US-Senat verabschiedet Resolution gegen Trumps Unterstützung des saudi-geführten Jemen-Kriegs


Die Reso­lu­ti­on der “Jemen Kriegs­mäch­te”, die mit 54 zu 46 Stim­men ver­ab­schie­det wur­de, ver­hin­dert, dass sich die US-Streit­kräf­te ohne wei­te­re Geneh­mi­gung des Kon­gres­ses an dem zuneh­mend unbe­lieb­ten Krieg in irgend­ei­ner Wei­se wei­ter betei­li­gen. Die Unter­stüt­zer argu­men­tie­ren, dass die Betei­li­gung der USA an die­sem Kon­flikt gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Anfor­de­rung eines Krie­ges ver­stößt.

Eine frü­he­re Ver­si­on der Reso­lu­ti­on ver­ab­schie­de­te das von den Demo­kra­ten kon­trol­lier­te Reprä­sen­tan­ten­haus, die­se wur­de aber vom Senat abge­lehnt. Die Reso­lu­ti­on muss nun wie­der das Reprä­sen­tan­ten­haus pas­sie­ren, bevor sie an das Wei­ße Haus geschickt wird. Trump aller­dings ver­sprach bereits, ein Veto gegen den Beschluss ein­zu­le­gen.

Eine klei­ne Grup­pe von Repu­bli­ka­nern war bereit, die eige­nen Par­tei­gren­zen zu über­schrei­ten, um Donald Trump, der eben­falls der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei ange­hört, wegen sei­ner Unter­stüt­zung für einen Kon­flikt zu tadeln, den die Ver­ein­ten Natio­nen zu einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe erklärt haben, da er Zehn­tau­sen­de von Zivi­lis­ten getö­tet und die Hälf­te der Bevöl­ke­rung im Jemen am Ran­de des Hun­gers zurück­ge­las­sen hat.

US-Streit­kräf­te hat­ten zuvor gezielt die Unter­stüt­zung von Koali­ti­ons­an­grif­fen und sogar die Betan­kung von Koali­ti­ons­flug­zeu­gen im Zuge von Luft­ope­ra­tio­nen gewähr­leis­tet, bis die­se Pra­xis Ende letz­ten Jah­res Berich­ten zufol­ge ein­ge­stellt wur­de.

Die Jemen-Reso­lu­ti­on dient auch als Mit­tel, Trump unter Druck zu set­zen, um die sau­di­sche Regie­rung wegen des Mor­des an dem Jour­na­lis­ten Jamal Khash­og­gi zu ver­ur­tei­len, den die US-Geheim­diens­te auf den sau­di­schen Prin­zen Moham­med bin Sal­man zurück­füh­ren. Unter­des­sen haben Ent­hül­lun­gen erge­ben, dass die Trump-Regie­rung in Ver­hand­lun­gen mit Sau­di-Ara­bi­en steht, die dar­auf hin­aus lau­fen, Atom­tech­no­lo­gi­en an das umstrit­te­ne König­reich zu ver­kau­fen, was ein neu­es Licht auf die Ver­flech­tun­gen zwi­schen US-Prä­si­dent und der ara­bi­schen Mon­ar­chie wirft.

Koali­ti­ons­trup­pen unter der Füh­rung von Sau­di-Ara­bi­en und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten bom­bar­die­ren seit 2015 uner­bitt­lich den Jemen, um die Huthi-Rebel­len zu ver­trei­ben, die die Haupt­stadt Sanaa kon­trol­lie­ren. Berich­ten zufol­ge hat die von den USA unter­stütz­te Sau­di-Koali­ti­on bewusst auf Kran­ken­häu­ser und ande­re zivi­le Infra­struk­tu­ren gezielt. Unter ande­rem soll die Zer­stö­rung der Infra­struk­tur zu einem mas­si­ven Cho­le­ra-Aus­bruch geführt haben. Inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen neh­men an, dass seit 2016 mehr als 60.000 Men­schen in dem Kon­flikt gestor­ben sind – schät­zungs­wei­se wei­te­re 85.000 Men­schen lei­den an Hun­ger und Unter­ernäh­rung.

Die Hälf­te der jeme­ni­ti­schen Bevöl­ke­rung ist zum Über­le­ben auf aus­län­di­sche huma­ni­tä­re Hil­fe ange­wie­sen. Die Lage droht sich zu ver­schlech­tern, seit­dem die Koali­ti­ons­trup­pen im ver­gan­ge­nen Jahr die Hafen­stadt Hode­idah blo­ckiert haben.

RT Deutsch


US-Senat legt Gesetzentwurf über neue Sanktionen gegen Russland vor


Demo­kra­ti­sche und repu­bli­ka­ni­sche US-Sena­to­ren haben am Mitt­woch einen Gesetz­ent­wurf vor­ge­legt, der neue Sank­tio­nen gegen Russ­lands Bank- und Ener­gie­sek­tor sowie die rus­si­sche Staats­ver­schul­dung vor­se­hen. Dies geht aus einer Mit­tei­lung des Pres­sen­diens­tes des inter­na­tio­na­len Aus­schus­ses des US-Senats her­vor.
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US-Senat : Militärhilfe für Saudis im Jemen-Krieg beenden


Nach ers­ten Erfol­gen im Rin­gen um ein Ende des Bür­ger­kriegs im bit­ter­ar­men Jemen bei Frie­dens­ge­sprä­chen in Schwe­den, sen­den auch die USA Signa­le an Sau­di-Ara­bi­en. Der US-Senat mach­te in einem sym­bo­li­schen Beschluss am Don­ners­tag deut­lich, dass die Mili­tär­hil­fe an die vom US-Ver­bün­de­ten Sau­di-Ara­bi­en geführ­te Mili­tär­ko­ali­ti­on gegen die Huthi-Rebel­len im Jemen been­det wer­den soll.

Gleich­zei­tig for­dert das US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um einem Bericht des Sen­ders CNN zufol­ge mehr als 330 Mil­lio­nen Dol­lar von Sau­di-Ara­bi­en und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten zurück – das Geld muss für die Betan­kung von Mili­tär­flug­zeu­gen gezahlt wer­den und war zuvor zu bil­lig berech­net wor­den.

Die schii­ti­schen Huthi-Rebel­len und die jeme­ni­ti­sche Regie­rung hat­ten sich bei den Frie­dens­ge­sprä­chen am Don­ners­tag in Schwe­den auf eine Waf­fen­ru­he für die stra­te­gisch wich­ti­ge Hafen­stadt Hudai­da geei­nigt, wie UN-Gene­ral­se­kre­tär Antó­nio Guter­res am Don­ners­tag am Ver­hand­lungs­ort Rim­bo erklär­te. Auch die Trup­pen der Kriegs­par­tei­en wür­den abzie­hen. Statt­des­sen sol­len die Ver­ein­ten Natio­nen dort eine füh­ren­de Rol­le über­neh­men.

Die Eini­gung wer­de den Zugang von huma­ni­tä­rer Hil­fe und den Strom von Gütern ermög­li­chen, sag­te Guter­res. “Das wird die Lebens­be­din­gun­gen für Mil­lio­nen Jeme­ni­ten ver­bes­sern.” Unklar ist zunächst, wann der Hafen wie­der geöff­net wird. Guter­res wür­dig­te die Jemen-Gesprä­che als Aus­gangs­punkt für Frie­den in dem ärms­ten ara­bi­schen Land. US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo bezeich­ne­te die Eini­gung als Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung.

Die Ver­hand­lun­gen in Rim­bo nörd­lich der schwe­di­schen Haupt­stadt Stock­holm hat­ten vor einer Woche begon­nen. Nach dem Ende der ers­ten Gesprächs­run­de am Don­ners­tag hät­ten sich bei­de Sei­ten dar­auf geei­nigt, die Ver­hand­lun­gen Ende Janu­ar fort­zu­set­zen, sag­te Guter­res.

In dem Bür­ger­kriegs­land im Süden der Ara­bi­schen Halb­in­seln kämp­fen die Huthi-Rebel­len seit mehr als vier Jah­ren gegen Anhän­ger und Ver­bün­de­te der inter­na­tio­nal aner­kann­ten Regie­rung. Der Kon­flikt hat dort nach UN-Ein­schät­zung die schwers­te huma­ni­tä­re Kri­se welt­weit ver­ur­sacht.

Den UN zufol­ge haben 20 Mil­lio­nen Men­schen gro­ße Schwie­rig­kei­ten, an aus­rei­chend Lebens­mit­tel zu kom­men – das sind etwa zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung. UNICEF warn­te, alle zehn Minu­ten ster­be ein Kind an den Fol­gen ver­meid­ba­rer Krank­hei­ten und Man­gel­er­näh­rung. Nach Anga­ben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO kamen 10.000 Men­schen ums Leben, mehr als 60.000 wur­den ver­letzt. Gro­ße Tei­le der Infra­struk­tur sind zer­stört. In eini­gen Regio­nen gibt es kei­ne medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung.

Der von den Huthis kon­trol­lier­te Hafen Hudai­da im Wes­ten des Jemens ist zen­tral für die Ver­sor­gung des Lan­des und gilt als des­sen Lebens­ader. Über ihn läuft der größ­te Teil der Impor­te des Lan­des.

Seit Mona­ten ver­su­chen Regie­rungs­trup­pen, die Hafen­stadt ein­zu­neh­men. Sie wer­den von einer von Sau­di-Ara­bi­en ange­führ­ten Mili­tär­ko­ali­ti­on mit Luft­an­grif­fen unter­stützt. Das sun­ni­ti­sche Nach­bar­land Sau­di-Ara­bi­en sieht in den Huthi-Rebel­len einen engen Ver­bün­de­ten sei­nes Erz­fein­des, des schii­ti­schen Irans. Nicht zuletzt die Luft­an­grif­fe haben zu einer Eska­la­ti­on des Kon­flik­tes geführt.

Nach Anga­ben von Guter­res sol­len bei­de Sei­ten ihre Trup­pen aus Hudai­da zurück­zie­hen. Dem Abkom­men zufol­ge soll das in zwei Schrit­ten inner­halb der nächs­ten drei Wochen erfol­gen. Nicht eini­gen konn­ten sich Rebel­len und Regie­rung hin­ge­gen auf die Wie­der­eröff­nung des Flug­ha­fens in der von den Huthis kon­trol­lier­ten Haupt­stadt Sanaa. Die­ser ist eben­falls für die Ver­sor­gung des Lan­des wich­tig.

Die Ent­schei­dung des US-Senats hat kei­ne Chan­ce, Geset­zes­kraft zu erlan­gen – dazu wäre eine Bestä­ti­gung durch das Abge­ord­ne­ten­haus nötig, für die sich der­zeit kei­ne Mehr­heit abzeich­net. Die mit deut­li­cher Mehr­heit erziel­te Ent­schlie­ßung gilt jedoch als kla­res Signal an die Regie­rung von Prä­si­dent Donald Trump, Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen Sau­di-Ara­bi­ens künf­tig schär­fer zu begeg­nen.

Mehr zum The­ma – Jour­na­list aus Sanaa : USA pro­fi­tie­ren vom Krieg im Jemen und wol­len kei­nen Waf­fen­still­stand

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


US-Senat bestätigt Gina Haspel als neue CIA-Direktorin


Has­pels Nomi­nie­rung durch US-Prä­si­dent Donald Trump war umstrit­ten, weil sie als CIA-Agen­tin in der Zeit nach den Ter­ror­an­schlä­gen im Jahr 2001 Ver­hör­me­tho­den tole­riert haben soll, die heu­te ver­bo­ten sind und inter­na­tio­nal als Fol­ter betrach­tet wer­den. Dar­un­ter fällt auch das soge­nann­te Water­boar­ding, ein simu­lier­tes Erträn­ken von Gefan­ge­nen. Die Metho­den waren wäh­rend der Amts­zeit von Prä­si­dent Geor­ge W. Bush legal. Oft wur­den Ter­ror­ver­däch­ti­ge ent­führt und welt­weit in Geheim­ge­fäng­nis­sen (“black sites”) ver­hört. Die Metho­den wur­den spä­ter von Prä­si­dent Barack Oba­ma ver­bo­ten.

Mehr zum The­ma - Gina-Has­pel-Fan unter­zieht sich einer Water­boar­ding-Imi­ta­ti­on : “Es ist kei­ne Fol­ter!”

Has­pel hat­te in der Zeit Berich­ten zufol­ge ein CIA-Geheim­ge­fäng­nis in Thai­land gelei­tet, wo meh­re­re Häft­lin­ge den soge­nann­ten “erwei­ter­ten Ver­hör­me­tho­den” unter­zo­gen wor­den waren. Unklar ist jedoch, wel­che Rol­le Has­pel selbst dabei gespielt hat. Im Senat erklär­te Has­pel, ähn­li­che Metho­den wol­le sie nicht wie­der ein­füh­ren, selbst wenn Trump sie dazu auf­for­dern wür­de. “Ich glau­be, die CIA muss ihre Akti­vi­tä­ten im Ein­klang mit ame­ri­ka­ni­schen Wer­ten durch­füh­ren”, sag­te Has­pel. (dpa)

RT Deutsch


Ein Sieg für Donald Trump : US-Senat verabschiedet Steuerreform


Preview US-Prä­si­dent Donald Trump hat in der Nacht zum Sams­tag einen bedeu­ten­den Sieg im Par­la­ment errun­gen. Der Senat bil­lig­te einen Gesetz­ent­wurf über eine umfas­sen­de Steu­er­re­form, nach­dem es in zähen Ver­hand­lun­gen gelun­gen war, meh­re­re Skep­ti­ker in den eige­nen Rei­hen mit Zuge­ständ­nis­sen umzu­stim­men. Die Ent­schei­dung fiel mit 51 zu 49 Stim­men prak­tisch ent­lang der Par­tei­li­ni­en. Kein ein­zi­ger Demo­krat votier­te dafür, nur ein Repu­bli­ka­ner stimm­te dage­gen.
RT Deutsch


US-Senat fordert von Twitter Offenlegung aller WikiLeaks-Direktnachrichten


Preview Der Rechts­aus­schuss des Senats hat Twit­ter um Doku­men­te gebe­ten, Direkt­nach­rich­ten­über­mitt­lung zwi­schen Wiki­leaks und Juli­an Assan­ge offen­zu­le­gen. Die zustän­di­ge Sena­to­rin Dian­ne Fein­stein hat­te sich bereits zuvor für straf­recht­li­che Ver­fol­gung Ass­an­ges ein­ge­setzt. Jetzt plä­diert sie für Doku­men­te von Nut­zern auch wenn sie gegen kei­ner­lei Vor­schrif­ten ver­sto­ßen haben.
RT Deutsch


US-Senat stimmt gegen Amendement ab, der “endlosen Krieg” beenden könnte


Preview Der US-Senat hat beschlos­sen, den vom Sena­tor Rand Paul vor­ge­schla­ge­nen Amen­de­ment abzu­leh­nen. Der Vor­schlag sah die Auf­he­bung der Zulas­sung vom Mili­tär­ein­satz im Irak und in Afgha­ni­stan aus den Jah­ren 2001 und 2002 vor. Der Senat kön­ne die Zulas­sung nicht auf­he­ben, ohne sie durch eine neue Geneh­mi­gung zu erset­zen, erklär­te der Sena­tor John McCain, der gegen den Antrag von Paul war.
RT Deutsch


US-Senat nennt Grund für Verlegung der Obamacare-Abstimmung


Der US-Senat hat die Abstim­mung über die Abschaf­fung der Gesund­heits­re­form des Ex-US-Prä­si­den­ten Barack Oba­ma (Oba­ma­ca­re) wegen der Krank­heit des repu­bli­ka­ni­schen Sena­tors John McCain ver­scho­ben. Das berich­te­te die Zei­tung The Hill am Sonn­tag unter Ver­weis auf den repu­bli­ka­ni­schen Mehr­heits­füh­rer im Senat, Mitch McCon­nell.
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