Südkorea will Handel mit Russland im nächsten Jahr auf 30 Milliarden US-Dollar steigern


Der süd­ko­rea­ni­sche Prä­si­dent Moon Jae-in hat am Don­ners­tag erklärt, dass das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen Russ­land und Süd­ko­rea wei­ter wach­sen wer­de. In einem Inter­view mit Ser­gei Michailow, dem Chef der Nach­rich­ten­agen­tur TASS, sag­te er :

Wir wer­den im nächs­ten Jahr den 30. Jah­res­tag der Auf­nah­me diplo­ma­ti­scher Bezie­hun­gen fei­ern. Ich hof­fe, dass der bila­te­ra­le Han­dels­um­satz bis dahin 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen wird.

Der süd­ko­rea­ni­sche Staats­chef zeig­te sich sehr zufrie­den mit der Tat­sa­che, dass sich die wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zwi­schen den bei­den Län­dern in den letz­ten Jah­ren aus­ge­wei­tet hat.

Süd­ko­rea ist einer der wich­tigs­ten Part­ner Russ­lands im asia­tisch-pazi­fi­schen Raum. Der gegen­sei­ti­ge Han­del stieg im Jahr 2018 um fast 30 Pro­zent auf 24,8 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Ein Drit­tel davon ent­fiel auf die Regio­nen im Fer­nen Osten Russ­lands, so der regio­na­le Prä­si­di­al­bot­schaf­ter Juri Trut­new.

Vor zwei Jah­ren schlug Prä­si­dent Moon Jae-in die so genann­te Neue Nord­po­li­tik vor, die die Schaf­fung eines ein­heit­li­chen Wirt­schafts­raums zwi­schen der korea­ni­schen Halb­in­sel und dem rus­si­schen Fer­nen Osten vor­sieht. Im Mit­tel­punkt der Poli­tik steht die Schaf­fung einer eura­si­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft auf der Grund­la­ge der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Süd­ko­rea und Russ­land.

Mehr zum The­ma —  Span­nun­gen auf korea­ni­scher Halb­in­sel : Wla­di­mir Putin mahnt zum Dia­log zwi­schen Nord und Süd

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Sanktionen zeigen Wirkung : Handel zwischen USA und China geht um 67 Milliarden US-Dollar zurück


Der Han­del zwi­schen den bei­den größ­ten Volks­wirt­schaf­ten der Welt, den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Chi­na, ist in den ers­ten neun Mona­ten die­ses Jah­res auf­grund des anhal­ten­den Han­dels­krie­ges stark zurück­ge­gan­gen.

Die US-Impor­te aus Chi­na san­ken um 53 Mil­li­ar­den auf rund 342 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Im Sep­tem­ber impor­tier­ten die USA etwas mehr als 40 Mil­li­ar­den US-Dol­lar an Waren, gegen­über fast 48 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zur glei­chen Zeit im Vor­jahr.

Auch die Expor­te nach Chi­na san­ken auf rund 78,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar gegen­über 93,3 Mil­li­ar­den US-Dol­lar im Vor­jahr. Gleich­zei­tig sank das US-Han­dels­de­fi­zit mit Chi­na von fast 302 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in den ers­ten neun Mona­ten des Jah­res 2018 auf 262 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

Ein neu­er Bericht der Ver­ein­ten Natio­nen weist dar­auf hin, dass der anhal­ten­de Han­dels­krieg bei­den Volks­wirt­schaf­ten scha­det. Die Lei­te­rin der inter­na­tio­na­len Han­dels- und Roh­stoff­ab­tei­lung der UN-Kon­fe­renz für Han­del und Ent­wick­lung (UNCTAD) Pame­la Coke Hamil­ton erklär­te :

Ein ver­lo­re­ner Han­dels­krieg scha­det nicht nur den Haupt­kon­kur­ren­ten, son­dern gefähr­det auch die Sta­bi­li­tät der Welt­wirt­schaft und das zukünf­ti­ge Wachs­tum.

Der Han­dels­streit zwi­schen den bei­den Natio­nen dau­ert bereits mehr als ein Jahr und führ­te zu meh­re­ren Run­den gegen­sei­ti­ger Zöl­le und Beschrän­kun­gen. US-Prä­si­dent Donald Trump und sein chi­ne­si­scher Amts­kol­le­ge Xi Jin­ping wer­den sich in naher Zukunft tref­fen, um über eine mög­li­che ers­te Pha­se eines Han­dels­ab­kom­mens zu bera­ten, das den Han­dels­krieg been­den soll.

Mehr zum The­ma — Wegen Han­dels­krieg mit USA : Chi­na ver­dop­pelt Aus­ga­ben für Infra­struk­tur­pro­jek­te

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Huawei verlegt Teilgeschäft nach Europa – US-Technologieunternehmen verlieren Milliarden US-Dollar


In einem Inter­view mit der Nach­rich­ten­agen­tur AFP erklär­te Hua­wei, dass die Ent­schei­dung eine direk­te Fol­ge der Sank­tio­nen aus Washing­ton sei. US-Unter­neh­men ist es ver­bo­ten, mit Hua­wei Han­del zu betrei­ben. Laut dem Kon­zern wird die Sach­la­ge Kon­se­quen­zen für US-ame­ri­ka­ni­sche Fir­men wie Qual­comm, Intel, Micron und Goog­le haben. Der chi­ne­si­sche Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rie­se gibt in der Regel über zehn Mil­li­ar­den US-Dol­lar pro Jahr für Halb­lei­ter, Ersatz­tei­le und Dienst­leis­tun­gen für die Pro­duk­ti­on sei­ner Smart­pho­nes und Netz­werk­ge­rä­te aus.

Um die Lie­fer- und Pro­duk­ti­ons­ket­te auf­recht zu erhal­ten ver­stärkt das Unter­neh­men sei­ne Beschaf­fung in Chi­na, Japan und Euro­pa, so Ernest Lin Zhang, Geschäfts­füh­rer für West­eu­ro­pa. Er füg­te hin­zu, dass das US-Ver­bot wenig Ein­fluss auf die Lie­fe­rung der 5G-Gerä­te hat, wäh­rend Hua­wei “kei­ne US-Pro­duk­te mehr führt”.

Mit­te Okto­ber berich­te­te das Unter­neh­men, dass es welt­weit bereits über 400.000 5G-Anten­nen an rund 60 Kun­den gelie­fert hat, davon mehr als die Hälf­te in Euro­pa.

Lin Zhang erklär­te, dass sein Unter­neh­men dar­auf hin­ar­bei­tet, eine eigen­stän­di­ge euro­päi­sche Cloud ein­zu­rich­ten, die die Online-Spei­che­rung und ‑Ver­ar­bei­tung von Daten ermög­li­chen wird, ohne US-Tech­no­lo­gie zu durch­lau­fen. Hua­wei lie­fert Gerä­te an Betrei­ber, die die­se Art von Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, wie die fran­zö­si­sche Oran­ge-Grup­pe und Tele­fo­ni­ca in Spa­ni­en. Er sag­te wei­ter :

Außer­halb Euro­pas bie­ten wir unse­ren eige­nen Ser­vice an, aber auf dem Kon­ti­nent basiert unse­re Stra­te­gie auf einer gemein­sa­men Ent­wick­lung mit unse­ren Part­nern. Wir unter­stüt­zen sie bei der Ent­wick­lung eige­ner Cloud-Dienst­leis­tun­gen. Wenn Kun­den die­se Betrei­ber nut­zen, wäh­len sie einen euro­päi­schen Anbie­ter und die Daten wer­den in Euro­pa gespei­chert. Wir haben abso­lut kei­nen Zugang dazu. Es wird voll­stän­dig von unse­ren Part­nern ver­wal­tet.

Washing­ton setz­te den welt­größ­ten Her­stel­ler von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­aus­rüs­tung Anfang des Jah­res auf die schwar­ze Lis­te und schränk­te damit sei­ne Geschäfts­tä­tig­kei­ten mit US-Unter­neh­men enorm ein. Der Tech-Kon­zern wies Vor­wür­fe der USA zurück, Daten mit der chi­ne­si­schen Regie­rung zu tei­len.

Mehr zum The­ma — Trotz US-Druck : Staa­ten set­zen wei­ter­hin auf Hua­wei zum Auf­bau ihrer 5G-Net­ze

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Russland unternimmt weitere Schritte zur Unabhängigkeit vom US-Dollar


Ob Devi­sen- oder Gold­re­ser­ven, Russ­land inves­tiert sehr viel Geld in den Auf­kauf von Wert­an­la­gen, um Sicher­hei­ten für die eige­ne Wäh­rung ange­sichts des west­li­chen Sank­ti­ons­re­gimes zu schaf­fen. So gehört das Land mit über 2.208 Ton­nen des Edel­me­talls (Stand 1. Juli 2019) welt­weit zum größ­ten staat­li­chen Hal­ter von Gold­be­stän­den, die einem Gegen­wert von knapp 102 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ent­spre­chen. Dazu kom­men noch wei­te­re Devi­sen­re­ser­ven im Gegen­wert von 417,8 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

Um sich aus der Umklam­me­rung der west­li­chen Sank­tio­nen zu lösen, hat Russ­land bereits das Sys­tem für den Trans­fer von Finanz­nach­rich­ten (SPFS) geschaf­fen, um eine Alter­na­ti­ve zum US-domi­nier­ten SWIFT-Zah­lungs­sys­tem zu haben. Mit Chi­na lau­fen bereits Ver­hand­lun­gen, um ent­spre­chen­de Rubel- und Yuan-Finanz­in­stru­men­te zu ent­wi­ckeln, die den wäh­rungs­über­grei­fen­den Han­del för­dern und die Risi­ken von Wech­sel­kurs­schwan­kun­gen abmil­dern sol­len.

Wie erst jetzt bekannt wur­de, tra­fen sich bereits im Juli die Vize-Finanz­mi­nis­ter der Tür­kei und Russ­lands in Mos­kau, um eine tür­ki­sche Teil­nah­me am SPFS-Sys­tem zu bespre­chen. Nach­dem sich Anka­ra für den Kauf des rus­si­schen S‑400-Luft­ab­wehr­sys­tems ent­schie­den hat­te und sich davon auch durch Druck und Dro­hun­gen aus Washing­ton nicht mehr abbrin­gen ließ, sieht sich die Tür­kei eben­falls mit der Gefahr von Sank­tio­nen sei­tens der USA kon­fron­tiert. Um sich auf mög­li­che Fol­gen vor­zu­be­rei­ten, besprach Vize-Finanz­mi­nis­ter Bulent Aksu mit sei­nem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Ale­xei Moi­se­jew die Mög­lich­kei­ten einer Teil­nah­me am alter­na­ti­ven Sys­tem in Russ­land.

Mehr zum The­ma — Ent­dol­la­ri­sie­rung : Chi­na und Russ­land wol­len mehr Han­del in Rubel und Yuan abwi­ckeln

Auch der Ver­kauf des S‑400-Sys­tems fand bereits nicht mehr in US-Dol­lar statt, wie der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin im ver­gan­ge­nen Novem­ber mit­ge­teilt hat­te. Das war damals ein wei­te­rer, wenn­gleich klei­ner Schritt des Kremls, die Macht des US-Dol­lars zu beschnei­den. Einen weit grö­ße­ren Schritt ver­kün­de­te nun der Ener­gie­rie­se Ros­neft, der eben­falls mas­siv von west­li­chen Sank­tio­nen betrof­fen ist. Dem­nach sol­len künf­tig sämt­li­che Ölver­käu­fe nur noch in Euro statt in US-Dol­lar abge­wi­ckelt wer­den, wie die Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters unter Beru­fung auf Infor­ma­tio­nen an Händ­ler mel­det.

Die Vor­be­rei­tun­gen zur Umstel­lung der Ölver­käu­fe auf die EU-Wäh­rung lau­fen bereits seit ver­gan­ge­nem Jahr, als Ros­neft ihre Kun­den bereits dar­über infor­mier­te, dass man in naher Zukunft die Ölge­schäf­te in Euro abwi­ckeln möch­te.

Die­se Umstel­lung hat durch­aus Signal­wir­kung, da Ros­neft allein immer­hin 40 Pro­zent des rus­si­schen Erd­öls för­dert. Das Unter­neh­men ist zwar mehr­heit­lich in staat­li­cher Hand, doch auch ande­re rus­si­sche Ener­gie­un­ter­neh­men haben bereits ange­deu­tet, dass sie ihre Ver­käu­fe durch­aus in einer ande­ren Wäh­rung als dem US-Dol­lar täti­gen wür­den. Wenn nun auch noch der ande­re staat­li­che Ener­gie­rie­se Gaz­prom nach­zieht, könn­te die bis­her unbe­strit­te­ne glo­ba­le Leit­wäh­rung ernst­haf­te Bles­su­ren erlei­den, da ihre Glaub­wür­dig­keit welt­weit bis­her nie­mals ernst­haft in Zwei­fel gezo­gen wer­den konn­te. 

Mehr zum The­ma — Ent­dol­la­ri­sie­rung der Welt­wirt­schaft : Finanz­ex­per­te Lucas Zei­se im Inter­view

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Russland und China wollen Handelsumsatz in fünf Jahren auf 200 Milliarden US-Dollar verdoppeln


Mos­kau und Peking haben alle Hin­der­nis­se besei­tigt, die ihre sich schnell ent­wi­ckeln­de Zusam­men­ar­beit behin­dern könn­ten. Das teil­te der neue chi­ne­si­sche Bot­schaf­ter in Mos­kau Zhang Han­hui mit. Er kün­dig­te den Zeit­plan für die Errei­chung des ehr­gei­zi­gen Zie­les an, das der­zei­ti­ge Han­dels­vo­lu­men­zwi­schen Russ­land und Chi­na zu ver­dop­peln. Am Mitt­woch sag­te er vor Jour­na­lis­ten :

Bis 2024 wer­den wir einen Han­dels­um­satz von 200 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen. Ich den­ke, die­ses Ziel ist erreich­bar, weil sich die Han­dels- und Wirt­schafts­ko­ope­ra­ti­on von nun an rasant ent­wi­ckelt.

Die Zahl wur­de zuvor schon vom rus­si­schen Minis­ter für Wirt­schafts­ent­wick­lung Maxim Oresch­kin ange­kün­digt. Er hat­te jedoch nicht erläu­tert, bis wann das der­zei­ti­ge Niveau von 108 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ver­dop­pelt wer­den soll. Laut chi­ne­si­schen Zoll­da­ten stieg das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen den bei­den Län­dern in den ers­ten sie­ben Mona­ten die­ses Jah­res bereits um fast fünf Pro­zent.

Der chi­ne­si­sche Diplo­mat wies dar­auf hin, dass Peking Mos­kau als einen ver­trau­ens­wür­di­gen Part­ner betrach­tet und sei­ne Märk­te immer mehr für rus­si­sche Pro­duk­te öff­net. Wäh­rend Peking in einen eska­lie­ren­den Han­dels­krieg mit Washing­ton ver­wi­ckelt ist und die Impor­te aus den USA, ins­be­son­de­re im Bereich der Agrar­pro­duk­te, redu­ziert, braucht es neue Lie­fe­ran­ten und sieht Russ­land als guten Ersatz. Zhang beton­te :

Wir wer­den einen neu­en Lie­fe­ran­ten wäh­len. Und Russ­land ist das zuver­läs­sigs­te Land.

Abge­se­hen von Waren sei Peking auch dar­an inter­es­siert, die Impor­te von rus­si­schem Gas zu stei­gern, beton­te der Gesand­te. Rus­si­sche Gas­lie­fe­run­gen nach Chi­na lie­gen hin­ter Katar, Aus­tra­li­en und eini­gen zen­tral­asia­ti­schen Staa­ten, doch der rie­si­ge chi­ne­si­sche Markt hat laut Zhang “enor­mes Poten­zi­al” für Mos­kau.

Im Jahr 2014 schlos­sen bei­de Staa­ten einen Gas­ver­trag ab, der den Grund­stein für den Bau der Pipe­line Power of Sibe­ria leg­te. Das Pro­jekt mit einer jähr­li­chen Export­ka­pa­zi­tät von 38 Mil­li­ar­den Kubik­me­tern soll am 1. Dezem­ber in Betrieb gehen.

Mehr zum The­ma — Neue Sei­den­stra­ße : Russ­land baut 2.000 Kilo­me­ter Auto­bahn zwi­schen Euro­pa und Chi­na

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James Bonds Aston Martin versteigert : Über 6 Millionen US-Dollar für einen Sportwagen


Ein Traum­au­to für 007-Fans hat einen neu­en Besit­zer : Der sil­ber­graue Aston-Mar­tin-Sport­wa­gen, der durch die James-Bond-Fil­me „Gold­fin­ger“ und „Feu­er­ball“ welt­be­rühmt wur­de, ist für rund 6,4 Mil­lio­nen Dol­lar (rund 5,7 Mil­lio­nen Euro) ver­stei­gert wor­den.
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Russland und Türkei wollen Handelsumsatz auf 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigern


Der Han­dels­um­satz von Russ­land und der Tür­kei dürf­te in den kom­men­den Jah­ren 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen, wäh­rend er im Jahr 2018 noch 25,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar betrug. Das teil­te der rus­si­sche Ener­gie­mi­nis­ter Alex­an­der Nowak am Frei­tag auf der Sit­zung einer zwi­schen­staat­li­chen Regie­rungs­kom­mis­si­on mit. Er sag­te :

Die Staats­ober­häup­ter unse­rer Län­der haben sich eine ehr­gei­zi­ge Auf­ga­be gestellt – den Han­dels­um­satz auf 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu stei­gern.

Gegen­sei­ti­ge Inves­ti­tio­nen bräch­ten Vor­tei­le in Berei­chen wie Raum­fahrt, Phar­ma­zie, digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en sowie für tra­di­tio­nel­le Bran­chen wie Land­wirt­schaft, Bau­we­sen, Metall und Ener­gie.

Russ­land und die Tür­kei ver­su­chen auch, den Anteil der natio­na­len Wäh­run­gen am gegen­sei­ti­gen Han­del zu erhö­hen, der zur­zeit bei 34 Pro­zent liegt. Russ­land hat bereits erreicht, dass die rus­si­schen MIR-Bank­kar­ten in der Tür­kei akzep­tiert wer­den.

Das Tref­fen der rus­sisch-tür­ki­schen Regie­rungs­kom­mis­si­on fin­det am Frei­tag im tür­ki­schen Anta­lya statt.

Mehr zum The­ma — Idlib im Fokus : Rus­si­scher und tür­ki­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter bespre­chen Lage

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Italien statt USA : Huawei verlagert 1.000 Arbeitsplätze und investiert drei Milliarden US-Dollar


Mehr zum The­ma — Inter­view : Nach Abkom­men mit Ita­li­en kann Euro­pa die Tür vor Chi­na nicht mehr ver­schlie­ßen

Der CEO der ita­lie­ni­schen Nie­der­las­sung von Hua­wei, Tho­mas Miao, erklär­te am Mon­tag, dass das Unter­neh­men in den nächs­ten drei Jah­ren rund 3,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in das Land inves­tie­ren wird. Miao kün­dig­te auf einer Ver­an­stal­tung in Mai­land an, dass das chi­ne­si­sche Unter­neh­men auch in Ita­li­en 1.000 Arbeits­plät­ze schaf­fen wer­de.

Gleich­zei­tig bestä­tig­te er, dass Hua­wei 1.000 Arbeits­plät­ze in den USA abbau­en wer­de. Laut dem Geschäfts­füh­rer der ita­lie­ni­schen Nie­der­las­sung hat Hua­wei “einen Plan B”, um die Lie­fe­rung von Kom­po­nen­ten zu gewähr­leis­ten, wenn das Unter­neh­men nach August von Washing­ton auf einer schwar­zen Lis­te geführt wer­den soll­te.

Die USA haben Ita­li­en und ande­re euro­päi­sche Ver­bün­de­te davor gewarnt, mit Hua­wei zusam­men­zu­ar­bei­ten. Auch ein wei­te­rer gro­ßer chi­ne­si­scher Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­rie­se, ZTE, steht unter Beob­ach­tung Washing­tons. Wäh­rend die USA wei­ter­hin behaup­ten, dass die chi­ne­si­schen Anbie­ter ein Sicher­heits­ri­si­ko dar­stel­len, haben bei­de Unter­neh­men dies immer wie­der bestrit­ten.

In der ver­gan­ge­nen Woche hat die ita­lie­ni­sche Regie­rung mit einem Geset­zes­de­kret ihre bestehen­de Befug­nis zum Ein­grei­fen in den pri­va­ten Sek­tor zur Ver­tei­di­gung der natio­na­len Sicher­heit und ande­rer natio­na­ler Inter­es­sen gestärkt. In dem Dekret wur­de Hua­wei oder ZTE nicht erwähnt. Eine unge­nann­te Regie­rungs­quel­le teil­te Reu­ters mit, dass Rom sei­nen Ein­fluss über den Pri­vat­sek­tor kon­so­li­diert hat, teil­wei­se auf­grund von Beden­ken über die mög­li­che Betei­li­gung von Hua­wei Tech­no­lo­gies und ZTE an der Ent­wick­lung von 5G-Net­zen.

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US-Präsident Trump : “US-Dollar wird stärkste Währung bleiben!”


Staa­ten wie etwa Chi­na und Russ­land set­zen gemein­sam dar­auf, den US-Dol­lar im bila­te­ra­len Han­del zu umge­hen. Die­se Ent­wick­lung ist auch den will­kür­li­chen und geo­po­li­tisch moti­vier­ten US-Sank­tio­nen gegen Russ­land geschul­det.

Auf der Suche nach Alter­na­ti­ven zur US-ame­ri­ka­ni­schen Wäh­rung erwägt die rus­si­sche Zen­tral­bank auch die Grün­dung einer natio­na­len Kryp­towäh­rung. Um deren Vola­ti­li­tät bere­chen­ba­rer zu machen, soll sie durch Gold gedeckt wer­den. Die Prä­si­den­tin der Zen­tral­bank der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on, Elwira Nabiul­li­na, unter­strich jedoch die Not­wen­dig­keit, auch wei­ter­hin den Han­del in natio­na­len Wäh­run­gen auf­recht­zu­er­hal­ten und zu för­dern.

Bis Ende Mai 2019 belie­fen sich die offi­zi­el­len Gold- und Devi­sen­re­ser­ven per auf 495,2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Dies ist eine Zunah­me um 4,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar gegen­über 491,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar im April 2019.

Trotz der stets mode­ra­ten Töne, die US-Prä­si­dent Donald Trump zum The­ma Russ­land fin­det, dürf­ten ihn die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen nicht beson­ders erfreu­en. Aktu­el­les Ziel sei­ner Miss­gunst sind dabei die soge­nann­ten Kryp­towäh­run­gen. Auf Twit­ter ver­kün­de­te er :

Ich bin kein Fan von Bit­coin und ande­ren Kryp­towäh­run­gen, die kein Geld sind und deren Wert sehr vola­til und durch nichts gedeckt ist.

Außer Acht ließ der US-Prä­si­dent dabei offen­sicht­lich, dass dies nach der Auf­he­bung des Gold­stan­dards in der Natur auch klas­si­scher Wäh­run­gen liegt.

Nach Ansicht des Immo­bi­li­en­mo­guls Trump bestehe zudem die Gefahr, dass Kryp­to-Akti­va “unge­setz­li­ches Ver­hal­ten” erleich­tern könn­ten, dar­un­ter den Dro­gen­han­del. Dabei teil­te Trump auch gegen die Absicht des Zucker­berg-Kon­zerns Face­book und des­sen Absicht aus, eine eige­ne “vir­tu­el­le Wäh­rung” namens Libra auf den Markt zu wer­fen.

Eben­so wird die ‘vir­tu­el­le Wäh­rung’ von Face­book Libra eine gerin­ge Dau­er und Zuver­läs­sig­keit haben. Wenn Face­book und ande­re Unter­neh­men eine Bank wer­den wol­len, müs­sen sie eine neue Bank­char­ta anstre­ben und allen Bank­vor­schrif­ten unter­lie­gen, genau wie ande­re Ban­ken, sowohl natio­na­le als auch …”

Laut Trump soll­te nicht nur die US-ame­ri­ka­ni­sche Öffent­lich­keit, son­dern die gesam­te glo­ba­le Gemein­schaft statt­des­sen auf den “ver­läss­li­chen” US-Dol­lar set­zen, da er mehr föde­ra­le Rege­lun­gen für Peer-to-Peer-Finanz­trans­ak­tio­nen for­de­re.

Der Vor­sit­zen­de der US-Noten­bank, Jero­me Powell, warn­te die US-Gesetz­ge­ber in die­ser Woche denn auch vor dem mög­li­chen Scha­den, den Libra anrich­ten könn­te. “Libra wirft vie­le erns­te Beden­ken hin­sicht­lich der Pri­vat­sphä­re, der Geld­wä­sche, des Ver­brau­cher­schut­zes und der finan­zi­el­len Sta­bi­li­tät auf”, warn­te Powell im Kon­gress und beton­te, dass Libra nicht zuge­las­sen wer­den darf, bevor die­se Miss­stän­de beho­ben sind.

Sor­gen berei­tet dem Herrn im Wei­ßen Haus zudem die Stär­ke des US-Dol­lars, denn die­ser ist sei­ner Ansicht nach schlicht über­be­wer­tet. Dabei ist all­seits bekannt, dass Trump kein gro­ßer Freund eines star­ken US-Dol­lars ist. Sieht er in die­sem Umstand doch einen wei­te­ren Grund dafür, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ein Leis­tungs­bi­lanz­de­fi­zit auf­wei­sen. Erklär­tes Ziel des US-Prä­si­den­ten ist es daher, die US-Wäh­rung mög­lichst zu schwä­chen, dadurch die US-Expor­te anzu­kur­beln und Impor­te ent­spre­chend zu ver­teu­ern. Damit wäre nach Trumps Rech­nung auch dem US-Bin­nen­markt gehol­fen und die US-Posi­ti­on im Han­dels­streit mit Chi­na gestärkt.

Was da für vie­le Beob­ach­ter nicht ganz ins Bild pas­sen mag, ist Trumps Ansin­nen, das Image des US-Dol­lars als glo­bal stärks­te Reser­ve­wäh­rung auf­zu­po­lie­ren. So bezeich­ne­te er die US-Wäh­rung als “domi­nan­tes­te Wäh­rung der Welt”:

Wir haben nur eine ech­te Wäh­rung in den USA, und sie ist stär­ker denn je, zuver­läs­sig und ver­läss­lich zugleich. Sie ist bei Wei­tem die domi­nan­tes­te Wäh­rung der Welt, und das wird auch so blei­ben. Man nennt sie US-Dol­lar !

Aktu­ell deu­tet vie­les auf eine bevor­ste­hen­de Abwer­tung des US-Dol­lars gegen­über den ande­ren inter­na­tio­nal domi­nie­ren­den Wäh­run­gen hin. So gehen Finanz­in­sti­tu­te wie die Bank of Ame­ri­ca davon aus, dass der US-Dol­lar im Ver­gleich zum lang­jäh­ri­gen Durch­schnitt um bis zu 13 Pro­zent über­be­wer­tet sei.

Jetzt gedenkt der US-Prä­si­dent, zwei neue Per­so­nen für die US-Noten­bank zu nomi­nie­ren, die sei­ne For­de­rung nach nied­ri­ge­ren Zin­sen befür­wor­ten. Unter den neu­en Günst­lin­gen ist etwa Judy Shel­ton. Als Wirt­schafts­be­ra­te­rin des US-Prä­si­den­ten gilt sie unter ande­rem als Kri­ti­ke­rin der Federal Reser­ve. Zudem tritt Shel­ton für die Rück­kehr zum Gold­stan­dard ein.

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