Bestie Assad”: Die “Weißhelme” als Zeugen der Wertegemeinschaft (VIDEO)


Völ­ker­rechts­wid­ri­ge Luft­an­grif­fe der USA, Frank­reichs und Groß­bri­tan­ni­en waren die Ant­wort.

Wie zuletzt im Fall der Ver­gif­tung des ehe­ma­li­gen Dop­pel­agen­ten Ser­gej Skri­pal und sei­ner Toch­ter, scheint für die west­li­che Wer­te­ge­mein­schaft auch in der Cau­sa Duma, die Fra­ge nach dem Qui Bono, dem ver­meint­li­chen Motiv Assads bei der unmit­tel­ba­ren Schuld­zu­wei­sung kei­ne Rol­le zu spie­len.

Auch die Bun­des­re­gie­rung reih­te sich erneut in die Pha­lanx der­je­nie­gen ein, für die eine Unter­su­chung des mut­maß­li­chen Gift­gas­an­griffs vor Ort kei­ne Rele­vanz für den eige­nen Urteils­spruch hat. Bei ihrer Schuld­zu­wei­sung an die Adres­se der syri­schen Regie­rung, stütz­ten sich die trans­at­lan­ti­schen Regie­run­gen vor allem auf die umstrit­te­nen „Weiß­hel­me“, waren sie es doch, die das ent­spre­chen­de Video- und Foto­ma­te­ri­al des ver­meint­li­chen Gift­gas­an­griffs durch die syri­sche Armee als ers­te an die Öffent­lich­keit brach­ten.

RT Deutsch


Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik : “Russland hat in Syrien keinen Plan” (Video)


Der bei der Deut­schen Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik e.V. täti­ge Ste­fan Meis­ter argu­men­tiert zunächst, dass die glo­ba­len Span­nun­gen aktu­ell gefähr­li­cher sei­en als in den “letz­ten zwan­zig Jah­ren des Kal­ten Krie­ges”. Dies lie­ge vor allem dar­in begrün­det, dass es “gera­de von rus­si­scher Sei­te kei­ne roten Lini­en mehr” gebe und “Krieg Mit­tel der Inter­es­sen­durch­set­zung” gewor­den sei.

Auf die Fra­ge von RT Deutsch, wie es sich denn mit die­ser Argu­men­ta­ti­on ver­tra­ge, dass besag­te rote Lini­en durch die west­li­che Staa­ten­ge­mein­schaft sehr oft über­schrit­ten wur­den und dies sehr vie­le Opfer gefor­dert habe, erwi­dert Meis­ter, dass man von Sei­ten Russ­lands “zunächst eine Poli­tik der kon­trol­lier­ten Desta­bi­li­sie­rung” aus­ma­chen kön­ne. Russ­land “desta­bi­li­sie­re sys­te­ma­tisch Tei­le von Län­dern in der Nach­bar­schaft, um die­se Län­der unter Kon­trol­le zu hal­ten”, so der ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter am Lehr­stuhl für Außen­po­li­tik und Inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena.

Den­noch brau­che man sich “nur die Kon­flik­te oder Krie­ge im Irak sich anzu­schau­en, oder in Liby­en, auch in Afgha­ni­stan in Tei­len, dass da ins­be­son­de­re die Ame­ri­ka­ner, aber in Tei­len auch die Ver­bün­de­ten in Regio­nen rein­ge­gan­gen sind, wo man sich tat­säch­lich fragt, was hat man für Bewei­se dafür, dass man hier sol­che Mili­tär­schlä­ge führt”.

Das glei­che gel­te jedoch eben auch für Russ­land in Syri­en :

Ich sehe hier das tsche­tsche­ni­sche Sze­na­rio. Alles zer­stö­ren, dem Erd­bo­den gleich­ma­chen, bun­ker­bre­chen­de Bom­ben, und dann wird Neu­es auf­ge­baut. (…) Also. die­se zivi­le Form des Auf­baus gibt es ja nicht von rus­si­scher Sei­te.

Auf die Fra­ge von RT Deutsch, ob das Über­schrei­ten genann­ter roter Lini­en sei­tens der soge­nann­ten “west­li­chen Wer­te­ge­mein­schaft” wesent­lich fata­le­re Kon­se­quen­zen gehabt habe als das von rus­si­scher Sei­te, erwi­dert Meis­ter :

Also, ich wür­de das in der Hin­sicht rela­ti­vie­ren, zu sagen, es ist nicht direkt in Euro­pa pas­siert.

Im Ver­lauf der Fra­ge­run­de äußer­te Meis­ter Zwei­fel dar­an, “ob Russ­land tat­säch­lich ernst­haft den IS bekämpft hat”. Das habe Mos­kau “neben­bei noch so ein biss­chen mit­ge­macht”, erklärt er. Russ­land sei es ledig­lich dar­um gegan­gen, “Assad den Kopf zu ret­ten”.

Ob Assad mit sei­ner Poli­tik, wie er gegen die eige­ne Bevöl­ke­rung vor­ge­gan­gen ist, tat­säch­lich der Prä­si­dent aller Syrer wie­der wer­den kann, und ob Russ­land dafür einen Plan hat, wie die­ses Syri­en sta­bi­li­siert wer­den kann, da hät­te ich wirk­lich mei­ne Zwei­fel.

Meis­ter zeig­te sich eben­so davon über­zeugt, dass Russ­land vor allem “wegen der Ame­ri­ka­ner” in Syri­en aktiv gewor­den sei, da die­se dort ein Vaku­um hin­ter­las­sen hät­ten.

Es hat ja kei­nen Plan gehabt. Also, es gibt ja kei­ne Stra­te­gie”, zeigt sich Meis­ter ange­sichts des rus­si­schen Enga­ge­ments in Syri­en über­zeugt.

RT Deutsch


Der Countdown läuft : Noch 63 Tage bis zur Fußball-WM (Video)


Mit dabei waren der Bot­schaf­ter Ser­gej Net­scha­jew, DFB-Prä­si­dent Rain­hard Grin­del und der Gene­ral­di­rek­tor des Orga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees, Ale­xej Soro­kin. Alle Anwe­sen­den lob­ten noch ein­mal die FAN ID, die es Ticket­in­ha­bern ermög­licht, visa­frei durch die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on zu rei­sen. DFB-Chef Grin­del erklär­te, dass er mit einer erfolg­rei­chen Orga­ni­sa­ti­on der WM rech­ne.

Als einer der anwe­sen­den Jour­na­lis­ten wis­sen woll­te, ob Grin­del der deut­schen Regie­rung von einem Besuch der WM abra­te, sag­te die­ser : „Ich den­ke, dass die Kanz­le­rin auf­grund ihrer poli­ti­schen Erfah­rung ihre Ent­schei­dung in eige­ner Sou­ve­rä­ni­tät tref­fen wird und einen Rat­schlag des DFB-Prä­si­den­ten nicht braucht“.

Zuvor hat­ten bereits Regie­rungs­ver­tre­ter Groß­bri­tan­ni­ens und Islands mit­ge­teilt, die WM nicht besu­chen zu wol­len.

(Wir bit­ten den teil­wei­se schlech­ten Ton zu ent­schul­di­gen.)

RT Deutsch


Berlin legt sich fest : Angeblicher Giftgasangriff in Syrien geht auf Assads Konto (Video)


Ein Haupt­the­ma der Regie­rungs­pres­se­kon­fe­renz am Mon­tag war der angeb­li­che Che­mie­waf­fen­ein­satz im syri­schen Duma. Bei dem Angriff auf die von der radi­kal-sala­fis­ti­schen Miliz Dscha­isch al-Islam (“Armee des Islam”) kon­trol­lier­ten Stadt sol­len Dut­zen­de von Zivi­lis­ten getö­tet wor­den sein.

Im Ein­gang sei­nes State­ments ver­wies Regie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert auf die vie­len “Toten und Ver­letz­ten unter der Zivil­be­völ­ke­rung durch den Ein­satz von Che­mie­waf­fen” am 4. April 2017 in Chan Schei­chun :

Alle bis­he­ri­gen Unter­su­chun­gen deu­ten auf die Ver­ant­wort­lich­keit des syri­schen Regimes für die­ses Kriegs­ver­bre­chen damals hin.

Laut einer Fact-Fin­ding Mis­si­on der OPCW wur­de in Chan Schei­chun Sarin ein­ge­setzt. In ihrem Abschluss­be­richt zeig­ten sich die Ermitt­ler “über­zeugt”, dass die syri­sche Armee für die Frei­set­zung des Gift­ga­ses ver­ant­wort­lich war. Die Ermitt­ler hat­ten jedoch gän­gi­ge Unter­su­chungs­stan­dards und Ver­fah­rens­wei­sen nicht ein­ge­hal­ten — so hat­ten sie bei­spiels­wei­se kei­ne Vor-Ort-Unter­su­chung durch­ge­führt. In Duma soll laut Anga­ben der mit Dschi­ha­dis­ten ver­bün­de­ten und vom Wes­ten finan­zier­ten “Weiß­hel­me” Chlor­gas zum Ein­satz gekom­men sein. 

Mehr zum The­ma — Mos­kau nennt Bericht über neu­en Gift­gas­ein­satz in Syri­en “Fake-News” und warnt vor Inter­ven­ti­on

Nach sei­nem Ver­weis auf Chan Schei­chun sag­te Sei­bert, dass die Men­schen in Duma “am Wochen­en­de unun­ter­bro­che­nen Luft­an­grif­fen durch das Assad-Régime und des­sen Unter­stüt­zer und Ver­bün­de­ten aus­ge­setzt” gewe­sen sei­en. Wei­ter erklär­te der Regie­rungs­spre­cher :

Das Vor­ge­hen des Regimes ist abscheu­lich, es ist men­schen­ver­ach­tend, und es ver­stößt gegen ele­men­ta­re Regeln des huma­ni­tä­ren Völ­ker­rechts, und das darf nicht unge­sühnt blei­ben. Auch bei die­sem Gift­gas­ein­satz deu­ten die Umstän­de auf die Ver­ant­wort­lich­keit des Assad-Regimes hin.

Damit stün­den auch Mos­kau und Tehe­ran als Unter­stüt­zer der Regie­rung von Prä­si­dent Baschar al-Assad in der Ver­ant­wor­tung, so Sei­bert. Der reagier­te leicht gereizt, als ihn ein Jour­na­list die Fra­ge stell­te, wie sicher sich die Bun­des­re­gie­rung sein kön­ne, dass der Gift­gas­ein­satz nicht auch durch “isla­mis­ti­sche Kräf­te” mit der Absicht erfolg­te, “der syri­schen Regie­rung und ihren Unter­stüt­zern zu scha­den”. 

Unter dem Ver­weis, es han­de­le sich dabei um eine “nahe­zu wort­glei­che Wie­der­ho­lung der Fra­ge des Jour­na­lis­ten von Rus­sia Today”, wei­ger­te sich Sei­bert, eine kon­kre­te Ant­wort zu geben.

Mehr zum The­ma — Rus­si­sches Mili­tär : Kei­ne Spu­ren der angeb­li­chen C-Waf­fen-Atta­cke in Ost-Ghu­ta nach­ge­wie­sen

RT Deutsch


Neuer Akrobat à la Cirque du Soleil ? Netz staunt über vierbeinigen Seiltänzer – VIDEO


Das Netz staunt der­zeit über einen bra­ven Hund aus Chi­na, der sicher über ein dün­nes Seil balan­ciert. Ein Video davon wur­de auf You­Tube ver­öf­fent­licht. Über­zeu­gen Sie sich selbst von dem Kön­nen die­ses vier­bei­ni­gen Akro­ba­ten !
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Nach dem Anschlag von Münster : die Situation am Ort des Geschehens — VIDEO


In Müns­ter hat sich anschei­nend ein Anschlag mit einem Klein­las­ter ereig­net. Nach den letz­ten Erkennt­nis­sen ist das Fahr­zeug in eine Grup­pe sit­zen­der Men­schen gefah­ren. Im Moment wer­den ins­ge­samt drei Tote und min­des­tens 30 Ver­letz­te gemel­det.
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