­ni­sa­ti­on. Der dama­li­ge Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat bezeich­ne­te die Arbeit von Wiki­Leaks als “erstaun­lich” und sag­te, er habe “geliebt”, was sie taten.

Assan­ge war am Don­ners­tag in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft in Lon­don fest­ge­nom­men wor­den. Die USA haben ein Aus­lie­fe­rungs­ge­such an Groß­bri­tan­ni­en gestellt. Die US-Jus­tiz wirft Assan­ge Ver­schwö­rung mit der Whist­leb­lo­we­rin Chel­sea Man­ning zum Ein­drin­gen in ein Com­pu­ter­netz­werk der Regie­rung vor.

Mehr zum The­ma — Assan­ge ver­liert ecua­do­ria­ni­sche Staats­bür­ger­schaft — USA wol­len ihn wegen “Ver­schwö­rung” ankla­gen

(rt deutsch / dpa)

RT Deutsch


Klitschko sorgt für Spekulationen über sein Comeback ins Profi-Boxen


Der frü­he­re Box­welt­meis­ter Wla­di­mir Klitsch­ko ist in Deutsch­land eine bekann­te Per­sön­lich­keit. Vie­le haben wäh­rend sei­ner akti­ven Pha­se als Pro­fi-Boxer sei­ne Kämp­fe gese­hen. Sein Abgang aus dem Pro­fi-Sport war für vie­le eine Über­ra­schung. Nun sorgt er mit Spe­ku­la­tio­nen über ein mög­li­ches Come­back für Auf­se­hen.
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Russland von oben”: Deutscher Regisseur dreht eine etwas andere Doku über Russland


Das Inter­na­tio­na­le Doku­men­tar­film­fes­ti­val “Doker”, das gera­de in Mos­kau läuft, wur­de die­ses Jahr mit der gro­ßen Doku “Russ­land von oben” des deut­schen Regis­seurs Fred­die Röcken­haus eröff­net. Elf Zeit­zo­nen, neun Mona­te Dreh­zeit, 7.000 Kilo­me­ter Rei­se­ent­fer­nung – das Dreh­team unter­nahm eine ein­zig­ar­ti­ge Rei­se durch das größ­te Land der Welt, um sei­ne Viel­falt aus der Vogel­per­spek­ti­ve zu zei­gen. RT Deutsch sprach mit dem Regis­seur und erfuhr von den Fein­hei­ten der Arbeit an der Doku.

RT Deutsch


Film über über Musiklegende Freddie Mercury in China — Homosexuelle Inhalte rausgeschnitten


Das der chi­ne­si­schen Zen­sur unlieb­sa­me Mate­ri­al ist vier Minu­ten lang, dar­un­ter inti­me Sze­nen sei­ner Bezie­hun­gen und Sze­nen, in denen Dro­gen kon­su­miert wer­den. “Bohemi­an Rhaps­o­dy” über die bri­ti­sche Rock­band Queen und deren Sän­ger Fred­die Mer­cu­ry ist ins­ge­samt zwei Stun­den lang. Chi­ne­si­sche Fans, die zuvor die unzen­sier­te Ver­si­on gese­hen hat­ten, kri­ti­sier­ten, dass zen­tra­le Sze­nen der Bio­gra­phie Mer­cu­ries fehl­ten, dar­un­ter sol­che mit sei­nem Lang­zeit­part­ner Jim Hutton. Auch Fred­die Mer­cu­ry in Frau­en­klei­dern auf der Büh­ne, wie er sei­nen Hit “I Want to Break Free” singt, wird dem Publi­kum in Chi­na vor­ent­hal­ten.

Für eini­ge Zuschau­er in Chi­na ergab der Hand­lungs­strang kei­nen Sinn mehr. Chi­ne­si­schen Zuschau­ern war etwa schier unklar, wes­halb die Bezie­hung zwi­schen Mer­cu­ry und sei­ner Freun­din Mary Aus­tin in die Brü­che ging. Die Sze­ne, in der er ihr sei­ne Bise­xua­li­tät beich­te­te, die zur Tren­nung des Paa­res führ­te, fehl­te. 

Rami Malek, bekannt aus der Serie “Mr. Robot”, stellt Fred­die Mer­cu­ry unter der Regie des ehe­ma­li­gen X-Man-Regis­seurs Bryan Sin­ger dar. Der Film beginnt damit, dass Fred­die Mer­cu­ry der Band bei­tritt. Die noch leben­den Queen-Band­mit­glie­der Bri­an May und Roger Tay­lor berie­ten den Regis­seur bei der Umset­zung. Ursprüng­lich soll­te der israe­li­sche Komi­ker und Schau­spie­ler Sacha Baron Cohen Mer­cu­ry spie­len. Die­ser nahm jedoch auf­grund künst­le­ri­scher Dif­fe­ren­zen Abstand von dem Pro­jekt. In Groß­bri­tan­ni­en hat­te der Film am 24. Okto­ber 2018 Pre­miè­re. Am fer­ti­gen Werk wur­de kri­ti­siert, dass eini­ge Inhal­te nicht dem Leben Mer­cu­rys ent­spra­chen.

Seit dem Jahr 2001 gilt Homo­se­xua­li­tät in Chi­na nicht mehr als Krank­heit. Geset­ze gegen Dis­kri­mi­nie­rung Homo­se­xu­el­ler gibt es in Chi­na nicht. Gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re dür­fen in Chi­na weder hei­ra­ten noch Kin­der adop­tie­ren. Im alten Chi­na, noch frei von west­li­chem Ein­fluss, galt Homo­se­xua­li­tät als nor­mal.

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Keine Einigung über Rüstungsexportstopp im Bundessicherheitsrat


Die Bun­des­re­gie­rung hat­te im Novem­ber nach der Tötung des sau­di­schen Regie­rungs­kri­ti­kers Jamal Khash­og­gi alle Rüs­tungs­ex­por­te nach Sau­di-Ara­bi­en gestoppt — auch die bereits geneh­mig­ten. Bei den Bünd­nis­part­nern Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en sorg­te das für mas­si­ven Unmut, weil auch euro­päi­sche Gemein­schafts­pro­jek­te betrof­fen sind. Meh­re­re Rüs­tungs­un­ter­neh­men behal­ten sich bei einer Ver­län­ge­rung recht­li­che Schrit­te vor.

Bereits vor der Sit­zung am Mitt­woch waren meh­re­re Eini­gungs­ver­su­che zwi­schen den Koali­ti­ons­par­tei­en auf unter­schied­li­chen Ebe­nen geschei­tert. Dem Sicher­heits­rat gehö­ren Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel, Kanz­ler­amts­chef Hel­ge Braun und sie­ben Bun­des­mi­nis­ter an, dar­un­ter drei aus der SPD. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten sind für eine Ver­län­ge­rung des Export­stopps um sechs Mona­te, die Uni­on ist wegen der außen­po­li­ti­schen Pro­ble­me dage­gen.

Der Export­stopp ist bereits zwei Mal ver­län­gert wor­den und läuft noch bis zum kom­men­den Sonn­tag. Bis dann wol­len Uni­on und SPD einen Kom­pro­miss fin­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Koali­ti­ons­krach wegen Rüs­tungs­ex­port­stopp für Sau­di-Ara­bi­en spitzt sich zu

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Trump erkennt Israels Souveränität über Golanhöhen formell an


US-Prä­si­dent Donald Trump hat die von Isra­el annek­tier­ten syri­schen Golan­hö­hen for­mell als Staats­ge­biet Isra­els aner­kannt. Trump unter­zeich­ne­te am Mon­tag bei einem Besuch des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ben­ja­min Netan­ja­hu in Washing­ton eine ent­spre­chen­de Pro­kla­ma­ti­on.
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