Strache-Video : Laut “Spiegel” nicht gezielt vor EU-Wahl veröffentlicht – Kritik vom Datenschützer


Nach dem Bruch der rechts­kon­ser­va­ti­ven Koali­ti­on in Öster­reich wegen eines Skan­dal-Vide­os soll Anfang Sep­tem­ber ein neu­es Par­la­ment gewählt wer­den. Das kün­dig­te Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len am Sonn­tag nach einem Gespräch mit Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz (ÖVP) an. Das Land brau­che mög­lichst bald einen Neu­auf­bau des Ver­trau­ens in die Poli­tik, sag­te Van der Bel­len. Es gehe um das Wohl des Lan­des und das Anse­hen Öster­reichs in der Welt.

Die Neu­wah­len waren kein Wunsch, sie waren eine Not­wen­dig­keit”, sag­te Kurz.

In den Mona­ten bis zur Wahl müs­se ein Maxi­mum an Sta­bi­li­tät her­ge­stellt wer­den. Dazu wer­de er Gesprä­che mit allen Par­tei­en füh­ren, kün­dig­te der Regie­rungs­chef an. Kurz hat­te die Koali­ti­on sei­ner ÖVP mit der FPÖ am Sams­tag auf­ge­kün­digt. Vize­kanz­ler und FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­che war zuvor zurück­ge­tre­ten. Aus­lö­ser war die Ver­öf­fent­li­chung eines Vide­os, das zeigt, wie Stra­che einer Frau, die sich als rus­si­sche Olig­ar­chin aus­gibt, 2017 auf Ibi­za unter ande­rem öffent­li­che Auf­trä­ge in Aus­sicht stell­te, wenn sie sei­ner Par­tei zum Wahl­er­folg ver­hel­fe. Das Video wur­de heim­lich auf­ge­nom­men.

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter kri­ti­siert Ver­öf­fent­li­chung

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter Ste­fan Brink hat die heim­li­che Auf­zeich­nung des Vide­os und Ver­öf­fent­li­chun­gen dar­aus in den Maga­zi­nen Der Spie­gel und Süd­deut­sche Zei­tung jedoch kri­ti­siert.

Wenn wir poli­ti­sche Geg­ner hin­ter­ge­hen, ihre Pri­vat­sphä­re ver­let­zen und sogar kri­mi­nel­les Unrecht bege­hen, scha­den wir letz­ten Endes unse­rer poli­ti­schen Kul­tur und damit uns allen”, schrieb Brink bereits am Sams­tag bei Twit­ter.

Die Ver­öf­fent­li­chung des aus sei­ner Sicht ille­gal auf­ge­nom­me­nen Vide­os zeit­gleich mit der ers­ten Bericht­erstat­tung schie­ße über das Ziel hin­aus, erklär­te Brink am Sonn­tag auf Nach­fra­ge. Die Pres­se ent­schei­de zwar selbst, was sie ver­öf­fent­li­che, sie müs­se aber auch gegen­läu­fi­ge Grund­rech­te beach­ten. “Dazu gehö­ren auch die Per­sön­lich­keits­rech­te und dazu gehört auch der Daten­schutz”, sag­te er. Es gehe ihm dar­um, eine Debat­te anzu­sto­ßen.

Das Tref­fen war offen­bar als Fal­le orga­ni­siert wor­den – von wem ist nicht bekannt. Auch das kri­ti­sier­te Brink. Wenn man ein sol­ches Vor­ge­hen durch­ge­hen las­se, sei nicht nur die poli­ti­sche Kul­tur in Fra­ge gestellt, son­dern auch die Hand­lungs­fä­hig­keit des poli­ti­schen Sys­tems, sag­te er.

Spie­gel : Nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht

In der Debat­te bei Twit­ter schrieb er, Poli­ti­ker könn­ten ihren Job nicht mehr machen, wenn sie sich auch bei nicht öffent­lich geführ­ten Gesprä­chen dar­auf ein­stel­len müss­ten, heim­lich abge­hört und auf­ge­zeich­net zu wer­den und dass dies dann noch mit Bild und Ton ver­öf­fent­licht wer­de.

Seit dem Bekannt­wer­den des Vide­os stellt sich auch die Fra­ge, war­um gera­de jetzt. Nach den Wor­ten eines Spie­gel-Redak­teurs wur­de das Video nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht. Die Auf­nah­men sei­en nicht mit Absicht vor der Wahl Ende Mai plat­ziert wor­den, sag­te Wolf Wied­mann-Schmidt dem Sen­der n-tv.

Mehr zum The­ma — Heim­li­ches Video stürzt Öster­reich in schwe­re Regie­rungs­kri­se

Wir haben das Video im Lau­fe des Monats bekom­men und aus­ge­wer­tet. Und als wir uns dann sicher waren, dass es authen­tisch und echt ist, haben wir gesagt : Dann publi­zie­ren wir das Video.”

Woher das Mate­ri­al kommt, kön­ne er aus Quel­len­schutz­grün­den nicht sagen, sag­te Wied­mann-Schmidt wei­ter. Laut Süd­deut­scher Zei­tung, die das Video eben­falls bekam, wur­de das Mate­ri­al in einem ver­las­se­nen Hotel auf USB-Sticks über­ge­ben.

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Strache-Video : Laut “Spiegel” nicht gezielt vor EU-Wahl veröffentlicht – Kritik vom Datenschützer


Nach dem Bruch der rechts­kon­ser­va­ti­ven Koali­ti­on in Öster­reich wegen eines Skan­dal-Vide­os soll Anfang Sep­tem­ber ein neu­es Par­la­ment gewählt wer­den. Das kün­dig­te Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len am Sonn­tag nach einem Gespräch mit Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz (ÖVP) an. Das Land brau­che mög­lichst bald einen Neu­auf­bau des Ver­trau­ens in die Poli­tik, sag­te Van der Bel­len. Es gehe um das Wohl des Lan­des und das Anse­hen Öster­reichs in der Welt.

Die Neu­wah­len waren kein Wunsch, sie waren eine Not­wen­dig­keit”, sag­te Kurz.

In den Mona­ten bis zur Wahl müs­se ein Maxi­mum an Sta­bi­li­tät her­ge­stellt wer­den. Dazu wer­de er Gesprä­che mit allen Par­tei­en füh­ren, kün­dig­te der Regie­rungs­chef an. Kurz hat­te die Koali­ti­on sei­ner ÖVP mit der FPÖ am Sams­tag auf­ge­kün­digt. Vize­kanz­ler und FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­che war zuvor zurück­ge­tre­ten. Aus­lö­ser war die Ver­öf­fent­li­chung eines Vide­os, das zeigt, wie Stra­che einer Frau, die sich als rus­si­sche Olig­ar­chin aus­gibt, 2017 auf Ibi­za unter ande­rem öffent­li­che Auf­trä­ge in Aus­sicht stell­te, wenn sie sei­ner Par­tei zum Wahl­er­folg ver­hel­fe. Das Video wur­de heim­lich auf­ge­nom­men.

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter kri­ti­siert Ver­öf­fent­li­chung

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter Ste­fan Brink hat die heim­li­che Auf­zeich­nung des Vide­os und Ver­öf­fent­li­chun­gen dar­aus in den Maga­zi­nen Der Spie­gel und Süd­deut­sche Zei­tung jedoch kri­ti­siert.

Wenn wir poli­ti­sche Geg­ner hin­ter­ge­hen, ihre Pri­vat­sphä­re ver­let­zen und sogar kri­mi­nel­les Unrecht bege­hen, scha­den wir letz­ten Endes unse­rer poli­ti­schen Kul­tur und damit uns allen”, schrieb Brink bereits am Sams­tag bei Twit­ter.

Die Ver­öf­fent­li­chung des aus sei­ner Sicht ille­gal auf­ge­nom­me­nen Vide­os zeit­gleich mit der ers­ten Bericht­erstat­tung schie­ße über das Ziel hin­aus, erklär­te Brink am Sonn­tag auf Nach­fra­ge. Die Pres­se ent­schei­de zwar selbst, was sie ver­öf­fent­li­che, sie müs­se aber auch gegen­läu­fi­ge Grund­rech­te beach­ten. “Dazu gehö­ren auch die Per­sön­lich­keits­rech­te und dazu gehört auch der Daten­schutz”, sag­te er. Es gehe ihm dar­um, eine Debat­te anzu­sto­ßen.

Das Tref­fen war offen­bar als Fal­le orga­ni­siert wor­den – von wem ist nicht bekannt. Auch das kri­ti­sier­te Brink. Wenn man ein sol­ches Vor­ge­hen durch­ge­hen las­se, sei nicht nur die poli­ti­sche Kul­tur in Fra­ge gestellt, son­dern auch die Hand­lungs­fä­hig­keit des poli­ti­schen Sys­tems, sag­te er.

Spie­gel : Nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht

In der Debat­te bei Twit­ter schrieb er, Poli­ti­ker könn­ten ihren Job nicht mehr machen, wenn sie sich auch bei nicht öffent­lich geführ­ten Gesprä­chen dar­auf ein­stel­len müss­ten, heim­lich abge­hört und auf­ge­zeich­net zu wer­den und dass dies dann noch mit Bild und Ton ver­öf­fent­licht wer­de.

Seit dem Bekannt­wer­den des Vide­os stellt sich auch die Fra­ge, war­um gera­de jetzt. Nach den Wor­ten eines Spie­gel-Redak­teurs wur­de das Video nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht. Die Auf­nah­men sei­en nicht mit Absicht vor der Wahl Ende Mai plat­ziert wor­den, sag­te Wolf Wied­mann-Schmidt dem Sen­der n-tv.

Mehr zum The­ma — Heim­li­ches Video stürzt Öster­reich in schwe­re Regie­rungs­kri­se

Wir haben das Video im Lau­fe des Monats bekom­men und aus­ge­wer­tet. Und als wir uns dann sicher waren, dass es authen­tisch und echt ist, haben wir gesagt : Dann publi­zie­ren wir das Video.”

Woher das Mate­ri­al kommt, kön­ne er aus Quel­len­schutz­grün­den nicht sagen, sag­te Wied­mann-Schmidt wei­ter. Laut Süd­deut­scher Zei­tung, die das Video eben­falls bekam, wur­de das Mate­ri­al in einem ver­las­se­nen Hotel auf USB-Sticks über­ge­ben.

(dpa/rt deutsch)

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Strache-Video : Laut “Spiegel” nicht gezielt vor EU-Wahl veröffentlicht – Kritik vom Datenschützer


Nach dem Bruch der rechts­kon­ser­va­ti­ven Koali­ti­on in Öster­reich wegen eines Skan­dal-Vide­os soll Anfang Sep­tem­ber ein neu­es Par­la­ment gewählt wer­den. Das kün­dig­te Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len am Sonn­tag nach einem Gespräch mit Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz (ÖVP) an. Das Land brau­che mög­lichst bald einen Neu­auf­bau des Ver­trau­ens in die Poli­tik, sag­te Van der Bel­len. Es gehe um das Wohl des Lan­des und das Anse­hen Öster­reichs in der Welt.

Die Neu­wah­len waren kein Wunsch, sie waren eine Not­wen­dig­keit”, sag­te Kurz.

In den Mona­ten bis zur Wahl müs­se ein Maxi­mum an Sta­bi­li­tät her­ge­stellt wer­den. Dazu wer­de er Gesprä­che mit allen Par­tei­en füh­ren, kün­dig­te der Regie­rungs­chef an. Kurz hat­te die Koali­ti­on sei­ner ÖVP mit der FPÖ am Sams­tag auf­ge­kün­digt. Vize­kanz­ler und FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­che war zuvor zurück­ge­tre­ten. Aus­lö­ser war die Ver­öf­fent­li­chung eines Vide­os, das zeigt, wie Stra­che einer Frau, die sich als rus­si­sche Olig­ar­chin aus­gibt, 2017 auf Ibi­za unter ande­rem öffent­li­che Auf­trä­ge in Aus­sicht stell­te, wenn sie sei­ner Par­tei zum Wahl­er­folg ver­hel­fe. Das Video wur­de heim­lich auf­ge­nom­men.

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter kri­ti­siert Ver­öf­fent­li­chung

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter Ste­fan Brink hat die heim­li­che Auf­zeich­nung des Vide­os und Ver­öf­fent­li­chun­gen dar­aus in den Maga­zi­nen Der Spie­gel und Süd­deut­sche Zei­tung jedoch kri­ti­siert.

Wenn wir poli­ti­sche Geg­ner hin­ter­ge­hen, ihre Pri­vat­sphä­re ver­let­zen und sogar kri­mi­nel­les Unrecht bege­hen, scha­den wir letz­ten Endes unse­rer poli­ti­schen Kul­tur und damit uns allen”, schrieb Brink bereits am Sams­tag bei Twit­ter.

Die Ver­öf­fent­li­chung des aus sei­ner Sicht ille­gal auf­ge­nom­me­nen Vide­os zeit­gleich mit der ers­ten Bericht­erstat­tung schie­ße über das Ziel hin­aus, erklär­te Brink am Sonn­tag auf Nach­fra­ge. Die Pres­se ent­schei­de zwar selbst, was sie ver­öf­fent­li­che, sie müs­se aber auch gegen­läu­fi­ge Grund­rech­te beach­ten. “Dazu gehö­ren auch die Per­sön­lich­keits­rech­te und dazu gehört auch der Daten­schutz”, sag­te er. Es gehe ihm dar­um, eine Debat­te anzu­sto­ßen.

Das Tref­fen war offen­bar als Fal­le orga­ni­siert wor­den – von wem ist nicht bekannt. Auch das kri­ti­sier­te Brink. Wenn man ein sol­ches Vor­ge­hen durch­ge­hen las­se, sei nicht nur die poli­ti­sche Kul­tur in Fra­ge gestellt, son­dern auch die Hand­lungs­fä­hig­keit des poli­ti­schen Sys­tems, sag­te er.

Spie­gel : Nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht

In der Debat­te bei Twit­ter schrieb er, Poli­ti­ker könn­ten ihren Job nicht mehr machen, wenn sie sich auch bei nicht öffent­lich geführ­ten Gesprä­chen dar­auf ein­stel­len müss­ten, heim­lich abge­hört und auf­ge­zeich­net zu wer­den und dass dies dann noch mit Bild und Ton ver­öf­fent­licht wer­de.

Seit dem Bekannt­wer­den des Vide­os stellt sich auch die Fra­ge, war­um gera­de jetzt. Nach den Wor­ten eines Spie­gel-Redak­teurs wur­de das Video nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht. Die Auf­nah­men sei­en nicht mit Absicht vor der Wahl Ende Mai plat­ziert wor­den, sag­te Wolf Wied­mann-Schmidt dem Sen­der n-tv.

Mehr zum The­ma — Heim­li­ches Video stürzt Öster­reich in schwe­re Regie­rungs­kri­se

Wir haben das Video im Lau­fe des Monats bekom­men und aus­ge­wer­tet. Und als wir uns dann sicher waren, dass es authen­tisch und echt ist, haben wir gesagt : Dann publi­zie­ren wir das Video.”

Woher das Mate­ri­al kommt, kön­ne er aus Quel­len­schutz­grün­den nicht sagen, sag­te Wied­mann-Schmidt wei­ter. Laut Süd­deut­scher Zei­tung, die das Video eben­falls bekam, wur­de das Mate­ri­al in einem ver­las­se­nen Hotel auf USB-Sticks über­ge­ben.

(dpa/rt deutsch)

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Strache-Video : Laut “Spiegel” nicht gezielt vor EU-Wahl veröffentlicht – Kritik vom Datenschützer


Nach dem Bruch der rechts­kon­ser­va­ti­ven Koali­ti­on in Öster­reich wegen eines Skan­dal-Vide­os soll Anfang Sep­tem­ber ein neu­es Par­la­ment gewählt wer­den. Das kün­dig­te Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len am Sonn­tag nach einem Gespräch mit Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz (ÖVP) an. Das Land brau­che mög­lichst bald einen Neu­auf­bau des Ver­trau­ens in die Poli­tik, sag­te Van der Bel­len. Es gehe um das Wohl des Lan­des und das Anse­hen Öster­reichs in der Welt.

Die Neu­wah­len waren kein Wunsch, sie waren eine Not­wen­dig­keit”, sag­te Kurz.

In den Mona­ten bis zur Wahl müs­se ein Maxi­mum an Sta­bi­li­tät her­ge­stellt wer­den. Dazu wer­de er Gesprä­che mit allen Par­tei­en füh­ren, kün­dig­te der Regie­rungs­chef an. Kurz hat­te die Koali­ti­on sei­ner ÖVP mit der FPÖ am Sams­tag auf­ge­kün­digt. Vize­kanz­ler und FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­che war zuvor zurück­ge­tre­ten. Aus­lö­ser war die Ver­öf­fent­li­chung eines Vide­os, das zeigt, wie Stra­che einer Frau, die sich als rus­si­sche Olig­ar­chin aus­gibt, 2017 auf Ibi­za unter ande­rem öffent­li­che Auf­trä­ge in Aus­sicht stell­te, wenn sie sei­ner Par­tei zum Wahl­er­folg ver­hel­fe. Das Video wur­de heim­lich auf­ge­nom­men.

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter kri­ti­siert Ver­öf­fent­li­chung

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter Ste­fan Brink hat die heim­li­che Auf­zeich­nung des Vide­os und Ver­öf­fent­li­chun­gen dar­aus in den Maga­zi­nen Der Spie­gel und Süd­deut­sche Zei­tung jedoch kri­ti­siert.

Wenn wir poli­ti­sche Geg­ner hin­ter­ge­hen, ihre Pri­vat­sphä­re ver­let­zen und sogar kri­mi­nel­les Unrecht bege­hen, scha­den wir letz­ten Endes unse­rer poli­ti­schen Kul­tur und damit uns allen”, schrieb Brink bereits am Sams­tag bei Twit­ter.

Die Ver­öf­fent­li­chung des aus sei­ner Sicht ille­gal auf­ge­nom­me­nen Vide­os zeit­gleich mit der ers­ten Bericht­erstat­tung schie­ße über das Ziel hin­aus, erklär­te Brink am Sonn­tag auf Nach­fra­ge. Die Pres­se ent­schei­de zwar selbst, was sie ver­öf­fent­li­che, sie müs­se aber auch gegen­läu­fi­ge Grund­rech­te beach­ten. “Dazu gehö­ren auch die Per­sön­lich­keits­rech­te und dazu gehört auch der Daten­schutz”, sag­te er. Es gehe ihm dar­um, eine Debat­te anzu­sto­ßen.

Das Tref­fen war offen­bar als Fal­le orga­ni­siert wor­den – von wem ist nicht bekannt. Auch das kri­ti­sier­te Brink. Wenn man ein sol­ches Vor­ge­hen durch­ge­hen las­se, sei nicht nur die poli­ti­sche Kul­tur in Fra­ge gestellt, son­dern auch die Hand­lungs­fä­hig­keit des poli­ti­schen Sys­tems, sag­te er.

Spie­gel : Nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht

In der Debat­te bei Twit­ter schrieb er, Poli­ti­ker könn­ten ihren Job nicht mehr machen, wenn sie sich auch bei nicht öffent­lich geführ­ten Gesprä­chen dar­auf ein­stel­len müss­ten, heim­lich abge­hört und auf­ge­zeich­net zu wer­den und dass dies dann noch mit Bild und Ton ver­öf­fent­licht wer­de.

Seit dem Bekannt­wer­den des Vide­os stellt sich auch die Fra­ge, war­um gera­de jetzt. Nach den Wor­ten eines Spie­gel-Redak­teurs wur­de das Video nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht. Die Auf­nah­men sei­en nicht mit Absicht vor der Wahl Ende Mai plat­ziert wor­den, sag­te Wolf Wied­mann-Schmidt dem Sen­der n-tv.

Mehr zum The­ma — Heim­li­ches Video stürzt Öster­reich in schwe­re Regie­rungs­kri­se

Wir haben das Video im Lau­fe des Monats bekom­men und aus­ge­wer­tet. Und als wir uns dann sicher waren, dass es authen­tisch und echt ist, haben wir gesagt : Dann publi­zie­ren wir das Video.”

Woher das Mate­ri­al kommt, kön­ne er aus Quel­len­schutz­grün­den nicht sagen, sag­te Wied­mann-Schmidt wei­ter. Laut Süd­deut­scher Zei­tung, die das Video eben­falls bekam, wur­de das Mate­ri­al in einem ver­las­se­nen Hotel auf USB-Sticks über­ge­ben.

(dpa/rt deutsch)

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Strache-Video : Laut “Spiegel” nicht gezielt vor EU-Wahl veröffentlicht – Kritik vom Datenschützer


Nach dem Bruch der rechts­kon­ser­va­ti­ven Koali­ti­on in Öster­reich wegen eines Skan­dal-Vide­os soll Anfang Sep­tem­ber ein neu­es Par­la­ment gewählt wer­den. Das kün­dig­te Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len am Sonn­tag nach einem Gespräch mit Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz (ÖVP) an. Das Land brau­che mög­lichst bald einen Neu­auf­bau des Ver­trau­ens in die Poli­tik, sag­te Van der Bel­len. Es gehe um das Wohl des Lan­des und das Anse­hen Öster­reichs in der Welt.

Die Neu­wah­len waren kein Wunsch, sie waren eine Not­wen­dig­keit”, sag­te Kurz.

In den Mona­ten bis zur Wahl müs­se ein Maxi­mum an Sta­bi­li­tät her­ge­stellt wer­den. Dazu wer­de er Gesprä­che mit allen Par­tei­en füh­ren, kün­dig­te der Regie­rungs­chef an. Kurz hat­te die Koali­ti­on sei­ner ÖVP mit der FPÖ am Sams­tag auf­ge­kün­digt. Vize­kanz­ler und FPÖ-Chef Heinz-Chris­ti­an Stra­che war zuvor zurück­ge­tre­ten. Aus­lö­ser war die Ver­öf­fent­li­chung eines Vide­os, das zeigt, wie Stra­che einer Frau, die sich als rus­si­sche Olig­ar­chin aus­gibt, 2017 auf Ibi­za unter ande­rem öffent­li­che Auf­trä­ge in Aus­sicht stell­te, wenn sie sei­ner Par­tei zum Wahl­er­folg ver­hel­fe. Das Video wur­de heim­lich auf­ge­nom­men.

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter kri­ti­siert Ver­öf­fent­li­chung

Baden-Würt­tem­bergs Daten­schutz­be­auf­trag­ter Ste­fan Brink hat die heim­li­che Auf­zeich­nung des Vide­os und Ver­öf­fent­li­chun­gen dar­aus in den Maga­zi­nen Der Spie­gel und Süd­deut­sche Zei­tung jedoch kri­ti­siert.

Wenn wir poli­ti­sche Geg­ner hin­ter­ge­hen, ihre Pri­vat­sphä­re ver­let­zen und sogar kri­mi­nel­les Unrecht bege­hen, scha­den wir letz­ten Endes unse­rer poli­ti­schen Kul­tur und damit uns allen”, schrieb Brink bereits am Sams­tag bei Twit­ter.

Die Ver­öf­fent­li­chung des aus sei­ner Sicht ille­gal auf­ge­nom­me­nen Vide­os zeit­gleich mit der ers­ten Bericht­erstat­tung schie­ße über das Ziel hin­aus, erklär­te Brink am Sonn­tag auf Nach­fra­ge. Die Pres­se ent­schei­de zwar selbst, was sie ver­öf­fent­li­che, sie müs­se aber auch gegen­läu­fi­ge Grund­rech­te beach­ten. “Dazu gehö­ren auch die Per­sön­lich­keits­rech­te und dazu gehört auch der Daten­schutz”, sag­te er. Es gehe ihm dar­um, eine Debat­te anzu­sto­ßen.

Das Tref­fen war offen­bar als Fal­le orga­ni­siert wor­den – von wem ist nicht bekannt. Auch das kri­ti­sier­te Brink. Wenn man ein sol­ches Vor­ge­hen durch­ge­hen las­se, sei nicht nur die poli­ti­sche Kul­tur in Fra­ge gestellt, son­dern auch die Hand­lungs­fä­hig­keit des poli­ti­schen Sys­tems, sag­te er.

Spie­gel : Nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht

In der Debat­te bei Twit­ter schrieb er, Poli­ti­ker könn­ten ihren Job nicht mehr machen, wenn sie sich auch bei nicht öffent­lich geführ­ten Gesprä­chen dar­auf ein­stel­len müss­ten, heim­lich abge­hört und auf­ge­zeich­net zu wer­den und dass dies dann noch mit Bild und Ton ver­öf­fent­licht wer­de.

Seit dem Bekannt­wer­den des Vide­os stellt sich auch die Fra­ge, war­um gera­de jetzt. Nach den Wor­ten eines Spie­gel-Redak­teurs wur­de das Video nicht gezielt kurz vor der Euro­pa­wahl ver­öf­fent­licht. Die Auf­nah­men sei­en nicht mit Absicht vor der Wahl Ende Mai plat­ziert wor­den, sag­te Wolf Wied­mann-Schmidt dem Sen­der n-tv.

Mehr zum The­ma — Heim­li­ches Video stürzt Öster­reich in schwe­re Regie­rungs­kri­se

Wir haben das Video im Lau­fe des Monats bekom­men und aus­ge­wer­tet. Und als wir uns dann sicher waren, dass es authen­tisch und echt ist, haben wir gesagt : Dann publi­zie­ren wir das Video.”

Woher das Mate­ri­al kommt, kön­ne er aus Quel­len­schutz­grün­den nicht sagen, sag­te Wied­mann-Schmidt wei­ter. Laut Süd­deut­scher Zei­tung, die das Video eben­falls bekam, wur­de das Mate­ri­al in einem ver­las­se­nen Hotel auf USB-Sticks über­ge­ben.

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USA : Polizisten erschießen Schwarzen im Auto – nun veröffentlicht Polizei ein VIDEO


Die Poli­zei­be­hör­de in Kali­for­ni­en (USA) hat ein Video ver­öf­fent­licht, auf dem zu sehen ist, wie sechs Poli­zis­ten den schwar­zen Rap­per Wil­lie McCoy erschie­ßen, wäh­rend er auf einem Park­platz in sei­nem Auto geschla­fen haben soll. Dar­über berich­tet die bri­ti­sche Zei­tung „The Guar­di­an“.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Nach Abschuss : Pakistan veröffentlicht erstes Video des verletzten und gefangenen indischen Piloten


Im Video ist der ver­haf­te­te indi­sche Pilot zu sehen, der den paki­sta­ni­schen Beam­ten, die ihn befra­gen, sei­nen Namen und Mili­tär­rang preis­gibt.

Die paki­sta­ni­schen Streit­kräf­te hat­ten zuvor erklärt, dass sie zwei indi­sche Kampf­flug­zeu­ge abge­schos­sen haben, von denen eines in Asad Jam­mu und Kasch­mir nie­der­ging, wäh­rend das ande­re im von Indi­en ver­wal­te­ten Teil des Kasch­mir abstürz­te. 

Mehr zum The­ma — Reak­ti­on auf Kasch­mir-Kon­flikt : Paki­stan ver­mel­det Abschuss indi­scher Kampf­jets

Der Spre­cher der paki­sta­ni­schen Armee, Gene­ral­ma­jor Asif Gha­foor, sag­te, dass bis­her zwei Kampf­flug­zeu­ge abge­schos­sen und drei Pilo­ten gefan­gen genom­men wor­den sei­en.

Heu­te hat die paki­sta­ni­sche Luft­waf­fe aus dem paki­sta­ni­schen Luft­raum her­aus Schlä­ge über die Kon­troll­li­nie hin­weg durch­ge­führt”, erklär­te das Außen­mi­nis­te­ri­um und beton­te : “Wenn Indi­en so genann­te ter­ro­ris­ti­sche Unter­stüt­zer ohne den gerings­ten Beweis angreift, behal­ten wir uns auch das gegen­sei­ti­ge Recht vor, gegen Ele­men­te vor­zu­ge­hen, die bei Ter­ror­an­schlä­gen in Paki­stan die Schirm­herr­schaft der Inder genie­ßen.”

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