Aeroflot war im September pünktlichste Airline unter den Top-20


Nach einer Ana­ly­se der Agen­tur OAG hat Aero­flot im Sep­tem­ber 2019 89,2 Pro­zent der Flü­ge plan­mä­ßig durch­ge­führt. Damit lag Aero­flot deut­lich vor sei­nen wich­tigs­ten Wett­be­wer­bern und erhöh­te sei­ne Pünkt­lich­keit gegen­über August um 2,5 Pro­zent­punk­te. Somit ist die Air­line die pünkt­lichs­te unter den größ­ten 20 Flug­ge­sell­schaf­ten Euro­pas.

Im Juli hat­te OAG die Pünkt­lich­keit von Aero­flot mit fünf Ster­nen bewer­tet. Somit ist Aero­flot die ein­zi­ge rus­si­sche Air­line und die größ­te in Euro­pa, die die best­mög­li­che Bewer­tung erhielt. Nur zehn Pro­zent aller Flug­ge­sell­schaf­ten wur­den damit aus­ge­zeich­net.

Aero­flot ver­bes­sert kon­se­quent sei­ne Pünkt­lich­keit durch wirk­sa­me Maß­nah­men, ein­schließ­lich der strik­ten Ein­hal­tung der Boar­ding-Regeln. Die Flug­ge­sell­schaft plant, künf­tig Inno­va­tio­nen auf Basis moder­ner digi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en ein­zu­füh­ren. Dazu gehört der Ein­satz der bio­me­tri­schen Kon­trol­le, wodurch das flug­ha­fen­üb­li­che Pro­ze­de­re vor dem Ein­stei­gen erheb­lich beschleu­nigt und ver­ein­facht wer­den soll.

Mehr zum The­ma — Zum ach­ten Mal : Aero­flot erneut zur bes­ten Flug­ge­sell­schaft Ost­eu­ro­pas gewählt

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Ukraine-Affäre”: Joe Biden gerät wegen Korruptionsvorwürfen zunehmend unter Druck (Video)


Mehr zum The­ma Ukrai­ni­scher Abge­ord­ne­ter : Joe Biden erhielt 900.000 Dol­lar von ukrai­ni­schem Kon­zern Buris­ma

Stück für Stück scheint die insze­nier­te Affä­re den Demo­kra­ten nun um die Ohren zu flie­gen. Laut Doku­men­ten des ukrai­ni­schen Abge­ord­ne­ten Andrej Der­katsch ist Joe Biden in der Tat in zwie­lich­ti­ge Geschäf­te ver­wi­ckelt. Sein Sohn Hun­ter Biden dien­te dabei ent­we­der als Erfül­lungs­ge­hil­fe oder war sel­ber aktiv an der Pla­nung der Geschäf­te betei­ligt. Zumin­dest scheint er schon seit Jah­ren finan­zi­ell von der poli­ti­schen Rol­le sei­nes Vaters zu pro­fi­tie­ren.

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Rekordversuch unter Laborbedingungen : Kenianer Kipchoge will Marathon unter 2 Stunden laufen


Unter­stützt wird er dabei von 41 Läu­fern, die eigens für Kip­cho­ge das Tem­po machen wer­den. Dar­un­ter auch WM- und Olym­pia-Sie­ger. Soll­te die Schall­mau­er durch­bro­chen wer­den, wird die­ser Rekord aller­dings nicht offi­zi­ell aner­kannt, da er qua­si unter Labor­be­din­gun­gen durch­ge­führt wird.

Der bri­ti­sche Che­mie­kon­zern INEOS unter­stützt das Pro­jekt, wel­ches eine Viel­zahl an Exper­ten und Mit­ar­bei­tern auf­weist, die in mona­te­lan­ger Pla­nung jedes noch so klei­ne Detail opti­miert und nichts dem Zufall über­las­sen haben. Ein zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­be­trag wur­de dafür inves­tiert.

Am Diens­tag soll Eli­ud Kip­cho­ge in Wien ein­tref­fen. Nach­dem Lon­don als Ver­an­stal­tungs­ort abge­sagt hat­te, leg­ten sich die Sport­ver­ant­wort­li­chen schnell auf Wien fest. Dort wur­de der 9,6 Kilo­me­ter lan­ge Rund­kurs im Wie­ner Pra­ter teil­wei­se extra neu asphal­tiert. Beim mehr­fa­chen Wen­de­punkt sei zudem eine klei­ne Steil­kur­ve ein­ge­baut wor­den, durch die noch ein­mal meh­re­re Sekun­den ein­ge­spart wer­den sol­len.

Der 34-jäh­ri­ge Kip­cho­ge hat­te im Jahr 2018 beim Ber­lin Mara­thon mit 2:01:39 Stun­den den amtie­ren­den Welt­re­kord auf­ge­stellt.

Der Rekord­ver­such ist für Sams­tag­mor­gen geplant. Soll­te das Wet­ter nicht mit­spie­len, soll das Event ver­scho­ben wer­den. Nöti­gen­falls kön­ne man sogar bis 20. Okto­ber war­ten, hieß es. Dies sei aber eher unwahr­schein­lich. Vor zwei Jah­ren war der Kenia­ner bei einem ähn­li­chen Event auf der For­mel-1-Renn­stre­cke von Mon­za (Ita­li­en) die 42,195 Kilo­me­ter in 2:00:25 Stun­den gelau­fen. Die­ser Ver­such wur­de aber auf­grund ähn­li­cher Labor­be­din­gun­gen nicht offi­zi­ell als Welt­re­kord aner­kannt.

Rekordversuch unter Laborbedingungen: Kenianer Kipchoge will Marathon unter 2 Stunden laufen
Tom Love­lock

Vie­le Grö­ßen aus der Lauf­sze­ne, ob Akti­ve, Ver­ant­wort­li­che oder Ver­an­stal­ter, trau­en Kip­cho­ge am Wochen­en­de eine Zeit unter zwei Stun­den zu.

Kip­cho­ge wird für sei­nen Ver­such in Wien zwei­fels­oh­ne fürst­lich ent­lohnt. Allein sei­ne Antritts­ga­ge bei her­kömm­li­chen Mara­thon­läu­fen liegt bei um die 200.000 Euro. Doch scheint es dem Aus­nah­me­ath­le­ten um mehr zu gehen. Er, und nur er, will der ers­te sein, der die magi­sche Zwei­stun­den-Mar­ke bricht.

Mehr zum The­ma — Kein Mara­thon unter zwei Stun­den : Nike schei­tert mit Rekord­ver­such

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Unter Hubble-Beobachtung : Himmelskörper im Asteroidengürtel wechselt plötzlich seine Farbe


Der Aste­ro­id 6478 Gault galt lan­ge Zeit als nichts Beson­de­res. Er misst meh­re­re Kilo­me­ter im Durch­mes­ser und kreist im Aste­roi­den­gür­tel um die Son­ne. Doch nun sor­gen neue Erkennt­nis­se, unter ande­rem ent­deckt vom Tele­skop Hub­ble, für Auf­se­hen unter Astro­no­men – der Bro­cken scheint sei­ne Far­be geän­dert zu haben. Ers­te Erklä­rungs­an­sät­ze gibt es schon.
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Ältere Wähler helfen den GroKo-Parteien – AfD holt unter Arbeitern die meisten Stimmen


Die SPD konn­te sich bei der Land­tags­wahl in Bran­den­burg – trotz deut­li­cher Ver­lus­te – vor der AfD als Num­mer eins behaup­ten. Das Glei­che gelang auch der CDU in Sach­sen. Doch die Gro­Ko-Par­tei­en pro­fi­tier­ten vor allem von der Genera­ti­on 60plus. Die Stim­men der Arbei­ter gin­gen vor allem an eine Par­tei.

Wie aus den Zah­len der “For­schungs­grup­pe Wah­len” her­vor­geht, erreich­te die SPD in Bran­den­burg bei Wäh­lern über 60 Jah­ren etwa 37 Pro­zent, bei denen unter 30 dage­gen nur 13 Pro­zent. Die AfD wie­der­um punk­te­te beson­ders bei Wäh­lern zwi­schen 30 und 59 Jah­ren. Bei Män­ner erzielt sie dem­nach 30 Pro­zent der Stim­men, bei Frau­en 19 Pro­zent. Die AfD wur­de inner­halb die­ser Alters­grup­pen zur stärks­ten Kraft in Bran­den­burg.

Auch die Ana­ly­se der vor­läu­fi­gen Wäh­ler­wan­de­rung von Infra­test dimap für die ARD zeigt, dass die SPD in der Alters­grup­pe der 60- bis 69-Jäh­ri­gen 30 Pro­zent erreicht, bei den Wäh­lern über 70 kom­men die Sozi­al­de­mo­kra­ten sogar auf 42 Pro­zent. Bei den 16- bis 24-Jäh­ri­gen sind jedoch die Grü­nen mit 27 Pro­zent die stärks­te Kraft, danach folgt dort die AfD mit 18 Pro­zent. 

Bei der Ana­ly­se nach Berufs­grup­pen kommt Über­ra­schen­des her­aus. Laut der Ana­ly­se von Infra­test dimap konn­te die AfD in Bran­den­burg unter Arbei­tern 44 Pro­zent der Stim­men für sich ver­bu­chen. Die SPD büß­te bei ihnen zehn Pro­zent­punk­te ein und kommt nur noch auf 20 Pro­zent. Bei den Selbst­stän­di­gen liegt die AfD eben­falls mit 34 Pro­zent an ers­ter Stel­le.

AfD holt auch in Sach­sen unter den Arbei­tern die meis­ten Stim­men

In Sach­sen zeigt die Ana­ly­se von Infra­test dimap, dass die AfD auch dort bei Wäh­lern mitt­le­ren Alters die bes­ten Ergeb­nis­se holen konn­te. Bei den 35- bis 44-Jäh­ri­gen sind es 29 Pro­zent, bei den 45- bis 59-Jäh­ri­gen 33 Pro­zent. Die Christ­de­mo­kra­ten wie­der­um hol­ten im Frei­staat Sach­sen bei der Genera­ti­on 60plus die meis­ten Stim­men. Bei den 60- bis 69-Jäh­ri­gen kamen sie auf 38 Pro­zent, bei Wäh­lern über 70 auf 45 Pro­zent. 

Wenn es um die Berufs­grup­pen geht, konn­te die CDU am bes­ten bei Ange­stell­ten und Selbst­stän­di­gen über­zeu­gen. Aber vor allem bei den Rent­nern schnitt die CDU mit 43 Pro­zent sehr gut ab. Auch in die­sem Bun­des­land hol­te sich dage­gen unter den Arbei­tern wie­der­um die AfD die meis­ten Stim­men (41 Pro­zent).

Mehr zum The­ma — Reak­tio­nen von CDU, SPD und AfD zu den Ergeb­nis­sen der Land­tags­wah­len in Sach­sen und Bran­den­burg

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Irre Inkasso-Idee : Wie Trump mit historischen Anleihen Russland und China unter Druck setzen könnte


Als Bloom­berg Infor­ma­tio­nen ver­öf­fent­lich­te, dass die Trump-Admi­nis­tra­ti­on die Fra­ge der „Wie­der­erste­hung“ der chi­ne­si­schen Schul­den von vor einem Jahr­hun­dert betrach­tet, um sich zusätz­li­che Vor­tei­le im Han­dels­krieg gegen Chi­na zu ver­schaf­fen, dach­ten vie­le, dass die Nach­rich­ten­agen­tur ver­rückt gewor­den sei.
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Grünen-Politiker in Schleswig-Holstein schrieben Leserbriefe unter falschem Namen


Zwei Lokal­po­li­ti­ker der Grü­nen aus Schwen­ti­nen­tal in Schles­wig-Hol­stein schrie­ben unter fal­schem Namen Leser­brie­fe an die Tages­zei­tung Kie­ler Nach­rich­ten. Das berich­te­te die Zei­tung am Diens­tag.

Der Grü­nen-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de in der Stadt Andre­as Mül­ler und der Bür­ger­vor­ste­her Den­nis Mihlan, bei­de ehren­amt­lich poli­tisch tätig, schrie­ben den Kie­ler Nach­rich­ten dem­nach seit Mai ins­ge­samt fünf Leser­brie­fe. Drei davon wur­den ver­öf­fent­licht. Als Absen­der gaben sie die Namen Wal­ter Stän­gel und Bernd Sei­ler an, auch zu die­sen Namen pas­sen­de E‑Mail-Adres­sen sowie Tele­fon­num­mern wur­den ange­ge­ben.

In den Leser­brie­fen setz­ten sich die Grü­nen kri­tisch mit der Stadt­ver­wal­tung, den Stadt­wer­ken, dem par­tei­lo­sen Bür­ger­meis­ter Micha­el Strem­lau und mit CDU und SPD aus­ein­an­der. Nach Anga­ben der Zei­tung fiel der Redak­ti­on ein im Juli ein­ge­gan­ge­ner Leser­brief dadurch auf, dass er in Stil und Inhalt sehr an Ver­laut­ba­run­gen der loka­len Grü­nen-Frak­ti­on erin­ner­te. Die Redak­ti­on sei der Sache dar­auf­hin auf den Grund gegan­gen.

Die Jour­na­lis­ten fan­den schnell her­aus, dass Wal­ter Stän­gel nicht exis­tiert. Eine Recher­che im Inter­net führ­te sie auf die Spur von Den­nis Mihlan. Von den Kie­ler Nach­rich­ten mit den Vor­wür­fen kon­fron­tiert, habe er zunächst ange­ge­ben, einen Wal­ter Stän­gel zu ken­nen. Dann sei er auf die Erklä­rung umge­schwenkt, der Name sei das erfun­de­ne Pseud­onym eines Bür­gers sei­ner Gemein­de. Der Mann habe sich gescheut, einen Brief unter sei­nem rich­ti­gen Namen zu ver­öf­fent­li­chen, weil die ande­ren Frak­tio­nen ein “Kli­ma der Angst” in Schwen­ti­nen­tal geschaf­fen hät­ten. Er habe ihm des­halb gehol­fen und sei­ne Mail­adres­se zur Ver­fü­gung gestellt.

Am Mon­tag die­ser Woche gab Mihlan schließ­lich in einer Mail zu, die Brie­fe doch selbst ver­fasst zu haben. Gleich­zei­tig gestand Frak­ti­ons­chef Andre­as Mül­ler, sich den Namen Bernd Sei­ler aus­ge­dacht zu haben, um in einem Leser­brief einen Antrag der CDU-Frak­ti­on zum The­ma frei­es WLAN zu kri­ti­sie­ren.

Bei­de Poli­ti­ker gaben sich gegen­über den Kie­ler Nach­rich­ten reu­ig. Die Zei­tung zitier­te Mihlan mit den Wor­ten :

Nach all dem Cha­os und nach­dem uns offen­bar wur­de, was wir da eigent­lich ver­zapft haben, sind wir nun zu dem Ent­schluss gekom­men, offen zu sein und die sich anbah­nen­de Göt­ter­däm­me­rung über uns ein­bre­chen zu las­sen. Das fällt alle­mal leich­ter, als wei­ter damit zu leben.

Die Grü­nen stel­len in der Schwen­ti­nen­ta­ler Stadt­ver­tre­tung die größ­te Frak­ti­on. Ihr Ver­hält­nis zu den ande­ren Frak­tio­nen gilt als ver­gif­tet. In den Kie­ler Nach­rich­ten dür­fen nur Leser und Bür­ger Leser­brie­fe ver­öf­fent­li­chen, die kein poli­ti­sches Amt beklei­den.

Erst am Wochen­en­de war bekannt gewor­den, dass ein Wahl­hel­fer bei der Kom­mu­nal­wahl in Bran­den­burg im Mai 2019 für die AfD abge­ge­be­ne Stim­men für die Grü­nen gezählt hat­te. Im Gespräch mit dem Tages­spie­gel zeig­te der Hel­fer kei­ner­lei Unrechts­be­wusst­sein, er wür­de es wie­der tun. Der Wahl­hel­fer woll­te, dass sein Fall öffent­lich wird, weil der Betrug auch “in die ande­re Rich­tung” funk­tio­nie­ren kön­ne – nicht weil sein Han­deln falsch, unde­mo­kra­tisch oder ille­gal war.

Mehr zum The­maKom­mu­nal­wah­len in Bran­den­burg : Wahl­hel­fer gibt Betrug zu

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Deutsche Kriegsgefangene unter Leichnamen im Altai entdeckt ? — Historikerin über ihre Schicksale


In der Stadt Rub­zowsk in West­si­bi­ri­en ist ein ört­li­cher Fähr­ten­su­cher Anfang August auf unbe­kann­te Grä­ber gesto­ßen. Er behaup­tet, ein Mas­sen­grab der Sta­lin-Opfer gefun­den zu haben, wobei die Kom­mu­nis­ten auf einem Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger für Deut­sche und Japa­ner behar­ren. Sput­nik sprach mit der His­to­ri­ke­rin Natal­ja Mark­dorf über mög­li­che Hin­ter­grün­de.
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Kampf gegen Braindrain : Polen schafft Einkommenssteuer für Menschen unter 26 Jahren ab


Mit der Vor­schrift will Polens natio­nal­kon­ser­va­ti­ve Regie­rungs­par­tei Recht und Gerech­tig­keit (PiS) nach eige­nen Anga­ben die Beschäf­ti­gung unter jun­gen Men­schen erhö­hen und Schwarz­ar­beit ver­hin­dern. Neben dem Alter ist ein Brut­to­jah­res­ein­kom­men bis zu etwa umge­rech­net 20.000 Euro Vor­aus­set­zung für die Steu­er­erleich­te­run­gen. Unter­neh­mens­grün­der sind von der Rege­lung aus­ge­schlos­sen.

Nach Anga­ben der pol­ni­schen Regie­rung wer­den von dem Gesetz etwa zwei Mil­lio­nen jun­ge Men­schen in Polen pro­fi­tie­ren. Wirt­schafts­ex­per­ten wer­ten es außer­dem als Anreiz für jun­ge Ukrai­ner. Wegen Fach­kräf­te­man­gels ist Polen auf Arbeits­kräf­te aus dem Aus­land ange­wie­sen. Seit meh­re­ren Jah­ren wan­dern vor allem Ukrai­ner wegen der schlech­ten Wirt­schafts­si­tua­ti­on in ihrem Land ins benach­bar­te Polen aus. Nach Anga­ben des Sta­tis­tik­am­tes stell­te Polen im Jahr 2018 die meis­ten Arbeits­ge­neh­mi­gun­gen für Aus­län­der an Ukrai­ner aus (73 Pro­zent).

Mehr zum The­ma — Wis­sen­schaft­ler pro­gnos­ti­zie­ren : Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa vor dra­ma­ti­schem Arbeits­kräf­te­man­gel

Gegen die Steu­er­be­frei­ung für jun­ge Men­schen gibt es aber auch Kri­tik. Sie wür­de gegen das in der Ver­fas­sung ver­an­ker­te Gleich­heits­prin­zip ver­sto­ßen, schreib die Wirt­schafts­kam­mer von Polen in einer Ana­ly­se. Eine Bevöl­ke­rungs­grup­pe wer­de unbe­grün­det bevor­zugt.

Die Oppo­si­ti­on bemän­gelt außer­dem, die War­schau­er Regie­rung wür­de weni­ge Mona­te vor der Wahl im Herbst mit einem üppi­gen Sozi­al­pro­gramm auf Stim­men­fang gehen. Die PiS führ­te neben den Steu­er­erleich­te­run­gen unter ande­rem eine Erhö­hung des Kin­der­gelds und eine zusätz­li­che Ren­te für Senio­ren ein. (dpa)

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