Neue Migranten-Karawanen : USA verlegen hunderte Militärs an Grenze zu Mexiko


Das US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ver­legt nach eige­nen Anga­ben Hun­der­te Sol­da­ten in den US-Bun­des­staat Texas, die ange­sichts der sich annä­hern­den Migran­ten-Kara­wa­nen die Zoll- und Grenz­kon­troll­be­hör­de unter­stüt­zen sol­len.
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Duma-Abgeordneter will Sowjet-Denkmäler aus Polen verlegen, um sie vor Abriss zu retten


Der Kom­mu­nist Wale­ri Rasch­kin leg­te sei­nen Vor­schlag in einer Anspra­che an Außen­mi­nis­ter Ser­gei Law­row detail­liert dar. Tei­le der Reden wur­den in der Don­ners­tags­aus­ga­be der rus­si­schen Tages­zei­tung Kom­mer­s­ant zitiert. In sei­ner Bot­schaft äußer­te Rasch­kin sei­ne Besorg­nis über die Auf­recht­erhal­tung der his­to­ri­schen Erin­ne­rung an die Befrei­ung Polens durch die Sowjet­ar­mee wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs und wies dar­auf hin, dass die kürz­lich ver­ab­schie­de­ten pol­ni­schen Geset­ze, die jede Zur­schau­stel­lung sowje­ti­scher Sym­bo­le ver­bie­ten, Hun­der­te von Denk­mä­lern zur Schän­dung und Zer­stö­rung frei­ge­ben.

Der Abge­ord­ne­te ver­wies auch auf den Ver­tre­ter des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums für Gedenk­stät­ten­ar­beit, Ale­xei Fomit­schew, der davon sprach, dass in Polen zwi­schen 2014 und 2017 bereits 20 Gedenk­stät­ten zer­stört wur­den und dass die pol­ni­schen Behör­den in nächs­ter Zeit 500 wei­te­re Denk­mä­ler zer­stö­ren wol­len.

Rasch­kin bezeich­ne­te die War­schau­er Poli­tik als “einen ein­sei­ti­gen Ver­such, die Geschich­te des Zwei­ten Welt­kriegs zu revi­die­ren, der dem Urteil des Nürn­ber­ger Tri­bu­nals wider­spricht” und bat den Außen­mi­nis­ter um Hil­fe bei der Orga­ni­sa­ti­on der Ver­le­gung sowje­ti­scher Denk­mä­ler von Polen nach Russ­land, was durch frei­wil­li­ge Spen­den rus­si­scher Bür­ger finan­ziert wer­den könn­te.

Der Streit zwi­schen Polen und Russ­land über die Denk­mä­ler für die Rote Armee dau­ert seit eini­gen Jah­ren an. Anfang 2016 schlug das Pol­ni­sche Insti­tut für Natio­na­le Erin­ne­rung — eine staat­lich geför­der­te Orga­ni­sa­ti­on, die sich um die Archi­ve küm­mert — ein lan­des­wei­tes Pro­gramm zur Besei­ti­gung von etwa 500 Denk­mä­lern vor, die den sowje­ti­schen Sol­da­ten gewid­met waren, die Polen von der Besat­zung durch die Wehr­macht befreit hat­ten.

Mit­te 2017 ver­ab­schie­de­te das pol­ni­sche Par­la­ment ein Paket von Geset­zes­än­de­run­gen, die jeg­li­che “Pro­pa­gan­da für kom­mu­nis­ti­sche oder tota­li­tä­re Régime” ver­bie­ten, ein­schließ­lich jeg­li­cher Erwäh­nung von Namen auf Gebäu­den oder ande­ren archi­tek­to­ni­schen Stät­ten. Die­ser Schritt bedeu­te­te, dass es zur Zer­stö­rung vie­ler Denk­mä­ler der Sowjet­zeit füh­ren könn­te, dar­un­ter der Denk­mä­ler für die Sol­da­ten der Roten Armee.

Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um reagier­te auf die Ver­ab­schie­dung des Geset­zes mit einer Erklä­rung, in der es davor warn­te, dass die Aktio­nen der pol­ni­schen Regie­rung die Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Natio­nen wei­ter belas­ten könn­ten.

Nie­mand ver­sucht, die Tat­sa­che zu ver­schlei­ern, dass der Haupt­schlag gegen Denk­mä­ler und ande­re Gedenk­stät­ten geführt wird, die zu Ehren der Hel­den­tat der Roten Armee errich­tet wur­den, die Polen vom Joch der Nazis befreit und das pol­ni­sche Volk vor der völ­li­gen Zer­stö­rung bewahrt hat”,

heißt es in dem von RIA Nowos­ti zitier­ten Doku­ment.

Wir sind über­zeugt, dass auch in Polen vie­le Men­schen die­se ent­setz­li­che Ent­schei­dung nicht akzep­tie­ren kön­nen”, heißt es wei­ter.

Der rus­si­sche Bot­schaf­ter in Polen Ser­gej Andre­jew sag­te gegen­über der Pres­se, dass die geplan­te Zer­stö­rung der Denk­mä­ler der Sowje­ti­schen Armee gegen das Regie­rungs­ab­kom­men von 1994 und den Ver­trag von 1992 zwi­schen der Repu­blik Polen und der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on ver­sto­ßen wür­de.

RT Deutsch


Nach Anerkennung durch Trump : USA verlegen am 14. Mai Botschaft nach Jerusalem


Der israe­li­sche Minis­ter erklär­te auf dem Micro-Blog­ging­dienst Twit­ter am Frei­tag :

Ich möch­te Donald Trump, dem US-Prä­si­den­ten, zu sei­ner Ent­schei­dung beglück­wün­schen, die US-Bot­schaft am 70. Es gibt kein grö­ße­res Geschenk als das ! Der gerech­tes­te und kor­rek­tes­te Zug. Dan­ke mein Freund!”

US-Beam­te hat­ten zuvor gesagt, dass der Umzug noch vie­le Mona­te und viel­leicht Jah­re dau­ern könn­te.

Am frü­hen Frei­tag erklär­ten vier US-Beam­te der Nach­rich­ten­agen­tur Asso­cia­ted Press, dass die Trump-Regie­rung ein Ange­bot vom repu­bli­ka­ni­schem Groß­spen­der Shel­don Adel­son erwägt, um für min­des­tens einen Teil der neu­en US-Bot­schaft finan­zi­ell auf­zu­kom­men.

Rechts­an­wäl­te im Sta­te Depart­ment unter­su­chen gegen­wär­tig die Lega­li­tät der pri­va­ten Spen­de, ergänz­ten die Beam­ten. Kon­kre­te Gesprä­che fan­den noch nicht statt, schreibt das Nach­rich­ten­por­tal “Times of Isra­el”.

Am Don­ners­tag been­de­te US-Außen­mi­nis­ter Rex Til­ler­son Wochen der Ver­zö­ge­rung, indem er sich auf einen Sicher­heits­plan für die Ver­le­gung der Bot­schaft von Tel Aviv in die hei­li­ge Stadt fest­leg­te.

RT Deutsch


Trump lässt US-Botschaft zunächst nicht nach Jerusalem verlegen


Preview Trotz sei­nes Wahl­kampf­ver­spre­chens lässt US-Prä­si­dent Donald Trump die US-Bot­schaft in Isra­el zunächst nicht von Tel Aviv nach Jeru­sa­lem ver­le­gen. Er unter­zeich­ne­te am Don­ners­tag einen Erlass, der den Umzug für sechs Mona­te ver­hin­dert, wie das Wei­ße Haus mit­teil­te. Ein Spre­cher des israe­li­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums in Jeru­sa­lem woll­te sich zu der Ent­schei­dung zunächst nicht äußern.
RT Deutsch