Venezuela : Maduro schlägt Neuwahlen für Parlament vor


Madu­ro äußer­te sei­ne Absich­ten in einer Rede am Mon­tag, auf dem er erneut sei­ne Bereit­schaft zu fried­li­chem polit­si­chen Dia­log mit der Oppo­si­ti­on beton­te. Tei­le die­ser hat­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach ver­sucht, sich mit Gewalt an die Macht zu put­schen. Die Streit­kräf­te des Lan­des blie­ben der demo­kra­tisch gewähl­ten Regie­rung jedoch loy­al und ver­hin­der­ten somit grö­ße­res Blut­ver­gie­ßen. 

Das Par­la­ment, in dem die Oppo­si­ti­on domi­niert, wur­de im poli­ti­schen Pro­zess an den Rand gedrängt, nach­dem eine ver­fas­sungs­ge­ben­de Ver­samm­lung beru­fen wur­de, die auf­grund von poli­ti­schen Sabo­ta­ge­ver­su­chen des Par­la­ments vie­le legis­la­ti­ve Rech­te auf sich selbst über­trug. In der ver­fas­sungs­ge­ben­den Ver­samm­lung stel­len die Regie­rungs­par­tei­en eine Mehr­heit dar.

Soll­te der selbst­er­nann­te “Inte­rims­prä­si­dent” bei den Par­la­ments­wah­len ver­lie­ren, wür­de es sei­nen Ver­su­chen, an die Staats­spit­ze zu gelan­gen, ein Ende berei­ten. Bis­her sind­al­le sei­ne Ver­su­che, sich zu eta­blie­ren, im San­de ver­lau­fen.

RT Deutsch


Venezuela : Regierung und Opposition leiten in Norwegen Annäherung ein


Eine Dele­ga­ti­on der vene­zo­la­ni­schen Regie­rung und Füh­rer der poli­ti­schen Oppo­si­ti­on des süd­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des haben ers­te Schrit­te der Annäh­rung für einen gemein­sa­men Dia­log in der nor­we­gi­schen Haupt­stadt Oslo ein­ge­lei­tet.

Laut dem Por­tal AlNa­vío, das von in Spa­ni­en leben­den Latein­ame­ri­ka­nern betrie­ben wird, nah­men an dem Tref­fen auf­sei­ten der Regie­rung von Nicolás Madu­ro der Gou­ver­neur der Pro­vinz Miran­da Héc­tor Rodríguez und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mi­nis­ter Jor­ge Rodríguez teil. Ver­tre­ter der vene­zo­la­ni­schen Oppo­si­ti­on waren der ehe­ma­li­ge Abge­ord­ne­te der Natio­nal­ver­samm­lung (Asam­blea Nacio­nal) Gerar­do Bly­de und Fer­nan­do Mar­tí­nez Mot­to­la, ein frü­he­rer Minis­ter der Regie­rung von Car­los Andrés Pérez. Geplant ist wei­ter­hin die Teil­nah­me des zwei­ten Vize­prä­si­den­ten der Natio­nal­ver­samm­lung, Sta­lin Gon­zá­lez.

Der Mel­dung zufol­ge über­neh­men vier euro­päi­sche Poli­ti­ker die Rol­le der Ver­mitt­ler.

Nor­we­gen war ein wich­ti­ger Akteur beim Dia­log­pro­zess in Havan­na zwi­schen den ehe­ma­li­gen Revo­lu­tio­nä­ren Streit­kräf­ten Kolum­bi­ens (FARC) und der kolum­bia­ni­schen Regie­rung, der zu einem Frie­dens­ab­kom­men zwi­schen den Par­tei­en führ­te.

Ers­te Annä­he­rung nach der Selbst­er­nen­nung zum Prä­si­den­ten

Anfäng­lich hat­te kei­ne der bei­den Par­tei­en die Eröff­nung eines Dia­logs offi­zi­ell bestä­tigt. Doch zwi­schen­zeit­lich gibt es dies­be­züg­li­che Stel­lung­nah­men sowohl sei­tens der Regie­rung als auch der Oppo­si­ti­on.

Ich kann bestä­ti­gen, dass es Gesprä­che gibt, aber ich kann nicht ins Detail gehen”, sag­te der Bot­schaf­ter Vene­zue­las bei den Ver­ein­ten Natio­nen in Genf, Jor­ge Vale­ro, am Don­ners­tag. Er bestä­tig­te, dass Dele­ga­tio­nen der vene­zo­la­ni­schen Regie­rung und der Oppo­si­ti­on Annä­he­run­gen für einen Dia­log gestar­tet haben. Gegen­über der Pres­se füg­te er hin­zu, dass die Gesprä­che mit der “demo­kra­ti­schen Oppo­si­ti­on” statt­fin­den und nicht mit den “Mario­net­ten des US-ame­ri­ka­ni­schen Impe­ri­ums”.

Es ist die ers­te Annä­he­rung zwi­schen der Oppo­si­ti­on und der Regie­rung in Vene­zue­la, seit sich der Abge­ord­ne­te und Prä­si­dent der Natio­nal­ver­samm­lung Juan Guai­dó im Janu­ar selbst zum “Inte­rims­prä­si­den­ten” erklärt hat. Die­ser bestä­tig­te zwar, dass er sei­ne Reprä­sen­tan­ten zu die­ser Annä­he­rung nach Nor­we­gen ent­sandt hat, doch er sag­te, dass “es kei­ne Ver­hand­lun­gen gibt”.

Mexi­ko und Uru­gu­ay haben seit der Selbst­er­mäch­ti­gung Guai­dós und der dadurch aus­ge­lös­ten aktu­el­len poli­ti­schen Kri­se in Vene­zue­la vor­ge­schla­gen, in einem mehr­stu­fi­gen Pro­zess (“Mecha­nis­mus von Mon­te­vi­deo”) einen Dia­log zu eröff­nen, um die Dif­fe­ren­zen zu über­win­den.

Guai­dó hat­te sich als Oppo­si­ti­ons­füh­rer bis­lang einem sol­chen Dia­log ver­wei­gert, wäh­rend Prä­si­dent Madu­ro sich immer offen für einen Ver­hand­lungs­pro­zess gezeigt hat­te.

Par­al­lel zu die­ser Annäh­rung ver­folgt der radi­kals­te Teil der Oppo­si­ti­on, ange­führt von der rech­ten Par­tei Vol­un­tad Popu­lar (“Wil­le des Vol­kes”), wei­ter­hin sei­nen Plan, die vene­zo­la­ni­sche Regie­rung zu stür­zen. So bestä­tig­te Guai­dó am Diens­tag ein Tref­fen zwi­schen sei­nem “Gesand­ten” und dem Ober­be­fehls­ha­ber des Süd­kom­man­dos der US-ame­ri­ka­ni­schen Streit­kräf­te (SOUTHCOM), das für den kom­men­den Mon­tag geplant ist. Dabei soll es “um den Beginn von Gesprä­chen für eine Koope­ra­ti­on” im mili­tä­ri­schen Bereich gehen, die von den USA ange­bo­ten wur­de.

Mehr zum The­ma — “Um Demo­kra­tie nach Vene­zue­la zu brin­gen” — Guaidó-“Gesandter” trifft sich mit Pen­ta­gon-Beam­ten

Für deut­sche Unter­ti­tel bit­te die Unter­ti­tel­funk­ti­on auf You­Tube akti­vie­ren.

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Um Demokratie nach Venezuela zu bringen” — Guaidó-“Gesandter” trifft sich mit Pentagon-Beamten


Der Prä­si­dent der vene­zo­la­ni­schen Natio­nal­ver­samm­lung, wel­che in dem latein­ame­ri­ka­ni­schen Land fak­tisch kei­ne Macht besitzt, stell­te im Janu­ar die Prä­si­dent­schaft von Nicolás Madu­ro in Fra­ge. Das Mili­tär und die brei­te Öffent­lich­keit unter­stüt­zen wei­ter­hin die Regie­rung Madu­ros. Rund 40 Län­der, allen vor­an die USA, sag­ten dage­gen umge­hend Juan Guai­dó ihre Unter­stüt­zung zu. 

Auf einer jüngs­ten Pres­se­kon­fe­renz bestä­tig­te Guai­dó : 

Das Tref­fen wird am Mon­tag statt­fin­den. Ich den­ke, dass es im Außen­mi­nis­te­ri­um sein wird, und unser Bot­schaf­ter wird uns das Ergeb­nis die­ses Tref­fens mit­tei­len.

Mehr zum The­ma — Geschei­ter­ter Putsch in Vene­zue­la – Wer stand auf wes­sen Sei­te ?

Car­los Vec­chio, der als “Gesand­ter” Guai­dós in den USA agiert, schick­te am Wochen­en­de ein Schrei­ben an US-Admi­ral Craig S. Fal­ler von SOUTHCOM, in wel­chem er um ein “Tref­fen mit einer tech­ni­schen Dele­ga­ti­on bat”, um die Demo­kra­tie in Vene­zue­la wie­der­her­zu­stel­len. 

Vec­chi­os Schrei­ben auf Twit­ter : 

Das United Sta­tes Sou­thern Com­mand (SOUTHCOM) ist das Süd-Kom­man­do der Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Es führt u.a. alle mili­tä­ri­schen Ope­ra­tio­nen der USA in Latein­ame­ri­ka und in der Kari­bik. Das Per­so­nal umfasst neben 130 zivi­len Mit­ar­bei­tern, 850 mili­tä­ri­sche Mit­ar­bei­ter.

US-Admi­ral Fal­ler sag­te, er “freue sich” dar­auf, dar­über zu dis­ku­tie­ren, wie die USA die “zukünf­ti­ge Rol­le” der Dis­si­den­ten bei der “Wie­der­her­stel­lung der ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Ord­nung” unter­stüt­zen könn­ten. Die legi­ti­me Regie­rung von Nicolás Madu­ro beschul­digt die USA seit lan­gem, ver­fas­sungs­wid­rig in Vene­zue­la einen Regime­wech­sel erzwin­gen zu wol­len. Die Vize­prä­si­den­tin Del­cy Rodríguez sag­te Anfang der Woche : 

Wir leh­nen das Schrei­ben eines der Put­schis­ten ab, in dem er um eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la im Namen einer Grup­pe von Put­schis­ten bit­tet (und) die ter­ro­ris­ti­sche Akti­vi­tä­ten durch­füh­ren, um Ver­wir­rung zu stif­ten und unser Hei­mat­land (ver­su­chen zu) desta­bi­li­sie­ren. 

In Washing­ton ist man der Ansicht, durch einen Macht­wech­sel mit Guai­dó an der Spit­ze Vene­zue­la zu einer Demo­kra­tie zu ver­hel­fen. 

RT Deutsch


Venezuela : Stellvertreter des Oppositionsführers Juan Guaidó festgenommen


Im Macht­kampf in Vene­zue­la hat­te Edgar Zam­bra­no letz­te Woche ver­sucht, das Mili­tär auf die Sei­te der Oppo­si­ti­on und des selbst­er­nann­ten Inte­rims­prä­si­den­ten Juan Guai­dó zu brin­gen. Gemein­sam mit dem Opp­po­si­ti­ons­füh­rer Leo­poldo López und eini­gen Sol­da­ten such­te er den Luft­waf­fen­stütz­punkt La Car­lo­ta in der Haupt­stadt Cara­cas auf. Sein Ver­such, das Mili­tär umzu­stim­men, schei­ter­te jedoch. 

Vor sei­ner Fest­nah­me schrieb Zam­bra­no auf Twit­ter, dass sein Auto vor der Par­tei­zen­tra­le von Ver­tre­tern des vene­zo­la­ni­schen Geheim­diens­tes Sebin umstellt wor­den sei : 

Als wir uns gewei­gert haben aus­zu­stei­gen, haben sie einen Kran geholt, um uns mit Gewalt direkt nach Heli­coide (die Geheim­dienst­zen­tra­le) zu brin­gen. 

Nach Berich­ten wur­de er in dem Auto sit­zend abge­schleppt, da er sich gewei­gert hat­te aus­zu­stei­gen. 

Über die Fest­nah­me äußer­te sich Guai­dó auf Twit­ter : 

Wir war­nen das Volk Vene­zue­las und die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft : Das Régime hat den ers­ten Vize-Prä­si­den­ten (der Natio­nal­ver­samm­lung) ent­führt. 

Rund 50 Län­der spra­chen Guai­dó ihre Unter­stüt­zung aus, allen vor­an die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Nach Abbruch der diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen mit Vene­zue­la im März unter­zeich­ne­ten die USA mit der Schweiz im fol­gen­den Monat einen Ver­trag, wor­in sich die Schweiz bereit erklärt, die US-Inter­es­sen in diplo­ma­ti­schen und kon­su­la­ri­schen Ange­le­gen­hei­ten in Vene­zue­la zu über­neh­men. Bis­lang wur­de das jedoch noch nicht umge­setzt. Die Regie­rung des gewähl­ten Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro sieht die Inter­es­sen der USA an einem Füh­rungs­wech­sel in Vene­zue­la des­sen rei­chen Öl-Vor­kom­men geschul­det. Alle Ver­su­che der USA, das Mili­tär gegen Madu­ro auf­zu­brin­gen, schei­ter­ten bis­her. Der US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo warf auch der rus­si­schen Regie­rung vor, Vene­zue­la kon­trol­lie­ren zu wol­len. 

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Venezuela : Die Missachtung internationalen Rechts durch die USA erschwert eine Lösung (Video)


Die Kri­se in Vene­zue­la köchelt wei­ter vor sich hin. Der selbst­er­nann­te Über­gangs­prä­si­dent Juan Guai­do ist offen­bar nicht in der Lage, ohne eine aus­län­di­sche Inter­ven­ti­on die Macht im Land zu über­neh­men. Eine sol­che Inter­ven­ti­on ist bis­her jedoch aus­ge­blie­ben.
Auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne gibt es zwar Gesprä­che, doch erwei­sen sich die unter­schied­li­chen Her­an­ge­hens­wei­sen als unüber­brück­ba­res Hin­der­nis. Wäh­rend sich die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on am inter­na­tio­na­len Recht ori­en­tiert, favo­ri­sie­ren die Ver­ei­nig­ten Staa­ten eine Durch­set­zung ihrer Inter­es­sen am Recht vor­bei. Ver­hand­lun­gen gestal­ten sich ent­spre­chend schwie­rig.
Auch Guai­do gerät zuneh­mend unter Druck. Sei­ne stän­di­gen Miss­erfol­ge dürf­ten ihn bald jeder Unter­stüt­zung sei­ner Anhän­ger berau­ben.

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Venezuela, Ukraine, Nordkorea : Trump und Putin sprachen eineinhalb Stunden lang


Das Haupt­the­ma des Tele­fo­nats war die poli­ti­sche Kri­se in Vene­zue­la sowie die Rol­le ande­rer Staa­ten in die­sem Kon­flikt. Regie­rungs­ver­tre­ter bei­der Län­der hat­ten sich zuletzt gegen­sei­tig beschul­digt, zu einer Eska­la­ti­on in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Kri­sen­land bei­zu­tra­gen.

Wie der Kreml mit­teil­te, warn­te Putin wäh­rend des Tele­fo­nats vor einem gewalt­sa­men Macht­wech­sel in Vene­zue­la. Nur die Vene­zo­la­ner selbst dürf­ten über die Zukunft ihres Lan­des ent­schei­den, sag­te der rus­si­sche Prä­si­dent. Aus­wär­ti­ge Ein­mi­schung ver­hin­de­re eine poli­ti­sche Lösung in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Ölland. Trump-Spre­che­rin Sarah San­ders sag­te, Trumps Fokus in dem Gespräch mit Putin habe dar­auf gele­gen, klar­zu­ma­chen, dass die USA an der Sei­te des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes stün­den und dass Hilfs­lie­fe­run­gen in das Land gelan­gen müss­ten.

Mit Blick auf die jüngs­te Prä­si­dent­schafts­wahl in der Ukrai­ne sag­te Putin, dass die Regie­rung in Kiew sicht­ba­re Schrit­te zur Umset­zung der Mins­ker Abkom­men unter­neh­men soll­te und dass die­se Abkom­men für die Bei­le­gung des inne­ru­krai­ni­schen Kon­flik­tes von größ­ter Bedeu­tung sei­en.

Laut Trumps Spre­che­rin San­ders bespra­chen die bei­den auch den gegen­sei­ti­gen Han­del Russ­lands und der USA, der seit 2017 gewach­sen sei. Der US-Prä­si­dent habe sei­nen rus­si­schen Kol­le­gen zu mehr Druck auf Nord­ko­rea in Sachen Denu­kle­a­ri­sie­rung auf­ge­ru­fen. Gemäß einer Pres­se­mit­tei­lung des Kremls beton­te Putin die Wich­tig­keit einer Denu­kle­a­ri­sie­rung der Korea­ni­schen Halb­in­sel, ver­wies aber dar­auf, dass Nord­ko­rea beim Erfül­len sei­ner Ver­pflich­tun­gen Ent­ge­gen­kom­men zuteil wer­den müs­se und im Gegen­zug die Sank­tio­nen gelo­ckert wer­den müss­ten.

Mehr zum The­ma — Putin : Abkom­men über das Atom­pro­gramm Pjöng­jangs mög­lich

San­ders sag­te auf Nach­fra­ge, Trump und Putin hät­ten auch kurz über die Erkennt­nis­se von Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler zur Russ­land-Unter­su­chung gespro­chen. Es sei dar­um gegan­gen, dass die Ermitt­lun­gen nun vor­bei sei­en und es kei­ne gehei­men Abspra­chen zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Russ­land gege­ben habe, was bei­de Staats­chefs auch schon vor dem Tele­fo­nat gewusst hät­ten. Muel­ler und sein Team waren auf “zahl­rei­che” Kon­tak­te zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Ver­tre­tern Russ­lands gesto­ßen. Bewei­se für eine Straf­tat fan­den sie aber nicht.

Wie San­ders wei­ter mit­teil­te, wur­de auch über den mög­li­chen Abschluss eines “neu­en Atom­ab­kom­mens” zwi­schen den USA, Russ­land und Chi­na sowie über eine Ver­län­ge­rung des gel­ten­den Ver­tra­ges zur Ver­rin­ge­rung stra­te­gi­scher Waf­fen dis­ku­tiert.

Laut Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow spra­chen die Prä­si­den­ten fast ein­ein­halb Stun­den lang mit­ein­an­der. Das Gespräch habe auf Wunsch der US-Sei­te statt­ge­fun­den. San­ders bestä­tig­te laut Reu­ters, dass das Tele­fo­nat mehr als eine Stun­de in Anspruch genom­men habe. Der Kreml bezeich­ne­te das Gespräch als kon­struk­tiv, das Wei­ße Haus als “sehr posi­tiv”. Trump twit­ter­te, es sei ein lan­ges und sehr gutes Gespräch gewe­sen.

Nach Anga­ben bei­der Sei­ten soll es in der kom­men­den Woche wahr­schein­lich ein Tref­fen zwi­schen US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo und sei­nem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Ser­gei Law­row in Finn­land geben.

Mehr zum The­ma — Kreml-Spre­cher zu Donald Trumps Anti-Atom­waf­fen-Initia­ti­ve : Begrü­ßens­wer­te Idee, aber kei­ne Details

(sput­nik, dpa)

RT Deutsch


Venezuela, Ukraine, Nordkorea : Trump und Putin sprachen eineinhalb Stunden lang


Das Haupt­the­ma des Tele­fo­nats war die poli­ti­sche Kri­se in Vene­zue­la sowie die Rol­le ande­rer Staa­ten in die­sem Kon­flikt. Regie­rungs­ver­tre­ter bei­der Län­der hat­ten sich zuletzt gegen­sei­tig beschul­digt, zu einer Eska­la­ti­on in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Kri­sen­land bei­zu­tra­gen.

Wie der Kreml mit­teil­te, warn­te Putin wäh­rend des Tele­fo­nats vor einem gewalt­sa­men Macht­wech­sel in Vene­zue­la. Nur die Vene­zo­la­ner selbst dürf­ten über die Zukunft ihres Lan­des ent­schei­den, sag­te der rus­si­sche Prä­si­dent. Aus­wär­ti­ge Ein­mi­schung ver­hin­de­re eine poli­ti­sche Lösung in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Ölland. Trump-Spre­che­rin Sarah San­ders sag­te, Trumps Fokus in dem Gespräch mit Putin habe dar­auf gele­gen, klar­zu­ma­chen, dass die USA an der Sei­te des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes stün­den und dass Hilfs­lie­fe­run­gen in das Land gelan­gen müss­ten.

Mit Blick auf die jüngs­te Prä­si­dent­schafts­wahl in der Ukrai­ne sag­te Putin, dass die Regie­rung in Kiew sicht­ba­re Schrit­te zur Umset­zung der Mins­ker Abkom­men unter­neh­men soll­te und dass die­se Abkom­men für die Bei­le­gung des inne­ru­krai­ni­schen Kon­flik­tes von größ­ter Bedeu­tung sei­en.

Laut Trumps Spre­che­rin San­ders bespra­chen die bei­den auch den gegen­sei­ti­gen Han­del Russ­lands und der USA, der seit 2017 gewach­sen sei. Der US-Prä­si­dent habe sei­nen rus­si­schen Kol­le­gen zu mehr Druck auf Nord­ko­rea in Sachen Denu­kle­a­ri­sie­rung auf­ge­ru­fen. Gemäß einer Pres­se­mit­tei­lung des Kremls beton­te Putin die Wich­tig­keit einer Denu­kle­a­ri­sie­rung der Korea­ni­schen Halb­in­sel, ver­wies aber dar­auf, dass Nord­ko­rea beim Erfül­len sei­ner Ver­pflich­tun­gen Ent­ge­gen­kom­men zuteil wer­den müs­se und im Gegen­zug die Sank­tio­nen gelo­ckert wer­den müss­ten.

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San­ders sag­te auf Nach­fra­ge, Trump und Putin hät­ten auch kurz über die Erkennt­nis­se von Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler zur Russ­land-Unter­su­chung gespro­chen. Es sei dar­um gegan­gen, dass die Ermitt­lun­gen nun vor­bei sei­en und es kei­ne gehei­men Abspra­chen zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Russ­land gege­ben habe, was bei­de Staats­chefs auch schon vor dem Tele­fo­nat gewusst hät­ten. Muel­ler und sein Team waren auf “zahl­rei­che” Kon­tak­te zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Ver­tre­tern Russ­lands gesto­ßen. Bewei­se für eine Straf­tat fan­den sie aber nicht.

Wie San­ders wei­ter mit­teil­te, wur­de auch über den mög­li­chen Abschluss eines “neu­en Atom­ab­kom­mens” zwi­schen den USA, Russ­land und Chi­na sowie über eine Ver­län­ge­rung des gel­ten­den Ver­tra­ges zur Ver­rin­ge­rung stra­te­gi­scher Waf­fen dis­ku­tiert.

Laut Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow spra­chen die Prä­si­den­ten fast ein­ein­halb Stun­den lang mit­ein­an­der. Das Gespräch habe auf Wunsch der US-Sei­te statt­ge­fun­den. San­ders bestä­tig­te laut Reu­ters, dass das Tele­fo­nat mehr als eine Stun­de in Anspruch genom­men habe. Der Kreml bezeich­ne­te das Gespräch als kon­struk­tiv, das Wei­ße Haus als “sehr posi­tiv”. Trump twit­ter­te, es sei ein lan­ges und sehr gutes Gespräch gewe­sen.

Nach Anga­ben bei­der Sei­ten soll es in der kom­men­den Woche wahr­schein­lich ein Tref­fen zwi­schen US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo und sei­nem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Ser­gei Law­row in Finn­land geben.

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(sput­nik, dpa)

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Das Haupt­the­ma des Tele­fo­nats war die poli­ti­sche Kri­se in Vene­zue­la sowie die Rol­le ande­rer Staa­ten in die­sem Kon­flikt. Regie­rungs­ver­tre­ter bei­der Län­der hat­ten sich zuletzt gegen­sei­tig beschul­digt, zu einer Eska­la­ti­on in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Kri­sen­land bei­zu­tra­gen.

Wie der Kreml mit­teil­te, warn­te Putin wäh­rend des Tele­fo­nats vor einem gewalt­sa­men Macht­wech­sel in Vene­zue­la. Nur die Vene­zo­la­ner selbst dürf­ten über die Zukunft ihres Lan­des ent­schei­den, sag­te der rus­si­sche Prä­si­dent. Aus­wär­ti­ge Ein­mi­schung ver­hin­de­re eine poli­ti­sche Lösung in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Ölland. Trump-Spre­che­rin Sarah San­ders sag­te, Trumps Fokus in dem Gespräch mit Putin habe dar­auf gele­gen, klar­zu­ma­chen, dass die USA an der Sei­te des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes stün­den und dass Hilfs­lie­fe­run­gen in das Land gelan­gen müss­ten.

Mit Blick auf die jüngs­te Prä­si­dent­schafts­wahl in der Ukrai­ne sag­te Putin, dass die Regie­rung in Kiew sicht­ba­re Schrit­te zur Umset­zung der Mins­ker Abkom­men unter­neh­men soll­te und dass die­se Abkom­men für die Bei­le­gung des inne­ru­krai­ni­schen Kon­flik­tes von größ­ter Bedeu­tung sei­en.

Laut Trumps Spre­che­rin San­ders bespra­chen die bei­den auch den gegen­sei­ti­gen Han­del Russ­lands und der USA, der seit 2017 gewach­sen sei. Der US-Prä­si­dent habe sei­nen rus­si­schen Kol­le­gen zu mehr Druck auf Nord­ko­rea in Sachen Denu­kle­a­ri­sie­rung auf­ge­ru­fen. Gemäß einer Pres­se­mit­tei­lung des Kremls beton­te Putin die Wich­tig­keit einer Denu­kle­a­ri­sie­rung der Korea­ni­schen Halb­in­sel, ver­wies aber dar­auf, dass Nord­ko­rea beim Erfül­len sei­ner Ver­pflich­tun­gen Ent­ge­gen­kom­men zuteil wer­den müs­se und im Gegen­zug die Sank­tio­nen gelo­ckert wer­den müss­ten.

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San­ders sag­te auf Nach­fra­ge, Trump und Putin hät­ten auch kurz über die Erkennt­nis­se von Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler zur Russ­land-Unter­su­chung gespro­chen. Es sei dar­um gegan­gen, dass die Ermitt­lun­gen nun vor­bei sei­en und es kei­ne gehei­men Abspra­chen zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Russ­land gege­ben habe, was bei­de Staats­chefs auch schon vor dem Tele­fo­nat gewusst hät­ten. Muel­ler und sein Team waren auf “zahl­rei­che” Kon­tak­te zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Ver­tre­tern Russ­lands gesto­ßen. Bewei­se für eine Straf­tat fan­den sie aber nicht.

Wie San­ders wei­ter mit­teil­te, wur­de auch über den mög­li­chen Abschluss eines “neu­en Atom­ab­kom­mens” zwi­schen den USA, Russ­land und Chi­na sowie über eine Ver­län­ge­rung des gel­ten­den Ver­tra­ges zur Ver­rin­ge­rung stra­te­gi­scher Waf­fen dis­ku­tiert.

Laut Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow spra­chen die Prä­si­den­ten fast ein­ein­halb Stun­den lang mit­ein­an­der. Das Gespräch habe auf Wunsch der US-Sei­te statt­ge­fun­den. San­ders bestä­tig­te laut Reu­ters, dass das Tele­fo­nat mehr als eine Stun­de in Anspruch genom­men habe. Der Kreml bezeich­ne­te das Gespräch als kon­struk­tiv, das Wei­ße Haus als “sehr posi­tiv”. Trump twit­ter­te, es sei ein lan­ges und sehr gutes Gespräch gewe­sen.

Nach Anga­ben bei­der Sei­ten soll es in der kom­men­den Woche wahr­schein­lich ein Tref­fen zwi­schen US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo und sei­nem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Ser­gei Law­row in Finn­land geben.

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(sput­nik, dpa)

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Venezuela, Ukraine, Nordkorea : Trump und Putin sprachen eineinhalb Stunden lang


Das Haupt­the­ma des Tele­fo­nats war die poli­ti­sche Kri­se in Vene­zue­la sowie die Rol­le ande­rer Staa­ten in die­sem Kon­flikt. Regie­rungs­ver­tre­ter bei­der Län­der hat­ten sich zuletzt gegen­sei­tig beschul­digt, zu einer Eska­la­ti­on in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Kri­sen­land bei­zu­tra­gen.

Wie der Kreml mit­teil­te, warn­te Putin wäh­rend des Tele­fo­nats vor einem gewalt­sa­men Macht­wech­sel in Vene­zue­la. Nur die Vene­zo­la­ner selbst dürf­ten über die Zukunft ihres Lan­des ent­schei­den, sag­te der rus­si­sche Prä­si­dent. Aus­wär­ti­ge Ein­mi­schung ver­hin­de­re eine poli­ti­sche Lösung in dem süd­ame­ri­ka­ni­schen Ölland. Trump-Spre­che­rin Sarah San­ders sag­te, Trumps Fokus in dem Gespräch mit Putin habe dar­auf gele­gen, klar­zu­ma­chen, dass die USA an der Sei­te des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes stün­den und dass Hilfs­lie­fe­run­gen in das Land gelan­gen müss­ten.

Mit Blick auf die jüngs­te Prä­si­dent­schafts­wahl in der Ukrai­ne sag­te Putin, dass die Regie­rung in Kiew sicht­ba­re Schrit­te zur Umset­zung der Mins­ker Abkom­men unter­neh­men soll­te und dass die­se Abkom­men für die Bei­le­gung des inne­ru­krai­ni­schen Kon­flik­tes von größ­ter Bedeu­tung sei­en.

Laut Trumps Spre­che­rin San­ders bespra­chen die bei­den auch den gegen­sei­ti­gen Han­del Russ­lands und der USA, der seit 2017 gewach­sen sei. Der US-Prä­si­dent habe sei­nen rus­si­schen Kol­le­gen zu mehr Druck auf Nord­ko­rea in Sachen Denu­kle­a­ri­sie­rung auf­ge­ru­fen. Gemäß einer Pres­se­mit­tei­lung des Kremls beton­te Putin die Wich­tig­keit einer Denu­kle­a­ri­sie­rung der Korea­ni­schen Halb­in­sel, ver­wies aber dar­auf, dass Nord­ko­rea beim Erfül­len sei­ner Ver­pflich­tun­gen Ent­ge­gen­kom­men zuteil wer­den müs­se und im Gegen­zug die Sank­tio­nen gelo­ckert wer­den müss­ten.

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San­ders sag­te auf Nach­fra­ge, Trump und Putin hät­ten auch kurz über die Erkennt­nis­se von Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler zur Russ­land-Unter­su­chung gespro­chen. Es sei dar­um gegan­gen, dass die Ermitt­lun­gen nun vor­bei sei­en und es kei­ne gehei­men Abspra­chen zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Russ­land gege­ben habe, was bei­de Staats­chefs auch schon vor dem Tele­fo­nat gewusst hät­ten. Muel­ler und sein Team waren auf “zahl­rei­che” Kon­tak­te zwi­schen Trumps Wahl­kampf­la­ger und Ver­tre­tern Russ­lands gesto­ßen. Bewei­se für eine Straf­tat fan­den sie aber nicht.

Wie San­ders wei­ter mit­teil­te, wur­de auch über den mög­li­chen Abschluss eines “neu­en Atom­ab­kom­mens” zwi­schen den USA, Russ­land und Chi­na sowie über eine Ver­län­ge­rung des gel­ten­den Ver­tra­ges zur Ver­rin­ge­rung stra­te­gi­scher Waf­fen dis­ku­tiert.

Laut Kreml-Spre­cher Dmi­tri Pes­kow spra­chen die Prä­si­den­ten fast ein­ein­halb Stun­den lang mit­ein­an­der. Das Gespräch habe auf Wunsch der US-Sei­te statt­ge­fun­den. San­ders bestä­tig­te laut Reu­ters, dass das Tele­fo­nat mehr als eine Stun­de in Anspruch genom­men habe. Der Kreml bezeich­ne­te das Gespräch als kon­struk­tiv, das Wei­ße Haus als “sehr posi­tiv”. Trump twit­ter­te, es sei ein lan­ges und sehr gutes Gespräch gewe­sen.

Nach Anga­ben bei­der Sei­ten soll es in der kom­men­den Woche wahr­schein­lich ein Tref­fen zwi­schen US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo und sei­nem rus­si­schen Amts­kol­le­gen Ser­gei Law­row in Finn­land geben.

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(sput­nik, dpa)

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