Um die Islamische Republik Iran loszuwerden” — USA suchen Unterstützung Russlands


Ein US-Ver­tre­ter teil­te Reu­ters mit, die Regie­rung Washing­tons sei der Ansicht, dass Russ­land zugäng­li­cher als in der Ver­gan­gen­heit für die Sor­gen der USA über den Ein­fluss des Iran sei. Bei einer Kon­fe­renz von Sicher­heits­ver­tre­tern in Isra­el wer­de man ent­spre­chend auf Russ­land zuge­hen. Es hand­le sich um eine “unvor­her­ge­se­he­ne diplo­ma­ti­sche Gele­gen­heit”. Das Ziel der Gesprä­che sei es “zu sehen, wie man zusam­men­ar­bei­ten kann, um den Haupt­ag­gres­sor im Nahen Osten, die Isla­mi­sche Repu­blik Iran, los­zu­wer­den”:

Wir hof­fen, gemein­sam mit den Israe­lis dar­auf hin­wei­sen zu kön­nen, dass wir kei­ne posi­ti­ve Rol­le für die Ira­ner sehen – und das wür­de sich über Syri­en, den Liba­non, den Irak und den Jemen hin­aus erstre­cken – sowie ande­re Orte, in denen sie aktiv sind. Und wenn die Rus­sen das erken­nen, dann den­ke ich, wer­den wir mit dem Ergeb­nis sehr zufrie­den sein.

Vom Wei­ßen Haus hieß es ver­gan­ge­ne Woche, dass US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton sich dies­be­züg­lich mit sei­nen israe­li­schen und rus­si­schen Amts­kol­le­gen tref­fen wer­de. Der rus­si­sche Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row mach­te ver­gan­ge­nen Monat erneut deut­lich, dass die For­de­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten nach Ein­däm­mung des ira­ni­schen Ein­flus­ses in Syri­en und im Nahen Osten “unrea­lis­tisch” sei. Zwi­schen der US-Regie­rung Donald Trumps und der israe­li­schen Regie­rung besteht der Kon­sens, dass der Iran der welt­weit füh­ren­de Ter­ror­spon­sor sei und im Jemen einen Stell­ver­tre­ter­krieg füh­re. Außer­dem ver­su­che der Iran, die “Isla­mi­sche Revo­lu­ti­on” zu expor­tie­ren.

Die chi­ne­si­sche Regie­rung zeigt sich ange­sichts der wach­sen­den Span­nun­gen zwi­schen Washing­ton und Tehe­ran besorgt. Der chi­ne­si­sche Prä­si­dent Xi Jin­ping ver­wies auf die Wich­tig­keit, das inter­na­tio­na­le Nukle­arab­kom­men mit dem Iran für den regio­na­len Frie­den und die Sta­bi­li­tät in der Regi­on zu erhal­ten.

Im Mai 2018 hat­ten die USA ihren Aus­tritt aus dem “Joint Com­pre­hen­si­ve Plan of Action” (JCPOA) erklärt. Der “maxi­ma­le Druck” der USA auf den Iran und die Sank­tio­nen haben laut Xi Jin­ping zu den enor­men Span­nun­gen geführt. Chi­na setzt ange­sichts der Sank­tio­nen gegen den Iran und des Han­dels­kriegs zwi­schen Peking und Washing­ton auf eine Ver­tie­fung der Han­dels­be­zie­hun­gen mit Russ­land.

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Beleidigung für die Ungarn” — Orban entzieht Weber die Unterstützung


Der unga­ri­sche Pre­mier­mi­nis­ter Vik­tor Orbán hat dem Spit­zen­kan­di­da­ten der Euro­päi­schen Volks­par­tei (EVP) für die anste­hen­den Wah­len zum EU-Par­la­ment, dem Bay­ern Man­fred Weber, sei­ne und damit die Unter­stüt­zung sei­ner Fidesz-Par­tei ent­zo­gen. Fidesz wer­de Weber nicht län­ger bei sei­nem Vor­ha­ben unter­stüt­zen, neu­er Prä­si­dent der EU-Kom­mis­si­on zu wer­den, erklär­te Orbán nach einem Bericht von Reu­ters

Dem­nach sag­te Orbán am Mon­tag bei einer gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz mit dem öster­rei­chi­schen Vize­kanz­ler Heinz-Chris­ti­an Stra­che : “Der unga­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent wird durch das unga­ri­sche Volk gewählt.” Weber habe erklärt, nicht mit den Stim­men der Ungarn Kom­mis­si­ons­prä­si­dent wer­den zu wol­len. Eine wei­te­re Unter­stüt­zung für ihn sei damit aus­ge­schlos­sen.

Orbán bezeich­ne­te Webers Bemer­kun­gen als “Belei­di­gung” für das unga­ri­sche Volk. Einen ande­ren Kan­di­da­ten, dem er sei­ne Unter­stüt­zung geben könn­te, sieht Orbán vor­erst nicht. Der Pos­ten des Kom­mis­si­ons­chef sei von über­ra­gen­der Bedeu­tung. Aller­dings habe ihn kei­nes der Pro­gram­me der füh­ren­den Kan­di­da­ten über­zeu­gen kön­nen.

Fidesz’ Mit­glied­schaft in der Euro­päi­schen Volks­par­tei war von die­ser im März sus­pen­diert wor­den, weil die unga­ri­sche Par­tei die Wer­te der EVP ver­letzt habe. Fidesz hat­te mit Pla­ka­ten gewor­ben, die unter ande­rem den jet­zi­gen Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten Jean-Clau­de Juncker mit dem unga­ri­schen Mul­ti­mil­li­ar­där Geor­ge Soros zeig­ten. Bei­den wur­de vor­ge­wor­fen, sie wür­den die ille­ga­le Migra­ti­on in die EU beför­dern.

Webers Wahl­kampf gestal­tet sich zuneh­mend zäh. Die Unter­stüt­zung aus den EVP-Mit­glieds­par­tei­en kommt eher halb­her­zig, auch die deut­sche Bun­des­kanz­le­rin ver­wen­det sich kaum für ihn. Das deu­tet dar­auf hin, dass Weber eher als Zähl­kan­di­dat betrach­tet wird, und die Staats- und Regie­rungs­chefs die Beset­zung des Chef­pos­tens in der EU-Kom­mis­si­on unter sich aus­ma­chen wer­den.

Mehr zum The­ma — Orban zu EVP-Aus­schluss : “Wir woll­ten nur über Geor­ge Soros Plä­ne zur Macht­un­ter­gra­bung infor­mie­ren”

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Nach Trump-Veto : Kein Ende der militärischen Unterstützung Saudi-Arabiens im Jemen


Die Reso­lu­ti­on des US-Kon­gres­ses sah vor, inner­halb der nächs­ten 30 Tage die unter­stüt­zen­den Kräf­te aus dem Jemen abzu­zie­hen. Flug­zeu­ge der sau­disch geführ­ten Koali­ti­on soll­ten nicht mehr betankt und Geheim­dienst­in­for­ma­tio­nen nicht mehr wei­ter­ge­ge­ben wer­den, um Ziel­da­ten zu ermit­teln. Die Abstim­mung war eine Nie­der­la­ge für Trump, gegen die er nun Gebrauch von sei­nem Veto-Recht mach­te. Die Betan­kung von nicht US-ame­ri­ka­ni­schen Flug­zeu­gen wur­de bereits ein­ge­stellt. 

Ver­gan­ge­nen Don­ners­tag schrieb Trump an den Senat und stell­te sei­ne Sicht der Reso­lu­ti­on dar :

Die­se Reso­lu­ti­on ist ein unnö­ti­ger, gefähr­li­cher Ver­such, mei­ne ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Auto­ri­tä­ten zu schwä­chen und gefähr­det das Leben von ame­ri­ka­ni­schen Bür­gern und tap­fe­ren Streit­kräf­ten, sowohl heu­te als auch in der Zukunft. 

Unge­bro­che­ne US-Alli­anz mit Sau­di-Ara­bi­en

Ledig­lich mit einer Zwei­drit­tel­mehr­heit in bei­den Kon­gress­kam­mern könn­te das Veto Trumps ungül­tig wer­den. Dies jedoch scheint unrea­lis­tisch. Trump stimmt nach eige­ner Aus­sa­ge mit der Ein­stel­lung des Kon­gres­ses über­ein, dass “gro­ße Natio­nen kei­ne end­lo­sen Krie­ge füh­ren” und so wür­den Ver­hand­lun­gen wei­ter­ge­führt, um die Invol­vie­rung in Afgha­ni­stan und Syri­en zu redu­zie­ren. Aber im Jemen gestal­te sich die Situa­ti­on anders. Hier geht es nur um die logis­ti­sche Unter­stüt­zung der sau­disch geführ­ten Koali­ti­on gegen die Huthi-Rebel­len. 

Die Spre­che­rin des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses Nan­cy Pelo­si reagier­te auf das Veto Trumps und for­der­te, den “Frie­den vor die Poli­tik” zu stel­len : 

Der Kon­flikt im Jemen ist eine schreck­li­che huma­ni­tä­re Kri­se, die das Gewis­sen der gan­zen Welt her­aus­for­dert. Den­noch hat der Prä­si­dent zyni­scher Wei­se beschlos­sen, gegen eine zwei Par­tei­en umfas­sen­de Abstim­mung in bei­den Kam­mern des Kon­gres­ses zu ver­sto­ßen und Ame­ri­kas beschä­men­des Enga­ge­ment in die­ser herz­zer­rei­ßen­den Kri­se fort­zu­set­zen. 

Der Kon­flikt im Jemen eska­lier­te im Jahr 2015 mit einer Mili­tär­in­ter­ven­ti­on, die von Sau­di-Ara­bi­en gegen die Huthi-Rebel­len ange­führt wird. Alle Ver­mitt­lungs­ver­su­che zwi­schen den strit­ti­gen Par­tei­en schei­ter­ten bis­lang und die Opfer­zah­len stei­gen wei­ter. Ein Ende des Kon­flikts ist nicht in Sicht. 

Im Zuge des ermor­de­ten sau­di­schen Jour­na­lis­ten Jamal Kas­hog­gi wur­de dis­ku­tiert, die Waf­fen­lie­fe­run­gen an Sau­di-Ara­bi­en ein­zu­stel­len. Obwohl US-Geheim­diens­te es als erwie­sen anse­hen, dass der Kron­prinz Sau­di-Ara­bi­ens, Moham­med bin Sal­man, in den Auf­trags­mord des kri­ti­schen Jour­na­lis­ten invol­viert war, steht Trump wei­ter­hin an der Sei­te Riads. 

Es ist bereits das zwei­te Mal, dass Trump ein Veto in sei­ner Amts­zeit ein­legt. Erst­ma­lig mach­te Trump von sei­nem Veto-Recht im Zuge der geplan­ten Mexi­ko-Mau­er Gebrauch. Mit sei­nem Veto hat­te er die Auf­he­bung des Not­stands ver­hin­dert und woll­te Demo­kra­ten dazu brin­gen, finan­zi­el­le Mit­tel für den Mau­er­bau frei­zu­ge­ben. 

RT Deutsch


USA : Politische Unterstützung für Saudi-Arabien schmilzt dahin


Jahr­zehn­te­lang konn­ten sich die Köni­ge des größ­ten Wüs­ten­rei­ches auf der Ara­bi­schen Halb­in­sel sicher sein, dass die USA unein­ge­schränkt hin­ter ihnen ste­hen. Ein­zi­ge Aus­nah­me war die Zeit nach dem Okto­ber­krieg 1973 in Isra­el, als die ara­bi­schen Mit­glieds­staa­ten des Ölkar­tells OPEC ein Ölem­bar­go gegen west­li­che Län­der ver­hin­gen. Im Jahr 1981 garan­tier­te US-Prä­si­dent Ronald Rea­gan sogar expli­zit die Herr­schaft der Al-Sauds über das nach ihnen benann­te König­reich und ver­ur­teil­te die israe­li­sche Ein­mi­schung in inne­re Ange­le­gen­hei­ten der USA, als es um den Ver­kauf von moder­nen Waf­fen und AWACS-Über­wa­chungs­flug­zeu­ge an Riad ging.

Unver­ges­sen ist auch die schon fast inti­me Zusam­men­ar­beit zwi­schen US-Prä­si­dent Geor­ge W. Bush und dem sau­di­schen Bot­schaf­ter in Washing­ton, Bandar bin Sul­tan, den man des­we­gen “Bandar Bush” nann­te. Doch obwohl auch Donald Trump enge geschäft­li­che Bezie­hun­gen zu Sau­di-Ara­bi­en pflegt, hat sich die Hal­tung gegen­über dem König­reich inner­halb des Kon­gres­ses ins­be­son­de­re seit dem Mord an dem Jour­na­lis­ten Dscha­mal Khash­og­gi dra­ma­tisch ver­schlech­tert.

Noch bevor es die ers­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen gab, die eine vom sau­di­schen Kron­prin­zen Moham­med bin Sal­man in Auf­trag gege­be­ne Ope­ra­ti­on gegen Khash­og­gi nahe­leg­ten, for­der­ten bereits eini­ge Kon­gress­ab­ge­ord­ne­te, dass es einer Neu­be­wer­tung der bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zwi­schen Washing­ton und Riad bedür­fe. Die­se Sicht­wei­se hat seit­dem immer mehr Unter­stüt­zer in bei­den Kam­mern des Kon­gres­ses gefun­den.

Ein Geset­zes­ent­wurf zur Been­di­gung der US-Unter­stüt­zung des von Sau­di-Ara­bi­en ange­führ­ten Krie­ges im Jemen konn­te in bei­den Kam­mern eine brei­te Mehr­heit gewin­nen. Die von Sena­tor Ber­nie San­ders ein­ge­brach­te Reso­lu­ti­on wur­de am 4. April vom Senat ange­nom­men und wird nun dem US-Prä­si­den­ten zur Unter­zeich­nung vor­ge­legt. Erst durch Trumps Unter­schrift kann die Vor­la­ge zum Gesetz wer­den. Aller­dings wird erwar­tet, dass der Prä­si­dent die­se Reso­lu­ti­on nicht unter­zeich­nen wird.

Mehr zum The­ma — Jemen-Krieg : Deutsch­land lie­fer­te Rüs­tungs­gü­ter für 400 Mil­lio­nen Euro an Sau­di-Alli­anz

Das ist nicht die ein­zi­ge Vor­la­ge im US-Kon­gress, die sich gegen Sau­di-Ara­bi­en rich­tet. Der über­par­tei­li­che Gesetz­ge­bungs­aus­schuss hat die “No Oil Pro­du­cing and Expor­ting Car­tels Act” (NOPEC) Vor­la­ge auf den Weg gebracht, um gegen das Ölkar­tell OPEC vor­zu­ge­hen. Laut der Vor­la­ge soll dem US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um ein Instru­ment an die Hand gege­ben wer­den, damit es gegen Län­der vor­ge­hen kann, die unter­ein­an­der Abspra­chen zur Mani­pu­la­ti­on der Ölprei­se tref­fen.

Die NOPEC-Initi­an­ten ver­su­chen schon seit 19 Jah­ren, die­se Vor­la­ge zum Abschluss zu brin­gen. Bereits im Jahr 2007 haben bei­de Kam­mern des Kon­gres­ses dafür gestimmt, doch am Ende schei­ter­te es am Wider­stand von Prä­si­dent Geor­ge W. Bush. Auch sein Nach­fol­ger Barack Oba­ma wei­ger­te sich dage­gen. Nun erhofft man sich wohl, dass ange­sichts der öffent­li­chen Kri­tik von Donald Trump gegen die OPEC sei­ne Unter­schrift wahr­schein­li­cher sein könn­te.

Obwohl NOPEC nicht expli­zit gegen Sau­di-Ara­bi­en gerich­tet ist, so steht es außer Fra­ge, dass das wah­ha­bi­ti­sche König­reich als größ­ter OPEC-Pro­du­zent über ent­spre­chen­den Ein­fluss inner­halb des Kar­tells ver­fügt. Des­we­gen wer­te­ten rang­ho­he sau­di­sche Ener­gie­be­am­te die­ses Vor­ha­ben auch als eine Bedro­hung gegen ihr Land, wie die Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters zu berich­ten wuss­te. Um sich für den Fall der Fäl­le zu wapp­nen, sol­len die­se Beam­ten ent­spre­chen­de Gegen­maß­nah­men vor­be­rei­ten, die man auch gegen­über den US-Behör­den so mit­ge­teilt haben will.

Die­sem Reu­ters-Bericht zufol­ge, soll als mög­li­che Maß­nah­me die Abkopp­lung der Ölver­käu­fe vom US-Dol­lar in Betracht gezo­gen wer­den, was für die hoch­ver­schul­de­ten USA einer Kata­stro­phe gleich­kä­me. “Die Sau­dis wis­sen, dass sie den Dol­lar als nuklea­re Opti­on haben”, soll eine nicht näher genann­te Quel­le gesagt haben. Eine ande­re äußer­te sich noch dras­ti­scher :

Die Sau­dis sagen : lass die Ame­ri­ka­ner NOPEC ver­ab­schie­den und es wäre die US-Wirt­schaft, die aus­ein­an­der­fällt.

Die sau­di­sche Regie­rung erklär­te hin­ge­gen am Mon­tag, dass die­se Berich­te “inak­ku­rat” sind und “nicht die Posi­ti­on Sau­di-Ara­bi­ens in die­ser Ange­le­gen­heit reflek­tie­ren”.

Die­ses eher schwa­che Demen­ti der Regie­rung in Riad soll natür­lich die Gerüch­te­kü­che beru­hi­gen, die auch auf die Ölprei­se Aus­wir­kun­gen hat­te. Denn die Impli­ka­ti­on ist klar : im Fal­le einer Abkopp­lung der sau­di­schen Ölex­por­te vom US-Dol­lar wür­de es nicht nur den glei­chen Ver­su­chen Russ­lands und Chi­nas Auf­wind geben, son­dern es wür­de vor allem die Mög­lich­keit der USA ein­schrän­ken, ihre glo­ba­le Domi­nanz wei­ter aus­zu­üben.

Dass das natür­lich bei den US-Poli­ti­kern nicht gut ankommt und ihre nega­ti­ve Hal­tung gegen­über Sau­di-Ara­bi­en nur wei­ter bestärkt, dürf­te wenig über­ra­schend sein. Das zeigt sich auch rund um das The­ma der Unter­stüt­zung der Trump-Regie­rung für den Auf­bau eines Atom­pro­gramms in dem Wüs­ten­reich, die für gro­ßen Ärger im Kon­gress sorgt. Vor allem des­we­gen, weil sich die Sau­dis wei­gern, auf die Ent­wick­lung von Nukle­ar­waf­fen ver­zich­ten zu wol­len. Des­halb prüft auch der Auf­sichts­aus­schuss des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses, ob die US-Unter­stüt­zung für das sau­di­sche Atom­pro­gramm im “Inter­es­se der natio­na­len Sicher­heit der Ver­ei­nig­ten Staa­ten (liegt), oder, ob es eher denen dient, die als Resul­tat von die­sem poten­zi­el­len Wech­sel in der US-Außen­po­li­tik finan­zi­ell dazu­ge­win­nen wer­den.”

Mehr zum The­ma — Gefähr­li­che Dop­pel­mo­ral : Die USA und das Atom­pro­gramm Sau­di-Ara­bi­ens

Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo muss­te sich dies­be­züg­lich unbe­que­men Fra­gen vor dem Aus­schuss des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses stel­len. Dort beton­te er zwar, die USA wer­den es “nicht erlau­ben”, dass Sau­di-Ara­bi­en zu einer Atom­macht wird. Den­noch muss­te er sich auch hef­ti­ger Kri­tik des Abge­ord­ne­ten Brad Sher­man stel­len, der ihm sag­te :

Wenn man einem Régime nicht mit einer Kno­chen­sä­ge trau­en kann, soll­te man denen auch nicht mit Nukle­ar­waf­fen trau­en.

Auch Sena­tor Bob Menen­dez, ein ein­fluss­rei­ches Mit­glied des Aus­schus­ses für Aus­wär­ti­ge Bezie­hun­gen des Senats, ver­langt vom Wei­ßen Haus eine genaue Aus­kunft dar­über, wann genau die nuklea­re Zusam­men­ar­beit – ob vor oder nach dem Mord an Dscha­mal Khash­og­gi – zwi­schen Washing­ton und Riad begon­nen hat­te. Denn das war einer der größ­ten Vor­wür­fe gegen Prä­si­dent Trump : Dass er nach dem Mord ein­fach zum “busi­ness as usu­al” mit den Sau­dis zurück­ge­kehrt ist, ohne irgend­wel­che Kon­se­quen­zen in Betracht gezo­gen, geschwei­ge denn umge­setzt zu haben. Das wei­te­re Vor­ge­hen des Kon­gres­ses in die­ser Fra­ge wird wahr­schein­lich von der Beant­wor­tung die­ser Fra­ge abhän­gen.

Mehr zum The­ma — Khash­og­gis Mör­der sol­len Trai­ning in den USA erhal­ten haben 

RT Deutsch


Razzien gegen Islamisten in neun Bundesländern — Unterstützung für Hamas ?


Die Poli­zei hat Objek­te eines bun­des­weit agie­ren­den isla­mis­ti­schen Netz­werks in neun Bun­des­län­dern durch­sucht. Dabei soll es sich um die in Nord­rhein-West­fa­len ansäs­si­gen Ver­ei­ne „WWR Help“ und „Ansaar Inter­na­tio­nal“ han­deln. Man ver­mu­tet, dass die­se Ver­ei­ne die ver­bo­te­ne Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on „Hamas“ finan­zi­ell und pro­pa­gan­dis­tisch unter­stütz­ten.
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US-Senat verabschiedet Resolution gegen Trumps Unterstützung des saudi-geführten Jemen-Kriegs


Die Reso­lu­ti­on der “Jemen Kriegs­mäch­te”, die mit 54 zu 46 Stim­men ver­ab­schie­det wur­de, ver­hin­dert, dass sich die US-Streit­kräf­te ohne wei­te­re Geneh­mi­gung des Kon­gres­ses an dem zuneh­mend unbe­lieb­ten Krieg in irgend­ei­ner Wei­se wei­ter betei­li­gen. Die Unter­stüt­zer argu­men­tie­ren, dass die Betei­li­gung der USA an die­sem Kon­flikt gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Anfor­de­rung eines Krie­ges ver­stößt.

Eine frü­he­re Ver­si­on der Reso­lu­ti­on ver­ab­schie­de­te das von den Demo­kra­ten kon­trol­lier­te Reprä­sen­tan­ten­haus, die­se wur­de aber vom Senat abge­lehnt. Die Reso­lu­ti­on muss nun wie­der das Reprä­sen­tan­ten­haus pas­sie­ren, bevor sie an das Wei­ße Haus geschickt wird. Trump aller­dings ver­sprach bereits, ein Veto gegen den Beschluss ein­zu­le­gen.

Eine klei­ne Grup­pe von Repu­bli­ka­nern war bereit, die eige­nen Par­tei­gren­zen zu über­schrei­ten, um Donald Trump, der eben­falls der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei ange­hört, wegen sei­ner Unter­stüt­zung für einen Kon­flikt zu tadeln, den die Ver­ein­ten Natio­nen zu einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe erklärt haben, da er Zehn­tau­sen­de von Zivi­lis­ten getö­tet und die Hälf­te der Bevöl­ke­rung im Jemen am Ran­de des Hun­gers zurück­ge­las­sen hat.

US-Streit­kräf­te hat­ten zuvor gezielt die Unter­stüt­zung von Koali­ti­ons­an­grif­fen und sogar die Betan­kung von Koali­ti­ons­flug­zeu­gen im Zuge von Luft­ope­ra­tio­nen gewähr­leis­tet, bis die­se Pra­xis Ende letz­ten Jah­res Berich­ten zufol­ge ein­ge­stellt wur­de.

Die Jemen-Reso­lu­ti­on dient auch als Mit­tel, Trump unter Druck zu set­zen, um die sau­di­sche Regie­rung wegen des Mor­des an dem Jour­na­lis­ten Jamal Khash­og­gi zu ver­ur­tei­len, den die US-Geheim­diens­te auf den sau­di­schen Prin­zen Moham­med bin Sal­man zurück­füh­ren. Unter­des­sen haben Ent­hül­lun­gen erge­ben, dass die Trump-Regie­rung in Ver­hand­lun­gen mit Sau­di-Ara­bi­en steht, die dar­auf hin­aus lau­fen, Atom­tech­no­lo­gi­en an das umstrit­te­ne König­reich zu ver­kau­fen, was ein neu­es Licht auf die Ver­flech­tun­gen zwi­schen US-Prä­si­dent und der ara­bi­schen Mon­ar­chie wirft.

Koali­ti­ons­trup­pen unter der Füh­rung von Sau­di-Ara­bi­en und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten bom­bar­die­ren seit 2015 uner­bitt­lich den Jemen, um die Huthi-Rebel­len zu ver­trei­ben, die die Haupt­stadt Sanaa kon­trol­lie­ren. Berich­ten zufol­ge hat die von den USA unter­stütz­te Sau­di-Koali­ti­on bewusst auf Kran­ken­häu­ser und ande­re zivi­le Infra­struk­tu­ren gezielt. Unter ande­rem soll die Zer­stö­rung der Infra­struk­tur zu einem mas­si­ven Cho­le­ra-Aus­bruch geführt haben. Inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen neh­men an, dass seit 2016 mehr als 60.000 Men­schen in dem Kon­flikt gestor­ben sind – schät­zungs­wei­se wei­te­re 85.000 Men­schen lei­den an Hun­ger und Unter­ernäh­rung.

Die Hälf­te der jeme­ni­ti­schen Bevöl­ke­rung ist zum Über­le­ben auf aus­län­di­sche huma­ni­tä­re Hil­fe ange­wie­sen. Die Lage droht sich zu ver­schlech­tern, seit­dem die Koali­ti­ons­trup­pen im ver­gan­ge­nen Jahr die Hafen­stadt Hode­idah blo­ckiert haben.

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USA : Wachsender Widerstand gegen Unterstützung Saudi-Arabiens im Jemen-Krieg


Ins­ge­samt 248 Abge­ord­ne­te stimm­ten für die Reso­lu­ti­on, 117 dage­gen. Unter den Befür­wor­tern sind 18 Repu­bli­ka­ner. Dem US-Prä­si­den­ten Donald Trump wird damit ein Ulti­ma­tum gestellt. Bin­nen der nächs­ten 30 Tage soll er, soweit es sich nicht um Ein­sät­ze gegen Al Qai­da han­delt, die sau­disch geführ­te Koali­ti­on nicht mehr mili­tä­risch unter­stüt­zen. Aber erst ein Ent­wurf vom Senat macht die For­de­rung bin­dend. Das Wei­ße Haus droh­te bereits mit einem Veto des Prä­si­den­ten.

Der von Trumps Repu­bli­ka­nern kon­trol­lier­te Senat hat­te Ende ver­gan­ge­nen Jah­res mit den Stim­men bei­der Par­tei­en einen ähn­li­chen Ent­wurf ver­ab­schie­det. Da im Janu­ar eine neue Legis­la­tur­pe­ri­ode begon­nen hat, müss­te der Senat nun erneut über einen Ent­wurf abstim­men, der dem des Abge­ord­ne­ten­hau­ses ent­spricht.

US-Trup­pen lie­fern der von Sau­di-Ara­bi­en ange­führ­ten Koali­ti­on Ziel­da­ten für Bom­bar­de­ments

Auch unter Trumps Repu­bli­ka­nern gibt es erheb­li­chen Wider­stand gegen die Betei­li­gung am Jemen-Krieg. Die von Sau­di-Ara­bi­en geführ­te Mili­tär­ko­ali­ti­on unter­stützt die sun­ni­ti­sche Regie­rung des Jemen, die gegen die Huthi-Mili­zen kämpft.

Die Ver­ein­ten Natio­nen schät­zen die Zahl der zivi­len Opfer in dem seit 2014 andau­ern­den Bür­ger­krieg auf rund 10.000 Men­schen. Die US-Trup­pen lie­fern der von Sau­di-Ara­bi­en ange­führ­ten Koali­ti­on unter ande­rem Ziel­da­ten für Bom­bar­de­ments und betan­ken deren Flug­zeu­ge in der Luft.

Trump hat in der Ver­gan­gen­heit deut­lich gemacht, dass er nicht vom US-Ver­bün­de­ten Sau­di-Ara­bi­en abrü­cken möch­te. Beson­ders nach der Ermor­dung des sau­di­schen Regie­rungs­kri­ti­kers Jamal Khash­og­gi im sau­di­schen Kon­su­lat in Istan­bul ern­te­te Trump dafür Kri­tik auch aus den Rei­hen der Repu­bli­ka­ner. Ein aus Riad ange­reis­tes Spe­zi­al­kom­man­do hat­te den sau­di-ara­bi­schen Jour­na­lis­ten getö­tet. Zudem sind Kon­gress­ab­ge­ord­ne­te und Sena­to­ren bei­der Par­tei­en davon über­zeugt, dass der sau­di­sche Kron­prinz Moham­med bin Sal­man per­sön­lich in die Tat ver­wi­ckelt ist.

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Trump lehnt Kon­se­quen­zen dar­aus gegen­über der sau­di­schen Füh­rung aller­dings ab. Er ver­weist dar­auf, dass Sau­di-Ara­bi­en ein wich­ti­ger Ver­bün­de­ter im Vor­ge­hen gegen den Iran sei und dass die Regie­rung in Riad Mil­li­ar­den­auf­trä­ge an die USA ver­ge­ben hat. In Sau­di-Ara­bi­en läuft wegen des Mor­des an Khash­og­gi ein Pro­zess gegen elf Ange­klag­te, deren Namen die sau­di­sche Jus­tiz bis­lang jedoch nicht ver­öf­fent­lich­te. Moham­med bin Sal­man gilt als star­ker Mann und künf­ti­ger Herr­scher des isla­misch-kon­ser­va­ti­ven Lan­des.

(rt deutsch/dpa)

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USA fordern Unterstützung für Guaidó im UN-Sicherheitsrat — Russland hält dagegen


Die US-Regie­rung hat im Welt­si­cher­heits­rat einen Reso­lu­ti­ons­ent­wurf zu Vene­zue­la vor­ge­legt, auf Neu­wah­len gedrängt und Unter­stüt­zung für den selbst­er­nann­ten Inte­rims­prä­si­den­ten Juan Guai­dó gefor­dert.

Dem­nach sol­len die Ergeb­nis­se der Prä­si­dent­schafts­wah­len 2018 in Vene­zue­la annul­liert wer­den. Der Ent­wurf for­dert “vol­le Unter­stüt­zung” für das vene­zo­la­ni­sche Par­la­ment, wel­ches die “ein­zi­ge demo­kra­tisch gewähl­te Insti­tu­ti­on” sei.

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Die USA drü­cken in ihrem Anlie­gen an UN-Gene­ral­se­kre­tär Antó­nio Guter­res “tie­fe Besorg­nis” über Gewalt gegen “fried­li­che und unbe­waff­ne­te Demons­tran­ten” aus und for­dern einen “poli­ti­schen Pro­zess, der zu einer frei­en, fai­ren und glaub­wür­di­gen neu­en Prä­si­dent­schafts­wahl führt.” Außer­dem erfor­de­re die huma­ni­tä­re Situa­ti­on inter­na­tio­na­le Hilfs­lie­fe­run­gen.

Russ­land leg­te dem UN-Sicher­heits­rat einen alter­na­ti­ven Reso­lu­ti­ons­ent­wurf zur Lösung der vene­zo­la­ni­schen Kri­se vor und warnt dar­in vor einer “Ein­mi­schung” in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten des süd­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des.

[Der UN-Sicher­heits­rat] ruft dazu auf, die Situa­ti­on in Vene­zue­la mit fried­li­chen Mit­teln zu regeln”, heißt es im rus­si­schen Reso­lu­ti­ons­ent­wurf. Der UN-Sicher­heits­rat unter­stützt “alle Initia­ti­ven zur Errei­chung einer poli­ti­schen Lösung, ein­schließ­lich des in Mon­te­vi­deo ent­wi­ckel­ten Mecha­nis­mus”.

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Ein Datum für eine Abstim­mung über den Ent­wurf steht offi­zi­ell noch nicht fest, doch sol­len Kon­sul­ta­tio­nen wohl zu Beginn der kom­men­den Woche statt­fin­den.

Guai­dó wur­de bis­her von den Län­dern der Lima-Grup­pe (außer Mexi­ko) als neu­er Inte­rims­prä­si­dent aner­kannt, sowie von Alba­ni­en, Geor­gi­en, den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, der Orga­ni­sa­ti­on Ame­ri­ka­ni­scher Staa­ten (OAS) und eini­gen EU-Län­dern. Russ­land, Boli­vi­en, der Iran, Kuba, Nica­ra­gua, El Sal­va­dor sowie zahl­rei­che klei­ne­re latein­ame­ri­ka­ni­sche Staa­ten und die Tür­kei spra­chen sich gegen die Aner­ken­nung aus. Ins­ge­samt haben bis­her unge­fähr ein Vier­tel aller Regie­run­gen welt­weit dem Auf­ruf der USA Fol­ge geleis­tet und Guai­dó aner­kannt.

Sank­tio­nen als US-Stra­te­gie : Tehe­ran, Cara­cas, Mos­kau, Pjöng­jang

Der­weil zeig­te der US-Bot­schaf­ter in Ber­lin erneut, wel­che Hal­tung er in sei­ner Posi­ti­on zur Sou­ve­rä­ni­tät Deutsch­lands vor­an­treibt.

Der Welt am Sonn­tag sag­te Grenell :

Ame­ri­ka­ni­sche Sank­tio­nen zu umge­hen ist nicht rat­sam.”

Damit bezog sich der US-Diplo­mat auf deut­sche Unter­neh­men und deren Geschäf­te im Iran, doch auch über die Sank­ti­ons­po­li­tik im Hin­blick auf ande­re Län­der fand Grenell auf­schluss­rei­che Wor­te.

Der Umgang mit dem Iran fol­ge der außen­po­li­ti­schen Stra­te­gie des US-Prä­si­den­ten, so Grenell, die er als“Trump-Doktrin” bezeich­net. Die­ser zwei­glei­si­ge Ansatz fol­ge dem Prin­zip “Zucker­brot und Peit­sche”, sag­te er der WamS

Wir set­zen die stärkstmög­li­chen Sank­tio­nen ein, wäh­rend wir gleich­zei­tig Gesprä­che anbie­ten, um zu sehen, ob sich so das Ver­hal­ten bestimm­ter Staa­ten ändert.”

Bei Nord­ko­rea habe das bis­lang funk­tio­niert und “ein Stück weit” auch in Vene­zue­la. Im Fal­le Mos­kaus hin­ge­gen fällt Grenells Zwi­schen­fa­zit zur Stra­te­gie sei­nes Prä­si­den­ten ver­hal­ten aus :

Mit Russ­land hat es bis­her noch nicht geklappt, aber wir machen wei­ter Druck und bie­ten zugleich Gesprä­che an.”

Dass die Poli­tik Washing­tons eher desta­bi­li­siert, als huma­ni­tä­re Zwe­cke zu ver­fol­gen, sehen auch loka­le Beob­ach­ter im Hin­blick auf Vene­zue­la. Die Vize­prä­si­den­tin Vene­zue­las, Del­cy Rodríguez, erklär­te jüngst, dass eine Inter­ven­ti­on im Land jedoch nicht zuge­las­sen wird.

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