Ukraine : Abgeordneter hält Staatsbankrott schon im Herbst für möglich


Die Gas­ver­teue­rung für die Bevöl­ke­rung in der Ukrai­ne kann laut dem Abge­ord­ne­ten der Wer­chow­na Rada (ukrai­ni­sches Par­la­ment), Juri Paw­len­ko, die Zah­lungs­un­fä­hig­keit des Lan­des bewir­ken. Sei­ne Wor­te zitiert der TV-Sen­der „New­sO­ne“ am Sams­tag.
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Regierungspressekonferenz : Treffen zwischen Merkel und Lawrow belebt Friedensprozess in Ukraine


Wie vom Spre­cher des Aus­wär­ti­gen Amtes und der Stell­ver­tre­ten­den Spre­che­rin der Bun­des­re­gie­rung zu erfah­ren war, fand das Gespräch im Vor­feld eines Tref­fens der poli­ti­schen Direk­to­ren der Län­der des Nor­man­die-For­mats statt. Dabei ging es kon­kret auch um die mög­li­che Mis­si­on von UN-Blau­hel­men im Don­bass.

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Dies wäre eine inter­es­san­te Ent­wick­lung in Rich­tung einer Befrie­dung des Ukrai­ne-Kon­flikts, da die UN-Mis­si­on nicht Teil der Ver­ein­ba­rung Minsk II ist und von Russ­land bis­her nicht vor­be­halt­los akzep­tiert wur­de. Die Idee für das gest­ri­ge hoch­ran­gi­ge Tref­fen war in einem Tele­fo­nat auf Initia­ti­ve des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin mit der Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel zustan­de gekom­men.

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Merkel berät mit Moskaus Außenminister Lage in Syrien und der Ukraine


Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel hat einen neu­en Vor­stoß unter­nom­men, um den Frie­dens­pro­zess im Syri­en-Kon­flikt vor­an­zu­brin­gen und Vor­aus­set­zun­gen für die Rück­kehr von Flücht­lin­gen zu schaf­fen. Sie traf am Diens­tag in Ber­lin mit dem rus­si­schen Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row zusam­men, um die Lage im Nahen Osten und ins­be­son­de­re in Syri­en zu erör­tern. An dem Tref­fen nahm von rus­si­scher Sei­te der Chef des Gene­ral­sta­bes der Streit­kräf­te, Wale­ri Geras­si­mow, teil.

Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um in Mos­kau teil­te nach dem Tref­fen mit, Mer­kel und Law­row hät­ten vor allem dar­über gespro­chen, wie in Syri­en Bedin­gun­gen für die Rück­kehr von Flücht­lin­gen geschaf­fen und der Frie­dens­pro­zess vor­an­ge­bracht wer­den könn­ten.

Der stell­ver­tre­ten­den Spre­che­rin der Bun­des­re­gie­rung, Ulri­ke Dem­mer, zufol­ge wur­de das Tref­fen in der ver­gan­ge­nen Woche zwi­schen der Kanz­le­rin und dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin ver­ein­bart. Auch der Kon­flikt in der Ost­ukrai­ne sei The­ma gewe­sen, teil­te Dem­mer mit, ohne nähe­re Anga­ben zu machen.

Unter ande­rem ist seit eini­ger Zeit ein mög­li­cher Ein­satz von UN-Blau­hel­men im Don­bass im Gespräch. Bei einem Außen­mi­nis­ter­tref­fen Mit­te Juni waren die Vor­stel­lun­gen dar­über in Kiew und Mos­kau noch weit aus­ein­an­der gegan­gen. Seit vier Jah­ren bekämp­fen sich ukrai­ni­sche Regie­rungs­trup­pen und pro­rus­si­sche Sepa­ra­tis­ten in der Ost­ukrai­ne.

Law­row und Geras­si­mow waren am Mon­tag bereits mit dem israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ben­ja­min Netan­ja­hu in Jeru­sa­lem zusam­men­ge­kom­men. Nach israe­li­schen Anga­ben will Russ­land, das in dem Kon­flikt eine zen­tra­le Rol­le spielt, pro­ira­ni­sche Kräf­te in Syri­en künf­tig etwa 100 Kilo­me­ter von der Grenz­li­nie zu Isra­el fern­hal­ten.

Netan­ja­hu habe bei dem Gespräch mit Law­row und Geras­si­mow dar­auf bestan­den, län­ger­fris­tig müss­ten alle ira­ni­schen Trup­pen und ihre Ver­bün­de­ten aus ganz Syri­en abzie­hen, hieß es in einem Fern­seh­be­richt. Außer­dem müs­se der Iran alle Rake­ten mit gro­ßer Reich­wei­te und sei­ne Flug­ab­wehr aus Syri­en ent­fer­nen.

Die syri­schen Regie­rungs­trup­pen hat­ten Ende Juni mit rus­si­scher Unter­stüt­zung ihre Offen­si­ve im Süden Syri­ens begon­nen. Nach dem Abzug von Tau­sen­den Rebel­len und ihren Fami­li­en über­nahm die syri­sche Regie­rung die Kon­trol­le von wei­ten Tei­len der umkämpf­ten süd­li­chen Pro­vinz Kunai­tra.

Isra­els Regie­rung beob­ach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge. Sie will ver­hin­dern, dass mit Syri­en ver­bün­de­te ira­ni­sche Kräf­te bis an die Gren­ze vor­rü­cken. Für Mos­kau ist Tehe­ran ein Part­ner in der Unter­stüt­zung für den syri­schen Prä­si­den­ten Baschar al-Assad.

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Fass ohne Boden ? — Was die Ukraine bis jetzt gekostet hat


Schon vor der “Revo­lu­ti­on der Wür­de” auf dem Mai­dan im Win­ter 2013 war die Ukrai­ne ein Land, das auf Finanz­hil­fen von außen ange­wie­sen war. Seit dem Putsch und der Umori­en­tie­rung der Regie­rung Jazen­juk und Poro­schen­ko hin zur EU stieg die Hilfs­be­dürf­tig­keit sprung­haft an. Wie viel Hil­fe ist seit­dem gezahlt wor­den ? Wie ist die Ukrai­ne damit umge­gan­gen ? Und was sind die größ­ten Pro­ble­me ?

Das Füll­horn aus dem Wes­ten

Wie die Ant­wort auf eine Anfra­ge der Par­tei DIE LINKE zeigt, hat die ukrai­ni­sche Regie­rung von April 2014 bis März 2015 vom Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fond (IWF) Kre­di­te in Höhe von rund 3,6 Mil­li­ar­den Euro erhal­ten. Die Anschluss­fi­nan­zie­rung läuft bis März 2019 und umfasst bis jetzt rund 7,5 Mil­li­ar­den Euro.

Im Rah­men des Makro­fi­nan­zie­rungs­hilfs­pro­gramms (MFA) der EU sind seit 2013 Dar­le­hen in Höhe von ins­ge­samt 2,81 Mil­li­ar­den Euro aus­ge­zahlt wor­den. Das am 22. Juni 2018 beschlos­se­ne vier­te MFA-Pro­gramm sieht ein Dar­le­hen in Höhe von einer Mil­li­ar­de Euro vor.

Zusätz­lich gab es Kre­di­te in Höhe von drei Mil­li­ar­den Euro von der Euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­bank, Inves­ti­tio­nen in Höhe von 2,7 Mil­li­ar­den Euro sei­tens der Euro­päi­schen Bank für Wie­der­auf­bau sowie ins­ge­samt 879,2 Mil­lio­nen Euro bila­te­ra­le EU-Hil­fe. EU-Bud­gethil­fen für die Ukrai­ne belau­fen sich auf ins­ge­samt rd. 555 Mil­lio­nen Euro, die zum Teil noch aus­ge­zahlt wer­den. An huma­ni­tä­rer Hil­fe für die Ukrai­ne hat die EU seit dem Jahr 2014 ins­ge­samt 112,1 Mil­lio­nen Euro bereit­ge­stellt.

Dies ergibt eine Gesamt­sum­me von 22,5 Mil­li­ar­den Euro, die bis­lang an die ukrai­ni­sche Regie­rung geflos­sen sind. Hin­zu kom­men noch Kre­di­te oder Dar­le­hen von Nicht-EU-Län­dern. Das Pro­gramm USAID der Ver­ei­nig­ten Staa­ten sag­te von 2014 bis heu­te rund eine hal­be Mil­li­ar­de US-Dol­lar zu. Japan zahl­te der Ukrai­ne 2016 300 Mil­lio­nen Euro.

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Kommt von den USA ver­steck­te Mili­tär­hil­fe ?

Hin­ter dem Deck­man­tel des USAID-Pro­gramms ver­ber­gen sich ver­däch­tig gro­ße Sum­men für ein Pro­gramm mit dem Namen “Bekämp­fung der Ver­brei­tung von Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen und Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung” (Coun­ter WMD Pro­li­fe­ra­ti­on and Com­bat WMD Ter­ro­rism). Die­ser Pos­ten wird seit 2015 mit ins­ge­samt 77 Mil­lio­nen US-Dol­lar aus­ge­stat­tet und ist der größ­te Ein­zel­pos­ten.

Doch man kann sich fra­gen, wel­che Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen hier gemeint sind. Drei Jah­re nach der Unab­hän­gig­keit 1991 hat­te die Ukrai­ne alle ver­blie­be­nen Atom­waf­fen besei­tigt. Die Zah­len schwan­ken zwi­schen 2.000 und 3.000 nuklea­ren Spreng­köp­fen. Die Ukrai­ne war zu die­sem Zeit­punkt die dritt­größ­te Atom­macht. Wes­halb also ist die Bekämp­fung von Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen, die nicht mehr da sind, für die USA so wich­tig ? Oder sol­len damit ande­re mili­tä­ri­sche Akti­vi­tä­ten ver­schlei­ert wer­den ?

Fass ohne Boden? - Was die Ukraine bis jetzt gekostet hat
Sei­te der USAID (Screen­shot abge­ru­fen am 19. Juli 2018)

Der ukrai­ni­sche Staats­haus­halt : Schul­den und Kor­rup­ti­on

Obwohl die Ukrai­ne seit dem Putsch also eine Geld­sum­me erhal­ten hat, die unge­fähr dem Haus­halt des Jah­res 2016 ent­spricht, sind schwer­wie­gen­de Defi­zi­te immer noch nicht abge­stellt. Und mehr Geld scheint das größ­te Pro­blem der Ukrai­ne, die Kor­rup­ti­on, eher zu befeu­ern als ein­zu­däm­men.

Im letz­ten Bericht des IWF wird kri­ti­siert, dass bei der Bekämp­fung der Kor­rup­ti­on kei­ne spür­ba­ren Fort­schrit­te gemacht wor­den sei­en. Obwohl der IWF im let­zen Jahr die Ein­rich­tung eines Anti­kor­ru­ti­ons­ge­richts gefor­dert hat, ist bis jetzt nichts pas­siert. Die Mise­re geht sogar so weit, dass dem Staats­an­walt für Kor­rup­ti­on Nazar Cho­lod­nit­ski vor­ge­wor­fen wird, Kor­rup­ti­ons­fäl­le zu sabo­tie­ren. Viel­fach wird auch die Wer­chow­na Rada als Selbst­be­die­nungs­la­den bezeich­net, in dem Stim­men gegen Geld und Auf­trä­ge zu erhal­ten sei­en. Unter die­sen Bedin­gun­gen ist es sehr unge­wöhn­lich, dass die EU im Juni noch einem Dar­le­hen von einer Mil­li­ar­de Euro zuge­stimmt hat.

Außer­dem hat der IWF einen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt gefor­dert. Die Ein­nah­men Kiews haben seit 2014 beacht­lich zuge­nom­men, aber auch die Aus­ga­ben stei­gen. Die Ein­nah­men belau­fen sich für das Jahr 2018 auf 917 Mil­li­ar­den Griw­na, die Aus­ga­ben auf 992 Mil­li­ar­den Griw­na (ca. 32,3 Mil­li­ar­den Euro).

Mehr zum The­ma — Bruch des EU-Geld­wä­sche­ge­set­zes : Petro Poro­schen­ko in Deutsch­land unter Ver­dacht

Das Ver­tei­di­gungs­bud­get erhöh­te sich 2018 im Ver­gleich zum Vor­jahr um 28 Pro­zent (1,6 Mil­li­ar­den Euro) auf 165,3 Mil­li­ar­den Griw­na (5,4 Mil­li­ar­den Euro). Gleich­zei­tig macht der Staat seit dem Mai­dan kon­stant Schul­den. Das Haus­halts­de­fi­zit betrug im Jahr 2017 ca. 2,4 Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts bzw. 2,2 Mil­li­ar­den Euro. Die Aus­lands­ver­schul­dung lag 2017 bei ca. 99 Mil­li­ar­den Euro. Damit liegt man auf der Höhe von Län­dern wie Kolum­bi­en und Süd­afri­ka, jedoch haben die­se Län­der eine drei­fach stär­ke­re Wirt­schafts­kraft als die Ukrai­ne.

Die Bevöl­ke­rung lei­det wie so oft am meis­ten am Aus­blei­ben von Refor­men. Obwohl die Kauf­kraft 2017 erst­mals wie­der leicht anstieg und die Arbeits­lo­sen­quo­te sta­bil bei neun Pro­zent liegt, stie­gen die Prei­se für Lebens­mit­tel und Ver­brauchs­gü­ter kräf­tig, was an dem schwa­chen Wech­sel­kurs liegt.

Der Haupt­grund dafür, dass die Refo­men kaum grei­fen, sitzt wohl im Prä­si­den­ten­pa­last. Petro Poro­schen­ko will nächs­tes Jahr wie­der­ge­wählt wer­den und dürf­te des­halb wohl kei­ne Refor­men unter­stüt­zen, die den Olig­ar­chen in Par­la­ment nicht pas­sen. Im Wahl­kampf nutzt er die Mit­tel des Staats­ap­pa­rats, vor allem den Poli­zei­ap­pa­rat und den Geheim­dienst SBU, der 2018 eben­falls eine kräf­ti­ge Bud­get­erhö­hung bekam, um Jour­na­lis­ten und oppo­si­tio­nel­le Poli­ti­ker zu über­wa­chen.

Eine ande­re Wahl, als wei­ter Gel­der zu bewil­li­gen und auf Ver­än­de­run­gen zu pochen, hat die EU momen­tan aber nicht.

Mehr zum The­ma — Babt­schen­ko-Gate : Kiews Todes­lis­te von Jour­na­lis­ten — Cui bono ?

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Ukraine und Türkei einigen sich über gemeinsamen Flugzeugbau


Die ukrai­ni­sche Flug­zeug­bau­fir­ma „Anto­now“ und das tür­ki­sche Unter­neh­men Tur­kish Aero­space Indus­try wol­len ein Gemein­schafts­un­ter­neh­men für die Pro­duk­ti­on von Trans­port­flug­zeu­gen vom Typ An-188 grün­den. Dies teil­te der Pres­se­dienst des Staats­kon­zerns „Ukroboron­prom“ mit.
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Neben Syrien und Ukraine : Neues Thema von Putin-Trump-Verhandlungen gelüftet


Der rus­si­sche Son­der­be­auf­trag­te für Afgha­ni­stan Samir Kabu­low hat gegen­über der Zei­tung „Iswesti­ja“ ein wei­te­res The­ma genannt, das bei dem Tref­fen zwi­schen dem rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin und sei­nem ame­ri­ka­ni­schen Amts­kol­le­gen Donald Trump in Hel­sin­ki behan­delt wer­den könn­te.
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Wir stehen über diese Intrigen“ – Abgeordneter zu Skandal um „Ruhm der Ukraine“


Der Staats­du­ma-Abge­ord­ne­te und das Mit­glied des Exe­ku­tiv­ko­mi­tees des Rus­si­schen Fuß­ball­ver­ban­des (RFS), Igor Lebe­dew, hat zur Situa­ti­on um die vom Abwehr­spie­ler der kroa­ti­schen Natio­nal­mann­schaft, Dom­a­goj Vida, und vom Trai­ner Ogn­jen Vuko­je­vić geäu­ßer­te Losung „Ruhm der Ukrai­ne“ gesagt, dass Russ­land über klei­nen Intri­gen ste­he.
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Nazi-Gruß nach WM-Sieg gegen Russland ? Kroatischer Torschütze widmet Sieg der Ukraine


Der kroa­ti­sche Ver­tei­di­ger Dom­a­goj Vida skan­diert in dem 9-Sekun­den-Video die umstrit­te­nen Wor­te, die wäh­rend und nach dem Mai­dan-Putsch 2014 als Slo­gan der anti­rus­si­schen ukrai­ni­schen Natio­na­lis­ten gel­ten. Vida spiel­te von 2012 bis 2018 für Dyna­mo Kiew, bevor es ihn zum tür­ki­schen Fuß­ball-Club Besik­tas Istan­bul zog.

Die­ser Sieg ist für Dyna­mo und für die Ukrai­ne”, ergänzt Vuko­je­vic, eben­falls ein ehe­ma­li­ger Spie­ler der kroa­ti­schen Natio­nal­mann­schaft. Vuko­je­vic ist gegen­wär­tig als Scout für Dyna­mo Kyiv auf dem Bal­kan tätig.

Vida erklär­te spä­ter, dass sei­ne Wor­te, die sicher vie­le rus­si­sche Fans erschüt­tern, kein Ver­such waren, die Poli­tik in den Sport zu zie­hen. Er behaup­te­te, es sei ein “Witz” gewe­sen, den die Rus­sen ver­ste­hen wür­den.

Die­ser Sieg ist für Kroa­ti­en. Kei­ne Poli­tik”, sag­te er dem Por­tal Sports.ru. “Es ist ein Witz. Seit Dyna­mo Kiew habe ich dort Freun­de.” Auf die Fra­ge, ob er besorgt sei, dass die rus­si­schen Fans den Witz nicht ver­ste­hen könn­ten, ant­wor­te­te er :

War­um nicht ? Ich mag rus­si­sche Leu­te. Es war nur ein Witz.”

Bei der Welt­meis­ter­schaft 2018 gab es eine ähn­lich umstrit­te­ne poli­ti­sche Ges­te, als zwei Schwei­zer Spie­ler ihren Sieg über Ser­bi­en mit einem “Alba­ni­schen Adler”-Gruß fei­er­ten und damit ihre Unter­stüt­zung für die abtrün­ni­ge Regi­on Koso­vo bekun­de­ten, die Ser­bi­en nicht als unab­hän­gi­gen Staat aner­kennt.

Die FIFA ver­häng­te dar­auf­hin Geld­bu­ßen gegen die Fuß­bal­ler Gra­nit Xha­ka und Xher­dan Shaqi­ri, die bei­de alba­ni­scher Abstam­mung sind. Die Geld­bu­ße beträgt jeweils 10.000 US-Dol­lar. Am sel­ben Tag ver­häng­te die FIFA eine Geld­stra­fe von 54.700 US-Dol­lar gegen Fans, die wäh­rend des Spiels Ser­bi­en gegen Schweiz dis­kri­mi­nie­ren­de Ban­ner auf­stell­ten und Gegen­stän­de war­fen.

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Ukraine : Scharfschützen gegen Zivilisten (Video)


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Raja erzählt, wie ukrai­ni­sche Scharf­schüt­zen die fried­li­che Bevöl­ke­rung ter­ro­ri­sie­ren. Erst jüngst wur­den Bür­ger durch Scharf­schüt­zen getö­tet, die Toma­ten-Setz­lin­ge pflanz­ten, und Hand­wer­ker, die zer­schos­se­ne Dächer repa­rie­ren woll­ten.

An einen ruhi­gen Schlaf ist nicht zu den­ken, denn die ukrai­ni­schen Gra­nat­wer­fer schie­ßen beson­ders nachts auf jenen Teil des Dor­fes, der zur “Volks­re­pu­blik” gehört. Der Hass auf den ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten, der sei­ne eige­ne Bevöl­ke­rung beschie­ßen lässt, ist groß. Eine Repor­ta­ge von RT-Repor­ter Ulrich Heyden.

Mehr zum The­ma - Deutsch­land hat etwas zu ver­ber­gen ! Jour­na­list rech­net mit deut­scher Ukrai­ne-Poli­tik ab (Video)

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