Krim : FSB geht gegen Mitglieder von ukrainischer illegaler Miliz vor


Der FSB lei­te­te gegen bei­de Per­so­nen Straf­ver­fah­ren wegen Mit­glied­schaft in einer ver­bo­te­nen Orga­ni­sa­ti­on ein. Die “Noman Çele­bici­han Bat­tali­on” ist eine krim­ta­ta­ri­sche natio­na­lis­ti­sche Frei­wil­li­gen­or­ga­ni­sa­ti­on, die seit dem Jahr 2016 an der Gren­ze zur Krim aktiv ist. Der Regie­rungs­chef der Repu­blik Krim, Ser­gei Aks­jo­now, hat zuvor erklärt, dass die Ter­ror­ge­fahr sei­tens der Ukrai­ne und der inter­na­tio­na­len Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen wei­ter zunimmt.

Mehr zum The­ma — FSB sprengt lan­des­wei­ten Ring ille­ga­ler Waf­fen- und Muni­ti­ons­her­stel­ler — 86 Fest­nah­men (Video)

RT Deutsch


Patriarch von Konstantinopel erkennt Eigenständigkeit neuer ukrainischer „Kirche“ an


Patri­arch Bar­tho­lo­mä­us von Kon­stan­ti­no­pel mit Sitz in Istan­bul hat am Sams­tag einen Erlass signiert, der die Eigen­stän­dig­keit der neu­en „Kir­che“ der Ukrai­ne fest­le­gen soll. Die Zere­mo­nie erleb­ten der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Petro Poro­schen­ko mit sei­ner Ehe­frau Mari­na sowie meh­re­re ukrai­ni­sche hoch­ran­gi­ge Beam­te mit.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Mit Erlaubnis der Rada – ukrainischer Grenzschutz darf ohne Vorwarnung das Feuer eröffnen


Ohne Vor­war­nung darf der ukrai­ni­sche Grenz­schutz das Feu­er eröff­nen, wenn dies “zur Abwehr eines bewaff­ne­ten Über­falls oder eines Ein­falls bewaff­ne­ter mili­tä­ri­scher Grup­pen oder Ver­bre­cher­grup­pie­run­gen auf das Ter­ri­to­ri­um der Ukrai­ne ; zur [erzwun­ge­nen] Bei­le­gung bewaff­ne­ter Kon­flik­te und Pro­vo­ka­tio­nen ; zur Abwehr eines Über­falls […] auf mili­tä­ri­sche und zivi­le Schif­fe und Boo­te des Staat­li­chen Grenz­schutz­diens­tes der Ukrai­ne oder ande­re zivi­le Was­ser­fahr­zeu­ge der Ukrai­ne” die­ne, zitiert die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur RIA Nowos­ti die Ver­ord­nung des ukrai­ni­schen Par­la­ments. Warn­schüs­se, die Schif­fe etwa bei Ver­fol­gung von Grenz­ver­stö­ßen abge­ben dür­fen, wer­den in einem sepa­ra­ten Punkt des Doku­ments bespro­chen.

Fer­ner führt die­ses Doku­ment eine soge­nann­te “angren­zen­de Zone” der Ukrai­ne zur See ein und legt die­se fest : Dies ist eine Zone in der offe­nen See, die an ein ter­ri­to­ria­les See­ge­wäs­ser der Ukrai­ne angrenzt, des­sen Außen­gren­ze wie­der­um nicht wei­ter als 24 See­mei­len vom Ufer ent­fernt ver­läuft. Die “angren­zen­de Zone” zur See soll 12 See­mei­len breit sein.

Mehr zum The­ma – Wie der Kon­flikt im Asow­schen Meer begann : Die Fest­set­zung des rus­si­schen Fisch­kut­ters “Nord”

RT Deutsch


Ukrainischer Premier in Berlin : Stoppt Putin und investiert in die Ukraine


von Wla­dis­law San­kin

Beim drit­ten Deutsch-Ukrai­ni­schen Busi­ness-Forum im Haus der deut­schen Wirt­schaft spra­chen Wla­di­mir Grois­man und Ange­la Mer­kel vor den deut­schen Unter­neh­men, die in der Ukrai­ne tätig sind. Inzwi­schen sind es 2.500 und der bila­te­ra­le Han­del wächst. Wäh­rend der ukrai­ni­sche Pre­mier über­wie­gend sein Land für Reform­for­schrit­te lob­te und für Inves­ti­tio­nen warb, mied die deut­sche Kanz­le­rin The­men mit grö­ße­rem Kon­flikt­po­ten­zi­al nicht.

Sie begrün­de­te aufs Neue die alten anti­rus­si­schen Sank­tio­nen als Fol­ge der “rus­si­schen Ver­let­zung des inter­na­tio­na­len Rechts”. Auch für die Anspan­nung in der Stra­ße von Kersch mach­te sie den rus­si­schen Prä­si­den­ten indi­rekt ver­ant­wort­lich : Er habe die Krim-Brü­cke über die Stra­ße von Kertsch gar nicht bau­en dür­fen. Nun habe die Ukrai­ne Schwie­rig­kei­ten mit dem Zugang zum wich­ti­gen Hafen Mariu­pol im Asow­schen Meer.

Sie ver­sprach jedoch kei­ne neu­en Sank­tio­nen gegen Mos­kau – anders als von Kiew erhofft. Ber­lin ver­langt zwar die Frei­las­sung der fest­ge­setz­ten ukrai­ni­schen See­leu­te, will aber die recht­li­che Lage und die Umstän­de des Kon­flikts genau­er anschau­en. Es sieht nicht nach einem gro­ßen Skan­dal aus.

Viel­leicht auf­grund die­ser Hal­tung hat Wla­di­mir Grois­man bei der dar­auf­fol­gen­den Dis­kus­si­on in den Räu­men der Deut­schen Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik (DGAP) an schar­fen Tönen gegen Russ­land nicht mehr gespart. Die gan­ze demo­kra­ti­sche Welt müs­se den Aggres­sor auf­hal­ten. Er müs­se einen hohen Preis zah­len, sag­te er vor ca. 100 Gäs­ten – Diplo­ma­ten, Jour­na­lis­ten, Wis­sen­schaft­ler und Ver­tre­ter der NGOs. 

Doch auch hier war das Haupt­an­lie­gen des Pre­miers, ein posi­ti­ves Bild der Ukrai­ne zu ver­mit­teln und die deut­sche Sei­te von den gro­ßen Fort­schrit­ten der neu­en ukrai­ni­schen Demo­kra­tie zu über­zeu­gen. Ren­ten­sys­tem, Gesund­heits­we­sen und Bil­dungs­sys­tem wer­den jetzt gleich­zei­tig refor­miert, es ste­he aber die kom­plet­te Sanie­rung des Jus­tiz­sys­tems und der Ver­wal­tung bevor. Die­se Refor­men sei­en der Schlüs­sel zum Erfolg.

Er beklag­te aber, dass “das alte Sys­tem” noch exis­tie­re, was bei­spiels­wei­se die Re-Kon­so­li­die­rung der Par­tei der Regio­nen mög­lich mache und Russ­land eben­so ermög­li­che, auf die bevor­ste­hen­de Wah­len Ein­fluss zu neh­men. Zum Olig­ar­chen­sys­tem, von Ko-Refe­rent Ste­fan Meis­ter ange­spro­chen, sag­te Grois­mann, bei den Olig­ar­chen­klans han­de­le es sich um Mono­po­le, die man durch einen frei­en Markt auf­lo­ckern soll­te.

Nach dem ers­ten Podi­ums­ge­spräch folg­te eine lan­ge Dis­kus­si­on mit den Gäs­ten. Ihr ging ein Hin­weis vor­aus, dass, auf Wunsch des ukrai­ni­schen Gas­tes, die­ser nicht zitiert wer­den dür­fe. Das war scha­de. Denn die inter­es­san­tes­ten Fra­gen – zur mas­sen­haf­ten Arbeits­aus­wan­de­rung aus der Ukrai­ne, Armut, der ange­streb­ten Kir­chen­spal­tung und den genau­en Umstän­den des Grenz­kon­flikts mit Russ­land – folg­ten erst jetzt. Die Ant­wor­ten des Pre­miers eben auf die­se Fra­gen waren wenig aus­sa­ge­kräf­tig, ver­let­zend oder gar unwis­send. So ver­moch­te Wla­di­mir Grois­man kei­ne Argu­men­te zu lie­fern, die bele­gen konn­ten, dass die Ukrai­ne bei dem Kon­flikt im Schwar­zen Meer nicht falsch gehan­delt hät­te. Die jedem Schul­kind bekann­te Bös­ar­tig­keit Russ­land soll­te schon als Argu­ment genü­gen – so kann man die Ant­wor­ten des Pre­miers inter­pre­tie­ren. Aber hier soll­ten die Leser uns aufs Wort glau­ben.

Auch die­ses Tref­fen zeig­te : Die Kie­wer Wunsch­lis­te an den Wes­ten, Russ­land soweit wie mög­lich zu sank­tio­nie­ren und der Ukrai­ne durch einen “zwei­ten Mar­shall-Plan” zu hel­fen, bleibt nur ansatz­wei­se erfüllt. Den­noch, eine Nach­richt, die mit­ten in die Dis­kus­si­on plopp­te, sorg­te bei dem ukrai­ni­schen Pre­mier für ein zufrie­de­nes Lächeln : Donald Trump habe das Tref­fen mit Wla­di­mir Putin auf dem G-20-Gip­fel “wegen der neu­en Krim-Kri­se” abge­sagt.

Mehr zum The­ma — “Eine gro­ße Freun­din der Ukrai­ne”: Poro­schen­ko setzt auf Kanz­le­rin Mer­kel

RT Deutsch


Absturz ukrainischer Su-27 : US-Luftwaffe bestätigt „Involvierung“ von US-Militär


Ein US-Mili­tär ist bei dem Absturz einer Su-27-Maschi­ne mit betrof­fen gewe­sen. Dies geht aus einer Mit­tei­lung der Luft­streit­kräf­te der Ver­ei­nig­ten Staa­ten in Euro­pa (USAFE) her­vor. Aller­dings konn­te die Behör­de sich nicht dazu äußern, ob der Betrof­fe­ne tot oder ver­letzt sei.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Unabhängigkeit Ukrainischer Kirche : Geistliche verurteilen „katastrophalen Beschluss“


Das Öku­me­ni­sche Patri­ar­chat von Kon­stan­ti­no­pel hat Ansprü­che auf die Metro­po­lie Kiew erho­ben, folgt es aus einem am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­ten Erlass. Die Rus­sisch-Ortho­do­xe Kir­che stuf­te die Ent­schei­dung als Lega­li­sie­rung der Spal­tung ein.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Deshalb wurde ukrainischer Verteidigungsminister nicht zum Nato-Gipfel eingeladen


Der ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ste­pan Pol­torak darf bereits zwei Jah­re hin­ter­ein­an­der nicht am Tref­fen der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter der Nato-Staa­ten teil­neh­men. Das berich­te­te die ukrai­ni­sche Online-Zei­tung „Ewr­ope­js­ka­ja Praw­da“ am Don­ners­tag.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken