Deutsche Kriegsgefangene unter Leichnamen im Altai entdeckt ? — Historikerin über ihre Schicksale


In der Stadt Rub­zowsk in West­si­bi­ri­en ist ein ört­li­cher Fähr­ten­su­cher Anfang August auf unbe­kann­te Grä­ber gesto­ßen. Er behaup­tet, ein Mas­sen­grab der Sta­lin-Opfer gefun­den zu haben, wobei die Kom­mu­nis­ten auf einem Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger für Deut­sche und Japa­ner behar­ren. Sput­nik sprach mit der His­to­ri­ke­rin Natal­ja Mark­dorf über mög­li­che Hin­ter­grün­de.
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Kampf gegen Braindrain : Polen schafft Einkommenssteuer für Menschen unter 26 Jahren ab


Mit der Vor­schrift will Polens natio­nal­kon­ser­va­ti­ve Regie­rungs­par­tei Recht und Gerech­tig­keit (PiS) nach eige­nen Anga­ben die Beschäf­ti­gung unter jun­gen Men­schen erhö­hen und Schwarz­ar­beit ver­hin­dern. Neben dem Alter ist ein Brut­to­jah­res­ein­kom­men bis zu etwa umge­rech­net 20.000 Euro Vor­aus­set­zung für die Steu­er­erleich­te­run­gen. Unter­neh­mens­grün­der sind von der Rege­lung aus­ge­schlos­sen.

Nach Anga­ben der pol­ni­schen Regie­rung wer­den von dem Gesetz etwa zwei Mil­lio­nen jun­ge Men­schen in Polen pro­fi­tie­ren. Wirt­schafts­ex­per­ten wer­ten es außer­dem als Anreiz für jun­ge Ukrai­ner. Wegen Fach­kräf­te­man­gels ist Polen auf Arbeits­kräf­te aus dem Aus­land ange­wie­sen. Seit meh­re­ren Jah­ren wan­dern vor allem Ukrai­ner wegen der schlech­ten Wirt­schafts­si­tua­ti­on in ihrem Land ins benach­bar­te Polen aus. Nach Anga­ben des Sta­tis­tik­am­tes stell­te Polen im Jahr 2018 die meis­ten Arbeits­ge­neh­mi­gun­gen für Aus­län­der an Ukrai­ner aus (73 Pro­zent).

Mehr zum The­ma — Wis­sen­schaft­ler pro­gnos­ti­zie­ren : Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa vor dra­ma­ti­schem Arbeits­kräf­te­man­gel

Gegen die Steu­er­be­frei­ung für jun­ge Men­schen gibt es aber auch Kri­tik. Sie wür­de gegen das in der Ver­fas­sung ver­an­ker­te Gleich­heits­prin­zip ver­sto­ßen, schreib die Wirt­schafts­kam­mer von Polen in einer Ana­ly­se. Eine Bevöl­ke­rungs­grup­pe wer­de unbe­grün­det bevor­zugt.

Die Oppo­si­ti­on bemän­gelt außer­dem, die War­schau­er Regie­rung wür­de weni­ge Mona­te vor der Wahl im Herbst mit einem üppi­gen Sozi­al­pro­gramm auf Stim­men­fang gehen. Die PiS führ­te neben den Steu­er­erleich­te­run­gen unter ande­rem eine Erhö­hung des Kin­der­gelds und eine zusätz­li­che Ren­te für Senio­ren ein. (dpa)

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Großbritannien auf dem Weg zum harten Brexit – Johnson sieht EU unter Zugzwang


Die Vor­gän­ge­rin Boris John­sons, The­re­sa May, schei­ter­te mit ihren Ver­su­chen, die Zustim­mung für das aus­ge­han­del­te Bre­x­it-Abkom­men mit Brüs­sel zu erlan­gen. John­son will es erst gar nicht dazu kom­men las­sen. Bis zum 31. Okto­ber wird, so John­son, Groß­bri­tan­ni­en aus der Euro­päi­schen Uni­on aus­tre­ten. Ver­han­deln wol­le er bis dahin nicht. Es lie­ge in der Hand der EU, ob sein Land mit oder ohne Abkom­men das Bünd­nis ver­lässt. 

Strit­tig ist wei­ter­hin der Umgang mit der “Backstop”-Klausel. Die­se soll ver­hin­dern, dass es künf­tig Kon­trol­len zwi­schen Irland und Nord­ir­land gibt. Die EU fürch­tet das Auf­flam­men des alten Kon­flikts. Hier for­dert John­son von der EU Kom­pro­miss­be­reit­schaft. Am Diens­tag sag­te John­son : 

Wenn sie kei­ne Kom­pro­mis­se ein­ge­hen kön­nen, wenn sie dies wirk­lich nicht kön­nen, dann müs­sen wir uns natür­lich auf einen No-Deal-Aus­stieg vor­be­rei­ten, und ich den­ke, wir wer­den es tun. Es liegt an der EU, es ist an ihnen. 

Sein Ziel sei ein har­ter Bre­x­it jedoch nicht. Auch wol­le er kei­ne vor­ge­zo­ge­nen Wah­len. Die Leu­te erwar­te­ten die Durch­füh­rung des Bre­xits. Der iri­sche Pre­mier­mi­nis­ter Leo Vara­dkar ver­tritt die Ansicht der EU und mach­te deut­lich, dass die Rege­lung eines Back­stops not­wen­dig sei. Nach­ver­hand­lun­gen zu dem bis­he­ri­gen Abkom­men mit der EU kön­ne es nicht geben. Vara­dkar lud John­son nach Dub­lin ein, um das The­ma zu bespre­chen. 

Human Rights Watch warnt vor Aus­wir­kun­gen auf Men­schen­rech­te 

Der ehe­ma­li­ge bri­ti­sche Gesund­heits­mi­nis­ter Ste­phen Ham­mond sag­te gegen­über dem Guar­di­an, er und ande­re Poli­ti­ker quer durch die Par­tei­en wol­len einen Bre­x­it ohne Abkom­men ver­hin­dern. Die Sor­ge vor einem har­ten Bre­x­it spie­gelt sich bereits in den Ver­lus­ten des bri­ti­schen Pfunds wider. In den ver­gan­ge­nen vier Tagen ver­lor die Wäh­rung drei Pro­zent ihres Wer­tes.

Human Rights Watch warnt vor den Gefah­ren für die Men­schen­rech­te in Groß­bri­tan­ni­en, soll­te sich der Aus­stieg des Lan­des ohne ein Abkom­men bewahr­hei­ten. Zuerst trä­fe ein No-Deal die Ver­sor­gung mit Medi­zin und den Import von fri­schen Lebens­mit­teln. Die Gewalt im Land wür­de zuneh­men. Die bri­ti­sche Poli­zei warn­te bereits vor zivi­lem Unge­hor­sam. Beson­ders in Nord­ir­land könn­te es zu Aus­schrei­tun­gen kom­men. Die Stim­mung im Land wer­de Hass­ver­bre­chen anstei­gen las­sen. 

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Binnen 24 Stunden : Milizen nehmen Dorf im syrischen Latakia unter Beschuss


Syri­sche Mili­zen haben in den zurück­lie­gen­den 24 Stun­den eine Ort­schaft in der Pro­vinz Lata­kia unter Beschuss genom­men, wie Gene­ral­ma­jor Ale­xei Bakin, der Lei­ter des rus­si­schen Zen­trums zur Ver­söh­nung von Kon­flikt­par­tei­en in Syri­en, am Diens­tag erklär­te.
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CIA will Aufdeckung von Agenten unter Strafe stellen (Video)


So wür­de nicht nur die Kul­tur der Straf­lo­sig­keit erwei­tert, Trans­pa­renz, Auf­sicht und Rechen­schafts­pflicht unter­lau­fen, auch die Rede­frei­heit wer­de letzt­end­lich ein­ge­schränkt.
Zur Begrün­dung des Vor­schlags wird unter ande­rem die Gefähr­dung von Agen­ten durch Orga­ni­sa­tio­nen wie Wiki­leaks ange­führt.

Der ehe­ma­li­ge CIA Offi­zier und Whist­leb­lo­wer John Kiria­k­ou denkt, die CIA wol­le vor allem Agen­ten schüt­zen, die gegen Geset­ze ver­sto­ßen haben.

Mehr zum The­ma — Eine Fra­ge der “natio­na­len Sicher­heit”: Die Sym­bio­se zwi­schen New York Times und US-Regie­rung

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Sachsen und ungültige AfD-Liste : Tagung des Wahlausschusses wegen Drohungen unter Polizeischutz


Bei der Land­tags­wahl in Sach­sen kann die AfD nach einer Ent­schei­dung des Lan­des­wahl­aus­schus­ses nur mit 18 statt 61 Kan­di­da­ten auf ihrer Lis­te antre­ten. Wegen for­ma­ler Män­gel bei der Auf­stel­lung erklär­te das Gre­mi­um die Lis­te am Frei­tag im Hin­blick auf die Plät­ze 19 bis 61 für ungül­tig. Die Par­tei lie­fert sich in Umfra­gen mit der CDU ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen um die Posi­ti­on als stärks­te Kraft. Die Ent­schei­dung könn­te zur Fol­ge haben, dass die AfD nach der Land­tags­wahl am 1. Sep­tem­ber nicht alle Man­da­te wahr­neh­men kann, die ihr nach dem Ergeb­nis zuste­hen.

Nun wer­den die öffent­li­chen Sit­zun­gen des Gre­mi­ums unter Poli­zei­schutz statt­fin­den. Grund dafür sei­en Dro­hun­gen gegen die Lan­des­wahl­lei­te­rin und ihre Behör­de. Das sag­te Lan­des­po­li­zei­prä­si­dent Horst Kretz­sch­mar am Mon­tag in Dres­den. Die Gefähr­dung ein­zel­ner Per­so­nen wer­de geprüft. 

Es gibt in unse­ren Post­fä­chern die eine oder ande­re Kom­men­tie­rung des Gesche­hens, posi­tiv und nega­tiv”, sag­te Lan­des­wahl­lei­te­rin Caro­lin Schreck. “Es sind alle Facet­ten dabei.”

AfD kri­ti­sier­te den Beschluss als “Will­kür­ent­schei­dung”

Die AfD hat­te ihre Lis­te in zwei Ver­samm­lun­gen im Febru­ar und März mit ver­schie­de­nen Ver­samm­lungs­lei­tern und getrenn­ten Wahl­ver­fah­ren auf­ge­stellt. Die Fra­ge im Wahl­aus­schuss war nun, ob die­se Auf­stel­lung als ein­heit­lich ange­se­hen wer­den kann.

Die Zwei­fel haben über­wo­gen”, sag­te Lan­des­wahl­lei­te­rin Schreck nach der Sit­zung ver­gan­ge­ne Woche.

Das Gre­mi­um ver­nein­te mit sechs Stim­men bei einer Ent­hal­tung, dass die zwei­te Ver­samm­lung eine Fort­set­zung war. Dem Gesetz nach müs­sen alle Bewer­ber Gele­gen­heit haben, sich und ihr Pro­gramm allen Wäh­lern der Lan­des­lis­te vor­zu­stel­len und an bei­den Par­tei­ta­gen teil­zu­neh­men. Die AfD kri­ti­sier­te den Beschluss am Mon­tag erneut als “Will­kür­ent­schei­dung” und warf dem Gre­mi­um “Miss­brauch der Mög­lich­kei­ten” vor.

Nun hat die Par­tei nur noch über Direkt­man­da­te in den 60 Wahl­krei­sen die Chan­ce, mit mehr als 18 Abge­ord­ne­ten ins Lan­des­par­la­ment ein­zu­zie­hen. Der AfD-Bun­des­vor­sit­zen­de Jörg Meu­then kün­dig­te umge­hend eine Erst­stim­men­kam­pa­gne und Lan­des­chef Jörg Urban eine Kla­ge an. Die Ent­schei­dung ist laut Lan­des­wahl­lei­te­rin Schreck aber abschlie­ßend und ein Ein­spruch erst inner­halb eines Monats nach Bekannt­ga­be des end­gül­ti­gen Ergeb­nis­ses der Land­tags­wahl mög­lich.

Auf die Fra­ge, wer die Ver­ant­wor­tung für den for­ma­len Feh­ler trägt, herrsch­te bei der AfD zunächst Schwei­gen. Der Bun­des­vor­stand woll­te den Vor­fall in einer kurz­fris­tig anbe­raum­ten Tele­fon­kon­fe­renz bespre­chen. Der Lan­des­ver­band wit­tert indes eine poli­ti­sche Stra­te­gie der Geg­ner und will gegen den Beschluss “vor einem ordent­li­chen Gericht” kla­gen, wie Vor­sit­zen­der Urban sag­te.

Die jüngs­te Wahl­um­fra­ge von Anfang Juli sah die AfD bei 26 Pro­zent

Nach Anga­ben von Lan­des­wahl­lei­te­rin Schreck wuss­te die AfD seit Ein­rei­chung ihrer bei­den Lis­ten Mit­te Juni um die Din­ge.

Ich habe auch ein Män­gel­schrei­ben ver­sen­det”, sag­te sie. “Die AfD hat dann noch mal Unter­la­gen nach­ge­reicht.”

Bis zum Ende der Ein­rei­chungs­frist für die Lan­des­lis­ten am 27. Juni habe sie danach nichts mehr gehört. Bei frü­he­rer Abga­be wäre Zeit gewe­sen, “über die Din­ge zu spre­chen und zu einer Lösung zu kom­men”.

Die AfD indes wit­tert ein “durch­sich­ti­ges, juris­tisch nicht halt­ba­res Boy­kott­ver­fah­ren”, um “den stärks­ten poli­ti­schen Mit­be­wer­ber stra­te­gisch zu schwä­chen”, pol­ter­te Lan­des­vor­sit­zen­der Urban. Er sprach von einem “Kom­plott der Ver­tre­ter der im Land­tag sit­zen­den Alt­par­tei­en”. Im Lan­des­wahl­aus­schuss sit­zen Ver­tre­ter aller Par­tei­en ent­spre­chend ihrer Ergeb­nis­se bei der Land­tags­wahl 2014.

Die AfD wer­de die Kla­ge gewin­nen und die stärks­te poli­ti­sche Kraft in Sach­sen wer­den, gab sich Urban kämp­fe­risch. “Jetzt erst recht!” Die jüngs­te Wahl­um­fra­ge von Anfang Juli sah die AfD bei 26 Pro­zent – Kopf an Kopf mit der CDU. Bei 120 Sit­zen im Par­la­ment ent­sprä­che das rund 30 Abge­ord­ne­ten.

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(rt deutsch/dpa)

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Provinzen Hama und Latakia : Terroristen nehmen in Syrien sieben Orte unter Beschuss


Ter­ro­ris­ten­grup­pen haben laut dem Lei­ter des rus­si­schen Ver­söh­nungs­zen­trums in Syri­en, Gene­ral­ma­jor Ale­xej Bakin, in den zurück­lie­gen­den 24 Stun­den sie­ben Ort­schaf­ten in den syri­schen Pro­vin­zen Hama und Lata­kia beschos­sen.
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Wirtschaft sieht Beziehungen zwischen Deutschland und USA unter Druck


Die Wirt­schaft sieht die Bezie­hun­gen zwi­schen Deutsch­land und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zuneh­mend als belas­tet an. Haupt­grund ist der anhal­ten­de Han­dels­streit zwi­schen den USA und der EU. Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er bricht an die­sem Sonn­tag zu einer fünf­tä­gi­gen Rei­se in die USA auf. Auf dem Pro­gramm des Besuchs ste­hen Gesprä­che im Sili­con Val­ley, der Hei­mat vie­ler IT-Gigan­ten und High­tech­fir­men, sowie in Washing­ton. Der CDU-Poli­ti­ker will außer­dem in Ala­ba­ma das Mer­ce­des-Werk besu­chen.

Die Lis­te der Pro­ble­me ist lang. US-Prä­si­dent Donald Trump hat mehr­fach mit höhe­ren Zöl­len auf PKW-Ein­fuh­ren aus der EU gedroht. Dies wür­de vor allem die deut­sche Auto­in­dus­trie mas­siv belas­ten. Ein wei­te­res strit­ti­ges The­ma ist die Erd­gas-Pipe­line “Nord Stream 2” von Russ­land nach Deutsch­land, die in den USA auf mas­si­ve Kri­tik stößt.

Für die Unter­neh­men hat ein Ende der han­dels­po­li­ti­schen Eska­la­ti­ons­spi­ra­len höchs­te Prio­ri­tät. Die EU soll­te daher geschlos­sen und ent­schlos­sen auf ein Zoll­ab­kom­men mit den USA und den Erhalt einer funk­ti­ons­fä­hi­gen Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on hin­ar­bei­ten”, sag­te der Prä­si­dent des Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tags (DIHK), Eric Schweit­zer, der Deut­schen Pres­se-Agen­tur.

Dem DIHK-Prä­si­den­ten zufol­ge sei­en die USA für die deut­sche Wirt­schaft der wich­tigs­te Export­markt. Er ver­wies außer­dem dar­auf, dass deut­sche Fir­men in den USA ins­ge­samt knapp 900.000 Arbeits­plät­ze geschaf­fen hät­ten. “Umso mehr ver­un­si­chern die han­dels­po­li­ti­schen Kon­flik­te die deut­schen Unter­neh­men. Schon die US-Straf­im­port­zöl­le auf Stahl belas­ten die deut­sche Wirt­schaft, Auto­zöl­le und Straf­zöl­le im Air­bus-Boe­ing-Streit dro­hen”, so Eric Schweit­zer.

Die deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Bezie­hun­gen, beson­ders die Wirt­schafts­be­zie­hun­gen, ste­hen grund­sätz­lich auf einem star­ken Fun­da­ment. Den­noch gerät das Erfolgs­mo­dell die­ser Bezie­hun­gen aus Sicht der AmCham-Ger­ma­ny-Mit­glieds­un­ter­neh­men immer stär­ker unter Druck”, erklär­te der Prä­si­dent der Ame­ri­ka­ni­schen Han­dels­kam­mer in Deutsch­land (AmCham), Frank Spor­to­la­ri.

Nach Anga­ben des AmCham-Prä­si­den­ten sähen sich die Fir­men mit Unsi­cher­heit kon­fron­tiert. Grund sei­en die Ein­füh­rung der Stahl- und Alu­mi­ni­um­zöl­le sowie die anhal­ten­de Dis­kus­si­on um Zöl­le auf Autos und Auto­tei­le. “Kon­flikt­the­men zwi­schen den USA und Deutsch­land gab es schon immer. In den letz­ten zwei Jah­ren sind sie jedoch sicht­ba­rer gewor­den”, sag­te Frank Spor­to­la­ri der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Laut einer Umfra­ge unter den Mit­glieds­fir­men sei­en 37 Pro­zent der Unter­neh­men der Mei­nung, dass sich die Stand­ort­be­din­gun­gen in den USA in den nächs­ten drei bis vier Jah­ren ver­schlech­tern wür­den.

Mehr zum The­ma — Eska­la­ti­on im Han­dels­krieg : USA dro­hen EU mit wei­te­ren Straf­zöl­len wegen Flug­zeug­sub­ven­tio­nen

Die Han­dels­kon­flik­te sowie eine Abküh­lung der Welt­wirt­schaft haben auch dafür gesorgt, dass Wachs­tums­pro­gno­sen für die deut­sche Wirt­schaft zuletzt deut­lich gesenkt wor­den sind. Beim Export rech­net der DIHK für die­ses Jahr nur noch mit einem Plus von einem Pro­zent. (dpa)

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